DE29717613U1 - Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne - Google Patents
Traggestell für eine Badewanne oder DuschwanneInfo
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Description
59759 Arnsberg
97/491
26.09.1997 Ba/Fö
Firma
Franz Kaldewei GmbH & Co.
Beckumer Straße 33 - 35
59229 Ahlen
"Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne"
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne, insbesondere ein Traggestell
umfassend mindestens einen höhenverstellbaren Tragfuß mit einem Stützelement und einem Gewindeelement, das mit dem
unteren Ende des Stützelements verbunden ist und aus dem Stützelement herausschraubbar ist zur Höhenverstellung des
Tragfusses und mit einem Fußelement am unteren Ende des Tragfusses das auf dem Boden ruht, wobei das Stützelement an
seinem oberen Ende mit zwei Tragelementen verbunden ist, auf denen die Wannenwandung in jeweils einem Auflagebereich lose
aufliegt bzw. anliegt, wobei je zwei gegenüberliegende Tragelemente durch eine Spannvorrichtung gegeneinander
verspannbar sind und wobei Haltelaschen aus einem biegsamen ■ Material vorgesehen sind, mittels denen das Traggestell an
der Wannenwandung festlegbar ist.
Ein Traggestell der vorgenannten Art ist aus der DE 195 02 705 Al bekannt. Bei dem darin beschriebenen Traggestell dient
als Tragelement ein Haltewinkel, der unten und an der unteren Seitenfläche an der Badewannenwandung anliegt. Der das
Stützelement umfassende Tragfuß ist an seinem oberen Ende mit dem Haltewinkel beispielsweise durch Verschweißen verbunden.
Eine weitere Möglichkeit der Verbindung des Haltewinkels und des Tragfusses besteht darin, eine Schraubverbindung zwischen
beiden vorzusehen. Als nachteilig bei dem vorbekannten Traggestell erweist sich, daß das Verbinden von Tragfuß und
Haltewinkel einigen Fertigungsaufwand mit sich bringt. Weiterhin wird die Steifigkeit des Traggestells durch die
Verbindungsstellen zwischen Tragfuß und Haltewinkel 0 vermindert.
Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist die Schaffung eines Traggestells der vorgenannten Art, das
bei zumindest gleich hoher Steifigkeit mit geringerem Fertigungsaufwand herstellbar ist.
Dies wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 erreicht. Demgemäß ist der Tragfuß zusammen
mit den dazugehörigen Tragelementen einstückig ausgeführt.
Der Tragfuß und die Tragelemente werden vorzugsweise aus einem Stück Blech geformt, wodurch der Fertigungsaufwand
wesentlich reduziert wird. Es sind keine Schweißstellen oder Verschraubungen erforderlich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird das Stützelement von einem trapezförmig nach unten zulaufenden Abschnitt eines vorzugsweise aus Blech
geformten Streifens gebildet, in dessen Unterseite ein Gewinde vorgesehen ist in das das vorzugsweise als Schraube
ausgeführte Gewindeelement einschraubbar ist. Der eventuelle Einsatz längerer oder kürzerer Stützschrauben ermöglicht
jederzeit die Vergrößerung oder Verkleinerung des Verstellbereichs des Tragfusses. Vorteilhafterweise schließt
sich an das außenseitige obere Ende des trapezförmigen Abschnitts des Tragfusses ein Abschnitt eines der
