DE29720581U1 - Spannhebelverschluß - Google Patents
SpannhebelverschlußInfo
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Description
WTENTAN WALTfT ·«* *
DIPL.-ING. F. W. MOLL · DIPL.-ING. H. CH. BITTERICH
LANDAU/PFALZ
19.11.1997 B/Fa.
Poth K.G., 67483 Edesheim
SpannhebelVerschluß
POSTFACH 20 80 WESTRING 17 DEUTSCHE BANK AG LANDAU
D-76810 LANDAU/PFALZ D-76829 LANDAU/PFALZ 02 154 00 (BLZ 546 700 95)
TEL. 0 63 41 / 8 70 00; 2 00 35 POSTBANK LUDWIGSHAFEN
TELEGBAMMEINVENTION FAX 0 63 41/2 03 56 275 62-676 (BLZ 545 100 67)
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft Spannhebelverschlüsse gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 zum lösbaren Befestigen von Isolierelementen mittels Spannbändern.
Wärme- und kältetechnische Anlagen und Rohrleitungen werden mit vorgefertigten Isolierelementen isoliert. Die Befestigung der
Isolierelemente erfolgt mit Hilfe von Spannbändern und Spannhebelverschlüssen, damit die Rohrleitungen und Anlagen im
Bedarfsfall zugänglich sind.
Die Spannbänder werden mittels Spannhebelverschlüssen, die nach Art eines Kniehebels funktionieren, befestigt. Damit die
Spannhebel nicht versehentlich geöffnet werden können, sind sie mit einer Verriegelung ausgerüstet.
Im einfachsten Fall besteht die Verriegelung aus einem nachträglich eingesteckten Stift. Zu diesem Zweck sind in den
Seitenwänden der ü-förmigen Schale fluchtende Bohrungen, in der Lasche eine dazu passende Öffnung vorgesehen.
Da in der Praxis oftmals vergessen wird, den Sicherungsstift anzubringen, wurde bereits ein SpannhebelVerschluß mit einer
selbsttätigen Verriegelung entwickelt. Diese besteht aus einer am Boden der Lasche befestigten und senkrecht nach oben weisenden
federnden Zunge, die durch eine passende Öffnung in der Schale hindurchragt. Zunge und Öffnung sind so aufeinander abgestimmt,
daß die Zunge beim Schließen der Lasche die Lasche selbsttätig verriegelt. Zum Öffnen des Verschlusses muß die Zunge von Hand
zurückgedrückt werden.
Während diese Verriegelung im Neuzustand gut funktioniert, ergeben
sich in der Praxis jedoch entscheidende Mängel. Oft muß die im Neuzustand ebene Lasche zur Anpassung an den jeweiligen Einsatzort
mehr oder weniger stark gebogen werden. Dadurch verändert sich zwangsläufig auch die Position der Zunge und die Verriegelung
funktioniert nicht mehr.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spannhebelverschluß der eingangs genannten Art anzugeben, der sehr
einfach ist und allen Anforderungen der Praxis genügt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen SpannhebelVerschluß mit den
Merkmalen des Anspruchs 1.
Die vorliegende Erfindung greift den Grundgedanken des quer eingesteckten Verriegelungsstiftes wieder auf, entwickelt diesen
Grundgedanken jedoch weiter, indem der Sieherungsstift federnd und
unverlierbar am Verschluß fixiert ist. Durch die federnde Lagerung läßt sich die Verriegelung jederzeit öffnen und schließen.
Gemäß einer ersten, bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besitzt die zweite Konsole einen ausgeschnittenen und rechtwinklig
abgebogenen Blechlappen, auf den die Feder aufgesteckt ist. Der Stift besitzt einen Kopf, der durch die Laschenbohrung gesteckt
ist, einen erweiterten Bund und einen Schaft, auf den die Feder aufgesteckt ist. Die Bohrung in der Seitenwand der Schale ist ein
Langloch. Bei dieser Konstruktion sitzt der Stift unverlierbar und optimal geschützt im Inneren des Verschlusses, wobei der Kopf
jederzeit zugänglich ist. Dank der Ausgestaltung der Bohrung als Langloch funktioniert die Verriegelung auch dann, wenn die Lasche
entsprechend dem zu isolierenden Objekt gebogen werden muß.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Seitenwand der Schale unterhalb der Bohrung als Einführschräge
ausgebildet. Dadurch federt beim Schließen der Lasche der Stift selbsttätig zurück und schnappt dann in die Verriegelungsbohrung
ein.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung besitzen beide Konsolen fluchtende Bohrungen mit einem nach oben offenen Schlitz.
