DE29804600U1 - Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von Gartenpflanzen - Google Patents
Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von GartenpflanzenInfo
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- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
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Description
74731 Walldürn-Altheim
Bezeichnung des Gegenstandes:
Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von Gartenpflanzen.
Beschreibung :
Die Erfindung betrifft eine mobile und gleichzeitig formvariable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere
Gartenpflanzen.
Der Stand der Technik ergibt, dass die bekanntesten und am Markt führenden Pflanzenschutzvorrichtungen die
Gewächshäuser darstellen. Dort können eine Vielzahl von Pflanzen gezogen werden. Nachteile bestehen zum einen im
relativ hohen Platzverbrauch, in der Bodenverankerung, im geringen Nutzwert auf die Wachstumsperiode gerechnet und
im Verzicht der Demontage nach der Erntezeit.
Darüber hinaus benötigen viele Pflanzen nur während der Anwachsperiode einen bestimmten Schutz, vor allem vor den
Unbilden des Wetters. Nach o.g. Phase benötigen Gartenpflanzen in unseren Breiten keinen besonderen
Schutz mehr. Ein Gewächshaus ist dann bei voller Pflanzengröße eher hinderlich, denn förderlich.
Eine weitere Gruppe stellen die sogenannten Schutzglocken oder Minigewächshäuser dar, die sämtlich dadurch
gekennzeichnet sind, dass sie einen Rahmen, eine Bodenverankerung und eine Ummantelung benötigen.
Einen Verzicht von Verankerung und Rahmen kennen sie nicht. Desweiteren haben o.g. Vorrichtungen keinen
Wärmespeicher, ebenso fehlt die Möglichkeit der Formveränderung, wie sie in der nachfolgenden Erfindung
dargestellt wird. Die meisten Gebilde sind recht sperrig und nehmen bei der Aufbewahrung nach dem Gebrauch
entsprechend viel Raum ein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen die
gewährleistet, dass Pflanzen in der schutzbedürftigen Wachstumsphase optimalen Schutz erhalten.
-2-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die
Vorrichtung zum Schutz von Pflanzen aus einer durchsichtigen Folie besteht, die wiederum eine Vielzahl
von vertikalen Kammern aufweist, die mit einem flüssigen Medium, i.d.R. Wasser, gefüllt wird.
Dieser Schutzmäntel fungiert hierbei als Treibhaus, das
gewährleistet, dass das Pflanzenwachstum beschleunigt wird und ein um mehrere Wochen vorgezogener Anbau
ermöglicht wird. Selbst ein Durchfrieren der Kammern würde einen Iglu-Effekt bewirken und im Innern ein
pflanzenschonendes Kleinklima schaffen, das Kälteschäden vermeidet.
Mit dem Befüllen der Kammern zu 2/3 bis 3/4 der Kammerhöhe mit Wasser wird ein optimales Gewicht
erreicht, das eine zusätzliche Bodenverankerung erübrigt.
Dieses nur teilweise Befüllen der Kammern bietet die Möglichkeit, mit nur wenigen Handgriffen den Bodendurchmesser
so zu verändern, dass die Schutzumhüllung für
Modell 1:
in einen Kegel (Fig.D), einen Kegelstumpf (Fig.E), einen
Kegelstumpf (Fig.F) mit großem Durchmesser oben und in einen Zylinder (Fig.G) sowie für
Modell 2:
in einen Kegel (Fig.D), in einen Kegelstumpf (Fig.E) und
in einen Zylinder (Fig.F)
verwandelt werden kann.
Die o.g. Bandbreite der Variationsmöglichkeiten gewährleisten alle nur erdenklichen Maßnahmen zur
Pflanzenaufzucht, die da sind: Bewässern, düngen, Schutz
vor Wind und Kälte/Eis und Schnee, Schutz vor Überhitzung und Austrocknung, Bestäubungsmöglichkeit durch Anflug von
Insekten, Einbringen eines Pflanzstocks etc.
-3-
In der Zeichnung wurde die Schutzhülle wie folgt in Modellen dargestellt:
Modell 1
Fig. A als Zylinder mit den Kammern 1, den Schweißnähten
2, dem geschlossenen Kammerboden 3 und der Kammeröffnung 4.
