DE29718612U1 - Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o.dgl. - Google Patents
Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o.dgl.Info
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Description
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KAISER-WILHELM-RING 24 · 50672 KÖLN
UNSER ZEICHEN
OUR REF.
Mg 173 EU
DATUM DATE
Anm. : NSM Magnettechnik GmbH, Lützowstraße 21,
D-59399 Olfen
Titel: Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen od.dgl.
Titel: Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen od.dgl.
Die Erfindung betrifft einen Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen od.dgl., mit mehreren, in Förderrichtung
hintereinander angeordneten Magnethalteelementen und mit einem unter den Magnethalteelementen vorbeilaufenden, endlosen
Förderband, mit dem die Bleche od.dgl. von einer Übernahmestelle zu einer Übergabestelle transportierbar sind.
In der blechverarbeitenden Industrie stellt sich häufig die Aufgabe,
Bleche oder Werkstücke aus Blech wie z.B. Dosendeckel, Stanzteile in der Automobilindustrie od.dgl. hängend von einer
Verarbeitungsstation zu einer weiteren Station zu transportieren. Für ferromagnetische Werkstoffe werden häufig Magnetbandförderer
verwendet, bei denen das Förderband zwischen den einzelnen Magneten und den zu transportierenden Werkstücken angeordnet
ist und bei seinem Umlauf um die Umkehrrollen die von den Magneten gehaltenen Bleche mitnimmt.
Ein Nachteil der bekannten Magnetbandförderer besteht darin, daß
damit ein Transport von nicht-magnetischen Werkstoffen wie z.B. Aluminiumblechen, Kunststofftafeln oder Holzverbundwerkstoffen
nicht möglich ist. Die Förderer sind damit in ihrem Einsatz nur wenig flexibel und es ist erforderlich, für möglicherweise nur
gelegentlich zu transportierende, nicht-ferromagnetische Werkstoffe
in einem Betrieb andere geeignete Fördermittel vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Magnetbandförderer der eingangs
genannten Art so auszugestalten, daß damit auch nicht-ferromagnetische Bleche od.dgl. transportiert werden können. Diese
Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß das Förderband ein Unterdruckförderband ist und der Magnetbandförderer mit
einer Unterdruckeinrichtung versehen ist. Mit der Erfindung wird es somit möglich, ferromagnetische Werkstoffe wie bekannt weiterhin
mittels der Magnethalterelemente an dem Förderband zu halten oder wahlweise die am Förderband einen Unterdruck erzeugende
Unterdruckeinrichtung zu verwenden, um die zu transportierenden Bleche od.dgl. durch die Sogwirkung am Förderband zu halten.
Durch die Kombination von Magnetbandförderer und Unterdruckbandförderer
wird eine größtmögliche Flexibilität der Fördereinrichtung erreicht, die einerseits den aus Sicht des Energieverbrauches
besonders günstigen Transport von Eisenteilen mit Hilfe der Magnete und andererseits einen Transport von praktisch
allen Werkstoffen erlaubt, die in flächige Anlage an das Förderband gebracht werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich, wenn jedem Magnethalteelement eine separat ansteuerbare
Unterdruckeinheit zugeordnet ist. Mit einer solchen Ausgestaltung ist es möglich, die mittels Unterdruck transportierten
Gegenstände an praktisch jedem beliebigen Ort auf dem Transportweg
abzuwerfen, an dem sich eine separat ansteuerbare Unterdruckeinheit befindet, indem die Unterdruckeinheit kurzzeitig
von der Unterdruckeinrichtung getrennt wird,- wenn das abzuwerfende
Blech die jeweilige Unterdruckeinheit erreicht hat, wodurch die Sogwirkung in diesem Bereich kurzzeitig aufgehoben
wird und das transportierte Blech infolge seiner Schwerkraft vom Förderband abfällt. Diese Art der Steuerbarkeit entspricht damit
den Fähigkeiten von Magnetbandförderern mit mehreren Magnethalteelementen, die ebenfalls einzeln abschaltbar sein können, um
ein ferromagnetisches Blech an jeder gewünschten Stelle auf dem Transportweg abwerfen zu können. Besonders zweckmäßig ist es
hierbei, wenn einzelne Unterdruckeinheiten an eine eigene Unterdruckpumpe angeschlossen sind, vorzugsweise an eine mit
Druckluft beaufschlagbare Venturidüse. Die jeweiligen Unterdruckeinheiten
stehen dann über eine in den engsten Querschnitt der zugehörigen Venturidüse einmündenden Unterdruckleitung mit
dieser in Verbindung; soll die Sogwirkung an einer dieser Unter-
druckeinheiten kurzfristig aufgehoben werden, kann der Druckluftstrom
durch die zugehörige Venturidüse für einen kurzen Zeitraum unterbrochen werden, wodurch der Sog an der Unterdruckeinheit
infolge von Undichtigkeiten im System schnell abfällt und das Blech praktisch unmittelbar nach Abschalten des Druckluftstroms
durch die Venturidüse von der Unterdruckeinheit abfällt.
