DE29717492U1 - Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors - Google Patents
Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines SensorsInfo
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Description
G 18 093 - les 23.09.1997
FESTO AG & Co, 73734 Ess!ingen
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur
Befestigung eines Sensors im Bereich des Außenumfanges des
Zylinderrohres eines f1uidbetätigten Arbeitszylinders, mit
einer Befestigungsschelle, die einen das Zylinderrohr bei
daran montierter Befestigungsschelle wenigstens teilweise
umgreifenden Klemmbügel und zwei sich an dessen Enden anschließende,
von einer zugeordneten Spanneinrichtung beaufschlagbare
Spannarme aufweist, und mit einer zur Festlegung des Sensors mit dessen Umfangsf1äche zusammenarbeitenden
Haltefläche.
Eine Befestigungsvorrichtung dieser Art ist in der DE
41 16 651 Al beschrieben. Sie verfügt dort über eine Befestigungsschelle,
die einen im montierten Zustand das Zylinderrohr klemmend umgreifenden Klemmbügel aufweist.
Die Klemmkraft wird mittels einer Spanneinrichtung erzeugt,
die zwei sich an die Klemmbügelenden anschließende
und vom Zylinderrohr wegragende Spannarme zusammenzieht. Die Festlegung des Sensors erfolgt auschl ießlich mittels
einer gegen die Umfangsf1äche des Sensors vorspannbaren
Haltefläche, die in mehrere Flächenabschnitte unterteilt
ist, wobei sich zwei Flächenabschnitte an den beiden
Span &eegr; arme&eegr; befinden. Wird die Spanneinrichtung zum Zwecke
des Festklemmens der Befestigungsschelle am Zylinderrohr
betätigt, erfolgt eine automatische Beaufschlagung der
Umfangsfläche des Sensors durch die relativ zueinander
bewegbaren Flächenabschnitte der Haltefläche.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Befestigungsvorrichtung
ist darin zu sehen, daß der Sensor bei der Montage
der Befestigungsschelle eine hohe Beanspruchung durch
Querkräfte erfährt. Es bedarf daher spezieller konstruktiver Maßnahmen an den Sensoren, um deren Beschädigung zu
verhindern. Dies erfordert allerdings einen nicht unbeträchtlichen
Kostenaufwand, zumal die entsprechenden Spezi al sensoren für andere Einsatzwecke kaum geeignet
sind.
Bei einer ähnlichen Befestigungsvorrichtung der Anmelderin
ergibt sich die gleiche Problematik. Dort ist in der Befestigungsschelle
eine Bohrung ausgeführt, die längsseits
nach innen zum Zylinderrohr hin offen ist und in die der
zu befestigende Sensor eingesteckt wird. Beim Betätigen der Spanneinrichtung wird der Sensor allerdings gegen das
Zylinderrohr gedrückt, so daß sich wiederum die zuvor
schon geschilderte Problematik einstellt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine zuverlässige Fixierung sowohl der Befestigungsschelle
als auch des Sensors ohne Beschädigungsgefahr
für den Sensor ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Haltefläche
für den Sensor ausschließlich an der Befestigungsschelle
vorgesehen ist, wobei der von der Haltefläche begrenzte Querschnitt vom Betätigungszustand der Spanneinrichtung
unabhängig ist, daß die Haltefläche von der Nutfläche
einer in der Befestigungsschelle vorgesehenen
hinterschnittenen Haltenut gebildet ist, die längsseits
nach innen zum Zylinderrohr hin geschlossen und zur vom
Zylinderrohr wegweisenden Außenseite der Befestigungsschelle hin offen ist, und daß die Haltefläche wenigstens
eine Beaufschlagungsfläche bildet, an der zur Festlegung
der Relativposition zwischen Sensor und Befestigungsschelle
ein am Sensor vorgesehenes Posi tionssi cherungsmittel
angreift.
Auf diese Weise erfolgt eine Entkopplung der Befestigungsmechanismen
von Befestigungsschelle und Sensor, so daß der Sensor bei der Montage der Befestigungsschelle nicht
beeinträchtigt wird. Auf diese Weise kann auf besonders
verstärkte Sonderbauformen von Sensoren verzichtet werden, was es durch entsprechende Ausgestaltung der Haltenut
sogar möglich macht, Sensoren zu verwenden, wie sie bisher
schon im Zusammenhang mit Arbeitszylindern eingesetzt
werden, deren Zylinderrohr auf Grund der größeren Bauform mit bereits angeformten Haltenuten ausgestattet sein kann.
