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DE29717307U1 - Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine - Google Patents

Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine

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DE29717307U1
DE29717307U1 DE29717307U DE29717307U DE29717307U1 DE 29717307 U1 DE29717307 U1 DE 29717307U1 DE 29717307 U DE29717307 U DE 29717307U DE 29717307 U DE29717307 U DE 29717307U DE 29717307 U1 DE29717307 U1 DE 29717307U1
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DE
Germany
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clamping
guide rail
stop
longitudinal
workpiece
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29717307U
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English (en)
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Festo Tooltechnic GmbH and Co
Original Assignee
Festo Tooltechnic GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Festo Tooltechnic GmbH and Co filed Critical Festo Tooltechnic GmbH and Co
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q9/00Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
    • B23Q9/0014Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
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    • B25H1/0078Guiding devices for hand tools

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

G 18 031 - dls 03.09.1997
FESTO Tooitechnic GmbH & Co., 73728 Essiingen
Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine mit einer mit ihrer Unterseite auf ein mit der Handwerkzeugmaschine zu bearbeitendes Werkstück aufzulegenden Führungsschiene, auf deren Oberseite die Handwerkzeugmaschine in Führungsschienen-Längsrichtung geführt verschiebbar ist.
Die auf das Werkstück aufgelegte Führungsschiene gibt die Vorschubrichtung der beispielsweise von einer Kreissäge oder einer Oberfräse gebildeten Handwerkzeugmaschine und somit die Richtung vor, in der das Werkstück bearbeitet wird. Daher sollte die Führungsschiene möglichst unverrückbar an dem Werkstück angeordnet sein. Bei einer aus der DE-PS 32 43 564 hervorgehenden Führungsvorrichtung der oben genannten Art ist zu diesem Zwecke an der Unterseite der Führungsschiene eine rutschfeste Auflagefläche vorgesehen. Diese Maßnahme ist zwar regelmäßig ausreichend. In manchen Fällen ist jedoch ein noch festerer Halt der Führungsschiene am Werkstück wünschenswert.
Der vor!legenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen stabilen Zusammenhalt von Werkstück und Führungsschiene zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Führungsvorrichtung gemäß Oberbegriff dadurch gelöst, daß eine an der Unterseite der Führungsschiene angeordnete oder anbringbare Spanneinrichtung zum Festspannen der Führungsschiene am Werkstück vorhanden ist, die einen Festanschlagkörper und einen Spannanschlagkörper enthält, zwischen denen das Werkstück verspannbar ist, wobei der Spannanschlagkörper an einem Spannanschlagträger angeordnet ist, der mittels einer Grobeinstel1 einrichtung zur Grobeinstellung der Längslage des Spannanschlagkörpers an der Führungsschiene in Längsrichtung verstellbar und in der jeweiligen Längslage feststellbar ist, und der Spannanschlagkörper in Längsrichtung bewegbar am Spannanschlagträger geführt und gegen das sich andererseits am Festanschlagkörper abstützende Werkstück spannbar ist.
Auf diese Weise erhält man ein kraftschlüssiges Verspannen des Werkstücks zwischen den beiden an der Führungsschiene sitzenden Anschlagkörpern. Diese befinden sich im Anwendungsfall beiderseits des Werkstücks an den über dieses überstehenden Endbereichen der Führungsschiene.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine auf ein Werkstück aufgelegte und an diesem festgespannte Führungsschiene in schematischer Draufsicht gemäß Pfeil I in Fig. 2, wobei· die Werkzeugmaschine und eine mögliche Schräglage des angespannten Werkstücks strichpunktiert angedeutet sind,
Fig. 2 die Führungsvorrichtung nach Fig. 1 in schematischer Seitenansicht gemäß Pfeil II, wobei das Werkstück geschnitten dargestellt ist,
Fig. 3 einen den Spannanschlagkörper mit der ihm zugeordneten Vorschubeinrichtung enthaltenden Ausschnitt aus Fig. 2 (bei Pfeil III) in vergrößerter Darstel1ung,
Fig. 4 die Anordnung nach den Fig. 1 bis 3 im Querschnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1, wobei die Vorschubeinrichtung nur durch ein strichpunktiertes Rechteck angedeutet ist,
Fig. 5 die gleiche Führungsvorrichtung ohne das Werkstück in der Fig. 1 entgegengesetzter Unteransicht gemäß Pfeil V in Fig. 2 in vergrößerter Teildarstellung, wobei der mittlere Bereich der Führungsschiene weggeschnitten ist, und
Fig. 6
und 7 jeweils eine der Fig. 5 entsprechende Unteransicht einer Führungsschiene mit einer jeweils anderen Einrichtung zum Spannen des Spannanschlagkörpers gegen das Werkstück in Teildarstel1ung.
