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DE29722241U1 - Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen - Google Patents

Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen

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Publication number
DE29722241U1
DE29722241U1 DE29722241U DE29722241U DE29722241U1 DE 29722241 U1 DE29722241 U1 DE 29722241U1 DE 29722241 U DE29722241 U DE 29722241U DE 29722241 U DE29722241 U DE 29722241U DE 29722241 U1 DE29722241 U1 DE 29722241U1
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DE
Germany
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separating
sieve
present
fraction
separator
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Application number
DE29722241U
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TRIENEKENS GmbH
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TRIENEKENS GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/06General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse
    • B03B9/061General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse the refuse being industrial
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices

Landscapes

  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

RWE Entsorgung Aktiengesellschaft Essen, 16.06.1998
RM / Sol - Wi
Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen
Die vorliegende Vorrichtung betrifft die Aufbereitung von Verpackungsabfällen, wobei mit Hilfe einer Kombination von Trennapparaten und automatischer Sortierung sortenreine Kunststoffe gewonnen werden.
Im September 1990 wurde das Duale System Deutschland - Gesellschaft für Abfallvermeidung und Sekundärrohstoffgewinnung mbH, kurz das Duale System, gegründet.
Durch dieses System wird der Rücklauf des größten Teils der Verpackungen organisiert und garantiert.
Kennzeichen für Verpackungen, für die die Rohstoffindustrie die Rücknahme derselben garantiert, ist der grüne Punkt. Eine wichtige Ergänzung ist die gelbe Tonne bzw. der gelbe Sack. In diesen können die Haushalte direkt Weißblech- und Aluminiumdosen, Kunststoffverpackungen und Getränkekartons sammeln.
Die zur Zeit angewandten Verfahrenstechniken zur Aufbereitung von Mischkunststoffabfällen, wie sie insbesondere im gelben Sack und der gelben Tonne in großen Mengen anfallen, sind Aufreißen der Säcke, Sieben, Windsichten, Magnetabscheidung, manuelle Sortierung, Nichteisenmetallabscheidung, wozu auch die Abtrennung von nichteisenmetallhaltigen Verbundmaterialien gehört, Abtrennung von Getränkekartons und Kunststoffen und Verpressen der gewonnenen Produkte zu handelsüblichen Ballen. In den vorhandenen Anlagen, die nach diesen Techniken arbeiten, wird eine Trennung und Sortierung in sortenreine Kunststoffe nicht erreicht.
Ein in jüngster Zeit bekannt gewordenes Verfahren zur Aufbereitung von Mischkunststoffabfällen ist das sog. Kaktus-Verfahren (Kommunale Aachener Kunststoffaufbereitungs-Technologie zur umweltfreundlichen Sekundärrohstoffverwertung).
Nach Abtrennen der Weißblechverpackungen wird der übrige Materialstrom in einen Pulper geleitet. Dort trennen sich die im Gemisch vorhandenen Verbundmaterialien bzw. Getränkekartons in Papierfasern, Kunststoffe und Kunststoff-ZAluminiumverbunde. Nach dem folgenden Waschschritt wird das verbleibende weitgehend papierfreie Gemisch geshreddert. Eine Sortierzentrifuge trennt das Shreddermaterial in Aluminium, schwere Kunststoffe wie Polyethylenterephthalat, Polyvinylchlorid, Polyamide u. a., in Aluminium /Kunststoffverbunde und in die leichteren Polyolefine Polyethylen Polystyrolschaum und Polypropylen. (Beschreibung durch Duales System Deutschland GmbH, Frankfurter Straße 720 - 726, 51145 Köln; RWTH Aachen, Institut für Aufbereitung, Wüllner Straße 2, 52056 Aachen; AWA, Abfallwirtschaft Kreis und Stadt Aachen GmbH, Gartenstraße 38, 52249 Eschweiler).
