DE29801059U1 - Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem - Google Patents
Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im BaukastensystemInfo
- Publication number
- DE29801059U1 DE29801059U1 DE29801059U DE29801059U DE29801059U1 DE 29801059 U1 DE29801059 U1 DE 29801059U1 DE 29801059 U DE29801059 U DE 29801059U DE 29801059 U DE29801059 U DE 29801059U DE 29801059 U1 DE29801059 U1 DE 29801059U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plug
- compost
- board
- wall
- walls
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F17/00—Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
- C05F17/90—Apparatus therefor
- C05F17/907—Small-scale devices without mechanical means for feeding or discharging material, e.g. garden compost bins
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P20/00—Technologies relating to chemical industry
- Y02P20/141—Feedstock
- Y02P20/145—Feedstock the feedstock being materials of biological origin
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/40—Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kompostbehälter aus Leicht- Betonbauplatten
im Baukastensystem und einer Steckbrettwand für den Garten zum Aufbereiten von Kompost aus Kuchen- und Gartenabfällen.
Komposter in rechteckiger oder runder Form mit Lüftungsöffnungen, aus Blech, Drahtgittern, Holz, Kunststoff oder aus Betonteilen sind bekannt.
Entgegenhaltungen: DE 2514620 B2, DE 3624761 C2, DE 3517523 Cl, DE
3330210 C2, DE 3305040 Al, DE 3232790 Al.
Diese erfüllen nur bedingt in zufriedenstellenden! Maße eine Kompostierung
über Jahre hinweg. Eine ordnungsgemäße fachliche Bewirtschaftung, die Funktion der Behältnisse und eine lange Lebensdauer ist nicht gewährleistet.
Gemeinsam dienen alle Kompostbehälter zur Aufnahme von organischen Küchen-
und Gartenabfällen, die nach der Verrottung wieder dem Gartenboden als Düngemittel zugeführt werden. Damit das Kompostgut verrotten kann, ist genügend
Sauerstoff nötig, aus diesem Grunde versieht man die Wände dieser Komposter mit Lüftungsöffnungen jeder Art und Größe.
Für Kleingärten ist bekannt, Kompostbehälter heizustellen aus balkenformigen
Stahlbetonteilen, die übereinandergeschichtet sind, was eine lange Lebensdauer aber sehr hohe Gewichte mit sich bringt, und so die Handhabung bei der Bewirtschaftung
erschweren.
Es sind daher auch Kompostbehälter aus Holzbalken bekannt, die in Blockbauweise
übereinandergeschichtet werden, aber infolge der Verrottung nur eine sehr begrenzte Lebensdauer haben.
Auch ein Kompostbehälter aus Holz-, Kunststoff- oder Betonpfosten mit eingesteckten
Holzbrettern ist bekannt und weist infolge der Verrottbarkeit des Holzes Nachteile auf.
Es sind Kompostbehälter bekannt, die aus verzinktem, gelochten Stahlblech
oder aus Stahlgitter hergestellt sind, die jedoch mit der Zeit ebenfalls m'cht den
immer wiederkehrenden Verrottungsvorgang überstehen. Durch Beschädigungen
an den beweglichen Scharnieren, an Ösen, an. Lamellen und die Verformungen die durch die Bewirtschaftung des Kompostes auftreten, lassen den
Kompostbehälter unbrauchbar werden. Kompostbehälter vorgenannter Art sind auf lange Sicht ungeeignet eine geordnete Kompostierung zu garantieren und
bescheren dem Besitzer unnötig Ärger und Kosten.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bestehenden Lösungen zu vermeiden
und einen einfach und kostengünstig henxistellenden, leicht zusammensetzbaren
Kompostbehälter vorzusehen, der eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer hat, eine gute fachgerechte Bewirtschaftung, sowie eine leichte Entnahme
des fertigen Kompostes gewährleistet. Es ist ebenso sichergestellt daß die Möglichkeit besteht, den Kompostbehälter je nach Bedarf um ein weiteres
Rotteabteil zu vergrößern.
