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DE29722276U1 - Spanneinrichtung für Werkstücke - Google Patents

Spanneinrichtung für Werkstücke

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DE29722276U1
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DE
Germany
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clamping device
tilting
clamping
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bearing pin
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DE29722276U
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English (en)
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KUKA Systems GmbH
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KUKA Schweissanlagen GmbH
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Publication date
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Priority to US09/595,138 priority patent/US6322063B1/en
Priority to DE59801477T priority patent/DE59801477D1/de
Priority to EP98965271A priority patent/EP1039983B1/de
Priority to ES98965271T priority patent/ES2160422T3/es
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description

AAl DE-G 297 22 276.7
Anm.: KUKA Schweissanl. 17.03.1999 er/ge
. BESCHREIBUNG 5
Spanneinrichtung für Werkstücke
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung für Werkstücke, insbesondere Karosserieteile mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
In der Praxis ist es bekannt, Werkstücke, z.B. Karosserieteile von Fahrzeugen, mit ein oder mehreren Spannern auf einem Spanntisch zu spannen. Das Werkstück kann dann von einem Industrieroboter oder dergleichen geschweißt oder auf andere Weise bearbeitet werden. Die Spanner sind nach einem vorgegebenen Datensatz aus der Konstruktion exakt positioniert und halten das Werkstück in der vorgegebenen Lage. Ungenaue Werkstücke (Vorserie) sowie Verzug bei der Bearbeitung können es erforderlich machen, die Spannstellen nachzujustieren.
Die DE-296 22 739 Ul zeigt eine Spanneinrichtung mit einer Höhenverstellung, die eine Positionier- und Fixiereinheit besitzt. Die Spanneinrichtung hat einen säulenförmigen Mittelschaft, an dem ein Fuß- und ein Kopfteil über Spannschrauben fixiert werden können. Das Kopfteil kann geeignete Spannelemente tragen. Für die Höheneinstellung sind zwei einfache Stellschrauben mit Kontermutter an Fuß- und Kopffeil vorhanden, mit denen der Abstand zwischen dem Mittelschaft und dem Fuß- und Kopfteil eingestellt werden kann. Diese Anordnung bietet nicht die für viele Anwendungsfälle erforderliche Einstellpräzision.
Eine andere höhenverstellbare Spanneinrichtung ist aus der DE-297 17 356 Ul bekannt. Auch hier ist nur eine einfache Klemmbefestigung mit Langlöchern vorhanden.
Die DE-36 32 477 C2, DE-37 24 329 Al, DE-39 14 970 Al und EP-O 350 097 Al zeigen Spanneinrichtungen an komplexen Heft- und Schweißstationen, die in einer nicht näher dargestellten Art verstellbar sein sollen.
Die US-A-4,691,905 zeigt einen höhenverstellbaren Werkstückhalter, bei dem die Höhenverstellung über Spindelnn funktioniert.
Andere Spanneinrichtungen mit Klemmbefestigung über Langlöcher sind aus der US-A-4,951,932 und der DE-88 05 178 Ul bekannt.
Schwenkende Spanneinrichtungen zeigen die US-A-5, 505, 556, US-A-5,605,275, EP-O 700 747 Al, DE-41 00 477 Al und DE-44 26 719 Al.
Bei allen vorbekannten Spanneinrichtungen hat die Höhenverstellung, soweit vorhanden, den Nachteil, daß sie einen beschränkten Einstellbereich und eine unzureichende Präzision bietet.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine flexiblere Spanneinrichtung aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Die erfindungsgemäße Spanneinrichtung hat den Vorteil, daß wenige Standardelemente für einen großen Anwendungsbereich genügen. Dabei ist eine stufenlose Höhen- und/oder Winkeleinstellung mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit möglich.
Bei der Höhenverstellung können zwei Verstellmöglichkeiten kombiniert werden, indem über eine rasterförmige Aufnahme eine Stufenverstellung mit größeren Schritten und über
geeignete Auflagen innerhalb der Schrittweite eine stufenlose Einstellbarkeit realisiert wird. Die Auflagen können in verschiedener Weise als Scheiben, verstellbare Anschläge oder dergleichen ausgebildet sein.
Bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung sind die einzelnen Spanner in sich mehrteilig und in mindestens einer Achse verstellbar ausgebildet, d.h. insbesondere höhenverstellbar und/oder winkelstellbar. Für eine exakte
&iacgr;&ogr; Verstellung besitzen sie eine Positioniereinrichtung und eine Fixiervorrichtung. Dadurch lassen sich die Spanner zum Ausgleich von Verwerfungs- und Verzugserscheinungen in der Höhe und/oder im Winkel beliebig verstellen. Dabei werden die Spanner in sich verändert. Eine Demontage und Neupositionierung der Spanner ist nicht erforderlich.
Die erfindungsgemäße Spanneinrichtung ermöglicht eine einfache Nachjustage beim Hersteller oder auf der Baustelle. Ferner bietet sich die Möglichkeit zur Erstellung von Fußteil und Stellteil der Spanner aus einfachen Lagerteilen ohne projektspezifische Bearbeitung. Die genaue Spannereinstellung erfolgt erst über die Positionier- und Fixiervorrichtung.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
-A-
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. In einzelnen zeigen:
Figur 1:
eine schematische Draufsicht auf einen Spanntisch mit einer Spanneinrichtung und einem gespannten Werkstück,
10
Figur 2:
Figur 3:
eine Seitenansicht eines einzelnen Spanners mit einer Höhenverstellung,
eine Stirnansicht des Spanners gemäß Teil III von Figur 2,
Figur 4 bis 8: verschiedene Varianten der
Höhenverstellung des Spanners von Figur 2 und 3,
Figur 9 bis 11: einen Spanner mit einer Höhen- und Winkelverstellung in verschiedenen
Ansichten und Betriebsstellungen und
Figur 12 bis 14: eine Variante zu Figur 9 bis 11 mit einer
anderen Winkelverstellung.
25
Figur 1 zeigt in einer schematischen Draufsicht einen Spanntisch (3), auf dem ein Werkstück (2) mit ein oder mehreren Spannern (4) in einer bearbeitungsgerechten exakten Lage gespannt wird. Bei dem Werkstück handelt es sich vorzugsweise um ein Karosserieteil eines Fahrzeugs. In der gezeigten Ausführung ist es eine Fahrzeugtüre. Die Spanner (4) sind an geeigneten Stellen auf dem Spanntisch (3) fest oder verstellbar montiert. Ihre Positionen sind aus einem Datensatz für die Konstruktion des Werkstückes (2) vorgegeben. Das Werkstück (2) wird durch einen Industrieroboter (nicht dargestellt) oder durch eine
andere geeignete Vorrichtung in der Spannlage bearbeitet. Dies kann z.B. ein Schweißvorgang sein.
Die Spanner (4) haben beliebig ausgebildete Spannelemente.
In der gezeigten Ausführungsform sind zwei zueinander bewegliche, insbesondere schwenkbar gelagerte Spannbacken (6) vorgesehen, die mit passend bearbeiteten Spannflächen zwei Karosseriebleche (2) zwischen sich aufnehmen und spannen. Sie werden durch einen geeigneten Antrieb (5), z.B. einem Zylinder, betätigt. Die Spannelemente sind am Stellteil (9) angeordnet.
Die einzelnen Spanner (4) sind in der nachfolgend beschriebenen Weise in sich mehrteilig und in mindestens einer translatorischen und/oder rotatorischen Achse verstellbar. Vorzugsweise sind sie in der Höhe und/oder im Winkel verstellbar.
