DE29723971U1 - Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten - Google Patents
Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-EndgerätenInfo
- Publication number
- DE29723971U1 DE29723971U1 DE29723971U DE29723971U DE29723971U1 DE 29723971 U1 DE29723971 U1 DE 29723971U1 DE 29723971 U DE29723971 U DE 29723971U DE 29723971 U DE29723971 U DE 29723971U DE 29723971 U1 DE29723971 U1 DE 29723971U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- terminal
- circuit arrangement
- polarity
- circuit device
- additional circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q11/00—Selecting arrangements for multiplex systems
- H04Q11/04—Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
- H04Q11/0428—Integrated services digital network, i.e. systems for transmission of different types of digitised signals, e.g. speech, data, telecentral, television signals
- H04Q11/0435—Details
- H04Q11/0471—Terminal access circuits
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/1308—Power supply
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/13082—Power supply via phantom line
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/13202—Network termination [NT]
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/13209—ISDN
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/13299—Bus
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q2213/00—Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
- H04Q2213/13302—Magnetic elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
Description
345 G 194
Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Die auf digitaler Basis arbeitenden Kommunikationsnetze erfahren eine zunehmend größere Bedeutung. Über das
dienstintegrierende digitale Kommunikationsnetz ISDN können Telekommunikationsdienste wie Telefon, Telefax, Datenkommunikation
oder Bildübertragung in einem Netz abgewikkelt werden.
20
20
Teilnehmerseitig wird dazu ein Netzabschlußgerät, ein sogenannter Network-Terminator (NT) bereitgestellt. Diese
Abschlußeinrichtung umfaßt üblicherweise zwei ISDN-Steckdosen, an denen beispielsweise ein Mehrgeräteanschluß oder
eine TK-Anlage (gegebenenfalls ein zusätzliches ISDN-Gerät)
angeschlossen werden kann.
Von einem Anlagenanschluß spricht man üblicherweise dann, wenn an dem digitalen ISDN-Anschluß nur eine ISDN-Endeinrichtung,
in der Regel eine TK-Anlage angeschlossen wird. Alle anderen Endgeräte sind dann nicht direkt am ISDN-Anschluß,
sondern an der TK-Anlage angeschlossen. Die sogenannte Durchwahl bietet die Möglichkeit geziehlt zu
einer Nebenstelle durchzuwählen.
Bei einem Mehrgeräteanschluß können mehrere ISDN-Kommuni kationssteckdosen
mit einer Vielzahl von Geräten parallel geschaltet werden. An diesem sogenannten S0_Bus können die
unterschiedlichsten ISDN-Geräte angeschlossen werden.
Ein derartiger ISDN-S0_Mehrgeräteanschluß wird üblicherweise
über den Netzanschluß (NT) lokal gespeist. Fällt die Netzversorgung des Netzabschlusses (NT) bei einem Stromausfall
aus, so wird der Anschluß mittels einer sogenannten Notspeisung von der Vermittlungsstelle versorgt. Diese
Notspeisung liefert allerdings nur einen Teil der Leistung, die bei Normalbetrieb zur Verfügung steht. Aus
diesem Grund kann bei Notspeisung nur ein Endgerät versorgt werden. Alle anderen Endgeräte sind dabei außer
Funktion.
Um in diesem Falle bei Notbetrieb (nach Ausfall der Netzspeisung) zu gewährleisten, daß nur eines von mehreren
angeschlossenen Endgeräten noch betrieben und alle anderen Endgeräte abgeschaltet werden, ist vorgesehen, daß bei
Notbetrieb eine Umpolung der Speisespannung zu den Endgeraten hin stattfindet. Damit kann also nur ein einziges
ausgewähltes notstromtaugliches Endgerät betrieben werden, welches auch mit einer umgepolten Speisespannung arbeiten
kann, wodurch der Betrieb aufrecht erhalten wird.
Ein notstromtauglicher Betrieb lediglich eines angeschlossenen Endgerätes in dem vorstehend erläuterten Mehrgeräteanschluß
ist aber grundsätzlich auch im Falle einer angeschlossenen Telekommunikationsanlage (TK-Anlage) möglich,
wie dies unter anderem in der DE 42 03 477 Al beschrieben ist.