Diese Aufgabe, wird ausgehend von einem Kompostbehälter der eingangs genannten
Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Seitenwände und die Rückwand aus vorgefertigten biegesteifen Leicht- Betonbauplatten mit einer
rostfreien Bewehrung, sowie an den Eckpunkten mit in den Beton gegossenen Verbindungsknoten, besteht. Die vorgefertigten, in Schalung gegossenen
Leicht- Betonbauplatten sind mit Belüftungsöffnungen in den Wandflächen versehen und gewähren eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit durch ein Herstellungsverfahren
aus der Betontechnologie.
Zum Öffnen des Kompostbehälters ist die der Rückwand gegenüberliegenden parallelen Stirnwand durch eine Steckbrettwand ersetzt, die sich beliebig zur Bewirtschaftung und zur Entnahme des fertigen Kompostes aus dem unteren Bereich des Kompostbehälters durch das Entfernen einzelner Steckbretter, öffnen läßt. Durch das Herstellen des Kompostbehälters aus vorgefertigten, biegesteifen Leicht- Betonbauplatten als Wände, die kraftschlüssig durch Schrauben und Bolzen miteinander verbunden sind ist es möglich, das Volumen eines Kompostabteils zu verdoppeln, indem zwei Leicht- Betonbauplatten und eine
Zum Öffnen des Kompostbehälters ist die der Rückwand gegenüberliegenden parallelen Stirnwand durch eine Steckbrettwand ersetzt, die sich beliebig zur Bewirtschaftung und zur Entnahme des fertigen Kompostes aus dem unteren Bereich des Kompostbehälters durch das Entfernen einzelner Steckbretter, öffnen läßt. Durch das Herstellen des Kompostbehälters aus vorgefertigten, biegesteifen Leicht- Betonbauplatten als Wände, die kraftschlüssig durch Schrauben und Bolzen miteinander verbunden sind ist es möglich, das Volumen eines Kompostabteils zu verdoppeln, indem zwei Leicht- Betonbauplatten und eine
Steckbrettwand an den bestehenden Kompostbehälter mit Schrauben oder Bolzen
befestigt wird. Ein Kompostbehälter kann dadurch beliebig erweitert, bzw. vergrößert werden.
Die Lösung der Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß für den Kompostbehälter kein Fundament benötigt wird, und er beliebig auf das Erdreich aufgesetzt werden kann. Die zur Anwendung kommenden Leicht- Betonbauplatten als Wände werden in einer Betonschalung mit Aussparungen und mit einer innenliegenden rostfreien Stahlbewehrung mit Eckverbindungsknoten gegossen. Dadurch wird erreicht, daß biegesteife Wandle zur Verfugung stehen, die kraftschlüssig miteinander verbunden werden können. Um das Gewicht der Betonbauplatte zu verringern werden Leichtbetonzuschlagsstoffe, und um Frost- und Säurebeständigkeit zu gewährleisten, entsprechende Betonzusätze verwendet. Die Leicht- Betonbauplatten werden in verschiedenen Größen dem Bedarf entsprechend hergestellt.
Die Lösung der Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß für den Kompostbehälter kein Fundament benötigt wird, und er beliebig auf das Erdreich aufgesetzt werden kann. Die zur Anwendung kommenden Leicht- Betonbauplatten als Wände werden in einer Betonschalung mit Aussparungen und mit einer innenliegenden rostfreien Stahlbewehrung mit Eckverbindungsknoten gegossen. Dadurch wird erreicht, daß biegesteife Wandle zur Verfugung stehen, die kraftschlüssig miteinander verbunden werden können. Um das Gewicht der Betonbauplatte zu verringern werden Leichtbetonzuschlagsstoffe, und um Frost- und Säurebeständigkeit zu gewährleisten, entsprechende Betonzusätze verwendet. Die Leicht- Betonbauplatten werden in verschiedenen Größen dem Bedarf entsprechend hergestellt.