Die Spannerlage kann dabei unter Beibehaltung der Position auf dem Spanntisch (3) stufenlos verändert werden. Mit dieser Verstellung werden bearbeitungsbedingte Fehler am Werkstück (2) vorgreifend kompensiert. Die Spanner (4) werden dabei bewußt mit Abweichung von ihrer vorgegebenen Soll-Lage eingestellt. Beispielsweise können die Spanner (4) geringfügig höher und/oder mit Winkelabweichung eingestellt werden, um dadurch einen Schweißverzug oder dergleichen und eine dabei auftretende Absenkung des Werkstückes (2) im Spannbereich aufzunehmen und zu kompensieren. Nach der Bearbeitung hat dann das Werkstück (2) die gewünschte Form.
Figur 2 und 3 zeigen einen einzelnen Spanner in einer Seiten- und Stirnansicht. Der Spanner (4) ist in sich mehrteilig und besteht z.B. aus einem Fußteil (7) und einem daran verstellbar angeordnetet Stellteil (9) . Das Fußteil (7) hat z.B. einen Sockel (8), der in der vorgegebenen Position auf dem Spanntisch (3) befestigt,
z.B. verschraubt wird. Das Stellteil (9) besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einer vertikal ausgerichteten Platte, die an dem Fußteil (7) verstellbar in geeigneter Weise geführt ist. Die Führung kann z.B. eine formschlüssig ineinandergreifende Nutenführung oder dergleichen sein. In Abweichung der gezeigten Ausführungsform kann der Spanner (4) auch aus mehr als zwei Teilen (7,9) bestehen.
Zur Verstellung des Stellteils (9) gegenüber dem Fußteil (7) ist eine Fixiervorrichtung (10) und eine Positioniereinrichtung (13) vorgesehen, die in unterschiedlicher und geeigneter Weise ausgebildet sein können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Fixiervorrichtung (10) aus einer vertikalen Langlochführung in einem der beiden Spannerteile (7,9) und aus zwei oder mehreren Klemmschrauben (11). In einer nicht dargestellten Ausführungsform können z.B. an den Klemmschrauben (11) hülsenartige Nutensteine angeordnet sein, die in passende Gegennuten an den einander zugekehrten Kontaktflächen der Spannerteile (7,9) greifen.
Die Positioniereinrichtung (13) ist im Ausführungsbeispiel von Figur 2 bis 8 als Höhenverstellung (21) ausgebildet. Für die konstruktive Gestaltung der Höhenverstellung (21) sind in den Figuren 4 bis 7 unterschiedliche Bauformen angegeben.
Figur 4 zeigt eine bevorzugte Variante. Hier ist im Stellteil (9) eine rasterförmige Aufnahme (14) vorgesehen, die eine Höhenverstellung in größeren Schritten ermöglicht. Die Aufnahme (14) besteht hier z.B. aus einer vertikalen Bohrungsreihe, wobei die Öffnungen im Bohrungsraster untereinander vorzugsweise den gleichen Abstand haben. In die Aufnahme (14) kann an der benötigten Position ein Lagerstift (15) gesteckt werden, der sich über eine Auflage (16) und gegebenenfalls eine zusätzliche
Paßscheibe (17) auf dem Fußteil (7) abstützt. Die Auflage
(16) kann eine vorgegebene Standarddicke besitzen. Die Paßscheibe (17), die auch als Shim bezeichnet wird, kann auf ein individuelles Maß geschliffen oder anderweitig bearbeitet sein. Über die Auflage (16) und die Paßscheibe
(17) ist innerhalb der Schrittweite des Bohrungsrasters (14) eine stufenlose Höheneinstellung möglich.
In der Variante von Figur 5 besitzt der im Bohrungsraster (14) aufgenommene Lagerstift (15) einen scheibenförmigen Exzenter (18), der sich auf der Oberfläche des Fußteils (7) abstützt. Durch Drehen des Lagerstiftes (15) mit dem Exzenter (18) kann die Höhe stufenlos verändert werden.
in der Ausführungsform von Figur 6 stützt sich der im Bohrungsraster (14) gehaltene Lagerstift (15) auf einem höhenverstellbaren Anschlag (19) im Fußteil (7) ab. Dieser ist z.B. als Anschlagschraube mit Paßscheiben ausgebildet. Das Fußteil (7) besitzt eine passende Schrauböffnung.