Daraus ist bekannt, daß im Normalbetrieb eine TK-Einrichtung mit der S0.Schnittstelle eines digitalen ISDN-Netzes
in Verbindung steht und darüber die Endgeräte angeschlossen sind und betrieben werden. Fällt in der Telekommunikationseinrichtung
selbst die Stromversorgung aus, so soll eine Direktverbindung zu einem Endgerät der Anschluß hergestellt
werden. Dabei soll die leitungsseitige Stromversorgung in einer Polarität den Endgeräten angeboten wer-0
den, die - wie oben für den Fall eines Mehrgeräteanschlusses erläutert - für den Notbetriebszustand vorgesehen ist.
In dem bei Ausfall der Stromversorgung geschalteten Direktweg zwischen dem Netzabschluß (NT) und den Endgeräten
ist für jede Übertragungsrichtung deshalb ein Übertrager vorgesehen. Die Mittelpunkte dieser Übertrager sind mit
einer Gleichrichterbrücke verbunden, wobei die Wechselstromeingänge der Gleichrichterbrücke an die zum Netzabschluß
führenden Halten angeschlossen sind. Die Gleich-Stromausgänge der Gleichrichterbrücke sind so mit den zu
den Endgeräten führenden Hälften der Übertrager verbunden, daß den Endgeräten die für den Notbetriebszustand vorgesehene
Polarität der vom Netzabschluß gelieferten Spannung angeboten wird.
5
5
In jedem Falle wird also bei den mehreren angeschlossenen Endgeräten ein Endgerät benötigt, das von Hause aus notstromtauglich
ist, d.h. auch betriebsbereit ist, wenn ihm eine Speisespannung mit zum üblichen Normbetrieb umgekehrter
Polarität zugeführt wird.
Derartige notstromtaugliche Endgeräte sind aber insgesamt deutlich teuerer, da ein zusätzlicher nicht unbeachtlicher
Hardware- und Signalisierungsaufwand erforderlich ist (zum Teil auch ein zusätzlicher Softwareaufwand).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, eine demgegenüber verbesserte Schaltungsanordnung für den Notbetrieb
von Kommunikations-Endgeräten zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
.
Erfindungsgemäß ist es nicht mehr notwendig, daß bei mehreren
an einem digitalen Kommunikationsnetz angeschlossenen
und betriebenen Endgeräten ein separates notstromtaugliches Endgerät vorgesehen sein muß. Mit anderen Worten
0 können alle Endgeräte von Hause aus nur für den normalen
Betriebszustand eingerichtet sein, müssen grundsätzlich also nicht notstromtauglich sein.
Erfindungsgemäß ist dabei eine zusätzliche Schaltungsanordnung
vorgesehen, die einem Endgerät vorgeschaltet werden kann, um dieses notstromtauglich zu machen. Diese
zusätzliche Schaltungsanordnung gewährleistet, die Polarität bei der Notstromspeisung so umzukehren, daß das nachgeschaltete
Endgerät wie im Normalbetrieb gespeist wird. Dadurch können alle anderen Endgeräte am angeschlossenen
S0_Bus den Notbetrieb erkennen (durch die vom Normalbetrieb
abweichende Polarität der Spannung) und schalten automatisch ab.
Ein Polumschalter für ISDN-Telefone ohne Steckernetzteil
ist grundsätzlich auch aus der DE 296 01 980 Ul bekannt geworden. Dort wird vorgeschlagen, ein Gerät zur Polumkehrung
vorzusehen, welches die Verbindung zwischen dem Netzteil-Basis-Anschluß (NTBA) und dem einzig vorgesehenen
Telefonapparat ersetzt. Die Vorrichtung enthält dazu eine Schaltung zur Erkennung einer Polaritätsänderung des So-Datenbusses,
der bei Netzausfall zustande kommt und somit eine Telefonie nicht mehr ermöglicht. Im Moment der Polaritätsveränderung
bei Netzausfall soll der S0-Wechsler durch Umpolung die richtige Polarität wiederherstellen und
somit ein Telefonieren ermöglichen.
Ganz abgesehen davon, daß eine derartig vorbekannte Einrichtung nur den Anschluß eines einzigen vorgesehenen
Telefonapparates an einem Netzteil-Basis-Anschluß ermög-
licht, ist die Anlage wegen einer nachteiligen Signalveränderung auch insgesamt kaum betriebsfähig.