Die Wandplatten (Leicht- Betonbauplatten) (2/3) gleichen sich in Form und
Gestaltung, haben in den vier Eckpunkten eingegossene Verbindungsknoten(14)
die an der verzinkten Stahlbewehrung (16) angehängt sind. Die benötigten
Öffnungen für die Verbindungsteile, wie Schrauben, Bolzen und Dübel, werden je nach Bedarf aufgebohrt.
In den Wandflächen sind Belüftungsöffnungen (117) ausgespart, die die verschiedensten
Formen und Größen haben.
Die Steckbrettwand (4) besteht aus zwei Steckbrettschienen (6) und einer Abstandshalteschiene
(7) die die Parallelführung der Steckbrettschienen (6) gewährleistet. Die Abstandshalteschiene gibt zusammen mit den Wänden aus
Leicht- Betonbauplatten dem Kompostbehälter seine endgültige Stabilität. Zwischen den beiden Steckbrettschienen (6) werden die Profilbretter (9) eingesteckt,
indem sie auf die Auflageschale (21) gesetzt, und an den Haltestab (22) angelehnt werden. Der Haltestab (22) verhindert das Herauskippen der Steckbretter.
Diese Ausführung hat den großen Vorteil., daß die Stirnflächen der
Bretter, vorzugsweise Lärchenholz, nicht durch einen Falz, der die Fäulnisbildung
fördert, gehalten werden, sondern nur punktförmig auf der Auflageschale (21) und am Haltestab (22) Berührungspunkte (23) haben und so durch
die geschaffene gute Belüftung immer austrocknen können. Auch ist gewährleistet,
daß jedes einzelne Steckbrett (9) beliebig entfernt und wieder eingesetzt werden kann.
Die Montage des Kompostbehälters besteht im wesentlichen darin, daß die
Seitenwände mit der Rückwand verschraubt, einen seitlich offenen, biegesteifen, selbsttragenden Behälter ergeben. Dies wird erreicht, wenn die Rückwand
(2) an den beiden Stirnflächen mit Dübeln (15) versehen wird, die Seiten wände
(3) durchbohrt werden, und durch Schrauben (5) mit der Rückwand (2) kraftschlüssig
verbunden sind. Die beiden Seitenwände sind mit der Rückwand in Winkel und Lot auszurichten.
Besonders zweckmäßig ist es, den nach einer Seite hin noch offenen Kompostbehälter mit Steckbrettern (9) zu verschließen, die sich je nach Bedarf durch Entnahme einzelner Bretter wieder öffnen läßt, damit ohne Demontage und Öffnen von Verbindungsteilen der fertige Kompost entnommen werden kann und ebenso die fachliche Bewirtschaftung gewährleistet ist. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Steckbrettwand erreicht, die durch die Steckbrettschienen (6) an die Stirnflächen der Seitenwände (3) durch Dübel (15) und Schrauben (8) befestigt wird, wobei vorzugsweise die Abstandshalteschiene (7) die beiden in gleichmäßig parallelem Abstand verlaufenden Steckbrettschienen (6) sowie die Seitenwiände (3) aussteift, die die Steckbretter in der gewünschten Position hält, ohne daß der Druck des Kompostes zu Verformungen des Kompostbehälters führt.
Besonders zweckmäßig ist es, den nach einer Seite hin noch offenen Kompostbehälter mit Steckbrettern (9) zu verschließen, die sich je nach Bedarf durch Entnahme einzelner Bretter wieder öffnen läßt, damit ohne Demontage und Öffnen von Verbindungsteilen der fertige Kompost entnommen werden kann und ebenso die fachliche Bewirtschaftung gewährleistet ist. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Steckbrettwand erreicht, die durch die Steckbrettschienen (6) an die Stirnflächen der Seitenwände (3) durch Dübel (15) und Schrauben (8) befestigt wird, wobei vorzugsweise die Abstandshalteschiene (7) die beiden in gleichmäßig parallelem Abstand verlaufenden Steckbrettschienen (6) sowie die Seitenwiände (3) aussteift, die die Steckbretter in der gewünschten Position hält, ohne daß der Druck des Kompostes zu Verformungen des Kompostbehälters führt.
