DE29722002U1 - Spiralbohrer - Google Patents
SpiralbohrerInfo
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Description
DE1188RÖ01
Spiralbohrer
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spiralbohrer, der in einem Drall- bzw. Rollwalzverfahren hergestellt ist, wobei am
oberen Ende ein Schaft angeordnet ist und das untere Ende als Arbeitsende mit einer Bohrerspitze ausgebildet ist und wobei
sich vom Schaft zu der Bohrerspitze ein Paar von Spiralnuten mit Führungsfasen erstreckt, das unter einem vorbestimmten
Steigungswinkel ausgebildet ist und einen Kern aufweist, der sich von dem Schaft zur Bohrerspitze hin verjüngt.
Durch die EP 0 761 352 Al ist ein walzgeschmiedeter Bohrer
bekannt, der einen Schaft zum Einsetzen in ein Bohrspannfutter aufweist. Der anschließende Schaft ist mit einem spiralförmig
ausgebildeten Kern mit einer Schneidspitze versehen. Die Schneidspitze weist eine zentrale Querschneide und zwei
abgewinkelte Schneidkanten auf. Die Schneidspitze wird nach dem Walzschmieden angeformt, wobei die Querschneide von zwei
Spanflächen umschlossen ist.
Bei dem bekannten walzgeschmiedeten Bohrer verjüngt sich der Kern stetig zur Schneide hin. Der Kern weist dabei an der
Schneide eine Dicke von nicht mehr als 30 % der größten Dicke des Kernes am Übergang zum Schaft auf.
Die Bohrleistung des Bohrers ist bei einer gleichbleibenden Standzeit erhöht. Durch die verringerte Dicke des Kernes im
Bereich der gesamten Länge der Spannuten aufgrund der stetigen Verjüngung zur Schneide hin bis auf einen Wert von nicht
mehr als 30 % ist die Torsionsfestigkeit des Bohrers verringert. Hierdurch ergeben sich Abweichungen bei der Bohrungsrundheit
und es können Bohrungsübermaße auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spiralbohrer, der in einem Drall- bzw. Rollwalzverfahren hergestellt ist,
wobei am oberen Ende ein Schaft angeordnet ist und das untere Ende als Arbeitsende mit einer Bohrerspitze ausgebildet ist
und wobei sich vom Schaft zu der Bohrerspitze ein Paar von
DE1188RÖ01
Spiralnuten mit Führungsfasen erstreckt, die unter einem vorbestimmten
Steigungswinkel ausgebildet sind und einen Kern aufweisen, der sich vom Schaft zur Bohrerspitze hin verjüngt,
zu schaffen, der bei effizienten Schnittbedingungen eine hohe Torsionsfestigkeit aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Kern mit einer vorgesehenen Kerndicke von dem Bereich des Auslaufes
der Spiralnuten in den Schaft bis in einen vorbestimmten Längenbereich oberhalb der Bohrerspitze auf eine verringerte
Kerndicke stetig verjüngt ist und anschließend eine weitere gewalzte größere Kernverjüngung aufweist, deren vorderes Ende
eine zusätzlich gewalzte verminderte Kerndicke aufweist, die eine verminderte Querschneide ergibt.
Mit dem erfindungsgemäßen Spiralbohrer werden effiziente
Schnittbedingungen erreicht, indem die Vorschubkraft und die Drehmomente reduziert werden. Hierdurch sind beim Bohren eine
geringere Anpreßkraft sowie eine geringere Antriebsleistung erforderlich. Der Spiralbohrer ist damit besonders zum Einsatz
in einem Akku-Schrauber geeignet.
