DE29717134U1 - Musterkarte zur Verwendung in der Farb- und Stilberatung von Personen - Google Patents
Musterkarte zur Verwendung in der Farb- und Stilberatung von PersonenInfo
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Description
Musterkarte zur Verwendung in der Färb- und Stilberatung
von Personen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Musterkarte zur Verwendung in der Färb- und Stilberatung von Personen.
Musterkarten für den genannten Verwendungszweck sind aus der Praxis bekannt. Die bekannten Musterkarten bestehen
aus einem Träger aus glattem Papier oder Karton, auf den Zuschnitte von Stoffen oder Geweben aufgeklebt sind. Dabei
werden entweder mehrere Musterkarten mit jeweils einem Stoffmuster oder auch einzelne Musterkarten mit jeweils
mehreren Stoffmustern eingesetzt, um der zu beratenden Person Stoffe zu zeigen, die besonders gut mit
ihrem äußeren Erscheinungstyp harmonieren.
Als nachteilig wird bei diesen bekannten Musterkarten angesehen, daß die Herstellung sehr aufwendig ist, weil
aus großen Stoff- oder Gewebebahnen relativ kleine Stoffstückchen ausgeschnitten und dann auf den Träger aufgeklebt
werden müssen. Diese Arbeit ist praktisch nur manuell durchführbar und führt dadurch zu hohen Arbeitskosten.
Weiterhin wird ein Nachteil darin gesehen, daß der Hersteller solcher Musterkarten von dem jeweiligen
auf dem Markt erhältlichen Angebot von Stoffen und Geweben abhängig ist; damit ist die Auswahl an darstell-
baren Stoffen und insbesondere Farben der Stoffe begrenzt. Zwar kann die Vielfalt der Farben der Stoffe dadurch
vergrößert werden, daß Stoffe speziell für diesen Verwendungszweck gezielt gefärbt werden, doch ist dieses
Verfahren aufgrund der geringen benötigten Stoffmengen sehr aufwendig und verhältnismäßig teuer. Schließlich
neigen die Stoff- oder Gewebestückchen auf den Musterkarten mit der Zeit zu einem Ausfasern oder Fusseln, wodurch
die Musterkarten mit der Zeit unansehnlich werden und somit nur für begrenzte Zeit Verwendung finden können.
Alternativ zu den zuvor beschriebenen Musterkarten werden in der Färb- und Stilberatung auch Musterkarten verwendet,
bei denen der Träger ebenfalls aus einem glatten Papier oder Karton besteht, auf die dann aber Farbflächen
aufgetragen sind. Mit diesen Musterkarten läßt sich zwar die Vielfalt der dargestellten Farben und Farbtöne
beliebig vergrößern, jedoch können diese Farbflächen, die aufgrund des glatten Trägers selbst auch glatt ausfallen,
kaum eine realistische Wiedergabe von Stoffen oder Geweben bieten. Deshalb werden derartige Musterkarten
auch in der Praxis nur in einem relativ geringen Umfang eingesetzt.
Es stellt sich deshalb für die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Musterkarte der eingangs genannten Art zu
schaffen, die die aufgeführten Nachteile vermeidet und bei der insbesondere eine kostengünstigere Herstellung
möglich ist, die eine größere Freiheit bei der Darstellung von Stoffen oder Geweben und deren Farben bietet
und die über eine längere Dauer nutzbar ist, ohne unansehnlich zu werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch eine Musterkarte der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhaft werden für die erfindungsgemäße Musterkarte
keine Stoff- oder Gewebezuschnitte mehr benötigt, so daß der Herstellungsaufwand wesentlich vermindert wird, was
zu einer großen Kostenersparnis führt. Damit fällt auch jede Abhängigkeit von dem Marktangebot an Stoffen und
Geweben weg, weil die Farbe der aufgetragenen Farbschicht frei wählbar und in jeder gewünschten Nuance
herstellbar ist. Strukturpapier oder -karton ist an sich aus der Herstellung von besonders repräsentativen Druckprodukten,
z. B. Visitenkarten oder Speisekarten oder Einladungskarten oder dergleichen, bekannt, so daß der
Träger für die Musterkarte aus einem leicht beschaffbaren Material besteht. Dabei stehen auch unterschiedliche
Strukturen zur Auswahl, so daß unterschiedliche Gewebestrukturen problemlos darstellbar sind. Die Dicke der
Farbschicht ist nach dem Auftragen und Auftrocknen so dünn, daß die Struktur des Trägers auch an der sichtbaren
Oberfläche der Farbschicht noch wiedergegeben wird, wodurch sich der optische Eindruck eines Stoff- oder
Gewebemusters in fast vollkommener Darstellung ergibt. Da keine realen Stoff- oder Gewebezuschnitte mehr verwendet
werden, kann es auch nicht zu einem Ausfasern oder Fusseln kommen, so daß die gemäß Erfindung hergestellten
Musterkarten auch länger in Verwendung bleiben können, ohne einen unansehnlichen Eindruck zu machen.
