DE29805713U1 - Vorrichtung zur verschieblichen Anordnung von Bauelementen - Google Patents
Vorrichtung zur verschieblichen Anordnung von BauelementenInfo
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Description
Vorrichtung zur verschiedenen Anordnung
von Bauelementen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verschieblichen, gruppenweisen Anordnung
von Bauelementen, insbesondere von Schubbewehrungselementen, wie sie vorzugsweise gegen das Durchstanzen von Flachdecken verwendet werden.
Für die Bewehrung von Flachdecken gegen Durchstanzen sind mehrere Systeme
bekannt, die überwiegend dadurch gekennzeichnet sind, daß die Bewehrungselemente
starr mit einer Tragvorrichtung verbunden sind. Dies kann auf den Baustellen regelmäßig zu Schwierigkeiten führen, · da die Biegebewehrung andere Abstände
aufweist als die Schubbewehrungselemente und somit in Teilbereichen deren Einbau
wesentlich erschwert oder gar nicht zuläßt. Selbst wenn die Abstände der Biegebewehrung
und der Schubbewehrungselemente planerisch aufeinander abgestimmt werden, ist der reibungslose Einbau nur bei Schubbewehrungseinheiten
möglich, die parallel zum Bewehrungsnetz einzubauen sind. In diesem Fall entsteht
das aufgezeigte Problem spätestens bei den diagonal zur Biegebewehrung einzubauenden
Schubbewehrungseinheiten.
Erste Ansätze zur Lösung dieses ständig auftretenden Problems wurden mit EP
0 744 508 A1 und G 296 12 053.7 aufgezeigt. Dort sind die Bewehrungselemente zumindest in einzelnen Beispielen lösbar mit ihrer Tragvorrichtung verbunden. Entsteht
bei ihrem Einbau die oben beschriebene Schwierigkeit, können bei diesen Lösungen die betroffenen Schubbewehrungselemente gelöst und an einer passenden
Stelle wieder montiert werden.
Diese Ansätze weisen aber mehrere, entscheidende Nachteile auf. So stellt das
Lösen ebenso wie das abschließende Wiederbefestigen der Bewehrungselemente in jedem Fall einen zusätzlichen Aufwand dar. Bei den in G 296 12 053.7 angebote-
Seite 2 der Gebrauchsmusteranmeldung „
nen Beipielen ist hierfür sogar jeweils ein spezielles, ansonsten baustellenunspezifisches
Werkzeug erforderlich, das im eher rauhen Baustellenbetneb erfahrungsgemäß häufig verlorenginge und nicht zur Verfugung stünde, wenn es gebraucht
würde. Durch die vollständige Lösbarbarkeit der Bewehrungselemente besteht die
Gefahr, daß sie an Stellen wieder eingebaut werden, an denen sie entweder gar nicht oder zumindest nicht mehr ausreichend für die Standsicherheit der Konstruktion
wirksam sein können. Eine wirkungsvolle Kontrollmöglichkeit ist nicht gegeben. Der gravierendste Punkt ist jedoch darin zu sehen, daß aufgrund der vollständigen
Lösbarbarkeit der Bewehrungselemente diese in Einzelfällen gewollt oder - z. B. beim Transport - auch ungewollt von den Bewehrungseinheiten entfernt werden.
Somit stellen lösbar angeordnete Bewehrungen letztlich ein nicht zu verantwortendes
Sicherheitsrisiko dar. Schließlich bestätigt die Tatsache, daß derartige Systeme
bislang noch nicht auf dem Markt vertreten sind, die Erkenntnis, daß ihre Herstellung
im Vergleich zu den übrigen bekannten Systemen zu teuer ist. Dies gilt in besonderem Maße für diejenigen Systeme, die zur Lösbarkeit Spezialwerkzeuge
erfordern.
Hiervon ausgehend ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Bauelemente
gruppenweise so anzuordnen, daß sie zwar einerseits in statisch zulässiger Weise
verschoben werden können, um die beim Einbau auftretenden Probleme zu umgehen, andererseits jedoch nicht gewaltfrei von der gesamten Bewehrungseinheit
entfernt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zunächst ein Tragsystem
vorgegeben wird, in dem die Bewehrungselemente nur in einem statisch zulässigen Teilbereich verschoben werden können. Die Verschieblichkeit selbst wird gewährleistet
durch Verbindungselemente, die mit den Bewehrungselementen fest verbunden sind und deren gewaltfreies Lösen von dem Tragsystem ausschließen. Gleichzeitg
erlaubt ihre Formgebung innerhalb der festgelegten Grenzen ein beliebiges Verschieben der Bewehrungselemente. Bei Bedarf können die Bewehrungselemente
sogar an jeder gewünschten Stelle unverrückbar fixiert werden.
