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Die
Erfindung betrifft eine Abzweigeinrichtung für eine Satellitenempfangsanlage
mit Eingangsklemmen zum Anschluß eines
oder mehrerer LNC (Low Noise Converter), mit Ausgangsklemmen zum
Anschluß einer
oder mehrerer Satellitenempfangsgeräte sowie mit einer Spannungsversorgungseinrichtung,
welche an den Eingangsklemmen Spannungssignale zur Fernspeisung
des oder der anschließbaren
LNC bereitstellt.
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Abzweigeinrichtungen
zum Verteilen von Satellitenempfangssignalen werden von unterschiedlichsten
Herstellern angeboten. Die Anmelderin vertreibt beispielsweise unter
der Bezeichnung SMS 3400 NF einen sogenannten Multiswitch mit integrierter
Spannungsversorgung. Der Multiswitch ermöglicht in einfacher Weise den
Anschluß mehrerer
Teilnehmer an eine Satellitenempfangsanlage. Der genannte Multiswitch
weist drei Eingangsklemmen auf, wobei eine Eingangsklemme für einen
terrestrischen Eingang, eine zweite Eingangsklemme für vertikalpolarisierte
Satellitenempfangssignale und eine dritte Eingangsklemme für horizontalpolarisierte
Satellitenempfangssignale vorgesehen ist. Ausgangsseitig verfügt der Multiswitch über vier
Ausgangsklemmen, an die vier Teilnehmer anschließbar sind.
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Diese
bekannte Abzweigeinrichtung ist so ausgelegt, daß an der Eingangsklemme für das vertikalpolarisierte
Satellitenemp fangssignal konstant 14 Volt und an der Eingangsklemme
für das
horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal konstant 18 Volt
Versorgungsspannung anliegen.
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Mittlerweile
vertreibt die Anmelderin in verschiedenen Ausführungsformen auch sogenannte DUO-Multiswitch-Systeme,
die zum gleichzeitigen Empfang von zwei Satelliten-Systemen vorgesehen sind.
Auch bei diesen Abzweigeinrichtungen werden an den beiden Eingangsklemmen
für die
vertikalpolarisierten Satellitensignale konstant 14 Volt und an
die anderen beiden Eingänge
für den
Anschluß horizontalpolarisierter
Satellitenempfangssignale konstant 18 Volt zur Fernspeisung der
beiden angeschlossenen LNC bereitgestellt.
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Die
bekannten Abzweigeinrichtungen sind bestens dafür geeignet, die bisher regelmäßig eingesetzten
LNC (auch LNB genannt: "Low
Noise Block") mit
der notwendigen Spannung fernzuspeisen. Die bekannten LNC zeichnen
sich nämlich
regelmäßig durch
zwei Ausgangsklemmen aus, auf denen, je nach angelegter Spannung,
entweder das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal oder
das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgegriffen werden
kann. Grundsätzlich
stehen an beiden Ausgangsklemmen des LNC das vertikal- und horizontalpolarisierte
Satellitenempfangssignal an. Durch Anlegen einer niedrigen Versorgungsspannung,
z.B. 14 Volt, kann an einem der gewünschten Ausgangsanschlüsse das
vertikalpolarisierte Empfangssignal abgegriffen werden, während bei
Anlegen einer anderen vorgegebenen Spannung, z.B. 18 Volt, am anderen
Anschluß das
horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal abgegriffen werden
kann.
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Da
die erwähnten
Abzweigeinrichtungen genau diese geforderten Versorgungsspannungen
an deren Ausgangsklemmen bereitstellen, konnte bisher eine einwandfreie
Spannungsversorgung der bekannten LNC erreicht werden. Die an den
Ausgangsklemmen der Abzweigeinrichtung abgreifbaren Versorgungsspannungen
entsprachen nämlich
genau den vom LNC geforderten Versorgungsspannungen.
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Mittlerweile
sind jedoch auch LNC bekanntgeworden, die eine hiervon abweichende
Spannungsversorgung benötigen.
