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DE29724889U1 - Abzweigeinrichtung für eine Satellitenempfangsanlage - Google Patents

Abzweigeinrichtung für eine Satellitenempfangsanlage Download PDF

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DE29724889U1
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multiswitch
volts
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lnc
voltage
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Spaun Electronic & Co KG GmbH
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Abstract

Multiswitch (Mehrfachumschalter) für eine Satellitenempfangsanlage mit einem Gehäuse und mit mehreren Eingangsklemmen (E1 . . . E4) zum Anschluss eines oder mehrerer LNC (30, 31; 32) und mit Ausgangsklemmen (A1 . . . A8) zum Anschluss eines oder mehrerer Satellitenempfangsgeräte sowie mit einer Spannungsversorgungseinrichtung (60), welche an den Eingangsklemmen (E1 . . . E4) Spannungssignale zur Fernspeisung des oder der LNC (30, 31; 32) bereitstellt, dadurch gekennzeichnet dass innerhalb des Gehäuses des Multiswitch (1) eine manuell betätigbare Umschalteinrichtung (8) vorgesehen ist, durch welche die Spannungssignale zur Fernspeisung des oder der anschliessbaren LNC (30, 31; 32) mindestens zwischen zwei vorgegebenen Werten in Abhängigkeit des oder der angeschlossenen LNC (30, 31; 32) umschaltbar sind, wobei in einer ersten Stellung der Umschalteinrichtung (8) an den mehreren Eingangsklemmen (E1 ...E4) eine für die Fernspeisung geeignete erste Spannungssignalkombination und in einer zweiten Stellung der Umschalteinrichtung (8) eine für die Fernspeisung geeignete andere Spannungssignalkombination anlegbar...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abzweigeinrichtung für eine Satellitenempfangsanlage mit Eingangsklemmen zum Anschluß eines oder mehrerer LNC (Low Noise Converter), mit Ausgangsklemmen zum Anschluß einer oder mehrerer Satellitenempfangsgeräte sowie mit einer Spannungsversorgungseinrichtung, welche an den Eingangsklemmen Spannungssignale zur Fernspeisung des oder der anschließbaren LNC bereitstellt.
  • Abzweigeinrichtungen zum Verteilen von Satellitenempfangssignalen werden von unterschiedlichsten Herstellern angeboten. Die Anmelderin vertreibt beispielsweise unter der Bezeichnung SMS 3400 NF einen sogenannten Multiswitch mit integrierter Spannungsversorgung. Der Multiswitch ermöglicht in einfacher Weise den Anschluß mehrerer Teilnehmer an eine Satellitenempfangsanlage. Der genannte Multiswitch weist drei Eingangsklemmen auf, wobei eine Eingangsklemme für einen terrestrischen Eingang, eine zweite Eingangsklemme für vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignale und eine dritte Eingangsklemme für horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignale vorgesehen ist. Ausgangsseitig verfügt der Multiswitch über vier Ausgangsklemmen, an die vier Teilnehmer anschließbar sind.
  • Diese bekannte Abzweigeinrichtung ist so ausgelegt, daß an der Eingangsklemme für das vertikalpolarisierte Satellitenemp fangssignal konstant 14 Volt und an der Eingangsklemme für das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal konstant 18 Volt Versorgungsspannung anliegen.
  • Mittlerweile vertreibt die Anmelderin in verschiedenen Ausführungsformen auch sogenannte DUO-Multiswitch-Systeme, die zum gleichzeitigen Empfang von zwei Satelliten-Systemen vorgesehen sind. Auch bei diesen Abzweigeinrichtungen werden an den beiden Eingangsklemmen für die vertikalpolarisierten Satellitensignale konstant 14 Volt und an die anderen beiden Eingänge für den Anschluß horizontalpolarisierter Satellitenempfangssignale konstant 18 Volt zur Fernspeisung der beiden angeschlossenen LNC bereitgestellt.
  • Die bekannten Abzweigeinrichtungen sind bestens dafür geeignet, die bisher regelmäßig eingesetzten LNC (auch LNB genannt: "Low Noise Block") mit der notwendigen Spannung fernzuspeisen. Die bekannten LNC zeichnen sich nämlich regelmäßig durch zwei Ausgangsklemmen aus, auf denen, je nach angelegter Spannung, entweder das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal oder das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgegriffen werden kann. Grundsätzlich stehen an beiden Ausgangsklemmen des LNC das vertikal- und horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal an. Durch Anlegen einer niedrigen Versorgungsspannung, z.B. 14 Volt, kann an einem der gewünschten Ausgangsanschlüsse das vertikalpolarisierte Empfangssignal abgegriffen werden, während bei Anlegen einer anderen vorgegebenen Spannung, z.B. 18 Volt, am anderen Anschluß das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgegriffen werden kann.