In der Variante von Figur 7 und deren geklappter Seitenansicht von Figur 8 ist ein ähnlicher Anschlag (19) vorhanden. In diesem Fall ist die Aufnahme (14) als Nutenraster ausgebildet. Die Lagerung erfolgt hier über einen Nutenstein (20), der in der jeweils gewünschten Höhe in die Aufnahme (14) eingesetzt wird und sich dann auf dem Anschlag (19) abstützt.
Figur 9 bis 14 zeigen eine Spanneinrichtung (1), bei der die Positioniereinrichtung (13) als Winkelverstellung (22) ausgebildet ist. In Figur 9 bis 11 besteht die Winkelverstellung (22) aus einer Dreheinheit (23), die sich um eine im wesentlichen horizontale und quer zur Hauptebene des Stellteils (9) sich erstreckende Drehachse (25) verstellbar ist. Die Ausführungsform von Figur 12 bis 14 zeigt eine Variante, bei der die Winkelverstellung (22) als Kippeinheit (30) ausgebildet ist, die eine im
wesentlichen horizontale und längs der Hauptebene des Stellteils (9) ausgebildete Kippachse (26) aufweist. Die Achsen (25,26) sind quer zueinander ausgerichtet. Die Spanneinrichtung (1) kann eine Dreheinheit (23) und/oder eine Kippeinheit (30) und gegebenenfalls zusätzlich eine Höhenverstellung (21) der vorbeschriebenen Art aufweisen.
Die Dreheinheit (23) von Figur 9 bis 11 gestattet eine stufenlose oder abgestufte Drehung des Stellteils (9) gegenüber dem Fußteil (7). Dazu ist zwischen dem Fußteil (7) und dem Stellteil (9) eine Drehführung (27) angeordnet. Wie Figur 10 in zwei Varianten verdeutlicht, kann die Drehführung (27) eine um die Drehachse (25) gebogene Langlochführung (28) und/oder mehrere im Kreisbogen um die Drehachse (25) angeordnete Einzelbohrungen (29) aufweisen. Die Drehachse (25) wird durch eine vorzugsweise zentrische Bohrung im Fußteil (7) gebildet.
Die Drehführung (27) wirkt mit der Fixiereinrichtung (10) zusammen und nutzt für die Winkelverstellung die Klemmschrauben (11) . Die untere Klemmschraube (11) bildet die Drehachse (25) und steckt in der entsprechenden Fußteilbohrung. Die obere Klemmschraube (11) wird in der Drehführung (27,28,29) gesteckt und auf das gewünschte Winkelmaß eingestellt. Das Langloch (12) befindet sich im Stellteil (9). Dieses kann über das Langloch (12) bei gegebener Winkelstellung zusätzlich in der Höhe verstellt werden. Hierzu ist z.B. eine Höhenverstellung (21) entsprechend der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele einsetzbar.
Das Fußteil (7) kann für die Höhenverstellung (21) eine Drehauflage (24) aufweisen. In der gezeigten Ausführungsform mit drei über Einzelbohrungen (29) vorgegebenen Winkelstellungen besteht die Drehauflage (24) aus einem abgewinkelten Sockel, der im Mittelbereich für
die aufrechte Lage gemäß Figur 9 eine zum Sockel (8) parallele Auflagefläche aufweist. An den beiden anschließenden Flankenbereichen ist der Sockel entsprechend der gewählten Winkelstellung abgeschrägt. Auf der Drehauflage (24) kann sich die Auflage (16) mit ihren Paßscheiben (17), dem Exzenter (18) oder dem Anschlag (19) abstützen. Die Winkel- und Höhenstellung wird über die Klemmschrauben (11) fixiert.
