DE29718285U1 - Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung - Google Patents
Umwälzkreiselpumpe mit EntlüftungseinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D9/00—Priming; Preventing vapour lock
- F04D9/001—Preventing vapour lock
- F04D9/002—Preventing vapour lock by means in the very pump
- F04D9/003—Preventing vapour lock by means in the very pump separating and removing the vapour
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Description
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Anmelder: Grundfos a/s
Poul Due Jensens Vej 7-11
DK - 8850 Bjerringbro
DK - 8850 Bjerringbro
Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung
Die Erfindung geht aus von einer Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung
für eine Wärmeerzeugungsvorrichtung für Warmwasser-Heizungsanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In der DE-C2-37 03 434 ist eine Umwälzkreiselpumpe der vorstehenden Art
beschrieben. Von dem in Einbaulage unten befindlichen Saugstutzen der Pumpe geht ein Einströmkanal aus, der sich vor dem Saugmund zum Laufrad der Pumpe
entlang eines Halbkreises erstreckt und oben horizontal in eine Entlüftungskammer
einmündet. Diese Kammer weist in ihrem oberen Bereich eine vertikal nach oben verlaufende Entlüftungsbohrung auf, die in bezug auf die horizontale Einmündung
des Einströmkanales im rechten Winkel nach oben verläuft. Die Entlüftungskammer hat weiter einen unteren Auslaß, der zu einem Vorraum führt, dessen
Ausgang wiederum dem Saugmund des Pumpenlaufrades vorgeordnet ist. Aus dem Vorraum wird das von Gasblasen befreite Wasser durch das Pumpenlaufrad
angesaugt. Der Einströmkanal erweitert sich in seinem Strömungsquerschnitt bis zur Entlüftungskammer, wobei in diesem Kanal ein Drall in dem diesen Kanal
durchströmenden Wasser zwecks Abscheidung von Gasblasen aus dem umzuwälzenden Wasser erzeugt wird. Die Gasblasenabscheidung bei dieser Konstruktion
beruht auf dem Prinzip der Fliehkraftabscheidung mit Hilfe des erwähnten Dralls,
wozu ein relativ langer, bogenförmiger Einströmkanal vorgesehen ist. Um den Drall wiederum zu beseitigen, damit das entlüftete Wasser dem Pumpenlaufrad
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zwecks Vermeidung von Strömungsverlusten beruhigt zuströmen kann, ist der
erwähnte Vorraum vorgesehen. Insgesamt ist diese vorbekannte Konstruktion . dadurch für die Gasblasenabscheidung bauaufwendig und platzraubend und mit
erheblichen Herstellungkosten verbunden (weitere Nachteile?).
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In der DE-C3-31 09 918 ist eine weitere Umwälzkreiselpumpe mit einer Gasblasenabscheidevorrichtung
offenbart. An den unteren Saugstutzen der Pumpe schließt sich ein ringförmiger Einströmkanal an, der sich um einen den Saugmund
für das Pumpeniaufrad bildenden Einströmstutzen erstreckt. An dem Pumpengehäuse
ist vor dem und um den Einströmstutzen ein Vorgehäuse, das eine Abscheidekammer bildet, mit einem senkrecht nach oben verlaufenden Entlüftungsausgang
befestigt. Von der Verbindungsstelle der beiden Gehäuse bis zu dem inneren Einströmstutzen erstreckt sich eine strömungsdurchlässige Zwischenwand,
die den ringförmigen, sich um den Einströmstutzen erstreckenden Einströmkanal zur Abscheidekammer hin begrenzt. Das Vorgehäuse wird immer so an dem
Pumpengehäuse befestigt, daß der Entlüftungsausgang des Vorgehäuses in Einbaulage
der Pumpe vertikal nach oben gerichtet ist. Durch die Einstellbarkeit des Vorgehäuses relativ zu dem Pumpengehäuse können der Saug- und der Druckstutzen
des Pumpengehäuses unabhängig von der vertikalen Einbaulage des Entlüftungsausganges eingestellt werden; in jedem Einbaufall verläuft der Entlüftungsausgang
des Vorgehäuses daher vertikal nach oben. Auch bei dieser Konstruktion ist die Abführung der aus dem umzuwälzenden Wasser abgeschiedenen
Gasblasen nicht optimal, da sich ein Teil der Gasblasen oben in dem ringförmigen
Einströmkanal sammelt und durch die erwähnte Zwischenwand am Eintreten in die Abscheidekammer zumindest behindert ist. Außerdem ist der Entlüftungsausgang
relativ zu dem Einströmkanal ungünstig positioniert, so daß die Gasblasen nicht optimal zu dem Entlüftungsausgang gelangen können. Des weiteren benötigt das
anbaubare Vorgehäuse beträchtlichen Platz und verteuert die Hersteilung der
gesamten Pumpe auch insofern, als daß die beiden Gehäuse eine flüssigkeitsdichte
Anlagekonstruktion aneinander haben müssen.