Die Befestigungsvorrichtung eignet sich somit besonders zur Anwendung in Zusammenhang mit besonders kleinbauenden
Arbeitszylindern mit zum Beispiel nur 8 mm oder 10 mm aufweisendem
Durchmesser, die über ein zylindrisches
Zylinderrohr verfügen. Ein weiterer Vorteil resultiert daraus, daß die Möglichkeit zu einer Fei &eegr; justierung des
Sensors besteht, ohne die bereits festgeklemmte Befestigungsschelle
zu lösen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen aufgeführt.
Die zur wenigstens teilweisen Aufnahme des Sensors dienende Haltenut ist zweckmäßigerweise am Klemmbügel und somit
bei montierter Befestigungsschelle in unmittelbarer Nähe
des Außenumfanges des Zylinderrohrs angeordnet. Daraus
resultiert ein geringer Radialabstand zwischen den im
Sensor vorgesehenen Sensormitteln und den diese erregenden,
beispielsweise am Außenumfang des Kolbens des Arbeits-
Zylinders angeordneten Betätigungsmitteln, die meist von
einem ringförmigen Permanentmagneten gebildet sind. Durch den geringen Radialabstand ergibt sich eine hohe Schaltgenauigkeit.
Eine besonders material- und platzsparende Anordnung ergibt
sich, wenn der Klemmbügel bandähnlich ausgebildet ist und an einer Stelle einen vorzugsweise einstückig angeformten
Ansatz aufweist, in dem die Haltenut vorgesehen ist. Auf diese Weise ist genügend Material vorhanden, um
eine sichere Sensorbefestigung zu gewährleisten, gleichzeitig
resultiert aus dem verbleibenden bandähnlichen
Abschnitt des Klemmbügels eine die Klemmung ermöglichende
ausreichende Biegeelastizität.
Wenn der Ansatz aus Kunststoffmaterial besteht, kann zur
Gewährleistung einer sicheren Verankerung des Sensors eine
metallische Verstärkungsschiene in den Ansatz eingebettet sein, die die Haltenut definiert. Die zum Beispiel U-ähnlichen
Querschnitt aufweisende Verstarkungsschiene kann bei der Spritzgießherstellung des Ansatzes eingebettet
werden, indem sie vom Kunststoffmaterial an der Außenseite
umspritzt wird. An der Außenfläche des Ansatzes vorgesehene Verankerungsrippen können den Halt im Ansatz noch
verbessern.
Eine konstruktiv besonders günstig geformte Befestigungsschelle
ergibt sich, wenn der die Haltenut aufweisende Ansatz unmittelbar einstückig in einen der Spannarme übergeht.
Um eine sichere Abstützung auch längerer Sensoren zu gewährleisten, kann der die Haltenut aufweisende Ansatz
eine in Längsrichtung der Haltenut gemessene größere Breite aufweisen als die übrigen Bestandteile der Befestigungsschelle
und insbesondere der bandähnliche Abschnitt
des Klemmbügels.
Zweckmäßigerweise ist die Grundfläche der Haltenut als Beaufschlagungsfläche
ausgebildet, die von dem am Sensor vorgesehenen Positioniersicherungsmittel beaufschlagt
wird, um den Sensor in der Haltenut zu verspannen. Als
Positioniersicherungsmittel bietet sich insbesondere eine
in der Beaufschlagungskraft stufenlos einstellbare Sicherungsschraube
an.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 in stark vergrößerter Darstellung einen fluidbe
ta ti g ten Arbeitszylinder mit daran montierter
Befestigungseinrichtung einschließlich eines an
der Befestigungsschelle gehalterten Sensors in
perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung
in einer Querschnittsdarstellung entsprechend Schnittlinie II-II aus Fig. 1.
In der Zeichnung ist ein f1uidbetätigter und insbesondere
pneumatisch betätigter Arbeitszylinder 1 schematisch dargestellt,
der über ein außen kreiszylindrisch konturiertes
Zylinderrohr 2 verfügt, das an beiden Stirnseiten durch je einen Abschlußdeckel 3, 4 verschlossen ist.
