DE29724687U1 - Keramische Wärmedämmschichten mit Keulenstruktur - Google Patents
Keramische Wärmedämmschichten mit KeulenstrukturInfo
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Description
022499de HPJ/ko 18. September 2002
Gegenstand der Erfindung sind Wärmedämmschichten von keramischen oder metallischen Substraten mit Zirkoniumdioxid.
Keramische Wärmedämmschichten für den Hochtemperatureinsatz beispielsweise auf Gasturbinen-Bauteilen, die durch Elektronenstrahlverdampfen vorzugsweise von Zirkoniumdioxid mit einer kolumnaren MikroStruktur hergestellt werden, sind bereits vielfältig beschrieben und geschützt. Der Stand der Technik umfasst die drei wesentlichen Elemente dieser elektronenstrahlaufgedampften Wärmedämmschichtsysteme, bestehend aus einer metallischen Haftschicht, die durch Oxidation eine dichte Aluminiumoxidschicht (Korund) ausbilden kann, sodann die Aluminiumoxidschicht selbst, und eine diskontinuierliche keramische Wärmedämmschicht mit einer charakteristischen kolumnaren (säulenartigen) Struktur, die die Akkomodierung von lateralen Dehnungen des Substrates gestattet. Diese Dehnungen können von der unterschiedlichen thermischen Ausdehnung von Substrat und keramischer Wärmedämmschicht herrühren oder auch durch elastische oder plastische Verformungen im Substrat sowie durch Einwirkungen von außen (z. B. Partikelerosion) verursacht sein. Die Funktionalität dieser Schichten bleibt erhalten, wenn neben ausreichender Haftung auch die zwischen den Säulen liegenden Freiräume, die die Funktion von Dehnfugen haben, bestehen bleiben. Diese dürfen deshalb nicht durch Sinterbrücken oder starke Stauchungen des Substrates gestört werden oder gar verschwinden.
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Die Kondensation von Dampfteilchen auf einem festen Substrat erfolgt in drei Teilschritten:
lose Bindung der kondensierenden Atomen und Radikalen als sogenannte „Adatome,, mit einer verhältnismäßig hohen Beweglichkeit entlang der Oberfläche,
Diffusion der Adatome während ihrer Lebensdauer zu einem niederenergetischen Platz der Oberfläche hin oder deren Wiederabdampfung im Falle einer vergeblichen Platzsuche,
Volumendiffusion eingebauter Adatome in den endgültigen &iacgr;&ogr; Atomverband zur Bildung von Kristallkeimen und deren Wachstum zu Kristallkolumnen.
Je näher nun der Schmelzpunkt der Substanz und die Substrattemperatur während des Aufdampfprozesses sich annähern, umso größer ist die Atombeweglichkeit und umso dichter werden dadurch auch die aufwachsenden Schichten. Dabei entstehen abhängig von der homologen Temperatur der Schichtsubstanzen verschiedene charakteristische Schichtstrukturen. Diese Schichtstrukturen sind vielfach beschrieben worden. Am bekanntesten ist das Drei-Zonen-Strukturmodell von B.A. Movchan et al.; Study of the structure 0 and properties of thick vacuum condensates of nickel, titanium, tungsten, aluminium oxide and zirconium dioxide, Fiz. Met. Metalloved. 28 (1969) S.83-90. In Zone 1 bei homologen Temperaturen Ts bis etwa 0,26 (bei Oxiden, bis 0,3 bei Metallen) entstehen nadeiförmige diskontinuierliche und sehr dünne Kristallite mit hoher Defektdichte. Sie sind in dieser Form für hohe thermische und mechanische Belastungen ungeeignet. Die Zone 2 (T5 bis 0,45) ist, wie bereits für das ZrO2-Wachstum der Wärmedämmschichten zuvor erwähnt, durch vorherrschende Oberflächendiffusion geprägt. Die Schichten wachsen kolumnar und kontinuierlich, wobei bei höheren Temperaturen die dickeren Stängel wachsen. Zwischen den Stängeln sind Berührungspunkte sowie 0 Zwischenräume, die den Schichten eine gewisse Pseudoplastizität verleihen.