&iacgr;&ogr; Figur 12 bis 14 zeigen die Kippeinheit (30) in drei verschiedenen Bauformen. In der Variante von Figur 12 und 13 besteht die Kippeinheit (30) jeweils aus einem Kippsockel (31) mit der endseitig angeordneten Kippachse (26) . An der Kippachse (26) ist außerdem ein Flansch (32) angelenkt. Die Kippstellung ergibt sich über die Verdrehung des Kippsockels (31) gegenüber dem Flansch (32). Die gewünschte Winkeleinstellung und Fixierung erfolgt über ein Stellelement (33) zwischen Kippsockel (31) und Flansch (32), das z.B. als Stellschraube ausgebildet ist und eine Schrägführung für den Kippsockel (31) und die genaue Einstellung des gewünschten Kippwinkels besitzt.
In der Bauform von Figur 12 ist der Flansch (32) im wesentlichen vertikal ausgerichtet und am Fußteil (7) mittels der Fixiervorrichtung (10) befestigt. Hierbei kann eine Höhenverstellung (21) vorhanden sein. Die Kippachse (2 6) befindet sich am oberen Rand des Flansches (32) . Der Kippsockel (31) ist am Stellteil (9) wiederum über eine Fixiervorrichtung (10) befestigt. Auch hier kann eine Längs- oder Höhenverstellung (21) vorhanden sein. Durch die Kippeinheit (30) wird das Stellteil (9) gegenüber dem Fußteil (7) verschwenkt.
Bei der Variante von Figur 13 befindet sich die Kippeinheit (30) zwischen dem Sockel (8) und dem Spanntisch (3), wobei der Spanner (4) als Ganzes mit
- 10 -
Fußteil (7) und Steilteil (9) gegenüber dem Spanntisch (3) um die im wesentlichen tischparallele Kippachse (26) geschwenkt werden kann. Der Flansch (32) ist am Spanntisch (3) befestigt. Der Kippsockel (31) ist mit dem Sockel (8) verbunden. Das Stellelement (33) ist hier vertikal ausgerichtet. In Figur 12 ist es im wesentlichen horizontal ausgerichtet.
In der dritten Variante von Figur' 14 besteht die &iacgr;&ogr; Kippeinheit (30) aus einem Keilstück (34), das zwischen Fußteil (7) und Stellteil (9) angeordnet ist. Das Keilstück (34) hat entsprechend der gewünschten Kippstellung geneigte Befestigungsflächen für die Spannerteile (7,9). In der gezeigten Ausführungsform wird das Stellteil (9) gegenüber dem Fußteil (7) gekippt. Auch hier kann zusätzlich an ein oder beiden Befestigungsstellen eine Höhenverstellung (21) vorhanden sein. Alternativ kann das Keilstück (34) auch zwischen Sockel (8) und Spanntisch (3) angeordnet sein.
Die verschiedenen Bauformen der Dreheinheit (23) und der Kippeinheit (30) können miteinander kombiniert oder untereinander vertauscht werden.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsbeispiele sind in verschiedener Weise möglich. Z.B. kann eine mehrstufige Höhenverstellung vorgesehen sein. Zudem lassen sich die Spanner (4) gegebenenfalls auch gegenüber dem Spanntisch
(3) seitlich verstellen. Dies läßt sich z.B. durch eine entsprechend abgewandelte Fixier- und Positioniereinrichtung (10,13) realisieren. Ferner können die Fixiervorrichtung (10) und die Positioniereinrichtung (13) auch in beliebig anderer geeigneter Weise ausgebildet sein. Zudem können die Spannerteile (7,9) in ihrer Ausbildung und gegenseitigen Anordnung und Führung verändert werden.
