DE29721790U1 - Bohrmehlaufnehmender Bohrer - Google Patents
Bohrmehlaufnehmender BohrerInfo
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Description
Gebrüder Heller Dinklage GmbH, Steinfelder Str. 11,
49413 Dinklage
Die vorliegende Erfindung betrifft einen bohrmehlaufnehmenden
Bohrer, mit einem hohlen, insbesondere rohrförmigen, Bohrschaft, an dessen in Vorschubrichtung weisenden
Seite eine sich über den gesamten Durchmesser des Bohrschaftes erstreckende Schneidplatte mit einer in der Bohrerachse
befindlichen Bohrspitze im wesentlichen symmetrisch zur Bohrerachse angeordnet ist.
Ein derartiger Bohrer ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 09 293 bekannt. Sowohl bei dem aus dem vorgenannten
Gebrauchsmuster als auch bei dem aus dem US-Patent Nr. 4,275,796 bekannten bohrmehlaufnehmenden Bohrer ist
die Schneidplatte eine fünfeckige Hartmetallplatte, die in einem Querschlitz in dem Rohrende angeordnet und daran
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BOEHMMT &
befestigt ist. Die Schmalkanten der Schneidplatte stehen über den Umfang des Bohrschaftes vor, so daß sich ein entsprechender
Flugkreis ergibt, dessen Durchmesser dem Bohrlochdurchmesser entspricht. Die durch die jeweiligen
Schmalkanten und die Dachflächen der Schneidplatte gebildeten Ecken stehen in Vorschubrichtung über das Rohrende
des Bohrschaftes vor. Eine derartige Gestaltung und Anordnung der Schneidplatte weist den Nachteil auf, daß zu Beginn
des Bohrens mit bohrmehlaufnehmenden Bohrern Bohrstaub noch nicht in den hohlen Bohrschaft eintritt, sondern
in das unmittelbare Umfeld der Bohrstelle gelangt.
Der Erfindung liegt somit die-Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen
bohrmehlaufnehmenden Bohrer derart weiterzubilden, daß auch zu Beginn des Bohrens kein Bohrstaub in
das unmittelbare Umfeld der Bohrstelle gelangt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der
radiale Überstand der Schneidplatte gegenüber der Mantelfläche des Bohrschaftes und der axiale Vorstand in Vorschubrichtung
der Schneidplatte gegenüber dem Bohrschaft auf ein Minimum reduziert sind.
Dabei kann vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze im wesentlichen
geradlinig verläuft.
Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze
in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuerst mit einer ersten Steigung Ui1 und dann mit einer zweiten Steigung
m2, die größer als die erste Steigung Tn1 ist, auf die
Bohrerachse zuläuft.
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BOEHMERT *& BOEHtCfERT *
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann
vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst im wesentlichen
radial nach innen und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft. Durch eine derartige Gestaltung
wird die zu Beginn des Bohrvorganges anfallende Menge Bohrmehl gegenüber bohrmehlaufnehmenden Bohrern mit einer
herkömmlichen Schneidplatte bis zum Eintauchen des Rohranfangs des Bohrschaftes in das Bohrloch besonders wirksam
auf ein Minimum reduziert.
Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze
zuerst entgegengesetzt zur Vorschubrichtung und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft. Eine
derartige Gestaltung der Schneidplatte ist für die Abfuhr des Bohrmehls in das Rohrinnere des Bohrschaftes besonders
förderlich.
Es ist auch denkbar, daß die Schneidplatte sich geradlinig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die Schneidplatte sich bogenförmig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
Durch den bogenförmigen Verlauf der Schneidplatte wird eine Schaufelwirkung (Förderwirkung, Transportunterstützung)
des Bohrmehls in das Rohrinnere des Bohrschaftes erreicht.
Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, daß die Schneidplatte sich s-förmig über den Durchmesser des Bohrschaftes
erstreckt.
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-A-
Günstigerweise ist die Schneidplatte in sich gewunden. Dadurch wird die Schaufelwirkung (Förderwirkung, Transportunterstützung)
noch weiter erhöht.