  • Da die erwähnten Abzweigeinrichtungen genau diese geforderten Versorgungsspannungen an deren Ausgangsklemmen bereitstellen, konnte bisher eine einwandfreie Spannungsversorgung der bekannten LNC erreicht werden. Die an den Ausgangsklemmen der Abzweigeinrichtung abgreifbaren Versorgungsspannungen entsprachen nämlich genau den vom LNC geforderten Versorgungsspannungen.
  • Mittlerweile sind jedoch auch LNC bekanntgeworden, die eine hiervon abweichende Spannungsversorgung benötigen. So vertreibt beispielsweise Firma Philips unter der Bezeichnung SC819Q einen LNC mit vier Ausgangsanschlüssen zum Empfang von vier unterschiedlichen Satellitenempfangssignalen, nämlich zwei vertikalpolarisierten Satellitenempfangssignalen und zwei horizontalpolarisierten Satellitenempfangssignalen. Zur Spannungsversorgung dieses LNC ist es notwendig, an genau einer der vier Ausgangsklemmen eine Speisespannung von 12 Volt ± 5% Toleranz anzulegen. Der notwendige Speisestrom beträgt etwa 450 mA. Die anderen drei Anschlüsse dieses LNC bedürfen keiner Spannungsversorgung. Sofern an diese drei Klemmen dennoch eine Spannung von außen angelegt wird, sorgt eine interne Blockiereinrichtung in diesem LNC dafür, daß die gegebenenfalls angelegten Spannungen abgeblockt werden.
  • Mit den bisher bekannten Abzweigeinrichtungen ist eine Spannungsversorgung dieses LNC nicht ohne weiteres möglich, da an den Eingangsklemmen der bisher bekannten Multiswitch-Systeme jeweils Spannungen bereitgestellt werden, die 14 Volt bzw. 18 Volt betragen und damit deutlich über den geforderten 12 Volt Versorgungsspannung dieses LNC liegen. Da die geforderte Versorgungsspannung von 12 Volt bei diesem bekannten LNC an derjenigen Klemme anzulegen ist, an der auch das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgreifbar ist, würde die betreffende Eingangsklemme des Multiswitch sogar 18 Volt bereitstellen, die ohne entsprechende Schutzmaßnahmen zur Beschädigung oder Zerstörung dieses LNC führen würde.
  • Eine geeignete Schutzmaßnahme besteht darin, extern zwischen die zur Versorgung dienende Klemme des LNC und der entsprechenden Eingangsklemme des Multiswitch einen Gleichspannungsbegrenzer zu schalten. Solche Gleichspannungsbegrenzer werden zwischen den LNC und den Multiswitch als externe Einheit eingeschleift. Diese Maßnahme ist verhältnismäßig umständlich und führt zudem zu einer starken Erwärmung des Spannungsbegrenzers, was natürlich unerwünscht ist. Darüber hinaus führt die Verwendung eines solchen Spannungsbegrenzers zu einem unnötig hohen Stromverbrauch der gesamten Anordnung.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die bisher bekannte Abzweigeinrichtung so weiterzubilden, daß LNC mit unterschiedlichen Anforderungen an die Speisespannung betreibbar sind.
  • Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Abzweigeinrichtung dadurch gelöst, daß die Abzweigeinrichtung mit einer manuell betätigbaren Umschalteinrichtung verbunden ist, durch welche die Spannungssignale zur Fernspeisung an den Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung zwischen mindestens zwei vorgegebenen Werten in Abhängigkeit des oder der angeschlossenen LNC umschaltbar ist.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung beruht im wesentlichen darauf, die Abzweigeinrichtung mit einer Spannungsversorgung zu versehen, welche je nach Stellung eines manuellen Schalters unterschiedliche Spannungssignale an den Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung bereitstellt. Durch geeignete Betätigung des manuellen Schalters kann erreicht werden, daß an den Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung genau diejenige Spannung ansteht, die der angeschlossene LNC zu seiner Spannungsversorgung benötigt. Die erfindungsgemäße Abzweigeinrichtung zeichnet sich somit durch eine universelle Verwendbarkeit aus.
