DE29721091U1 - Tischkreissäge - Google Patents
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Description
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Gesthuysen & von Rohr
97.375.2.bo
Essen, den 26. November 1997
der Firma betreffend eine
Elektra Beckum AG Daimlerstraße 1
49716 Meppen
Tischkreissäge
Gesthuysen & von Rohr - 1 -
Die Erfindung betrifft eine Tischkreissäge mit den Merkmalen des Oberbegriffs von
Anspruch 1.
Im Bereich der stationären Holzbearbeitungsmaschinen (oder auch Metallbearbeitungsmaschinen,
die hier ohne daß das im weiteren immer ausdrücklich gesagt werden soll, mit im Blickfeld liegen) gibt es verschiedene Typen von Kreissägen. Im übrigen
behandelt die Lehre der vorliegenden Erfindung stationäre Maschinen, keine in der Hand gehaltenen Maschinen.
Ein komplettes Programm für Holzbearbeitungsmaschinen wird von der Anmelderin
bereitgestellt (Prospekt "Holzbearbeitungsmaschinen" der Anmelderin 10/94-EB-F-100.000/093
301 2131). Man findet hier Tischkreissägen als Baukreissägen, bei denen
das Sägeblatt nur in der Höhe verstellbar ist. Eine weiter ausgestaltete Tischkreissäge
hat nicht nur ein in der Höhe verstellbares Sägeaggregat, bei dieser ist das Sägeaggregat
vielmehr sowohl in der Höhe als auch in der Seitenneigung zumindest nach einer Seite stufenlos oder stufenweise verstellbar (Tischkreissäge TKHS, Seite 30 ff.
sowie Präzisionskreissäge PK 300 K, Seite 24 ff. des Prospekts der Anmelderin). Mit
einer Tischkreissäge, deren Sägeaggregat bezüglich der Gehrungsschnittachse nach
einer Seite hin seitenneigbar ist, sind Gehrungsschnitte in einer Schnittebene durchführbar.
Schifterschnitte, das sind Gehrungsschnitte, die in der Schnittebene um einen wählbaren Winkel geneigt sind, lassen sich nur dadurch herstellen, daß man das
Werkstück auf der Werkstückauflagefläche an Winkelanschlägen in dem gewünschten Winkel ausrichtet.
Eine in der Handhabung weiter verbesserte Tischkreissäge ist eine Unterflur-Zugkreissäge
(beispielsweise Unterflur-Zugkreissäge UK 330, Seiten 16 ff. des Prospekts der Anmelderin). Bei einer Unterflur-Zugkreissäge kann das Sägeaggregat nicht nur
in der Höhe verstellbar und bezüglich der Gehrungsschnittachse zur Seite hin neigbar
sein, sondern das Sägeaggregat kann auch noch in Längsrichtung in dem Sägeschlitz
in der Tischplatte von der hintersten Stellung bis nach vorne gezogen werden. Dadurch
wird die Schnittlänge wesentlich größer, ein Werkstück kann fixiert werden und auf der Werkstückauflagefläche liegenbleiben, während das Kreissägeblatt durch
das Werkstück gezogen wird.
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Gesthuysen & von Rohr - 2 -
Von einer als Unterflur-Zugkreissäge ausgeführten Tischkreissäge geht die Lehre der
vorliegenden Erfindung aus (EP - A - 0 615 807). Mit einer Unterflur-Zugkreissäge
kann man Schifterschnitte ebenfalls nur mit Verlagerung des Werkstückes herstellen.
Will man ein Werkstück mit einem in der Ebene der Werkstückauflagefläche bemessenen
Winkel schneiden, so muß man auch hier das Werkstück an Winkelanschlägen in der gewünschten Winkelstellung gegenüber dem Kreissägeblatt ausrichten.