Hinweis: Die Fig. B bis G in 1/2 Größe von A
Fig. B als Bodenring mit den Kammern 1, den Schweißnähten 2 und dem geschlossenen Kammerboden
Fig. C als Manteloberseite mit den Kammern 1, den Schweißnähten 2 und den Kammeröffnungen
Fig. D Kegel, Hülle (oben) gänzlich geschlossen.
Fig. E Kegelstumpf, Hülle (oben) minimal teilgeöffnet.
Fig. F Kegelstumpf, Hülle (oben) maximal geöffnet.
Fig. G Zylinder, Öffnung (oben) = Bodenöffnung.
Modell 2
Fig. A als Zylinder mit den Kammern 1, den nicht durchgehenden Schweißnähten 2, dem ringförmig ausgebildeten
Kammerboden 3 und der Kammeröffnung
Hinweis: Die Fig. B bis F in 1/2 Größe von A
Fig. B als Bodenring.
Fig. C wie Fig. C in Modell 1.
Fig. D wie Fig. D in Modell 1.
Fig. E wie Fig. E in Modell 1.
Fig. F wie Fig. F in Modell 1.
-4-
Die Handhabung der Schutzhülle ist wie folgt:
Die Kammern der Schutzhülle werden i.d. Regel mit Wasser gefüllt. Sind alle Kammern befüllt (2/3 bis 3/4 der
Kammerhöhe), ist ein Einknicken oder Umfallen nicht mehr
möglich. Mit den Fingern wird in die Kammeröffnungen gegriffen und die Schutzhülle wird um die bereits
gesetzte Pflanze verbracht. Durch wenige Handgriffe können die gewünschten Formen D bis G gestaltet werden.
Handhabungsunterschiede von Modell 1 und Modell 2:
Bei Modell 1 müssen alle Kammern einzeln gefüllt werden. Bei Modell 2 genügt das Befüllen einer einzigen Kammer.
Claims (5)
1. Die variable Vorrichtung zum Schutz von Pflanzen, insbesondere Gartenpflanzen
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle in die Formen:
Zylinder, Kegel und Kegelstümpfe verbracht werden kann. Modell 1 und 2.
2. Schutzhülle nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die in der Hülle befindlichen Kammern mit Flüssigkeit
(i.d. Regel Wasser) gefüllt werden. Modell 1 und
3. Schutzhülle nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die in der Hülle befindlichen Kammern auch als
kommunizierende Röhren/Kammern angelegt werden können. Modell 2.
4. Schutzhülle nach Anspruch 2. und dadurch gekennzeichnet, dass die in den Kammern befindliche Flüssigkeit für ein
entsprechendes Gewicht und damit für Stabilität sorgt, wodurch sich eine Bodenverankerung erübrigt. Modell 1
und 2.
5. Schutzhülle nach einem oder mehreren Ansprüchen 1. bis 4. . dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülle aus einer stabilen und lichtdurchlässigen Folie besteht. Modell 1 und
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29804600U DE29804600U1 (de) | 1998-03-14 | 1998-03-14 | Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von Gartenpflanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29804600U DE29804600U1 (de) | 1998-03-14 | 1998-03-14 | Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von Gartenpflanzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29804600U1 true DE29804600U1 (de) | 1998-06-18 |
Family
ID=8054165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29804600U Expired - Lifetime DE29804600U1 (de) | 1998-03-14 | 1998-03-14 | Mobile und variable Schutzumhüllung für Pflanzen, insbesondere von Gartenpflanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29804600U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009003164A1 (de) | 2009-05-15 | 2010-11-18 | Gebr. Dürrbeck Kunststoffe GmbH | Pflanzhülse |
-
1998
- 1998-03-14 DE DE29804600U patent/DE29804600U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009003164A1 (de) | 2009-05-15 | 2010-11-18 | Gebr. Dürrbeck Kunststoffe GmbH | Pflanzhülse |
| DE102009003164B4 (de) * | 2009-05-15 | 2012-09-20 | Gebr. Dürrbeck Kunststoffe GmbH | Pflanzhülse |
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