- 11 BEZUGSZEICHENLISTE
1 Spanneinrichtung
2 Werkstück, Karosserieteil
3 Spanntisch
4 Spanner
5 Antrieb
6 Spannbacke
7 Fußteil
8 Sockel
9 Stellteil
10 Fixiervorrichtung
11 Klemmschraube
12 Langlochführung
13 Positioniereinrichtung
14 Aufnahme, Bohrungsraster, Nutraster
15 Lagerstift
16 Auflage
17 Paßscheibe, Shim
18 Exzenter
19 Anschlag, Anschlagschraube
20 Nutenstein
21 Höhenverstellung
22 Winkelverstellung
23 Dreheinheit
24 Drehauflage
25 Drehachse
26 Kippachse
27 Drehführung
28 Langloch
29 Einzelbohrung
30 Kippeinheit
31 Kippsockel
32 Flansch
33 Stellelement, Stellschraube
34 Keilstück
- 12 SCHUTZANSPRÜCHE
1.) Spanneinrichtung für Werkstücke, insbesondere Karosserieteile, bestehend aus ein oder mehreren auf einem Spanntisch positionierbaren Spannern, die mehrteilig und in mindestens einer Achse verstellbar ausgebildet sind, wobei sie eine Positioniereinrichtung und eine Fixiervorrichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung (13) eine Stufenverstellung mit größeren Schritten und innerhalb der Schrittweite eine stufenlose Einstellung aufweist.
2.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung (13) eine Höhenverstellung (21) und/oder eine Winkelverstellung (22) aufweist.
3.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanner (4) ein auf dem Spanntisch (3) montierbares Fußteil (7) und ein daran höhen- und/oder winkelverstellbar und fixierbar geführtes Stellteil (9) aufweisen.
4.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiervorrichtung (10) ein oder mehrere Klemmschrauben (11) und eine Langlochführung (12) aufweisen.
5.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennz eichnet, daß die Höhenverstellung (21) eine rasterförmige Aufnahme (14) und einen Lagerstift (15) aufweist.

Claims (1)

  1. 6.) Spanneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch
    gekennzeichnet, daß die rasterförmige Aufnahme (14) und der Lagerstift (15) am Stellteil (9) angeordnet sind.
    5
    7.) Spanneinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (14) als Bohrungs- oder Nutenraster ausgebildet ist.
    8.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung (21) eine Auflage (16) und gegebenenfalls eine Paßscheibe (17) zur Abstützung des Lagerstiftes (15) auf dem Fußteil (7) aufweist.
    9.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung (21) einen Lagerstift (15) mit einem Exzenter (18) zur Abstützung des Lagerstiftes (15) auf dem Fußteil (7) aufweist.
    10.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung (21) einen höhenverstellbaren Anschlag (19) im Fußteil (7) zur Abstützung des Lagerstifts (15) aufweist.
    11.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellung (21) einen höhenverstellbaren Anschlag (19) im Fußteil (7) und einen Nutenstein (20) mit dem Lagerstift (15) in der Aufnahme (14) aufweist.
    12.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 4--bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelverstellung (22) als Dreh- und/oder
    - 14 -
    Kippeinheit (23,30) ausgebildet ist.
    13.) Spanneinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreheinheit (23) eine Drehführung (27) zwischen Fußteil (7) und Stellteil (9) mit einer im wesentlichen horizontal und quer zum Stellteil (9) verlaufenden Drehachse (25) aufweist.
    14.) Spanneinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehführung (27) ein gebogenes Langloch (28) und/oder mehrere im Bogen angeordnete Einzelbohrungen (29) aufweist.
    15.) Spanneinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreheinheit (23) eine Drehauflage (24) zur Abstützung der Höhenverstellung (21) aufweist.
    16.) Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeinheit (30) einen um eine Kippachse (26) drehbaren Kippsockel (31) mit einem Stellelement (33) aufweist.
    17.) Spanneinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippsockel (31) mit seiner Kippachse (2 6) an einem Flansch (32) gelagert ist, der am Fußteil (7), am Sockel (8) oder am Spanntisch (3) befestigbar ist.
    18.) Spanneinrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (2 6) im wesentlichen horizontal und längs zum Stellteil (9) ausgerichtet ist.
    - 15 -
    19.) Spanneinrxchtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeinheit (30) ein den Winkel bestiinmendes Keilstück (34) zwischen dem Fußteil (7) und dem Stellteil (9) aufweist.
DE29722276U 1997-12-17 1997-12-17 Spanneinrichtung für Werkstücke Expired - Lifetime DE29722276U1 (de)

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DE29722276U1 true DE29722276U1 (de) 1999-05-06

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