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DE297244C - - Google Patents

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Publication number
DE297244C
DE297244C DENDAT297244D DE297244DA DE297244C DE 297244 C DE297244 C DE 297244C DE NDAT297244 D DENDAT297244 D DE NDAT297244D DE 297244D A DE297244D A DE 297244DA DE 297244 C DE297244 C DE 297244C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon
bath
pig iron
coating
rich
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297244D
Other languages
English (en)
Publication of DE297244C publication Critical patent/DE297244C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/0025Adding carbon material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Iron (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVi: 297244 KLASSE 18 b. GRUPPE
Man hat verschiedentlich versucht, den Kohlenstoffgehalt eines Metallbades zu erhöhen, indem man kohlenstoffreiche Zusätze, wie z, B. Koks, in den Schmelzofen oder in die Gieß-. 5 pfanne chargierte. So hat man solche kohlenstoffreiche Zusätze entweder fein verteilt oder in Säcken oder Päckchen mit dem Einsatz in den Ofen gebracht. In anderen Fällen, zum Zwecke der Aufkohlung eines Bades, hat man die kohlenstoffreichen Zusätze brikettiert und diese hierbei zum Teil auch mit Eisen vermischt und beschwert oder auch in Röhren gepackt oder auch Koks allein ohne besondere vorherige Behandlung chargiert. Diese Verfahren haben nicht in wünschenswertem Maße Erfolg gehabt, da die kohlenstoffreichen Zusätze zum großen Teil verbrennen oder auch mechanisch verlorengehen, ohne daß der Kohlenstoffgehalt des Bades in der beabsichtigten Höhe angereichert wird. Besonders trifft dies zu bei dem Verfahren, bei welchem man, wie vorhin erwähnt, Koks, der vorher keine Behandlung erfahren hatte, also durch keinerlei Schutzmittel vor dem Verbrennen geschützt war, zusetzte, so daß infolge des mehr oder weniger großen Verlustes an Kohlenstoff stets eine ungleichmäßige Aufnahme des letzteren durch das Bad eintrat, was sich beim Chargengang unangenehm fühlbar machte.
Die Verbrennung des Kohlenstoffes wird vermieden, und dieser geht nahezu vollständig ins Bad, wenn gemäß der Erfindung ein Kohlungsmittel verwendet wird, das mit einem es vor dem Verbrennen schützenden Überzug versehen
ist. Als solcher Überzug kann z. B. Kalkmilch, Gipsbrei, Wasserglas oder Mischungen davon gewählt werden:
Das Wesen des Überzuges besteht darin, daß nach dem Einbringen des mit ihm versehenen Kohlungsmittels der Überzug unter dem Einfluß der Wärme schmilzt bzw. verschlackt wird, so daß alsdann die Oberfläche des kohlenstoff-reichen Materials im Maße des Schmelzens bzw. Verschlackens des Überzugs nur ganz all-■mählich mit dem flüssigen Eisen in Berührung kommt und dieses den Kohlenstoff tatsächlich aufzunehmen vermag. . :
Das Kohlungsmittel gemäß der Erfindung · kann in Stücken von beliebiger Größe zur Benutzung gelangen.
Beim Martin-Schmelzen z. B. hat die Verwendung des neuen Kohlungsmittels eine Verringerung des Roheisensatzes und damit bei entsprechendem Preisunterschied zwischen Roheisen und Schrott größere Wirtschaftlichkeit zur Folge. Bei dem gleichen Prozeß kann die Verwendung des neuen Kohlungsmittels auch dann in Frage kommen, wenn man den Roheisensatz aus anderen als wirtschaftlichen Gründen verringern will, wenn also z. B. nur sehr manganreiches Roheisen zur Verfügung steht, so daß bei einem größeren Roheisensatz der Mangangehalt des Bades zu hoch werden würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ; '
    Kohlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem verschlackbaren, das Kohlungsmittel vor dem Verbrennen schützenden Überzug versehen ist.
    BERLIN. GEDIIUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT297244D Active DE297244C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE297244C true DE297244C (de)

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ID=551556

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT297244D Active DE297244C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE297244C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890511C (de) * 1938-05-08 1953-09-21 Administration Sequestre Des R Verfahren zum Desoxydieren und Entgasen von Stahl
DE1085902B (de) * 1954-11-03 1960-07-28 Hoesch Ag Kohlungsmittel fuer die Desoxydation von in Konvertern erblasenen Stahlschmelzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890511C (de) * 1938-05-08 1953-09-21 Administration Sequestre Des R Verfahren zum Desoxydieren und Entgasen von Stahl
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