So vertreibt beispielsweise Firma Philips unter der Bezeichnung
SC819Q einen LNC mit vier Ausgangsanschlüssen zum Empfang von vier unterschiedlichen
Satellitenempfangssignalen, nämlich
zwei vertikalpolarisierten Satellitenempfangssignalen und zwei horizontalpolarisierten
Satellitenempfangssignalen. Zur Spannungsversorgung dieses LNC ist
es notwendig, an genau einer der vier Ausgangsklemmen eine Speisespannung von
12 Volt ± 5%
Toleranz anzulegen. Der notwendige Speisestrom beträgt etwa
450 mA. Die anderen drei Anschlüsse
dieses LNC bedürfen
keiner Spannungsversorgung. Sofern an diese drei Klemmen dennoch
eine Spannung von außen
angelegt wird, sorgt eine interne Blockiereinrichtung in diesem
LNC dafür,
daß die
gegebenenfalls angelegten Spannungen abgeblockt werden.
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Mit
den bisher bekannten Abzweigeinrichtungen ist eine Spannungsversorgung
dieses LNC nicht ohne weiteres möglich,
da an den Eingangsklemmen der bisher bekannten Multiswitch-Systeme jeweils
Spannungen bereitgestellt werden, die 14 Volt bzw. 18 Volt betragen
und damit deutlich über den
geforderten 12 Volt Versorgungsspannung dieses LNC liegen. Da die
geforderte Versorgungsspannung von 12 Volt bei diesem bekannten
LNC an derjenigen Klemme anzulegen ist, an der auch das horizontalpolarisierte
Satellitenempfangssignal abgreifbar ist, würde die betreffende Eingangsklemme
des Multiswitch sogar 18 Volt bereitstellen, die ohne entsprechende
Schutzmaßnahmen
zur Beschädigung oder
Zerstörung
dieses LNC führen
würde.
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Eine
geeignete Schutzmaßnahme
besteht darin, extern zwischen die zur Versorgung dienende Klemme
des LNC und der entsprechenden Eingangsklemme des Multiswitch einen
Gleichspannungsbegrenzer zu schalten. Solche Gleichspannungsbegrenzer
werden zwischen den LNC und den Multiswitch als externe Einheit
eingeschleift. Diese Maßnahme
ist verhältnismäßig umständlich und
führt zudem
zu einer starken Erwärmung
des Spannungsbegrenzers, was natürlich
unerwünscht
ist. Darüber hinaus
führt die
Verwendung eines solchen Spannungsbegrenzers zu einem unnötig hohen
Stromverbrauch der gesamten Anordnung.
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Der
Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die bisher bekannte
Abzweigeinrichtung so weiterzubilden, daß LNC mit unterschiedlichen
Anforderungen an die Speisespannung betreibbar sind.
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Diese
Aufgabe wird bei der eingangs genannten Abzweigeinrichtung dadurch
gelöst,
daß die Abzweigeinrichtung
mit einer manuell betätigbaren Umschalteinrichtung
verbunden ist, durch welche die Spannungssignale zur Fernspeisung
an den Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung zwischen mindestens
zwei vorgegebenen Werten in Abhängigkeit
des oder der angeschlossenen LNC umschaltbar ist.
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Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die
Erfindung beruht im wesentlichen darauf, die Abzweigeinrichtung
mit einer Spannungsversorgung zu versehen, welche je nach Stellung
eines manuellen Schalters unterschiedliche Spannungssignale an den
Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung bereitstellt. Durch geeignete
Betätigung
des manuellen Schalters kann erreicht werden, daß an den Eingangsklemmen der
Abzweigeinrichtung genau diejenige Spannung ansteht, die der angeschlossene LNC
zu seiner Spannungsversorgung benötigt. Die erfindungsgemäße Abzweigeinrichtung
zeichnet sich somit durch eine universelle Verwendbarkeit aus.
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Vorzugsweise
ist die Abzweigeinrichtung so ausgestaltet, daß die Umschalteinrichtung zwischen einem
ersten Spannungssignal von etwa 12 Volt bis etwa 15,5 Volt, vorzugsweise
12 oder 14 Volt, und einem zweiten Spannungssignal von etwa 16,5
Volt bis etwa 19 Volt; vorzugsweise 18 Volt, umschaltbar ist. Mit
dieser Maßnahme
ist es möglich,
sämtliche
bisher bekannten LNC mit der erforderlichen Versorgungsspannung
zu beaufschlagen.
