DE29718887U1 - Folienverpackung mit mindestens zwei Klammern bildenden Taschen - Google Patents
Folienverpackung mit mindestens zwei Klammern bildenden TaschenInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
Herwarth Jackstädt GmhH
Folienverpackung Homannstr. 33, 42327 Wuppertal
VGN: 258 024 22 667 MÜ./P./Sc. 30.09.1997
Folienverpackuner mit mindestens zwei Kammern
bildenden Taschen
Solche zwei Kammern aufweisenden Taschen mit offenbarem
Klemmleisten-Verschluß sind markterhältlich. Die erwähnte Verschlußart erlaubt eine im wesentlichen staubgeschützte
Unterbringung in der Regel flacher Objekte, beispielsweise Disketten oder CDs. Die Klemmleisten-Verschlüsse
liegen an voneinander abgewandten Seiten der Folienverpackung.
Darüber hinaus ist es bekannt, Kammern einer aus einem Folien-Schlauchkörper gebildeten, aufrollbaren Taschenkette
über eine Querperforation zu öffnen. Die entsprechende Perforation liegt jeweils benachbart einer den
Boden der Kammern schließenden Schweißnaht. Die Kammeröffnungen
liegen hier in Hintereinanderanordnung und werden erst im Zuge der Vereinzelung der Beutel gebildet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Folienverpackung gebrauchsvorteilhaft auszubilden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Folienverpackung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Folienverpackung zwei oder mehr Taschen in Nebeneinanderanordnung,
unter im wesentlichen geradliniger Fortsetzung der Klemmleisten-Verschlüsse, aufweist, wobei die Kammern
durch im wesentlichen senkrecht zu den Klemmleisten-Verschlüssen verlaufende Schweißnähte gesondert
sind. Die die Kammerung schaffenden Elemente liegen so ortsverschieden und auch weit beabstandbar von den nun
seitlich liegenden Zugängen der einzelnen Kammern. Die Zugänge oder Öffnungen sind individuell zugänglich.
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• · · I
Dabei steht die Taschenkette bei der Handhabung als relativ großflächiger Gegenhalt zur Verfügung. Die
Klemmleisten-Verschlüsse in geradliniger Fortsetzung anzuordnen, begünstigt die Fertigung, beispielsweise
unter Anwendung des Extrusionsverfahrens. Dabei lassen
sich die die Kammerung schaffenden Schweißnähte unter Einsatz entsprechend thermisch ansprechenden Folienmateriales
bestens erzeugen. Die Endschließung der Öffnungen wird mit einfachen Mitteln erreicht, indem die
Schweißnähte den Klemmleisten-Verschluß durchsetzen. Patrizenteil und Matrizenteil des Klemmleisten-Verschlusses
werden so verschmolzen. Eine vorteilhafte Weiterbildung ergibt sich sodann dadurch, daß eine
Folienwandung der Taschen sich öffnungsseitig über den Klemmleisten-Verschluß hinaus erstreckt, dies unter
Bildung eines Taschenkragens. Vor der eigentlichen Öffnung erstrecken sich somit, im Querschnitt gesehen,
nach auswärts V-spaltartig divergierende Lappen. Diese begünstigen das Einführen des Objektes, beispielsweise
eine CD, in die Kammer der jeweiligen Tasche. Dabei läßt sich sogar eine schiffchenartige Vorkammer als
Steckführung für das Objekt erreichen, wenn die Schweißnaht in einen öffnungsseitigen Rand der Folienverpakkung
ausläuft. Es entsteht eine lippenartig öffnende Vorkammer. Eine solche Vorkammer kann sogar im Falle
der Vereinzelung der einzelnen Taschen durch Druck über die Schmalseiten zum Aufklaffen gebracht werden, so daß
dadurch der Betätigungszugang für das Öffnen des versteckt bzw. geschützt liegenden Klemmleisten-Verschlusses
begünstigt ist. Die angesprochene, wahlweise Vereinzelung der Taschen läßt sich in vorteilhafter Weise
einfach dadurch erreichen, daß die Schweißnaht eine solche Materialdicken-Reduzierung aufweist, daß ein
Abtrennen der Taschen leicht ermöglicht ist. Das kann sogar so weit gehen, daß die Schweißnaht mit einer
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Perforation ausgebildet ist. Eine vorteilhafte Weiterbildung
der Folienverpackung ist dadurch gegeben, daß zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Taschen zugleich
mit zwei oder mehr gegenüberliegend angeordneten Taschen integral verbunden sind, wobei die Klemmleisten-Verschlüsse