Schließlich bieten die erfindungsgemäßen Musterkarten den Vorteil, daß sie sehr einfach zugeschnitten oder ausgestanzt
werden können, was die Herstellung von Musterkarten mit praktisch beliebigen Konturen und damit auch
in figürlicher Darstellung ermöglicht.
Die Farbschicht auf der Musterkarte ist vorzugsweise aufgerakelt oder aufgedruckt oder aufgespritzt. Die Auswahl
kann der Fachmann entsprechend den gegebenen Randbedingungen, wie z. B. Auflagenhöhe oder zur Verfügung stehende
Auftragseinrichtungen, auswählen.
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Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß auf die Farbschicht mindestens ein Muster in mindestens einer differierenden
Farbe aufgetragen ist. Hierdurch können nicht nur unifarbene Stoffe oder Gewebe dargestellt werden,
sondern auch gemusterte Stoffe oder Gewebe optisch wiedergegeben werden.
Das zuvor erwähnte zusätzlich aufgetragene Muster ist bevorzugt aufgedruckt, da hierdurch mit dem geringsten Aufwand
der gewünschte optische Effekt erzielbar ist.
Weiter ist vorgesehen, daß der Glanzgrad der Farbschicht und gegebenenfalls des Musters so eingestellt ist, daß
die sichtbare Oberfläche der Farbschicht in ihrem Glanzoder Reflexionsverhalten optisch der Oberfläche eines
realen Stoff- oder Gewebemusters entspricht. Auf diese Weise lassen sich auch unterschiedliche optische Eigenschaften
von Stoffen oder Geweben, die nicht durch deren Farbe hervorgerufen werden, nachstellen, wodurch die Variationsvielfalt
der darstellbaren Stoffe und Gewebe der erfindungsgemäßen Musterkarte noch vergrößert wird.
Weiterhin kann die Musterkarte neben der Farbschicht mindestens eine Fläche mit und/oder zur Aufnahme von gedruckten
oder geschriebenen Informationen aufweisen, wodurch die Benutzung der Musterkarten noch weiter vereinfacht
werden kann und der Gebrauchswert der Musterkarten erhöht wird.
Die erfindungsgemäßen Musterkarten lassen sich einzeln
oder als lose Kartensammlung verwenden; bevorzugt ist aber vorgesehen, daß aus mehreren Musterkarten gemäß Erfindung
ein Musterkarten-Fächer oder -Buch zusammengestellt wird, wobei die einzelnen Musterkarten voneinander
verschiedene Farbtöne und/oder Gewebestrukturen aufweisen. Auf diese Weise kann eine ganze Anzahl von Mu-
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sterkarten nebeneinander angeordnet werden oder schnell
und einfach nacheinander durchgesehen oder vorgeführt werden, ohne daß die Handhabung dabei besonders schwierig
wird.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die einzige Figur der
Zeichnung zeigt eine Musterkarte in Draufsicht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Musterkarte 1 besteht diese aus einem rechteckig zugeschnittenen
Träger 10 aus einem Strukturpapier oder -karton mit einer eingeprägten Gewebestruktur 11, die ausschnittsweise
rechts oben auf dem Träger 10 dargestellt ist. Diese Gewebestruktur 11 erstreckt sich über die gesamte
Oberfläche des Trägers 10.