Durch die Ausbildung des Kernes mit zwei verschiedenen Verjüngungswinkeln
wird erreicht, daß der Spiralbohrer im oberen Bereich eine relativ große Kerndicke aufweist, während im
Bereich der Bohrerspitze die nach dem Spitzenschleifen erreichte Querschneide vergleichbare Abmessungen wie eine ausgespitzte
Querschneide aufweisen kann. Auf diese Weise werden zwei an sich widersprechende Forderungen verwirklicht, nämlich
eine hohe Torsionsfestigkeit des Spiralbohrers und gleichzeitig ein Bohren ohne Ankörnen durch die relativ geringe
Breite der Querschneide. Die Stabilität des Spiralbohrers ermöglicht gleichzeitig ein nahezu kreisrundes Bohrloch
in hoher Güte.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Kerndicke im
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• * 4
Bereich des Auslaufes der Spiralnuten am Schaft, die Kerndikke am oberen Ende der größeren Kernverjüngung und die Kerndicke
an der Bohrerspitze in Abhängigkeit von dem Bohrerdurchmesser in einem Bereich von
K3 = 0,30 - 0,43 D
K2 = 0,17 - 0,23 D
Kl = 0,095 - 0,12 D
K2 = 0,17 - 0,23 D
Kl = 0,095 - 0,12 D
ausgebildet sind.
Vorzugsweise entspricht die Länge der größeren Kernverjüngung dem ein- bis zweifachen Bohrerdurchmesser, wobei die Steigung
der größeren Kernverjüngung von der Kerndicke an der Bohrerspitze bis zur Kerndicke am oberen Ende der größeren Kernverjüngung
größer als die Steigung des Kernes von der Kerndicke am oberen Ende der größeren KernVerjüngung bis zur Kerndicke
im Bereich des Auslaufes der Spiralnuten am Schaft ist.
Der Spiralbohrer kann dabei zwei oder vier Führungsfasen aufweisen.
Bei dem Einsatz von vier Führungsfasen wird die Bohrgenauigkeit
weiter erhöht.
Die Schnittbedingungen des Spiralbohrers können bei einer hohen Torsionsfestigkeit noch verbessert werden, wenn die
Bohrerspitze als eine Kegelmantelspitze mit der verminderten Querschneide ausgebildet ist, die einen Spitzenwinkel von
118°, einen Seitenfreiwinkel von 10° - 15° sowie einen Querschneidenwinkel zur Hauptschneide von 48°- 55° aufweist.
Besonders effiziente Schnittbedingungen werden erreicht, wenn die Bohrerspitze als eine Pilotspitze mit der verminderten
Querschneide ausgebildet ist, die eine Vorschneidespitze mit einem Durchmesser von 0,5 - 0,7 des Bohrerdurchmessers aufweist,
wobei die Vorschneidespitze einen Spitzenwinkel von 118° - 122° hat, während der Winkel der anschließenden
Schneiden zueinander 174° - 176° und der Seitenfreiwinkel 6° - 8° beträgt.
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-A-
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert . In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht eines Spiralbohrers,
Fig. 2 die Seitenansicht des Spiralbohrers nach Fig. 1 im Längsschnitt,
Fig. 3 die Seitenansicht des Arbeitsendes eines Spiralbohrers mit einer Bohrerspitze mit Kegelmantelschliff
und zwei Führungsfasen in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 die Bohrerspitze nach Fig. 3 bei einer Drehung um 90°,
Fig. 5 die Vorderansicht der Bohrerspitze nach Fig. 3,
Fig. 6 die Seitenansicht des Arbeitsendes eines Spiralbohrers mit einer Bohrerspitze mit Kegelmantelschliff
und vier Führungsfasen in vergrößerter Darstellung, 25
Fig. 7 die Bohrerspitze nach Fig. 6 bei einer Drehung um 90°,
Fig. 8 die Vorderansicht der Bohrerspitze nach Fig. 6, 30
Fig. 9 die Seitenansicht des Arbeitsendes eines Spiralbohrers mit einer Bohrerspitze mit Pilotanschliff und
vier Führungsfasen in vergrößerter Darstellung,
Fig. 10 die Bohrerspitze nach Fig. 9 bei einer Drehung um 90°,
Fig. 11 die Vorderansicht der Bohrerspitze nach Fig. 9,
Fig. 12 eine Tabelle mit Multiplikatoren des Bohrerdurchmessers zur Ermittlung von Kerndicken.
DE1188RÖ01 «.'