einander zugewandt sind. Das führt zu einer Art Doppelpackung mit praktisch spiegelsymmetrischer
Reihung der Kammern. Weiter ist die Folienverpakkung gekennzeichnet durch eine leporelloartige Faltung,
wobei die einzelnen Taschen stapeiförmig übereinander liegen. So ergibt sich ein mehrstöckiges Diskettenoder
CD-Hüllenpaket. Zur Erzielung eines geordneten Zusammenhaltes der Leporellofaltung wird sodann vorgeschlagen,
daß an je einer Taschenwandung von zwei Taschen der Folienverpackung außenseitig ein Teil eines
Klemmverschlußsystems angebracht ist. Solche fleckartigen, kongruent liegenden Flächenverschlüsse tragen auf
der einen Seite ein Meer von Haken und auf der anderen Seite ein Meer von Schlaufen. Die Haken sind willensbetont
von den sie normalerweise fesselnden Schlaufen lösbar. Weiter wird vorgeschlagen, daß der Taschenkragen
unter Bildung eines Überschlages mit der Taschenwandung verhaftet ist. Das führt zu willenkommenen Greifleisten,
die das Öffnen der Taschen bequem machen. Andererseits ergibt sich hierüber aber auch ein günstiger
Dickenausgleich; die Leporellofaltung fällt überraschen geordnet und etagenparallel aus. Weiter ist der
Taschenkragen unter Bildung eines Überschlages mit der Taschenwandung verklebt. Andererseits kann auch so
vorgegangen werden, daß der Taschenkragen unter Übergriff des Klemmleisten-Verschlusses mit der Taschenwandung
verbunden ist'; Letzteres kann durch thermische Anbindung realsiert sein. Schließlich ist eine auch
optisch-visuell vorteilhafte Lösung erreicht durch Ausbildung eines zumindest partiell transparenten Sicht-
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bereiches. Endlich besteht eine vorteilhafte Lösung noch dadurch, daß die ganze Folienverpackung aus durchsichtigem
bzw. durchscheinendem Folienmaterial gebildet ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße, mehrkammrige Folienverpackung
in perspektivischer Darstellung, gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 die Folienverpackung in eine leporelloartige Zusammenfaltform überfuhrt, im Schnitt, jedoch
quer zum Zick-Zack-Verlauf geschnitten,
Fig. 3 die Draufsicht auf den linksseitigen Endabschnitt der Folienverpackung gemäß Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt gemäß der Linie IV-IV,
Fig. 5 den Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 4, wobei die beiden letzteren Figuren dickenmäßig
übertrieben wiedergegeben sind,
Fig. 6 die Folienverpackung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel, in Draufsicht,
Fig. 7 den Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Fig. 6, und zwar weitestgehend schematisiert,
Fig. 8 eine von der Folienverpackung abgetrennte Tasche in perspektivischer Darstellung, eine
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Weiterbildung bezüglich des Taschenkragens zeigend (leistenbildend zurückgeschlagen), und
Fig. 9 den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8, vergrößert.
Die aus PE-LD-Folienmaterial bestehende Folienverpakkung
V besteht aus mehreren in Reihe angeordneten, flachen Taschen 1. Letztere hängen trennbar aneinander
und bilden je eine flache Kammer 2 aus.
Alle Kammern 2 sind über die gleiche Seite 3 der Taschenkette individuell zugänglich. Die zur besagten
Seite 3 hin weisende Öffnung 4 ist verschließbar. Im Verschlußzustand liegt insgesamt eine im wesentlichen
staubdichte Schutzhülle für ein flaches Objekt 5 vor. Es kann sich diesbezüglich um eine Diskette oder, wie
dargestellt, eine CD handeln.
Als Verschlußmittel dient ein Klemmleisten-Verschluß Fügepartner des Klemmleisten-Verschlusses befinden sich
innenseitig der flach doppellagig ausgeführten Taschenwandung W. Es handelt sich um eine kopfverdickte Leiste
7 und eine Hinterschneidungsflanken aufweisende Nut 8. Letztere wird durch parallel verlaufende Doppelleisten
9 gestellt. Der Klemmleisten-Verschluß 6 erstreckt sich randbeabstandet zur Seite 3 im wesentlichen in geradliniger
Fortsetzung über die in Nebeneinanderanordnung realisierten Taschen 1.