Zweckmäßig ist jeder Unterdruckeinheit eine eigene Unterdruckpumpe
zugeordnet. Wenn die Unterdruckpumpe einer jeden Unterdruckeinheit unmittelbar am zugehörigen Magnethalteelement angeordnet
ist, ist das von der Unterdruckpumpe zur Erzeugung der Ansaugkraft zu evakuierende Volumen nur gering; mit einer solchen
Anordnung ist es daher möglich, eine sehr kurze Schaltzeit zu erreichen, innerhalb derer die erforderliche Ansaugkraft an
der jeweiligen Unterdruckeinheit wieder zur Verfügung steht, nachdem kurz zuvor ein Gegenstand durch Abschalten der Unterdruckpumpe
für die Unterdruckeinheit abgeworfen wurde. In der Praxis lassen sich hier Schaltzeiten erreichen, die bei ca. 25
bis 30 msec, liegen und so praktisch die gleichen Werte erreichen,
wie sie auch mit schaltbaren Magnethalteelementen erzielt werden. Eine konstruktiv besonders einfache Ausgestaltung ergibt
sich, wenn die Unterdruckpumpen oberhalb der zugehörigen Magnethalteelemente angeordnet sind.
Es ist zweckmäßig, wenn jedes Magnethalteelement in an sich bekannter
Weise im wesentlichen aus mindestens einem Permanentmagneten und einer schaltbaren Elektromagneteinrichtung besteht.
Die Elektromagneteinrichtung kann dabei mit Strom beaufschlagt werden und dadurch ein das Magnetfeld des Permanentmagneten
überlagerndes Streufeld erzeugen, wodurch die Wirkung des Permanentmagneten aufgehoben wird und ein zuvor gehaltenes Eisenblech
vom Förderband an der Stelle des jeweiligen Magnethalteelementes abfällt. Diese an sich bei Magnetbandförderern bekannte Ausgestaltung
ermöglicht daher genau wie die einzelnen Unterdruckeinheiten ein Abwerfen der transportierten Gegenstände an praktischer
jeder beliebigen Stelle auf dem Transportweg.
Die Unterdruckeinheiten können im wesentlichen aus zum Förderband
hin offenen Unterdruckkanälen bestehen, die über Anschlußleitungen an die Venturidüse(n) oder eine andere geeignete Unterdruckeinrichtung
angeschlossen sind. Zur Vereinfachung der Montage ist es möglich, die Unterdruckkanäle von mindestens zwei
benachbarten Unterdruckeinheiten in einer gemeinsamen Führungsschiene anzuordnen, die dann aus nicht-ferromagnetischem Material
bestehen sollte, um ein Kurzschließen von benachbarten Magnethalterelementen
auszuschließen. Mit einer solchen Ausgestaltung ist es also möglich, alle Magnethalteelemente bzw. Unterdruckeinheiten
an einer gemeinsamen Führungsschiene auszurichten und in der richtigen Lage im Förderer zu justieren.
