DE29717333U1 - Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannungsleitungssystemen - Google Patents
Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- und HochspannungsleitungssystemenInfo
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Description
*>*Cl. &Ggr;: C|. O
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dr.-Ing. M-HeId t Dipl.-Ing.M.Bartels
Zugelassene Vertreter Patentanwälte · Lange Straße 51 · D-70174 Stuttgart beim Europäischen Patentamt
11. September 1997/1006
Reg.-Nr. 128 387
Reg.-Nr. 128 387
Karl Pfisterer GmbH & Co. KG, Inselstr. 140, 70327 Stuttgart
Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in
Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsleitungssystemen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von
Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsleitungssystemen.
Vorrichtungen zum Messen und Aufzeichnen von Strömen in den genannten
Leitungssystemen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Mit derartigen Vorrichtungen soll der Lastverlauf über einzelne Tage, Wochen oder Monate
aufgezeigt und aufgezeichnet werden. Bei den bekannten Geräten besteht die Möglichkeit, den Momentanwert und den Maximalwert, jeweils als
aktuellen Wert und als mit einem Tiefpaß gefilterten Wert abzurufen. An den Meßeingang der Vorrichtung kann entweder ein Zangenstromwandler mit
bis zu 5 Ampere Ausgangssignal direkt angeschlossen werden oder es können entsprechende Stromwandler angeschlossen werden, mit denen sich Ströme bis
zu etwa 2000 Ampere erfassen lassen. Außerdem können die bekannten Vorrichtungen zur Überwachung des Maximum des Stromwertes eingesetzt
werden, da diese Vorrichtungen über eine SchwelIwerttriggerung verfugen,
die individuell eingestellt werden kann.
Telefon (0711) 221091 Postbank Stuttgart (BLZ 60010070) 7211-700 V.A.T. Reg. No. DE 147502520
Deutsche Bank Stuttgart (BLZ 600 700 70) 1428 630 Telefonische Auskünfte und Aufträge sind
Telefax (0711) 2268780 Stuttgarter Bank (BLZ 60090100) 1 597436 nur nach schriftlicher Bestätigung verbindlich.
Die bekannten Vorrichtungen wandeln die analogen Meßsignale in einen digitalen Wert, der anschließend in einer Recheneinheit weiterverarbeitet
wird. Die Weiterverarbeitung wird durch entsprechende Steuerprogramme und Steuerparameter bestimmt, die in einem mit UV-Strahlung löschbaren,
programmierbaren Nur-Lese-Speicher (Erasable Programmable Read Only
Memory, EPROM) Speicherelement abgelegt sind.
Bei den bekannten Vorrichtungen ist es erforderlich, bei einer erforderlichen
Veränderung der Meßsignal-Verarbeitung die gesamte Vorrichtung auszubauen,
das Gehäuse zu öffnen und den EPROM-ßaustein gegen einen neuen EPROM-Baustein
mit dem neuen Signalverarbeitungsprogramm auszutauschen. Diese Umrüstung erfordert einen hohen Zeitaufwand und ist kosten intensiv.
Außerdem besteht bei dem Umstecken die Gefahr der mechanischen und/oder elektrischen Beschädigung der Platine bzw. der elektronischen Bauelemente.
Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zum Messen
und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen bereitzustellen, welche die vorstehend beschriebenen Nachteile überwindet. Insbesondere soll
eine Vorrichtung bereitgestellt werden, bei welcher die Konfiguration schnell, einfach und kostengünstig verändert werden kann.
Das Problem wird durch die in dem unabhängigen Schutzanspruch offenbarte
Vorrichtung gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
Das Problem ist insbesondere durch eine Vorrichtung gemäß dem Schutzanspruch 1 gelöst. Unter der Meßwertverarbeitung ist dabei
beispielsweise die Ermittlung des wahren Effektiv wertes (True-RMS) aus
dem Momentanwert der Meßgröße zu verstehen. Außerdem kann eine Oberwellenanalyse durchgeführt werden und die zugehörigen Daten
abgespeichert werden. Weiterhin können beispielsweise die Fiicker-Anteile,
d. h. Schwebungen im Bereich von einem bis wenigen Hertz, ermittelt und abgespeichert werden. Über die Konfiguration der Vorrichtung wird die Art und
Weise der Signalverarbeitung gesteuert. Bei dem Speicher mit wahlfreiem Zugriff kann es sich beispielsweise um einen dynamischen (DRAM) oder einen
statischen (SRAM) Speicher mit wahlfreiem Zugriff (Random Access Memory) handeln.