In Fig. 1 ist ein Spiralbohrer 1, vorzugsweise mit einem Bohrerdurchmesser
D in einem Bereich von 3-14 mm, gezeigt, der in einem Drall- bzw. RoIlwal&zgr;verfahren hergestellt ist. Der
Spiralbohrer 1 weist an seinem oberen Ende einen Schaft 2 zum Befestigen in einem Bohrfutter auf. Das untere Ende des Spiralbohrers
1 ist das Arbeitsende mit einer Bohrerspitze 5. Von dem Schaft 2 erstreckt sich zu der Bohrerspitze 5 ein
Paar von Spiralnuten 3, das unter einem vorbestimmten Steigungswinkel ausgebildet ist. Die Spiralnuten 3 weisen einen
Kern 6 auf.
Wie in Fig. 2 gezeigt, verjüngt sich der Kern 6 vom Bereich des Auslaufes der Spiralnuten 3 in den Schaft 2 bis zur Bohrerspitze
5. Um die Querschneide 8 der Bohrerspitze 5 zu verkürzen, erhält der Spiralbohrer 1 im Bereich seines Arbeitsendes
eine gewalzte größere Kernverjüngung 7. Die Kerndicke
Kl des Kernes 6 an der Bohrerspitze 5 ist die Voraussetzung der verminderten Breite der Querschneide 8, wobei die Kerndicke
Kl bis auf das Ausspitzmaß verringert sein kann. Die gewalzte größere Kernverjüngung 7 weist vorzugsweise eine
Länge L des ein- bis zweifachen Bohrerdurchmessers D auf. Am oberen Ende der größeren KernVerjüngung 7 hat der Kern 6 eine
Kerndicke K2, die der Kerndicke eines an sich bekannten Spiralbohrers im Bereich der Bohrerspitze entspricht. Die Querschneide
8 am unteren Ende des Spiralbohrers 1 ist durch die größere Kernverjüngung 7 wesentlich kürzer als bei den bekannten
Spiralbohrern.
Von dem oberen Ende der größeren Kernverjüngung 7 mit der
Kerndicke K2 nimmt die Dicke des Kernes 6 bis zu einer Kerndicke K3 im Bereich des Auslaufes der Spiralnuten 3 in den
Schaft 2 zu. Die Kernsteigung liegt dabei um 30 % höher als bei bekannten Spiralbohrern.
Die Kerndicken Kl,- K2 ,· K3 können in Abhängigkeit vom Bohrerdurchmesser
D mit einem Multiplikator Ml; M2; M3 wie folgt berechnet werden:
·■·
• 1
DE1188RÖ01 :.. ... I .;..:.. ..* I
Kl = Ml x D
K2 = M2 &khgr; D
&Kgr;3 = &Mgr;3 &khgr; D
K2 = M2 &khgr; D
&Kgr;3 = &Mgr;3 &khgr; D
Die Bereiche,der Multiplikatoren Ml; M2; M3 betragen dabei:
10
Bereich Ml = 0,095 - 0,12
Bereich M2 = 0,17 - 0,23
Bereich M3 = 0,30 - 0,43
Bereich M2 = 0,17 - 0,23
Bereich M3 = 0,30 - 0,43
In der Fig. 12 ist eine Tabelle mit den Multiplikatoren Ml; M2; M3 des Bohrerdurchmessers D zur Ermittlung von Kerndicken
Kl; K2; K3 gezeigt. Die Bohrerdurchmesser D liegen dabei in einem Bereich von D = 3, 0 mm 0 - 14 mm 0. In der Tabelle
sind die Multiplikatoren Ml; M2; M3 aus den vorstehend angegebenen
Bereichen bestimmten Bohrerdurchmessern D zugeordnet. Damit können bevorzugte Kerndicken Kl; K2; K3 ermittelt werden.
Durch die Ausbildung des Spiralbohrers 1 mit dem vorstehend beschriebenen Kern 6 und der im Arbeitsbereich angewalzten
größeren Kernverjüngung 7 werden die Schnittbedingungen des
Spiralbohrers 1 wesentlich verbessert. Durch Versuche wurde ermittelt, daß eine geringere Vorschubkraft sowie ein geringeres
Drehmoment und damit eine geringere Antriebsleistung beim Bohren von Löchern erforderlich sind. Dadurch ist es
möglich, Antriebsaggregate mit geringen Leistungen einzusetzen. So ist der Spiralbohrer 1 sehr gut für den Einsatz in
einem Akku-Schrauber geeignet.