Den Vorteil der Ausführbarkeit von Schifterschnitten ohne Verlagerung des Werkstückes
hat eine Kapp- und Gehrungssäge (z. B. KGS 330, Seiten 6 ff. des Prospekts der Anmelderin). Bei dieser befindet sich das Sägeaggregat auf der Oberseite der
Tischplatte. Zur Ausführung von Kappschnitten kann das Sägeaggregat um eine horizontale
Schwenkachse auf die Werkstückauflagefläche der Tischplatte heruntergeschwenkt werden. Ist das Sägeaggregat auf Zugstangen ziehbar, so sind größere
Schnittlängen erreichbar. Eine erste Gehrungsschnittachse liegt auch hier etwa in der
Ebene der Werkstückauflagefläche horizontal. Die Tischplatte ist aber zusätzlich
noch im Außengehäuse bzw. in einer Umfangsplatte des Außengehäuses um eine senkrecht zur Werkstückauflagefläche orientierte Hochachse jedenfalls begrenzt,
meist + 45 Grad drehbar. Die Hochachse stellt die zweite Gehrungsschnittachse dar.
Damit sind dann Gehrungsschnitte in zwei zueinander senkrecht stehenden Schnittebenen,
also Schifterschnitte ausführbar.
Eine Kapp- und Gehrungssäge hat regelmäßig den Nachteil, daß sehr große Werkstücke
nicht geschnitten werden können, weil die Schnittlänge nicht ausreicht. Wegen des oberhalb der Tischplatte angeordneten Sägeaggregates kann nämlich ein
großes plattenförmiges Werkstück nicht am Kreissägeblatt vorbeigeschoben werden.
Die Vorteile einer Tischkreissäge mit den Vorteilen einer Kapp- und Gehrungssäge
verbindet eine Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge (beispielsweise KGT 550, Seiten
14 ff. des Prospekts der Anmelderin). Bei einer Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge
ist die Tischplatte im Außengehäuse um 180° wendbar gelagert. An einer Seite der
Tischplatte ist das Sägeaggregat angebracht. Befindet sich die Tischplatte in der Position
mit dem Sägeaggregat auf der Oberseite, so kann die Säge als Kapp- und Gehrungssäge
verwendet werden. Dazu ist die Tischplatte selbst in die an sich im Außengehäuse
wendbar gelagerte Umfangsplatte drehbar eingelassen. In der Tischsägepo-
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sition befindet sich das Sägeaggregat unter der Tischplatte und ist in einer Tischsägeposition
fixiert, so daß das Kreissägeblatt von unten durch den Sägeschlitz nach oben hindurchragt. In dieser Position läßt sich die Tischplatte in der Umfangsplatte nicht
um die Hochachse drehen, die Tischkreissäge hat hier ihre übliche Funktion. Da das
Sägeaggregat nicht ausziehbar ist, ist die Schnittlänge in der Kappsägeposition vom
Durchmesser des Sägeblattes begrenzt.
Die Verlagerung des Werkstückes auf der Werkstückauflagefläche zur Erzielung von
Gehrungsschnitten in der Schnittebene oder Schifterschnitten hat insbesondere bei
beengten Platzverhältnissen erheblich Probleme. Steht eine solche Sägeeinrichtung
beispielsweise in einem Gang, so gibt es für langgestreckte Werkstücke im wesentlichen
nur eine mögliche Ausrichtung. Die Ausrichtung des Kreissägeblattes gegenüber dem Werkstück sollte dabei also möglichst durch Veränderung der Lage des
Kreissägeblattes, nicht des Werkstückes, erfolgen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tischkreissäge anzugeben, die umfassende
Sägefunktionen hat und mit der jedenfalls auch Schifterschnitte ausgeführt
werden können, ohne daß das Werkstück verlagert werden muß.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist gelöst bei einer Tischkreissäge mit den Merkmalen
des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1. Nebengeordnete Lösungen geben Anspruch 12 und Anspruch 17.
Erfindungsgemäß ist die Tischplatte zunächst im Außengehäuse nicht wendbar angeordnet.