Das für den erfindungsgemäßen Förderer verwendete Förderband ist
zweckmäßig an seiner den zu transportierenden Blechen zugewandten Halteseite mit einer Dichtschicht mit einer Vielzahl von in
Transportrichtung hintereinander angeordneten Unterdruckvertiefungen versehen, deren Ansaugfläche groß im Verhältnis zu ihrem
Volumen ist und die über Saugkanäle mit den Unterdruckkanälen in Verbindung sind. Wegen des geringen Volumens der Unterdruckvertiefungen
ist bei einem solchen Transportband die Menge der nach einem kurzzeitigen Abschalten einer Unterdruckeinheit von dieser
anschließend wieder abzusaugenden Luft sehr gering, so daß schnell wieder der zum Transport des nächstfolgenden Bleches erforderliche
Unterdruck an der Ansaugfläche zur Verfügung steht. Das Förderband kann an seiner den Magnethalteelementen zugewandten
Innenseite mit einer Führungsnut zur Aufnahme der Führungsschiene versehen sein, womit vorteilhaft ein Formschluß zwischen
Transportband und Führungsleiste quer zur Transportrichtung erreicht
wird. Insbesondere, wenn die Führungsnut seitlich von Dichtflächen begrenzt wird, kann ein Ansaugen von Falschluft in
diesem Bereich weitgehend unterbunden werden.
Das Förderband kann weiter an seinen Außenkanten seitlich über
die Dichtschicht vorspringende Haltebereiche aufweisen, die von am Förderer angeordneten Halteelementen Untergriffen werden. Ein
Durchhängen des Förderbandes und damit auftretende, ungewollte Undichtigkeiten zwischen Förderband und Unterdruckeinheiten kann
so wirksam vermieden werden. Die Unterdruckvertiefungen im Förderband
sind vorzugsweise etwa kreisförmig ausgestaltet mit einem Durchmesser, der mindestens 20-mal so groß ist wie ihre
Tiefe.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, worin eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel näher
erläutert ist. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Magnetbandförderer mit Unterdruckeinrichtung
in einer schematischen Seitenansicht;
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Magnethalteelement mit Unterdruckeinheit des Förderers nach Fig. 1, in einer
vergrößerten Darstellung und
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Magnethalteelements
mit Unterdruckeinheit in einer Fig. 2 entsprechenden Darstellung.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Magnetbandförderer bezeichnet, mit einem um Umlenkrollen 11 umlaufenden, endlosen Förderband 12,
das zum Transport von nacheinander mittels einer Übergaberampe 13 dem Förderer zugeführten Blechen 14 zu Stapelstellen 15
dient.
Der Magnetbandförderer 10 ist hierzu mit einer Vielzahl von in Förderrichtung 16 hintereinander angeordneten Magnethalteelementen
17 versehen, die den Transport von ferromagnetischen Blechen
erlauben. Zusätzlich ist jedes Magnethalteelement mit einer eigenen Unterdruckeinheit 18 ausgestattet, die über Unterdruckleitungen
19 mit separat steuerbaren Schaltventilen 20 an eine Unterdruckeinrichtung 21, im dargestellten Beispiel ein Sauggebläse,
angeschlossen sind. Die Steuerung der Schaltventile 20, d.h. ein Umschalten vom offenen in den geschlossenen Zustand des
Ventiles und umgekehrt erfolgt über Steuerleitungen 22 von einer
speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) 23, die ein Eingangs-
signal von einem Inkrementaldrehgeber 24 an der einen Umlenkrolle erhält. In Fig. 1 sind lediglich zwei Schaltventile an die
SPS angeschlossen, die die Unterdruckeinheiten 18 an den Stapelstellen 15a, 15b ansteuern; es ist jedoch ohne weiteres ersichtlich,
daß auch die Ventile der übrigen Unterdruckeinheiten in derselben Weise an die speicherprogrammierbare Steuerung angeschlossen
sein können.