Das Freivolumen der Zwischenräume nimmt jedoch mit steigender Temperatur
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• ·
ab. Oberhalb von 0,45 Ts dominiert die Volumendiffusion und führt zu dichten Strukturen.
Wird nun das Substrat während des Schichtwachstums im Temperaturbereich vorherrschender Oberflächendiffusion kontinuierlich gedreht, um es beispielsweise rundum zu beschichten, so erfahren diese Schichtstrukturen eine nochmalige Modifizierung ihrer Gestalt. Die Stängelstruktur wird auf Grund von effektiveren Wachstumsauslesemechanismen zur Vergröberung ihrer Gestalt gedrängt und erhält dabei eine <001>-Textur aufgeprägt. Die <110>-Richtung
&iacgr;&ogr; oder die <100>-Richtung liegt dabei in der Regel in Richtung der Rotationsachse unabhängig von links oder rechts laufendem Drehsinn. Auch ein wiederholtes Reversieren hat keinen markanten Einfluss. Die Stängeldurchmesser werden nicht nur durch zunehmende Temperaturen dicker, sondern lassen sich ebenso durch eine Zunahme der Umdrehungsgeschwindigkeit vergröbern, wie Untersuchungen von U. Schulz; Wachstum, MikroStruktur und Lebensdauer von elek-
tronenstrahlaufgedampften Wärmedämmschicht-Systemen für Turbinenschaufeln, Verlag Shaker Aachen (1995) S. 1 - 133, belegen.
0 Die tatsächlich beobachteten Schichtstrukturen in Wärmedämmschichten aus Zirkoniumoxiden zeigen beispielsweise weitgehend parallele Stängelstrukturen in einer feinen Ausbildung, wenn stationär bei etwa 0,4Ts aufgedampft wurde. Weitgehend parallele Stängelstrukturen, allerdings in einer groben Ausbildung, treten auf bei Rotation bei wesentlich erhöhten Temperaturen, wenn z. B. 0,55 Ts und 12 UPM oder 0,46 Ts und 30 UPM erreicht werden. Bei wesentlich niedrigeren Temperaturen/Umdrehungsgeschwindigkeiten (beispielsweise 0,4 Ts und 12 UPM) treten verzweigte und nicht über die gesamte Schichtdicke reichende schlanke Stängel auf. In einem mittleren Regime (z. B. 0,4 Ts und 30 UPM oder 0,46 Ts und 12 UPM) treten Wachstumsauslesemechanismen stark in den Vordergrund, die viele dünne Stängel zu Anfang des Schichtwachstums hervorbringen und im weiteren Verlauf des Wachstums deren Zahl drastisch vermindern sowie den Durchmesser der noch verbliebenen Stängel wachsen
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lassen. Dadurch tritt eine konische und z. T. leicht keulige Struktur insbesondere unter denjenigen Kolumnen auf, die vom Fuß kontinuierlich bis zur Oberfläche gewachsen sind. Die dünnen Keulenhälse sind mit dem Substrat verhaftet. Die große Mehrzahl der im Haftbereich gekeimten Kolumnen erreicht die Oberfläche der Schicht nicht, sondern beendet das Wachstum in einem frühen oder mittleren Stadium.
Die Einstellung der gewünschten Schichtstrukturen wird großtechnisch durch gezielte Kontrolle der Hauptparameter Substrattemperatur, Gesamtgasdruck
&iacgr;&ogr; im Bedampfungskessel sowie Sauerstoffpartialdruck und
Umdrehungsgeschwindigkeit der Substrate während des Beschichtens erreicht, wie von Rigney et al.; PVD thermal barrier applications and process development for aircraft engines, NASA conference publication, 3312 (1995) S. 135 - 149 und US-PS 5,350,599 berichtet wird. Vor dem Beschichten ist der Oberflächenzustand der Proben mitentscheidend für die Haftung und für die Ausbildung der Schichtstrukturen.