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In
einer besonderen Weiterbildung der Erfindung ist die Ab zweigeinrichtung
mit einer Stromsparschaltung versehen. Die Stromsparschaltung weist eine
Identifikationseinrichtung auf, die erfaßt, ob mindestens ein Teilnehmer
den Empfang eines Satellitenempfangssignales durchführt. Ist
dies nicht der Fall, schaltet die Stromsparschaltung die Versorgungsspannung
zum LNC ab, d.h., daß die
an einer oder an mehreren Eingangsklemmen der Abzweigeinrichtung
anstehenden Versorgungsspannung unterbrochen wird. Als Identifikationseinrichtung
eignet sich beispielsweise ein Oder-Gatter.
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Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, daß durch
die manuell betätigbare
Umschalteinrichtung zwischen mehr als zwei vorgegebenen Werten umgeschaltet
wird. Die vorgegebenen Werte können
beispielsweise wie folgt gewählt
werden: 18 Volt Gleichspannung, 12 Volt Gleichspannung, 18 Volt
mit 22 KHz-Signal moduliert, 12 Volt mit 22 KHz-Signal moduliert.
Das Wechselsignal von 22 KHz beträgt hierbei beispielsweise 0,7
Vss. Eine solche Umschaltung zwischen vier verschiedenen Werten
ist bei einer Satellitenempfangsanlage notwendig, bei der ein innerhalb
des LNC vorgesehener Oszillator mit dem Wechselsignal umgeschaltet
werden soll. Das am Ausgang der Abzweigeinrichtung anstehende analoge
18 Volt-Signal dient beispielsweise beim Empfang des ASTRA-Satelliten
für das
horizontal polarisierte Low-Band, das analoge 12 Volt-Signal für das vertikal
polarisierte Low-Band. Das mit dem 22 KHz-Wechselsignal modulierte
18 Volt-Signal dient beispielsweise zum Empfang des horizontal polarisierten
High-Bandes und das mit 22 KHz modulierte 12-Volt-Signal zum Empfang
des vertikal polarisierten High-Bandes.
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Die
Erfindung wird nachfolgend beispielhaft im Zusammenhang mit drei
Figuren näher
erläutert. Es
zeigen:
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1 Ein
erstes Ausführungsbeispiel
einer Abzweigeinrichtung nach der Erfindung mit zwei angeschlossenen
LNC, die eine Versorgungsspannung von 12 Volt und 18 Volt benötigen.
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2 Die
Abzweigeinrichtung von 1 mit einem angeschlossenen
LNC, das eine Versorgungsspannung von lediglich 12 Volt benötigt.
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3 Ein
detailliertes Schaltbild der Umschalteinrichtung und der Stromsparschaltung,
wie diese in der Abzweigeinrichtung der 1 und 2 eingesetzt
ist.
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4 Ein
zweites Ausführungsbeispiel
in Blockschaltbild.
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In
den nachfolgenden Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben,
gleiche Bezugszeichen gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
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In 1 ist
eine Abzweigeinrichtung 1 dargestellt, die vier Eingangsklemmen
E1, E2, E3, E4 sowie acht Ausgangsklemmen A1 bis A8 aufweist. Die
Eingangsklemmen E1 bis E4 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit zwei LNC 30, 31 einer Satellitenantennenanlage
verbunden. Der LNC 30 ist z.B. für den Empfang von Satellitenempfangssignalen
des Satelliten ASTRA und der LNC 31 zum Empfang von Satellitenempfangssignalen
des Satelliten Eutelsat vorgesehen. Die beiden LNC 30, 31 sind identisch
ausgebildet und verfügen
jeweils über
zwei Ausgangsklemmen a, b, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel
angenommen wird, daß an
der jeweiligen Ausgangsklemme a das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal
und an der jeweiligen Ausgangsklemme b das horizontalpolarisierte
Satellitenempfangssignal abgreifbar sein soll.
