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DE29803944U1 - Meißelsicherung für einen Hobelmeißel - Google Patents

Meißelsicherung für einen Hobelmeißel

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Publication number
DE29803944U1
DE29803944U1 DE29803944U DE29803944U DE29803944U1 DE 29803944 U1 DE29803944 U1 DE 29803944U1 DE 29803944 U DE29803944 U DE 29803944U DE 29803944 U DE29803944 U DE 29803944U DE 29803944 U1 DE29803944 U1 DE 29803944U1
Authority
DE
Germany
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chisel
groove
clamping chuck
driving
shaft
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29803944U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
DBT GmbH
DBT Deustche Bergbau Technik GmbH
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Publication date
Application filed by DBT GmbH, DBT Deustche Bergbau Technik GmbH filed Critical DBT GmbH
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Publication of DE29803944U1 publication Critical patent/DE29803944U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/19Means for fixing picks or holders
    • E21C35/193Means for fixing picks or holders using bolts as main fixing elements
    • E21C35/1936Means for fixing picks or holders using bolts as main fixing elements the picks having a square- or rectangular-section shank

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE BUSCHHOFF· HENNICKE·VOLLBACH
KAISER-WILHELM-RING 24 · 50672 KÖLN
ourEreZ F EICHEN Gw 9807 SaTteM 05.03.1998vo/si
Anm. : DBT Deutsche Bergbau-Technik GmbH,
Industriestraße 1, D-44534 Lünen Titel: Meißelsicherung für einen Hobelmeißel
Die Erfindung betrifft eine Meißelsicherung für einen mit seinem Meißelschaft in eine Einstecktasche des Meißelhalters einsteckbaren Hobelmeißel entsprechend der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Meißelsicherungen dieser Ausführungen, die bei Gewinnungs- bzw. Kohlenhobeln für die Sicherung der Hobelmeißel in den Einstecktaschen der Meißelhalter dienen, sind z.B. aus dem DE 297 07 967 Ul bekannt. Hierbei wird für das den eingetriebenen Sicherungsbolzen in der Eintreibposition sichernde elastische Klemmfutter ein einteiliges Profil-Winkelstück verwendet, welches in eine entsprechend profilierte Winkelaufnahme des Meißelschaftes eingesteckt wird, so daß es mit seinen beiden Schenkeln den Sicherungsbolzen zweiseitig umgreift und einspannt. Die Winkelaufnahme besteht aus einer die Eintreibnut des Meißelschaftes an ihrer Nutflanke und dem Nutboden umgreifenden gemuldeten Ausnehmung, in die das profilierte Winkel-Klemmfutterstück eingelegt wird. Letzteres weist zur Erhöhung seiner elastischen Verformbarkeit angeformte gemuldete Nuten auf, die sich über die Länge der Schenkel erstrecken.
Weiterhin ist es aus dem DE 91 08 027 Ul bekannt, für das den Sicherungsbolzen sichernde Klemmfutter zwei gesonderte Klemmfutterstücke zu verwenden, die in Eintreibrichtung des Sicherungsbolzens im Abstand zueinander in Nutaufnahmen des Meißelschaftes so gehalten sind, daß sie gleichgerichtet in die Eintreibnut des Meißelschaftes gegen den eingetriebenen Sicherungsbolzen gerichtet sind und diesen mit Klemmung festlegen. Der Sicherungsbolzen ist hierbei gestuft ausgeführt, so daß für die Klemmfutterstücke
solche mit unterschiedlichen Durchmessern verwendet werden müssen.