Der Aufbau der Magnethalteelemente 17 und der Unterdruckeinheiten 18 ist in Fig. 2 erkennbar. Jedes Magnethalteelement 17 ist
mit zwei Permanentmagneten 25 versehen, die gemeinsam mit einem Elektromagneten 26 in einem Gehäuse 27 vergossen sind. Die Vergußmasse
28 kann Kunstharz oder eine andere, elektrisch bzw. magnetisch nicht leitende Masse sein. Die Unterdruckeinheit 18
besteht im wesentlichen aus einer an der Unterseite 29 des Gehäuses 27 angeschraubten Führungsschiene 30, in der ein Unterdruckkanal
31 angeordnet ist, der sich etwa über die Länge des zugehörigen Magnethalteelementes erstreckt und über ein durch
das Gehäuse 27 und die Vergußmasse 28 geführtes Rohr 32 mit der Unterdruckleitung 19 verbunden ist. Die Führungsschiene kann
sich über die gesamte Förderlänge des Magnetbandförderers 10 erstrecken und dabei alle Magnethalteelemente bzw. deren Unterdruckeinheiten
zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammenfassen; in diesem Fall besteht sie aus Aluminium oder Edelstahl, so daß
die Permanentmagnete in den einzelnen Magnethalteelementen nicht kurzgeschlossen werden können. Zwischen den einzelnen Unterdruckkanälen
der jeweiligen Unterdruckeinheiten verbleiben dann schmale Stege, so daß die Unterdruckkanäle zweier benachbarter
Unterdruckeinrichtungen keine Verbindung untereinander haben.
Die Führungsschiene 30 dient zur formschlüssigen Führung des Förderbands 12 quer zur Förderrichtung 16, wozu das Förderband
an seiner den Magnethalteelementen 17 zugewandten Innenseite mit einer zentralen Führungsnut 34 versehen ist, die seitlich
von Dichtflächen 35 begrenzt wird. An seiner den zu transportierenden Blechen 14 zugewandten Halteseite 36 ist das Förderband
12 mit einer Dichtschicht 37 versehen, die aus einem weich-
elastischen Material, beispielsweise aus aufgeschäumtem Polurethan
mit einer Shore-Härte von 20 bis 60 besteht und die mit einer Vielzahl von in Transportrichtung 16 hintereinander angeordneten
Unterdruckvertiefungen 38 versehen ist, die über kurze Saugkanäle 39 im Förderband 12 beim Durchlauf des Bandes nacheinander
mit den verschiedenen Unterdruckkanälen 31 in Verbindung sind. Die Unterdruckvertiefungen 38 sind kreisförmig aus
der Dichtschicht 37 ausgefräst und haben einen Durchmesser D von etwa 50 mm bei einer Tiefe ^t von 1 mm, weisen also bei. vergleichsweise
geringem Volumen eine große Ansaugfläche 40 auf.
An seinen Außenkanten 41 ist das Förderband 12 mit seitlich über die Dichtschicht 37 vorspringenden Haltebereichen 42 versehen,
die von an den Gehäusen 27 der Magnethalteelemente 17 angeschraubten Halteelementen 43 Untergriffen und gegen die Unterseite
2 9 des Gehäuses gedrückt werden, so daß das Förderband nicht nach unten durchhängen kann und zwischen Führungsschiene
und Förderband Falschluft angesaugt wird.