Durch die geringe Breite der Querschneide 8 infolge des Anwalzens der größeren KernVerjüngung 7 ist ein verbessertes,
weitgehend verlaufsfreies Anbohren und damit der Wegfall des
Ankörnens des zu bohrenden Materials möglich. Außerdem wird durch den steilen Anstieg des Kernes 6 von der größeren Kern-Verjüngung
7 zum Schaft 2 ein verbessertes Torsionsverhalten des Spiralbohrers erreicht.
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In den Fig. 3 bis 11 sind die Arbeitsenden eines Spiralbohrers 1 mit der Bohrerspitze 5 und Führungsfasen 4 gezeigt.
Hierbei sind unterschiedliche Ausführungsformen dargestellt.
In den Fig. 3 bis 5 ist das Arbeitsende eines Spiralbohrers 1 mit einer Kegelmantelspitze 9 gezeigt. Der Spiralbohrer 1
weist vorzugsweise einen Bohrerdurchmesser D in einem Bereich von 3 - 14 mm 0 auf. Die Kegelmantelspitze 9 hat einen Spitzenwinkel
&dgr; von 118° (Fig. 3). Der Seitenfreiwinkel &agr; beträgt zwischen 10° - 15° (Fig. 4).
15
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Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Querschneide 8 durch die gewalzte größere Kernverjüngung 7 relativ schmal ausgebildet
ist. Der Spiralbohrer 1 ist mit zwei Führungsfasen 4 an den Spiralnuten 3 versehen.
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In den Fig. 6 bis 8 ist das Arbeitsende einer weiteren Ausführungsform
eines Spiralbohrers 1 mit einer Kegelmantelspitze 9 gezeigt.
5 Der Bohrerdurchmesser D des Spiralbohrers 1 liegt vorzugsweise in einem Bereich von 3 - 14 mm 0. Die Kegelmantelspitze 9
weist ebenfalls einen Spitzenwinkel &dgr; von 118° sowie einen Seitenfreiwinkel &agr; zwischen 10° - 15° auf. Die Querschneide 8
ist bei dieser Ausführungsform infolge der gewalzten vergrößerten
Kernverjüngung 7 relativ schmal ausgebildet.
Wie in Fig. 8 dargestellt, weist der Spiralbohrer 1 vier Führungsfasen
4 an den Spiralnuten 3 auf. Hierdurch wird eine verbesserte Führung des Spiralbohrers 1 erreicht. Damit ergibt
sich bei der Bohrung ein geringeres Bohrungsübermaß und es ergeben sich geringere Abweichungen zu der Bohrungsrundheit.
Bei einem Querschneidenwinkel &ggr; von 48° - 55° zur Hauptschneide 12 sind besonders gute Leistungswerte erreichbar.
In den Fig. 9 bis 11 ist das Arbeitsende eines Spiralbohrers 1 mit einer Pilotspitze 10 und vier Führungsfasen 4 gezeigt.
DE1188RÖ01 ··· *·· * ·· ·· ·
Der Bohrerdurchmesser D des Spiralbohrers 1 liegt vorzugsweise ebenfalls zwischen 3-14 mm 0. Die Pilotspitze 10 ist
für ein verlaufsfreies Bohren sowie für das Bohren in dünnwandigen
Werkstücken, d. h. mit einer Materialdicke, die in etwa dem Bohrerdurchmesser D entspricht, besonders gut geeignet.
Die Pilotspitze 10 weist eine Vorschneidespitze 11 mit einem Durchmesser d von 0,5 - 0,7 Bohrerdurchmesser D sowie
zwei gegenüberliegende Schneidkanten 13 auf. Die Vorschneidespitze 11 hat einen Spitzenwinkel &dgr;&idiagr; von 118° - 122°. Die
den Schneidkanten 13 sich anschließenden zwei einander gegenüberliegenden
Schneiden 14 bilden den Winkel &dgr;2 von 174° 176° und der Seitenfreiwinkel &agr; derselben beträgt 6° - 8'
Der Spiralbohrer 1 weist hierbei vier Führungsfasen 4 auf.
Bei einem Querschneidenwinkel &ggr; von ca. 26° bis zu einem Durchmesser von 6,5 mm 0 des Spiralbohrers 1 und ca. 38°
> 6,5 mm 0 zur Schneide 14 werden besonders günstige Leistungswerte beim Bohren erreicht.