Aus der Zeichnung geht eine Führungsvorrichtung 1 mit einer Führungsschiene 2 hervor, die aus Metall besteht und von einem Strangmaterial abgelängt sein kann. Die Führungsschiene 2 dient zum Führen einer in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Handwerkzeugmaschine 3 über ein mit dieser spanabhebend zu bearbeitendes Werkstück 4 hinweg. Dabei kann es sich insbesondere um eine Handkreissäge oder eine Oberfräse handeln. Die Führungsschiene 2 wird mit ihrer Unterseite 5 auf das Werkstück 4 aufgelegt, wonach man die Handwerkzeugmaschine 3 auf die entgegengesetzte Führungsschienen-Oberseite 6 aufsetzt und der Führungsschiene 2 entlang verschiebt. Dabei befindet sich das Werkzeug, also beispielsweise das Sägeblatt oder der Fräser, vor der Vorderseite 7 der Führungsschiene 2, so
daß es am Werkstück 4 angreifen kann.
Die Führungsschiene 2 wird, wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, so auf das Werkstück 4 gelegt, daß sie beiderseits des Werkstücks 4 über dieses übersteht, so daß das Werkstück 4 beispielsweise mittels einer Handkreissäge abgeschnitten werden kann.
Um die Führungsschiene 2 fest am Werkstück 4 zu halten, ist eine an der Unterseite 5 der Führungsschiene 2 angeordnete oder im Bedarfsfalle anbringbare Spanneinrichtung 8 vorhanden, mit der die Führungsschiene 2 am Werkstück festgespannt werden kann. Die Spanneinrichtung 8 weist einen Festanschlagkörper 9 und einen Spannanschlagkorper 10 auf, die in ihrer Gebrauchslage in Längsrichtung der Führungsschiene 2 mit der Werkstückabmessung entsprechendem Abstand zueinander beiderseits des Werkstücks 4 angeordnet sind, so daß dieses zwischen den beiden Anschlagkörpern 9, 10 verspannt wird. Die Führungsschiene bildet also zusammen mit den beiden Anschlagkörpern sozusagen eine zwingenartige Anordnung, wobei die Führungsschiene dem Zwingenschaft und die Anschlagkörper den Zwingenarmen entsprechen.
Der Spannanschlagkörper 10 ist an einem Spannanschlagträger 11; 11a; 11b angeordnet, der zur Grobeinstellung
der Längslage des Spannanschlagkörpers 10 an der Führungsschiene 2 in Führungsschienen-Längsrichtung verstellbar und in der jeweiligen Längslage feststellbar ist. Ferner ist der Spannanschlagkörper 10 in Längsrichtung bewegbar am Spannanschlagträger 11; 11a; 11b geführt und dabei gegen das sich andererseits am Festanschlagkörper 9 abstützende Werkstuck 4 spannbar.
Bei der Anwendung wird die Führungsschiene 2 also auf das Werkstück 4 aufgesetzt, wobei der Abstand zwischen den beiden Anschlagkörpern 9, 10 zunächst größer als die in Abstandsrichtung gemessene Werkstückabmessung ist. Sodann verstellt man den Spannanschlagträger 11; 11a; 11b zur zugewandten Werkstückseite hin, bis sich der Spannanschlagkörper 10 neben dem Werkstück 4 befindet. Anschließend fixiert man den Spannanschlagträger 11; 11a; 11b an der Führungsschiene 2 und betätigt den Spannanschlagkörper 10, so daß dieser bei feststehendem Spannanschlagträger 11; 11a; 11b weiter zum Werkstück 4 hin vorbewegt und dieses zwischen den Anschlagkörpern 9, 10 verspannt wird. Die dabei am Spannanschlagkörper 10 auftretenden Spannkräfte werden vom an der Führungsschiene 2 festsitzenden Spannanschlagträger 11; Ha; Hb aufgenommen.