Im Innern des Zylinderrohres 2 befindet sich ein axial
verschiebbarer Kolben 5, an dem eine Kolbenstange 6 festgelegt ist, die sich koaxial zum Zylinderrohr 2 erstreckt
und wenigstens einen der Abschlußdeckel 3 unter Abdichtung
axial verschieblich zur Außenseite hin durchsetzt.
Im Bereich der beiden Abschlußdeckel 3, 4 sind Anschlußöffnungen
7, 8 vorgesehen, über die ein Betätigungsfluid
zu- und abgeführt werden kann, um den Kolben 5 und die mit diesem verbundene Kolbenstange 6 zu einer Axial bewegung in
die eine oder andere Richtung zu veranlassen.
Im Bereich des Außenumfanges des Zylinderrohres 2 ist
unter Vermittlung einer Befestigungsvorrichtung 12 ein
Sensor 13 angeordnet. Von diesem Sensor sind nur das Gehäuse und ein vom Gehäuse abgehendes, zu einer nicht
näher dargestellten Auswerteeinrichtung führendes Kabel gezeigt, während die im Innern des Sensors vorhandenen
Sensormittel nicht dargestellt sind, da sie als solches zum Stand der Technik gehören.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Sensormittel des Sensors
13 so ausgestaltet, daß sie auf ein Magnetfeld ansprechen. Der Sensor 13 kann beispielsweise ein sogenannter Reed-Schalter
sein. Die Betätigung erfolgt durch wenigstens ein permanentmagnetisches Betätigungsmittel 15, das beim Ausführungsbeispiel
von einem im Bereich des Außenumfanges des Kolbens 5 festgelegten ringförmigen Permanentmagneten
gebildet ist. Gelangt der Kolben 5 mit dem Permanentmagneten im Laufe seiner Axial bewegung in eine bestimmte
Relativposition radial innerhalb des Sensors 13, verursacht
das Magnetfeld eine Betätigung der Sensormittel, woraus ein Sensorsignal resultiert, das über das elektrische
Kabel 14 oder auf sonstigem Übertragungswege zu einer Auswerteeinrichtung geleitet werden kann.
Die Befestigungsvorrichtung 12 umfaßt eine annähernd zu
einem Ring geschlossene Befestigungsschelle 16, die in dem
gezeigten montierten Zustand das Zylinderrohr 2 am Außen-
umfang umschließt und fest mit der zylindrischen Außenumfangsf1äche
17 des Zylinderrohres 2 verspannt ist.
Im einzelnen umfaßt die Befestigungsschelle 16 einen im
montierten Zustand das Zylinderrohr 2 wenigstens teilweise und vorzugsweise größtenteils umgreifenden Klemmbügel 18,
an dessen beide Bügelenden sich jeweils ein Spannarm 22,
23 anschließt. Der Klemmbügel 18 begrenzt eine Klemmöffnung 24 kreisförmigen Querschnittes, die vom Zylinderrohr
2 koaxial durchsetzt wird.
Die beiden Spannarme 22, 23 liegen sich in Umfangsrichtung
bezogen auf die Klemmöffnung 24 gegenüber, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei auf dem Zylinderrohr 2
sitzender Befestigungsschelle 16 zwischen den Spannarmen
22, 23 ein Abstand 25 vorliegt.
Bezogen auf die durch das Zentrum der Klemmöffnung 24 hindurchgehende
Längsachse 26 des Klemmbügels 18, die mit der Längsachse 27 des Zylinderrohrs 2 zusammenfällt, ragen die
beiden Spannarme 22, 23 nach radial außen, so daß eine bequeme Möglichkeit gegeben ist, ihnen eine in Fig. 2 nur
mit gestrichelten Linien angedeutete Spanneinrichtung 28
zuzuordnen. Durch Betätigung dieser Spanneinrichtung 28
lassen sich die Spannarme 22, 23 unter Verringerung des
Abstandes 25 gegeneinanderziehen, wobei der flexible und
insbesondere biegeelastische Klemmbügel 18 im Sinne einer
Verringerung des Querschnittes der Klemmöffnung 24 beaufschlagt
wird und demzufolge mit seiner die Klemmöffnung definierenden, radial nach innen weisenden Klemmfläche 32
die Außenumfangsfläche 17 des Zylinderrohres 2 kraftschlüssig
fest umspannt.