Eine Verbesserung der Haftung der Wärmedämmschicht wird durch eine besonders ebene Ausbildung (polieren) der metallischen Haftschicht in US-PS 4,321,310 beschrieben. Auf dieser Fläche wird durch thermische Oxidation eine dünne Korundschicht vor dem Beschichten erzeugt, die ähnlich eben wie das Substrat ausgebildet ist. Darauf wird eine Wärmedämmschicht aufgedampft, die eine senkrechte Stängelausrichtung im Sinne des Patentes haben muss. - Selbstverständlich ist auch auf ebenen Substraten, die ausschließlich aus Korund bestehen, eine guthaftende Wärmedämmschicht durch direkte Elektronenstrahlaufdampfung auf Korund aufbringbar, wie Untersuchungen von Schmücker et al.; Haftmechanismen in ausgewählten EB-PVD-Wärmedämmschichtsystemen, Fortschrittsberichte der Deutschen Keramischen Geseilschaft, 10 (1995) 4, S.379 - 384, zeigen.
Die Rauhigkeit der Substratoberfläche initiiert die Ausbildung unterschiedlich geordneter und gestörter Schichtstrukturen, wie Rigney et al. (loc. cit.) zeigen.
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D. h. im Umkehrfall wird von einer sehr ebenmäßigen (polierten) Oberfläche ein Parallelwachstum der Stängel gefördert. Die Störungen der Säulen, die beispielsweise aus spannungsgeometrischen Überlegungen heraus sinnvoll sein können, sind jedoch schädlich für die Haftung, da sie mit einer stark verzahnten Me/MeO-Zwischenschicht erkauft werden, die unter Wärmewechselbelastungen als Quelle für zusätzliche Spannungsüberhöhungen im Haftbereich dienen. Dadurch wird ein vorzeitiges Bruchversagen innerhalb der keramischen Schicht nahe dem Me/MeO-Übergang begünstigt. Insofern darf ein gewisses Maß an Rauhigkeit zum Wohl einer guten Haftung an dieser &iacgr;&ogr; kritischen Stelle nicht überschritten werden.
US-PS 5,514,482 beschreibt die Herstellung einer Wärmedämmschicht aus Y2O3-stabilisiertem ZrO2, die eine offene, säulenartige MikroStruktur aufweist, wobei die Säulen an der Basis geringere Durchmesser als im Außenbereich aufweisen.
US-PS 5,087,477 beschreibt ein Verfahren zur Beschichtung metallischer Substrate wie Gasturbinenflügel aus Superlegierungen auf Ni-Basis mit oxidkeramischen Wärmedämmschichten aus stöchiometrischem ZrO2 Y2O3 durch Elektronenstrahlbedampfung in Gegenwart von Sauerstoff mit Substratdrehung um die Substratachse. Die Schichten weisen eine für das Verfahren charakteristische Säulenstruktur auf.
Es ist daher die wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die kritische Haftfläche Me/MeO mit einer optimalen geringen Rauhigkeit auszulegen und die sich darauf abscheidende Wärmedämmschicht mit einer optimalen Schichtstruktur, die unabhängig von der Rauhigkeit der Haftschicht einstellbar ist, aufzubringen.
0 Die vorgenannte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen sind den.abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
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Der Erfindung liegt zugrunde, dass aus mechanischer, spannungsgeometrischer und thermodynamischer Sicht die derzeit propagierte und auch im Einsatz befindliche kolumnare MikroStruktur der aufgedampften Wärmedämmschichten aus Zirkoniumoxid noch nicht das Optimum darstellt. Sie hat die Zielvorstellung, dass es günstigere Strukturen in Hinblick auf Lebensdauer, Schadensverlauf und Hochtemperaturbeständigkeit gibt. Es werden entsprechende Strukturelemente entwickelt. Auch wurde verfahrenstechnisch nachgewiesen, dass sich Schichten mit den entsprechenden Strukturelementen gezielt durch Elektronenstrahlverdampfen real herstellen lassen.
