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DE297307C - - Google Patents

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Publication number
DE297307C
DE297307C DENDAT297307D DE297307DA DE297307C DE 297307 C DE297307 C DE 297307C DE NDAT297307 D DENDAT297307 D DE NDAT297307D DE 297307D A DE297307D A DE 297307DA DE 297307 C DE297307 C DE 297307C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
container
bell
water
evaporation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297307D
Other languages
English (en)
Publication of DE297307C publication Critical patent/DE297307C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/12Paint cans; Brush holders; Containers for storing residual paint

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 c. GRUPPE
KARL ZIMMER in KIEL und RICHARD RUKS in BERLIN-STEGLITZ.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Farbnapfbehälter, dessen Aufgabe es ist, die in den einzelnen Näpfen eingerührten Farben für eine spätere Benutzung verwendbar zu erhalten. Verschiedenartige Berufe sowie auch Kunstgewerbeschulen u. dgl. sind sehr oft genötigt, Farben und hauptsächlich deren Mischungen längere Zeit unverändert aufzubewahren, d. h. vor Verdunstung bzw. gänzlicher Austrocknung zu schützen. Man hat daher schon den Vorschlag gemacht, z. B. Tuschnäpfe mit mehreren stufenweise angeordneten Fußringen zu versehen, welche in entsprechende mit Wasser gefüllte vertiefte Rinnen der oberen Napfseite hineinpassen, so daß die in den Näpfen befindlichen Farben auf kurze Zeit vor dem Verdunsten bewahrt
- blieben. Diese Art hat aber den Nachteil, daß die ganz geringe Wassermenge, die den Spalt zwischen den beiden Näpfen ausfüllt, sehr schnell verdunstet ist und dann ein Eintrocknen der Farbe eintritt. - Neben den verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten ist ein Ersatz für einzelne Näpfe (wenn nicht ganz ausgeschlossen) schwierig, da die Näpfe satz-■ weise zueinander passend hergestellt werden müssen, um ihren Zweck einigermaßen zu erfüllen.
Die vorliegende Erfindung erreicht den Zweck in einfacher Weise dadurch, daß die auswechselbaren und ersetzbaren Farbnäpfe in einem von Wässerdämpfen gesättigten Raum durch eine Glocke von der Außenatmosphäre pneumatisch durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit abgeschlossen werden, wobei die in einem entsprechenden Untersatz befindliche Flüssigkeit durch einen in oder außerhalb der Glocke angeordneten (oben geschlossenen und unten offenen) Vorratsbe-, hälter in dem Maße zugeführt wird, wie die Verdunstung stattfindet.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen, (beide in senkrechtem Querschnitt).
Die Vorrichtung besteht der' Hauptsache nach aus drei bzw. zwei Teilen: der Glocke a, dem Flüssigkeitsvorratsbehälter b und dem Untersatz c.
Der Flüssigkeitsbehälter b ist nach Fig. 1 in' Gebrauchsstellung oben geschlossen, während er unten vollständig offen ist. Der untere Rand ist unten mit einem oder mehreren Einschnitten b1 versehen, durch welche der Wasserspiegel auf derselben Höhe erhalten wird. Der Behälter b ist in einen entsprechend geformten Teller oder Untersatz c hineingestellt, in welchen auch die Glocke α (den Behälter?) umgebend) hineinpaßt. Der Behälter b ist an seiner oberen Seite mit einer Mulde b~ versehen, welche gegebenenfalls, z. B. bei Auf bewahrung von Temperafarben, zur Aufnahme von Formalin ο. dgl. dient, um Schimmligwerden zu verhüten, wenn man es nicht vor- ■ zieht, der Farbe selbst ein unschädliches Desinfektionsmittel beizufügen.
Die Handhabung und Wirkungsweise ist nun folgende: ..
Der Flüssigkeitsbehälter b wird bis zum Rande, d. h. bis zu den Einschnitten b1 gefüllt, worauf der Untersatz c mit dem Rande nach
unten dar aufgedeckt und dasGanze umgestülpt wird. Das imBehälter & befindlicheAVasser oder eine andere Flüssigkeit ergießt sich nun so weit in den Untersatz c, bis der Flüssigkeitsspiegel die Einschnitte b1 für die Luftzufuhr abschneidet. Das Wasser wird sodann in bekannter Weise im Innern des Behälters infolge des äußeren atmosphärischen Druckes stehenbleiben.
ίο Die Glocke a, die geräumig genug sein muß, um darin Farbnäpfe, z. B. Tuschnäpfe d unterbringen zu können, wird nun über die Farbnäpfe d .und den Vorratsbehälter b gestülpt. Die im Untersatz befindliche Flüssigkeit (wie Fig. ι zeigt) ist bloß in dem schmalen Raum zwischen Tellerrand und Glocke der Verdunstung ausgesetzt. Je geringer dieser Zwischenraum ist, um so langsamer wird die Verdunstung und somit der Verbrauch der vorrätigen Flüssigkeit vor sich gehen.
Die Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform und weicht von Fig. 1 insofern ab, als der Vorratsbehälter b außerhalb der Glocke angeordnet ist und mit dem Teller c, dessen Rand er gleichzeitig bildet, aus einem Stück bestehen kann. Durch diese Anordnung ist einerseits der lichte Raum der Glocke besser ausnutzbar, anderseits bekommt der Apparat eine größere Standfestigkeit.
Die Handhabung ist dieselbe wie bei Fig. 1 mit dem Unterschiede, daß man den außerhalb der Glocke befindlichen Behälter jederzeit nachfüllen kann, ohne ihn stürzen zu müssen. Das füllen kann, ohne ihn stützen zu müssen. Das Auffüllen geschieht dann bei aufgestülpter Glocke dadurch, daß die Verschlußschraube. ?r gelöst und die Flüssigkeit nachgefüllt wird. Infolge des luftdichten Verschlusses der Schraube b* \vird die Flüssigkeit im Behälter erst dann austreten können, wenn der äußere Wasserspiegel die Einschnitte b1 erreicht hat.
In dem Apparat lassen sich Farbenmischun- gen von Aquarell- und Temperafarben 4 bis 8 Wochen und bei präziser Ausführung noch bedeutend länger aufbewahren. Außerdem erhalten steinhart gewordene Farben in Tuben u. dgl. bei geöffneter Tubenschraube nach mehrtägigem Verweilen in dem Apparat ihre frühere Konsistenz und Brauchbarkeit wieder.

Claims (1)

  1. Patent.-An Spruch:
    Farbnapf behälter mit Vorrichtung zum Verhüten des Verdunstens, flüssiger Farben, gekennzeichnet durch eine pneumatisch durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit von der äußeren Atmosphäre abgeschlossene Glocke (α) in einem als pneumatische Wanne dienenden Untersatz, der durch einen Flüssigkeitsvorratsbehälter in dem Maße, wie die Verdunstung stattfindet, gespeist wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297307D Active DE297307C (de)

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