Die Erfindung geht aus von einer Meißelsicherung, wie sie aus dem DE 297 07 967 Ul bekannt ist. Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, bei dieser Hobelmeißelanordnung eine verbesserte Meißelsicherung zu schaffen, die bei vergleichsweise einfacher und kostengünstiger Ausführung des.Klemmfutters und seiner Halterung eine zuverlässige Meißelsicherung mit Festsitz des Meißels in der-Einstecktasche des Meißelhalters gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Meißelsicherung werden für die Sicherung des eingetriebenen Sicherungsbolzens demgemäß zwei gesonderte Klemmfutterstücke aus einem elastisch-verformbaren Gummibzw. Kunststoffmaterial verwendet, die einfach und billig gefertigt werden können und die in entsprechend einfach am Meißelhalter anzubringende Aufnahmen, vorzugsweise mit Klemmsitz, angeordnet werden können. Damit läßt sich mit erheblichen Fertigungsvereinfachungen eine besonders zuverlässige Meißelsicherung mit Festsitz des Hobelmeißels in der Einstecktasche des Meißelhalters erreichen. Für die kleinteiligen Klemmfutterstücke können mit Vorteil solche in Gestalt von Klemmstiften, und zwar vor allem von Hohlstiften bzw. Hülsen und/oder in Gestalt von Vollmaterialstiften aus einem hochfesten elastischen Kunststoffmaterial verwendet werden. Bei Verwendung dieser stift- oder hülsenförmigen Klemmfutterstücke können für deren Aufnahmen einfache Lochtaschen am Meißelschaft vorgesehen werden, in denen die elastischen Klemmfutterstücke zweckmäßig mit elastischer Einspannung, also mit Klemmsitz, zuverlässig gehalten werden.
Vorzugsweise ist das an der Nutflanke in die Eintreibnut des Meißelschaftes vorspringende Klemmfutterstück gegenüber dem am Nutboden in die Eintreibnut vorspringenden Klemmfutterstück in Eintreibrichtung des Sicherungsbolzens zurückversetzt angeordnet, zweckmäßig im rückwärtigen Endbereich des Meißelschaftes.
Über dieses Klemmfutterstück wird eine den Meißel mit seinem Meißelschaft in die Einstecktasche ziehende Spannkraft somit erst dann erzielt, wenn der Sicherungsbolzen auf dem größeren Teil seiner Länge in die Einstecktasche bzw. die Eintreibnut des Meißelschaftes eingetrieben worden ist, während über das vorgesetzte Klemmfutterstück eine Verspannung des Meißelschaftes zwischen den übereinanderliegenden Wandflächen des Meißelhalters bewirkt wird. Vorteilhaft ist hier eine Anordnung, bei der das an der Nutflanke in die Eintreibnut des Meißelschaftes vorspringende Klemmfutterstück aus einem hülsenförmigen Hohlstift mit entsprechend hoher elastischer Verformbarkeit besteht, während das am Nutboden in die Eintreibnut vorspringende Klemmfutterstück zweckmäßig aus einem massiven Stiftelement, also einem Vollmaterialstift, besteht, obwohl auch für dieses Klemmfutterstück eine Klemmhülse verwendet werden könnte.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht die Aufnahme für das am Nutboden in die Eintreibnut des Meißelschaftes vorspringende Klemmfutterstück aus einer den Meißelschaft im Nutbereich auf ganzer Dicke durchgreifenden Lochtasche, in die das genannte Klemmfutterstück mit Klemm- bzw. Preßsitz einsteckbar ist. Dieses der Seitenverspannung des Meißelschaftes in der Einstecktasche des Meißelhalters dienende Klemmfutterstück kann mit Vorteil so angeordnet werden, daß es mit seinen beiden gegenüberliegenden Enden aus der als beidendig offene Lochtasche ausgebildeten Aufnahme vorspringt, so daß durch die beiden aus der Lochaufnahme vorspringenden Enden des Klemmfutterstücks eine hohe elastische Verformbarkeit desselben und entsprechend eine zuverlässige Einspannung des Meißelschaftes in der Einstecktasche gegeben ist. Die Aufnahme für das an der Nutflanke in die Eintreibnut des Meißelschaftes vorspringende Klemmfutterstück wird zweckmäßig ebenfalls als Lochtasche ausgebildet, die an der Eintreibnut des Meißelschaftes in eine diese quer durchgreifende gemuldete S.tütznüt übergeht, die an der innenliegenden Nutflanke der Eintreibnut des Meißelschaftes angeordnet ist. Auch diese Lochtasche wird zweckmäßig so ausgeführt, daß sie an der der Eintreibnut gegenüberliegenden Fläche des Meißelschaftes offen ist, so daß das hülsen- oder stiftartige
Klemmfutterstück von dieser Seite her in die Lochtasche mit Klemmsitz einführbar ist.