Beim Betrieb von z. B. Turbinenschaufeln mit Wärmedämmschichten treten, wie oben erwähnt, durch Dehnungsbeanspruchung Relativbewegungen zwischen Substrat und Wärmedämmschicht auf. Diese Bewegungen müssen jedoch nicht notwendigerweise ausschließlich lateral, d. h. senkrecht zur Säulenstruktur, verlaufen, wie in der Regel im Stand der Technik erörtert. Die Bewegung kann auch durch Kipp- und Hebelmomente beeinflusst sein. Wie mechanistische Überlegungen zeigen, führen diese Momente auch zu transversalen Spannungsanteilen. Diese Situation sei in einer Prinzipskizze in Fig. 1 vereinfacht dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Verformungsverhalten der metallischen Haftzone einer Säule unter Kippbelastung, insbesondere eine (einzelne) Kolumne oder Säule, die mit ihrer Basisfläche auf der darunterliegenden Haft- und Aluminiumoxidschicht durch (chemische) Haftung befestigt ist. Wird diese Säule im Bereich des Kopfes mit einer Kraft G seitlich beaufschlagt, so wird sie dort um einen Weg a verkippt. Für einseitig eingespannte Balken gilt nach den Gesetzen der Biegebalkenmechanik, dass im Fuß des Balkens die höchste Spannung anliegt. Dort ist mit bevorzugtem Brechen des Balkens zu rechnen.
0 Dieser Fall sei auf eine Kolumne übertragen. Es sei die Aufrechterhaltung völliger Haftung zwischen Basisfläche und Haftschicht vorausgesetzt, selbst wenn der Kopf der Kolumne um den Weg a verschoben wird. Dieses
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·&kgr;:·.:&Iacgr; &mgr;. &pgr; &ngr;
Biegemoment führt je nach &Egr;-Modul und Fließgrenze der beteiligten Materialien zu einer mehr oder minder starken Beanspruchung in der Wurzel. Teilbereiche der Wurzel werden elastisch beansprucht, doch bei höheren Temperaturen werden insbesondere die Außenbereiche der Wurzel auch zunehmend plastisch verformt. Bei der vorgegebenen Säulengeometrie ist unter einer angelegten mechanischen Wechselspannung von ± G mit Ermüdungserscheinungen des Materials und dadurch bedingtem Ablösen der Säule oder Schicht zu rechnen.
Wird jedoch anstelle der parallel orientierten Säulengeometrie eine erfindungsgemäß veränderte Geometrie in der Art einer Keule angenommen, wobei die verjüngte Spitze der Keule den Fuß darstellt, und wird die Keule um den gleichen Weg a verschoben, wie in Fig. 1 skizziert, verbleibt der Wurzelfuß jedoch noch voll im elastischen Bereich. Ermüdungserscheinungen des Materials bleiben somit aus.
Fig. 2 zeigt die Aufteilung einer lateralen Spannung s in zwei kleinere Querspannungsanteile q und r an einer keulenartigen Säule und belegt, dass auch bei Aufnahme von lateralen Spannungen die Keulenstrukturen besonders vorteilhaft sind. Der Spannungsvektor s kann gemäß dem Winkelbetrag der konisehen Begrenzung &agr; aufgeteilt werden in zwei Teilvektoren r und q, wobei r der energiedissipativen Reibung angehört. Dieser vorteilhafte Term wird im Verhältnis umso größer, je größer der Winkelbetrag &agr; der konischen Begrenzung eingestellt werden kann. D. h. je größer der Öffnungswinkel &agr; der Keule ist, umso effektiver kann der Spannungsabbau durch Konversion in Reibungsenergie erfolgen.