Vorzugsweise weist der Bohrschaft auf seiner entgegen der Vorschubrichtung weisenden Seite einen geringeren Außendurchmesser
als auf seiner in Vorschubrichtung weisenden Seite auf. Durch diese Maßnahme wird ein ruckartiges
"Hängenbleiben" bzw. ansatzweises "Festfressen" des Bohrers im Bohrloch, speziell beim Bohren mit größerer Bohrtiefe,
vermieden.
Günstigerweise beträgt die Länge des Bereiches mit dem
größeren Außendurchmesser maximal ein Drittel der Gesamtlänge des Bohrers. Auch kann der Übergang von einem größeren
Durchmesser an der Spitze des Bohrers zum dünneren Durchmesser am hinteren Ende des Borschaftes fließend
sein, so daß sich ein konischer Verlauf ergibt.
Schließlich besteht die Schneidplatte vorzugsweise aus
Hartmetall.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß durch die erfindungsgemäße Anordnung und Gestaltung
der Schneidplatte im Endeffekt die Schneidplatte fließend in die Rohroberkante des Bohrschaftes übergeht und somit
zu Beginn des Bohrvorganges nur sehr wenig oder gar kein Bohrmehl an dem hohlen Bohrschaft vorbei in die Umwelt
gelangt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele anhand der schematischen
BOEHMEkf&BÖEtivffiRT" *
Zeichnungen im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers
gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte eine
Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und rechts
eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite gezeigt ist;
Fig. 2 weitere Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden
Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte
eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und
rechts eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite gezeigt ist;
Fig. 3 weitere Ausführungsformen des bohrmehlaufnehmenden
Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte
oben eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers,
in der Mitte unten eine Seitenansicht eines gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten
Bohrers, mit einer in sich gewundenen Schneidplatte und rechts oben eine Aufsicht auf
die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers sowie rechts unten eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung
weisende Seite des Bohrers mit in sich gewundener Schneidplatte gezeigt ist;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des bohrmehlaufneh-
B0EHM£IlV*&BC5£MCffiRT"' &Ggr;
menden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der
Mitte oben eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten
Bohrers, in der Mitte unten eine Seitenansicht eines gegenüber der links gezeigten Seitenansicht
um 90° gedrehten Bohrers, mit in sich gewundener Schneidplatte und rechts oben eine Aufsicht auf
die in Vorschubrichtung weisende Seite sowie rechts unten eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung
weisende Seite des Bohrers mit in sich gewundener Schneidplatte gezeigt ist;
Fig. 5 Seitenansichten von drei weiteren Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Bohrers; und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bohrers in Seitenansicht.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden
Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht der in Vorschubrichtung weisenden Seite des
Bohrers, in der Mitte eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und
rechts eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers gezeigt ist. Der erfindungsgemäße Bohrer
weist einen rohrförmigen Bohrschaft 10 auf, in dessen in Vorschubrichtung zeigendes Ende eine sich quer über den
Durchmesser des Rohres erstreckende Schneidplatte 12 aus Hartmetall eingesetzt ist. Die Schneidplatte 12 ist fünfeckig
gestaltet und weist zwei Schneidkanten 14, die sich unter einem Spitzenwinkel &agr; schneiden und eine Bohrerspitze
16 bilden, und zwei Schmalkanten 18 auf. Die Schneid-
&igr; ft t »f ♦♦ ♦··*
BOEIMERT &
platte 12 ist derart gestaltet und angeordnet, daß die Rohroberkante des Bohrschaftes 10 mit den von den jeweiligen
Schmalkanten 18 und Schneidkanten 14 gebildeten Ecken 2 0 zusammenfällt. Darüber hinaus stimmt der Außendurchmesser
der Schneidplatte 12 mit dem Außendurchmesser des Bohrschaftes nahezu überein, wobei die Schneidplatte 12
nur minimal übersteht. Auf diese Weise wird es möglich, daß zu Beginn eines Bohrvorganges nur sehr wenig Bohrmehl
außerhalb des hohlen Bohrschaftes gelangt und der größte Teil des Bohrmehls durch das Rohrinnere 22 abgeführt wird.