Über einen Teil des Trägers 10 erstreckt sich eine Farbschicht 12 mit rechteckigem Umriß, die beispielsweise
aufgeräkelt oder aufgedruckt oder aufgespritzt ist. Die
Farbschicht 12 ist nach dem Auftrocknen so dünn, daß die Gewebestruktur 11 auch durch die sichtbare Oberfläche
der Farbschicht 12 noch wiedergegeben wird. Auf diese Weise wird zumindest im Bereich der Farbschicht 12 der
optische Eindruck eines realen Stoff- oder Gewebemusters erreicht. Der Umriß der Farbschicht 12 und auch des Trägers
10 kann jede beliebige Form haben, wobei die Umrisse voneinander unabhängig gestaltet werden können.
Oberhalb der Farbschicht 12 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Musterkarte 1 zusätzlich eine
Fläche 13 vorgesehen, die zur Aufnahme von gedruckten oder geschriebenen Informationen genutzt werden kann.
Beispielsweise kann hier eine Nummer oder ein Name des dargestellten Farbtons angegeben werden.
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Schließlich ist bei dem Ausführungsbeispiel der Musterkarte 1 gemäß Zeichnung in der linken oberen Ecke des
Trägers 10 ein Loch 14 angebracht, z. B. ausgestanzt, das zur Verbindung mehrerer Musterkarten 1 zu einem
Musterfächer benutzt werden kann.
Claims (7)
1. Musterkarte zur Verwendung in der Färb- und Stilberatung
von Personen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Musterkarte (1) aus einem Träger (10) aus
Strukturpapier oder -karton mit einer eingeprägten Gewebe struktur (11) besteht und daß auf den Träger
(10) teil- oder ganzflächig eine einzelne Farbschicht (12) oder nebeneinander mehrere Farbschichten
(12) aufgetragen ist/sind, wobei die Farbschicht (12) an ihrer sichtbaren Oberfläche die Gewebestruktur
(11) wiedergibt.
2. Musterkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbschicht (12) aufgeräkelt oder aufgedruckt
oder aufgespritzt ist.
3. Musterkarte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Farbschicht (12) mindestens ein Muster in mindestens einer differierenden Farbe
aufgetragen ist.
4. Musterkarte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster aufgedruckt ist.
5. Musterkarte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Glanzgrad der Frabschicht
(12) und ggf. des Musters so eingestellt ist, daß die sichtbare Oberfläche der Farbschicht
(12) in ihrem Glanz- oder Reflexionsverhalten optisch der Oberfläche eines realen Stoff- oder Gewebemusters
entspricht.
6. Musterkarte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben der Farbschicht
(12) mindestens eine Fläche (13) mit und/
oder zur Aufnahme von gedruckten oder geschriebenen Informationen aufweist.
(12) mindestens eine Fläche (13) mit und/
oder zur Aufnahme von gedruckten oder geschriebenen Informationen aufweist.
7. Musterkarten-Fächer oder -Buch, dadurch gekennzeichnet, daß er/es aus mehreren Musterkarten (1) nach
einem der vorangehenden Ansprüche zusammengestellt ist, wobei die einzelnen Musterkarten (1) voneinander verschiedene Farbtöne der Farbschichten (12)
und/oder verschiedene Gewebestrukturen (11) aufweisen.
einem der vorangehenden Ansprüche zusammengestellt ist, wobei die einzelnen Musterkarten (1) voneinander verschiedene Farbtöne der Farbschichten (12)
und/oder verschiedene Gewebestrukturen (11) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717134U DE29717134U1 (de) | 1997-09-25 | 1997-09-25 | Musterkarte zur Verwendung in der Farb- und Stilberatung von Personen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717134U DE29717134U1 (de) | 1997-09-25 | 1997-09-25 | Musterkarte zur Verwendung in der Farb- und Stilberatung von Personen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29717134U1 true DE29717134U1 (de) | 1997-11-06 |
Family
ID=8046432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29717134U Expired - Lifetime DE29717134U1 (de) | 1997-09-25 | 1997-09-25 | Musterkarte zur Verwendung in der Farb- und Stilberatung von Personen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29717134U1 (de) |
-
1997
- 1997-09-25 DE DE29717134U patent/DE29717134U1/de not_active Expired - Lifetime
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