Am Taschenübergang sind die Klemmleisten-Verschlüsse 6 neutralisiert. Das geschieht durch im wesentlichen
senkrecht zu den Klemmleisten-Verschlüssen 6 verlaufende Schweißnähte 10. Die queren wie Leitersprossen die
doppelwandige Verpackungsbahn, die auf der der Seite 3
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abgewandten Seite 11 unter Bildung eines Bodens 12 quer gefaltet ist. Dabei ist auf kongruente Faltlagen geachtet,
beispielsweise bildend eine Vörderwand 13 und eine Rückwand 14 der Taschen 1.
Indem die Schweißnaht 10 benachbarter bzw. endseitiger Taschen 1 den Klemmleisten-Verschluß 6 durchsetzt, ist
dieser nicht taschenfortsetzend offenbar, sondern Tasche für Tasche.
Die Folienwandung der Taschen 1 setzt sich über die durch den Klemmleisten-Verschluß 6 definierte Öffnung 4
hinausgehend fort, dies unter Schaffung eines Taschenkragens 15. Sie (10) ist bis zu einem Rand 16 der dortigen
Seite 3 der Folienverpackung V vorgezogen. So entstehen aufklaffbare Eingänge vor der Öffnung 4 der
Kammern 2.
Das entsprechende Aufklaffen läßt sich wie bei flachen
Schlüsseletuis von den Schmalseiten her bewirken.
Die diesbezügliche Zugänglichkeit wird erreicht bei von der Folienverpackung V abgetrennten Taschen 1. Zur entsprechenden
Abtrennmoglichkeit ist so vorgegangen, daß die Schweißnaht 10, vorzugsweise mittig verlaufend,
eine solche Materialdicken-Reduzierung aufweist, daß die Taschen 1 sich erleichtert vom Gesamtverband lösen
lassen.
Es kann sich aber auch um eine Perforierung handeln. Die Perforierung ist mit 17 bezeichnet. Es handelt sich
um in Reihe angeordnete langlöchartige Durchbrechungen.
Diese langlochartigen Durchbrechungen können auch die
Umrisse der erläuterten Materialdicken-Reduzierung sein. Das Innenfeld wäre dann auffallend dünner als die
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Schweißnaht 10. Letztere ist in den Zeichnungen übertrieben
breit dargestellt. Die völlige Durchbrechung geht aus Fig. 5 hervor.
Bezüglich des zweiten Ausführungsbeispieles (Fig. 6 und 7) ist ein prizipiell gleicher Aufbau verwirklicht, nur
mit dem Unterschied, daß zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Taschen 1 zugleich mit zwei oder mehr gegenüberliegend
angeordneten Taschen 1 ingetral verbunden sind. Hier sind die Klemmleisten-Verschlüsse 6 einander
zugewandt, das heißt sie liegen in einer Symmetrie-Längsmittelebene
E-E der Folienverpackung V. Im Bereich dieser Längsmittelebene E-E lassen sich die beiden
Reihen der Folienverpackung V voneinander trennen. Dazu verläuft in dieser Ebene gleichfalls eine Schweißnaht
18. In deren Mitte erstreckt sich eine Perforierung 19.
Sei es in der Art der Lochreihe realisiert oder durch die erwähnte Materialdicken-Reduzierung verkörpert.
Die Bezugsziffern der vorerläuterten Lösung sind, soweit
zum Verständnis erforderlich, angewandt, dies zum Teil ohne textliche Wiederholungen. Der Grundkörper der
Folienverpackung V ist doppelt, das heißt auf jeder Taschenreihe liegend, angewandt, so daß die die Kammern
2 nach außen hin begrenzenden Böden 12 an den Außenseiten liegen. Die übergeschlagenen Partien, beispielsweise
bildend die Vorderwand 13 enden unter Belassung eines Zugangsspaltes 20 voreinander (vgl. Fig. 7). Über
diesen Spalt besteht der Zugang zum auch hier randbeabstandet liegenden Klemmleisten-Verschluß 6. Die den
Zugangsspalt begrenzenden Ränder sind mit 16 bezeichnet . ■'*..- '"'
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Variante der einreihigen Lösung, was sinngemäß natürlich auch auf die doppel-
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reihige Lösung gemäß Fig. 6 und 7 anwendbar ist. Dort (Fig. 8, 9) ist der von der Vorderseite 13 gebildete,
dem Rand 16 zugewandte Taschenkragen 15 zurückgeschlagen. Das geht über eine Kehre 21. Die bildet eine randparallele
sowie -beabstandete Greifleiste 22. Der in der Zeichnung nach oben gerichtete Überstand der Greifleiste
22 über dem Klemmleisten-Verschluß 6 ist so, daß besagter Verschluß selbst auch noch mit abgedeckt wird,
andererseits aber auch hier der Vorteil des Hintergriffes nicht verstellt ist.