Für den Sicherungsbolzen, der zweckmäßig von der in Schneidrichtung des Hobelmeißels vorne liegenden Frontseite her durch die Eintreiböffnung des Meißelhalters in die Einstecktasche und die Eintreibnut des Meißelschaftes eingetrieben wird, kann mit Vorteil ein konischer Bolzen verwendet werden, der sich in Eintreibrichtung, also zu seinem freien Ende hin konisch verjüngt. Hierbei wird der Nutboden der am Meißelschaft angeordneten Eintreibnut und die der Nutöffnung zugewandte Innenwandung der Meißeltasche zweckmäßig in Eintreibrichtung des Sicherungsbolzens in Anpassung an dessen Konusflächen konisch ausgeführt, um einen Festsitz des Hobelmeißels in dem Meißelhalter durch den eingetriebenen Sicherungsbolzen zu gewährleisten.
Im allgemeinen werden die Hobelmeißel mit ihrem Meißelkopf und ihrem Meißelschaft einstückig ausgeführt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Meißelschaft mit seiner Eintreibnut und den genannten Aufnahmen für die Klemmfutterstücke aus einem einteiligen Schmiedestück herzustellen, mit dem dann der Meißelkopf z.B. durch Schweißen fest verbunden wird.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Meißelsicherung mit Sicherungsbolzen und zugeordneten Klexnmfutterstücken in einer Draufsicht, wobei der Meißelhalter im Horizontalschnitt gezeigt ist;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 die Meißelanordnung nach den Fig. 1 und 2 in einer Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III der.Fig. 1.
Zum Verständnis der Erfindung wird auf das eingangs genannte DE-GM 297 07 967 Bezug genommen, dessen Offenbarungsinhalt zum Inhalt der vorliegenden Erfindungsbeschreibung gemacht wird.
Die dargestellte Hobelmeißelanordnung besteht demgemäß aus einem Meißelhalter 1, der, wie üblich,. am Hobelkörper oder einem Meißelträger desselben fest angeordnet ist, und dem eigentlichen Hobelmeißel 2, der am Meißelhalter 1 auswechselbar festgelegt wird. Der Meißelhalter 1 ist von bekannter Ausführung; er weist eine zum Abbau- bzw. Kohlenstoß hin offene Einstecktasche 3 auf, in die der Hobelmeißel 2 mit seinem flach-plattenförmigen Meißelschaft 4 einsteckbar ist. Zur Sicherung des Hobelmeißels 2 in der gezeigten Anschlußposition dient ein Sicherungsbolzen 5, der in Pfeilrichtung S der Fig. 1 von außen durch eine Eintreiböffnung 6 in die Einstecktasche 3 einführbar ist. Die Eintreiböffnung 6 befindet sich an der in Schneidrichtung vorne liegenden Wandfläche 7 des Meißelhalters 1, die von einem Hakenansatz 8 des Hobelmeißels 2 umgriffen ist. Der Sicherungsbolzen 5 weist einen Eintreibkopf 9 auf, der in der gezeigten Eintreibposition die Eintreiböffnung 6 an der frontseitigen Wandfläche 7 des Meißelhalters 1 außenseitig überdeckt. An der Rückwand 10 weist der Meißelhalter 1 in Flucht mit der Eintreiböffnung 6 eine durchgehende Öffnung 11 auf, die, wie bekannt, zum Austreiben des Sicherungsbolzens 5 beim Meißelwechsel genutzt werden kann.
An dem Meißelschaft 4 seitlich angeformt ist eine im Querschnitt etwa U-förmige Eintreibnut 12, die bei in die Einstecktasche 3 eingestecktem Meißelschaft 4 mit der Eintreiböffnung 6 fluchtet und sich über die volle Breite des Meißelschaftes 4 erstreckt und im rückwärtigen Bereich in die Austreiböffnung 11 ausläuft.. Der Nutboden dieser Eintreibnut 12 ist mit 13 bezeichnet, während die beiden Nutflanken der Eintreibnut 12 mit 14 und 15 bezeichnet sind.