Mit dem beschriebenen Magnetbandförderer können in bekannter Weise ferromagnetische Bleche od.dgl. von der Übergaberampe
übernommen und zu den Stapelstellen 15a oder 15b transportiert und dort abgeworfen werden, indem der Elektromagnet 2 6 des entsprechenden
Magnethalteelementes 17a bzw. 17b kurzzeitig beaufschlagt wird und so ein Streufeld erzeugt, das das Magnetfeld
des zugehörigen Permanentmagneten aufhebt und das abzuwerfende Blech im Bereich der Abwurfstelle nicht langer an das Förderband
12 angezogen wird. Wenn mit der Fördereinrichtung nichtferromagnetische
Bleche od.dgl. transportiert werden sollen, wird mit Hilfe des Unterdruckgebläses 21 in den Unterdruckkanälen
31 der Unterdruckeinheiten 18 und damit in den Unterdruckvertiefungen des Förderbandes 12 ein Sog erzeugt, der die zu
transportierenden Bleche fest gegen die Dichtschicht 37 des Förderbandes anzieht. Um ein Blech an der Stelle 15a oder 15b
abzuwerfen, wird die jeweilige Unterdruckeinheit 18a bzw. 18b
durch Schließen des zugehörigen Schaltventiles 20 kurzzeitig von der Unterdruckeinrichtung 21 getrennt, wodurch der Druck in den
Unterdruckvertiefungen infolge von Undichtigkeiten im System
schnell ansteigt und die Saugwirkung in diesem Bereich aufgehoben wird, so daß das transportierte Blech an der gewünschten
Stelle auf den Stapel 15a oder 15b abfällt.
Fig. 3 zeigt eine etwas andere Ausführungsform eines Magnethalteelements
17 mit Unterdruckeinheit 18, die nicht über Leitungen und Schaltventile an eine entfernt angeordnete Unterdruckeinrichtung
angeschlossen ist, sondern die eine eigene Unterdruckpumpe 44 aufweist, die unmittelbar oberhalb des Magnethalteelements
17 angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform besteht die
Unterdruckpumpe 44 aus einer lediglich schematisch dargestellten Venturidüse 45 mit einem Zuluftkanal 46, mit dem Druckluft von
etwa 6 bar zur Vakuumpumpe geführt wird, und mit einem Abluftkanal
47, über den die Betriebsabluft aus der Vakuumpumpe abgezogen wird. Aufgrund der räumlichen Nähe der Venturidüse 45 zur
Unterdruckeinheit 18 ist das von der Vakuumpumpe zu evakuierende Volumen in dem Rohr 32, dem Unterdruckkanal 31 und der Unter^
druckvertiefung 38 so gering, daß nach einem kurzfristigen Abschalten
der Venturidüse zum Abwerfen eines Blechs 14 der zum Halten eines nachfolgenden Blechs erforderliche Unterdruck bereits
nach einer Schaltzeit von lediglich 25 bis 30 msec.4 wieder
zur Verfügung steht, mit einer solchen Anordnung also Schaltzeiten erreicht werden können, wie sie auch von den Magnethalteelementen
nicht übertroffen werden. Zur Steuerung der Venturidüse, d.h. zu deren Zu- und Abschalten, kann diese ein vorgeschaltetes
Dreiwegeventil aufweisen, mit dessen Hilfe die über den Zuluftkanal 4 6 zugeführte Druckluft über einen Bypass in den Abluftkanal
47 geleitet werden kann, wenn die zugehörige Unterdruckeinheit zum Abwerfen eines Bleches kurzfristig von der Pumpe entkoppelt
werden soll.
Claims (16)
1. Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen
od.dgl., mit mehreren, in Förderrichtung hintereinander angeordneten
Magnethalteelementen und mit einem unter den Magnethalteelementen vorbeilaufenden, endlosen Förderband, mit
dem die Bleche od.dgl. von einer Übernahmestelle zu einer
Übergabestelle transportierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Förderband (12) ein Unterdruckförderband ist und der Magnetbandförderer (10) mit
einer Unterdruckeinrichtung (21) versehen ist.
2. Magnetbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jedem Magnethalteelement
(17) eine separat ansteuerbare Unterdruckeinheit (18) zugeordnet ist.
3. Magnetbandförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß einzelne Unterdruckeinheiten (18) an eine eigene Unterdruckpumpe (44) angeschlossen
sind.
4. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -
durch gekennzeichnet, daß die Unterdruckpumpen
(44) als mit Druckluft beaufschlagbare Venturidüsen (45) ausgestaltet sind.
5. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da -
durch gekennzeichnet,daß jeder Unterdruckeinheit
(18) eine eigene Unterdruckpumpe (44) zugeordnet ist.
6. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -
durch gekennzeichnet, daß die Unterdruckpumpe (44) einer jeden Unterdruckeinheit (18) unmittelbar
am zugehörigen Magnethalteelement (17) angeordnet ist.
7. Magnetbandförderer nach Anspruch 6, dadurch g e -kennzeichnet/daß
die Unterdruckpurape ( ) oberhalb des zugehörigen Magnethalteelements (17) angeordnet
ist.
8. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a -
durch g e k e &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t , d a ß jedes Magnethalteelement
(17) im wesentlichen aus mindestens einem Permanentmagneten (25) und einer schaltbaren Elektromagneteinrichtung
(26) besteht.
9. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a -
durch gekennzeichnet,daß die Unterdruckeinheiten
(18) im wesentlichen aus zum Förderband (12) hin offenen Unterdruckkanälen (31) bestehen, die über Anschlußleitungen
(19) an die Unterdruckeinrichtung (21) angeschlossen sind.
10. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterdruckkanäle
(31) von mindestens zwei benachbarten Unterdruckeinheiten (18) in einer gemeinsamen Führungsschiene (30) angeordnet
sind.
11. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da -
durch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene
(30) aus nicht-ferromagnetischem Material besteht.
12. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet ,daß das Förderband
(12) an seiner den zu transportierenden Blechen (14) od.dgl. zugewandten Halteseite (36) mit einer Dichtschicht
(37) mit einer Vielzahl von in Transportrichtung (16) hintereinander
angeordneten Unterdruckvertiefungen (38) versehen ist, deren Ansaugfläche (40) groß im Verhältnis zu ihrem
Volumen .ist und die über Saugkanäle (39) mit den Unterdruckkanälen
(31) in Verbindung sind.
13. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da -
durch gekennzeichnet, daß das Förderband (12) an seiner den Magnethalteelementen (17) zugewandten
Innenseite (33) mit einer Führungsnut (34) zur Aufnahme der Führungsschiene (30) versehen ist.
14. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsnut
(34) seitlich von Dichtflächen (35) begrenzt wird.
15. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet,daß das Förderband (12) an seinen Außenkanten (41) seitlich über die Dichtschicht
(37) vorspringende Haltebereiche (42) aufweist, die von am Förderer angeordneten Halteelementen (43) untergrifferi
werden.
16. Magnetbandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, d a -
durch ge kennzeichnet, daß die Unterdruckvertiefungen
(38) etwa kreisförmig sind mit einem Durchmesser (D), der mindestens 20-mal so groß ist wie ihre Tiefe
(t) . ■
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718612U DE29718612U1 (de) | 1996-09-06 | 1997-09-04 | Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o.dgl. |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19636086A DE19636086A1 (de) | 1996-09-06 | 1996-09-06 | Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o. dgl. |
| EP97115311A EP0827920B2 (de) | 1996-09-06 | 1997-09-04 | Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen oder dgl. |
| DE29718612U DE29718612U1 (de) | 1996-09-06 | 1997-09-04 | Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29718612U1 true DE29718612U1 (de) | 1998-03-19 |
Family
ID=26029084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29718612U Expired - Lifetime DE29718612U1 (de) | 1996-09-06 | 1997-09-04 | Magnetbandförderer für den hängenden Transport von Blechen o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29718612U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016000967A1 (en) * | 2014-06-30 | 2016-01-07 | Qualysense Ag | Transport apparatus with vacuum belt |
| CN111498379A (zh) * | 2020-04-29 | 2020-08-07 | 捷浩欣工业机械(昆山)有限公司 | 一种物料输送装置 |
-
1997
- 1997-09-04 DE DE29718612U patent/DE29718612U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016000967A1 (en) * | 2014-06-30 | 2016-01-07 | Qualysense Ag | Transport apparatus with vacuum belt |
| US10124959B2 (en) | 2014-06-30 | 2018-11-13 | Qualysense Ag | Transport apparatus with vacuum belt |
| CN111498379A (zh) * | 2020-04-29 | 2020-08-07 | 捷浩欣工业机械(昆山)有限公司 | 一种物料输送装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980430 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
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