Es besteht die weitere Aufgabe, eine Kompostierungsvorrichtung der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die verändert und erweitert werden kann indem weitere Seitenwände mit der bestehenden Kompostierungsvorrichtung
verbunden werden. Der Kompostbehälter wird durch zwei Leicht- Betonbauplatten (2'+3') und einer Steckbrettwand (4') erweitert, indem die Rückwände
(2+2') und die eine Seitenwand (3) durch Quetschverschraubungen (13+24)
und einem Bolzen (12) miteinander verbunden werden. An der Rückwand (2')
wird die Seitenwand (3') durch Dübel (15) und Schraubverbindungen (5) befestigt
und winkelrecht ausgerichtet. An der Stirnfläche der äußeren Seitenwand (3') wird eine Steckbrettschiene (6'), ebenso die Abstandshalteschiene (7') mit
zwei Schrauben (8') befestigt. Die Profilbretter (&PSgr;) werden auf die Auflageschalen
der vorhandenen Steckbrettschiene (6) und der neu befestigten Steckbrettschiene (6') gelegt, und es wird somit der zusätzliche Kompostbehälter
durch die komplette Steckbrettwand geschlossen. Diese Kompostbehältererweiterung kann beliebig fortgeführt werden. Es sind
keine zusätzlichen Maßnahmen zur Aussteifung erforderlich, um unerwünschte Verformungen durch den Druck des Kompostes tu vermeiden, denn die biegesteifen
und kraftschlüssig verbundenen Leicht- Betonbauplatten nehmen diese Kräfte zusammen mit der Abstandshalteschiene (7) auf.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem
nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert ist. Es zeigen in schematischer
Darstellung:
Fig. 1 Schaubildliche Ansicht einer aufgebauten Kompostvorrichtung mit
Erweiterung
Fig. 2 Schaubildliche Ansicht einer Seitenwand / Rückwand
Fig. 3 Ansicht einer Steckbrettwand
Fig. 4 Querschnitt durch eine Steckbrettwand
Fig. 5 Detail Steckbrettwand
Fig. 6 Längsschnitt durch eine Steckbrettschiene
Fig. 7 Ansicht einer Steckbrettschiene
Fig. 8 Miteinander verbundene Wände, Verbindungsteile -Bolzen-
Fig. 9 Miteinander verbundene Wände, Verbindungsteile -Schrauben-30
Fig. 1: Zeigt den Kompostbehälter mit einem Komposterraum (1), der durch
eine Rückwand (2), zwei Seitenwände (3) und einer Stirnwand als Steckbrettwand
(4) umschlossen ist, sowie frei, ohne Fundamente, auf dem Erdreich aufgestellt werden kann.
Die Seitenwände (3) sind durch Dübel an der Rückwand (2) mit Schrauben (5)
verbunden. Die Steckbrettwand (4) mit den beiden Steckbrettschienen (6) und die Abstandshalteschiene (7) ist an den Stirnflächen der Seitenwände (3) durch
Dübel mit Schrauben (8) befestigt. Die Abstandshalteschiene (7) ist zusammen mit den beiden Steckbrettschienen (6) an der Oberkante des Kompostbehälters
verbunden und hält den parallelen Abstand der Steckbrettschienen (6) für die Steckbretter (9). Die Steckbretter (9) sind locker eingesteckt und können beliebig
geöffnet werden.