Insoweit handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Säge also um eine echte Tischkreissäge, nicht um eine kombinierte Säge mit wendbarer Tischplatte. Diese
Tischplatte ist aber, insoweit wie die Tischplatte bei einer kombinierten Säge mit
wendbarer Tischplatte in der Position mit oberhalb der Tischplatte befindlichem Sägeaggregat,
um eine senkrecht zur Werkstückauflagefläche orientierte Hochachse drehbar im Außengehäuse bzw. in der Umfangsplatte des Außengehäuses gelagert. Anders
als bei der kombinierten Säge mit wendbarer Tischplatte ist also die Tischplatte
um die Hochachse drehbar, obwohl sich das Sägeaggregat stets unter der Tischplatte
befindet. Selbstverständlich muß das Sägeaggregat mit der Tischplatte um die Hochachse
drehbar sein.
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Mit der erfindungsgemäßen Tischkreissäge werden durch das Drehen der Tischplatte
auch winklige Querschnitte und Schifterschnitte sowie Längsschnitte in Werkstükken
(bei Drehstellung 90°) möglich, ohne die Winkellage des Werkstücks auf der Werkstückauflagefläche zu verändern. Das hat die positive Folge, daß die erfindungsgemäße
Tischkreissäge mit allen eventuell angebrachten Verbreiterungen und Verlängerungen auch an beengten Stellen, insbesondere in engen Fluren und Gängen
eingesetzt werden kann.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit dem nebengeordneten Anspruch 12 wird der Tatsache Rechnung getragen, daß
die der Lehre der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe im Grundsatz auch dann gelöst ist, wenn die Tischkreissäge nicht als Unterflur-Zugkreissäge, also ohne Zugfunktion
ausgeführt ist. Das Ziel, Schifterschnitte ausführen zu können, wird mit der drehbar gelagerten Tischplatte bereits erreicht. Der Vorteil der Unterflur-Zugkreissäge
ist aber besonders hervorzuheben, wenn man die universelle Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen
Tischkreissäge mit hinreichender Schnittlänge ohne Notwendigkeit zur Verlagerung des Werkstückes im Auge hat. Dafür, also für die Aufgabe einer möglichst
universell einsetzbaren Tischkreissäge, ist die Zugfunktion von erheblicher Bedeutung.
Mit dem weiter nebengeordneten Anspruch 17 wird einer gerade bei einer Tischkreissäge
besonders zweckmäßigen Absaugtechnik für die Späneabsaugung Rechnung getragen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung, in perspektivischer Ansicht, stark vereinfacht
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Tischkreissäge mit Kapp-, Gehrungs-, Tisch- und Unterflur-Zugfunktion,
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Fig. 2 zum Zwecke der Erläuterung der grundsätzlichen Zusammenhänge eine
Tischkreissäge des Standes der Technik in Form einer Unterflur-Zugkreissäge,
Fig. 3 in einer Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine modifizierte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Tischkreissäge,
Fig. 4 teilweise im Schnitt den Bereich des Kreissägeblattes einer erfindungsgemäßen
Tischkreissäge mit Späneabsaugung.
Zur Erläuterung der grundlegenden Zusammenhänge wird zunächst Fig. 2 erläutert.
Fig. 2 zeigt eine aus dem Stand der Technik bekannte Tischkreissäge (EP - A - 0 615
807) in der Ausführung als Unterflur-Zugkreissäge.
Diese zeigt zunächst ein Außengehäuse 1, das auf einem vom Außengehäuse 1 trennbaren
Untergestell 2 steht, das in an sich bekannter Weise zusammenfaltbar ist. Dadurch
wird die gesamte Tischkreissäge leichter transportabel.
Das Außengehäuse 1 weist zunächst eine eine Werkstückauflagefläche 3 bildende
Tischplatte 4 auf, die zusammen mit Seitenwangen 5 und mindestens zwei die Seitenwangen
5 unten verbindenden Querstangen 6 die die Verwindungssteifigkeit gewährleistenden
Strukturelemente des Außengehäuses 1 bildet.
