[go: up one dir, main page]

DE29801059U1 - Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem - Google Patents

Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem

Info

Publication number
DE29801059U1
DE29801059U1 DE29801059U DE29801059U DE29801059U1 DE 29801059 U1 DE29801059 U1 DE 29801059U1 DE 29801059 U DE29801059 U DE 29801059U DE 29801059 U DE29801059 U DE 29801059U DE 29801059 U1 DE29801059 U1 DE 29801059U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
compost
board
wall
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29801059U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29801059U priority Critical patent/DE29801059U1/de
Publication of DE29801059U1 publication Critical patent/DE29801059U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/907Small-scale devices without mechanical means for feeding or discharging material, e.g. garden compost bins
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kompostbehälter aus Leicht- Betonbauplatten im Baukastensystem und einer Steckbrettwand für den Garten zum Aufbereiten von Kompost aus Kuchen- und Gartenabfällen. Komposter in rechteckiger oder runder Form mit Lüftungsöffnungen, aus Blech, Drahtgittern, Holz, Kunststoff oder aus Betonteilen sind bekannt.
Entgegenhaltungen: DE 2514620 B2, DE 3624761 C2, DE 3517523 Cl, DE 3330210 C2, DE 3305040 Al, DE 3232790 Al.
Diese erfüllen nur bedingt in zufriedenstellenden! Maße eine Kompostierung über Jahre hinweg. Eine ordnungsgemäße fachliche Bewirtschaftung, die Funktion der Behältnisse und eine lange Lebensdauer ist nicht gewährleistet.
Gemeinsam dienen alle Kompostbehälter zur Aufnahme von organischen Küchen- und Gartenabfällen, die nach der Verrottung wieder dem Gartenboden als Düngemittel zugeführt werden. Damit das Kompostgut verrotten kann, ist genügend Sauerstoff nötig, aus diesem Grunde versieht man die Wände dieser Komposter mit Lüftungsöffnungen jeder Art und Größe.
Für Kleingärten ist bekannt, Kompostbehälter heizustellen aus balkenformigen Stahlbetonteilen, die übereinandergeschichtet sind, was eine lange Lebensdauer aber sehr hohe Gewichte mit sich bringt, und so die Handhabung bei der Bewirtschaftung erschweren.
Es sind daher auch Kompostbehälter aus Holzbalken bekannt, die in Blockbauweise übereinandergeschichtet werden, aber infolge der Verrottung nur eine sehr begrenzte Lebensdauer haben.
Auch ein Kompostbehälter aus Holz-, Kunststoff- oder Betonpfosten mit eingesteckten Holzbrettern ist bekannt und weist infolge der Verrottbarkeit des Holzes Nachteile auf.
Es sind Kompostbehälter bekannt, die aus verzinktem, gelochten Stahlblech oder aus Stahlgitter hergestellt sind, die jedoch mit der Zeit ebenfalls m'cht den
immer wiederkehrenden Verrottungsvorgang überstehen. Durch Beschädigungen an den beweglichen Scharnieren, an Ösen, an. Lamellen und die Verformungen die durch die Bewirtschaftung des Kompostes auftreten, lassen den Kompostbehälter unbrauchbar werden. Kompostbehälter vorgenannter Art sind auf lange Sicht ungeeignet eine geordnete Kompostierung zu garantieren und bescheren dem Besitzer unnötig Ärger und Kosten.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bestehenden Lösungen zu vermeiden und einen einfach und kostengünstig henxistellenden, leicht zusammensetzbaren Kompostbehälter vorzusehen, der eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer hat, eine gute fachgerechte Bewirtschaftung, sowie eine leichte Entnahme des fertigen Kompostes gewährleistet. Es ist ebenso sichergestellt daß die Möglichkeit besteht, den Kompostbehälter je nach Bedarf um ein weiteres Rotteabteil zu vergrößern.
Diese Aufgabe, wird ausgehend von einem Kompostbehälter der eingangs genannten Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Seitenwände und die Rückwand aus vorgefertigten biegesteifen Leicht- Betonbauplatten mit einer rostfreien Bewehrung, sowie an den Eckpunkten mit in den Beton gegossenen Verbindungsknoten, besteht. Die vorgefertigten, in Schalung gegossenen Leicht- Betonbauplatten sind mit Belüftungsöffnungen in den Wandflächen versehen und gewähren eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit durch ein Herstellungsverfahren aus der Betontechnologie.