Die Verwendung eines elektrisch beschreibbaren und elektrisch löschbaren,
programmierbaren Nur-Lese-Speichers (EEPROM) bietet den Vorteil, daß
die Konfiguration der Vorrichtung ohne ein Öffnen des Gehäuses und ohne ein physisches Entfernen und Einsetzen eines Bauelementes verändert und an
verschiedene Situationen angepaßt werden kann. Das verwendete EEPROM-Bauelement
läßt sich durch elektrische Signale löschen und durch elektrische Signale wiederbeschreiben. Damit kann vorteilhafterweise die Konfiguration
der Vorrichtung auch automatisch und/oder fernbedient erfolgen. Dies ist insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen von Vorteil.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 2 hat
den Vorteil, daß durch Verwendung von Strom- und Spannungswandlern sehr große Stromsignale (bis zu 2000 Ampere) und sehr große Spannungssignale (bis
in den Hochspannungsbereich) erfaßt werden können.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 3 hat
den Vorteil, daß durch die Schnittstelle nicht nur die gespeicherten und aktuellen Meßsignale ausgelesen werden können, sondern auch
die Konfiguration der Vorrichtung geändert werden kann. In der Regel findet
der Datenaustausch über die erste Schnittstelle lokal statt, d. h. die Daten werden aus der Vorrichtung auf einen Datenträger geladen, der sich in
unmittelbarer Nähe der Vorrichtung befindet.
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-4-
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 4 hat
den Vorteil, daß durch die Verwendung einer optischen Schnittstelle automatisch eine Potentialtrennung gewährleistet ist. Weiterhin ist vorteilhaft,
eine Schnittstelle gemäß RS-232 zu verwenden, da diese gerade im Computerbereich eine große Verbreitung als sogenannte serielle Schnittstelle
gefunden hat.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 5 hat
den Vorteil, daß über die zweite Schnittstelle, die an eine Datenfemverbindung angeschlossen ist, die gespeicherten Werte und/oder die Konfiguration
der Vorrichtung fernbedient, beispielsweise von einer Leitstelie aus, ausgelesen
bzw. verändert werden kann.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 6 hat
den Vorteil, daß auch mit einem verhältnismäßig geringem Speicherplatz Signale über einen verhältnismäßig langen Zeitraum von beispielsweise sechs
Monaten abgespeichert werden können.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 7 hat
den Vorteil, daß die Vorrichtung eine eintretende Störung oder einen besonderen Last- oder Störfall automatisch erkennt, und die zugehörigen
Meßsignale vor, während und nach dem Auftreten dieses Ereignisses abspeichern kann.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 8 hat
den Vorteil, daß durch den programmierbaren Schaltungsausgang zusätzliche, beispielsweise sicherheitsrelevante Elemente aktiviert werden können.
Die besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß dem Schutzanspruch 9 hat
den Vorteil, daß damit mehrere Leitungen und/oder Strom und Spannung
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-5-
gleichzeitig überwacht werden können, beispielsweise daß bei Verwendung
von drei Stromkanälen und drei Spannungskanälen ein dreiphasiges Leitungssystem hinsichtlich Strom und Spannung komplett überwacht werden
kann.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im einzelnen
beschrieben ist. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination
erfindungswesentlich sein.
Ein Weg zum Ausführen der beanspruchten Erfindung ist nachfolgend anhand
der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiei der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 mit einem Kanal 20 für
die Spannung und einem Kanal 30 für den Strom. Der Spannungskanal 20 erhält sein Signal über einen Spannungswandler 7. Über einen Optokoppler
erfoigt eine Potentialtrennung. Der anschließende Analog/Digitalwandler 2
erzeugt ein digitales Datensignal entsprechend dem gemessenen Spannungswert und leitet dieses an die zentrale Recheneinheit CPU 4 weiter.
Der Stromkanal 30 erhält sein Signal von einem an die zu untersuchende
Leitung 40 angeschlossenen Stromwandler 8. Das analoge Stromsignal wird in einem Analog/Digitalwandler 3 in ein digitales Datensignal umgewandelt und
an die CPU 4 abgegeben.
-6-
Über die erste Schnittstelle 9, die mittels eines Optokopplers 15 als optische
Schnittstelle gemäß RS 232 ausgeführt ist, kann grundsätzlich ein bidirektionaler Datenverkehr stattfinden, in der Regel werden über diese
SchnittsteNe 9 die Konfigurationsdaten für die Vorrichtung 1 von außen über
die CPU 4 in das EEPROM 6 eingelesen. Außerdem werden über diese Schnittstelle 9 die Signaidaten aus dem RAM-Speicher 5 über die CPU 4 nach
außen abgegeben.