Die Führungsschiene 2 weist an ihrer Unterseite 5 einen Längsschlitz 12 auf, an den sich zur Führungsschienen-
Oberseite 6 hin ein Längskanal 13 anschließt, dessen quer zur Längsrichtung gemessene Kanalbreite a größer als die Breite b des Längskanals 13 ist, so daß die Längsschiitzränder 14, 15 von aufeinander zu gerichteten Längsstegen der Führungsschiene 2 gebildet werden. Der Längskanal 13 ist also nach unten hin durch den Längsschlitz 12 offen. Diese Längsschiitz-/Längskanal-Anordnung 12, 13 wird in Zusammenhang mit dem in Längsrichtung erfolgenden Verstellen und Feststellen des Spannanschlagträgers 11; 11a; 11b in der jeweiligen Längslage verwendet. Hierzu ist des weiteren ein im Längskanal 13 angeordneter oder anzuordnender, die Längsstege 16, 17 hintergreifender Nutenstein 18 vorhanden, der an einem den Längsschlitz 12 durchgreifenden und am Spannanschlagträger 11; 11a; 11b gelagerten Klemmittel 19 sitzt. Dieses !(lernmittel 19 wird zweckmäßigerweise von einem mit dem Nutenstein 18 in Gewindeeingriff stehenden Gewindebolzen 20 gebildet. Das Klemmittel 19 ist unabhängig von seiner Ausbildung im einzelnen von außen her betätigbar, so daß das Klemmittel und damit auch der Nutenstein 18 zwischen einer Lösestellung und einer Klemmstellung verstellbar sind. In der LösesteTiung sind der Nutenstein 18 und mit diesem der Spannanschlagträger 11; 11a; 11b in Führungsschienen-Längsrichtung verstellbar, während in der Klemmstellung der Nutenstein 18 zum Spannanschlagträger 11; 11a; 11b hin gezogen ist, so daß die Längsstege 16, 17 zwischen dem
Nutenstein 18 und dem Spannanschlagträger 11; lla; 11b verklemmt sind und der Spannanschlagträger 11; lla; 11b somit festgestellt ist.
Beim Ausführungsbeispiel enthält also der Nutenstein 18 eine Gewindebohrung, in die der am Spannanschlagtrager gelagerte Gewindebolzen 20 eingeschraubt ist. Dabei durchgreift der Gewindebolzen 20 eine beim Ausführungsbeispiel plattenartige Klemmpartie 21 des Spannanschlagträgers 11; lla; 11b, die in der Klemmstellung beiderseits des Längsschlitzes 12 an die Führungsschienen-Unterseite 5 geklemmt wird. Durch Verdrehen des Gewindebolzens 20 in die eine oder andere Richtung kommt der Nutenstein 18 frei oder wird festgezogen.
Zum Betätigen des Klemmittels 19 ist unabhängig davon, wie es im einzelnen ausgebildet ist, ein Betätigungsgriff 22 vorhanden. Beim AusfUhrungsbeispiel ist der Gewindebolzen 20 drehfest mit dem Betätigungsgriff 22 verbunden, so daß der Gewindebolzen sich beim Verdrehen oder Verschwenken des Betätigungsgriffs 22 durch die Bedienungsperson mitdreht. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist beim Ausführungsbeispiel der Betätigungsgriff 22 nach Art eines Schwenkarms ausgebildet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist oer
Spannanschlagkörper 10 am Ende einer in Längsrichtung verlaufenden Spannstange 23 angeordnet, der eine Vorschubeinrichtung zum Vorschieben des Spannanschlagkörpers 10 zum Festanschlagkörper 9 hin sowie eine Halte- und Freigabeeinrichtung zugeordnet sind, die zwischen einer die Spann· stange 23 in ihrer vorgeschobenen Lage haltenden Haltestellung und einer die Spannstange 23 zu ihrer der Vorschubbewegung entgegengesetzten Rückwärtsbewegung freigebenden Freigabestellung bewegbar sind. Es handelt sich hier um eine an sich bekannte Anordnung, wie sie insbesondere für Kartuschen üblich ist, die einen mit einem aus ihm herauszudrückenden Mittel gefüllten Behälter aufweisen, der einerseits eine Ausgabeöffnung für das Mittel und andererseits einen in den Behälter einschiebbaren Boden besitzt. Dieses Einschieben erfolgt mit Hilfe einer solchen Vorschubeinrichtung mit zugeordneter Halte- und Freigabeeinrichtung, wie sie im vorliegenden Zusammenhang für das Festspannen des Spannanschlagkörpers 10 gegen das Werkstück verwendet wird. Das hier zur Anwendung kommende Prinzip geht insbesondere aus Fig. 3 hervor.
