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DE29721790U1 - Bohrmehlaufnehmender Bohrer - Google Patents

Bohrmehlaufnehmender Bohrer

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Publication number
DE29721790U1
DE29721790U1 DE29721790U DE29721790U DE29721790U1 DE 29721790 U1 DE29721790 U1 DE 29721790U1 DE 29721790 U DE29721790 U DE 29721790U DE 29721790 U DE29721790 U DE 29721790U DE 29721790 U1 DE29721790 U1 DE 29721790U1
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DE
Germany
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drill
cutting plate
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DE29721790U
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English (en)
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Heller Dinklage Geb GmbH
Original Assignee
Heller Dinklage Geb GmbH
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Publication date
Application filed by Heller Dinklage Geb GmbH filed Critical Heller Dinklage Geb GmbH
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Publication of DE29721790U1 publication Critical patent/DE29721790U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits
    • E21B10/40Percussion drill bits with leading portion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Gebrüder Heller Dinklage GmbH, Steinfelder Str. 11, 49413 Dinklage
Bohrmehlaufnehmender Bohrer
Die vorliegende Erfindung betrifft einen bohrmehlaufnehmenden Bohrer, mit einem hohlen, insbesondere rohrförmigen, Bohrschaft, an dessen in Vorschubrichtung weisenden Seite eine sich über den gesamten Durchmesser des Bohrschaftes erstreckende Schneidplatte mit einer in der Bohrerachse befindlichen Bohrspitze im wesentlichen symmetrisch zur Bohrerachse angeordnet ist.
Ein derartiger Bohrer ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 09 293 bekannt. Sowohl bei dem aus dem vorgenannten Gebrauchsmuster als auch bei dem aus dem US-Patent Nr. 4,275,796 bekannten bohrmehlaufnehmenden Bohrer ist die Schneidplatte eine fünfeckige Hartmetallplatte, die in einem Querschlitz in dem Rohrende angeordnet und daran
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BOEHMMT &
befestigt ist. Die Schmalkanten der Schneidplatte stehen über den Umfang des Bohrschaftes vor, so daß sich ein entsprechender Flugkreis ergibt, dessen Durchmesser dem Bohrlochdurchmesser entspricht. Die durch die jeweiligen Schmalkanten und die Dachflächen der Schneidplatte gebildeten Ecken stehen in Vorschubrichtung über das Rohrende des Bohrschaftes vor. Eine derartige Gestaltung und Anordnung der Schneidplatte weist den Nachteil auf, daß zu Beginn des Bohrens mit bohrmehlaufnehmenden Bohrern Bohrstaub noch nicht in den hohlen Bohrschaft eintritt, sondern in das unmittelbare Umfeld der Bohrstelle gelangt.
Der Erfindung liegt somit die-Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen bohrmehlaufnehmenden Bohrer derart weiterzubilden, daß auch zu Beginn des Bohrens kein Bohrstaub in das unmittelbare Umfeld der Bohrstelle gelangt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der radiale Überstand der Schneidplatte gegenüber der Mantelfläche des Bohrschaftes und der axiale Vorstand in Vorschubrichtung der Schneidplatte gegenüber dem Bohrschaft auf ein Minimum reduziert sind.
Dabei kann vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze im wesentlichen geradlinig verläuft.
Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuerst mit einer ersten Steigung Ui1 und dann mit einer zweiten Steigung m2, die größer als die erste Steigung Tn1 ist, auf die Bohrerachse zuläuft.
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Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst im wesentlichen radial nach innen und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft. Durch eine derartige Gestaltung wird die zu Beginn des Bohrvorganges anfallende Menge Bohrmehl gegenüber bohrmehlaufnehmenden Bohrern mit einer herkömmlichen Schneidplatte bis zum Eintauchen des Rohranfangs des Bohrschaftes in das Bohrloch besonders wirksam auf ein Minimum reduziert.
Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst entgegengesetzt zur Vorschubrichtung und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft. Eine derartige Gestaltung der Schneidplatte ist für die Abfuhr des Bohrmehls in das Rohrinnere des Bohrschaftes besonders förderlich.
Es ist auch denkbar, daß die Schneidplatte sich geradlinig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schneidplatte sich bogenförmig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt. Durch den bogenförmigen Verlauf der Schneidplatte wird eine Schaufelwirkung (Förderwirkung, Transportunterstützung) des Bohrmehls in das Rohrinnere des Bohrschaftes erreicht.
Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, daß die Schneidplatte sich s-förmig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
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Günstigerweise ist die Schneidplatte in sich gewunden. Dadurch wird die Schaufelwirkung (Förderwirkung, Transportunterstützung) noch weiter erhöht.
Vorzugsweise weist der Bohrschaft auf seiner entgegen der Vorschubrichtung weisenden Seite einen geringeren Außendurchmesser als auf seiner in Vorschubrichtung weisenden Seite auf. Durch diese Maßnahme wird ein ruckartiges "Hängenbleiben" bzw. ansatzweises "Festfressen" des Bohrers im Bohrloch, speziell beim Bohren mit größerer Bohrtiefe, vermieden.
Günstigerweise beträgt die Länge des Bereiches mit dem größeren Außendurchmesser maximal ein Drittel der Gesamtlänge des Bohrers. Auch kann der Übergang von einem größeren Durchmesser an der Spitze des Bohrers zum dünneren Durchmesser am hinteren Ende des Borschaftes fließend sein, so daß sich ein konischer Verlauf ergibt.
Schließlich besteht die Schneidplatte vorzugsweise aus Hartmetall.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß durch die erfindungsgemäße Anordnung und Gestaltung der Schneidplatte im Endeffekt die Schneidplatte fließend in die Rohroberkante des Bohrschaftes übergeht und somit zu Beginn des Bohrvorganges nur sehr wenig oder gar kein Bohrmehl an dem hohlen Bohrschaft vorbei in die Umwelt gelangt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand der schematischen
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Zeichnungen im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und rechts eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite gezeigt ist;
Fig. 2 weitere Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und rechts eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite gezeigt ist;
Fig. 3 weitere Ausführungsformen des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte oben eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers, in der Mitte unten eine Seitenansicht eines gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers, mit einer in sich gewundenen Schneidplatte und rechts oben eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers sowie rechts unten eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers mit in sich gewundener Schneidplatte gezeigt ist;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des bohrmehlaufneh-
B0EHM£IlV*&BC5£MCffiRT"' &Ggr;
menden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht des Bohrers, in der Mitte oben eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers, in der Mitte unten eine Seitenansicht eines gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers, mit in sich gewundener Schneidplatte und rechts oben eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite sowie rechts unten eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers mit in sich gewundener Schneidplatte gezeigt ist;
Fig. 5 Seitenansichten von drei weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Bohrers; und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bohrers in Seitenansicht.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei links eine Seitenansicht der in Vorschubrichtung weisenden Seite des Bohrers, in der Mitte eine Seitenansicht des gegenüber der links gezeigten Seitenansicht um 90° gedrehten Bohrers und rechts eine Aufsicht auf die in Vorschubrichtung weisende Seite des Bohrers gezeigt ist. Der erfindungsgemäße Bohrer weist einen rohrförmigen Bohrschaft 10 auf, in dessen in Vorschubrichtung zeigendes Ende eine sich quer über den Durchmesser des Rohres erstreckende Schneidplatte 12 aus Hartmetall eingesetzt ist. Die Schneidplatte 12 ist fünfeckig gestaltet und weist zwei Schneidkanten 14, die sich unter einem Spitzenwinkel &agr; schneiden und eine Bohrerspitze 16 bilden, und zwei Schmalkanten 18 auf. Die Schneid-
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BOEIMERT &
platte 12 ist derart gestaltet und angeordnet, daß die Rohroberkante des Bohrschaftes 10 mit den von den jeweiligen Schmalkanten 18 und Schneidkanten 14 gebildeten Ecken 2 0 zusammenfällt. Darüber hinaus stimmt der Außendurchmesser der Schneidplatte 12 mit dem Außendurchmesser des Bohrschaftes nahezu überein, wobei die Schneidplatte 12 nur minimal übersteht. Auf diese Weise wird es möglich, daß zu Beginn eines Bohrvorganges nur sehr wenig Bohrmehl außerhalb des hohlen Bohrschaftes gelangt und der größte Teil des Bohrmehls durch das Rohrinnere 22 abgeführt wird. Der bohrmehlaufnehmende Bohrer kann ein Stein-, Betonoder artverwandter Bohrer sein.