In der GB-Patentschrift 1 458 192 ist ein weiteres Pumpengehäuse mit einer
Entlüftungseinrichtung für aus der Förderflüssigkeit abgeschiedene Gasblasen beschrieben. An dem eigentlichen Pumpengehäuse ist auch hier ein zweites Gehäuse
als Abscheidegehäuse für die im wesentlichen auf Schwerkraft beruhende Gasblasenabscheidung angeschraubt, das zuerst durchströmt wird, bevor die
Förderflüssigkeit dann zum Pumpenlaufrad gelangt. Dieses zweite Gehäuse weist zwei Kammern auf, die nacheinander von der Förderflüssigkeit unter mehrfacher
Umlenkung durchströmt werden. Die erste Kammer weist einen Eingang und zwei Ausgänge auf, wobei der Eingang und die beiden Ausgänge im unteren Bereich
dieser Kammer liegen, während im obersten Bereich dieser Kammer ein senkrecht nach oben gerichtetes Entlüftungsloch vorgesehen ist, an das eine Entlüftungseinheit
angeschlossen wird. An die erste, durch eine Querwand abgetrennte Kammer schließt sich eine zweite Kammer mit zwei Eingängen (gleich Ausgänge der ersten
kammer) an, in der sich die von Gasblasen im wesentlichen befreite Förderflüssigkeit
sammelt, und von dort über einen einzigen Ausgang in das separate Pumpengehäuse angesaugt wird. Das Vorsehen von zwei Kammern in dem Abscheidegehäuse,
die durch innere Trennwände relativ komplizierter Form ausgebildet sind, und durch das Erfordernis, das Abscheidegehäuse und das Pumpengehäuse mit
ebenen Montageflächen zu versehen, um die beiden Gehäuse dicht miteinander verbinden zu können, ist diese Entlüftungskonstruktion in der Herstellung sehr
teuer und hinsichtlich ihrer Abscheidewirkung nicht optimal. Auch ist der Wirkungsgrad
der angeschlossenen Pumpe gemindert, da die Förderflüssigkeit zwecks ausreichender Gasblasenabscheidung in dem Abscheidegehäuse vielen Umlenkungen
unterworfen ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer Umwälzkreiselpumpe
der einleitend angeführten Art dahingehend, daß mit einer kompakten und einfachen Konstruktion des Abscheidebereiches der Pumpe eine verbesserte
Abscheidung und Abführung von Gasblasen aus der umzuwälzenden Flüssigkeit gewährleistet ist.
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Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich bei kompakter und einfacher
Konstruktion des Abscheidebereiches der Pumpe eine im wesentlichen durch Schwerkraft bewirkte, verbesserte Abscheidung und Abführung von Gasblasen aus
einem Förderkreis. Die aus dem Einströmkanal drallfrei und auch im wesentlichen wirbelfrei in die Abscheidekammer gelangenden Gasblasen werden durch die
Strömungskraft des Förderstromes in diesem Kanal bei ihrem Eintritt in die Kammer
sämtlich horizontal vor den Entlüftungsausgang der Kammer geschoben und vereinigen sich dort zu einer größeren Blase, Diese Blase unterliegt ebenfalls der
genannten Strömungskraft und wird so sicher in den horizontalen Entlüftungsgang gedrückt und dadurch vollständig durch diesen Gang hindurch abgeführt. Im
Gegensatz zum Stand der Technik müssen die in die Abscheidekammer eintretenden Gasblasen nach der erfindungsgemäßen Lösung keine Umlenkung durchlaufen,
um in den Entlüftungsgang zu gelangen, wodurch die Gasblasenabführung erheblich verbessert ist (Welche weiteren Vorteile gibt es noch?).
Zur weiteren Optimierung der Gasbiasenabführung aus der Abscheidekammer
mündet der Einströmkanal auf gleicher Höhe des Entlüftungsausganges der Abscheidekammer
horizontal oder im wesentlichen horizontal oben in diese Kammer ein.