Obgleich dieses Verfahren nach jüngeren Veröffentlichungen vielversprechend sein soll, ist die Tatsache, daß für ein in der Zusammensetzung permanent schwankendes Gemisch aus Polyethylen hoher Dichte und niederer Dichte, aus Polypropylen, Schäumen und anderen Materialien keine Vergütung gezahlt wird, sofern die Gemische nicht der thermischen Verwertung zugeführt werden, ein erheblicher Nachteil. Kostenaufwendig bei diesem Verfahren ist auch die Trocknung und Wasserentsorgung sowie der Transport des losen Kunststoffgemischgutes.
Trotz der bekannten technischen Weiterentwicklungen besteht nach wie vor die wichtige Aufgabe, eine trockene Sortierung von Verpackungsabfällen, insbesondere aus dem Dualen System, zu entwickeln, bei der sortenreine Kunststoffe mit hoher Qualität und Quantität erhalten werden, die zu wertvollen Produkten verarbeitet werden können und auf dem freien Markt zu guten Konditionen veräußert werden können, wobei die manuelle Sortierung eine nur untergeordnete Rolle einnehmen sollte. Der Anmelderin ist es gelungen, diese Aufgabe zu lösen, durch eine Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen, die Siebe zur Auftrennung der Abfälle in Fraktionen aufweist, Magneten zur Entfernung von Eisen bzw. Eisen enthaltenden Verbindungen und Trenner zur Auftrennung in leichte und schwere Fraktionen sowie Nichteisenmetallscheider zur Abtrennung von Nichteisenmetallen bzw. solche enthaltenden Verbindungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sieb (3) mit einer Sieblochweite von 160 - 260 mm, bevorzugt von 180 - 240 mm zur Auftrennung des Verpackungsabfalls in eine grobe und eine feine Fraktion vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der groben Fraktion eine Lesebühne (21) zur manuellen Sortierung vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der feinen Fraktion ein Magnet (4) zur Abtrennung von Eisen und Eisen enthaltenden Verbindungen und anschließend ein weiteres Sieb (6) mit einer Sieblochweite von 80-160 mm, bevorzugt von 100 -140 mm vorhanden ist, in dem in
eine grobe und eine feine Fraktion aufgetrennt wird, daß zur Weiterverarbeitung der groben Fraktion ein Trenner (13) zur Trennung in eine schwere und leichte Fraktion vorhanden ist, daß zu Weiterverarbeitung der leichten Fraktion eine manuelle Lesebühne (20) zur Trennung in Papier, Pappe und Kartonagen einerseits und Mischkunststoff andererseits vorhanden ist, daß zur Trennung der schweren Fraktion in Wertstoffe und Nichtwertstoffe ein Trennaggregat (15) vorhanden ist, und daß ein automatisches Sortiermodul (16) zur Trennung der Wertstoffe in Einzelmaterialien vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der Reste aus Sortiermodul (16) ein Nichteisenmetallscheider (9) zur Abtrennung von Aluminium bzw. Aluminium bzw. nichteisenmetallhaltigen Verbunden, gefolgt von einem automatischen Kunststofftrenner (11) zur Abtrennung von Kunststoffen, vorhanden ist.
Eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll mit Hilfe der Figur erfolgen. Im Falle in gelben Säcken gesammelter Mischkunststoffabfälle werden die Säcke zunächst in einem Sackaufreißer (2) aufgerissen. Aus der gelben Tonne kann das Material ausgeschüttet werden. Das Gemisch gelangtanschliessend in ein Sieb (3), bevorzugt ein Trommelsieb, mit einer Sieblochweite von 160 - 260 mm, bevorzugt von 180 - 240 mm und eingebauten Rohrstutzen gegen Umwicklungen an den Sieblöchern. In diesem Sieb kann über eine zweite eingebaute Sieblochweite von- 20 - 80 mm, bevorzugt von 30 - 60 mm eine Feinabsiebung erfolgen. Da das abgetrennte Feinkorn außer Metallen keine nennenswerten Mengen an Wertstoffen enthält, kann es nach einer Metallseparation, durch Installation von Magneten (18) bzw. Nichteisenmetallscheidern (19) direkt dem Restmüll zugeführt werden.