  • Vorzugsweise ist die Abzweigeinrichtung so ausgestaltet, daß die Umschalteinrichtung zwischen einem ersten Spannungssignal von etwa 12 Volt bis etwa 15,5 Volt, vorzugsweise 12 oder 14 Volt, und einem zweiten Spannungssignal von etwa 16,5 Volt bis etwa 19 Volt; vorzugsweise 18 Volt, umschaltbar ist. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, sämtliche bisher bekannten LNC mit der erforderlichen Versorgungsspannung zu beaufschlagen.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung ist die Ab zweigeinrichtung mit einer Stromsparschaltung versehen. Die Stromsparschaltung weist eine Identifikationseinrichtung auf, die erfaßt, ob mindestens ein Teilnehmer den Empfang eines Satellitenempfangssignales durchführt. Ist dies nicht der Fall, schaltet die Stromsparschaltung die Versorgungsspannung zum LNC ab, d.h., daß die an einer oder an mehreren Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung anstehenden Versorgungsspannung unterbrochen wird. Als Identifikationseinrichtung eignet sich beispielsweise ein Oder-Gatter.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß durch die manuell betätigbare Umschalteinrichtung zwischen mehr als zwei vorgegebenen Werten umgeschaltet wird. Die vorgegebenen Werte können beispielsweise wie folgt gewählt werden: 18 Volt Gleichspannung, 12 Volt Gleichspannung, 18 Volt mit 22 KHz-Signal moduliert, 12 Volt mit 22 KHz-Signal moduliert. Das Wechselsignal von 22 KHz beträgt hierbei beispielsweise 0,7 Vss. Eine solche Umschaltung zwischen vier verschiedenen Werten ist bei einer Satellitenempfangsanlage notwendig, bei der ein innerhalb des LNC vorgesehener Oszillator mit dem Wechselsignal umgeschaltet werden soll. Das am Ausgang der Abzweigeinrichtung anstehende analoge 18 Volt-Signal dient beispielsweise beim Empfang des ASTRA-Satelliten für das horizontal polarisierte Low-Band, das analoge 12 Volt-Signal für das vertikal polarisierte Low-Band. Das mit dem 22 KHz-Wechselsignal modulierte 18 Volt-Signal dient beispielsweise zum Empfang des horizontal polarisierten High-Bandes und das mit 22 KHz modulierte 12-Volt-Signal zum Empfang des vertikal polarisierten High-Bandes.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft im Zusammenhang mit drei Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Abzweigeinrichtung nach der Erfindung mit zwei angeschlossenen LNC, die eine Versorgungsspannung von 12 Volt und 18 Volt benötigen.
  • 2 Die Abzweigeinrichtung von 1 mit einem angeschlossenen LNC, das eine Versorgungsspannung von lediglich 12 Volt benötigt.
  • 3 Ein detailliertes Schaltbild der Umschalteinrichtung und der Stromsparschaltung, wie diese in der Abzweigeinrichtung der 1 und 2 eingesetzt ist.
  • 4 Ein zweites Ausführungsbeispiel in Blockschaltbild.
  • In den nachfolgenden Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
  • In 1 ist eine Abzweigeinrichtung 1 dargestellt, die vier Eingangsklemmen E1, E2, E3, E4 sowie acht Ausgangsklemmen A1 bis A8 aufweist. Die Eingangsklemmen E1 bis E4 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit zwei LNC 30, 31 einer Satellitenantennenanlage verbunden. Der LNC 30 ist z.B. für den Empfang von Satellitenempfangssignalen des Satelliten ASTRA und der LNC 31 zum Empfang von Satellitenempfangssignalen des Satelliten Eutelsat vorgesehen. Die beiden LNC 30, 31 sind identisch ausgebildet und verfügen jeweils über zwei Ausgangsklemmen a, b, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel angenommen wird, daß an der jeweiligen Ausgangsklemme a das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal und an der jeweiligen Ausgangsklemme b das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgreifbar sein soll.
  • Um dies zu erreichen, müssen die beiden LNC 30, 31 an ihren Ausgangsklemmen a, b mit einer jeweils geeigneten Versorgungsspannung beaufschlagt werden. Um die erwähnten horizontal- und vertikalpolarisierten Satellitenempfangssignale an den jeweiligen Ausgangsklemmen a, b abgreifen zu können, ist es notwendig, daß an den jeweiligen Ausgangsklemmen a etwa + 12 bis + 15,5 Volt und an den jeweiligen Ausgangsklemmen b etwa + 16, 5 bis + 19 Volt anstehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel stellt die Abzweigeinrichtung 1 an der Eingangs klemme E1 und der Eingangsklemme E2 jeweils + 12 Volt und an den Eingangsklemmen E3 und E4 jeweils + 18 Volt zur Verfügung. Die Eingangsklemme E1 ist deshalb mit der Ausgangsklemme a des LNC 30 und die Eingangsklemme E2 mit der Ausgangsklemme a des LNC 31 zu verbinden. Die Eingangsklemme E3 ist mit der Ausgangsklemme b des LNC 30 und die Eingangsklemme E4 mit der Ausgangsklemme b des LNC 31 verbunden.