Tragelemente an, der mit einem oberen gewölbten Endabschnitt an der unteren Seitenfläche einer Bade- oder Duschwanne
0 anliegt. Hier sind vorteilhafterweise zwischen dem gewölbten
oberen Endabschnitt und der Wannenwand zwei Polster aus einem weichen Material angeordnet, die vorzugsweise an ihrer dem
oberen Endabschnitt zugewandten Seite jeweils ein Rastelement mit Hinterschnitt aufweisen, die in Öffnungen der
Endabschnitte einrastbar sind. Die beiden Polster weisen vorzugsweise einen schwachen Radius auf und sind an die Form
des Endabschnitts angepaßt. Aufgrund dieser Gestaltung kann der Tragfuß an unterschiedliche Längsradien von Bade- und
Duschwannen angepaßt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung geht das innenseitige obere Ende des trapezförmigen Abschnitts des Tragfusses in einen sich im wesentlichen
horizontal in Richtung auf den auf der gegenüberliegenden Wannenseite angeordneten Tragfuß erstreckenden Abschnitt über
der ein weiteres der Tragelemente darstellt. Vorteilhafterweise geht der horizontale Abschnitt am dem
Tragfuß gegenüberliegenden Ende in eine vertikale Abwinklung
über, an der die Spannvorrichtung angebracht ist. Die Spannvorrichtung ist vorzugsweise ein Spannschloß mit zwei
Gewindestangen, deren eine Enden jeweils durch Bohrungen in den vertikalen Abwinklungen der horizontalen Abschnitte
steckbar und dort durch Muttern oder dergleichen festlegbar sind. Durch die Spannvorrichtungen kann das Traggestell an
unterschiedliche Querradien von Bade- oder Duschwannen angepaßt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung weist die Haltelasche an ihrem einen Ende mindestens ein Schlüsselloch auf, das an einem an der
Wannenwand angeschweißten Anschweißbolzen einhängbar ist. Die Haltelasche ist vorzugsweise im wesentlichen U-förmig
ausgeführt, wobei deren beide Schenkel an ihrem Ende jeweils
ein Schlüsselloch aufweisen und wobei der querverlaufende Abschnitt der Haltelasche an der Unterseite des horizontal
verlaufenden Abschnitts des Tragfusses in dem Verbindungsbereich zu dem trapezförmigen Abschnitt anliegt.
Bei der Montage des Traggestells muß die Haltelasche somit nur von unten um den Verbindungsbereich zwischen horizontalem
Abschnitt und trapezförmigem Abschnitt angelegt und in die beiden Anschweißbolzen eingehängt werden. Im Gegensatz zum
Stand der Technik muß die Haltelasche nicht fest mit dem Tragfuß verbunden werden, wodurch eine einfachere Montage
ermöglicht wird. Ein zusätzliches Verbiegen der Haltelasche während der Montage entfällt also. Vorzugsweise kann die
Haltelasche durch Umklappen von Haltenasen, die an dem guerverlaufenden Abschnitt der Haltelasche angeformt sind, an
dem Tragfuß gegen Verlust gesichert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
umfaßt der horizontal verlaufende Abschnitt einen nach oben gewölbten Abschnitt, auf dem ein Polster angebracht ist, auf
dem die untere Wannenwandung aufliegt. Die untere Seite des Polsters ist vorzugsweise konkav geformt und an die Krümmung
des gewölbten Abschnitts angepaßt. Dadurch liegt das Polster
-4-
auch bei unterschiedlichem Neigungswinkel der Wannenunterseite gut an dieser an.