Demgegenüber schlägt die vorliegende Erfindung neben einer Schaltungseinrichtung zur Polarisations-Umkehrung (welche
bei mehreren angeschlossenen Telefonen allerdings nur einem einzigen Endgerät vorgeschaltet wird, um dieses notstrombetriebstauglich
zu machen), ferner vor, daß die Einspeisung in die zusätzliche Schaltungsanordnung wie aber
auch die Auskopplung in die zum Endgerät führenden Anschlußleitungen jeweils induktiv oder zumindest im wesentlichen
induktiv erfolgt. Bevorzugt werden dazu mehrere Einzelübertrager verwendet. Ferner ist erfindungsgemäß
auch wichtig, daß die Anzapfung netz- wie endgeräteseitig mittig erfolgt, da nur durch eine symmetrische Stromauskopplung
und Stromeinkopplung der gewünschte symmetrische Signalübergang sichergestellt werden kann.
Bevorzugt wird dabei die zusätzliche Schaltungsanordnung als separter Gerätebaustein ausgebildet, der einem ausgewählten
Endgerät vorgeschaltet wird. Bei Bedarf kann die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung aber auch an einem
derartigen Gerät problemlos beispielsweise als Baustein nachrüstbar integriert sein.
25
25
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
die vom Netzabschluß oder einer TK-Anlage bereitgestellte Speisespannung netzabschlußseitig an einer Mittelanzapfung
eines S0Übertragers ausgekoppelt und über einen Brückengleichrichter
an einer Mittelanzapfung des selben S0Über-
tragers endgeräteseitig eingekoppelt. Diese Anordnung
stellt dem Endgerät in jedem Betriebsfall die richtige Polarität für den Normalbetrieb zur Verfugung.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zur Optimierung der Anordnung ein zusätzliches
energiespeicherndes Element vorgesehen ist, welches beispielsweise als Pufferkondensator realisiert werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Dabei zeigen im einzelnen:
Figur 1 : Ein Beispiel für den Aufbau eines Netzabschlusses (NT), und
15
15
Figur 2 : eine erfindungsgemäße einem Endgerät vor-
schaltbare Schaltungsanordnung, um dieses notstromtauglich zu machen.
In Figur 1 ist ein Beispiel für einen ISDN-So-Mehrgeräteanschluß näher gezeigt, dessen Netzabschluß (NT) lokal
gespeist wird.
Der Netzabschluß (NT) gemäß Figur 1 ist telekommunikationsseitig
über einen Übertrager 3 mit den netzseitigen Anschlußseiten 5 mit einer Vermittlungsstelle verbunden.
Teilnehmerseitig ist ein erster und zweiter S0_Übertrager
vorgesehen, dessen vier teilnehmerseitige Anschlußleitungen 13 zu den in Figur 1 nicht näher gezeigten Endgeräten
TE führen.
Zwischen dem netzseitigen Übertrager 3 und den teilnehmerseitigen
S0_Übertragern 9, 11 ist eine Input-Output-Übertragungsschnittstelle
(IOM) vorgesehen, worüber die Telekommunikation vom Teilnehmer in das Telekommunikationsnetz
und umgekehrt abgewickelt wird.
Wie aus Figur 1 auch ersichtlich ist, ist ferner noch eine Einrichtung 17 zur Lokalspeisung und Netzüberwachung des
Anlagenabschlusses (NT) vorgesehen, die am Wechselstromnetz, üblicherweise am 220 Volt-Netz angeschlossen ist.
Über diese Einrichtung 17 wird über einen Minusausgang 19 und einen Plusausgang 21 eine Gleichstromspannung mit der
für den Normalbetrieb üblichen Polarität an die Mittelpunkte der teilnehmerseitigen Übertrager 9 und 11 eingespeist
.
Dabei ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Plus-Anschluß
21 über eine Speiseleitung 23 mit der Mittelanzapfung des ersten S0.Übertrages 9 verbunden, wohingegen der
Minus-Ausgang der Einrichtung 17 über eine Speiseleitung 25 mit der Mittelanzapfung des zweiten teilnehmerseitigen
Übetrages 11 über einen in der Speiseleitung 25 geschalteten Umschalter 27 verbunden ist. Der Umschalter 27 nimmt
dabei im Normalbetrieb die in Figur 1 gezeigte Stellung ein, worüber der Netzabschluß (NT) lokal gespeist wird.
Schließlich ist auch noch ein Gleichstrom-Umsetzer 29
vorgesehen, dessen beide Anschlußleitungen 31 mit den vermittlungsstellen-seitigen
Anschlußleitungen 5 in Verbindung steht. Dessen Plusausgang 33 ist mit dem anderen
Eingang des Umschalters 27 verbunden. Der Minusausgang des Umsetzers 29 ist mit der Plusspeiseleitung 23 verbunden.
