DE29721981U1 - Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger Teile - Google Patents
Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger TeileInfo
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- DE29721981U1 DE29721981U1 DE29721981U DE29721981U DE29721981U1 DE 29721981 U1 DE29721981 U1 DE 29721981U1 DE 29721981 U DE29721981 U DE 29721981U DE 29721981 U DE29721981 U DE 29721981U DE 29721981 U1 DE29721981 U1 DE 29721981U1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/07—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of multiple interengaging protrusions on the surfaces, e.g. hooks, coils
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
R. 33111
11.12.97 Ku/Me
ROBERT BOSCH GMBH, 70442 Stuttgart
Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger,
dünnwandiger Teile
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung nach der Gattung
des Anspruchs 1.
Es ist schon eine derartige Steckverbindung bekannt (DE 88 11 540 Ul), bei welcher der Haken die Öffnung des
0 völlig eben ausgebildeten anderen Teils durchgreift und demzufolge über die Fläche des anderen Teils hervorsteht.
Diese Ausbildung der Steckverbindung kann in vielen Fällen
stören.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Steckverbindung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß keines der Elemente der Steckverbindung im montierten Zustand beider
Teile aus der freiliegenden Wandfläche heraustritt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im
Anspruch 1 angegebenen Steckverbindung möglich. 35
R. 33111
Die im Anspruch 2 offenbarte Ausgestaltung der Steckverbindung erhöht deren Belastbarkeit gegen Zerstören
durch unsachgemäßes Trennen der beiden Teile und mindert die Verletzungsgefahr an scharfen Kanten.
5
Mit der im Anspruch 3 angegebenen Weiterbildung der Steckverbindung wird das Fügen der beiden Teile erleichtert,
denn das Eingreifen der Rastnase in die zweite Öffnung kennzeichnet die zum Herstellen der Steckverbindung
erforderliche Ausgangsstellung.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch eine mit einem Haken und einer Tasche
gebildete Steckverbindung zweier flächiger Teile, Figur 2 einen Längsschnitt der beiden Teile vor dem Herstellen der
0 Steckverbindung gemäß Figur 1, Figur 3 eine Ansicht auf ein Teil mit einem Haken, in Richtung des Pfeiles III in Figur
gesehen, und Figur 4 eine Ansicht auf das andere Teil mit einer Tasche, in Richtung des Pfeiles IV in Figur 2 gesehen.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Eine in Figur 1 der Zeichnung im Längsschnitt dargestellte Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger,
dünnwandiger Teile ist an zwei mit ihrer Kontaktfläche 10 0 bzw. 11 aneinander abgestützten Blechteilen 12 und 13
verwirklicht. Das eine Blechteil 12 hat einen um die Blechdicke über die Ebene der Kontaktfläche 10 in Richtung
auf das andere Blechteil 13 vorspringenden Haken 14 (Figur 2). Der zungenförmig gestaltete Haken 14 liegt im
wesentlichen innerhalb eines etwa rechteckförmig
• *
R. 33111
ausgebildeten Durchbruchs 15 des Blechteils 12 (Fig. 3). An seiner Basis 16 ist der Haken 14 dreiseitig durch schräg
verlaufende Übergänge 17 mit der angrenzenden Wand 18 des Blechteils 12 verbunden. Dem Haken 14 sind zwei in gewissem
Abstand in Haken-Längsrichtung hintereinander liegende Öffnungen 19 und 20 zugeordnet. Die hakennahe Öffnung 19 ist
eine Ausrichtöffnung, die Öffnung 20 ist eine Rastöffnung.
Das andere Blechteil 13 ist mit einer den beiden Öffnungen 19, 20 zugeordneten Rastnase 23 ausgestattet (Figur 4). Mit
einem Abstand zur Rastnase 23, welcher etwa dem Abstand zwischen der AusriehtÖffnung 19 und dem Haken 14 mit Basis
16 am Blechteil 12 entspricht, ist das andere Blechteil 13 mit einer rechteckförmigen Öffnung 24 versehen. Die Breite
der Öffnung 24 entspricht der Breite des Hakens 14 einschließlich der Übergänge 17; die Länge der Öffnung
entspricht der Länge des Hakens 14 einschließlich Basis 16 und Übergang 17. Auf der von der Rastnase 23 abgewandten
Seite der Öffnung 24 schließt sich ein Wandabschnitt 25 an, 0 welcher um das Maß der Blechdicke über die Kontaktfläche
hinaus in der gleichen Richtung wie die Rastnase 23 vorspringt (Fig. 2). Der Wandabschnitt 25 weist eine Breite
auf, welche derjenigen des Hakens 14 entspricht; die Länge des Wandabschnitts 25 entspricht der innerhalb des
Durchbruchs 15 freiliegenden Länge des Hakens 14. Der Wandabschnitt 25 bildet mit an seinen drei Seiten schräg zur
angrenzenden Wand 26 des Blechteils 13 verlaufenden Übergängen 27 eine Tasche 28 zur Aufnahme des Hakens 14.