Die Spannstange 23 wird mittels einer Vorschubplatte 24 vorgeschoben, die eine von der Spannstange 23 durchgriffene Bohrung 25 enthält. Die Vorschubplatte 24 sitzt lose auf der Spannstange 23 und liegt vom Spannanschlagkörper 10 her am einen Arm 26 eines über eine Anlenkachse 27
verschwenkbar mit dem Spannanschlagträger 10 verbundenen Betätigungshebels 28 an, so daß beim Ergreifen des anderen Hebelarms 29 und Verschwenken des Betätigungshebels 28 in Richtung gemäß Pfeil 30 die Vorschubplatte 24 auf der Spannstange 23 schräggestellt wird und verkantet. Die Vorschubplatte 24 ist in Richtung vom Spannanschlagkörper 10 weg durch eine auf der Spannstange 23 sitzende und sich andernends am Spannanschlagträger 11 abstützende Schraubenfeder 31 belastet, die die Vorschubplatte 24 in der Ausgangsstellung nach hinten einerseits gegen einen feststehend am Spannanschlagträger 11 angeordneten Anschlag 32 und andererseits gegen den Betätigungshebelarm 26 drückt, der sich dabei seinerseits an einem weiteren, feststehend angeordneten Anschlag 33 abstützt.
Verschwenkt man den Betätigungshebel 28 also aus dieser dargestellten Ausgangslage in Richtung gemäß Pfeil 30, verkantet die Vorschubplatte 24 auf der Spannstange 23, so daß die vom Hebelarm 26 nach vorne zum Werkstück hin gedruckte Vorschubplatte 24 die Spannstange 23 mitnimmt. Läßt man anschließend den Betätigungshebel 28 los, bewegt sich die Vorschubplatte 24 unter der Wirkung der Schraubenfeder 31 wieder zurück, wobei gleichzeitig der Betätigungshebel 28 wieder in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt wird. Die Spannstange 23 bleibt jedoch in ihrer vorgeschobenen Stellung. Dies wird mittels einer Halteplatte
'- 34 erreicht, die eine von der Spannstange 23 durchgri f fene Bohrung 35 enthält. Die Halteplatte 34 wird ebenfalls in Richtung vom Spannanschlagkörper 10 weg durch eine sich andererseits am Spannanschlagträger 11 abstützende, auf der Spannstange 23 sitzende Schraubenfeder 36 belastet und liegt mit radialem Abstand zur Spannstange 23 an einem feststehenden Anschlag 37 an, der sich an der der Schraubenfeder 36 entgegengesetzten Seite der Halteplatte 34 befindet, so daß die Halteplatte 34 normalerweise die aus Fig. 3 hervorgehende geneigte Lage auf der Spannstange 23 einnimmt. Die Spannstange 23 kann aus dieser Halteplatte 34 nicht nach hinten hin herausrutschen, da sie von der Halteplatte 24 in dieser Richtung durch Verkanten festgehalten wird. Daher kann man die Spannstange 23 mittels des Betätigungshebels 28 auch mehrmals nacheinander vorschieben, ohne daß sich die Spannstange 23 dazwischen nach hinten bewegen kann. Erst wenn man von Hand die Halteplatte 34 aus ihrer Schräglage auf ihre zur Spannstange rechtwinkelige Lage hin verschwenkt, wird die Verkantung aufgehoben, so daß die Spannstange 23 von der Halteplatte 34 freikommt und in Richtung nach hinten vom Werkstück weg bewegt werden kann. Diese Rückwärtsbewegung der Spannstange 23 erfolgt selbsttätig mittels einer weiteren Schraubenfeder 38, die ebenfalls auf der Spannstange 23 sitzt und sich einerseits mit ihrem dem Spannanschlagkörper 10 zugewandten Ende am Spannanschlagträger 11 und
mit ihrem entgegengesetzten Ende an einem fest mit der Spannstange 23 verbundenen Anschlag 39 abstützt, der beim Ausführungsbeispiel von einer am Spannstangenende angeordneten Stirnplatte 40 gebildet wird. Das Zurückbewegen der Spannstange 23 setzt voraus, daß der Betätigungshebel 28 losgelassen wird und die Vorschubplatte 24 ihre Ausgangslage einnimmt. Der Spannanschlagträger 11 weist einen pistolenartigen Handgriff 41 auf, an dessen Vorderseite sich der Betätigungshebel 28 befindet.