Fig. 2 zeigt zu Fig. 1 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Schneidplatte 12 weist eine mittig angeordnete Bohrerspitze 16 mit sich daran radial außen anschließenden, radial erstreckenden Schneidkanten 14 auf. Die jeweiligen sich durch die Schneidkanten 14 und Schmalkanten 18 ergebenden Ecken 2 befinden sich auf der Rohroberkante des Bohrschaftes Der Außendurchmesser der Schneidplatte. 12 stimmt mit dem Außendurchmesser des Bohrschaftes 10 nahezu überein, wobei die Schneidplatte 12 nur minimal übersteht. Durch, den radialen Verlauf der Schneidkanten 14 wird die zu Beginn eines Bohrvorganges anfallende Menge Bohrmehl gegenüber herkömmlichen Schneidplatten bis zum Eintauchen des Rohranfangs des Bohrschaftes in das Bohrloch besonders wirksam auf ein Minimum reduziert.
Fig. 3 zeigt wiederum zu Fig. 1 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform des bohrmehlaufnehmenden Bohrers gemäß der vorliegenden Erfindung. In der links
gezeigten Seitenansicht weist die Schneidplatte 12 eine dachförmige Gestaltung auf, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist. Wie sich jedoch aus den in der Mitte und rechts gezeigten Ansichten ergibt, ist die Schneidplatte 12 in Aufsicht bogenförmig gestaltet, wobei die Bohrerspitze 16 sich wieder auf der Bohrerachse befindet. Durch den bogenförmigen Verlauf der Schneidplatte 12 wird eine Schaufelwirkung (Förderwirkung, Transportunterstützung) des Bohrmehls in das Rohrinnere 22 ermöglicht. In der Mitte unten und rechts unten ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bohrers gezeigt, bei der die Schneidplatte 12 zusätzlich in sich sich gewunden ist, um die Förderwirkung weiter zu erhöhen. Im übrigen sind die Ecken 20 wie bei den Bohrern von Fig. 1 und 2 gestaltet und angeordnet.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bohrers gezeigt, die eine Kombination der Ausführungsformen gemäß Fig. 2 und 3 ist.
Fig. 5 zeigt Seitenansichten von drei weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Bohrers. Wie bei dem in Fig. 1 gezeigten Bohrer schneiden sich die Schneidkanten 14 unter einem Spitzenwinkel &agr; und bilden eine Bohrerspitze 16. Abweichend von herkömmlichen bohrmehlaufnehmenden Bohrern (,wobei der Schneidkantenverlauf der Schneidplatte desselben ebenfalls eingezeichnet ist), die einen Spitzenwinkel von ca. 13 0° aufweisen, weist die auf der linken Seite gezeigte Ausführungsform einen größeren Spitzenwinkel und die in der Mitte gezeigte Ausführungsform einen kleineren Spitzenwinkel auf. In der auf der rechten Seite gezeigten Ausführungsform verlaufen die Schneidkanten 14 ausgehend von den Ecken 20 zunächst entgegengesetzt zur Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zu, um aber
&ohacgr; & B'ÖEfflERT* *
dann in der Mitte eine Bohrerspitze 16 zu bilden. Eine derartig gestaltete Schneidplatte 12 ist für die Abfuhr des Bohrmehls in das Rohrinnere 22 besonders förderlich.