Vorteilhafterweise weist das Polster unterseitig ein angeformtes Rastelement mit Hinterschnitt auf, das in ein
Langloch in dem gewölbten Abschnitt einrastbar ist. Dieses Langloch erstreckt sich in Wannenquerrichtung, so daß sich
durch Verschiebung des Polsters in Wannenquerrichtung die Auflagefläche für den Wannenboden optimal justieren läßt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verläuft am oberen Ende des trapezförmigen Abschnitts des vorzugsweise aus Blech geformten Streifens von
jeder der Seiten des Trapezes eine Lasche im wesentlich horizontal in Richtung auf die gegenüberliegende Trapezseite,
wobei die beiden Laschen etwa in der Mitte miteinander verbunden sind. Durch die durch die beiden Laschen gebildete
Querstrebe wird die Steifigkeit des Tragfusses wesentlich erhöht. Auf diese Weise kann der Tragfuß aus einer geringeren
0 Menge Material hergestellt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen 5
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines
erfindungsgemäßen Traggestells mit einem angedeuteten Badewannenboden;
Fig. 2 eine Schnittansicht in Explosionsdarstellung eines
erfindungsgemäßen Tragfusses;
Fig. 3a eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Tragfuß
gemäß dem Pfeil IHa in Fig. 2; 15
Fig. 3b eine teilweise geschnittene Ansicht des
erfindungsgemäßen Tragfusses gemäß dem Pfeil IHb in
Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Haltelasche eines
erfindungsgemäßen Tragfusses;
Fig. 5a eine Draufsicht auf ein Polster eines
erfindungsgemäßen Tragfusses; 25
Fig. 5b eine Schnittansicht des Polsters gemäß den Pfeilen Vb in Fig. 5a;
Fig. 5c eine Schnittansicht des Polsters gemäß den Pfeilen 0 Vc in Fig. 5a;
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein weiteres Polster des erfindungsgemäßen Tragfusses;
Fig. 7a eine Schnittansicht des Polsters gemäß den Pfeilen
VII a in Fig. 6;
Fig. 7b eine gegenüber Fig. 7a um 90 Grad gedrehte
Schnittansicht des Polsters gemäß den Pfeilen VIIb in Fig. 6.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Darstellung zeigt ein erfindungsgemäßes Traggestell, auf dem eine
Badewanne 1 ruht. Dieses Traggestell ist höhenverstellbar. Das Traggestell umfaßt in der Regel vier Tragfüße 2, 2a, die
jeweils in den Ecken eines Rechtecks unter der Wanne angeordnet sind. Am unteren Ende eines jeden der Tragfüße 2,
2a ist ein Innengewinde 8 vorgesehen, in das von unten eine Schraube 10 mit einem Kopf 11 und einer Kunststoffkappe 12
einschraubbar ist. Anstelle einer Schraube 10 mit Kopf 11 kann beispielsweise auch eine Gewindestange mit einem
geeigneten Kopf vorgesehen sein. Durch Ein- und Ausschrauben der Schraube bzw. der Gewindestange wird die
Höhenverstellbarkeit des Tragfusses 2, 2a gewährleistet.
An seinem auf die Innenseite der Badewanne zugerichteten oberen Ende geht jeder der Tragfüße 2, 2a in einen im
wesentlichen horizontal verlaufenden Halteabschnitt 3, 3a über, an dessen Ende eine nach unten verlaufende vertikale
Abwinklung 4, 4a angeordnet ist. Die vertikalen Abwinklungen 4, 4a weisen Bohrungen 6, 6a auf, in die Gewindestangen 5
einer Spannvorrichtung einschraubbar sind.
Es kann entweder eine Gewindestange 5 mit zwei Muttern oder ein Spannschloß oder ein Schnellverschluß als
Spannvorrichtung verwendet werden. Durch diese als 0 Spannvorrichtung dienende Gewindestange 5 können somit je
zwei horizontal verlaufende Halteabschnitte 3, 3a der Tragfüße 2, 2a gegeneinander verspannt werden, so daß sich
die äußeren oberen Endabschnitte 22 der Tragfüße 2, 2a rechts und links an die Badewanne 1 andrücken. Zwischen dem
5 gewölbten Endabschnitt 22 des Tragfusses und der Badewanne 1 sind Polster 23 aus einem weichen Material angeordnet.
Weiterhin sind zwischen den horizontal verlaufenden Halteabschnitten und der Unterseite der Badewanne 1 Polster
02-1&pgr;·&mgr;7
28 aus einem weichen Material wie beispielsweise Kunststoff angeordnet. Die Verbindung zwischen je einem Tragfuß 2, 2a
und dem diesem zugeordneten Wandabschnitt der Badewanne 1 wird jeweils über eine Haltelasche 15 bewerkstelligt, die in
einen Anschweißbolzen 20, der fest mit der Badewanne 1 verbunden ist, einhängbar ist.
Anhand detaillierterer Zeichnungen der Einzelteile des Traggestells wird nachfolgend die Erfindung weiter erläutert.