Unter der Tischplatte 4 ist im Außengehäuse 1 ein Sägeaggregat 7 angeordnet, das in
Fig. 2 nur angedeutet ist und jedenfalls einen Antriebsmotor und ein die Tischplatte 4
von unten her in einem Sägeschlitz 9 durchsetzendes Kreissägeblatt 10 aufweist. Das
Kreissägeblatt 10 kann unmittelbar auf die Welle des elektrischen Antriebsmotors
aufgeflanscht sein, es kann aber auch über Übertragungselemente von dem beabstandeten
Antriebsmotor angetrieben werden. Man erkennt einen Spaltkeil 8 mit Schutzhaube.
Wie Fig. 2 schon erkennen läßt, erstreckt sich der Sägeschlitz 9 im wesentlichen über
die volle Länge der Tischplatte 4 und definiert damit eine Längsrichtung der Tischkreissäge
(parallel:zu den Seitenwangen 5 im hier dargestellten Ausführungsbeispiel).
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Das Sägeaggregat 7 ist dabei an in Längsrichtung verlaufenden Führungsschienen in
Längsrichtung verschiebbar, und zwar betätigt durch einen Zugstab 12, von dem in
Fig. 2 in erster Linie ein Zugknauf 13 zu erkennen ist, da sich das Sägeaggregat 7 in
einer hinteren Stellung befindet.
Durch die Längsverschiebbarkeit des Sägeaggregates 7 läßt sich das Kreissägeblatt
10 in Längsrichtung im Sägeschlitz 9 bewegen, daher kommt die Bezeichnung Unterflur-Zugkreissäge.
Der Vorteil der Unterflur-Zugkreissäge ist eben der grundsätzliche bauliche Charakter der Tischkreissäge, bei der oberhalb der Tischplatte 4 auf der
Werkstückauflagefläche 3 nur der aufragende Teil des Kreissägeblattes 10 erscheint,
so daß großflächige Werkstücke an dem Kreissägeblatt 10 vorbeigeschoben werden können.
Aufgrund der Funktion der Tischkreissäge lassen sich durch Änderung der Winkelstellung
des Werkstückes auf der Werkstückauflagefläche 3 auch Doppel-Gehrungsschnitte (Schifterschnitte) ausführen. Dazu ist wiederum die Zugfunktion zweckmäßig
nutzbar, weil dann das Werkstück nicht in der schrägen Position relativ zum Kreissägeblatt 10 verschoben werden muß, sondern das Kreissägeblatt 10 durch das
Werkstück hindurchgezogen werden kann.
All das ist weiter oben im allgemeinen Teil der Beschreibung in der Beschreibungseinleitung
ja auch schon im großen und ganzen erläutert worden.
Die Vorteile einer Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge gegenüber einer Unterflur-Zugkreissäge
sind im allgemeinen Teil der Beschreibung erläutert worden.
Fig. 1 zeigt nun eine Tischkreissäge, die die Funktionen einer Kapp-, Gehrungs- und
Tischkreissäge praktisch in eine Tischkreissäge mit feststehender Tischplatte 4 bzw.
eine entsprechende Unterflur-Zugkreissäge integriert. Die Tischplatte 4 ist also im
Außengehäuse nicht wendbar angeordnet. Sie ist aber mit ihrem Sägeschlitz 9 um eine senkrecht zur Werkstückauflagefläche 3 orientierte Hochachse drehbar im Außengehäuse
1, vorzugsweise in einer feststehenden Umfangsplatte 14 des Außengehäuses 1 gelagert. Das Sägeaggregat 7 ist mit der Tischplatte 4 gemeinsam um die
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Hochachse drehbar, so daß das Kreissägeblatt 10 in jeder Winkelstellung der Tischplatte
4 bezüglich der Hochachse im Sägeschlitz 9 in Zugrichtung bewegbar ist.
Das Sägeaggregat 7 kann auf einer eigenen Drehlagerung im Außengehäuse 1 laufen
und mit der Tischplatte 4 bewegungsgekoppelt sein, es kann aber auch an der Tischplatte
4 selbst gelagert also mit deren Drehlagerung gemeinsam drehbar sein.