  • Zum Bereitstellen dieser Versorgungsspannungen von 12 Volt und + 18 Volt verfügt die Abzweigeinrichtung 1 über eine Spannungsversorgungseinrichtung 60, also ein Netzteil, das an Klemmen 61, 62 + 18 Volt bzw. + 12 Volt zur Verfügung stellt. Die Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ist erfindungsgemäß über die Reihenschaltung einer Schalteinrichtung 8 und einer Diode 7 mit der Eingangsklemme E4 der Abzweigeinrichtung 1 in Verbindung. Die Klemme 62 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ist über eine Diode 6 an die Eingangsklemme E3 geschaltet. Die Kathodenanschlüsse der Dioden 6 und 7 sind miteinander in Verbindung. Darüber hinaus ist der Anodenanschluß der Diode 6 und damit die Klemme 62 mit den Eingangsklemmen E1 und E2 in Kontakt. Die Dioden 6 und 7 sowie die Schaltungseinrichtung 8 bilden eine Umschalteinrichtung 5. Zur HF-Entkopplung sollten, wie die Darstellung von 1 zeigt, HF-Drosseln 20, 21, 22 und 23 vorgesehen werden. Die HF-Drosseln 20, 21 liegen zwischen der Eingangsklemme E1 und der Klemme 62 bzw. zwischen der Eingangsklemme E2 und der Klemme 62. Die HF-Drosseln 22 und 23 sind zwischen die Kathodenanschlüsse der Dioden 6, 7 und die Eingangsklemme E3 bzw. E4 geschaltet.
  • Die bisher beschriebene Abzweigeinrichtung 1 kann als separate Einheit ausgebildet werden, um die LNC 30, 31 mit geeigneten Spannungen zu beaufschlagen.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der 1 enthält die Abzweigeinrichtung 1 jedoch noch vier SAT-Verstärkerstufen 40, 41, 42 und 43 sowie eine Umschaltmatrix 50. Die Verstärkerstufe 40 ist zwischen die Eingangsklemme E1 und die Umschalt matrix 50 und die Verstärkerstufe 51 zwischen die Eingangsklemme E2 und die Umschaltmatrix 50 geschaltet. In gleicher Weise sind die Verstärkerstufen 42 und 43 zwischen die Eingangsklemmen E3 und E4 und die Umschaltmatrix 50 geschaltet. Am Ausgang der Umschaltmatrix 50 stehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel acht Ausgangsklemmen A1..A8 zur Verfügung, um acht Teilnehmer mit Satellitenempfangssignalen zu versorgen.
  • Wie die Darstellung von 1 zeigt, befindet sich die Schalteinrichtung 8 in einer Stellung, in der die Klemme 61 mit dem Anodenanschluß der Diode 7 verbunden ist. Bei dieser Schaltstellung befindet sich die Diode 7 in Durchlaßrichtung, während die Diode 6 sperrt. Dies bedeutet, daß an den Eingangsklemmen E1 und E2, wie gefordert, 12 Volt anliegen. An den Eingangsklemmen E3 und E4 liegen dagegen etwa 18 Volt aufgrund des Spannungsabfalls an der Diode 7 an. Sofern an den Klemmen E3 und E4 exakt + 18 Volt anliegen müssen, ist an der Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ein um den Spannungsabfall erhöhter Spannungswert vorzusehen.
  • In 1 ist schematisch eine Standby-Schaltung angedeutet, auf die im Zusammenhang mit 3 noch näher eingegangen wird. Die Standby-Schaltung bzw. Stromsparschaltung dient dazu, die Versorgungsspannung an die LNC 30, 31 abzuschalten, sofern kein Teilnehmer den Empfang von Satellitenempfangssignalen durchführt.
  • In 2 ist die bereits im Zusammenhang mit 1 erläuterte Abzweigeinrichtung 1 erneut dargestellt. An die Eingangsklemmen E1 bis E4 dieser Abzweigeinrichtung 1 ist jetzt jedoch ein anderer LNC 32 angeschlossen. Bei diesem LNC 32 kann es sich beispielsweise um den in der Beschreibungseinleigung erwähnten SC819Q der Firma Philips handeln. Dieser LNC 32 ist z.B. Bestandteil einer Satellitenempfangsantenne zum Empfang des Satelliten ASTRA in low- und high Band. Dieser LNC 32 weist vier Klemmen a, b, c und d auf, an denen horizontal- und vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignale abgegriffen werden können. Zur Spannungsversorgung benötigt dieser LNC 32 an der Klemme c eine Speisespannung von etwa + 12 Volt. Die übrigen Klemmen a, b, d werden zur Spannungsversorgung nicht benötigt. Sofern an diese Klemmen a, b, d eine Versorgungsspannung angelegt wird, werden diese Spannungen intern im LNC 32 durch geeignete Blockiereinrichtungen abgeblockt.