Der Sicherungsbolzen 5 wird durch die Eintreiböffnung 6 hindurch in die Eintreibnut 12 am Meißelschaft 4 eingetrieben, wodurch der Hobelmeißel 2 am Meißelhalter 1 zuverlässig festgelegt wird. Die Sicherung des Sicherungsbolzens 5 in der gezeigten Eintreib-
position erfolgt mit Hilfe eines elastisch-verformbaren Klemmfutters, das zwei in Eintreibrichtung S des Sicherungsbolzens im Abstand zueinander angeordnete Klemmfutterstücke 16 und 17 aufweist, die jeweils in einer eigenen Aufnahme 18 bzw. 19 des Meißelschaftes gehalten sind, wobei die Aufnahmen 18 und 19 in Längsrichtung des Sicherungsbolzens 5 im Abstand zueinander am Meißelschaft angeordnet sind. Die Klemmfutterstücke 16 und 17 sind nach Art von Klemmstiften in Gestalt von Hohlstiften bzw. Hülsen und/oder massiven Vollmaterialstiften ausgeführt, vorzugsweise aus einem hochfesten elastisch-verformbaren Kunststoffmaterial.
Bei dem gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das in Eintreibrichtung S zurückversetzte, in Nähe des rückwärtigen Endes des Meißelschaftes 4 angeordnete Klemmfutterstück 16 aus einer elastisch-verformbaren zylindrischen Hülse. Die Aufnahme 18 dieses Klemmfutterstücks 16 ist als Lochtasche ausgebildet, die, wie in Fig. 2 gezeigt, den Meißelschaft 4 auf seiner gesamten Schaftdicke zwischen Nutflanke 13 und Außenfläche 20 durchsetzt, also sowohl zur Nutflanke 13 als auch zur gegenüberliegenden Außenfläche 20 hin offen ist, wobei diese Lochtasche an der Nutflanke 13 in eine die Eintreibnut 12 bis zu deren Nutflanke 15 auf ganzer Breite quer durchgreifende gemuldete Stütznut 21 übergeht, in der das hülsenförmige Klemmfutterstück 18 mit seinem aus der Lochaufnahme 18 in die Eintreibnut 12 herausragenden Ende so abgestützt ist, das es hier aus der Stütznut über die Nutflanke 15 in die Eintreibnut vorspringt, wie dies vor allem Fig. 1 erkennen läßt. Vorzugsweise ist das hülsenförmige Klemmfutterstück 18 in der aus dem rundum geschlossenen Loch bestehenden Lochtasche 18 mit Klemmsitz gehalten.
Das gegenüber dem Klemmfutterstück 16 in Eintreibrichtung S des Sicherungsbolzens 5 vorgesetzte Klemmfutterstück 17 ist in seiner Aufnahme 19, vorzugsweise ebenfalls mit Klemmsitz, gehalten, wobei diese Aufnahme 19 ebenfalls aus einer Lochtasche besteht, die den Meißelschaft 4 auf seiner gesamten Dicke zwischen dem Nutboden 13 und seiner Außenfläche 20 durchsetzt. Das die Lochtasche bildende Loch mündet also einerseits im Nutboden 13 und
andererseits an der gegenüberliegenden Außenfläche 20. In diese Lochtasche ist das Klemmfutterstück 17, das hier aus einem zylindrischen Vollmaterialstift besteht, so eingesetzt, daß es mit seinem innenliegenden Ende über den Nutboden 13 in die Eintreibnut 12 des Meißelschaftes vorspringt. Vorzugsweise ist dabei die Anordnung so getroffen, daß es auch mit seinem anderen Ende um ein geringes Maß über die Außenfläche 20 des Meißelschaftes 4 gegen die obere Wandfläche 26 des Meißelhalters 1 vorspringt, gegen die sich der Meißelschaft 4, wie in Fig. 2 gezeigt, abstützt.
Wird nach Einsetzen des Hobelmeißels 2 in die Einstecktasche 3 des Meißelhalters 1 der Sicherungsbolzen 5 in Eintreibrichtung S durch die frontseitige Eintreiböffnung 6 hindurch in die Eintreibnut 12 eingetrieben, so stößt er zunächst gegen das am Nutboden 13 in die Eintreibnut 12 vorspringende Klemmfutterstück 17, das hierbei von dem Sicherungsbolzen 5 an seinem in die Eintreibnut vorspringenden Ende und an seinem über die Außenfläche 20 vorspringenden Ende elastisch verformt wird, wodurch der Meißelschaft 4 in der Einstecktasche 3 zwischen dem Sicherungsbolzen und der oberen Wandfläche 26 fest eingespannt wird. Bei · weiterem Eintreiben des Sicherungsbolzens 5 gelangt dieser in den Wirkungsbereich des zurückversetzten hülsenförmigen Klemmfutterstücks 16, das dabei mit seinem aus der Lochtasche in die Eintreibnut vorspringenden, hier in der Stütznut 21 abgestützten Ende elastisch verformt wird, wobei die durch die Eintreibwirkung des Sicherungsbolzens erzeugte Spannkraft den Hobelmeißel 2 mit seinem Meißelschaft 4 in die gezeigte Position innerhalb der Einstecktasche 3 hineinzieht. Vorzugsweise weist der Sicherungsbolzen 5 in Nähe seines freien Endes eine umlaufende gemuldete Nut 22 auf, in die das Klemmfutterstück 16 zur Einrastung gelangt, wenn der Sicherungsbolzen 5 voll in die Eintreibnut 12 eingetrieben ist, wie dies Fig. 1 und 2 zeigen.