Über die zweite serielle Schnittstelle 10, die als eine drahtgebundene
Schnittstelle nach RS 485 ausgebildet ist, kann ebenfalls grundsätzlich ein bidirektionaler Datenverkehr stattfinden, im vorliegenden Fail werden über
diese Schnittstelle die Wandlerverhältnisse des Spannungswandlers 7 und des Stromwandlers 8 in die Vorrichtung 1 eingegeben und die Signalwerte aus
dem RAM-Speicher 5 über die CPU 4 ausgegeben.
Neben einer konventionellen Uhr 13 für die Erfassung von Uhrzeit und Datum
weist die Vorrichtung 1 auch einen Funkuhranschluß 12 auf. Über diesen
Funkuhranschluß 12, bei dem es sich ebenfalls um eine RS 232-Schnittstelle
handelt, können exakte Zeitsignale aufgenommen werden, um eine Synchronisation verschiedener Vorrichtungen, die sich an verschiedenen Orten
befinden können, zu gewährleisten. Der RAM-Speicher 5 dient zur Speicherung der gemessenen und verarbeiteten Signale. Der EEPROM-Speicher 6 dient zur
Speicherung der Konfigurationsdaten der Vorrichtung 1 sowie zur Speicherung des Programmes für die Ablaufsteuerung der CPU 4.
Außerdem weist die Vorrichtung 1 noch einen programmierbaren Schaltausgang 11 auf, der in Abhängigkeit eines oder mehrerer frei
verknüpfbarer Träggerimpulse geschaltet wird. Darüber hinaus können die MeßsignaSe und/oder die weiterverarbeiteten Signale auf einer in
die Vorrichtung 1 integrierten Anzeige 14 angezeigt werden.
·* ·· ·♦ ♦♦
-7-
Die dargestellte Vorrichtung 1 dient der Erfassung langsamer Spannungsänderungen, kurzer und langer Unterbrechungen sowie von
Spannungseinbrüchen bzw. Spannungsüberhöhungen. Die gemessenen Werte werden klassifiziert und lassen sich über eine optische RS 232 Schnittstelle 9
und eine RS 485 Schnittstelle 10 auf einen Personal Computer (PC) überspielen. Die Speicherung von Ereignissen wird ausgelöst durch die Überoder
Unterschreitung eines frei wählbaren Trigger-Wertes. Dabei wird ein einstellbarer Zeitausschnitt um das aufgetretenen Ereignis herum
aufgezeichnet. Die Konfiguration der Vorrichtung 1 ist sowohl über die erste Schnittstelle 9 als auch über die zweite Schnittstelle 10 insbesondere über
eine Datenfernverbindung 16 möglich. Auf der Anzeige 13 können aktuelle und/oder historische Daten einschließlich Datum und Uhrzeit angezeigt
werden. Mehrere der erfindungsgemäßen Vorrichtungen 1 können in einem LAN (Local Area Network)- oder WAN (Wide Area Network)-Verband
zusammengeschlossen werden.
Im Rahmen der Meßwert-Verarbeitung wird aus dem Momentanwert
der Spannung der wahre Effektivwert (True-RMS) mit einer Zeitkonstante von weniger als 20 msec ermittelt. Der ermittelte True-RMS-Wert wird klassifiziert,
gespeichert und angezeigt. Wenn der True-RMS-Wert einen vorher gesetzten Schwellwert während der vorgegebenen Auslösedauer überschreitet, wird
eine Ereignisspeicherung mit wählbarer Auflösung, Aufzeichnungsdauer und Vorgeschichte ausgelöst. Die Ereignisse werden in den entsprechenden Klassen
über die vorgegebenen Zeit aufsummiert. Die Speicherkapazität beträgt in einer Grundausrüstung beispielsweise 128 KByte und kann beispielsweise bis
zu einem Wert von 512 KByte erhöht werden. Sofern Flicker und/oder
Oberwellen abzuspeichern sind, ist der Speicherplatz entsprechend zu erweitern.
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-8-
Die Auslesung der Daten an der ersten Schnittstelle 9 wird mittels eines durch
Magnetkraft an der Gehäusefront haftenden Auslesekopfes durchgeführt. Der Datenaustausch wird über eine entsprechende Software verwaltet.
Die Daten können mit einem PC-Programm ausgelesen, grafisch dargestellt, ausgewertet und ausgedruckt werden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der programmierbare
Schaltausgang 11 ein Relais auf, das im Normalbetrieb angezogen ist.
Bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen Schwellwertes oder bei einem Netzausfall wird das Relais stromlos und fällt ab. Der Schwellwert
bezieht sich dabei auf einen der beiden Momentanwerte und kann individuell an der Vorrichtung 1 entsprechend den Anforderungen des jeweiligen
Anwendungsfalles eingestellt werden.