  • Der LNC 32 ist derart gestaltet, daß an der Klemme a ein horizontalpolarisiertes Satellitenempfangssignal des low-Bandes und an der Klemme b das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal des low-Bandes ansteht. An der Klemme c steht dagegen das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal des high-Bandes und an der Klemme d das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal des high-Bandes an.
  • Wie 2 zeigt, ist die Eingangsklemme E1 der Abzweigeinrichtung 1 mit der Klemme b des LNC 32 verbunden, während die Eingangsklemme E2 mit der Klemme d in Verbindung steht. Die Eingangsklemme E3 der Abzweigeinrichtung 1 ist mit der Klemme a des LNC 32 und die Eingangsklemme E4 mit der Klemme c des LNC 32 in Kontakt. Um an der Klemme c des LNC 32 die geforderte Versorgungsspannung von 12 Volt anzulegen, ist die Schalteinrichtung 8 der Umschalteinrichtung 5 in der in 2 dargestellten Stellung, d.h., daß der Anodenanschluß der Diode 7 nicht mehr mit der Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 in Verbindung steht, sondern offen ist. Hierdurch gelangen an die Klemmen a und b des LNC 32 + 12 Volt und an die Klemmen c und d des LNC 32 + 12 Volt abzüglich des Spannungsabfalles an der Diode 6. Da, wie erwähnt, die Klemmen a, b und d des LNC 32 intern mit Blockiereinrichtungen versehen sind, spielt das Anlegen dieser Spannungen an die Klemmen a, b und d keine Rolle. An der Klemme c liegen dagegen die geforderten 12 Volt an, so daß eine einwandfreie Funktion des LNC 32 gewährleistet ist.
  • Im Zusammenhang mit 3 wird die Umschalteinrichtung 5 und die dort verwendete Schalteinrichtung 8 im Detail ersichtlich. Die bereits bekannten Klemmen 61, 62 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 sind auch in 3 dargestellt. Zusätzlich verfügt die 3 über eine Ausgangsklemme 63, an der, je nach Stellung eines manuell zu betätigenden Schalters 12, + 12 Volt oder + 18 Volt anstehen, die dem LNC 32 zugeführt werden.
  • Die Kathoden der Dioden 6 und 7 sind mit dem Ausgangsanschluß 63 in Verbindung. Der Anodenanschluß der Diode 7 ist über die Laststrecke eines p-Kanal-MOSFET 9 mit der Klemme 61 in Kontakt. Der Steueranschluß dieses MOSFET 9 ist über die Laststrecke eines p-Kanal-Bipolartransistors 10 an Bezugspotential angeschlossen. Zwischen der Klemme 61 und dem Steueranschluß des MOSFET 9 ist ein Widerstand 13 geschaltet. Zusätzlich ist der Steueranschluß des Bipolartransistors 10 über ein Widerstandsnetzwerk 11 mit einer Klemme eines manuell zu betätigenden Schalters angeschlossen. Die andere Klemme dieses Schalters 12 ist an + 12 Volt angeschlossen, sofern einer von im Ausführungsbeispiel von 3 vier angenommenen Teilnehmern den Empfang eines Satellitenempfangssignales wünscht. Unter der Annahme, daß einer dieser Teilnehmer den Empfang eines Satellitenempfangssignales durchführt, ist der Anodenanschluß der Diode 6 mit der Klemme 62 in Verbindung.
  • Wenn der manuelle Schalter 12 offen ist, wie in 3 gezeigt, sperrt der Bipolartransistor 10 und damit auch der MOSFET 9, so daß an der Ausgangsklemme 63 etwa + 12 Volt zur Verfügung stehen. Ist der Schalter 12 dagegen geschlossen, leitet der Bipolartransistor 10 und der MOSFET 9, so daß an der Ausgangsklemme 63 etwa + 18 Volt abgreifbar sind.