Seite 3 der Gebrauchsmusteranmeldung „Vorrichtung zur verschi§'b!ic$enlAT\ö[dn\ngu J · '·; J J
Nachstehend werden mögliche Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Schubbewehrungselementen,
Figur 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 1,
Figur 3 einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Schubbewehrungselementen
beim Zusammenbau,
Figur 4 die zur Figur 3 gehörige Draufsicht,
Figur 5 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 3
im verschieblichen Zustand,
Figur 6 die zur Figur 5 gehörige Draufsicht,
Figur 7 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 3
im arretierten Zustand,
Figur 8 die zur Figur 7 gehörige Draufsicht,
Figur 9 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Schubbewehrungselementen,
Figur 10 einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur
9 beim Zusammenbau,
Figur 11 die Draufsicht eines erfindungsgemäßen Verbindungselements,
Figur 12 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 9
im verschieblichen Zustand und
Figur 13 die zur Figur 9 gehörige Draufsicht im arretierten Zustand.
Seite 4 der Gebrauchsmusteranmeldung „Vorrichtung zur verschiß'blidiieriATidtdnkng'' I * **J J J
Die Figur 1 zeigt eine Schubbewehrungseinheit, bei der beispielhaft Doppelkopfbolzen
1 mit Hilfe von Verbindungselementen 2 unlösbar, aber bereichsweise verschieblich,
mit einem Tragelement 3 verbunden sind. Das Tragelement besteht in diesem Beispiel aus zwei parallel nebeneinander liegenden Längsstäben 4, deren
Querschnitt rechteckig, rund oder auch beliebig geformt sein kann. Die Längsstäbe
4 werden mit Hilfe von Querstäben 5 zu einer leiterartigen Einheit verbunden. Die
Lage der Querstäbe ist dabei so gewählt, daß sie gleichzeitig die statisch erforderliche
Begrenzung für die Verschieblichkeit der einzelnen Bewehrungselemente gewährleisten.
Die Figur 2 zeigt die Seitenansicht der Schubbewehrungseinheit gemäß Figur 1.
Aus der Figur 3 ist ersichtlich, wie das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel
auf einfache Art zusammengebaut werden kann und dennoch die gewünschten Anforderungen erfüllt. Auf das obere Ende der Schubbewehrungselemente
wird zunächst das Verbindungselement 7 befestigt. Dieses besteht im vorliegenden
Beispiel- aus einem hinreichend dicken Halteblech, dessen mittlerer Teil 8
eingeschnitten und nach unten gebogen wurde. Dieser Teil des Verbindungselements
bildet den Fuß, der mit dem Bewehrungselement fest verbunden wird. In der
Mitte weist das Blech 7 zwei Vertiefungen 9 auf, die durch eine zentrale Aufkantung
ausgesteift sind. Die daneben liegenden, seitlichen Teile 10 werden vor der Befestigung
an der Schubbewehrung nach oben gebogen. Dadurch wird die effektive Breite des Halteblechs vorübergehend so weit verringert, daß es problemlos zwischen
die beiden Längsstäbe der leiterartigen Tragvorrichtung eingeschoben werden kann.
Nachdem dieser Zustand erreicht ist, werden die seitlichen Teile 10 mit maschineller
Hilfe nach unten gebogen (s. gestrichelte Pfeile), bis sie - sich voneinander weg erstreckend - auf den Längsstäben 4 aufliegen. Dadurch wird sichergestellt,
daß die Bewehrungselemente aufgrund der Steifigkeit des Halteblechs verriegelt sind und nicht mehr gewaltfrei gelöst werden können. Mit Hilfe einer vorübergehend
eingelegten Hilfsvorrichtung 11 wird erreicht, daß die Längsstäbe des Tragelements
in dieser Position nicht zwischen dem Halteblech und der Oberkante der Bewehrung
Seite 5 der Gebrauchsmusteranmeldung „Vorrichtung zur verschieilidfrenlAndtdnQne" ; * "H J
eingeklemmt werden. Dies stellt sicher, daß die in bleibenden Eingriff gebrachten
Bewehrungselemente beliebig zwischen den jeweils anschließenden Querstäben 5 verschoben werden können. Dies ist aus der Darstellung in der Figur 5 gut zu erkennen.
Figur 6 zeigt die zugehörige Draufsicht auf das Halteblech. Die Bewehrungselemente
müssen für das Verschieben weder gelöst werden noch sind für diesen Vorgang irgendwelche Werkzeuge erforderlich.
Die Lage der Querstäbe 5 ist dadurch festgelegt, daß sie den statisch zulässigen
Verschiebebereich der Bewehrungselemente zuverlässig begrenzen. Zwischen den Querstäben dürfen daher die Bewehrungselemente an jeder beliebigen Stelle verbleiben.