Die Keulenstruktur lässt sich gezielt durch die erfindungsgemäße Prozessführung einstellen und verstärken. Das Grundmuster der Keulengeometrie ist bereits im Ansatz aus dem bekannten Strukturdiagramm nach Movchan et al. (loc.cit.) das jedoch an starren, also nicht rotierenden Substraten ermittelt wurde, ersichtlich. In den erfindungsgemäßen Versuchen zeigte sich, dass die Umdrehungsgeschwindigkeit &ohgr; der Substrate während der
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1 &mgr; - 09 ■ 02
Beschichtung herausragende Bedeutung für die Ausbildung einer teilweise keulen- und kelchartigen bzw. krokusähnlichen Geometrie hat. Der optimale Bereich für die Erzielung dieser Struktur ist durch nachfolgende zwei mathematische Gleichungen eingrenzbar:
(a) 2428
T =
.0,153 127
&ohgr;
(b) 1756
(b) 1756
T= —
&ohgr;0,153 127
wobei T für die Substrattemperatur 0K und
&ohgr; für die Umdrehungsgeschwindigkeit in UPM des Substrats steht,
wobei man die Umdrehungsgeschwindigkeit kontinuierlich oder diskontinuierlich, sowie alternativ in wechselnden Drehrichtungen variiert.
wobei man die Umdrehungsgeschwindigkeit kontinuierlich oder diskontinuierlich, sowie alternativ in wechselnden Drehrichtungen variiert.
Dieser Temperaturkorridor ist erfindungsmäßig besonders geeignet, um dort der Schicht eine grobe Streifung in ihrem Fußbereich aufzuprägen und um durchgehende keulenartige Kristallsäulen sowie gebogen-verschlungene schlankere Nachbarsäulen zu erzeugen, wobei diese Merkmale durch eine entsprechende Führung der Drehzahl bedingt oder verstärkt werden. Die minimale Drehzahl am Anfang und die maximale Drehzahl sollen sich vorzugsweise um den Faktor zwei oder mehr unterscheiden.
In eigenen Versuchen wurden rasche Änderungen der Rotationsgeschwindigkeit von schnell zu langsam oder von langsam zu schnell durchgeführt. Sie zeigten, dass sich die Schicht umgehend entsprechend den aktuellen Kondensationsbedingungen ausprägt. Somit sind über den Geschwindigkeitsparameter 5 vielfältige Strukturänderungen herbeiführbar. Durch Ändern der 022499de HPJ/ko 18.09.2002
Drehgeschwindigkeit ändert sich hingegen die integrale Dichte (dies ist die geometrisch bestimmbare Dichte, die aus der Dichte der Keramiksäulen und der dazwischenliegenden Porosität in Form von Dehnfugen resultiert) der Wärmedämmschicht nicht bzw. nicht wesentlich, wie ebenfalls eigene Versuche ergaben. So wurde bei Vergleichsversuchen bei der Erzeugung von 250 &mgr;&eegr;&eegr; dicken Schichten auf identischen Rundstäben mit 7mm Durchmesser, wo lediglich deren axiale Umdrehungsgeschwindigkeit geändert wurde und alle anderen Parameter wie z. B. Gasdrücke, Substrattemperatur und Aufdampfrate konstant gehalten wurden, folgende Dichten bestimmt:
Umdrehungsgeschwindigkeit Geometrische Dichte
10 UPM
4,84 g ■ cm"3
4,84 g ■ cm"3
27 UPM 4,86 g · cm"3
Die mittlere Größe der oberen Säulendurchmesser wiederum ist, wie im Stand der Technik bekannt, stark durch die Umdrehungsgeschwindigkeit beeinflussbar. Wegen der konstanten Dichte wird die Größe der Dehnfuge im gleichen Sinne wie der Säulendurchmesser beeinflusst: bei steigender Rotationsgeschwindigkeit erhöhen sich der Säulendurchmesser und die Größe der Dehnfuge. Somit ist in Schichten, die stark konische Säulenelemente mit dünnen Fußbereichen enthalten, mit einer nach außen zunehmenden Breite der Dehnfugen zu rechnen. Auch dies ist ein für die Pseudoplastizität der Keramikschichten vorteilhafter und damit bedeutsamer Aspekt.