Die Vorrichtung 1 ist geeignet für den Anschluß von flexiblen, eisenlosen
Stromsensoren {Easy-Sensoren), die auf Rogowskitechnik basieren sowie für
den Anschluß von herkömmlichen Stromwandiern mit einem Eisenkern. Weiterhin ist die Vorrichtung 1 geeignet für den Anschluß von kapazitiven
Spannungssensoren und für den Anschluß von herkömmlichen Spannungswandiern mit einem Eisenkern.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und elektrischen Spannungen in Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsleitungssystemen,
wobei die Ströme und Spannungen mit einem Analog/Digital-Wandler
(2 ,3) erfaßt werden und durch eine Recheneinheit (4) teilweise weiterverarbeitet werden,
wobei die gemessenen und verarbeiteten Signale in einem Speicher mit
wahlfreiem Zugriff (5) gespeichert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konfiguration der Vorrichtung {1), insbesondere hinsichtlich
der Signaierfassung und der Signalverarbeitung, entsprechend Steuerdaten erfolgt, die in einem elektrischen beschreibbaren und elektrisch
löschbaren, programmierbaren Nur-Lese-Speicher (6) abgelegt sind.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßgrößen unter Verwendung von Spannungswandlern (7) und
Stromwandlern (8) erfaßt werden, wobei das Wandlerverhältnis über
die Konfiguration der Vorrichtung (1) einstellbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung (1) eine erste Schnittstelle (9) aufweist, daß die gespeicherten Werte über die erste Schnittstelle (9) lokal aus
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-02-
der Vorrichtung ausgelesen werden, und/oder daß die Konfiguration der Vorrichtung (1) über die erste Schnittstelle (9) lokal verändert wird.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Schnittstelle (9) eine drahtlose optische Schnittsteile gemäß RS-232 ist.
5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) über eine zweite Schnittstelle
(10) an eine Datenfernverbindung (16) angeschlossen ist, daß
die gespeicherten Werte über die zweite Schnittstelle (10) aus der Vorrichtung (1) ausgelesen werden, und/oder daß die Konfiguration
der Vorrichtung (1) über die zweite Schnittstelle (10) verändert wird, und
daß die zweite Schnittstelle (10) eine drahtgebundene Schnittstelle,
beispielsweise gemäß RS-485, ist.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) in durch die Konfiguration
vorgegebenen periodischen Abständen Meßsignale und weiterverarbeitete oder klassifizierte Signale im Speicher (5) abspeichert.
7. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) bei Über- bzw. Unterschreitung
des Meßsignals über bzw. unter einen durch die Konfiguration vorgegebenen Grenzwert einen Triggerimpuls auslöst und/oder
die Meßwerte innerhalb eines einstellbaren Zeitintervalls abspeichert.
8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) einen programmierbaren
Schaltausgang (11) aufweist, der in Abhängigkeit eines oder mehrerer frei
verknüpfbarer Triggerimpulse geschaltet wird.
-03-
9. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) mehrkanaiig ausgestaltet ist,
beispielsweise drei Stromkanäle (30) und drei Spannungskanäle (20)
aufweist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) einen Funkuhranschluß (12) aufweist, insbesondere über eine RS 232-Schnittstelle.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717333U DE29717333U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannungsleitungssystemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717333U DE29717333U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannungsleitungssystemen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29717333U1 true DE29717333U1 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=8046568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29717333U Expired - Lifetime DE29717333U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Vorrichtung zum Messen und Aufzeichnen von Strömen und Spannungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannungsleitungssystemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29717333U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016545A1 (de) * | 2005-04-08 | 2006-10-12 | Abb Patent Gmbh | Modulrückwand für ein Schaltanlagenmodul, Schaltanlagenmodul und elektrische Schaltanlage |
-
1997
- 1997-09-29 DE DE29717333U patent/DE29717333U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016545A1 (de) * | 2005-04-08 | 2006-10-12 | Abb Patent Gmbh | Modulrückwand für ein Schaltanlagenmodul, Schaltanlagenmodul und elektrische Schaltanlage |
| US7969744B2 (en) | 2005-04-08 | 2011-06-28 | Abb Ag | Module rear wall for a switchgear assembly module, switchgear assembly module and electrical switchgear assembly |
| DE102005016545B4 (de) * | 2005-04-08 | 2014-12-04 | Abb Ag | Modulrückwand für ein Schaltanlagenmodul, Schaltanlagenmodul und elektrische Schaltanlage |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
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