Sollte dennoch der Wunsch bestehen, sie an einer bestimmten Stelle zu fixieren, kann dies leicht erreicht werden, indem das jeweilige Bewehrungselement
um maximal 90 Grad um seine Längsachse gedreht wird. Wie aus Figur 7 ersichtlich,
laufen dann die Vertiefungen im mittleren Blechbereich, die durch die zentrale Aufkantung ausgesteift sind, so weit auf die Längsstäbe der Tragvorrichtung auf,
bis sie klemmen und sich nicht mehr ohne äußere Einwirkung verschieben. Figur 8 zeigt diese Position des Halteblechs in der Draufsicht. Die Verschieblichkeit kann
natürlich leicht wieder hergestellt werden, indem das Bewehrungselement ein weiteres
Mal um 90 Grad verdreht wird.
Die Figur 9 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In diesem Beispiel besteht das Tragelement 12 aus einem dicken Blech, in das
Langlöcher 13 und weitere kreisförmige Öffnungen 14 gestanzt wurden. Die Lage
und Größe der Langlöcher bestimmen sich nach den Bedingungen für den Einbau der Bewehrungselemente. Ihr Mittelpunkt entspricht der Sollage der Bewehrung.
Ihre Länge ergibt sich aus dem zulässigen Verschiebemaß der Bewehrungselemente.
Ihre Breite muß schließlich genügend Platz für das Verbindungselement gewährleisten.
Die Öffnungen 14 bieten zusätzlich zu den Langlöchern 13 Möglichkeiten für die Befestigung der Bewehrungseinheit mit der Biegebewehrung.
Diese Lösung stellt eine besonders wirtschaftliche Variante dar, da hierbei die
Randbedingungen für die begrenzte Verschieblichkeit mit geringstem Aufwand hergestellt
werden können.
• &phgr; ··
Seite 6 der Gebrauchsmusteranmeldung „Vorrichtung zur verschieblicberiiAndtdniine'' I * "JJ I
Als Schubbewehrung sind auch in der Figur 9 beispielhaft Doppelkopfbolzen 1 dargestellt.
Sie sind nun mit einem der Situation angepaßten Verbindungselement 15
ausgestattet. In der Figur 10 ist die Situation des Zusammenbaus der Bewehrungselemente
1 mit dem Tragelement 12 dargestellt.
Als besonders kostengünstige Lösung ist auch in diesem Beispiel anstelle einer
massiven Konstruktion für das Verbindungselement 15 ein ausreichend dickes Blech
vorgesehen. Dessen Schnittform ist in der Figur 11 dargestellt. Sie wurde so gewählt,
daß beim Ausstanzen aus einem längeren Blechband nahezu kein Verschnitt entsteht. Die im mittleren Bereich gewählte Form bietet wiederum die Möglichkeit,
die Bewehrungselemente zu arretieren, falls dies gewünscht wird. Die mittig angeordnete
Öffnung 16 des Halteblechs bietet die einfache Möglichkeit, das Halteblech mit dem Bewehrungselement mit Hilfe eines einzigen Schweißpunkts kraftschlüssig
zu verbinden. Die gestrichelten Linien 17 geben den Verlauf der erforderlichen Blechkantungen an.
Vor dem Zusammenbau sind die Kanten 17 a herzustellen. Das Halteblech bekommt
dadurch in der Seitenansicht die in der Figur 10 dargestellte U-Form 15 a. Die Breite des Verbindungselements in diesem Zustand bestimmt die erforderliche
Breite der Langlöcher 13 des Trägerblechs 12. Wie in der Figur 10 dargestellt, wird
das Verbindungselement in das Langloch 13 eingeführt, bis die Oberkante des Bewehrungselements
am Trägerblech anliegt. Dann wird das Halteblech entlang der Kantungslinien 17 b zur Verriegelung mit maschineller Hilfe nach außen gebogen,
bis es die in der Figur 12 dargestellte Form 15 b einnimmt, bei der sich die beiden
Flügel etwas versetzt voneinander weg erstrecken. Sie wird mit entsprechenden Hilfsmitteln auch hier so gewählt, daß die Tragvorrichtung 12 nicht zwischen Bewehrungselement
1 und Halteblech 15 b eingeklemmt wird, sondern vielmehr bei bleibendem Eingriff eine reibungsfreie Verschieblichkeit auf die gesamte Länge der
Langlöcher gewährleistet ist. Für das Verschieben müssen die Bewehrungselemente weder gelöst werden noch sind für diesen Vorgang irgendwelche Werkzeuge
erforderlich.