  • Fordert keiner der hier beispielhaft angegebenen vier Teilnehmer einen Satellitenempfang, sorgt die bereits erwähnte Stromsparschaltung 26 dafür, daß an der Ausgangsklemme 63 weder 12 Volt noch 18 Volt zur Verfügung stehen. In diesem Fall wird die Spannungsversorgung am Ausgangsanschluß 63 unterbrochen. Die Stromsparschaltung 26 weist im einzelnen einen p-Kanal-MOSFET 14 auf, der mit seiner Laststrecke zwischen die Klemme 62 und den Anodenanschluß der Diode 6 geschaltet ist. Der Steueranschluß dieses MOSFET 14 ist über die Laststrecke eines p-Kanal-Bipolartransistors 15 mit Bezugspotential in Verbin dung. Der Steueranschluß des MOSFET 14 ist darüber hinaus mit der Klemme 62 über einen Widerstand 17 verbunden. Der Steueranschluß des Bipolartransistors 15 ist über ein weiteres Widerstandsnetzwerk 16 mit der Klemme des manuellen Schalters 12 in Verbindung, die dem Widerstandsnetzwerk 11 abgewandt ist.
  • Der Verbindungspunkt des Widerstandsnetzwerkes 16 und des manuellen Schalters 12 ist mit einem Ausgangsanschluß eines Oder-Gatters 18 in Kontakt, an dessen Eingangsklemmen jeweils ein Signal anliegt, das anzeigt, ob ein Teilnehmer einen Satellitenempfang durchführt oder nicht. Die Versorgungsspannung des Oder-Gatters beträgt + 12 Volt, so daß immer dann, wenn zumindest einer der Teilnehmer einen Empfang durchführt, am Ausgang des Odergatters 18 ebenfalls + 12 Volt anliegen. Führt dagegen keiner der Teilnehmer einen Satellitenempfang durch, liegt am Ausgang des Oder-Gatters 18 Bezugspotential an. Sofern Bezugspotential am Ausgang des Oder-Gatters ansteht, sind alle vier Transistoren 9, 10, 14 und 15 offen, so daß am Ausgangsanschluß 63 weder + 12 Volt noch + 18 Volt abgreifbar sind. In diesem Fall ist die Spannungsversorgung am Ausgangsanschluß 63 unterbrochen, so daß eine wirksame Stromsparschaltung erreicht ist, wenn keiner der Teilnehmer einen Satellitenempfang durchführt.
  • In 4 ist eine ähnliche Abzweigeinrichtung, wie in 2 dargestellt. Die als 2 bereits bekannten Bezugszeichen stehen wieder für die gleichen Teile mit gleicher Bedeutung, soweit nichts anderes nachfolgend beschrieben ist.
  • Die Umschalteinrichtung 8 schaltet die an der Klemme 61 anstehende Spannung von 18 Volt jetzt an drei verschiedene Schaltklemmen bei entsprechender manueller Betätigung, nämlich an eine in 4 innerhalb des Schaltblockes des Schalters 8 links dargestellte, freie Klemme, eine mittlere Klemme und eine rechte Klemme. Die mittlere Klemme ist mit dem Anodenanschluß der Diode 7 und die rechte Klemme mit dem Anodenanschluß einer weiteren Diode 81 in Verbindung. Die Kathodenanschlüße der Dioden 6, 7, 81 sind mit dem Anodenanschluß einer weiteren Diode 80 verbunden. Der Kathodenanschluß dieser weiteren Diode 80 ist an eine Klemme der Drossel 23 gelegt. Die andere Klemme dieser Drossel 23 ist mit der Eingangsklemme E4 in Verbindung. Parallel zur Diode 80 ist ein Schalter 72 geschaltet, der von einem Wechselsignal von beispielsweise 22 KHz mit 0,7 VSS ein- oder ausgeschaltet wird. Die Kathodenanschlüße der Dioden 6, 7, 81 sind des weiteren mit einem Anschluß der HF-Drossel 22 in Verbindung. Der Anschluß dieser HF-Drossel 22 ist, wie in 2, an die Eingangsklemme E3 geschaltet.
  • In ähnlicher Weise wie der Schalter 72 ist ein weiterer Schalter 71 parallel zu einer weiteren Diode 74 geschaltet. Dieser Schalter 71 wird ebenfalls von dem Wechselsignal aus dem Oszillator 70 ein- bzw. ausgeschaltet. Die Diode 74 ist mit ihrem Anodenanschluß an den Anodenanschluß der Diode 6 und damit auch an eine Klemme der HF-Drossel 20 gelegt. Mit dem Kathodenanschluß ist die Diode 74 an eine Klemme der HF-Drossel 21 geschaltet.
  • Durch diese Schaltungsanordnung von 4 kann, je nach Schalterstellung des Schalters 8 entweder ein 12 Volt-, 18 Volt-Gleichsignal oder ein 12 Volt-, 18 Volt-Signal mit überlagerter 22 KHz Frequenz an die Klemmen a, b, c, d des LNC geschaltet werden.