Um den im Einströmkanal in seiner Geschwindigkeit verringerten Förderstrom
drall- und wirbelfrei in die Abscheidekammer einzuleiten zwecks weiter optimierter
Ansammlung der sich zu einer größeren Blase vereinigenden kleinen Gasblasen vor dem Entlüftungsausgang der Abscheidekammer umfaßt der Einströmkanal
einen ersten, sich an den Saugstutzen des Pumpengehäuses anschließenden Strömungsabschnitt,
der sich im Querschnitt erweitert, und einen sich daran anschließenden zweiten Strömungsabschnitt, der sich bis zum Einmündungsende des
Kanales in die Abscheidekammer erstreckt und einen gleichbleibenden Strömungs-
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querschnitt zum vorwiegend schwerkraftmäßigen Abscheiden von Gasblasen aufweist.
querschnitt zum vorwiegend schwerkraftmäßigen Abscheiden von Gasblasen aufweist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht auf ein Pumpengehäuse mit Abscheidekammer,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung nach 4er Linie IH-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 zeigt ein Gehäuse 1 für eine Umwälzkreiselpumpe
mit einer Entlüftungseinrichtung, die für eine Wärmeerzeugungsvorrichtung für Warmwasser-Heizungsanlagen verwendet wird. Das Gehäuse
weist in bekannter Weise einen Saugstutzen 2 und einen Druckstutzen 3 sowie einen Raum 4 für das Pumpenlaufrad 5, welches in Fig. 2 gestrichelt angedeutet
ist, auf. Das Gehäuse 1 der Pumpe ist ferner so ausgestaltet, daß es eine Abscheidekammer
6 für Gasblasen aus dem umzuwälzenden Förderstrom aufweist, wobei die Kammer 6 über eine Saugmundöffnung 7 mit dem Raum 4 verbunden ist, so daß
das Pumpenlaufrad 5 von Gasblasen befreites Wasser aus der Kammer 6 ansaugen und über den Druckstutzen weiterfördern kann. Wie es am besten aus Fig. 3 zu
erkennen ist, ist das Pumpengehäuse 1 im Bereich der Abscheidekammer 6 mit einem oberen Entlüftungsausgang 8 versehen, der zum Ableiten der abgeschiedenen
Gasblasen aus dem Förderstrom dient.
In den Fig. 1 bis 4 ist das Gehäuse 1 in Einbaulage der Umwälzkreiselpumpe
gezeigt, und es ist insbesondere aus Fig. 3 erkennbar, daß der Entlüftungsausgang
8 horizontal verläuft. Im gezeigten Fall befinden sich der Saugstutzen 2 und der
Druckstutzen 3 in einer gemeinsamen vertikalen Ebene 9, so daß der Entlüftungs-
ausgang 8 im rechten Winkel zu dieser Ebene verläuft. Es sind aber auch Ausführungen
denkbar, bei denen sich der Saugstutzen und der Druckstutzen in Einbaulage der Pumpe nicht in der Ebene 9 befinden, sondern an anderer Stelle des
Gehäuses 1 vorgesehen sind. Auf jeden Fall ist es jedoch so, daß sich der Entlüftungsausgang
8 in Einbaulage der Pumpe horizontal erstreckt.
Wenn das Gehäuse 1 bzw. die entsprechende Umwälzkreiselpumpe in einem
kompakten Heizkessel für Warmwasser-Heizungsanlagen eingebaut ist, ist es aus Platzgründen oft erforderlich, an den horizontalen Entlüftungsausgang 8 zunächst
ein Rohr anzuschließen, das zu einer Stelle führt, an welcher eine übliche Entlüftungseinheit,
beispielsweise in Form eines automatischen Ventiles, zu Wartungsund Bedienungszwecken gut zugänglich montiert werden kann. Es ist alternativ
aber auch möglich, an den Entlüftungsausgang 8 unmittelbar eine Entlüftungseinrichtung
(nicht gezeigt) anzuschließen, wenn es die Platzverhältnisse am Heizkessei
zulassen.
Wie es aus den Fig. 2 und 3 gut zu erkennen ist, ist die Abscheidekammer so
ausgebildet, daß sie einen darin eingegliederten Einströmkanal 10 aufweist, der vom Saugstutzen 2 ausgeht und in den übrigen Raum der Kammer 6 einmündet.
Hierzu ist innerhalb der Kammer 6 eine Trennwand 11 vorgesehen, die sich vor dem Saugstutzen 2 von der Wand des Gehäuses 1 aus erstreckt und in einen
bogenförmig gekrümmten Verlauf übergeht, der einen Winkelbereich von etwa 170° bis 180° umfaßt.