Es ist ersichtlich, daß durch die in Eintreibrichtung S des Sicherungsbolzens 5 im Abstand zueinander angeordneten Klemmfutterstück 16 und 17 der Sicherungsbolzen 5 in seiner gezeigten Eintreibposition zuverlässig festgelegt wird und daß zugleich
über die Klemmfutterstücke ein Festsitz des. Hobelmeißels im Meißelhalter erreicht wird. Die Klemmfutterstücke 16 und 17 bestehen aus einfachen Klemmstiften in Gestalt von Hohlstiften bzw. Hülsen oder massiven Stiften, während deren Aufnahmen am Meißelschaft 4, wie beschrieben, vorzugsweise aus am Meißelschaft an der Eintreibnut 12 angeordneten Lochaufnahmen bestehen, wobei die Lochaufnahme 18 für das zurückversetzte Klemmfutterstück 16 im Bereich der Eintreibnut 12 als über die Nutflanke 15 hinweggeführte, zur Eintreibnut hin offene gemuldete Stütznut 21 ausgebildet ist, während die Aufnahme 19 für das vorgesetzte Klemmfutterstück 17 aus einem einfachen Aufnahmeloch am Meißelschaft 4 bestehen kann, das am Nutboden 13 in die Eintreibnut 12 mündet.
Aus der Schnittdarstellung der Fig. 2 ist zu ersehen, daß der Sicherungsbolzen 5 sich in Richtung seines freien Endes hin konisch verjüngt, und zwar derart, daß seine dem Nutboden 13 zugewandte Seitenfläche und seine gegenüberliegende, gegen die innenliegende Seitenfläche 23 des Meißelhalters abgestützte Seitenfläche konisch ausgeführt sind, derart, daß sie zum freien Bolzenende hin gegeneinander divergieren. Die Flächen 13 und 23 sind entsprechend konisch ausgeführt. Dagegen können die in Fig. 1 gezeigte obere Fläche und die darunterliegende untere Fläche des Sicherungsbolzens 5 zueinander parallel ausgeführt sein. Durch die konischen Seitenflächen des Sicherungsbolzens und die entsprechenden konischen Flächen 13 und 23, welche die Anlageflächen für den Sicherungsbolzen bilden, wird eine Keilverspannung des Sicherungsbolzens erreicht.
Im allgemeinen ist der Hobelmeißel 2 mit seinem Meißelschaft 4 und seinem mit einer Hartmetallbestückung versehenen, außerhalb des Meißelhalters liegenden Meißelkopf 25 einstückig ausgeführt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Meißelschaft 4 mit der Eintreibnut 12 und den Aufnahmen 18 und 19 für die beiden Klemmfutterstücke 16 und 17 als einteiliges Schmiedestück auszuführen, mit dem dann der Meißelkopf 25 z.B. durch Verschweißen fest verbunden wird. Die Aufnahmen für die Klemmfutterstücke können
also in einem Arbeitsgang angeschmiedet werden und benötigen keine Nachbearbeitung.