Seite 7 der Gebrauchsmusteranmeldung „Vorrichtung zur VerschigtlidtierllATidtdntinu'' I * '
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Bewehrungselement auf Wunsch an
einer bestimmten Stelle mit geringstem Aufwand arretiert werden. Es muß nur wieder
das Bewehrungselement um seine Achse gedreht werden - in der Darstellung der Figur 9 im Uhrzeigersinn. Nach einem Drehv/inkel von weniger als 45 Grad verklemmen
die ausgerundeten Teile 18 des Halteblechs mit den Wandungen des Trägerblechs. In der Figur 13 ist diese Position in der Draufsicht dargestellt. Wie im
vorherigen Beispiel können sie auch hier wieder durch Zurückdrehen in den Ausgangszustand
verschieblich gemacht werden.
Eine Variante zu den hier aufgezeigten Möglichkeiten der Arretierung besteht darin,
die Haltebleche jeweils soweit auf die Tragvorrichtung zu biegen, daß sie beim Verschieben
einen Reibungswiderstand erzeugen. Dadurch sind sie ständig arretiert. Wenn sie bei dieser Ausführungsvariante verschoben werden sollen, ist dies durch
leichte Hammerschläge gegen das Kopfende der Bewehrungselemente zu erreichen.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Bewehrung von Stahlbeton- oder Spannbetonkonstruktionen, insbesondere zur Bewehrung von auf
Stützen aufgelagerten Flachdecken gegen Durchstanzen, mit vorzugsweise als Ankerbolzen ausgebildeten Bewehrungselementen
(1), die jeweils mit einem Verbindungselement (2,7,15) versehen und mit diesem an einem jeweils einer Gruppe von Bewehrungselementen
(1) zugeordneten mit Durchstecköffnungen (13) versehenen Tragelement (3,12) zumindest in Längsrichtung des Tragelements
(3,12) bereichsweise frei verschiebbar aufnehmbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (2,7,15) durch gewaltfrei nicht lösbaren Formschluß mit dem jeweils zugeordneten
Tragelement (3,12) verriegelbar und hiermit in bleibenden Eingriff bringbar sind und daß die Länge der den Verbindungselementen
(2,7,15) zugeordneten Durchstecköffnungen (13) des Tragelements (3,12) höchstens dem statisch zulässigen Verschiebebereich der
Bewehrungselemente (1) entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente (2,7,15) wenigstens zwei plastisch verformbare
Flügel (10,15a, 15b) aufweisen, die von einer Montagestellung, in der
sie parallel verlaufen, in eine Arbeitsstellung, in der sie sich voneinander weg erstrecken, umbiegbar sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Durchstecköffnungen (13)
zumindest dem Abstand der in der Montagestellung voneinander abgewandten Flügelflanken entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügel (10,15a, 15b) in der Arbeitsstellung
die die zugeordnete Durchstecköffnurig seitlich begrenzenden
Bereiche des Tragelements (3,12) übergreifen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß den Biegeweg der Flügel (10,15a, 15b)
begrenzende, nachträglich entfernbare Abstandshalter (11) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (2,7,15) als aus plastisch verformbarem Blech bestehende Stanz- und Biegeformlinge
ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (2,7) jeweils einen
die zugeordnete Durchstecköffnung durchgreifenden, fest mit dem zugeordneten Bewehrungselement (1) verbundenen Fuß (8)
aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente (2,7) jeweils einen beidseitig über den Fuß (8)
auskragenden, die Flügel (10) tragenden Steg aufweisen, der wenigstens eine sickenartige Vertiefung (9) aufweist, die durch Drehen
um die Achse des Bewehrungselements (1) im klemmenden Eingriff mit die zugeordnete Durchstecköffnung flankierenden Bereichen des
Tragelements (3) bringbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
eine mittlere Erhöhung flankierende, sickenartige Vertiefungen (9) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jedes Endes des Stegs
zwei einander gegenüberliegende Flügel (10) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den endseitigen Flügelpaaren den Fuß (8) bildende Laschen vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (15) zwei
seitlich gegeneinander versetzte Flügel (15a, 15b) aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlich gegeneinander versetzten Flügel (15a, 15b) durch einen den
Versatz überbrückenden Mittelbereich (18) verbunden sind, dessen einander gegenüberliegende Eckbereiche abgerundet und durch
Drehen um die Achse des Bewehrungselements (1) in klemmenden Eingriff mit die zugeordnete Durchstecköffnung flankierenden
Bereichen des Tragelements (12) bringbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
die abgerundeten Eckbereiche (18) aufweisende Mittelbereich am jeweils zugeordneten Bewehrungselement (1) befestigt ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Mittelbereich aufgebogene Schenkel anschließen, die in jeweils einen Flügel (15a, 15b) übergehen.
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