Da auch die gegenüberliegende Kammerwand einen bogenförmigen Verlauf
aufweist, wird so ein bogenförmig gekrümmter Einströmkanal 10 ausgebildet. Je nach dem, an welcher Stelle der Saugstutzen 2 am Gehäuse 1 vorgesehen ist, kann
der bogenförmige Verlauf des Einströmkanales 10 auch wesentlich geringer sein als 180°, beispielsweise 90°.
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Wie es in Verbindung mit den Fig. 2, 3 und 4 zu erkennen äst, ist der Einströmkanal
10 so vor dem Saugmund 7 für das Pumpenlaufrad 5 angeordnet, daß er sich teilweise um den Saugmund herum erstreckt, und weiter so in die Abscheidekammer
6 einmündet, daß das Einmündungsende 12 des Einströmkanales 10 dem Entlüftungsausgang 8 in Einbaulage der Umwälzkreiselpumpe horizontal gegenüberliegt
(Fig. 3).
In vorteilhafter Ausführung mündet der Einströmkanal 10 auf gleicher Höhe oder
etwa auf gleicher Höhe des Entlüftungsausganges 8 oben in die übrige Abscheide kammer
6 ein, wobei dies horizontal oder, im wesentlichen horizontal erfolgt. Hierdurch wird erreicht, daß die ankommenden und entstehenden Gasblasen ohne
Ablenkung geradewegs auf den horizontalen Entlüftungsausgang 8 zugetrieben werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Pumpengehäuses 1 kann so vorgegangen
sein, daß der Einströmkanal 10, in dem schon die Abscheidung von Gasanteilen und Bildung von Gasblasen^im wesentlichen auf der Mitwirkung der
Schwerkraft beruhend, beginnt, so ausgebildet ist, daß ein gleichförmiger Strömungsaustritt
des Fördermediums aus dem Kanal 10 erfolgt, das heißt, daß ein drall- und auch sonst wirbelfreies Einströmen in die Kammer 6 gegeben ist.
Hierzu ist der Einströmkanal 10 so ausgebildet, daß er einen ersten, sich an den
Saugstutzen 2 des Pumpengehäuses anschließenden Strömungsabschnitt 10a aufweist, der sich, ausgehend vom Stutzen 2, in seinem Querschnitt erweitert, wie
dies aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist. An diesen ersten Abschnitt schließt sich
ein zweiter Strömungsabschnitt 10b an, der sich bis zu seinem Einmündungsende 12 in die Abscheidekammer erstreckt und einen gleichbleibenden Strömungsquerschnitt
aufweist. Dies ist aus den Fig. 2 und 3 eindeutig zu erkennen. Im ersten Abschnitt 10a verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit des Fördermediums
auf einen gewünschten Wert, der im zweiten Abschnitt 10b bis zum Eintritt in die
Kammer 6 aufrechterhalten wird. Etwaige Verwirbelungen im ersten Abschnitt 10a können dann im zweiten Abschnitt 10b abgebaut werden, so daß ein wirbelfreier
Eintritt des Fördermediums mit bereits teilweise abgeschiedenen Gasblasen folgen
kann. In der Kammer 6 wird die Bildung von Gasblasen dann beendet, die sich vor und/oder in dem horizontalen Entlüftungsausgang 8 zu einer größeren Blase
vereinigen. Die in dem und vor dem Entlüftungsausgang befindliche Gasmenge unterliegt der drückenden Kraft des aus dem Einströmkanal 10 austretenden
Förderstromes und wird so sicher in den Ausgang 8 hineingedrückt und durch diesen hindurch abgeführt.
Der von den Gasblasen befreite Förderstrom wird dann in üblicher Weise mit Hilfe
des Pumpenlaufrades 5 aus der Abscheidekammer 6 über den Saugmund 7, den Pumpenlaufradraum 4 und den Druckstutzen 3 abgefördert, beispielsweise zu den
Heizkörpern einer Warmwasser-Heizungsanlage.