  • 1
    Abzweigeinrichtung
    5
    Umschalteinrichtung
    6
    Diode
    7
    Diode
    8
    Schalteinrichtung
    9
    MOSFET
    10
    Transistor
    11
    Widerstandsnetzwerk
    12
    manueller Schalter
    13
    Widerstand
    14
    MOSFET
    15
    Transistor
    16
    Widerstandsnetzwerk
    17
    Widerstand
    18
    Oder-Gatter
    20
    HF-Drossel
    21
    HF-Drossel
    22
    HF-Drossel
    23
    HF-Drossel
    26
    Stromsparschaltung
    30
    LNC
    31
    LNC
    32
    LNC
    40
    SAT-Verstärkerstufe
    41
    SAT-Verstärkerstufe
    42
    SAT-Verstärkerstufe
    43
    SAT-Verstärkerstufe
    50
    Umschaltmatrix
    60
    Spannungsversorgungseinrichtung
    61
    Klemme
    62
    Klemme
    63
    Ausgangsanschluß
    70
    Oszillator
    71
    Schalter
    72
    Schalter
    73
    Verbindungsleitung
    74
    Diode
    80
    Diode
    81
    Diode
    E1..E4
    Eingangsklemmen
    A1..A8
    Ausgangsklemmen
    a,b,c,d
    Klemmen

Claims (19)

  1. Multiswitch (Mehrfachumschalter) für eine Satellitenempfangsanlage mit einem Gehäuse und mit mehreren Eingangsklemmen (E1 . . . E4) zum Anschluss eines oder mehrerer LNC (30, 31; 32) und mit Ausgangsklemmen (A1 . . . A8) zum Anschluss eines oder mehrerer Satellitenempfangsgeräte sowie mit einer Spannungsversorgungseinrichtung (60), welche an den Eingangsklemmen (E1 . . . E4) Spannungssignale zur Fernspeisung des oder der LNC (30, 31; 32) bereitstellt, dadurch gekennzeichnet dass innerhalb des Gehäuses des Multiswitch (1) eine manuell betätigbare Umschalteinrichtung (8) vorgesehen ist, durch welche die Spannungssignale zur Fernspeisung des oder der anschliessbaren LNC (30, 31; 32) mindestens zwischen zwei vorgegebenen Werten in Abhängigkeit des oder der angeschlossenen LNC (30, 31; 32) umschaltbar sind, wobei in einer ersten Stellung der Umschalteinrichtung (8) an den mehreren Eingangsklemmen (E1 ...E4) eine für die Fernspeisung geeignete erste Spannungssignalkombination und in einer zweiten Stellung der Umschalteinrichtung (8) eine für die Fernspeisung geeignete andere Spannungssignalkombination anlegbar ist.
  2. Multiswitch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Umschalteinrichtung (8) zwischen einem ersten Spannungssignal von etwa + 12 bis etwa + 15,5 Volt und einem zweiten Spannungssignal von etwa + 16,5 bis etwa + 19 Volt umschaltbar ist.
  3. Multiswitch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung (8) einen ersten Eingangsanschluss (62), einen zweiten Eingangsanschluss (61) und einen Ausgangsanschluss (63) aufweist, das an den ersten Eingangsan schluss (62) das erste Spannungssignal und an den zweiten Eingangsanschluss (61) das zweite, höhere Spannungssignal anlegbar ist, dass zwischen dem ersten Eingangsanschluss (62) und dem Ausgangsanschluss (63) eine erste Diode (6) und zwischen den zweiten Eingangsanschluss (61) und den Ausgangsanschluss (63) die Reihenschaltung einer Schalteinrichtung (8) und einer zweiten Diode (7) geschaltet ist, wobei die Kathodenanschlüsse der Dioden (6, 7) mit dem Ausgangsanschluss (Z) verbunden sind.
  4. Multiswitch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (8) einen ersten Transistor (9) aufweist, der mit seiner Laststrecke zwischen den Anodenanschluss der zweiten Diode (7) und dem zweiten Eingangsanschluss (61) geschaltet ist, dass ein zweiter Transistor (10) vorgesehen ist, der mit seiner Laststrecke zwischen Bezugspotential und einen Steueranschluss des ersten Transistors (9) geschaltet ist, und dass ein Steueranschluss des zweiten Transistors (10) über ein Widerstandsnetzwerk (11) und einen manuell zu betätigenden Schalter (12) an eine Versorgungsklemme (V) geschaltet ist, an welcher das erste Spannungssignal anliegt.