Bei der aus Fig. 6 hervorgehenden Variante ist der Spannanschlagkörper 10 am Ende einer mit dem Spannanschlagträger 11a in Gewindeeingriff stehenden, in Längsrichtung verlaufenden Spannspindel 42 angeordnet. Verdreht man die Spannspindel 42 in die eine oder andere Richtung, bewegt sich der Spannanschlagkörper 10 zum Festanschlagkörper 9 hin bzw. von diesem weg. Zum Verdrehen der Spannspindel 42 kann an dieser ein Drehgriff 43 angeordnet sein.
Aus Fig. 7 geht eine weitere Variante hervor. In diesem Falle ist der Spannanschlagkörper 10 mittels einer am Spannanschlagträger 11b gelagerten Exzentereinrichtung 44 gegen das Werkstück 4 spannbar. Die Exzentereinrichtung 44 enthält im dargestellten Falle einen Exzenterhebel 46, der um eine rechtwinkelig zur Ebene der Führungsschiene 2 gerichtete Schwenkachse 47 schwenkbar am Spannanschlagträger
lib angeordnet ist und eine Exzenter-Druckfläche 48 bildet, an der der Spannanschlagkörper 10 oder ein mit diesem fest verbundenes Teil, im dargestellten Falle eine Druckstange 49, anliegt. Der Spannanschlagkörper 10 bzw. die Druckstange 49 wird durch eine Feder 50 gegen die Exzenter-Druckfläche 48 gehalten. Die Feder 50 kann eine auf der Druckstange 49 sitzende Schraubenfeder sein, die sich mit ihrem dem Spannanschlagkörper 10 zugewandten Ende am Spannanschlagträger 11b, bei der dargestellten Variante an einem am Spannanschlagträger angeordneten, die Druckstange 49 führenden Führungsteil 51 abstützt und mit ihrem anderen Ende gegen einen an der Druckstange 49 sitzenden, radial vorstehenden Anschlag 52 drückt. Verschwenkt man den Exzenterhebel 46, gleitet seine Druckfläche 48 an der zugewandten Stirnseite der Druckstange 49 ab, so daß sich diese wegen des exzentrischen Verlaufs der Druckfläche 48 in Längsrichtung bewegt und gegen das Werkstück gespannt werden kann.
Die Art und Weise, wie die Einrichtung zum Spannen des Spannanschlagkörpers 10 im einzelnen ausgebildet ist, ist prinzipiell von untergeordneter Bedeutung. Die drei beschriebenen Varianten stellen nur Beispiele dar, die je nach den Erfordernissen vorteilhaft sein können. Sicherlich sind jedoch auch noch andere Möglichkeiten denkbar.
Bei allen Varianten erfolgt die Grobeinstellung des Spannanschlagträgers 11; 11a; Hb in gleicher Weise wie oben beschrieben.
