DE29800631U1 - Niedertemperaturheizung - Google Patents
NiedertemperaturheizungInfo
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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- F24D11/002—Central heating systems using heat accumulated in storage masses water heating system
- F24D11/003—Central heating systems using heat accumulated in storage masses water heating system combined with solar energy
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Description
Anmelder: Schwüle-Elektronik Produktions- und Vertriebs GmbH
Unsere Akte: 47219 AS/AI
&iacgr;&ogr; Die Erfindung betrifft einen Niedertemperaturradiator, sowie eine damit
ausgestattete Raumheizung.
Für die Raumheizung sind unterschiedliche Raumheizvorrichtungen bekannt, die
je nach Bauart mehr nach dem Prinzip der Wärmestrahlung oder mehr nach dem Prinzip der Konvektion arbeiten.
Eine Fußbodenheizung wird beispielsweise mit sehr niedrigen
Vorlauftemperaturen den Heizmediums betrieben und gibt wegen der großen
Kontaktfläche zum Raum einen Großteil der Wärme in Form von
Strahlungswärme ab. .
Von dem Wasser einer Zentralheizung durchströmte Radiatoren besitzen in der
Regel eine Vorlauftemperatur von 40° bis 70° C, und wirken hauptsächlich mittels
Konvektion, indem die sich am Radiator erwärmende Luft entlang diesem aufsteigt, und von unten her kühlere Luft nachsaugt.
Elektrische, mobile Radiatoren, die insbesondere mit einer wesentlich kleineren
Größe als die fest montierten Radiatoren einer Zentralheizung auskommen sollen,
heizen zum einen die in solchen Radiatoren vorhandene Heizspirale auf mehrere 100° C mittels elektrischem Strom auf, und bewirken eine starke Durchströmung
mittels eines meist sehr schnell laufenden Ventilators, der die Raumluft über die
glühenden Heizdrähte strömen läßt, die sich dabei erwärmt.
In der beschriebenen Reihenfolge war also die Betriebstemperatur der
Raumheizvorrichtung immer höher und deren Raumbedarf immer geringer.
III. Darstellung der Erfindung
&iacgr;&ogr; a) Technische Aufgabe
Es ist daher die Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, eine
Raumheizvorrichtung zu schaffen, die trotz geringen Platzbedarfs einen Raum mittels der Raumheizvorrichtung mit niedriger Betriebstemperatur, also mittels
eines Wämneabgabefluids bei einer möglichst geringen Vorlauftemperatur,
aufheizen kann.
Es ist ferner die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Raumheizung unter
Verwendung einer solchen Raumvorrichtung zu schaffen.
b) Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 9 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gerade bei der Beheizung von Räumen mittels Wärme, die durch
Sonnenkollektoren, Erdwärme oder andere niedertemperaturige regenerative
Energieträger gewonnen wurden, besteht oft das Problem darin, den Raum auch
ohne eine großflächige Fußbodenheizung zu erwärmen.
In diesem Fall müßten - bei herkömmlicher Lösung - Radiatoren beträchtlicher
Größe montiert werden, was aus optischen Gründen als auch unter technischen
Gesichtspunkten nicht sinnvoll ist, da aufgrund der geringen Temperaturdifferenz
zwjschen dem Wärmeabgabemedium und dem aufzuheizenden Raum, also insbesondere der Solltemperatur des zu beheizenden Raumes, eine selbsttätige
Konvektion nur sehr schwer oder gar nicht in Gang kommt.
Wird statt dessen eine Zwangsbelüftung des den Raum aufheizenden
Wärmetauschers durchgeführt mittels eines Ventilators, der die Raumluft über den
Wärmetauscher streichen läßt, so können auch bei geringer Temperatur des Abgabemediums im Wärmetauscher beträchtliche Heizwirkungen erzielt werden.
Dies hat negativen Einfluß auf die Energiebilanz, da für den Betrieb des
Ventilators Energie zugeführt wird, ermöglicht jedoch überhaupt den Einsatz von regenerativ gewonnenen Energien, die ansonsten ab dem Unterschreiten einer
Minimaldifferenz zwischen Wärmeabgabemedium und dem zu beheizenden
Raum überhaupt nicht mehr möglich wäre.
Dabei kann der Ventilator elektrisch betrieben werden, wobei sich die Verwendung
von photovoltaisch erzeugtem Strom geringer Voltzahl (12 Volt oder 24 Volt)
anbietet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Ventilator über einen
Hydromotor anzutreiben, welcher durch die Strömung des Wärmeabgabemediums durch die Raumheizvorrichtung angetrieben wird.