Im üblichen Betrieb erfolgt die Speisung des Netzabschlusses (NT) lokal über die Einrichtung 17 zur Lokalspeisung
und Netzüberwachung, wobei den angeschlossenen Endgeräten
TE die Polarität der Speisespannung so zugeführt wird, daß alle angeschlossenen Endgeräte TE im üblichen Betriebsmodus
betrieben werden.
Bei Ausfall der Lokalspeisung 17, worüber über eine Steuerleitung 35 auch der Umschalter 27 angesteuert wird,
erfolgt nunmehr automatisch bei Ausfall der Spannung eine Umschaltung des Umschalters 27 von der in Figur 1 gezeigten
Norm-Betriebsstellung in die Not-Betriebsstellung, so daß nunmehr der Plus-Ausgang 33 des Gleichstromumsetzers
29 für den Notbetrieb mit der Speiseleitung 25 und der Minusausgang des Gleichstromumsetzers 29 mit der Speiseleitung
23 in Verbindung steht. Dadurch wird also nunmehr den teilnehmerseitigen Endgeräten TE eine Speisespannung mit
umgekehrter Polarität zur Verfügung gestellt, die von der telekommunikationsseitigen Vermittlungsstelle zur Verfügung
gestellt wird. Die Stromauskopplung und Stromeinkopplung
am Übertrager 3 bzw. den beiden teilnehmerseitigen Übertragern 9, 11 erfolgt jeweils symmetrisch und mittig.
Dadurch sind alle angeschlossenen Endgeräte aufgrund der
umgekehrten Polarität nicht mehr betriebsbereit. Um nunmehr allerdings ein Endgerät auch für die Notstromsituation
noch betriebsbereit zu halten, wozu die von der Vermittlungsstelle eingespeiste Versorgungsspannung grundsätzlich
ausreichend ist, ist die in Figur 2 wiedergegebene Zusatzeinrichtung 36 vorgesehen, wobei die von dem
auch im Notbetrieb funktionstüchtigen Endgerät über die Zusatzeinrichtung zum Netzabschluß NT führenden Leitungen
13'b sowie die in umgekehrter Richtung zum nachgeschalteten Endgerät TE führenden Leitungen 13'a jeweils von den
Leitungen 13b und 13a abzweigen. Dabei ist die in Figur 2 gezeigte Zusatzeinrichtung nur einem Endgerät TE vorgeschaltet,
um eines von mehreren Endgeräten auch im Notstromfalle betriebstauglich und damit funktionstüchtig zu
halten.
Die gemäß Figur 2 wiedergegebene Zusatzeinrichtung 3 6 besteht aus einer Schaltungsanordnung zur Polaritätsbeibehaltung
unabhängig davon, ob netzabschlußseitig eine PoIaritätsumschaltung
von Normbetrieb auf Notbetrieb stattfindet oder nicht.
Dazu ist einmal in den beiden zwischen dem nachgeschalteten Endgerät TE und dem Netzabschluß NT führenden teilnehmerseitigen
Anschlußleitungen 13, d.h. einmal zwischen den beiden zu dem nachgeschalteten Endgerät TE hinführenden
teilnehmerseitigen Anschlußleitungen 13a und der vom angeschlossenen Endgerät TE zum Netzabschluß NT in umgekehrter
Richtung führenden teilnehmerseitigen Anschlußleitung 13b ein erster und zweiter Übertrager 37, 39 geschaltet
ist. Dabei wird die Speisespannung netzabschlußseitig jeweils an einer Mittelanzapfung des ersten S0.Übertrages 37
sowie des zweiten S0.Übertragers 39 ausgekoppelt und über
einen Brückengleichrichter 41 jeweils an einer Mittelanzapfung desselben S0_Übertragers 37, 39 endgeräteseitig
eingekoppelt.
Diese Anordnung arbeitet derart, daß bei üblicher netzabschlußseitiger
Lokalabspeisung die allen Endgeräten über die Anschlußleitung 13 zugeführte Polarität auch ausgangsseitig
an der Zusatz-Schaltungseinrichtung 36 unverändert aufrecht erhalten wird.