Der Festanschlagkörper 9 ist feststehend an der Führungsschiene 2 angeordnet. Seine Längslage kann jedoch veränderbar sein. Dies kann in gleicher Weise wie beim Spannanschlagträger 11; 11a; Hb dadurch erfolgen, daß der Festanschiagköroer 9 mittels eines im Längskanal 13 angeordneten oder anzuordnenden, die Längsstege 16, 17 hintergreifenden Nutensteins 53 und einem den Festanschlagkörper 9 mit dem Nutenstein 53 verbindenden Klemmittel an der Führungsschiene 2 festlegbar ist. Beim Ausführungsbeispiel ist mindestens eine Klemmschraube 54 vorhanden, die den Festanschlagkörper 9 durchsetzt und in eine Gewindebohrung des Nutensteins 53 eingeschraubt ist. Der Kopf der Klemmschraube 54 drückt beim Festschrauben den Festanschlagkörper 9 gegen die Führungsschienen-Unterseite 5. Beim Ausführungsbeispiel bildet der Festanschlagkörper 9 einerseits eine am Werkstück zur Anlage kommende Spannpartie 55 und andererseits eine plattenartige Partie 56, die von der mindestens einen Klemmschraube 54 durchgriffen wird.
Die beiden Anschlagkörper 9, 10 bilden an ihren einander zugewandten Seiten jeweils eine am Werkstück 4 angreifende Anschlagfläche 57 bzw. 58. Diese Anschlagflächen 57, 58
weisen in Draufsicht auf die Führungsschienen-Unterseite 5 zweckmäßigerweise eine abgerundete Gestalt auf, wobei die Abrundung so ist, daß die Anschlagflächen aufeinander zu ausgebaucht sind. Zweckmäßigerweise sind die Anschlagflächen 57, 58 kreisbogenförmig abgerundet. Bei solchen Anschlagflächen 57, 58 muß das Werkstück keine parallelen Werkstückseiten haben und muß auch nicht rechtwinkelig zur Führungsschiene verlaufen. Man kann die Führungsschiene 2 auch schräg über das Werkstück 4 verlaufen lassen, wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Desgleichen könnten die Werkstückseiten auch winkelig zueinander verlaufen. In allen diesen Fällen erhält man wegen der abgerundeten Anschlagflächen 57, 58 stets ein sicheres Verspannen.
Wie aus der Zeichnung ferner hervorgeht, können die Anschlagflächen 57, 58 sich am Werkstück 4 festbeißende Vorsprünge 59 bzw. 60 aufweisen.
Der Längsschlitz 12 und der Längskanal 13 der Führungsschiene 2 sind von den Führungsschienen-Stirnseiten 61, 62 her zugänglich, so daß die Nutensteine 18 und 53 von den Stirnseiten der Führungsschiene her eingeschoben bzw. an den Stirnseiten herausgezogen werden können. Die Spannvorrichtung kann daher von der Führungsschiene 2 weggenommen werden, bzw. bei der Spannvorrichtung handelt es sich um eine Zusatzeinrichtung zur Führungsschiene, die
man auch nachträglich anbringen kann.
Der Längskanal 13 verläuft in einer an der Führungsschienen-Oberseite 6 hochstehenden Führungsrippe 63, auf die die Handwerkzeugmaschine 3 zu ihrer Führung längs der Führungsschiene aufgesetzt wird. Die Führungsrippe 63 dient also zum einen zur Führung der Werkzeugmaschine und enthält zum anderen den die Nutensteine 18, 53 aufnehmenden Längskanal 13.
Die Führungsschiene 2 kann zusätzlich an ihrer Unterseite 5 einen rutschfesten Belag aufweisen, mit dem sie auf dem Werkstück 4 aufliegt.