Beide Seitenwände der Laschen besitzen fluchtende Bohrungen. Der Stift besitzt zwei erweiterte Köpfe, zwei Schaftabschnitte mit
größerem und zwei Schaftabschnitte mit kleinerem Durchmesser als die Breite des Schlitzes und die Feder sitzt in einem
Schaftabschnitt mit kleinerem Durchmesser außerhalb der Lasche. Bei dieser Ausführungsform sorgen die Schaftabschnitte mit dem
größeren Durchmesser für die Verriegelung, die Schaftabschnitte mit kleinerem Durchmesser für die Entriegelung.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 einen ersten SpannhebelVerschluß, teilweise geöffnet, in
Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Spannhebelverschluß der Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Lasche des Spannhebelverschlusses der Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen weiteren Ausschnitt aus der Lasche des Spannhebelverschlusses der Fig. 1 und 2,
Fig. 5 einen zweiten Spannhebelverschluß in Draufsicht,
Fig. 6 einen Ausschnitt aus der Lasche des Spannhebelverschlusses der Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 7 einen Ausschnitt aus der Schale des Spannhebelverschlusses der Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 8 einen Ausschnitt aus dem SpannhebelVerschluß der Fig. 5 in
Draufsicht und
Fig. 9 einen weiteren Ausschnitt aus dem SpannhebelVerschluß der
Fig. 5 in Draufsicht.
Die Fig. 1 und 2 als Seitenansicht bzw. Draufsicht zeigen eine erste Ausführungsform eines Spannhebelverschlusses zum lösbaren
Befestigen von Isolierelementen mittels Spannbändern. Man erkennt eine Lasche 1, eine mittels eine Lagerstiftes 5 angelenkte Schale
2, einen Drahtring 3 und einen Schließhaken 4. Lasche 1 und Schließhaken 4 besitzen je zwei Bohrungen 6 für Nietverbindungen
mit einem Spannband (nicht dargestellt).
Die Lasche 1 besitzt darüber hinaus an ihren Längsseiten Konsolen 10, 12, von denen die eine eine Bohrung 11, die andere einen
rechtwinklig nach innen gebogenen Blechlappen 13 besitzt. Die Seitenwand der Schale 2 besitzt ein Langloch 14, welches mit der
Konsolenbohrung 11 fluchtet.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sitzt zwischen den beiden Konsolen 10, 12 der Lasche 1 ein Verriegelungsstift 20 mit Kopf 21,
erweitertem Bund 22 und Schaft 23 und einer Schraubenfeder 24. Die Schraubenfeder 24 sitzt einerseits auf dem Stiftschaft 23,
andererseits auf dem Blechlappen 13.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, ragt der Stiftkopf 21 im Verriegelungszustand durch das Langloch 14 in der Schale 2. Zum
Öffnen des Verschlusses wird der Stiftkopf 21 mit dem Daumen zurückgedrückt und die Schale 2 geöffnet.
Unterhalb des Langlochs 14 ist die Seitenwand der Schale 2 nach außen gebogen, so daß eine Einführschräge entsteht, die beim
Schließen der Schale 2 den Stiftkopf 21 zurückdrückt, bis dieser in das Langloch 14 einrastet.
Die Ausbildung der Bohrung 14 in der Schale 2 als Langloch sorgt dafür, daß auch dann, wenn die Lasche 1 zwecks Anpassung an den zu
isolierenden Gegenstand gebogen werden muß, der Stiftkopf 21 in das Langloch 14 einrastet.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel. Lasche 1,
Schale 2, Drahtbügel 3, Schließhaken 4, Gelenkstift 5 und Nietbohrungen 6 entsprechen denen des ersten Ausführungsbeispiels.
Abweichend ist nur der Verriegelungsmechanismus.