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Um
dies zu erreichen, müssen
die beiden LNC 30, 31 an ihren Ausgangsklemmen
a, b mit einer jeweils geeigneten Versorgungsspannung beaufschlagt
werden. Um die erwähnten
horizontal- und vertikalpolarisierten Satellitenempfangssignale
an den jeweiligen Ausgangsklemmen a, b abgreifen zu können, ist
es notwendig, daß an
den jeweiligen Ausgangsklemmen a etwa + 12 bis + 15,5 Volt und an den
jeweiligen Ausgangsklemmen b etwa + 16, 5 bis + 19 Volt anstehen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
stellt die Abzweigeinrichtung 1 an der Eingangs klemme E1
und der Eingangsklemme E2 jeweils + 12 Volt und an den Eingangsklemmen
E3 und E4 jeweils + 18 Volt zur Verfügung. Die Eingangsklemme E1
ist deshalb mit der Ausgangsklemme a des LNC 30 und die
Eingangsklemme E2 mit der Ausgangsklemme a des LNC 31 zu
verbinden. Die Eingangsklemme E3 ist mit der Ausgangsklemme b des
LNC 30 und die Eingangsklemme E4 mit der Ausgangsklemme
b des LNC 31 verbunden.
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Zum
Bereitstellen dieser Versorgungsspannungen von 12 Volt und + 18
Volt verfügt
die Abzweigeinrichtung 1 über eine Spannungsversorgungseinrichtung 60,
also ein Netzteil, das an Klemmen 61, 62 + 18
Volt bzw. + 12 Volt zur Verfügung
stellt. Die Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ist
erfindungsgemäß über die
Reihenschaltung einer Schalteinrichtung 8 und einer Diode 7 mit
der Eingangsklemme E4 der Abzweigeinrichtung 1 in Verbindung.
Die Klemme 62 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ist über eine
Diode 6 an die Eingangsklemme E3 geschaltet. Die Kathodenanschlüsse der
Dioden 6 und 7 sind miteinander in Verbindung.
Darüber
hinaus ist der Anodenanschluß der
Diode 6 und damit die Klemme 62 mit den Eingangsklemmen
E1 und E2 in Kontakt. Die Dioden 6 und 7 sowie
die Schaltungseinrichtung 8 bilden eine Umschalteinrichtung 5.
Zur HF-Entkopplung sollten, wie die Darstellung von 1 zeigt,
HF-Drosseln 20, 21, 22 und 23 vorgesehen
werden. Die HF-Drosseln 20, 21 liegen zwischen
der Eingangsklemme E1 und der Klemme 62 bzw. zwischen der
Eingangsklemme E2 und der Klemme 62. Die HF-Drosseln 22 und 23 sind zwischen
die Kathodenanschlüsse
der Dioden 6, 7 und die Eingangsklemme E3 bzw.
E4 geschaltet.
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Die
bisher beschriebene Abzweigeinrichtung 1 kann als separate
Einheit ausgebildet werden, um die LNC 30, 31 mit
geeigneten Spannungen zu beaufschlagen.
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Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
der 1 enthält
die Abzweigeinrichtung 1 jedoch noch vier SAT-Verstärkerstufen 40, 41, 42 und 43 sowie eine
Umschaltmatrix 50. Die Verstärkerstufe 40 ist zwischen
die Eingangsklemme E1 und die Umschalt matrix 50 und die
Verstärkerstufe 51 zwischen
die Eingangsklemme E2 und die Umschaltmatrix 50 geschaltet.
In gleicher Weise sind die Verstärkerstufen 42 und 43 zwischen
die Eingangsklemmen E3 und E4 und die Umschaltmatrix 50 geschaltet.
Am Ausgang der Umschaltmatrix 50 stehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel
acht Ausgangsklemmen A1..A8 zur Verfügung, um acht Teilnehmer mit
Satellitenempfangssignalen zu versorgen.
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Wie
die Darstellung von 1 zeigt, befindet sich die Schalteinrichtung 8 in
einer Stellung, in der die Klemme 61 mit dem Anodenanschluß der Diode 7 verbunden
ist. Bei dieser Schaltstellung befindet sich die Diode 7 in
Durchlaßrichtung,
während
die Diode 6 sperrt. Dies bedeutet, daß an den Eingangsklemmen E1
und E2, wie gefordert, 12 Volt anliegen. An den Eingangsklemmen
E3 und E4 liegen dagegen etwa 18 Volt aufgrund des Spannungsabfalls
an der Diode 7 an. Sofern an den Klemmen E3 und E4 exakt +
18 Volt anliegen müssen,
ist an der Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 ein
um den Spannungsabfall erhöhter
Spannungswert vorzusehen.