Zum Öffnen des Kompostbehälters ist die der Rückwand gegenüberliegenden parallelen Stirnwand durch eine Steckbrettwand ersetzt, die sich beliebig zur Bewirtschaftung und zur Entnahme des fertigen Kompostes aus dem unteren Bereich des Kompostbehälters durch das Entfernen einzelner Steckbretter, öffnen läßt. Durch das Herstellen des Kompostbehälters aus vorgefertigten, biegesteifen Leicht- Betonbauplatten als Wände, die kraftschlüssig durch Schrauben und Bolzen miteinander verbunden sind ist es möglich, das Volumen eines Kompostabteils zu verdoppeln, indem zwei Leicht- Betonbauplatten und eine
Steckbrettwand an den bestehenden Kompostbehälter mit Schrauben oder Bolzen befestigt wird. Ein Kompostbehälter kann dadurch beliebig erweitert, bzw. vergrößert werden.
Die Lösung der Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß für den Kompostbehälter kein Fundament benötigt wird, und er beliebig auf das Erdreich aufgesetzt werden kann. Die zur Anwendung kommenden Leicht- Betonbauplatten als Wände werden in einer Betonschalung mit Aussparungen und mit einer innenliegenden rostfreien Stahlbewehrung mit Eckverbindungsknoten gegossen. Dadurch wird erreicht, daß biegesteife Wandle zur Verfugung stehen, die kraftschlüssig miteinander verbunden werden können. Um das Gewicht der Betonbauplatte zu verringern werden Leichtbetonzuschlagsstoffe, und um Frost- und Säurebeständigkeit zu gewährleisten, entsprechende Betonzusätze verwendet. Die Leicht- Betonbauplatten werden in verschiedenen Größen dem Bedarf entsprechend hergestellt.
Die Wandplatten (Leicht- Betonbauplatten) (2/3) gleichen sich in Form und Gestaltung, haben in den vier Eckpunkten eingegossene Verbindungsknoten(14) die an der verzinkten Stahlbewehrung (16) angehängt sind. Die benötigten Öffnungen für die Verbindungsteile, wie Schrauben, Bolzen und Dübel, werden je nach Bedarf aufgebohrt.
In den Wandflächen sind Belüftungsöffnungen (117) ausgespart, die die verschiedensten Formen und Größen haben.
Die Steckbrettwand (4) besteht aus zwei Steckbrettschienen (6) und einer Abstandshalteschiene (7) die die Parallelführung der Steckbrettschienen (6) gewährleistet. Die Abstandshalteschiene gibt zusammen mit den Wänden aus Leicht- Betonbauplatten dem Kompostbehälter seine endgültige Stabilität. Zwischen den beiden Steckbrettschienen (6) werden die Profilbretter (9) eingesteckt, indem sie auf die Auflageschale (21) gesetzt, und an den Haltestab (22) angelehnt werden. Der Haltestab (22) verhindert das Herauskippen der Steckbretter. Diese Ausführung hat den großen Vorteil., daß die Stirnflächen der
Bretter, vorzugsweise Lärchenholz, nicht durch einen Falz, der die Fäulnisbildung fördert, gehalten werden, sondern nur punktförmig auf der Auflageschale (21) und am Haltestab (22) Berührungspunkte (23) haben und so durch die geschaffene gute Belüftung immer austrocknen können. Auch ist gewährleistet, daß jedes einzelne Steckbrett (9) beliebig entfernt und wieder eingesetzt werden kann.
Die Montage des Kompostbehälters besteht im wesentlichen darin, daß die Seitenwände mit der Rückwand verschraubt, einen seitlich offenen, biegesteifen, selbsttragenden Behälter ergeben. Dies wird erreicht, wenn die Rückwand
(2) an den beiden Stirnflächen mit Dübeln (15) versehen wird, die Seiten wände
(3) durchbohrt werden, und durch Schrauben (5) mit der Rückwand (2) kraftschlüssig verbunden sind. Die beiden Seitenwände sind mit der Rückwand in Winkel und Lot auszurichten.