Mit dieser Maßnahme werden in ein und derselben Tischkreissäge alle Funktionen,
die zuvor erläutert worden sind, integriert. Gegenüber einer reinen Unterflur-Zugkreissäge
hat die erfindungsgemäße Tischkreissäge den Vorteil, daß durch Drehen der Tischplatte 4 auch winklige Querschnitte, Schifterschnitte und Längsschnitte ohne
Veränderung der Winkellage des Werkstückes möglich sind. Das hat zur Folge, daß die erfindungsgemäße Tischkreissäge 4 mit allen eventuell angebrachten Verbreiterungen
und Verlängerungen auch an beengten Stellen, insbesondere in engen Fluren und Gängen eingesetzt werden kann. Das gilt insbesondere bei Nutzung der Zugfunktion.
Gegenüber einer Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge hat die erfindungsgemäße Tischkreissäge den Vorteil, daß die Konstruktion sehr viel einfacher ist, weil
die Tischplatte 4 nicht wendbar im Außengehäuse 1 angebracht werden muß. Außerdem
ist eine Tischkreissäge wegen der Lage des Sägeaggregates 7 systematisch anwendungsgerechter
und wesentlich standsicherer als eine Säge mit oberhalb der Tischplatte 4 befindlichem Sägeaggregat.
Mit der Erfindung ist es gelungen, alle Vorteile der verschiedenen, zuvor erläuterten
Sägentypen miteinander zu kombinieren.
Zweckmäßig ist es, wenn auch in Fig. 1 nicht unbedingt zu erkennen, daß das Sägeaggregat
7 an der Tischplatte 4 in Zugrichtung verschiebbar gelagert ist.
Weiter ist es nicht dargestellt, daß nach bevorzugter Lehre Führungsschienen an der
Tischplatte 4 angeordnet und damit mit der Tischplatte 4 drehbar sind, daß ein Schlitten
für das Sägeaggregat 7 hängend angebracht ist und daß, vorzugsweise, die Führungsschienen
durch von oben her die Tischplatte 4 durchsetzende Schrauben an der Tischplatte 4 befestigt sind oder an der Tischplatte 4 integral angeformt sind.
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Fig. 1 zeigt, daß das Außengehäuse 1 nach bevorzugter Ausführung an der Vorderseite
eine sich unter der Tischplatte 4 erstreckende Ausnehmung 15 aufweist, in der ein Betätigungselement 12, 13, hier ausgeführt als Zugstab 12 mit Knauf 13, nach
rechts und links schwenkbar angeordnet ist. Bei zweckmäßiger Gestaltung dieses Betätigungselements
12, 13 kann man eine Einhandbedienung realisieren. Hier erfolgt eine Arretierung durch Schwenken des Knaufs 13 um seine Mittelachse. Man erkennt
eine seitlich verlaufende Kulisse 11 für die Einstellung der Seitenneigung des
Kreissägeblattes 10.
In vorteilhafter Weise kann man vorsehen, daß die Tischplatte 4 hinsichtlich ihrer
Schwenkung zumindest in der Schwenk-Mittelstellung, vorzugsweise auch in anderen
wesentlichen Schwenk-Winkelstellungen, arretierbar ist. Für die Arretierung der
Tischplatte 4 kann man ohne weiteres vorsehen, daß diese durch Anheben des Betätigungselements
12, 13 lösbar ist. Das entspricht einer ergonomisch zweckmäßigen Gestaltung mit der Arbeitsreihenfolge "Anheben, Drehen, Loslassen (nach unten zurückfedern)
und dadurch Arretieren".
Weiter kann man vorsehen, daß das Sägeaggregat 7 in seiner Verschiebe-Mittelstellung
und/oder in der hintersten Verschiebestellung und, vorzugsweise, auch noch in anderen Verschiebestellungen arretierbar ist.