  5. Multiswitch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zweiten Eingangsanschluss (61) und den Steueranschluss des ersten Transistors (9) ein Widerstand (13) geschaltet ist.
  6. Multiswitch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Transistoren (9, 10, 14, 15) durch p-Kanal-MOSFET und pnp-Bipolartransistoren realisiert sind.
  7. Multiswitch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Eingangsklemmen (E1 . . . E4) der Abzweigeinrichtung anzuschliessende LNC (32) mehrere Ausgangsanschlüsse (a, b, c, d) aufweist, wobei einer dieser Anschlüs se (c) zur Einspeisung einer Versorgungsspannung vorgesehen ist und die übrigen Anschlüsse (a, b, d) Blockiereinrichtungen zum Abblocken einer an diese Anschlüsse (a, b, d) angelegten Versorgungsspannung aufweisen.
  8. Multiswitch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der LNC (32) mit einer Versorgungsspannung von etwa + 12 Volt an seinem dritten Anschluss (c) zu versorgen ist.
  9. Multiswitch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die manuell betätigbare Umschalteinrichtung (8) mehr als zwei vorgegebene, unterschiedliche Signale an den LNC (30, 31; 32) schaltbar sind.
  10. Multiswitch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Umschalteinrichtung (8) folgende Signale LNC (30, 31; 32) schaltbar sind: etwa 12 Volt Gleichspannung, etwa 18 Volt Gleichspannung, etwa 12 Volt Gleichspannung mit überlagertem Wechselsignal von etwa 22 KHz, 18 Volt Gleichspannung mit überlagertem Wechselsignal von etwa 22 KHz.
  11. Multiswitch (Mehrfachumschalter) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses des Mulitswitch ein Osztillator (70) angeordnet ist, welcher über die Umschalteinrichtung (8) mit einer Klemme (61) des Spannungsversorgungseinrichtung (60) verbunden ist.
  12. Multiswitch (Mehrfachumschalter) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Osztillator (70) eine Wechselsignal von 22 KHz bereitstellbar ist.
  13. Multiswitch (Mehrfachumschalter) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch Aktivierung des Oszillators (70) Schalter (71, 72) ein- und ausschaltbar sind, um an Ein gangsklemmen (E2, E4) ein mit dem Wechselsignal des Oszillators (70) überlagertes Spannungssignal bereitzustellen.
  14. Multiswitch (Mehrfachumschalter) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder dieser Schalter (71, 72) jeweils parallel zu einer Diode (74, 80) geschaltet ist.
  15. Multiswitch (Mehrfachumschalter) für Satellitenempfangssignale nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass vier Eingangsklemmen (E1, E2, E3 und E4) vorgesehen sind, an denen eine erste Spannungssignalkombination von etwa 18 Volt, etwa 18 Volt, etwa 12 Volt und etwa 12 Volt und eine zweite Spannungssignalkombination von etwa 18 Volt, etwa 18 Volt mit 22KHz überlagerter Wechselspannung, etwa 12 Volt und etwa 12 Volt mit 22KHz überlagerter Wechselspannung anliegt.
  16. Multiswitch (Mehrfachumschalter) für Satellitenempfangssignale nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Ausgangsklemmen der Spannungsversorgungseinrichtung (60) von der Umschalteeinrichtung (8) unbeeinflusst an Eingangsklemmen (E1, E2) des Multiswitch gekoppelt ist.
  17. Multiswitch, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromsparschaltung vorgesehen ist mit einer Identifikationseinrichtung (18), welche erfasst, falls kein an die Abzweigeinrichtung (1) angeschlossener Satellitenempfänger aktiviert ist und abhängig hiervon die Versorgungsspannung zu dem oder den LNC (30, 31; 32) unterbricht.
  18. Multiswitch nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationseinrichtung (18) ein Oder-Gatter aufweist.
  19. Multiswitch (Mehrfachumschalter) für Satellitenempfangssignale nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromsparschaltung (26) aufweist: – einen MOSFET (14), der mit seiner Laststrecke zwischen einer Klemme (62) der Spannungsversorgungseinrichtung (60) und einer der Eingangsklemmen liegt, – diese eine Klemme (62) der Spannungsversorgungseinrichtung ist über einen Widerstand (17) mit einem Steueranschluss des MOSFET(14) in Verbindung – der Steueranschluss des MOSFET (14) ist über eine Laststrecke eines Bipolartransistiors (15) an Benutzungspotential angeschlossen, – ein Steueranschluss des Bipolartransistors (15) ist über ein Widerstandsnetzwerk (16) mit einem Ausgang der Identifikationseinrichtung (18) in Verbindung.
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