Besonders zweckmäßig ist es, den nach einer Seite hin noch offenen Kompostbehälter mit Steckbrettern (9) zu verschließen, die sich je nach Bedarf durch Entnahme einzelner Bretter wieder öffnen läßt, damit ohne Demontage und Öffnen von Verbindungsteilen der fertige Kompost entnommen werden kann und ebenso die fachliche Bewirtschaftung gewährleistet ist. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Steckbrettwand erreicht, die durch die Steckbrettschienen (6) an die Stirnflächen der Seitenwände (3) durch Dübel (15) und Schrauben (8) befestigt wird, wobei vorzugsweise die Abstandshalteschiene (7) die beiden in gleichmäßig parallelem Abstand verlaufenden Steckbrettschienen (6) sowie die Seitenwiände (3) aussteift, die die Steckbretter in der gewünschten Position hält, ohne daß der Druck des Kompostes zu Verformungen des Kompostbehälters führt.
Es besteht die weitere Aufgabe, eine Kompostierungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die verändert und erweitert werden kann indem weitere Seitenwände mit der bestehenden Kompostierungsvorrichtung verbunden werden. Der Kompostbehälter wird durch zwei Leicht- Betonbauplatten (2'+3') und einer Steckbrettwand (4') erweitert, indem die Rückwände (2+2') und die eine Seitenwand (3) durch Quetschverschraubungen (13+24)
und einem Bolzen (12) miteinander verbunden werden. An der Rückwand (2') wird die Seitenwand (3') durch Dübel (15) und Schraubverbindungen (5) befestigt und winkelrecht ausgerichtet. An der Stirnfläche der äußeren Seitenwand (3') wird eine Steckbrettschiene (6'), ebenso die Abstandshalteschiene (7') mit zwei Schrauben (8') befestigt. Die Profilbretter (&PSgr;) werden auf die Auflageschalen der vorhandenen Steckbrettschiene (6) und der neu befestigten Steckbrettschiene (6') gelegt, und es wird somit der zusätzliche Kompostbehälter durch die komplette Steckbrettwand geschlossen. Diese Kompostbehältererweiterung kann beliebig fortgeführt werden. Es sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Aussteifung erforderlich, um unerwünschte Verformungen durch den Druck des Kompostes tu vermeiden, denn die biegesteifen und kraftschlüssig verbundenen Leicht- Betonbauplatten nehmen diese Kräfte zusammen mit der Abstandshalteschiene (7) auf.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert ist. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 Schaubildliche Ansicht einer aufgebauten Kompostvorrichtung mit
Erweiterung
Fig. 2 Schaubildliche Ansicht einer Seitenwand / Rückwand
Fig. 3 Ansicht einer Steckbrettwand
Fig. 4 Querschnitt durch eine Steckbrettwand
Fig. 5 Detail Steckbrettwand
Fig. 6 Längsschnitt durch eine Steckbrettschiene
Fig. 7 Ansicht einer Steckbrettschiene
Fig. 8 Miteinander verbundene Wände, Verbindungsteile -Bolzen-
Fig. 9 Miteinander verbundene Wände, Verbindungsteile -Schrauben-30
Fig. 1: Zeigt den Kompostbehälter mit einem Komposterraum (1), der durch eine Rückwand (2), zwei Seitenwände (3) und einer Stirnwand als Steckbrettwand (4) umschlossen ist, sowie frei, ohne Fundamente, auf dem Erdreich aufgestellt werden kann.
Die Seitenwände (3) sind durch Dübel an der Rückwand (2) mit Schrauben (5) verbunden. Die Steckbrettwand (4) mit den beiden Steckbrettschienen (6) und die Abstandshalteschiene (7) ist an den Stirnflächen der Seitenwände (3) durch Dübel mit Schrauben (8) befestigt. Die Abstandshalteschiene (7) ist zusammen mit den beiden Steckbrettschienen (6) an der Oberkante des Kompostbehälters verbunden und hält den parallelen Abstand der Steckbrettschienen (6) für die Steckbretter (9). Die Steckbretter (9) sind locker eingesteckt und können beliebig geöffnet werden.
Der dargestellte Einzelkompostbehälter mit einem Komposterraum kann durch einen weiteren Kompostraum (11) vergrößert werden, indem eine Rückwand (2'), eine Seitenwand (3') und eine Steckbrettwand (4&Lgr;) mit Abstandshalteschiene (7') an den Kompostbehälter kraftschlüssig angeschlossen wird. Durch diesen Vorgang entsteht eine Kompostieranlage mit mehreren Abteilen, die den Vorteil hat, daß die Möglichkeit geschaffen wird die Abteile nacheinander mit Kompostgut zu füllen, mit dem Ergebnis, daß der Kompost in dem als erstes gefüllten Abteil ausreift bis das weitere Abteil gefüllt ist. Je nach Bedarf läßt sich der Einzelkompostbehälter zu einem Doppel- und Dreifachkomposter, bis ins Unendliche, erweitern.