Dabei wird zunächst auf die Fig. 2 und Fig. 3 Bezug genommen, in denen der Tragfuß 2 dargestellt ist.
Der Tragfuß 2 ist zusammen mit dem horizontal verlaufenden Halteabschnitt 3 und dem äußeren oberen Endabschnitt 22
einstückig ausgeführt, vorzugsweise aus einem Blechstreifen durch Biegen und Stanzen geformt. Der Tragfuß 2 umfaßt einen
trapezförmig nach unten zulaufenden Abschnitt 7, der an seinem unteren Ende ein Innengewinde 8 aufweist, durch das
die Schraube 10 einschraubbar ist. Mittels einer Kontermutter 9 kann die Schraube 10 in dem Gewinde 8 festgelegt werden.
Auf den Kopf 11 der Schraube kann eine Kunststoffkappe 12 aufgeschoben werden. Im oberen Bereich des trapezförmig
zulaufenden Abschnitts 7 verlaufen von diesem zwei umgebogene Laschen 13 horizontal nach innen. Die Laschen 13 sind etwa in
der Mitte des Tragfusses 2 an einem Fügepunkt 14 miteinander verbunden. Auf diese Weise wird durch die beiden Laschen 13
eine obere Querstrebe des Tragefusses 2 realisiert, durch die die Stabilität des Tragefusses 2 wesentlich erhöht wird.
An der Außenseite der Badewanne geht der trapezförmige Abschnitt 7 in einen längs der Badewannenaußenseite
verlaufenden Abschnitt 21 über, der wiederum in den gewölbten Endabschnitt 22 übergeht. Wie aus Fig. 3b ersichtlich ist,
teilt sich der längs der Außenseite der Badewanne verlaufende 5 Abschnitt 21 ausgehend von dem trapezförmigen Abschnitt 7 in
zwei Schenkel, die im Bereich des gewölbten Endabschnitts 22 durch eine Querstrebe 26 miteinander verbunden sind. Der
gewölbte Endabschnitt 22 weist in seinen beiden äußeren
Bereichen jeweils eine Öffnung 25 auf, in die ein Rastelement 24 mit Hinterschnitt des Polsters 23 einrastbar ist.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, weist das Polster 23 eine im wesentlichen rechteckige Auflagefläche auf. Wie aus Fig. 5c
ersichtlich ist, sind die Auflagepolster 23 im Querschnitt mit einem schwachen Radius abgerundet, so daß sie sich an die
abgerundete Form des gewölbten Endabschnitts 22 anpassen und an diesem anliegen. Insgesamt ist das Polster 23 recht flach,
wie aus der Fig. 5b ersichtlich ist.
Zur Innenseite der Badewanne hin schließt sich an den trapezförmigen Abschnitt 7 des Tragfusses der horizontal
verlaufende Halteabschnitt 3 an. Dieser horizontal verlaufende Halteabschnitt 3 weist einen etwa kreisförmigen,
gewölbten Abschnitt 27 auf, in dessen Mitte ein Langloch 3 0 ausgenommen ist. In dieses Langloch 3 0 kann ein Rastelement
29 mit Hinterschnitt eines größeren Polsters 28 eingreifen. Durch die Wahl eines Langloches 3 0 wird gewährleistet, daß
das Polster 28 in Längsrichtung des Halteabschnittes 3 verschiebbar ist und somit eine bessere Anpassung der durch
das Polster 2 8 gegebenen Auflage der Badewanne 1 auf dem Tragfuß 2 an unterschiedliche Querradien der Wanne
gewährleistet wird.