Der dargestellte Einzelkompostbehälter mit einem Komposterraum kann durch
einen weiteren Kompostraum (11) vergrößert werden, indem eine Rückwand (2'), eine Seitenwand (3') und eine Steckbrettwand (4&Lgr;) mit Abstandshalteschiene
(7') an den Kompostbehälter kraftschlüssig angeschlossen wird. Durch diesen Vorgang entsteht eine Kompostieranlage mit mehreren
Abteilen, die den Vorteil hat, daß die Möglichkeit geschaffen wird die Abteile nacheinander mit Kompostgut zu füllen, mit dem Ergebnis, daß der Kompost in
dem als erstes gefüllten Abteil ausreift bis das weitere Abteil gefüllt ist. Je nach
Bedarf läßt sich der Einzelkompostbehälter zu einem Doppel- und Dreifachkomposter,
bis ins Unendliche, erweitern.
Die Rückwand (2") wird an den bestehenden Einzelkompostbehälter, durch
Auswechseln der Schrauben (5) gegen Bolzen (12) mit Quetschverschraubung
(13+24+25), befestigt. Die Seitenwand (3') wird an der Rückwand (T) durch
Dübel (15) mit Schrauben (5") verbunden, die offene Stirnseite wird durch die
Steckbrettwand (4X) geschlossen indem die Steckbrettschiene (6") an die Stirnseite
der Seitenwand (3') durch Dübel (15) mit Schrauben (8') befestigt wird
und es entsteht der zusätzliche Kompostierraum (11). Die Erweiterung kann,
wie vorbeschrieben, beliebig oft wiederholt werden um die Kompostanlage zu vergrößern.
Fig. 2: Zeigt die Rückwand / Seitenwand d.h. die Leicht- Betonbauplatte.
Daraus erkennt man die vorgefertigte Leicht- Betonbauplatte als Wandelement die in den vier Ecken Verbindungsknoten (14) verweisen, in die Dübel (15)
und andere Verbindungsteile gesetzt werden können. Durch den einzelnen Verbindungsknoten ist die Voraussetzung geschaffen, daß die Wände direkt an
den Eckpunkten kraftschlüssig verbunden werden können. Der einzelne Verbindungsknoten
(14) kann von allen Seiten, d. h. von der Vorder-, Rückseite und den Stirnflächen durch Aufbohren geöffnet werden um Verbindungsdübel
(15) und andere Teile einzusetzen, damit kraftschlüssige Verbindungen hergestellt
werden um die einzelnen Wände zusammenzuschließen. Die Verbindungsknoten (14) sind mit der innenliegenden Bewehrung (16) schlüssig verbunden,
damit die auftretenden Kräfte in die gesinnte, biegesteife Wand
(Leicht- Betonbauplatte) geleitet werden. Die Verzinkung der Bewehrung mit den Verbindungsknoten, verhindert die Korrosion. Die in den Wandflächen
ausgesparten Öffnungen (17) tragen dazu bei, daß auf diese Weise der Innenraum
des Kompostbehälters durch die Belüftungsöffnungen gut mit Sauerstoff versorgt wird.
Fig. 3: Zeigt die Steckbrettwand (4) die aus Steckbrettschienen (6) mit Abstandshalteschiene
(7) und Profilbrettern (9) besteht. Die Steckbrettschienen (6) werden zusammen mit der Abstandshalteschiene (7) an den Stirnflächen der
Seitenwände (3) befestigt. Die Abstandshalteschiene (7) gewährleistet, daß das
Öffnungsmaß für die Steckbretter so gehalten wird, damit die einzelnen Steckbretter
(9) locker sitzen und beliebig entnommen sowie wieder in die Wand eingesetzt werden können.
Fig. 4: Zeigt, daß die Steckbretter (9) geneigt auf den Aufliegeschalen (21)
sitzen und an den Haltestiften (22) angelehnt sind. Die Bretter sind an den Stirnseiten punktförmig (23) gelagert und können unabhängig von den oberen
oder unteren Brettern aus der Halterung gezogen und wieder eingesteckt werden.