Bei Ausfall der lokalen Net&zgr;versorgung und bei Umschaltung
der Polarität an den teilnehmerseitigen Anschlußleitungen 13 bewirkt die erläuterte Zusatz-Schaltungseinrichtung 36
jedoch, daß die eingangsseitig anliegende Polarität wieder umgepolt wird, so daß ausgangsseitig dem nachgeschalteten
Endgerät TE die für den üblichen Normalbetrieb gültige Polarität der Speisespannung zugeführt wird. Durch diese
Anordnung wird also dem der Zusatz-Schaltungseinrichtung 36 nachgeschalteten Endgerät TE in jedem Betriebsfall die
gleiche richtige Polarität für den Normalbetrieb zur Verfügung gestellt.
Der Brückengleichrichter 41 arbeitet dabei üblicherweise so, daß die von der Netzabschlußeinrichtung NT gelieferte
Spannung an der Mittelpunkten der Übertrager 3 9 abgegriffen und mit den Wechselstromeingängen des Brückengleichrichters
41 verbunden sind. Die Gleichstromausgänge des Brückengleichrichters sind dann mit den erwähnten Mittel-
anzapfungen der Endgeräte seitlich nachgeschalteten Übertragerwicklungen
verbunden, wobei der Plus-Ausgang mit den endgeräteseitigen Anschlußleitungen 13b und der Minus-Ausgang
des Brückengleichrichters 41 mit den endgeräteseitigen Anschlußleitungen 13a verbunden ist.
Eine weitere Optimierung kann dadurch realisiert werden, daß zusätzlich noch ein energiespeicherndes Element beispielsweise
in Form eines Kondensators C (Pufferkondensator) vorgesehen ist. Im Falle einer Umschaltung von Normal-
auf Notbetrieb kann es nämlich zu einer kurzen Spannungsunterbrechung kommen, die dann von dem Pufferelement
aufgefangen wird. Dadurch läßt sich eine störungsfreie Umschaltung realisieren. Das energiespeichernde Element
kann dabei derart aufgebaut sein, daß es für einen gewissen Zeitraum den Normalbetrieb des angeschlossenen Endgerätes
ganz oder teilweise aufrecht erhält.
Aus dem erläuterten Ausführungsbeispiel geht auch hervor,
daß die Zusatzeinrichtung gemäß Figur 2 eine Stromauskopplung und Stromeinkopplung vorsieht, die induktiv oder
zumindest im wesentlichen induktiv arbeitet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind hierfür Übertrager 37, 3 9 vorgesehen.
Die Schaltung könnte insoweit auch beispielsweise mittels Drosseln aufgebaut und umgesetzt sein.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung für den Notbetrieb zumindest eines Endgerätes (TE) von mehreren Kommunikations-Endgeräten,
die im Normbetrieb gleichzeitig betreibbar sind, und die insbesondere über eine für das Digitalnetz (ISDN) genormte
S0.Schnittstelle betrieben werden, mit den folgenden Merkmalen
im Normalbetrieb sind die Endgeräte (TE) mit dem Netzabschluß (NT) direkt oder über eine zwischengeschaltete
Telekommunikations-Einrichtung verbunden,
- den Endgeräten (TE) wird im Normalbetrieb eine für den Normalbetrieb vorgesehene Polarität der Speisespannung
zugeführt, und
- im Notbetrieb bei Ausfall der Lokalspeisung im Netzabschluß (NT) und/oder in einer vorgesehenen Telekommunikationseinrichtung
wird in die endgeräteseitigen Anschlußleitungen (13) eine Speisespannung mit zum Normbetrieb
umgekehrter Polarität eingespeist,
0 gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
- die Schaltungsanordnung besteht aus einer Zusatz-Schal-
tungseinrichtung (36), die einem von mehreren Endgeräten (TE) vorschaltbar ist, um dieses eine Endgerät (TE) notbetriebstauglich
zu machen,
- an der Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) liegt endgeräteausgangsseitig
eine für den Normbetrieb gültige Polarität der Speisespannung an, unabhängig davon, ob eingangsseitig
zu der Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) die Polarität der Speisespannung der Polarität für den Normbetrieb
oder der umgekehrten Polarität für den Notbetrieb entspricht,
- die Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) ist mit einer induktiv oder im wesentlichen induktiv arbeitenden Stromauskopplung
und Stromeinkopplung zur Spannungsversorgung des nachgeschalteten Endgerätes (TE) versehen, und
- die Stromauskopplung und/oder die Stromeinkopplung ist
bei der Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) zumindest im wesentlichen symmetrisch aufgebaut.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) als separater Gerätebausein ausgebildet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
daß die Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) als Baustein in dem Endgerät nachrüstbar ist.
. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Schaltungseinrichtung (36) einen Brückengleichrichter (41) umfaßt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein energiespeicherndes
Element (C) vorgesehen ist, worüber auch bei einer kurzen Spannungsunterbrechung, insbesondere bei Umschaltung von
Normal- auf Notbetrieb, das nachgeschaltete Endgerät (TE) mit Spannung versorgbar ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Schaltungseinrichtung
(36) zwei Übertrager (37, 39) umfaßt, die jeweils an ihren beiden Übertragungswicklungen mit einer Mittelanzapfung
zur Stromauskopplung und Stromeinkopplung versehen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723971U DE29723971U1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997129635 DE19729635A1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten |
| DE29723971U DE29723971U1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29723971U1 true DE29723971U1 (de) | 1999-08-12 |
Family
ID=26038205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29723971U Expired - Lifetime DE29723971U1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29723971U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2819363A1 (fr) * | 2001-01-08 | 2002-07-12 | Cit Alcatel | Terminal apte a etre alimente localement et a etre telealimente par une liaison le reliant a un reseau de telecommunication |
| DE102010039406A1 (de) * | 2010-08-17 | 2012-02-23 | Zumtobel Lighting Gmbh | Busphasenwächter |
-
1997
- 1997-07-10 DE DE29723971U patent/DE29723971U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2819363A1 (fr) * | 2001-01-08 | 2002-07-12 | Cit Alcatel | Terminal apte a etre alimente localement et a etre telealimente par une liaison le reliant a un reseau de telecommunication |
| DE102010039406A1 (de) * | 2010-08-17 | 2012-02-23 | Zumtobel Lighting Gmbh | Busphasenwächter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0668706B1 (de) | Netzabschlussgerät | |
| DE69025013T2 (de) | Kommunikationsendgerät mit Vorrichtung zur Regelung der Leistungsübertragung | |
| EP0923835A1 (de) | Verfahren zum überwachen und prüfen von anschlüssen eines isdn-fernmeldenetzes | |
| DE2629449C2 (de) | Digitale Überprüfung und Stromversorgungssteuerung in einem digitalen Nachrichtensystem | |
| DE4422805C1 (de) | Verfahren zum Laden von Software in Kommunikationssystemen mit nichtredundaten, dezentralen Einrichtungen | |
| DE29723971U1 (de) | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten | |
| DE19758273B4 (de) | Notspeisefähige Stromversorgung für ISDN-Endsysteme | |
| EP0533755B1 (de) | Nachrichtenübertragungssystem | |
| EP0151433A1 (de) | Gerätekonfiguration im Teilnehmerbereich eines ISDN-Netzes | |
| DE19729635A1 (de) | Schaltungsanordnung für den Notbetrieb von Kommunikations-Endgeräten | |
| DE2740104C2 (de) | Fernmeldeanlage mit einem zentralgesteuerten Koppelfeld | |
| DE19843601A1 (de) | Netzabschlußeinrichtung eines Telekommunikationsnetzes | |
| DE4421101C1 (de) | Anschaltemöglichkeit für zusätzliche Dienste an Fernsprechendgeräten | |
| EP0512351A2 (de) | Protokolladapter | |
| DE3323592A1 (de) | Schaltungsanordnung zum anschliessen von datenendgeraeten bzw. modems an digitale anschlussleitungen einer digitalen vermittlungsanlage, insbesondere einer digitalen fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE4203477A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer den notbetrieb von kommunikations-endgeraeten | |
| EP1143762B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Filtern von Signalen | |
| DE4114702C1 (en) | Operating circuit for telephone party line - has respective call recognition units and identifies caller from direction of loop current | |
| EP1114559A1 (de) | Vorfeldeinrichtung und verfahren zur steuerung derselben | |
| EP1110415B1 (de) | Verfahren zum umschalten einer teilnehmerstelle von einem ersten fernmeldenetz zu einem zweiten fernmeldenetz | |
| DE3502947A1 (de) | Schaltungsanordnung mit einer waehlsperre | |
| DE3922010C2 (de) | ||
| DE2061992C3 (de) | Fernsprechanlage mit einer mindestens eine Konzentrationskoppelstufe aufweisenden Vermittlungseinrichtung | |
| EP0477627A2 (de) | Verfahren zum Verbinden von Kommunikationsendgeräten in diensteintegrierenden Kommunikationsnetzen | |
| DE9417202U1 (de) | Stromversorgungseinrichtung für ein Telekommunikationsendgerät |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990923 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000725 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030729 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050601 |
|
| R071 | Expiry of right |