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In 1 ist
schematisch eine Standby-Schaltung angedeutet, auf die im Zusammenhang mit 3 noch
näher eingegangen
wird. Die Standby-Schaltung bzw. Stromsparschaltung dient dazu, die
Versorgungsspannung an die LNC 30, 31 abzuschalten,
sofern kein Teilnehmer den Empfang von Satellitenempfangssignalen
durchführt.
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In 2 ist
die bereits im Zusammenhang mit 1 erläuterte Abzweigeinrichtung 1 erneut dargestellt.
An die Eingangsklemmen E1 bis E4 dieser Abzweigeinrichtung 1 ist
jetzt jedoch ein anderer LNC 32 angeschlossen. Bei diesem
LNC 32 kann es sich beispielsweise um den in der Beschreibungseinleigung
erwähnten
SC819Q der Firma Philips handeln. Dieser LNC 32 ist z.B.
Bestandteil einer Satellitenempfangsantenne zum Empfang des Satelliten
ASTRA in low- und high Band. Dieser LNC 32 weist vier Klemmen
a, b, c und d auf, an denen horizontal- und vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignale
abgegriffen werden können.
Zur Spannungsversorgung benötigt
dieser LNC 32 an der Klemme c eine Speisespannung von etwa
+ 12 Volt. Die übrigen Klemmen
a, b, d werden zur Spannungsversorgung nicht benötigt. Sofern an diese Klemmen
a, b, d eine Versorgungsspannung angelegt wird, werden diese Spannungen
intern im LNC 32 durch geeignete Blockiereinrichtungen
abgeblockt.
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Der
LNC 32 ist derart gestaltet, daß an der Klemme a ein horizontalpolarisiertes
Satellitenempfangssignal des low-Bandes und an der Klemme b das
vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal des low-Bandes ansteht.
An der Klemme c steht dagegen das horizontalpolarisierte Satellitenempfangssignal des
high-Bandes und an der Klemme d das vertikalpolarisierte Satellitenempfangssignal
des high-Bandes an.
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Wie 2 zeigt,
ist die Eingangsklemme E1 der Abzweigeinrichtung 1 mit
der Klemme b des LNC 32 verbunden, während die Eingangsklemme E2
mit der Klemme d in Verbindung steht. Die Eingangsklemme E3 der
Abzweigeinrichtung 1 ist mit der Klemme a des LNC 32 und
die Eingangsklemme E4 mit der Klemme c des LNC 32 in Kontakt.
Um an der Klemme c des LNC 32 die geforderte Versorgungsspannung
von 12 Volt anzulegen, ist die Schalteinrichtung 8 der
Umschalteinrichtung 5 in der in 2 dargestellten
Stellung, d.h., daß der
Anodenanschluß der
Diode 7 nicht mehr mit der Klemme 61 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 in
Verbindung steht, sondern offen ist. Hierdurch gelangen an die Klemmen
a und b des LNC 32 + 12 Volt und an die Klemmen c und d
des LNC 32 + 12 Volt abzüglich des Spannungsabfalles
an der Diode 6. Da, wie erwähnt, die Klemmen a, b und d
des LNC 32 intern mit Blockiereinrichtungen versehen sind,
spielt das Anlegen dieser Spannungen an die Klemmen a, b und d keine Rolle.
An der Klemme c liegen dagegen die geforderten 12 Volt an, so daß eine einwandfreie
Funktion des LNC 32 gewährleistet
ist.
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Im
Zusammenhang mit 3 wird die Umschalteinrichtung 5 und
die dort verwendete Schalteinrichtung 8 im Detail ersichtlich.
Die bereits bekannten Klemmen 61, 62 der Spannungsversorgungseinrichtung 60 sind
auch in 3 dargestellt. Zusätzlich verfügt die 3 über eine
Ausgangsklemme 63, an der, je nach Stellung eines manuell
zu betätigenden
Schalters 12, + 12 Volt oder + 18 Volt anstehen, die dem
LNC 32 zugeführt
werden.
