DE29722571U1 - Kantenschutzband - Google Patents
KantenschutzbandInfo
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- DE29722571U1 DE29722571U1 DE29722571U DE29722571U DE29722571U1 DE 29722571 U1 DE29722571 U1 DE 29722571U1 DE 29722571 U DE29722571 U DE 29722571U DE 29722571 U DE29722571 U DE 29722571U DE 29722571 U1 DE29722571 U1 DE 29722571U1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/02—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
- E04F13/04—Bases for plaster
- E04F13/06—Edge-protecting borders
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
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- E04F13/04—Bases for plaster
- E04F13/06—Edge-protecting borders
- E04F2013/063—Edge-protecting borders for corners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Secondary Cells (AREA)
- Inorganic Insulating Materials (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
dr. ing. HEINRICH GEITZ Patentanwalt 7500 Karlsruhe &igr;, Postfach 2708
973679
Anmelderin: Protektorwerk
Florenz Maisch GmbH & Co. KG Viktoriastraße 58
D-76571 Gaggenau
D-76571 Gaggenau
Kantenschutzband
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kantenschutzband zum Bewehren von Außenecken bei mit Gipskartonplatten beplankten
Trockenbau-Konstruktionen.
Kantenschutzbänder dieser Art und Zweckbestimmung sind
seit mehr als zehn Jahren allgemein bekannt. Derartige Kantenschutzbänder haben ein Trägerband aus kräftigem
und gegebenenfalls durch Fasermaterial verstärktem Papier und auf das Trägerband sind metallische Verstärkungsstreifen
aufkaschiert, über die beidseitig Randstreifen
des Trägerbandes vorstehen.
Zumeist sind die Kantenschutzbänder mit einer symmetrisch zu ihrer Längsachse verlaufenden Faltkante ausgerüstet,
die entweder in einen einstückigen Verstärkungsstreifen eingeprägt oder aber dadurch gebildet ist, daß
zwei zumeist untereinander gleiche Verstärkungsstreifen unter Ausbildung eines sich längslaufend erstreckenden
Spaltes parallel zueinander verlaufend auf dem Trägerband aufgenommen sind.
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung derartiger Kantenschutzbänder zum Bewehren von Außenecken bei Trockenbau-
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Konstruktionen, die mit Gipskartonplatten beplankt sind, werden die Kantenschutzbänder längs der Faltkante entsprechend
der Winkelstellung der zu bewehrenden Außenekken derart zusammengefaltet, daß die Verstärkungsstreifen
winkelinnenseitig liegen. Danach werden die dem Winkelmaß der Außenecke angepaßten Kantenschutzbänder in
zuvor im Eckbereich der Gipskarton-Konstruktion aufgebrachte Spachtelmasse eingedrückt und anschließend mit
einer Glättkelle über das außenliegende Trägerband glatt gespachtelt.
Bei den auf das Trägerband aufkaschierten Verstärkungsstreifen
handelt es sich um dünne Metallstreifen, und zwar insbesondere verzinkte Stahlblechstreifen, die bei
unsachgemäßer Handhabung leicht knicken. Kantenbänder mit geknickten oder angeknickten Verstärkungsstreifen
sind jedoch nicht mehr verwendbar, weil nach dem Anbringen der Kantenschutzbänder die Knickstellen sich an der
verspachelten Kante abzeichnen. Darüber hinaus besteht insbesondere bei Verstärkungsstreifen aus verzinktem
Stahlblech Korrosionsgefahr.
Durch die Erfindung soll demgegenüber ein verbessertes
Kantenschutzband der eingangs genannten Art und Zweckbestimmung geschaffen werden.
Bei diesem Kantenschutzband ist ein langgestrecktes Trägerband aus durablem Papier, Faserflies oder ähnlichem
Material auf einer Seite mit zwei unter Ausbildung einer Faltkante beabstandet voneinander durchlaufend
aufkaschierten Verstärkungsstreifen ausgerüstet, die aus
begrenzt elastisch verformbarem Kunststoff bestehen und so parallel zueinander verlaufend auf dem Trägerband
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angeordnet sind, daß Randstreifen des Trägerbandes jeweils außenseitig über die Verstärkungsstreifen vorstehen
.
Bei dem erfindungsgemäßen Kantenschutzband bestehen mithin
die auf das Trägerband aufkaschierten Verstärkungsstreifen
aus witterungsbeständigem und begrenzt elastisch verformbarem Kunststoff. Verstärkungsstreifen
aus Kunststoff sind korrosionsfest, und die Gefahr des
Knickens ist angesichts der begrenzt elastischen Verformbarkeit des eingesetzten Kunststoffs minimiert.
Als besonders zweckmäßig hat sich erwiesen, als Verstärkungsstreifen
Kunststoffstreifen aus Polyvinylchlorid
einzusetzen.
Dadurch, daß gemäß einer sinnvollen Weiterbildung der
Erfindung die freiliegenden Oberseiten der auf das Trägerband
aufkaschierten Verstärkungsstreifen mit Oberflachenprofilierungen
versehen sind, ist im Vergleich zu Kantenschutzbändern mit metallischen Verstärkungsstreifen
eine bessere Haftung an Spachtelmaterial, das vor der Anbringung eines einer Außenecke angepaßten Kantenschutzbandes
im Bereich der Außenecke aufgebracht worden ist, gewährleistet.
Die Oberflachenprofilierungen der Verstärkungsstreifen
können insbesondere als parallel zu einander verlaufende Längsrillen ausgebildet sein.