Das in Fig. 6 und Fig. 7 abgebildete Polster 27 ist etwa in Form einer flachen Scheibe ausgeführt, wobei in Längsrichtung
des Halteabschnitts 3 die Enden abgeschnitten sind. Die dem gewölbten Abschnitt 27 des Halteabschnitts 3 zugewandte
Fläche 31 ist wie eine Hohlkugel konkav geformt. In der Mitte dieser Fläche ist ein Rastelement 29 mit Hinterschnitt in
Längsrichtung des Halteabschnitts 3 angeordnet, das in das Langloch 30 einrastbar ist. Aufgrund des nur in einer
Richtung ausgeführten Hinterschnitts, kann nach Einrasten des Rastelements 29 das Polster 28 in Längsrichtung des
Halteabschnitts 3 verschoben werden. Das Polster 28 weist trapezförmige Ausnehmungen 32 auf, die Material sparen.
An den etwa kreisförmigen, gewölbten Abschnitt 27 des horizontal verlaufenden Halteabschnitts 3 schließt sich zur
Innenseite der Badewanne 1 hin die nach unten verlaufende vertikale Abwinklung 4 an. Diese weist eine Bohrung 6 für die
Gewindestange 5 auf.
Im Übergangsbereich des trapezförmig zulaufenden Abschnitts 7 in den horizontal verlaufenden Abschnitt 3 kann um den
Tragfuß herum eine Haltelasche 15 angebracht werden, die vorzugsweise aus einem elastischen Material besteht. Die in
Fig. 4 abgebildete Haltelasche 15 weist einen den Tragfuß 2 umgreifenden Abschnitt 16 auf, von dem aus sich zwei Schenkel
17 in Richtung auf die Unterseite der Badewanne 1 erstrecken. In den Enden dieser Schenkel 17 sind Schlüssellöcher 18
ausgenommen, die in den Anschweißbolzen 20, der fest an der Unterseite der Badewanne 1 angeordnet ist, einhängbar sind.
Von dem den Tragfuß 2 umgreifenden Abschnitt 16 erstrecken sich zwei Haltenasen 19 nach dem Anbringen der Haltelasche 15
an dem Tragfuß 2 in geeignete in dem Tragfuß ausgenommene 0 Öffnungen. Nach dem Umklappen dieser Haltenasen 19 ist die
Haltelasche 15 an dem Tragfuß 2 gegen Verlust gesichert.
Claims (17)
1. Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne umfassend mindestens einen höhenverst.ellbaren Tragfuß (2, 2a) mit
einem Stützelement (7) und einem Gewindeelement (10), das mit dem unteren Ende des Stützelements (7) verbunden ist
und aus dem Stützelement (7) herausschraubbar ist zur Höhenverstellung des Tragfusses (2, 2a) und mit einem
Fußelement (12) am unteren Ende des Tragfusses (2, 2a) , das auf dem Boden ruht, wobei das Stützelement (7) an
seinem oberen Ende mit zwei Tragelementen (3, 3a, 4, 4a,
21, 22) verbunden ist, auf denen die Wannenwandung (1) in jeweils einem Auflagebereich lose aufliegt bzw. anliegt,
wobei je zwei gegenüberliegende Tragelemente (3, 3a, 4, 4a) durch eine Spannvorrichtung (5) gegeneinander
verspannbar sind und wobei Haltelaschen (15) aus einem biegsamen Material vorgesehen sind, mittels denen das
Traggestell an der Wannenwandung (1) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragfuß (2, 2a) mit den
dazugehörigen Tragelementen {3, 3a, 4, 4a, 21, 22) einstückig ausgeführt ist.
2. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragfuß (2, 2a) zusammen mit den dazugehörigen
Tragelementen (3, 3a, 4, 4a, 21, 22) einstückig aus Blech geformt ist.
3. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement von einem
trapezförmig nach unten zulaufenden Abschnitt (7) eines vorzugsweise aus Blech geformten Streifens gebildet wird,
in dessen Unterseite ein Gewinde (8) vorgesehen ist, in das das Gewindeelement (10) einschraubbar ist.
4. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (11) des
Gewindeelements (10) mit einer als Fußelement ausgebildeten Kunststoffkappe (12) versehen ist.