Das Grobkorn aus Sieb (3) gelangt auf eine Lesebühne (21), wo manuell in Wertstoffe (Kunststoffe, Metalle) und Störstoffe sortiert wird. Das Kunststoffgemisch kann in einer Ballenpresse (17) zu transportfähigen Ballen gepreßt werden.
Das Feinkorn aus Sieb (3) wird mittels eines Magneten (4), bevorzugt eines Überbandmagneten, von Eisenmetallen und deren Verbindungen befreit.
Danach gelangt der Stoffstrom in ein weiteres Sieb (6), das ebenfalls bevorzugt als Trommelsieb ausgebildet ist und einen Sieblochdurchmesser von 180 - 160 mm, bevorzugt von 100 - 140 mm mit auf den Sieblöchern aufgebrachten Rohrstutzen aufweist. Das Gemisch wird hier in wenigstens 2 Fraktionen getrennt.
Die umfangreichen Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, daß die Anordnung dieser Siebe mit den genannten Sieblochdurchmessern dazu führt, wie später noch zu diskutieren ist, daß ein hoher Anteil der im Verpackungsabfall eingesetzten Kunststoffe sortenrein gewonnen werden kann und andere Materialien praktisch vollständig abgetrennt werden können.
Die feine Fraktion aus dem Sieb (6), der Unterlauf, wird nochmals durch einen Magneten, bevorzugt einen Trommelmagneten (7), von noch vorhandenen kleineren magnetischen Materialien befreit und kann dann auf eine Lesebühne (8) geführt werden, um ggf. vorhandene kleinere Polyethylen- bzw. Polypropylen-Materialien manuell abzutrennen. Anschließend gelangt der Stoffstrom auf einen Nichteisenmetallscheider (9).
Dieser trennt Nichteisenmetalle und diese enthaltende Materialien, insbesondere Aluminium und aluminiumhaltige Verbundmaterialien ab.
In einem Folgeschritt kann das verbleibende Material nochmals über ein Sieb, ebenfalls bevorzugt ein Trommelsieb (10) mit einer Sieblochweite von 30 - 80 mm, bevorzugt von 40 60 mm, geführt werden, um nicht kunststoffhaltigen Abfall abzutrennen. Das Material aus dem Nichteisenmetallscheider (9), nach Abtrennung der Nichteisenmetall-Materialien kann auch direkt einem automatischen Kunststofftrenner (11) zugeführt werden. Bei Einsatz des Siebes (10) gelangt der grobe Strom aus diesem Sieb, der Überlauf, in den Kunststofftrenner (11). Dieses Gerät erkennt anhand der Reflektion von nahinfrarotem Licht die Kunststoffe und trennt diese beispielsweise durch Druckluftimpulse aus dem Stoffstrom ab. Verbleibende Nichtkunststoffe gelangen zum Restmüll. Der aussortierte Mischkunststoff kann in einer Ballenpresse (17) zu Ballen gepreßt werden.
Die grobe Fraktion, der Überlauf des Siebes (6) wird mitteis eines Trenners (13), bevorzugt eines Windsichten, in ein Leichtgut und ein Schwergut aufgetrennt. Das Leichtgut wird in der Lesebühne (20) manuell von Papier, Pappe und Kartonagen befreit. Die verbleibende Mischkunststofffraktion kann in der Ballenpresse(17) zu Ballen verpreßt werden.