Eine langsame Umdrehungsgeschwindigkeit fördert die Bildung vieler kurzer und auch verzweigter Kristallstängel, d. h. es liegt eine besonders hohe Keimbildungsrate vor. Hohe Temperaturen lassen diese Besonderheit wieder zurücktreten. Insofern ist es für die Erzielung einer hohen Keimdichte sinnvoll, die Ankeimungsphase sowohl bei niedrigen Umdrehungsgeschwindigkeiten als auch bei niedrigeren Temperaturen außerhalb der Bereiche, die durch die Gleichungen (a) und (b) vorgegeben sind, vorzunehmen. Während der Ankeimphase wird etwa bis zu 25 % der Gesamtschichtdicke hergestellt. Niedrigere Temperaturen bezeichnen hierbei den Temperaturbereich, der
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- &iacgr;&ogr; -
unterhalb der für die Ausbildung stark konischer Strukturelemente und für die Erzielung der Keulenstrukturiiegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Drehung des Substrats im Verlauf des Verfahrens nicht konstant gehalten, sondern von minimalen zu maximalen Drehzahlen verändert. Besonders bevorzugt in diesem Sinne ist es, wenn das Verhältnis der maximalen Drehzahl zur minimalen Drehzahl wenigstens 2 beträgt.
&iacgr;&ogr; Die Erfindung eignet sich besonders zur Herstellung von sich nach außen vergröbernden Stängelstrukturen mit einem oberen Stängeldurchmesser von 10 bis 100 pm.
Eine weitere Variationsmöglichkeit besteht darin, die effektiv eingebrachte Leistung in das System zu reduzieren, beispielsweise die Substrattemperatur während des Verfahrens konstant zu halten oder zu reduzieren. So ist es bevorzugt, bei sich während des Prozesses absenkender Substrattemperatur, wobei die Temperaturabsenkung beliebig ist, diese vorrangig aber durch Leistungsabsenkung der Elektronenstrahlkanone, bei Vieltiegelabdampfung durch Abschalten/Inaktivieren einer oder mehrerer Kanonen oder Verdampfungsquellen durch Aktivieren einer Kaltwand oder Kälteplatte im Verdampfungrezipienten, durch Einbringen eines Strahlungsschirmes zur Absorption der vom Schmelzbad emittierten Strahlungsleistung, durch Vergrößerung des aktiven Innenraums im Verdampferrezipienten, durch Abschalten einer Zusatzheizung oder Vergrößerung des Abstandes zwischen Substrat und Verdampferbad einzustellen.
Im Sinne der Erfindung ist es bevorzugt, zunächst im Bereich der Keulenbildung zur Prägung eines Wachstums mit Kolbenstruktur zu verharren, sodann aber bei gleichen Temperaturen, aber höheren Umdrehungsgeschwindigkeiten fortzuführen. Dieser Übergang kann gleitend oder
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• · &Lgr;
abrupt erfolgen. Dabei kann die Keimbildung durchaus unterhalb des Temperaturkorridors für die Keulenbildung liegen.
Im Anschluss an das Verfahren zur Herstellung ist es möglich, bei höheren Temperaturen im oder oberhalb des Bereichs der Keulenbildung nachzuglühen.
Fig. 3 zeigt die Struktur einer 250 pm dicken Schicht, die nach der spezifischen Art der Erfindung hergestellt worden ist, mit den ausgeprägten Strukturelementen, die von der Säulenform abweichen, als rasterelektronische &iacgr;&ogr; Aufnahme eines Bruchbildes und lässt die räumliche Anordnung der Struktur besser erkennen.
In der Fig. 4 wird das gemäß Fig.3 erhaltene Rasterbild nochmals als Prinzipskizze wiedergegeben. Beide Figuren zeigen die keulenartige Säule a, die von s-förmig gebogenen schlanken Nachbarsäulen b und c umgeben ist.