Wie insbesondere Fig. 6 erkennen läßt, sind beide Konsolen 15 mit fluchtenden Bohrungen 16 ausgerüstet, die einen nach oben offenen
Schlitz 17 besitzen. Die Verriegelungsmechanik ist in der Lasche 2 untergebracht, deren beide Seitenwände mit fluchtenden Bohrungen
18 ausgerüstet sind. In diese Bohrungen 18 ist ein Verriegelungsstift 30 eingesteckt, der zwei Köpfe 33, 34 und
dazwischen zwei Schaftabschnitte 31 mit einem Durchmesser größer und zwei Schaftabschnitte 32 mit einem Durchmesser kleiner als die
Breite des Schlitzes 17 besitzt. Eine auf einen Schaftabschnitt 32 mit kleinem Durchmesser aufgesteckte Feder 35 drückt den
Verriegelungsstift 30 in die Verriegelungsposition. Diese ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaftabschnitte 31 mit
größerem Durchmesser sich genau in den Konsolenbohrungen 16
befinden, wie in Fig. 8 dargestellt. Die Entriegelungsposition ist
dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Schaftabschnitt 32 mit kleinerem Durchmesser im Bereich der Konsolenbohrungen 16
befinden, wie in Fig. 9 dargestellt.
Claims (4)
1. Spannhebelverschluß zum lösbaren Befestigen von Isolierelementen mittels Spannbändern, umfassend
- eine Lasche (1),
- eine Schale (2) mit U-förmigem Querschnitt,
- Lasche (1) und Schale (2) sind mittels Gelenk (5) verbunden,
- einen Drahtbügel (3),
- einen Schließhaken (4),
- Lasche (1), Schale (2) und Drahtbügel (3) bilden einen
Kniehebel
- und eine federnde Verriegelung (20, 30) zwischen Lasche (1) und Schale (2),
gekennzeichnet durch die Merkmale:
- wenigstens eine Seitenwand der Schale (2) besitzt an ihrem freien Ende eine Bohrung (14; 18),
- an den Längsseiten der Lasche (1) sind passend zur Laschenbohrung (14; 18) Konsolen (10, 12; 15) errichtet,
- wenigstens eine der Konsolen (10, 12; 15) besitzt eine mit der Laschenbohrung (14; 18) fluchtende Bohrung {11; 16),
- die Verriegelung (20; 30) besteht aus einem Stift (21, 22, 23; 31, 32, 33, 34) und einer Feder (24, 35),
- der Stift (21, 22, 23; 31, 32, 33, 34, 35)
- ist parallel zum Gelenk (5) orientiert,
- besitzt eine Verriegelungs- und eine Entriegelungsposition
- und fixiert in der Verriegelungsposition die Schale (2) an
der Lasche (1).
2. SpannhebelVerschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die
Merkmale:
- die zweite Konsole (12) besitzt einen ausgeschnittenen Blechlappen (13),
- auf den Blechlappen (13) ist die Feder (24) aufgesteckt,
S3. &idigr;
• ·
• «
- der Stift besitzt
— einen Kopf (21), der durch die Laschenbohrung (11) gesteckt
ist,
— einen erweiterten Bund (22)
— und einen Schaft (23), auf den die Feder (24) aufgesteckt
ist,
- die Bohrung in der Seitenwand der Schale (2) ist ein Langloch (14) .
3. Spannhebelverschluß nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch das Merkmal:
- die Seitenwand der Schale (2) ist unterhalb der Bohrung (14) als Einführschräge (19) ausgebildet.
4. Spannhebelverschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Merkmale:
- beide Konsolen (15) besitzen fluchtende Bohrungen (16) mit
einem nach oben offenen Schlitz (17),
- beide Seitenwände der Lasche (2) besitzen fluchtende Bohrungen
(18),
- der Stift
- besitzt zwei erweiterte Köpfe (33, 34),
- zwei Schaftabschnitte (31) mit größerem
- und zwei Schaftabschnitte (32) mit kleinerem Durchmesser als
die Breite des Schlitzes (17),
- die Feder (35) sitzt auf einem Schaftabschnitt (32) mit kleinerem Durchmesser außerhalb der Lasche (2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720581U DE29720581U1 (de) | 1997-11-20 | 1997-11-20 | Spannhebelverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720581U DE29720581U1 (de) | 1997-11-20 | 1997-11-20 | Spannhebelverschluß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29720581U1 true DE29720581U1 (de) | 1998-02-05 |
Family
ID=8048878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29720581U Expired - Lifetime DE29720581U1 (de) | 1997-11-20 | 1997-11-20 | Spannhebelverschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29720581U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN115847359A (zh) * | 2022-12-12 | 2023-03-28 | 江苏东成工具科技有限公司 | 护罩组件及切割装置 |
| GB2618851A (en) * | 2022-05-20 | 2023-11-22 | Cooke Howard S & Co Ltd | A method of assembling a latching assembly, a latch and a band clamp |
-
1997
- 1997-11-20 DE DE29720581U patent/DE29720581U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 19980319 |
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Effective date: 20010801 |