Grundsätzlich wäre eine Alternative, die für bestimmte Ausführungsformen einer solchen
Tischkreissäge zweckmäßig wäre, daß das Sägeaggregat 7 nur in der Schwenk-Mittelstellung
in Zugrichtung verschiebbar ist. Generell für Unterflur-Zugkreissägen gilt eine Ausgestaltung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Sägeaggregat 7 in
Richtung der hintersten Verschiebestellung federvorgespannt ist.
Aus dem Stand der Technik von Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissägen ist es für sich
bekannt, daß in der Umfangsplatte 14 ein den Sägeschlitz 9 in der Schwenk-Mittelstellung
verlängerndes Schlitzstück angeordnet ist. Eine solche Konstruktion läßt sich natürlich auch bei der erfindungsgemäßen Tischkreissäge realisieren. Überdies
kann man vorsehen, derartige Schlitzstücke, die in der Zeichnung Fig. 1 nicht dargestellt
sind, auch in mehreren Winkelstellungen vorzusehen, um auch in mehreren Winkelstellungen die zur Verfügung stehende Schnittlänge zu vergrößern.
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Fig. 3 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tischkreissäge,
bei der sich seitlich des Kreissägeblattes 10 in jeweils um 45° versetzt zueinander
angeordneten Positionen Längenmaßskalen 16 befinden. Man kann so unmittelbar auf der Tischplatte 4 die Länge eines abzutrennenden Abschnittes einstellen und
hat gleichzeitig eine Winkelskala realisiert.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung mit einem Späneauffangkasten 17 unterhalb der
Tischplatte 4 mit einem Absaugstutzen 18 und dem mit einer Späneabsaughaube versehenen
Spaltkeil 8 mit einem daran angebrachten Absaugstutzen 19. Beide Absaugstutzen 18, 19 sind an ein nicht weiter dargestelltes Absauggebläse angeschlossen.
Fig. 4 zeigt nun, daß der Absaugstutzen 18 am Späneauffangkasten 17 geschlossen
ist. Dies ist so realisiert, daß dieser Absaugstutzen 18 wahlweise verschließbar ist.
Normalerweise sind beide Absaugstutzen 18, 19 offen. Jeder Absaugstutzen 18, 19 benötigt zum reibungslosen Betrieb einen bestimmten Luft-Volumenstrom, damit die
erzeugten Sägespäne mitgerissen werden. Das bedeutet einen vergleichsweise hohen
Energieaufwand in der Absaugeinrichtung.
Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß man nur über die Späneabsaughaube 8
und deren Absaugstutzen 19 normalerweise alle Späne befriedigend absaugen kann, so daß im Normalfall der Absaugstutzen 18 am Späneauffangkasten 17 geschlossen
sein kann. Lediglich bei Durchführung von längeren Verdecktschnitten, bei denen das Kreissägeblatt 10 das Werkstück nicht durchsetzt, muß der Absaugstutzen 18 am
Späneauffangkasten 17 geöffnet werden.
Dargestellt ist, daß der Absaugstutzen 18 am Späneauffangkasten 17 durch ein Luftleitblech
20 geschlossen ist, das gleichzeitig eine vorzügliche Leitung der Späne wieder nach oben bewirkt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Luftleitblech 20
an der Tischplatte 4 befestigt und aus Federstahl ausgeführt, so daß es sich der Kontur
des Späneauffangkastens 17 einfach anpaßt.
Zum Öffnen des Absaugstutzens 18 kann man das Luftleitblech 20 zur Seite
schwenken, man kann aber auch den Späneauffangkasten 17 insgesamt nach unten
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verlagern und dadurch den Absaugstutzen 18 öffnen. Hier gibt es verschiedene konstruktive
Möglichkeiten.
Wie weiter oben schon erläutert worden ist, gilt im übrigen die Lehre der Erfindung
auch im wesentlichen dann, wenn eine Tischkreissäge keine Unterflur-Zugfunktion
hat, also das Sägeaggregat 7 unterhalb der Tischplatte 4 fest in Mittelstellung angeordnet
ist.