Claims (14)

G 18 031 - dls 03.09.1997 FESTO Tooltechnic GmbH & Co., 73728 Essiingen Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine Ansprüche
1. Führungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine, mit einer mit ihrer Unterseite auf ein mit der Handwerkzeugmaschine zu bearbeitendes Werkstück aufzulegenden Führungsschiene, auf deren Oberseite die Handwerkzeugmaschine in Führungsschienen-Längsrichtung geführt verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Unterseite (5) der Führungsschiene (2) angeordnete oder anbringbare Spanneinrichtung (8) zum Festspannen der Führungsschiene (2) am Werkstück (4) vorhanden ist, die einen Festanschlagkörper (9) und einen Spannanschlagkörper (10) enthält, zwischen denen das Werkstück (10) verspannbar ist, wobei der Spannanschlagkörper (10) an einem Spannanschlagträger (11; 11a; lib) angeordnet ist, der mittels einer Grobeinstel1einrichtungr zur Grobeinstellung der Längslage des Spannanschlagkörpers (10) an der Führungsschiene (2) in Längsrichtung verstellbar und in der jeweiligen Längslage feststellbar ist, und der Spannanschlagkörper (10) in Längsrichtung bewegbar am Spannanschlagträger (11; 11a; lib) geführt und gegen das sich
andererseits am Festanschlagkörper (10) abstutzende Werkstück (4) spannbar ist.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (2) an ihrer Unterseite (5) einen Längsschlitz (12) aufweist, an den sich zur Führungsschienen-Oberseite (6) hin ein Längskanal (13) anschließt, dessen Kanalbreite (a) größer als die Schlitzbreite (b) ist, so daß die Längsschiitzränder von aufeinander zu gerichteten Längsstegen (16, 17) gebildet werden, und daß ein im Längskanal (13) angeordneter oder anzuordnender, die Längsstege (16, 17) hintergreifender Nutenstein (18) vorhanden ist, der an einem den Längsschlitz
(12) durchgreifenden, am Spannanschlagträger (11; 11a; lib) gelagerten Kemmittel (19) sitzt, das von außen her betätigbar ist, so daß in einer Lösestellung des Klemmmittels (19) der Nutenstein (18) und mit diesem der Spannanschlagträger (11; 11a; lib) verstellbar ist und in einer Klemmstellung des Klemmittels (19) die Längsstege (16, 17) zwischen dem Nutenstein (18) und dem Spannanschlagträger (11; 11a; lib) verklemmt und der Spannanschlagträger somit festgestellt ist.
3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (12) und der Längskanal
(13) von den Stirnseiten (61, 62) der Führungsschiene (2)
her zugänglich sind.
4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Längskanal (13) in einer an der Führungsschienen-Oberseite (6) hochstehenden, die Handwerkzeugmaschine (3) führenden Führungsrippe (63) verläuft,
5. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmittel (19) von einem mit dem Nutenstein (18) in Gewindeeingriff stehenden Gewindebolzen (20) gebildet wird.
6. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätigungsgriff (22) zum Betätigen des Klemmittels (19) vorhanden ist.
7. Führungsvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (20) drehfest mit dem Betätigungsgriff (22) verbunden ist.
8. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannanschlagkörper (10) am Ende einer in Längsrichtung verlaufenden Spannstange (23) angeordnet ist, der eine Vorschubeinrichtung zum Vorschieben des Spannanschlagkörpers (10) zum Festanschlagkörper (9) hin und eine Halte- und Freigabe-
einrichtung zugeordnet sind, wobei die Halte- und Freigabeeinrichtung zwischen einer die Spannstange (23) in ihrer vorgeschobenen Lage haltenden Haltestellung und einer die Spannstange (23) zu ihrer der Vorschubbewegung entgegengesetzten Rückwärtsbewegung freigebenden Freigabestellung bewegbar ist.
9. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da3 der Spannanschlagkörper (10) am Ende einer mit dem Spannanschlagträger (lla) in Gewindeeingriff stehenden, in Längsrichtung verlaufenden Spannspindel (42) angeordnet ist.
10. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannanschlagkörper (10) mittels einer am Spannanschlagträger (lib) gelagerten Exzentereinrichtung (44) gegen das Werkstück (4) spannbar ist.
11. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Festanschlagkörper (9) mittels eines im Längskanal (13) angeordneten oder anzuordnenden, die Längsstege (16, 17) hintergreifenden Nutensteins (53) und einem den Festanschlagkörper (9) mit dem Nutenstein (53) verbindenden Klemmittel (54) an der Führungsschiene (2) festlegbar ist.
12. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagkörper (9, 10) an ihren einander zugewandten Seiten jeweils eine in Draufsicht auf die Führungsschienen-Unterseite (5) zum anderen Anschlagkörper hin ausgebaucht abgerundete Anschlagfläche (57, 58) bilden.
13. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (57, 58) kreisbogenförmig abgerundet sind.
14. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (57, 58) sich am Werkstück (4) festbeißende Vorsprünge (59, 60) aufwei sen.
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