• Φ **
Fig 5.: Zeigt ein Detail der Steckbrettwand (4) mit Befestigung der Steckbrettschiene
(6) durch einen Dübel (15) im Verbindungsknoten (14) mit einer
Schraube (8) und Beilagscheibe (25). Die punktflörmige Auflage (23) bezweckt
den Vorteil zu haben, daß die Bretter frei gelagert sind und die immer wieder auftretende Feuchtigkeit wird durch die geschaffene gute Belüftung ausgetrocknet.
Sind die Bretter eingespannt z.B. in einem Falz gelagert, morschen die Stirnseiten ab, die Bretter werden kürzer und unbrauchbar.
Fig. 6: Zeigt den Schnitt der Steckbrettschiene (6) bestehend aus Flacheisen (18) mit Bohrung (19) und Stegeisen (20) mit angeschweißten
Auflageschalen (21) und Haltebolzen (22). Diese Anordnung gewährleistet
für die Steckbretter die punktförmige Auflage (23) und genügend Abstand zwischen den horizontal eingelegten Brettern, die wiederum für gute Belüftung
sorgen, damit genügend Sauerstoff zur Kompostierung zur Verfugung
steht.
Fig. 7: Zeigt die Ansicht der Steckbrettschiene (6) mit einem Flacheisen (18)
mit Bohrung (19) zur Befestigung an der Stirnfläche der Seitenwände und das
Stegeisen (20). Die Auflageschalen (21) sind für die Anzahl der Steckbretter
entsprechend in gleichen Abständen beidseitig, am Flacheisen (18) und Stegeisen
(20) vorzugsweise, angeschweißt (26). Oberhalb der Auflageschalen (21) sind die Haltebolzen (22) am Stegeisen (20) so angeschweißt (26), daß beidseitig
des Stegeisens (20) die Steckbrettschiene mit Brettern (9) belegt werden kann. Die Korrosionsbeständigkeit wird durch Feuerverzinkung erreicht und
gewährt eine lange Lebensdauer.
Fig. 8: Zeigt ein Beispiel einer Wandverbindung durch eine Quetschverschraubung (13+24+25) mit Bolzen (12). Dieses Verbindungssystem ermöglicht mehrere Wände (Leicht- Betonbauplatten) kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Eine Rückwand (2), eine Seitenwand (3) und eine weitere Rückwand (2') wird miteinander verbunden, indem die entsprechend benötigten Verbindungsknoten (14) aufgebohrt und Gewindehülsen (13) mit seitlicher Öffnung eingesetzt werden. Der Bolzen (12) wird durch die Seitenwand (3) in die beiden Rückwände (2+2') durch die Gewindehülsenöffnungen geschoben. Durch Ein-
Fig. 8: Zeigt ein Beispiel einer Wandverbindung durch eine Quetschverschraubung (13+24+25) mit Bolzen (12). Dieses Verbindungssystem ermöglicht mehrere Wände (Leicht- Betonbauplatten) kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Eine Rückwand (2), eine Seitenwand (3) und eine weitere Rückwand (2') wird miteinander verbunden, indem die entsprechend benötigten Verbindungsknoten (14) aufgebohrt und Gewindehülsen (13) mit seitlicher Öffnung eingesetzt werden. Der Bolzen (12) wird durch die Seitenwand (3) in die beiden Rückwände (2+2') durch die Gewindehülsenöffnungen geschoben. Durch Ein-
drehen der Schneideschrauben (24) mit Unterlagsscheiben (25) in die Gewindehülsen
(13), werden die Wände über dem Bolzen (12) kraftschlüssig miteinander verbunden,
Fig. 9: Zeigt eine Eckverbindung der Seitenwand (3) mit der Rückwand (2) durch einen Dübel (15) mit einer Schraube (5). Die Seitenwand (3) wird durch den Verbindungsknoten (14) durchbohrt, die Rückwand (2) wird im Verbindungsknoten (14) aufgebohrt, damit ein Spreizdübel (15) eingesetzt werden kann. Die beiden Wände werden durch Eindrehen einer Holzschraube (5) mit Unterlagsscheibe (25) kraftschlüssig miteinander verbunden.