Dabei entspricht die Breite der Tasche 28 etwa der Breite des Durchbruchs 15 im Blechteil 12; die Länge der Tasche
entspricht etwa der nicht vom Haken 14 eingenommenen freien Länge des Durchbruchs 15.
R. 33111
Die Steckverbindung der beiden Blechteile 12 und 13 ist auf folgender Weise zu erzeugen:
Die beiden Blechteile 12 und 13 werden derart mit ihren beiden Kontaktflächen 10 und 11 aneinander zur Anlage
gebracht, daß die Rastnase 23 in die Ausrichtöffnung 19 passend eingreift und der Haken 14 einschließlich seiner
Übergänge 17 in der Öffnung 24 des Blechteils 13 zu liegen kommt. Anschließend werden die beiden Blechteile 12 und 13
relativ zueinander verschoben, so daß der Haken 14 den Wandabschnitt 25 übergreifend in die Tasche 28 eindringt.
Dabei gelangt die Rastnase 23 außer Eingriff mit der Ausrichtöffnung 19. Die Relativbewegung der beiden
Blechteile 12 und 13 ist abgeschlossen, wenn mit dem Eingreifen der Rastnase 23 in die Rastöffnung 2 0 der Haken
14 mit seiner freiliegenden Länge völlig in der Tasche 28 aufgenommen ist. In diesem Zustand stoßen die Übergänge 17
des Hakens 14 und die Übergänge 27 der Tasche 28 stirnseitig aufeinander. Der Haken 14 tritt ebensowenig wie die Tasche
28 über die freiliegenden Wandflächen 31 am Blechteil 13 bzw. 32 am Blechteil 12 hinaus (Figur 1).
Claims (3)
1. Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger Teile (12, 13), von denen das eine
Teil (12) mit einem aus der Kontaktfläche (10) vorspringenden Haken (14) und das andere Teil (13) mit einer
Öffnung (24) für den Durchtritt des Hakens (14) versehen ist, der auf der kontaktflächenabgewandten Seite einen
Wandabschnitt (25) des anderen Teils (13) übergreift, sowie mit einer Rastnase (23) an einem Teil (13), die beim
Fertigstellen der Steckverbindung in eine Rastöffnung (20) des zweiten Teils (12) eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wandabschnitt (25) als den Haken (14) aufnehmende Tasche (28) ausgebildet ist, daß der Haken (14) von einem
die Tasche (28) aufnehmenden Durchbruch (15) umgeben ist und daß der Haken (14) und die Tasche (28) um die Wandstärke des
jeweils anderen Teils (12, 13) erhaben aus der Kontaktfläche (10, 11) des entsprechenden Teils (12, 13) heraustreten.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haken (14) an seiner Basis (16) und die Tasche (28) mit schräg verlaufenden Übergängen (17, 27) zur Wand (18,
26) des entsprechenden Teils (12, 13) ausgebildet sind.
R. 33111
3. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (12) eine zwischen der Rastöffnung (20)
und dem Haken (14) liegende zweite Öffnung (19) aufweist, in welche die Rastnase (23) beim Einführen des Hakens (14) in
die der Tasche (28) zugeordnete Öffnung (24) passend
eingreift.
eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721981U DE29721981U1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger Teile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721981U DE29721981U1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger Teile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29721981U1 true DE29721981U1 (de) | 1999-04-08 |
Family
ID=8049877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29721981U Expired - Lifetime DE29721981U1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Steckverbindung zum punktuellen Verbinden zweier flächiger, dünnwandiger Teile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29721981U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE29912241U1 (de) | 1999-07-13 | 1999-12-30 | Friedrichs, Heinz, 41749 Viersen | Aufhänger zur Befestigung von Gegenständen an ebenen Flächen |
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-
1997
- 1997-12-12 DE DE29721981U patent/DE29721981U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990520 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010405 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040331 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060307 |
|
| R071 | Expiry of right |