Die Rückwand (2") wird an den bestehenden Einzelkompostbehälter, durch Auswechseln der Schrauben (5) gegen Bolzen (12) mit Quetschverschraubung (13+24+25), befestigt. Die Seitenwand (3') wird an der Rückwand (T) durch Dübel (15) mit Schrauben (5") verbunden, die offene Stirnseite wird durch die Steckbrettwand (4X) geschlossen indem die Steckbrettschiene (6") an die Stirnseite der Seitenwand (3') durch Dübel (15) mit Schrauben (8') befestigt wird und es entsteht der zusätzliche Kompostierraum (11). Die Erweiterung kann, wie vorbeschrieben, beliebig oft wiederholt werden um die Kompostanlage zu vergrößern.
Fig. 2: Zeigt die Rückwand / Seitenwand d.h. die Leicht- Betonbauplatte. Daraus erkennt man die vorgefertigte Leicht- Betonbauplatte als Wandelement die in den vier Ecken Verbindungsknoten (14) verweisen, in die Dübel (15) und andere Verbindungsteile gesetzt werden können. Durch den einzelnen Verbindungsknoten ist die Voraussetzung geschaffen, daß die Wände direkt an den Eckpunkten kraftschlüssig verbunden werden können. Der einzelne Verbindungsknoten (14) kann von allen Seiten, d. h. von der Vorder-, Rückseite und den Stirnflächen durch Aufbohren geöffnet werden um Verbindungsdübel (15) und andere Teile einzusetzen, damit kraftschlüssige Verbindungen hergestellt werden um die einzelnen Wände zusammenzuschließen. Die Verbindungsknoten (14) sind mit der innenliegenden Bewehrung (16) schlüssig verbunden, damit die auftretenden Kräfte in die gesinnte, biegesteife Wand (Leicht- Betonbauplatte) geleitet werden. Die Verzinkung der Bewehrung mit den Verbindungsknoten, verhindert die Korrosion. Die in den Wandflächen ausgesparten Öffnungen (17) tragen dazu bei, daß auf diese Weise der Innenraum des Kompostbehälters durch die Belüftungsöffnungen gut mit Sauerstoff versorgt wird.
Fig. 3: Zeigt die Steckbrettwand (4) die aus Steckbrettschienen (6) mit Abstandshalteschiene (7) und Profilbrettern (9) besteht. Die Steckbrettschienen (6) werden zusammen mit der Abstandshalteschiene (7) an den Stirnflächen der Seitenwände (3) befestigt. Die Abstandshalteschiene (7) gewährleistet, daß das Öffnungsmaß für die Steckbretter so gehalten wird, damit die einzelnen Steckbretter (9) locker sitzen und beliebig entnommen sowie wieder in die Wand eingesetzt werden können.
Fig. 4: Zeigt, daß die Steckbretter (9) geneigt auf den Aufliegeschalen (21) sitzen und an den Haltestiften (22) angelehnt sind. Die Bretter sind an den Stirnseiten punktförmig (23) gelagert und können unabhängig von den oberen oder unteren Brettern aus der Halterung gezogen und wieder eingesteckt werden.
• Φ **
Fig 5.: Zeigt ein Detail der Steckbrettwand (4) mit Befestigung der Steckbrettschiene (6) durch einen Dübel (15) im Verbindungsknoten (14) mit einer Schraube (8) und Beilagscheibe (25). Die punktflörmige Auflage (23) bezweckt den Vorteil zu haben, daß die Bretter frei gelagert sind und die immer wieder auftretende Feuchtigkeit wird durch die geschaffene gute Belüftung ausgetrocknet. Sind die Bretter eingespannt z.B. in einem Falz gelagert, morschen die Stirnseiten ab, die Bretter werden kürzer und unbrauchbar. Fig. 6: Zeigt den Schnitt der Steckbrettschiene (6) bestehend aus Flacheisen (18) mit Bohrung (19) und Stegeisen (20) mit angeschweißten Auflageschalen (21) und Haltebolzen (22). Diese Anordnung gewährleistet für die Steckbretter die punktförmige Auflage (23) und genügend Abstand zwischen den horizontal eingelegten Brettern, die wiederum für gute Belüftung sorgen, damit genügend Sauerstoff zur Kompostierung zur Verfugung steht.