-2-
5. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das außenseitige obere Ende
des trapezförmigen Abschnitts (7) des Tragfusses (2, 2a) ein Abschnitt (21) eines der Tragelemente anschließt, der
mit einem oberen gewölbten Endabschnitt (22) an der unteren Seitenfläche einer Bade- oder Duschwanne anliegt.
6. Traggestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem gewölbten oberen Endabschnitt (22) und der Wannenwand (1) zwei Polster (23) aus einem weichen
Material angeordnet sind, die vorzugsweise an ihrer dem oberen Endabschnitt (22) zugewandten Seite jeweils ein
Rastelement (24) mit Hinterschnitt aufweisen, die in Öffnungen (25) des Endabschnitts (22) einrastbar sind.
7. Traggestell nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Polster (23) einen schwachen
Radius aufweisen und der Form des Endabschnitts (22) angepaßt sind.
8. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das innenseitige obere Ende des
trapezförmigen Abschnitts (7) des Tragfusses (2) in einen 5 sich im wesentlichen horizontal in Richtung auf den auf
der gegenüberliegenden Wannenseite angeordneten Tragfuß (2a) erstreckenden Abschnitt (3) übergeht, der ein
weiteres der Tragelemente darstellt.
9. Traggestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Abschnitt (3, 3a) am dem Tragfuß (2, 2a)
gegenüberliegenden Ende in eine vertikale Abwinklung (4, 4a) übergeht, an der die Spannvorrichtung (5) angebracht
ist.
10. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelasche (15) an ihrem einen
Ende mindestens ein Schlüsselloch (18) aufweist und an
-3-
einem an der Wannenwandung (1) angeschweißten Anschweißbolzen (20) einhängbar ist.
11. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltelasche (15) im wesentlichen eine U-Form aufweist, wobei deren beide Schenkel (17) an
ihrem Ende jeweils ein Schlüsselloch (18) aufweisen und der querverlaufende Abschnitt (16) der Haltelasche (15)
an der Unterseite des horizontal verlaufenden Abschnitts (3, 3a) des Tragfusses (2, 2a) in dem Verbindungsbereich
zu dem trapezförmigen Abschnitt (7) anliegt.
12. Traggestell nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem querverlaufenden Abschnitt (16) der Haltelasche
(15) zwei Haltenasen (19) angeformt sind, die in entsprechende Öffnungen in dem Tragfuß (2, 2a) eingreifen
können.
13. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung ein Spannschloß
ist mit zwei Gewindestangen (5), deren eine Enden jeweils durch Bohrungen (6) in den vertikalen Abwinklungen (4,
4a) der horizontal verlaufenden Abschnitte (3, 3a) steckbar und dort durch Muttern oder dergleichen
festlegbar sind.
14. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Tragelemente, vorzugsweise
der horizontal verlaufende Abschnitt (3, 3a), einen nach oben gewölbten Abschnitt (27) umfaßt, auf dem ein Polster
(2 8) angebracht ist, auf dem die untere Wannenwandung (1) aufliegt.
15. Traggestell nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Seite des Polsters (28) konkav geformt ist und
an die Krümmung des gewölbten Abschnitts (27) angepaßt ist.
-A-
16. Traggestell nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Polster (28) unterseitig ein angeformtes Rastelement (29) mit Hinterschnitt aufweist,
das in ein Langloch (30) in dem gewölbten Abschnitt (27) einrastbar ist.
17. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des trapezförmigen
Abschnitts (7) des vorzugsweise aus Blech geformten Streifens von jeder der Seiten des Trapezes eine Lasche
(13) im wesentlichen horizontal in Richtung auf die gegenüberliegende Trapezseite verläuft, wobei die beiden
Laschen (13) etwa in der Mitte miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
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| DE29717613U DE29717613U1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29717613U DE29717613U1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29717613U1 true DE29717613U1 (de) | 1997-11-20 |
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ID=8046771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29717613U Expired - Lifetime DE29717613U1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29717613U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1997
- 1997-10-02 DE DE29717613U patent/DE29717613U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980108 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001128 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20031104 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050812 |
|
| R071 | Expiry of right |