Der andere, von der Rückwand 14 ausgehende Taschenkragen 15 setzt sich ebenengleich, die Greifleiste 22
überragend freistehend fort. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Schweißnaht 10 nicht über die Öffnung 4
hinausgehend fortgesetzt. Sie kann auch hier als Einschubrampe
für das flache Objekt 5 dienen.
Der aus Fig. 9 hervorgehende Überschlag ist in seiner Ganzheit mit 23 bezeichnet.
Der Überschlag 23 ist mit der Taschenwandung W verhaftet. Es kann sich um eine Klebung handeln. Die entsprechende
Verbindung läßt sich auch über eine thermische Anbindung erreichen, bei entsprechende Voraussetzungen
aufweisendem Folienmaterial versteht sich. Die entsprechenden Schweißnähte sind in den Fig. 8 und 9 dargestellt
und mit 23' bzw. 23" bezeichnet. 23' liegt
kammerseitig kurz unter dem Klemmleisten-Verschluß 6. Die Verbindung kann auch über Klettmittel erfolgen. Wie
auch immer, in jedem Falle ist der Überschlag 23 von solcher Breite, daß auch der Bereich des Klemmleisten-Verschlusses
6 überfangen ist. Die Schlaufe des Überschlages 23 kann ein Versteifungsstäbchen aufnehmen.
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Die aus der kehrenförmigen, hohlsaumartigen Profilierung
gewonnene Greifleiste 22 erbringt aber auch so schon eine ausgezeichnete Unterstützung der ebenentreuen
Ausrichtung der Tasche 1, wobei beim Stapeln die Kehre 21 sogar noch etwas in den Eingangsbereich der
Öffnung 4 ausweichen kann. Die zugleich erzielte partielle Doppellagigkeit der Vorderwand 13 wirkt überdies
versteifend im Bereich der Öffnung 4. Entsprechend
wirken schließlich an den Außenseiten der Taschenkragen 15 aufgeformte, parallele Längsrippen 24.
Die Stapelung kann sowohl nach dem Vereinzeln der Taschen 1 vorgenommen werden als auch bei noch am Stück
befindlicher Konstellation, und zwar dann durch eine leporelloartige Faltung der Taschen 1 aneinander, folgend
gleichsam einer im Querschnitt gesehenen Zick-Zack-Struktur. Die relativ große Breite der Schweißnähte
10, 18 bringt auch den genügenden Faltvorrat für die erstrebte stapeiförmige Übereinanderlage des so mehrstöckigen
Diskettenhüllenpaketes.
Fig. 2 zeigt eine solche Stapelbildung, wobei aber die Schnittebene quer zur Längserstreckung der Taschenreihe
vorgenommen ist.
Der Klemmleisten-Verschluß 6 kann auch als Verschluß mit sogenanntem Verschlußschiffchen realisiert sein,
ähnlich einem Reißverschluß, wobei die Verschlußorgane aber auch leistenartig durchlaufen, also nicht aus
Einzelgliedern wie beim klassischen Reißverschluß bestehen.
Zur Sicherung des so gebildeten Stapels wird ein Klettverschlußsystem angebracht. Dies so, daß an je
einer Taschenwandung W von zwei Taschen 1 der Folienver-
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packung wechselseitig kongruent die entsprechend typischen Teile angebracht sind, wie ein Feld, welches
Haken aufweist und ein Feld, welches Schlaufen aufweist.