Fig. 7: Zeigt die Ansicht der Steckbrettschiene (6) mit einem Flacheisen (18) mit Bohrung (19) zur Befestigung an der Stirnfläche der Seitenwände und das Stegeisen (20). Die Auflageschalen (21) sind für die Anzahl der Steckbretter entsprechend in gleichen Abständen beidseitig, am Flacheisen (18) und Stegeisen (20) vorzugsweise, angeschweißt (26). Oberhalb der Auflageschalen (21) sind die Haltebolzen (22) am Stegeisen (20) so angeschweißt (26), daß beidseitig des Stegeisens (20) die Steckbrettschiene mit Brettern (9) belegt werden kann. Die Korrosionsbeständigkeit wird durch Feuerverzinkung erreicht und gewährt eine lange Lebensdauer.
Fig. 8: Zeigt ein Beispiel einer Wandverbindung durch eine Quetschverschraubung (13+24+25) mit Bolzen (12). Dieses Verbindungssystem ermöglicht mehrere Wände (Leicht- Betonbauplatten) kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Eine Rückwand (2), eine Seitenwand (3) und eine weitere Rückwand (2') wird miteinander verbunden, indem die entsprechend benötigten Verbindungsknoten (14) aufgebohrt und Gewindehülsen (13) mit seitlicher Öffnung eingesetzt werden. Der Bolzen (12) wird durch die Seitenwand (3) in die beiden Rückwände (2+2') durch die Gewindehülsenöffnungen geschoben. Durch Ein-
drehen der Schneideschrauben (24) mit Unterlagsscheiben (25) in die Gewindehülsen (13), werden die Wände über dem Bolzen (12) kraftschlüssig miteinander verbunden,
Fig. 9: Zeigt eine Eckverbindung der Seitenwand (3) mit der Rückwand (2) durch einen Dübel (15) mit einer Schraube (5). Die Seitenwand (3) wird durch den Verbindungsknoten (14) durchbohrt, die Rückwand (2) wird im Verbindungsknoten (14) aufgebohrt, damit ein Spreizdübel (15) eingesetzt werden kann. Die beiden Wände werden durch Eindrehen einer Holzschraube (5) mit Unterlagsscheibe (25) kraftschlüssig miteinander verbunden.
Im Ergebnis entsteht auf diese Weise ein Kompostbehälter von hoher Stabilität und langer Lebensdauer, leicht zu montieren und demontieren, zu jeder Zeit nach Bedarf erweiterbar und von guter Funktion mit leichter Bewirtschaftung.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Schutzanspruch
1. Der Schutzanspruch betrifft einen Kompostbehälter der im Baukastensystem zusammenbaubar ist, mit einem direkt auf dem Erdboden aufsetzbaren nach unten und oben offenen Mantel aus Leicht- Betonbauplatten (Wände) und einer Steckbrettwand, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Seitenwände (3) und die Rückwand (2) aus vorgefertigten Leicht- Betonbauplatten mit einer rostfreien Bewehrung (16) und Verbindungsknoten in den Ecken (14) bestehen, sowie Belüftungsöffnungen (17) haben.
2. Kompostbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand aus einem rostfreien Steckbrettsystem (4) mit Abstandshalterschiene (7) und einzelnen Brettern (9) besteht.
3. Kompostbehälter nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnflächen der parallelen Seitenwände die rostfreien Steckbrettschienen (6) zur Aufnahme der Steckbretter (9) befestigt sind.
4. Kompostbehälter nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbrettschiene aus einem verzinkten T- Eisen (18+20), mit angeschweißten Auflageschalen (21) und Haltestäben (22), besteht.
5. Kompostbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei zusätzliche Wände (2'+3') und ein Steckbrettsystem (4') mit Abstandshalteschiene (7') der Kompostbehälter erweitert wird.
6. Kompostbehälter nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Wände mit den Verbindungsknoten (14) in den Ecken und das Steckbrettsystem (4) durch rostfreie Schrauben (5+8), Bolzen (12)und Quetschverschraubungen (13+24+25) miteinander verbunden sind.
DE29801059U 1998-01-22 1998-01-22 Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem Expired - Lifetime DE29801059U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29801059U DE29801059U1 (de) 1998-01-22 1998-01-22 Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29801059U DE29801059U1 (de) 1998-01-22 1998-01-22 Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29801059U1 true DE29801059U1 (de) 1998-03-05