Zur Herstellung des gesamten Gehäuses 1 wird vorteilhaft so vorgegangen, daß es
in einem Gießvorgang als einstückiges Bauteil gefertigt wird, so daß das fertige
Gehäuse keinerlei Losteile bzw. Einlegeteile aufweist. Demzufolge ist die den Einströmkanal 10 und die Abscheidekammer 6 mitbildende Scheidewand 11
zwischen diesen beiden Räumen einstückig mit dem übrigen Gehäuse 1 verbunden. Somit ist ein Gehäuse für die Umwälzkreiselpumpe geschaffen, bei dem der
Einströmkanal 10, die Abscheidekammer 6 und der Raum 4 für das Pumpenlaufrad 5 insgesamt durch ein einstückiges Gußbauteil gebildet sind. Hierdurch ist die
Fertigung und sind die Herstellungskosten der Umwälzkreiselpumpe vereinfacht und vermindert.
Claims (4)
1. Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung für eine Wärmeerzeugungsvorrichtung
für Warmwasser-Heizungsanlagen, bei der das Pumpengehäuse vor dem Saugmund zu dem Pumpenlaufrad eine Kammer zum Abscheiden von
Gasblasen aus dem umzuwälzenden Heizwasser und einen sich an den Saugstutzen des Pumpengehäuses anschließenden Einströmkanal aufweist, um Heizwasser in
die Kammer einzuleiten, die in ihrem obersten Bereich mit einem Entlüftungsausgang
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einströmkanal (10) in die Abscheidekammer (6) eingegliedert ist und sich vor dem Saugmund (7) zu dem
Pumpenlaufrad (5) in einem Winkelbereich von 90° bis 180° um den Saugmund herum erstreckt und daß sich in Einbaulage der Pumpe das Einmündungsende (12)
des Einströmkanales (10) in die Abscheidekammer (6) und der horizontal verlaufende
Entlüftungsausgang (8) der Kammer oberhalb des Saugmundes (7) gegenüberliegen.
2. Umwälzkreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einströmkanal (10) auf gleicher Höhe des Entlüftungsausganges (8) der Abscheidekammer
(6) horizontal oder im wesentlichen horizontal oben in diese Kammer einmündet.
3. Umwälzkreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einströmkanal (10) einen ersten, sich an den Saugstutzen (2) des Pumpengehäuses
(1) anschließenden Strömungsabschnitt (10a), der sich im Querschnitt erweitert, und einen sich daran anschließenden zweiten Strömungsabschnitt (10b)
umfaßt, der sich bis zum Einmündungsende (12) des Kanales (10) in die Abscheidekammer
(6) erstreckt und einen gleichbleibenden Strömungsquerschnitt zum vorwiegend schwerkraftmäßigen Abscheiden von Gasblasen aufweist.
4. Umwälzkreiselpumpe nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Einströmkanal (10), die Abscheidekammer (6) und den Raum (4) für das Pumpenlaufrad (5) enthaltende Gehäuse (1) der Umwälzkreiselpumpe insgesamt
aus einem einstückigen Gußbauteil besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718285U DE29718285U1 (de) | 1997-10-15 | 1997-10-15 | Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718285U DE29718285U1 (de) | 1997-10-15 | 1997-10-15 | Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29718285U1 true DE29718285U1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=8047261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29718285U Expired - Lifetime DE29718285U1 (de) | 1997-10-15 | 1997-10-15 | Umwälzkreiselpumpe mit Entlüftungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29718285U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1024292A3 (de) * | 1999-01-26 | 2001-08-16 | WILO GmbH | Kreiselpumpe mit Gasabscheidekammer |
| EP1873399A1 (de) | 2006-06-29 | 2008-01-02 | Grundfos Management A/S | Kreiselpumpenaggregat |
| EP2253850A1 (de) | 2009-05-18 | 2010-11-24 | Wilo Se | Kreiselpumpe mit Entlüftungsraum |
| EP2180190A3 (de) * | 2008-10-23 | 2015-09-30 | Wilo Se | Pumpengehäuse |
-
1997
- 1997-10-15 DE DE29718285U patent/DE29718285U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1024292A3 (de) * | 1999-01-26 | 2001-08-16 | WILO GmbH | Kreiselpumpe mit Gasabscheidekammer |
| EP1873399A1 (de) | 2006-06-29 | 2008-01-02 | Grundfos Management A/S | Kreiselpumpenaggregat |
| US9028204B2 (en) | 2006-06-29 | 2015-05-12 | Grundfos Management A/S | Centrifugal pump assembly |
| EP2180190A3 (de) * | 2008-10-23 | 2015-09-30 | Wilo Se | Pumpengehäuse |
| EP2253850A1 (de) | 2009-05-18 | 2010-11-24 | Wilo Se | Kreiselpumpe mit Entlüftungsraum |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980129 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010130 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040210 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20051229 |
|
| R071 | Expiry of right |