Die Schicht wurde auf ein Substrat mit einer geringen Rauhigkeit von nur Ra = 2 pm folgendermaßen aufgetragen:
Das Substrat wurde auf 9800C aufgeheizt und sodann bei 960 bis 98O0C drehend beschichtet. Die Ankeimphase wurde mit 4 UPM gestartet, sodann wurde die Umdrehungsgeschwindigkeit innerhalb von 30 Minuten kontinuierlich bis auf 50 UPM erhöht. Fig. 5 zeigt den während der Aufdampfung gewählten zugehörige Geschwindigkeitsverlauf. Demnach sind zu Beginn etwa 25% der gesamten Schichtdicke unterhalb des „Keulenkorridors,, aufgedampft worden. Die erzielte Struktur ist somit im Fußbereich durch starke Keimbildung geprägt. Daran anschließend wurde im „Keulenkorridor,, aufgedampft, wo das Schichtwachstum von den Bedingungen einer verschärften Wachstumsauslese bestimmt wird. Sie führt einmal zur Bildung bauchig-keuliger Säulen 0 (Winkelbetrag der konischen Begrenzung &agr; ist bei einzelnen Kristalliten bei 15 bis 20°, wie in Fig. 2 dargestellt) sowie zum anderen zu einem gebogenverschlungenen Wachstum (S-förmig) der schlankeren Nachbarsäulen, das
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ihnen von den dominierenden keulenförmigen Säulen mit größerem Durchmesser aufgezwungen wird, wie in Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich ist. Das Auftreten dieser Strukturkomponente war überraschend und nicht vorhersehbar, ist jedoch in mechanischer Hinsicht von Bedeutung. Gerade durch ihre enge Nachbarschaft zu den bauchigen Säulen wird von jenen das Einwirken von lateralen Spannungen abgefedert, so als ob sie einen Puffer aus Schichtmaterial mit verringertem &Egr;-Modul darstellen würden.
Die variable Prozessführung wird in den Detailvergrößerungen in Fig. 6
&iacgr;&ogr; sichtbar (ZrO2). Dort ist eine sägezahnartige Schichtung von ca. 1,5 pm je Lage im Fußbereich gebildet worden, die durch die langsame Umdrehung während der Startphase - je Umdrehung eine Lage Zuwachs - entstanden ist.
Diese für den Fußbereich dieser strukturspezifischen Schichten charakteristische Streifung wird infolge der kontinuierlichen Erhöhung der Umdrehungsgeschwindigkeit im Laufe des weiteren Schichtwachstums zunehmend feiner und damit weniger deutlich wahrnehmbar.
Die wesentlichen Bereiche der Strukturen, die mit der erfindungsgemäßen Verfahrensweise erreicht wurden, seien unter Angabe der erreichten Funktionalität zusammengefasst:
Der Fußbereich ist gekennzeichnet durch
- seine grobe Streifung
- intensive Keimbildner (zur Erzielung einer hohen Keimdichte durch Einstellen einer langsamen Drehbewegung und evtl. durch eine zusätzliche Temperaturführung unterhalb des Temperaturkorridors, der für die Ausbildung konischer Strukturelemente optimal geeignet ist)
- chemische Haftung durch die erreichte Anbindung der keramischen Schicht
- mechanische Verklammerung mit den Nachbarkristalliten auf Grund der groben beidseitigen Sägezahn-Profilierung (Streifung), welche insbesondere
0 den dicken schweren keulenartigen Kristallen zusätzlichen Halt verleiht
- elastomechanisch wirkender Übergang zwischen Substrat und Wärmedämmschicht.
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Der Zwischenbereich, ist gekennzeichnet durch konische Strukturelemente mit großem Öffnungswinkel und Abnahme der Streifung sowie gebogen-verschlungene schlankere Nachbarsäulen, welche dienen als
- Absorptionszone für einen Teil der Lateralspannungen durch Konversion in
- Absorptionszone für einen Teil der Lateralspannungen durch Konversion in
Reibungsenergie (an den Keulenflanken) und
- E-Modul-Senke (durch S-förmig gebogene Strukturelemente)
Der Kopfbereich ist gekennzeichnet durch besonders große Durchmesser der Kristallkolumnen, die gegen den thermodynamischen Zwang des Sinterns auf &iacgr;&ogr; Grund der großen Durchmesser und relativ großen Dehnfugen besonders beständig sind.