Die Querschneide 8 weist an der Vorschneidespitze 11 infolge der gewalzten vergrößerten Kernverjüngung 7 ebenfalls eine
relativ geringe Breite auf.
Es ist natürlich auch möglich, einen Spiralbohrer 1 mit einer Pilotspitze 10 sowie zwei Führungsfasen 4 auszubilden. Die
Ausbildung des beschriebenen Kernes 6 mit der größeren Kern-0 Verjüngung 7 an einem Spiralbohrer 1 kann auch eingesetzt
werden bei einer anderen Ausbildung des Arbeitsbereiches, beispielsweise mit einer anders gestalteten Bohrerspitze
Claims (6)
1. Spiralbohrer, der in einem Drall- bzw. Rollwalzverfahren hergestellt ist, wobei am oberen Ende ein Schaft angeordnet
ist und das untere Ende als Arbeitsende mit einer Bohrerspitze mit einer Querschneide ausgebildet ist und
wobei sich vom Schaft zu der Bohrerspitze ein Paar von Spiralnuten mit Pührungsfäsen erstreckt, das unter einem
vorbestimmten Steigungswinkel ausgebildet ist und einen Kern aufweist, der sich von dem Schaft zur Bohrerspitze
hin verjüngt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (6) mit einer vorgesehenen Kerndicke (K3) von dem Bereich des
Auslaufes der Spiralnuten (3) in den Schaft (2) bis in einen vorbestimmten Längenbereich oberhalb der Bohrerspitze
(5) auf eine verringerte Kerndicke (K2) stetig verjüngt ist und anschließend eine weitere gewalzte
größere KernVerjüngung (7) aufweist, deren vorderes Ende eine zusätzlich gewalzte verminderte Kerndicke (Kl) aufweist,
die eine verminderte Querschneide (8) ergibt.
2. Spiralbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kerndicke (K3) im Bereich des Auslaufes der Spiralnuten (3) am Schaft (2), die Kerndicke (K2) am oberen Ende
der größeren Kernverjüngung (7) und die Kerndicke (Kl) an
der Bohrerspitze (5) in Abhängigkeit von dem Bohrerdurchmesser (D) in einem Bereich von
K3 = 0,30 - 0,43 D
K2 = 0,17 - 0,23 D , Kl = 0,095 - 0,12 D
ausgebildet sind.
35
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3. Spiralbohrer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der größeren KernVerjüngung (7) dem
ein- bis zweifachen Bohrerdurchmesser (D) entspricht, wobei die Steigung der größeren Kernverjüngung (7) von
der Kerndicke (Kl) an der Bohrerspitze (5) bis zur Kerndicke (K2) am oberen Ende der größeren KernVerjüngung (7)
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•
• ·
··· ·&igr;
•
größer als die Steigung des Kernes (6) von der Kerndicke
(K2) am oberen Ende der größeren Kernverjüngung (7) bis
zur Kerndicke (K3) im Bereich des Auslaufes der Spiralnuten (3) am Schaft (2) ist.
4. Spiralbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiralbohrer (1) zwei oder vier Führungsfasen (4)
aufweist.
5. Spiralbohrer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrerspitze (5) als eine Kegelmantelspitze (9) mit der verminderten Querschneide
(8) ausgebildet ist, die einen Spitzenwinkel (&dgr;) von 118°, einen Seitenfreiwinkel (&agr;) von 10° - 15° sowie
einen Querschneidenwinkel (y) zur Hauptschneide (12) von 48° - 55° aufweist.
6. Spiralbohrer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrerspitze (5) als
eine Pilotspitze (10) mit der verminderten Querschneide
(8) ausgebildet ist, die eine Vorschneidspitze (11) mit einem Durchmesser (d) von 0,5 - 0,7 Bohrerdurchmesser (D)
aufweist, wobei die Vorschneidspitze (11) einen Spitzenwinkel (&dgr;&idiagr;) von 118° - 122° hat, während der Winkel (&dgr;2)
der Schneiden (14) zueinander 174° - 176° und der Seitenfreiwinkel
(&agr;) 6° - 8° beträgt.
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1998
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