Claims (10)

10 Ansprüche :
1. Meißelsicherung für einen mit seinem Meißelschaft in eine Einstecktasche des Meißelhalters einsteckbaren Hobelmeißel, mit einem Sicherungsbolzen, der durch eine Eintreiböffnung des Meißelhalters hindurch in eine sich in Eintreibrichtung erstreckende Eintreibnut an der Seitenfläche des Meißelschaftes eintreibbar ist, wobei zur Sicherung des Sicherungsbolzens in der Eintreibposition ein elastisch-verformbares Klemmfutter vorgesehen ist, das in einer Aufnahme des Meißelschaftes gehalten ist und in etwa rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen in die Eintreibnut des Meißelschaftes derart vorspringt, daß es durch den Sicherungsbolzen im Sinne eines Hineinziehens des Meißelschaftes in die Einstecktasche und einer Seitenverspannung des Meißelschaftes in der Einstecktasche verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmfutter von in Eintreibrichtung (Pfeil S) des Sicherungsbolzens (5) im Abstand zueinander angeordneten gesonderten Klemmfutterstücken (16, 17) gebildet ist, die in entsprechend beabstandeten Aufnahmen (18, 19) des Meißelschaftes (4) gehalten sind, wobei das eine Klemmfutterstück (16) an der innenliegenden Nutflanke (15) und das andere Klemmfutterstück (17) am Nutboden (13) in die Eintreibnut (12) des Meißelschaftes (4) gegen den Sicherungsbolzen (5) vorspringt.
2. Meißelsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch-verformbaren Klemmfutterstücke (16, 17) aus Klemmstiften in Gestalt von Hohlstiften bzw. Hülsen und/oder Vollmaterialstiften, vorzugsweise solchen aus elastischem Kunststoffmaterial, bestehen.
3. Meißelsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Nutflanke (15) in die Eintreibnut (12) des Meißelschaftes (4) vorspringende Klemmfutterstück (16) gegenüber dem am Nutboden (13) in die Eintreibnut (12) vorspringenden Klemmfutterstück (17) in Ein-
treibrichtung (Pfeil S) des Sicherungsbolzens (5) zurückversetzt angeordnet ist.
4. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Nutflanke (15) in die Eintreibnut (12) vorspringende Klemmfutterstück (16) aus einem hülsenförmigen Hohlstift und das am Nutboden (13). in die Eintreibnut (12) vorspringende Klemmfutterstück (17) aus einem Vollmaterialstift besteht.
5. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (19) für das am Nutboden (13) in die Eintreibnut (12) des Meißelschaftes (4) vorspringende Klemmfutterstück (17) aus einer den Meißelschaft (4) im Nutbereich auf ganze Dicke durchgreifenden Lochtasche besteht.
6. Meißelsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das der Seitenverspannung des Meißelschaftes (4) in der Einstecktasche (3) des Meißelhalters (1) dienende Klemmfutterstück (17) mit seinen beiden gegenüberliegenden Enden aus der als beidendig offene Lochtasche ausgebildeten Aufnahme (19) vorspringt.
7. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (18) für das an der Nutflanke (15) in die Eintreibnut (12) des Meißelschaftes (4) vorspringende Klemmfutterstück (16) als Lochtasche ausgebildet ist, die an der Eintreibnut (12) des Meißelschaftes in eine diese quer durchgreifende gemuldete Stütznut (21) übergeht, die an der innenliegenden Nutflanke (15) der Eintreibnut (12) des Meißelschaftes angeordnet ist.
8. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsbolzen (5) in Nähe seines freien Bolzenendes mit einer umlaufenden gemuldeten Nut (22) für den Eingriff des betreffenden Klemmfutterstücks (16) versehen ist.
9. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutboden (13) der Eintreibnut (12) des Meißelschaftes (4) und die zugeordnete Innenwandung (23) der Meißeltasche (4) in Eintreibrichtung (Pfeil S) des Sicherungsbolzens (5) zueinander konvergierend konisch ausgebildet sind, während der von der Frontseite des Meißelhalters (1) her durch die Eintreiböffnung (6) eintreibbare Sicherungsbolzen (5) an den diesen konischen Flächen zugeordneten Seitenflächen entsprechend konisch ausgebildet ist und an seiner Ober- und Unterseite durch parallele Bolzenflächen begrenzt ist, derart, daß sich der Sicherungsbolzen (5) in Eintreibrichtung (Pfeil S) zu seinem freien Ende hin konisch verjüngt.
10. Meißelsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Meißelschaft (4) mit seiner Eintreibnut (12) und. den Aufnahmen (18, 19) für die Klemmfutterstücke (16, 17) aus einem einteiligen Schmiedestück besteht, mit dem der Meißelkopf (25) z.B. durch Schweißen fest verbunden ist.
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