Das Wärmeabgabemedium strömt dabei selbsttätig im Kreis zwischen einer
Wärmequelle bzw. einem Wärmespeicher und dem Wärmetauscher der
Raumheizvorrichtung, indem es in dem Wärmetauscher seine Temperatur reduziert. Durch entsprechenden Anschluß ist damit ein ausschließlich mittels
Schwerkraft betriebener Kreislauf des Wämneabgabefluids möglich, der somit
völlig ohne Verwendung von Elektrizität den Ventilator betreiben kann.
Insbesondere ist zwischen dem Hydromotor und dem Ventilator ein stark
übersetzendes Getriebe angeordnet.
Der Ventilator kann ein Axiallüfter sein, der in einer Fläche parallel zur Fläche
eines in der Regel senkrecht angeordneten und horizontal zu durchströmenden Wärmetauschers angeordnet ist.
Ebenso kann der Lüfter jedoch auch ein Radiallüfter sein, der dann insbesondere
unterhalb oder oberhalb eines vertikal zu durchströmenden Wärmetauschers angeordnet ist.
Die beschriebene Heizvorrichtung wird dabei insbesondere mittels Flüssigkeit,
&iacgr;&ogr; insbesondere Wasser, als Wärmeabgabemedium betrieben.
Das Wärmeabgabemedium wird entweder von einem großvolumigen
Wärmespeicher oder durch die Erdwärme des Erdreichs im Untergrund, durch
welche die Leitungen des Wärmeabgabemediums in Kreis verlegt sind, zur Verfügung gestellt. Der Wärmespeicher wird dabei typischerweise von einem
Sonnenkollektor aufgeheizt, und soll die Wärme insbesondere für kühlere
Witterungsabschnitte zwischenspeichern.
c) Ausführungsbeispiele
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist folgenden anhand der Fig. 1 und 2
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Eine Darstellung der Raumheizung bei der ein Ventilator elektrisch
betrieben ist, und
Fig. 2: Eine Raumheizung bei der der Ventilator durch einen Fluidmotor
betrieben wird.
In den Figuren ist jeweils in der Mitte der große Wärmespeicher 10 zu erkennen,
der mittels eines Sonnenkollektors 11 mit Wärme aufgeladen wird.
Zu diesem Zweck steht der Sonnenkollektor 11 in Verbindung mit einem Aufheiz-Wärmetauscher
13 in Form einer z.B. spiraligen Rohrleitung, welche sich innerhalb des Wärmespeichers 10 befindet.
Durch den Wärmetauscher 11 und den Aufheiz-Wärmetauscher 13 läuft - in der
Regel im geschlossenen Kreislauf - das Aufheizfluid im Kreis um, welches in der Regel einen hohen Siedepunkt besitzt, und dessen Kreislauf in der Regel
Schwerkraft-betrieben ist, also durch das Aufsteigen von erwärmtem
Aufheizfluidfluid und Absinken von abgekühlten Aufheizfluid angetrieben wird.
Der Wärmetauscher 10 ist mit einem anderen Fluid, also einem Gas oder einer
Flüssigkeit - in der Regel Wasser - gefüllt, welches nicht mit dem Fluid des
aufheizenden Kreislaufes in Kontakt geraten kann.
Dieses Fluid wird als Abgabe-Fluid benutzt, und im Kreis zwischen dem
Wärmetauscher 10 und einer Raumheizvorrichtung 1 geführt, auch dabei wiederum vorzugsweise Schwerkraft-betrieben.
In der Raumheizvorrichtung 1 durchströmt das Abgabefluid 5 einen
Wärmetauscher 2. Der Wärmetauscher 2 ist beispielsweise ein KFZ-Kühler.
Der Wärmetauscher 2 steht dabei mit seiner Hauptebene senkrecht, und wird
zwangsweise in etwa horizontaler Richtung von der Raumluft 4 durchströmt, indem in Durchströmungsrichtung vorzugsweise hinter dem Wärmetauscher 2
sich ein Ventilator 3 dreht, der auf einer etwa horizontalen Achse gelagert ist.
Der Wärmetauscher 2 sowie der Ventilator 3 sind in einem punktiert dargestellten
Gehäuse untergebracht und vorzugsweise mit Vorlauf- und Rücklaufanschlüssen
6, 7 ausgestattet, so daß die Raumheizvorrichtung 1 leicht am gewünschten Ort
aufgestellt und auch in ihrer Position verändert werden kann.
Selbstverständlich können an einem Wärmespeicher 10 auch mehrere
Raumheizvorrichtungen 1 angeschlossen sein, die dann vorzugsweise parallel betrieben werden.
Bei der Lösung gemäß Fig. 1 ist ein Ventilator 3 mittels eines Elektromotors 8
angetrieben, der beispielsweise eine elektrische Leistung von 5 mA bis 20 mA.
aufweisen kann.