Schließlich bleibt noch festzuhalten, daß die Folienverpackung V bzw. ihre Taschen 1 zumindest partiell transparent,
bevorzugt jedoch ganz durchsichtig bzw. durchscheinend ausgebildet sind.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen Prioritatsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen,
auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
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Claims (14)
1. Folienverpackung (V) mit mindestens zwei Kammern (2) bildenden Taschen (1), wobei die Taschen (1) einen
offenbaren Klemmleisten-Verschluß (6) aufweisen und
insgesamt im wesentlichen staubdicht verschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienverpackung
(V) zwei oder mehr Taschen (1) in Nebeneinanderanordnung, unter im wesentlichen geradliniger Fortsetzung
der Klemmleisten-Verschlüsse (6), aufweist, wobei die Kammern (2) durch im wesentlichen senkrecht zu den
Klemmleisten-Verschlüssen (6) verlaufende Schweißnähte (10) gesondert sind.
2. Folienverpackung nach Anspruch 1 oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schweißnaht (10) einen Klemmleisten-Verschluß (6) durchsetzt.
3. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folienwandung der Tasche (1)
sich öffnungsseitig über den Klemmleisten-Verschluß (6) hinaus erstreckt, dies unter Bildung eines Taschenkragens
(15) .
4. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht (10) in einen öffnungsseitigen
Rand (16) der Folienverpackung (V) ausläuft .
5. Folienverpackurig nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schweißnaht (10) eine solche
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Materialdicken-Reduzierung aufweist, daß ein Abtrennen der Taschen (1) ermöglicht ist.
6. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schweißnaht (10) mit einer Perforierung (17) ausgebildet ist.
7. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr nebeneinander angeordnete
Taschen (1) zugleich mit zwei oder mehr gegenüberliegend angeordneten Taschen (1) integral verbunden
sind, wobei die Klemmleisten-Verschlüsse (6) einander zugewandt sind.
8. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine leporelloartige Faltung, wobei die
einzelnen Taschen (1) stapeiförmig übereinander liegen.
9\ Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß an je einer Taschenwandung (W) von
zwei Taschen (1) der Folienverpackung (V) außenseitig
ein Teil eines Klettverschlußsystems angebracht ist.
10. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Taschenkragen (15) unter Bildung
eines Überschlages (23) mit der Taschenwandung (W) verhaftet ist. s
11. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
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gekennzeichnet, daß der Taschenkragen (15) unter Bildung eines Überschlages (23) mit der Taschenwandung (W)
verklebt ist.
12. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Taschenkragen (15) unter Übergriff des Klemmleisten-Verschlusses (6) mit der Taschenwandung
(W) verbunden ist.
13. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch Ausbildung eines zumindest partiell
transparenten Sichtbereiches.
14. Folienverpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die ganze Folienverpackung aus durchsichtigem bzw. durchscheinendem Folienmaterial
gebildet ist.
VCSi:
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|---|---|---|---|
| DE29718887U DE29718887U1 (de) | 1997-10-23 | 1997-10-23 | Folienverpackung mit mindestens zwei Klammern bildenden Taschen |
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| DE29718887U DE29718887U1 (de) | 1997-10-23 | 1997-10-23 | Folienverpackung mit mindestens zwei Klammern bildenden Taschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29718887U1 true DE29718887U1 (de) | 1999-02-18 |
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ID=8047672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29718887U Expired - Lifetime DE29718887U1 (de) | 1997-10-23 | 1997-10-23 | Folienverpackung mit mindestens zwei Klammern bildenden Taschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29718887U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1162622A1 (de) * | 2000-06-07 | 2001-12-12 | Duraweld Limited | Speichervorrichtung für Compact Disc |
| EP1626409A1 (de) * | 2004-08-12 | 2006-02-15 | Michel Chappuis | Vorrichtung zum Suchen und Auffinden von in Hüllen untergebrachten digitalen Datenträgern |
-
1997
- 1997-10-23 DE DE29718887U patent/DE29718887U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1162622A1 (de) * | 2000-06-07 | 2001-12-12 | Duraweld Limited | Speichervorrichtung für Compact Disc |
| EP1626409A1 (de) * | 2004-08-12 | 2006-02-15 | Michel Chappuis | Vorrichtung zum Suchen und Auffinden von in Hüllen untergebrachten digitalen Datenträgern |
| WO2006018356A1 (de) * | 2004-08-12 | 2006-02-23 | Michel Chappuis | Vorrichtung zum auffinden von in hüllen untergebrachten digitalen datenträgern |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| R207 | Utility model specification |
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