Family

ID=8051611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29801059U Expired - Lifetime DE29801059U1 (de) 1998-01-22 1998-01-22 Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29801059U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2689657A1 (de) 2012-07-26 2014-01-29 Sybille Maag Kompostschacht zum Einsatz in ein Hochbeet sowie Hochbeet
FR3027484A1 (fr) * 2014-10-27 2016-04-29 Jean-Paul Tranchant Contenant pour culture hors sol
DE102011051137B4 (de) 2011-06-17 2023-01-19 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Aufbaustruktur eines Kraftfahrzeugs mit einem Blechteil und einem Befestigungselement

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7733234U1 (de) * 1977-10-28 1978-02-09 Fa. Peter Haffke, 5090 Leverkusen Kompostsilo
DE7818001U1 (de) * 1978-06-16 1978-11-16 Muff, Karl, 8881 Holzheim Kompostsilo
DE7829600U1 (de) * 1978-10-04 1979-05-31 Goos Jun., Lorenz, 7600 Offenburg Kompost-silo
DE8301309U1 (de) * 1983-01-19 1983-04-28 Scheer GmbH & Co KG, 6532 Oberwesel Betonfertigbauteil fuer kompostbehaelter

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7733234U1 (de) * 1977-10-28 1978-02-09 Fa. Peter Haffke, 5090 Leverkusen Kompostsilo
DE7818001U1 (de) * 1978-06-16 1978-11-16 Muff, Karl, 8881 Holzheim Kompostsilo
DE7829600U1 (de) * 1978-10-04 1979-05-31 Goos Jun., Lorenz, 7600 Offenburg Kompost-silo
DE8301309U1 (de) * 1983-01-19 1983-04-28 Scheer GmbH & Co KG, 6532 Oberwesel Betonfertigbauteil fuer kompostbehaelter

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011051137B4 (de) 2011-06-17 2023-01-19 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Aufbaustruktur eines Kraftfahrzeugs mit einem Blechteil und einem Befestigungselement
EP2689657A1 (de) 2012-07-26 2014-01-29 Sybille Maag Kompostschacht zum Einsatz in ein Hochbeet sowie Hochbeet
DE102012014758A1 (de) * 2012-07-26 2014-01-30 Sibylle Maag Hochbeet mit seitlichen Pflanzöffnungen und integriertem Kompostsystem.
FR3027484A1 (fr) * 2014-10-27 2016-04-29 Jean-Paul Tranchant Contenant pour culture hors sol

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2642699A1 (de) Als verpackungseinheit liefer- und aus einzelteilen leicht zusammenbaubare kompostierungsanlage
DE1709403A1 (de) Raumkasten
DE3303190C2 (de) Bausatz zur Erstellung mobiler Bauten, insbesondere für Messe- und Ausstellungsbauten
EP4192226A1 (de) Begrünbares wandelement
DE29801059U1 (de) Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem
CH670472A5 (de)
DE1286721B (de) Regal
EP3786362A1 (de) Begrünbares wandelement, bausatz zur montage eines begrünbaren wandelements sowie verfahren zur montage eines begrünbaren wandelements
DE102008058903A1 (de) Dreidimensionales Verbundsystem
DE2840548C2 (de) Bausatz für eine Aussparungsschalung
DE4222646C2 (de) Raumzelle
DE2514620C3 (de) Eckverbindungsstutze für Kompostsilos
DE2117499A1 (de) Regalanlage
DE1259553B (de) Silo oder aehnliches Bauwerk mit Wandung aus Saeulen und Wellblechplatten
EP0682730B1 (de) Haus aus fertigbauelementen
CH635890A5 (en) Partition-wall structure for forming boarded-off areas, principally for separating off cellars
DE69801084T2 (de) Verfahren zum unterfangen einer wand oder tragmauer
DE19712873C2 (de) Urnenwand und Stele zur Herstellung derselben
DE2359857A1 (de) Schalungsbaukasten fuer die herstellung frossformatiger betonkoerper jeglicher art
EP3827663B1 (de) Bausatz zur montage eines bepflanzbaren wandgartens
DE102020121676A1 (de) Pflanzbehälter
DE2445785A1 (de) Plattenfoermiges bauelement und wand aus einer anzahl solcher bauelemente
DE2951668A1 (de) Begehbarer prismatischer container
DE102019132124B4 (de) Bausatz zur Montage eines bepflanzbaren Wandgartens
DE102004035351A1 (de) Bauteil zur Errichtung von Stützelementen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19980416

R021 Search request validly filed

Effective date: 19980325

R163 Identified publications notified

Effective date: 19980616

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20011031

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20040803