Bei der Lösung gemäß Fig. 2 ist die Leitung, vorzugsweise die Rücklaufleitung, für
&iacgr;&ogr; das Abgabefluid 5 zwischen Wärmetauscher 2 und dem Wärmespeicher, über
einen Hydromotor 81 geführt, welcher - über ein nicht dargestelltes stark
übersetzendes Getriebe - den Ventilator 3 antreibt.
Damit kommt die Zwangsbelüftung des Wärmetauschers 2 ohne elektrische
Energie-Versorgung aus.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Raumheizvornchtung |
| 2 | Wärmetauscher |
| 3 | Ventilator |
| 4 | Raumluft |
| 5 | Abgabe-Fluid |
| 6 | Vorlauf |
| 7 | Rücklauf |
| 8 | Elektromotor |
| 8' | Hydromotor |
| 9 | Durchlaufrichtung |
| 10 | Wärmespeicher |
| 11 | Sammelbehälter |
| 12 | Aufheiz-Fluid |
| 13 | Aufheiz-Tauscher |
| 14 | Achse |
Claims (14)
1. Raumheizvorrichtung mit
einem Wärmetauscher (2) mit großer Oberfläche, welche mit einem Wärme-Abgabe-Fluid
(5) durchströmbar ist, sowie Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse (6), (7) hierfür, und
&iacgr;&ogr; - einem Ventilator (3) für das zwangsweise Entlangstreichen der Raumluft (4)
über die Oberfläche des Wärmetauschers (2).
2. Raumheizvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die Größe der Oberfläche des Wärmetauschers (2) und/oder die Leistung des
Ventilators (3) so aufeinander abgestimmt sind, daß eine Temperatur des den
Wärmetauscher (2) durchströmenden Abgabefluides (5) von maximal 40° C,
insbesondere maximal 20° C, über der Solltemperatur des durch das Heizelement
(1) aufzuheizenden Raumes ausreichend ist.
3. Raumheizvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Wärmeabgabefluid Wasser ist.
dadurch gekennzeichnet, daß
das Wärmeabgabefluid Wasser ist.
4. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadur^gekennzeichnet, daß
dadur^gekennzeichnet, daß
der Wärmetauscher (2) ein Serien-Wärmetauscher für Verbrennungsmotoren,
insbesondere für Kraftfahrzeuge, ist.
5. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilator (3) ein Axiallüfter ist und in Durchströmungsrichtung (9) hinter
vertikal angeordneten Wärmetauscher (2) angeordnet ist.
6. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilator (3) ein Radiallüfter ist, und insbesondere unter oder über dem
Wärmetauscher (2) angeordnet ist.
7. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilator (3) mittels eines Elektromotors (8) angetrieben wird.
8. Raumheizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilator (3) mittels eines von dem Abgabefluid (5) angetriebenen
Hydromotors (81) angetrieben wird.
9. Raumheizung mit wenigstens einer Raumheizvorrichtung (1) gemäß einem
der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen Wärmespeicher (10) zum Zwischenspeichern des erwärmten Wärmeabgabefluids (5), und
eine Wärmequelle zum Aufheizen des Wärmespeichers (10).
10. Raumheizung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wärmequelle ein Sonnenkollektor (11) ist.
11. Raumheizung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sonnenkollektor (11) mit einem vom Abgabefluid (5) unterschiedlichen
Aufheizfluid (12) betrieben wird und mit einem Aufheiztauscher (13) im Wärmespeicher (10) in Verbindung steht.
12. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufheizfluid (12) eine Flüssigkeit mit geringer Wärmedehnung und hoher
Verdampfungstemperatur ist.
13. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmespeicher (10) ein im Erdboden eingegrabener Flüssigkeitsspeicher ist.
&iacgr;&ogr;
14. Raumheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle die Temperatur des Erdreichs im Untergrund ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800631U DE29800631U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Niedertemperaturheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800631U DE29800631U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Niedertemperaturheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29800631U1 true DE29800631U1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=8051305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29800631U Expired - Lifetime DE29800631U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Niedertemperaturheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29800631U1 (de) |
Cited By (4)
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| DE19921735A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-16 | Joerg Himmel | Einrichtung zur Erwärmung von Flüssigkeiten in Leitungen |
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| DE102012016642A1 (de) | 2012-08-21 | 2014-02-27 | Alexander Beimler | Vorrichtung zur Beheizung eines Raumes |
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-
1998
- 1998-01-15 DE DE29800631U patent/DE29800631U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102012016642A1 (de) | 2012-08-21 | 2014-02-27 | Alexander Beimler | Vorrichtung zur Beheizung eines Raumes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Effective date: 19980423 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19980706 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010228 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20040803 |