Fig. 9: Zeigt eine Eckverbindung der Seitenwand (3) mit der Rückwand (2) durch einen Dübel (15) mit einer Schraube (5). Die Seitenwand (3) wird durch den Verbindungsknoten (14) durchbohrt, die Rückwand (2) wird im Verbindungsknoten (14) aufgebohrt, damit ein Spreizdübel (15) eingesetzt werden kann. Die beiden Wände werden durch Eindrehen einer Holzschraube (5) mit Unterlagsscheibe (25) kraftschlüssig miteinander verbunden.
Im Ergebnis entsteht auf diese Weise ein Kompostbehälter von hoher Stabilität
und langer Lebensdauer, leicht zu montieren und demontieren, zu jeder Zeit nach Bedarf erweiterbar und von guter Funktion mit leichter Bewirtschaftung.
Claims (6)
1. Der Schutzanspruch betrifft einen Kompostbehälter der im Baukastensystem
zusammenbaubar ist, mit einem direkt auf dem Erdboden aufsetzbaren nach unten und oben offenen Mantel aus Leicht- Betonbauplatten (Wände) und einer
Steckbrettwand, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Seitenwände
(3) und die Rückwand (2) aus vorgefertigten Leicht- Betonbauplatten mit einer rostfreien Bewehrung (16) und Verbindungsknoten in den Ecken (14)
bestehen, sowie Belüftungsöffnungen (17) haben.
2. Kompostbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnwand aus einem rostfreien Steckbrettsystem (4) mit Abstandshalterschiene
(7) und einzelnen Brettern (9) besteht.
3. Kompostbehälter nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet,
daß an den Stirnflächen der parallelen Seitenwände die rostfreien Steckbrettschienen
(6) zur Aufnahme der Steckbretter (9) befestigt sind.
4. Kompostbehälter nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckbrettschiene aus einem verzinkten T- Eisen (18+20), mit angeschweißten
Auflageschalen (21) und Haltestäben (22), besteht.
5. Kompostbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß durch zwei zusätzliche Wände (2'+3') und ein Steckbrettsystem (4') mit
Abstandshalteschiene (7') der Kompostbehälter erweitert wird.
6. Kompostbehälter nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Wände mit den Verbindungsknoten (14) in den Ecken und das
Steckbrettsystem (4) durch rostfreie Schrauben (5+8), Bolzen (12)und Quetschverschraubungen (13+24+25) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29801059U DE29801059U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-01-22 | Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29801059U DE29801059U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-01-22 | Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29801059U1 true DE29801059U1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=8051611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29801059U Expired - Lifetime DE29801059U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-01-22 | Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29801059U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2689657A1 (de) | 2012-07-26 | 2014-01-29 | Sybille Maag | Kompostschacht zum Einsatz in ein Hochbeet sowie Hochbeet |
| FR3027484A1 (fr) * | 2014-10-27 | 2016-04-29 | Jean-Paul Tranchant | Contenant pour culture hors sol |
| DE102011051137B4 (de) | 2011-06-17 | 2023-01-19 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Aufbaustruktur eines Kraftfahrzeugs mit einem Blechteil und einem Befestigungselement |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7733234U1 (de) * | 1977-10-28 | 1978-02-09 | Fa. Peter Haffke, 5090 Leverkusen | Kompostsilo |
| DE7818001U1 (de) * | 1978-06-16 | 1978-11-16 | Muff, Karl, 8881 Holzheim | Kompostsilo |