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Die
Kathoden der Dioden 6 und 7 sind mit dem Ausgangsanschluß 63 in
Verbindung. Der Anodenanschluß der
Diode 7 ist über
die Laststrecke eines p-Kanal-MOSFET 9 mit der Klemme 61 in
Kontakt. Der Steueranschluß dieses
MOSFET 9 ist über die
Laststrecke eines p-Kanal-Bipolartransistors 10 an Bezugspotential
angeschlossen. Zwischen der Klemme 61 und dem Steueranschluß des MOSFET 9 ist
ein Widerstand 13 geschaltet. Zusätzlich ist der Steueranschluß des Bipolartransistors 10 über ein Widerstandsnetzwerk 11 mit
einer Klemme eines manuell zu betätigenden Schalters angeschlossen.
Die andere Klemme dieses Schalters 12 ist an + 12 Volt angeschlossen,
sofern einer von im Ausführungsbeispiel
von 3 vier angenommenen Teilnehmern den Empfang eines
Satellitenempfangssignales wünscht.
Unter der Annahme, daß einer
dieser Teilnehmer den Empfang eines Satellitenempfangssignales durchführt, ist
der Anodenanschluß der
Diode 6 mit der Klemme 62 in Verbindung.
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Wenn
der manuelle Schalter 12 offen ist, wie in 3 gezeigt,
sperrt der Bipolartransistor 10 und damit auch der MOSFET 9,
so daß an
der Ausgangsklemme 63 etwa + 12 Volt zur Verfügung stehen.
Ist der Schalter 12 dagegen geschlossen, leitet der Bipolartransistor 10 und
der MOSFET 9, so daß an
der Ausgangsklemme 63 etwa + 18 Volt abgreifbar sind.
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Fordert
keiner der hier beispielhaft angegebenen vier Teilnehmer einen Satellitenempfang, sorgt
die bereits erwähnte
Stromsparschaltung 26 dafür, daß an der Ausgangsklemme 63 weder
12 Volt noch 18 Volt zur Verfügung
stehen. In diesem Fall wird die Spannungsversorgung am Ausgangsanschluß 63 unterbrochen.
Die Stromsparschaltung 26 weist im einzelnen einen p-Kanal-MOSFET 14 auf, der
mit seiner Laststrecke zwischen die Klemme 62 und den Anodenanschluß der Diode 6 geschaltet
ist. Der Steueranschluß dieses
MOSFET 14 ist über
die Laststrecke eines p-Kanal-Bipolartransistors 15 mit Bezugspotential
in Verbin dung. Der Steueranschluß des MOSFET 14 ist
darüber
hinaus mit der Klemme 62 über einen Widerstand 17 verbunden.
Der Steueranschluß des
Bipolartransistors 15 ist über ein weiteres Widerstandsnetzwerk 16 mit
der Klemme des manuellen Schalters 12 in Verbindung, die
dem Widerstandsnetzwerk 11 abgewandt ist.
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Der
Verbindungspunkt des Widerstandsnetzwerkes 16 und des manuellen
Schalters 12 ist mit einem Ausgangsanschluß eines
Oder-Gatters 18 in Kontakt, an dessen Eingangsklemmen jeweils
ein Signal anliegt, das anzeigt, ob ein Teilnehmer einen Satellitenempfang
durchführt
oder nicht. Die Versorgungsspannung des Oder-Gatters beträgt + 12
Volt, so daß immer
dann, wenn zumindest einer der Teilnehmer einen Empfang durchführt, am
Ausgang des Odergatters 18 ebenfalls + 12 Volt anliegen.
Führt dagegen
keiner der Teilnehmer einen Satellitenempfang durch, liegt am Ausgang
des Oder-Gatters 18 Bezugspotential an. Sofern Bezugspotential
am Ausgang des Oder-Gatters ansteht, sind alle vier Transistoren 9, 10, 14 und 15 offen,
so daß am
Ausgangsanschluß 63 weder
+ 12 Volt noch + 18 Volt abgreifbar sind. In diesem Fall ist die
Spannungsversorgung am Ausgangsanschluß 63 unterbrochen,
so daß eine wirksame
Stromsparschaltung erreicht ist, wenn keiner der Teilnehmer einen
Satellitenempfang durchführt.