Das Schwergut aus dem Trenner (13) kann im Bedarfsfall auf einer Lesebühne (14) manuell von vorhandenen Verbundmaterialien und / oder Elektrokleingeräten befreit werden oder es gelangt direkt in das Trennaggregat (15). In dem Trennaggregat (15) kann entweder mittels Nahinfrarot in Kunststoffe und Nichtkunststoffe getrennt werden und die Fraktion
Getränkekartons mit einer spezifikationsgerechten Qualität und hoher Ausbeute vollautomatisch und ohne manuelle Nachsortierung dem zu verarbeitenden Gemisch entnommen werden, oder es handelt sich bei dem Trennaggregat (15) um ein Erkennungsgerät auf optischer Basis im sichtbaren elektromagnetischen Bereich. Hierzu sind seitlich und oberhalb des zu erkennenden Materials Kameras installiert. Diese identifizieren die geometrischen Formen der vereinzelten Bestandteile. Die erkannten Formen, Konturen und Verhältnisse von Länge zu Breite zu Höhe werden mit in einer Rechnereinheit gespeicherten Daten verglichen und identifiziert.
Das Geräte kann sehr flexibel eingestellt werden, so daß als Beispiel ein rechteckiger Körper, wie z. B. ein Getränkekarton als Wertstoff ausgetragen wird. Fehlt diesem Körper eine Ecke, so kann das Gerät aufgrund der gespeicherten Daten je nach Einstellung diesen Bestandteil als Wertstoff oder Störstoff identifizieren. Theoretisch kann ein Ball als Quader identifiziert werden. Das Gerät erlaubt jeden'Bestandteil des vereinzelten Stoffstroms zuzuordnen.
Die in dem Trennaggregat (15) aussortierten Störstoffe bzw. Nichtkunststoffe können nun dem Nichteisenmetallscheider (9) aufgegeben werden. Die Kunststoffe (Wertstoffe) und Getränkekartons gelangen in das automatische Sortiermodul (16).
Dies ist in der Lage, mittels Nahinfrarot und / oder Farberkennung und / oder mittelsDurchlichtkamera alle Einzelkomponenten, wie z. B. Bestandteile aus Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyethylenterephthalat, Polyvinylchlorid und Getränkekartons zu identifizieren und sortenrein abzutrennen. Die Einzelkomponenten können getrennt zu Ballen gepreßt werden.
Der nach einer Sortierung mit dem Sortiermodul (16) verbleibende Rest kann entweder zu Nichteisenmetallscheider (9) oder direkt zum Restmüll geleitet werden.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz der Trenngeräte in der beschriebenen Kombination sowie durch die Querverbindungen zwischen den einzelnen Trennstrecken, steht hiermit eine Anlage zur Verfügung, welche die oben genannte Aufgabe erfüllt, wobei bei den eingesetzten Sieben und deren jeweiligen Sieblochungen erreicht wird, daß eine Fraktion entsteht, in der neben den Metallen als Hauptkomponenten der Großteil der zu gewinnenden Materialien wie Getränkekartons, der F|aschenfraktion, bestehend aus Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat und größeren Bechern bestehend aus Polypropylen und Polystyrol
enthalten sind. Die von den Restanteilen anderer Materialien befreite Fraktion wird mittels eines Trenners (13), einem optischen Trennaggregat (15) und einem mit Nahinfrarot und / oder Farberkennung und / oder Durchlichtkamera arbeitenden Sortiermodul (16) in bis zu 98 % sortenreine Einzelkomponenten wie Polyethylen, Polyethylenterephthalat, Polyvinylchlorid, Getränkekartons, Polypropylen, Polystyrol und / oder nach einzelnen Farben sortierte Komponenten aufgetrennt. Zur Funktionalität dieser automatischen Sortiereinrichtung werden vorher die diese störenden oder im Durchsatz behindernden Materialien wie Leichtstoffe und / oder Metalle abgetrennt.

Claims (13)

RWE Entsorgung Aktiengesellschaft &igr; Essen, 16.06.1998 RM / Sol - Wi Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen Schutzansprüche !
1. Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen, die Siebe zur Auftrennung der Abfälle in Fraktionen aufweist, Magneten zur Entfernung von Eisen bzw. Eisen enthaltenden Verbindungen und Trenner zur Auftrennung in leichte und schwere Fraktionen sowie Nichteisenmetailscheider zur Abtrennung von Nichteisenmetallen bzw.