- E-Modul-Senke (durch S-förmig gebogene Strukturelemente)
Der Kopfbereich ist gekennzeichnet durch besonders große Durchmesser der Kristallkolumnen, die gegen den thermodynamischen Zwang des Sinterns auf &iacgr;&ogr; Grund der großen Durchmesser und relativ großen Dehnfugen besonders beständig sind.
Die beanspruchten Strukturkomponenten sind als strukturelle Besonderheiten zu werten und können gezielt als Kristallform gezüchtet werden. Es wurde gezeigt, dass diese Strukturkomponenten Vorteile in mechanistischer, spannungsgeometrischer und thermodynamischer Hinsicht bieten. Darüber hinaus wird ein Weg für die gezielte Ausführung solcher Strukturkomponenten unabhängig von der Rauhigkeit des Substrates allein über die besondere Art der Prozessführung bei der Elektronenstrahlaufdampfung gewiesen.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst somit keramische Wärmedämmschichten aus Zirkoniumdioxid, die gegebenenfalls mit Seltenerdmetalloxiden oder Oxidgemischen, insbesondere mit Y2O3, CeO2, Sc2O3, Yb2O3 oder deren Gemischen dotiert sind, die eine Keulenstruktur aufweisen und mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens erhältlich sind.
Besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung werden Turbinenschaufeln beschichtet.
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Claims (8)
1. Keramische Wärmedämmschichten aus Zirkoniumdioxid, die gegebenenfalls mit Seltenerdmetalloxiden oder Oxidgemischen dotiert sind, für keramische oder metallische Substrate enthaltend durchgehende keulenartige Kristallsäulen sowie gebogen-verschlungene Nachbarsäulen.
2. Keramische Wärmedämmschicht gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die keulenartigen Kristallsäulen stark konisch mit dünnen Fußbereichen sind und dass sie eine nach außen zunehmende Breite der Dehnfugen aufweist.
3. Keramische Wärmedämmschicht gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die keulenartigen Kristallsäulen im dünnen Fußbereich bis zu 25% der Gesamtschichtdicke eine Kolbenstruktur aufweisen.
4. Keramische Wärmedämmschicht gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich nach außen vergröbernde Stängelstrukturen mit einem oberen Stängeldurchmesser von 10 bis 100 µm aufweist.
5. Keramische Wärmedämmschicht gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die keulenartigen Kristallsäulen bei einzelnen Kristalliten einen Winkelbetrag der konischen Begrenzung α von 15 bis 20° aufweisen.
6. Keramische Wärmedämmschicht gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zirkoniumdioxid mit Y2O3, CeO2, Sc2O3, Yb2O3 oder deren Gemischen dotiert ist.
7. Keramische Wärmedämmschicht gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das keramische oder metallische Substrat eine Turbinenschaufel ist.
8. Keramische Wärmedämmschicht gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, erhältlich durch ein Verfahren zum Bedampfen von keramischen oder metallischen Substraten in einem Temperaturbereich von 600 bis 1550°C Substrattemperatur, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man im Anschluss an die Ankeimphase mit geringer Umdrehungsgeschwindigkeit des Substrats die Drehgeschwindigkeit und die Temperatur im Bereich einstellt, der durch die Gleichungen
definiert ist,
wobei T für die Substrattemperatur in °K und ω für die Umdrehungsgeschwindigkeit in UPM des Substrats steht,
wobei man die Umdrehungsgeschwindigkeit im Verlauf des Verfahrens kontinuierlich oder diskontinuierlich, sowie alternativ in wechselnden Drehrichtungen variiert.
definiert ist,
wobei T für die Substrattemperatur in °K und ω für die Umdrehungsgeschwindigkeit in UPM des Substrats steht,
wobei man die Umdrehungsgeschwindigkeit im Verlauf des Verfahrens kontinuierlich oder diskontinuierlich, sowie alternativ in wechselnden Drehrichtungen variiert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29724687U DE29724687U1 (de) | 1997-04-16 | 1997-04-16 | Keramische Wärmedämmschichten mit Keulenstruktur |
Applications Claiming Priority (2)
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