Claims (18)
1. Tischkreissäge mit einem Außengehäuse (1) mit einer eine Werkstückauflagefläche
(3) bildenden, im Außengehäuse (1) nicht wendbar angeordneten Tischplatte (4),
mit einem unter der Tischplatte (4) angeordneten Sägeaggregat (7) mit einem Antriebsmotor
und einem die Tischplatte (4) von unten her in einem Sägeschlitz (9) durchsetzenden Kreissägeblatt (10),
wobei der Sägeschlitz (9) sich über einen Großteil der Länge der Tischplatte (4) erstreckt
und damit eine Zugrichtung an der Tischkreissäge definiert,
wobei das Sägeaggregat (7) gegenüber der Tischplatte (4) in Zugrichtung verschiebbar
ist, wodurch das Kreissägeblatt (10) sich in Zugrichtung im Sägeschlitz (9) bewegt,
und
wobei, vorzugsweise, das Sägeaggregat (7) bezüglich einer in Zugrichtung verlaufenden
und vorzugsweise etwa in der Ebene der Werkstückauflagefläche (3) im Sägeschlitz
(9) liegenden Gehrungsschnittachse jedenfalls nach einer Seite hin seitenneigbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Werkstückauflagefläche (3) bildende Tischplatte (4) mit dem Sägeschlitz
(9) um eine senkrecht zur Werkstückauflagefläche (3) orientierte Hochachse drehbar
im Außengehäuse (1), vorzugsweise in einer Umfangsplatte (14) des Außengehäuses (1) gelagert ist und
daß das Sägeaggregat (7) mit der Tischplatte (4) um die Hochachse drehbar ist.
2. Tischkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeaggregat
(7) an der Tischplatte (4) vorzugsweise an in Zugrichtung verlaufenden Führungsschienen
in Zugrichtung verschiebbar gelagert ist.
3. Tischkreissäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen
an der Tischplatte (4) angeordnet sind und das Sägeaggregat (7) in einem Schlitten
hängend angebracht ist und daß, vorzugsweise, die Führungsschienen durch von
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oben her die Tischplatte (4) durchsetzende Schrauben an der Tischplatte (4) befestigt
sind oder an der Tischplatte integral angeformt sind.
4. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Außengehäuse (1) an der Vorderseite eine sich unter der Tischplatte (4) erstrekkende
Ausnehmung (15) aufweist, in der ein Betätigungselement (12, 13) nach rechts und links schwenkbar angeordnet ist.
5. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tischplatte (4) hinsichtlich ihrer Schwenkung zumindest in der Schwenk-Mittelstellung,
vorzugsweise auch in anderen wesentlichen Schwenk-Winkelstellungen, arretierbar
ist.
6. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Arretierung der Tischplatte (4) durch Anheben des Betätigungselementes (12,
13) lösbar ist.
7. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sägeaggregat (7) in seiner Verschiebe-Mittelste llung und/oder in der hintersten
Verschiebestellung und, vorzugsweise, auch noch in anderen Verschiebestellungen arretierbar ist.
8. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sägeaggregat (7) nur in der Schwenk-Mittelstellung in Zugrichtung verschiebbar
ist.
9. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sägeaggregat (7) in Richtung der hintersten Verschiebestellung federvorgespannt
ist.
10. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Umfangsplatte (14) ein den Sägeschlitz (9) in der Schwenk-Mittelstellung verlängerndes
Schlitzstück angeordnet ist.
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11. Tischkreissäge nach Ansprach 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umfangsplatte
(14) in mehreren Schwenk-Winkelstellungen den Sägeschlitz (9) verlängernde
Schlitzstücke angeordnet sind.