Fig. 6 zeigt einen größeren Ausschnitt von der in Fig. 5 (ganz rechts) gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bohrers. Der in Vorschubrichtung hintere Bereich b des Bohrschaftes 10 weist einen geringeren Außendurchmesser als der in Vorschubrichtung vordere Bereich a des Bohrschaftes 10 auf. Günstigerweise beträgt die Länge des vorderen Bereiches a maximal ein Drittel der Gesamtlänge des Bohrers. Dies verhindert ein ruckartiges "Hängenbleiben" bzw. ansatzweises "Festfressen" des Bohrers im Bohrloch, speziell beim Bohren mit größerer Bohrtiefe. Es ist auch ein fließender Übergang, z.B. konischer Verlauf vom großen Durchmesser zum kleineren Durchmesser möglich.
Die in der vorangehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
boehmert:& boehmektj
Bezuaszeichenliste
10 Bohrschaft
12 Schneidplatte
14 S c hne i dkant e
16 Bohrerspitze
18 Schmalkante
20 Ecke
22 Rohrinneres
a. Spitzenwinkel
a vorderer Bereich
b hinterer Bereich

Claims (12)

Gebrüder Heller Dinklage GmbH, Steinfelder Str. 11, 49413 Dinklage Bohrmehlaufnehmender Bohrer Ansprüche
1. Bohrmehlaufnehmender Bohrer, mit einem hohlen, insbesondere rohrförmigen, Bohrschaft, an dessen in Vorschubrichtung weisenden Seite eine sich über den gesamten Durchmesser des Bohrschaftes erstreckende Schneidplatte mit einer in der Bohrerachse befindlichen Bohrerspitze im wesentlichen symmetrisch zur Bohrerachse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der radiale Überstand der Schneidplatte gegenüber der Mantelfläche des Bohrschaftes und der axiale Vorstand in Vorschubrichtung der Schneidplatte gegenüber dem Bohrschaft auf dem Umfang des Bohrschaftes auf ein Minimum reduziert sind.
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_ 2 —
2. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze im wesentlichen geradlinig verläuft.
3. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuerst mit einer ersten Steigung Tn1 und dann mit einer zweiten Steigung m2, die größer ist als die erste Steigung Ta1 ist, auf die Bohrerachse zuläuft.
4. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst im wesentlichen radial nach innen und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft.
5. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte von dem Umfang des Bohrschaftes zu der Bohrerspitze zuerst entgegengesetzt zur Vorschubrichtung und dann in Vorschubrichtung schräg auf die Bohrerachse zuläuft.
6. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich geradlinig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
7. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der Ansprüche bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich bogenförmig über den Durchmesser des Bohrschaftes er-
BOEHKfERT &
streckt.
8. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte sich s-förmig über den Durchmesser des Bohrschaftes erstreckt.
9. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte in sich gewunden ist.
10. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrschaft auf seiner entgegen der Vorschubrichtung weisenden Seite einen geringeren Außendurchmesser als auf seiner in Vorschubrichtung weisenden Seite aufweist.
11. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Bereiches mit dem größeren Außendurchmesser maximal ein Drittel der Gesamtlänge des Bohrers beträgt.
12. Bohrmehlaufnehmender Bohrer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatte aus Hartmetall besteht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1386684A1 (de) * 2002-06-14 2004-02-04 Diager Scheindeinsatz für Bohrer und diese verwendender Bohrer
DE102006000085B3 (de) * 2006-02-21 2007-10-11 Hilti Ag Bohrkopf
DE202007010827U1 (de) 2007-08-03 2008-12-18 Drebo Werkzeugfabrik Gmbh Bohrer mit einem Hartmetalleinsatz an dem Bohrerkopf

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