| DE7829600U1 (de) * | 1978-10-04 | 1979-05-31 | Goos Jun., Lorenz, 7600 Offenburg | Kompost-silo |
| DE8301309U1 (de) * | 1983-01-19 | 1983-04-28 | Scheer GmbH & Co KG, 6532 Oberwesel | Betonfertigbauteil fuer kompostbehaelter |
-
1998
- 1998-01-22 DE DE29801059U patent/DE29801059U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7733234U1 (de) * | 1977-10-28 | 1978-02-09 | Fa. Peter Haffke, 5090 Leverkusen | Kompostsilo |
| DE7818001U1 (de) * | 1978-06-16 | 1978-11-16 | Muff, Karl, 8881 Holzheim | Kompostsilo |
| DE7829600U1 (de) * | 1978-10-04 | 1979-05-31 | Goos Jun., Lorenz, 7600 Offenburg | Kompost-silo |
| DE8301309U1 (de) * | 1983-01-19 | 1983-04-28 | Scheer GmbH & Co KG, 6532 Oberwesel | Betonfertigbauteil fuer kompostbehaelter |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011051137B4 (de) | 2011-06-17 | 2023-01-19 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Aufbaustruktur eines Kraftfahrzeugs mit einem Blechteil und einem Befestigungselement |
| EP2689657A1 (de) | 2012-07-26 | 2014-01-29 | Sybille Maag | Kompostschacht zum Einsatz in ein Hochbeet sowie Hochbeet |
| DE102012014758A1 (de) * | 2012-07-26 | 2014-01-30 | Sibylle Maag | Hochbeet mit seitlichen Pflanzöffnungen und integriertem Kompostsystem. |
| FR3027484A1 (fr) * | 2014-10-27 | 2016-04-29 | Jean-Paul Tranchant | Contenant pour culture hors sol |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2642699A1 (de) | Als verpackungseinheit liefer- und aus einzelteilen leicht zusammenbaubare kompostierungsanlage | |
| DE1709403A1 (de) | Raumkasten | |
| DE3303190C2 (de) | Bausatz zur Erstellung mobiler Bauten, insbesondere für Messe- und Ausstellungsbauten | |
| EP4192226A1 (de) | Begrünbares wandelement | |
| DE29801059U1 (de) | Kompostbehälter aus Leicht-Betonbauplatten im Baukastensystem | |
| CH670472A5 (de) | ||
| DE1286721B (de) | Regal | |
| EP3786362A1 (de) | Begrünbares wandelement, bausatz zur montage eines begrünbaren wandelements sowie verfahren zur montage eines begrünbaren wandelements | |
| DE102008058903A1 (de) | Dreidimensionales Verbundsystem | |
| DE2840548C2 (de) | Bausatz für eine Aussparungsschalung | |
| DE4222646C2 (de) | Raumzelle | |
| DE2514620C3 (de) | Eckverbindungsstutze für Kompostsilos | |
| DE2117499A1 (de) | Regalanlage | |
| DE1259553B (de) | Silo oder aehnliches Bauwerk mit Wandung aus Saeulen und Wellblechplatten | |
| EP0682730B1 (de) | Haus aus fertigbauelementen | |
| CH635890A5 (en) | Partition-wall structure for forming boarded-off areas, principally for separating off cellars | |
| DE69801084T2 (de) | Verfahren zum unterfangen einer wand oder tragmauer | |
| DE19712873C2 (de) | Urnenwand und Stele zur Herstellung derselben | |
| DE2359857A1 (de) | Schalungsbaukasten fuer die herstellung frossformatiger betonkoerper jeglicher art | |
| EP3827663B1 (de) | Bausatz zur montage eines bepflanzbaren wandgartens | |
| DE102020121676A1 (de) | Pflanzbehälter | |
| DE2445785A1 (de) | Plattenfoermiges bauelement und wand aus einer anzahl solcher bauelemente | |
| DE2951668A1 (de) | Begehbarer prismatischer container | |
| DE102019132124B4 (de) | Bausatz zur Montage eines bepflanzbaren Wandgartens | |
| DE102004035351A1 (de) | Bauteil zur Errichtung von Stützelementen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980416 |
|
| R021 | Search request validly filed |
Effective date: 19980325 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19980616 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20011031 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20040803 |