12. Tischkreissäge mit einem Außengehäuse (1) mit einer eine Werkstückauflagefläche
(3) bildenden, im Außengehäuse (1) nicht wendbar angeordneten Tischplatte (4),
mit einem unter der Tischplatte (4) angeordneten Sägeaggregat (7) mit einem Antriebsmotor
und einem die Tischplatte (4) von unten her in einem Sägeschlitz (9) durchsetzenden Kreissägeblatt (10),
wobei, vorzugsweise, das Sägeaggregat (7) bezüglich einer in der Richtung der
Ebene des Kreissägeblattes (10) verlaufenden und vorzugsweise etwa in der Ebene der Werkstückauflagefläche (3) im Sägeschlitz (9) liegenden Gehrungsschnittachse
jedenfalls nach einer Seite hin seitenneigbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Werkstückauflagefläche (3) bildende Tischplatte (4) mit dem Sägeschlitz
(9) um eine senkrecht zur Werkstückauflagefläche (3) orientierte Hochachse drehbar
im Außengehäuse (1), vorzugsweise in einer Umfangsplatte (14) des Außengehäuses (1) gelagert ist und
daß das Sägeaggregat (7) mit der Tischplatte (4) um die Hochachse drehbar ist.
13. Tischkreissäge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengehäuse
(1) an der Vorderseite eine sich unter der Tischplatte (4) erstreckende Ausnehmung
(15) aufweist, in der ein Betätigungselement (12, 13) nach rechts und links schwenkbar angeordnet ist.
14. Tischkreissäge nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tischplatte (4) hinsichtlich ihrer Schwenkung zumindest in der Schwenk-Mittelstellung,
vorzugsweise auch in anderen wesentlichen Schwenk-Winkelstellungen, arretierbar
ist.
15. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
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Gesthuysen & von Rohr - 14 -
eine Arretierung der Tischplatte (4) durch Anheben des Betätigungselementes (12,
13) lösbar ist.
16. Tischkreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die die Werkstückauflagefläche (3) bildende Tischplatte (4) seitlich des Kreissägeblattes
(10), insbesondere rechtwinklig und/oder in einem anderen signifikanten Winkel zur Ebene des Kreissägeblattes (10) verlaufend, mindestens eine Längenmaßskala
(16) aufweist.
17. Tischkreissäge mit einem Außengehäuse (1) mit einer eine Werkstückauflagefläche
(3) bildenden, im Außengehäuse (1) nicht wendbar angeordneten Tischplatte (4),
mit einem unter der Tischplatte (4) angeordneten Sägeaggregat (7) mit einem Antriebsmotor
und einem die Tischplatte (4) von unten her in einem Sägeschlitz (9) durchsetzenden Kreissägeblatt (10),
wobei, vorzugsweise, das Sägeaggregat (7) bezüglich einer in der Richtung der
Ebene des Kreissägeblattes (10) verlaufenden und vorzugsweise etwa in der Ebene der Werkstückauflagefläche (3) im Sägeschlitz (9) liegenden Gehrungsschnittachse
jedenfalls nach einer Seite hin seitenneigbar ist,
wobei dem Kreissägeblatt (10) unterhalb der Tischplatte (4) ein Späneauffangkasten
(17) mit Absaugstutzen (18) und oberhalb der Tischplatte (4) eine Späneabsaughaube
(8) mit Absaugstutzen (19) zugeordnet ist, wobei beide Absaugstutzen (18, 19) an ein
Absauggebläse anschließbar sind,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Absaugstutzen (18) am Späneauffangkasten (17) wahlweise verschließbar ist.
18. Tischkreissäge nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen
des Absaugstutzens (18) am Späneauffangkasten (17) ein Luftleitblech (20), vorzugsweise
aus Federstahl, vorgesehen ist.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721091U DE29721091U1 (de) | 1997-06-09 | 1997-11-28 | Tischkreissäge |
| CN98805955A CN1259892A (zh) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | 移动式台式圆盘锯 |
| AU83361/98A AU8336198A (en) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | Transportable bench circular saw |
| CA 2289615 CA2289615C (en) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | Transportable circular table saw |
| DE59802839T DE59802839D1 (en) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | Transportable tischkreissäge |
| JP50107299A JP3516053B2 (ja) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | 輸送可能な丸のこ盤 |
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| US09/424,876 US6370997B1 (en) | 1997-06-09 | 1998-06-05 | Transportable bench circular saw |
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| DE29710712 | 1997-06-19 | ||
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