/ solche enthaltenden Verbindungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sieb (3) mit einer Sieblochweite von 160 - 260 mm, bevorzugt von 180 - 240 mm zur Auftrennung des Mischkunststoffabfalls in mindestens eine grobe und eine feine Fraktion vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der groben Fraktion eine manuelle Lesebühne (21) vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der feinen Fraktion ein Magnet (4) zur Abtrennung von Eisen und Eisen enthaltenden Verbindungen und anschließend ein weiteres Sieb (6) mit einer Sieblochweite von 80 - 160 mm, bevorzugt von 100 - 140 mm vorhanden sind, in dem in eine grobe und eine feine Fraktion aufgetrennt wird, daß zur Weiterverarbeitung der groben Fraktion ein Trenner (13) zur Trennung in eine schwere und leichte Fraktion vorhanden ist, daß zu Weiterverarbeitung der leichten Fraktion eine Lesebühne (20) zur Trennung in Papier, Pappe und Kartonagen einerseits und Mischkunststoff andererseits vorhanden ist, daß zur Trennung der schweren Fraktion in Wertstoffe und Nichtwertstoffe ein Trennaggregat (15) vorhanden ist, und daß ein automatischer Sortiermodul (16) zur Trennung der Wertstoffe in Einzelstoffe vorhanden ist, daß zur Weiterverarbeitung der feinen Fraktion aus Sieb (6) ein Magnet (7) vorhanden ist mit anschließendem Nichteisenmetailscheider (9) zur Abtrennung von Aluminium bzw. Aluminium bzw. nichteisenmetallhaltigen Verbunden, gefolgt von einem automatischen Kunststofftrenner (11) zur Abtrennung von Kunststoffen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Nichteisenmetailscheider (9) ein Sieb (10) mit einer Sieblochweite von 30 - 80 mm, bevorzugt von 40 60 mm installiert ist.
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe (3), (6) und (10) Trommelsiebe sind.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß Magnet (4) ein Überbandmagnet ist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß Sieb (3) eine Feinabsiebvorrichtung mit einer Sieblochweite von 20 - 80 mm, bevorzugt von 30 - 60 mm aufweist.
■&igr;
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß Trenner (13) ein Windsichter ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtrennung von Störstoffen aus dem Schwergut von Trenner (13) eine Lesebühne
(14) vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trennung der schweren Fraktion aus dem Trenner (13) in Kunststoffe und Nichtkunststoffe und ggf. Getränkekartons ein mit Nahinfrarot arbeitendes Trennaggregat
(15) vorhanden ist. ;
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß Trennaggregat (15) mit Kameras seitlich und oberhalb des aufzutrennenden Materials zur Erkennung der optischen Formen der vereinzelten Teile ausgestattet ist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß Trennaggregat (15), das bevorzugt mit Nahinfrarot arbeitet, ein Sortiermodul (16) nachgeschaltet ist, der mit Nahinfrarot und / oder Farberkennung und / oder Durchlichtkamera arbeitet.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtrennung kleiner Polyethylen- und Polypropylenmaterialien aus der feinen Fraktion aus Sieb (6) eine Lesebühne (8) vorhanden ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß nach Nichteisenmetallscheider (9) ein Sieb (10) mit einer Sieblochweite von 30 80 mm, bevorzugt von 40 - 60 mm installiert ist.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kunststofftrenner (11) vorhanden ist, der mit Nahinfrarot arbeitet.
DE29722241U 1997-12-01 1997-12-01 Vorrichtung zur Aufbereitung von Verpackungsabfällen Expired - Lifetime DE29722241U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0916408A3 (de) * 1997-11-14 1999-11-24 U.T.G. Gesellschaft für Umwelttechnik Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Gemischen von Haushaltsabfällen und/oder Verpackungsabfällen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0916408A3 (de) * 1997-11-14 1999-11-24 U.T.G. Gesellschaft für Umwelttechnik Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Gemischen von Haushaltsabfällen und/oder Verpackungsabfällen

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