Der bohrmehlaufnehmende Bohrer kann ein Stein-, Betonoder artverwandter Bohrer sein.
Fig. 2 zeigt zu Fig. 1 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers
gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Schneidplatte 12 weist eine mittig angeordnete Bohrerspitze 16 mit sich
daran radial außen anschließenden, radial erstreckenden Schneidkanten 14 auf. Die jeweiligen sich durch die
Schneidkanten 14 und Schmalkanten 18 ergebenden Ecken 2 befinden sich auf der Rohroberkante des Bohrschaftes
Der Außendurchmesser der Schneidplatte. 12 stimmt mit dem
Außendurchmesser des Bohrschaftes 10 nahezu überein, wobei die Schneidplatte 12 nur minimal übersteht. Durch, den radialen
Verlauf der Schneidkanten 14 wird die zu Beginn eines Bohrvorganges anfallende Menge Bohrmehl gegenüber
herkömmlichen Schneidplatten bis zum Eintauchen des Rohranfangs des Bohrschaftes in das Bohrloch besonders wirksam
auf ein Minimum reduziert.
Fig. 3 zeigt wiederum zu Fig. 1 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden
Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung. In der links
gezeigten Seitenansicht weist die Schneidplatte 12 eine dachförmige Gestaltung auf, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist.
Wie sich jedoch aus den in der Mitte und rechts gezeigten Ansichten ergibt, ist die Schneidplatte 12 in Aufsicht
bogenförmig gestaltet, wobei die Bohrerspitze 16 sich wieder auf der Bohrerachse befindet. Durch den bogenförmigen
Verlauf der Schneidplatte 12 wird eine Schaufelwirkung
(Förderwirkung, Transportunterstützung) des Bohrmehls in das Rohrinnere 22 ermöglicht. In der Mitte unten und
rechts unten ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bohrers gezeigt, bei der die Schneidplatte 12 zusätzlich in sich sich gewunden ist, um die Förderwirkung weiter
zu erhöhen. Im übrigen sind die Ecken 20 wie bei den
Bohrern von Fig. 1 und 2 gestaltet und angeordnet.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bohrers gezeigt, die eine Kombination der Ausführungsformen gemäß Fig. 2 und 3 ist.
Fig. 5 zeigt Seitenansichten von drei weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Bohrers. Wie bei dem in
Fig. 1 gezeigten Bohrer schneiden sich die Schneidkanten 14 unter einem Spitzenwinkel &agr; und bilden eine Bohrerspitze
16. Abweichend von herkömmlichen bohrmehlaufnehmenden Bohrern (,wobei der Schneidkantenverlauf der Schneidplatte
desselben ebenfalls eingezeichnet ist), die einen Spitzenwinkel von ca. 13 0° aufweisen, weist die auf der linken
Seite gezeigte Ausführungsform einen größeren Spitzenwinkel
und die in der Mitte gezeigte Ausführungsform einen kleineren Spitzenwinkel auf. In der auf der rechten Seite
gezeigten Ausführungsform verlaufen die Schneidkanten 14
ausgehend von den Ecken 20 zunächst entgegengesetzt zur Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zu, um aber
&ohacgr; & B'ÖEfflERT* *
dann in der Mitte eine Bohrerspitze 16 zu bilden. Eine
derartig gestaltete Schneidplatte 12 ist für die Abfuhr des Bohrmehls in das Rohrinnere 22 besonders förderlich.
Fig. 6 zeigt einen größeren Ausschnitt von der in Fig. 5 (ganz rechts) gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bohrers. Der in Vorschubrichtung hintere Bereich b des Bohrschaftes 10 weist einen geringeren Außendurchmesser
als der in Vorschubrichtung vordere Bereich a des Bohrschaftes 10 auf. Günstigerweise beträgt die Länge des
vorderen Bereiches a maximal ein Drittel der Gesamtlänge des Bohrers. Dies verhindert ein ruckartiges "Hängenbleiben"
bzw. ansatzweises "Festfressen" des Bohrers im Bohrloch, speziell beim Bohren mit größerer Bohrtiefe. Es ist
auch ein fließender Übergang, z.B. konischer Verlauf vom großen Durchmesser zum kleineren Durchmesser möglich.