Eine Ausführungsform der Erfindung soll nachstehend anhand
der beigefügten Zeichnung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
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Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Kantenschutzband mit Blick auf zwei auf
ein Trägerband aufkaschierte Verstärkungsstreifen und
Fig. 2 einen der Schnittlinie II-II in Fig. 1 entsprechenden
Querschnitt durch das Kantenschutzband in einer stark vergrößerten Ansicht .
Das in der Zeichnung veranschaulichte Kantenschutzband
10 besitzt ein Trägerband 11 mit im Vergleich zu seiner Breite großer Längenerstreckung. Das Trägerband besteht
aus faserverstärktem Papier, das auch als sogenanntes Kraftpapier bezeichnet wird.
Das Kantenschutzband 10 besitzt ferner zwei untereinander
gleiche Verstärkungsstreifen 12, 12', die symmetrisch
zur Längsachse des Kantenschutzbandes 10 unter Ausbildung eines schmalen Spaltes 13 längslaufend auf das Trägerband
11 so aufkaschiert sind, daß jeweils über die Außenseiten der Verstärkungsstreifen 12, 12' längslaufende
Randstreifen 14, 14' des Trägerbandes 11 vorstehen. Durch die unter Ausbildung des längslaufenden Spaltes
voneinander beabstandete Anordnung der Verstärkungsstreifen 12, 12' auf dem Trägerband 11 ist letzteres unter
Ausbildung einer Faltkante 15 im Bereich des genannten Spaltes 13 mit nach innen weisenden Verstärkungsstreifen
12, 12' in jede gewünschte Winkelstellung faltbar.
Eine Faltung unter Einschluß eines Winkels *>C = 90°deuten
die strichpunktierten Linien 16, 16' in Fig. 2 an. Im gefalteten Zustand des Kantenschutzbandes 10 liegen
die Verstärkungsstreifen 12, 12' winkelinnenseitig.
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Die Oberseiten der auf dem Trägerband aufgenommenen Verstärkungsstreifen
12, 12' sind mit Oberflächenprofilierungen
in Form parallel zueinander verlaufender Längsrillen 17, 17' ausgerüstet. Gegenüber glatt ausgebildeten
Oberflächen der Verstärkungsstreifen 12, 12' vermitteln
diese Oberflächenprofilierungen eine verbesserte Haftung
mit Spachtelmasse.
Claims (4)
1. Kantenschutzband zum Bewehren von Außenecken bei mit Gipskartonplatten beplankten Trockenbau-Konstruktionen,
bei dem ein langgestrecktes Trägerband (11) aus durablem Papier, Faserflies oder ähnlichem Material auf einer
Seite mit zwei unter Ausbildung einer Faltkante (15) beabstandet voneinander durchlaufend aufkaschierten
Verstärkungsstreifen (12, 12') ausgerüstet ist, die aus
begrenzt elastisch verformbarem Kunststoff bestehen und so parallel zueinander verlaufend auf dem Trägerband (11)
angeordnet sind, daß längslaufende Randstreifen (14,
14') des Trägerbandes (11) jeweils außenseitig über die Verstärkungsstreifen (12, 12') vorstehen.
2. Kantenschutzband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Trägerband (11) aufkaschierten
Verstärkungsstreifen (12, 12') aus Polyvinylchlorid
bestehen.
3. Kantenschutzband nach Anspuch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die freiliegenden Oberseiten der auf das Trägerband (11) aufkaschierten Verstärkungsstreifen
(12, 12') mit Oberflachenprofilierungen (17, 17') versehe
&eegr; s i &eegr; d .
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4. Kantenschutzband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenprofilierungen der Verstärkungsstreifen
(12, 12') aus parallel zueinander verlaufenden Längsrillen (17, 17') bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29722571U DE29722571U1 (de) | 1997-12-20 | 1997-12-20 | Kantenschutzband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29722571U DE29722571U1 (de) | 1997-12-20 | 1997-12-20 | Kantenschutzband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29722571U1 true DE29722571U1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=8050290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29722571U Expired - Lifetime DE29722571U1 (de) | 1997-12-20 | 1997-12-20 | Kantenschutzband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29722571U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20113050U1 (de) | 2001-07-27 | 2002-01-17 | Weitzmann, Eugen, 01920 Steina | Dichtungs- und Spachtelleiste für den Wandanschluß von Gipskartonplatten u.dgl. |
| DE20210443U1 (de) | 2002-07-05 | 2002-09-05 | Wörner, Eckard, 72805 Lichtenstein | Einputzwinkel als Eckbewehrung |
| DE102018124058A1 (de) * | 2018-09-28 | 2020-04-02 | Protektorwerk Florenz Maisch Gmbh & Co. Kg | Spachtelprofil |
-
1997
- 1997-12-20 DE DE29722571U patent/DE29722571U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20113050U1 (de) | 2001-07-27 | 2002-01-17 | Weitzmann, Eugen, 01920 Steina | Dichtungs- und Spachtelleiste für den Wandanschluß von Gipskartonplatten u.dgl. |
| DE20210443U1 (de) | 2002-07-05 | 2002-09-05 | Wörner, Eckard, 72805 Lichtenstein | Einputzwinkel als Eckbewehrung |
| DE102018124058A1 (de) * | 2018-09-28 | 2020-04-02 | Protektorwerk Florenz Maisch Gmbh & Co. Kg | Spachtelprofil |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980416 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010122 |
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