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In 4 ist
eine ähnliche
Abzweigeinrichtung, wie in 2 dargestellt.
Die als 2 bereits bekannten Bezugszeichen
stehen wieder für
die gleichen Teile mit gleicher Bedeutung, soweit nichts anderes
nachfolgend beschrieben ist.
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Die
Umschalteinrichtung 8 schaltet die an der Klemme 61 anstehende
Spannung von 18 Volt jetzt an drei verschiedene Schaltklemmen bei
entsprechender manueller Betätigung,
nämlich
an eine in 4 innerhalb des Schaltblockes
des Schalters 8 links dargestellte, freie Klemme, eine
mittlere Klemme und eine rechte Klemme. Die mittlere Klemme ist mit
dem Anodenanschluß der
Diode 7 und die rechte Klemme mit dem Anodenanschluß einer
weiteren Diode 81 in Verbindung. Die Kathodenanschlüße der Dioden 6, 7, 81 sind
mit dem Anodenanschluß einer weiteren
Diode 80 verbunden. Der Kathodenanschluß dieser weiteren Diode 80 ist
an eine Klemme der Drossel 23 gelegt. Die andere Klemme
dieser Drossel 23 ist mit der Eingangsklemme E4 in Verbindung.
Parallel zur Diode 80 ist ein Schalter 72 geschaltet,
der von einem Wechselsignal von beispielsweise 22 KHz mit 0,7 VSS ein- oder ausgeschaltet wird. Die Kathodenanschlüße der Dioden 6, 7, 81 sind
des weiteren mit einem Anschluß der
HF-Drossel 22 in Verbindung. Der Anschluß dieser
HF-Drossel 22 ist, wie in 2, an die
Eingangsklemme E3 geschaltet.
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In ähnlicher
Weise wie der Schalter 72 ist ein weiterer Schalter 71 parallel
zu einer weiteren Diode 74 geschaltet. Dieser Schalter 71 wird
ebenfalls von dem Wechselsignal aus dem Oszillator 70 ein-
bzw. ausgeschaltet. Die Diode 74 ist mit ihrem Anodenanschluß an den
Anodenanschluß der
Diode 6 und damit auch an eine Klemme der HF-Drossel 20 gelegt. Mit
dem Kathodenanschluß ist
die Diode 74 an eine Klemme der HF-Drossel 21 geschaltet.
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Durch
diese Schaltungsanordnung von 4 kann,
je nach Schalterstellung des Schalters 8 entweder ein 12
Volt-, 18 Volt-Gleichsignal oder ein 12 Volt-, 18 Volt-Signal mit überlagerter
22 KHz Frequenz an die Klemmen a, b, c, d des LNC geschaltet werden.
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- 1
- Abzweigeinrichtung
- 5
- Umschalteinrichtung
- 6
- Diode
- 7
- Diode
- 8
- Schalteinrichtung
- 9
- MOSFET
- 10
- Transistor
- 11
- Widerstandsnetzwerk
- 12
- manueller
Schalter
- 13
- Widerstand
- 14
- MOSFET
- 15
- Transistor
- 16
- Widerstandsnetzwerk
- 17
- Widerstand
- 18
- Oder-Gatter
- 20
- HF-Drossel
- 21
- HF-Drossel
- 22
- HF-Drossel
- 23
- HF-Drossel
- 26
- Stromsparschaltung
- 30
- LNC
- 31
- LNC
- 32
- LNC
- 40
- SAT-Verstärkerstufe
- 41
- SAT-Verstärkerstufe
- 42
- SAT-Verstärkerstufe
- 43
- SAT-Verstärkerstufe
- 50
- Umschaltmatrix
- 60
- Spannungsversorgungseinrichtung
- 61
- Klemme
- 62
- Klemme
- 63
- Ausgangsanschluß
- 70
- Oszillator
- 71
- Schalter
- 72
- Schalter
- 73
- Verbindungsleitung
- 74
- Diode
- 80
- Diode
- 81
- Diode
- E1..E4
- Eingangsklemmen
- A1..A8
- Ausgangsklemmen
- a,b,c,d
- Klemmen