Die in der vorangehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen wesentlich sein.
boehmert:& boehmektj
| 10 | Bohrschaft |
| 12 | Schneidplatte |
| 14 | S c hne i dkant e |
| 16 | Bohrerspitze |
| 18 | Schmalkante |
| 20 | Ecke |
| 22 | Rohrinneres |
| a. | Spitzenwinkel |
| a | vorderer Bereich |
| b | hinterer Bereich |
Claims (12)
1. Bohrmehlaufnehmender Bohrer, mit einem hohlen, insbesondere
rohrförmigen, Bohrschaft, an dessen in Vorschubrichtung weisenden Seite eine sich über den gesamten
Durchmesser des Bohrschaftes erstreckende Schneidplatte mit einer in der Bohrerachse befindlichen Bohrerspitze im
wesentlichen symmetrisch zur Bohrerachse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der radiale Überstand der Schneidplatte gegenüber der Mantelfläche
des Bohrschaftes und der axiale Vorstand in Vorschubrichtung der Schneidplatte gegenüber dem Bohrschaft
auf dem Umfang des Bohrschaftes auf ein Minimum reduziert sind.
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_ 2 —
2. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze im wesentlichen geradlinig
verläuft.
3. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze in Vorschubrichtung
schräg auf die Bohrerachse zuerst mit einer ersten Steigung Tn1 und dann mit einer zweiten Steigung m2, die größer
ist als die erste Steigung Ta1 ist, auf die Bohrerachse zuläuft.
4. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst im wesentlichen
radial nach innen und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft.
5. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst entgegengesetzt
zur Vorschubrichtung und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft.
6. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich geradlinig über den Durchmesser des Bohrschaftes
erstreckt.
7. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der Ansprüche
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich bogenförmig über den Durchmesser des Bohrschaftes er-
BOEHKfERT &
streckt.
8. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich s-förmig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
9. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte in sich gewunden ist.
10. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrschaft auf seiner entgegen der Vorschubrichtung weisenden Seite
einen geringeren Außendurchmesser als auf seiner in Vorschubrichtung weisenden Seite aufweist.
11. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des Bereiches mit dem größeren Außendurchmesser maximal ein Drittel der Gesamtlänge
des Bohrers beträgt.
12. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte aus Hartmetall besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721790U DE29721790U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Bohrmehlaufnehmender Bohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721790U DE29721790U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Bohrmehlaufnehmender Bohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29721790U1 true DE29721790U1 (de) | 1998-02-19 |
Family
ID=8049734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29721790U Expired - Lifetime DE29721790U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Bohrmehlaufnehmender Bohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29721790U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1386684A1 (de) * | 2002-06-14 | 2004-02-04 | Diager | Scheindeinsatz für Bohrer und diese verwendender Bohrer |
| DE102006000085B3 (de) * | 2006-02-21 | 2007-10-11 | Hilti Ag | Bohrkopf |
| DE202007010827U1 (de) | 2007-08-03 | 2008-12-18 | Drebo Werkzeugfabrik Gmbh | Bohrer mit einem Hartmetalleinsatz an dem Bohrerkopf |
-
1997
- 1997-12-10 DE DE29721790U patent/DE29721790U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1386684A1 (de) * | 2002-06-14 | 2004-02-04 | Diager | Scheindeinsatz für Bohrer und diese verwendender Bohrer |
| DE102006000085B3 (de) * | 2006-02-21 | 2007-10-11 | Hilti Ag | Bohrkopf |
| DE202007010827U1 (de) | 2007-08-03 | 2008-12-18 | Drebo Werkzeugfabrik Gmbh | Bohrer mit einem Hartmetalleinsatz an dem Bohrerkopf |
| DE102008033046A1 (de) | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Drebo Werkzeugfabrik Gmbh | Bohrer mit einem Hartmetallelement an dem Bohrerkopf |
| DE102008033046B4 (de) | 2007-08-03 | 2025-05-15 | Drebo Werkzeugfabrik Gmbh | Bohrer mit einem Hartmetallelement an dem Bohrerkopf |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980402 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20011002 |