Beim Ausführungsbeispiel umfaßt die Spanneinrichtung 28
eine sich mit ihrem Kopf 31 am einen Spannarm 22 abstützende
Spannschraube 33, deren Gewindeschaft 34 in ein am anderen Spannarm 23 vorgesehenes Innengewinde 35 eingreift,
wobei letzteres bei aus Kunststoffmaterial bestehenden
Spannarmen 22, 23 an einem aus Metall bestehenden Einsatzteil vorgesehen sein kann.
Durch Wahl eines geeignetes Anzugsmomentes der Spannschraube 33 läßt sich die Spannkraft, mit der der
Klemmbügel 18 das Zylinderrohr 2 umfaßt, nach Bedarf variieren. Bei gelöster Spannschraube 33 kann die Befestigungsschelle
16 bezüglich des Zylinderrohrs 2 in Längsrichtung verschoben oder in Umfangsrichtung verdreht
werden, um den daran angeordneten Sensor 13 in einer gewünschten Stellung zu positionieren. Ist die gewünschte
Position gefunden, wird die Spannschraube 33 wieder festgezogen. Der Kopf 31 der Spannschraube 33 kann versenkt in
einer Ausnehmung 36 des betreffenden Spannarmes 22 unter-
gebracht sein.
Der Sensor 13 ist in einer an der Befestigungsschelle 16
vorgesehenen Haltenut 36 lösbar fest gehalten. Die Längsrichtung
dieser Haltenut 36 verläuft parallel zur Längsachse
26 des Klemmbügels 18 und somit in Breitenrichtung
der Befestigungsschelle 16.
Die Haltenut 36 ist an ihrer Längsseite nach innen.zum
Zylinderrohr 2 und somit zur Klemmfläche 32 hin geschlossen. Als alleinige längsseitige Öffnung verbleibt
ihr Nuthals 37, der zu der vom Zylinderrohr 2 bzw. von der Klemmflache 32 wegweisenden Außenseite 38 der Befestigungsschelle
16 offen ist.
Die Haltenut 36 hat einen hinterschnittenen Querschnitt,
in-dem sich in Nut-Tiefenrichtung an den Nuthals 37 ein im
Vergleich zu diesem breiterer Halteabschnitt 42 anschließt,
wobei der Übergang an beiden Längsseiten durch jeweils eine Stufe 43 definiert ist.
Stirnseitig ist die Haltenut 36 an beiden Enden offen und mündet zur zugeordneten Seitenfläche 44, 44' der Befestigungsschel
Ie 16 aus.
Der in der Haltenut 36 zu fixierende Sensor 13 verfügt
über einen Verankerungsabschnitt 45 mit zum Halteabschnitt
42 komplementärer Außenkontur. Zur Montage wird der Sensor 13 stirnseitig in die Haltenut 36 eingeschoben, wobei der
Verankerungsababschnitt 45 in den Hai teabschnitt 42 gelangt
und die beiden Stufen 43 hintergreift.
Ein weiterer, sich an den Verankerungsabschnitt 45 anschließender
Sensorabschnitt 46 kann gemäß Fig. 2 in den Nuthals 37 hinein- oder gemäß Fig. 1 durch den Nuthals 37
hindurchragen, wobei der Sensor entweder über seine
gesamte Höhe vollständig innerhalb der Haltenut 36 zu liegen kommt (Fig. 2) oder nach außen über die Außenfläche
38 der Befestigungsschelle 16 vorsteht (Fig. 1).
Die Kontur des Sensors 13 ist zweckmäßigerweise so an die
Kontur der Haltenut 36 angepaßt, daß sich der Sensor mit geringem Kraftaufwand relativ zur Haltenut 36 längs verschieben
läßt, sofern er nicht zusätzlich fixiert wird.
Dabei arbeitet die von der Nutfläche - dies ist die die Haltenut 36 definierende Fläche - gebildete Haltefläche 47
stützend mit der in der Haltenut 36 befindlichen Umfangsflache
48 des Sensors zusammen, wobei der Sensor 13 zweckmäßigerweise zumindest im wesentlichen in allen Richtungen mit Ausnahme
der Längsrichtung der Haltenut 36 abgestützt und fixiert ist.
Hier ergibt sich der Vorteil, daß die Haltefläche 47 für den Sensor 13 ausschließlich an der Befestigungsschelle
vorgesehen ist, so daß der von der Haltefläche 47 begrenzte Nutquerschnitt vom Betätigungszustand der Spanneinrichtung
28 unabhängig ist. Beim Festziehen oder Lösen der Spanneinrichtung 28 ergibt sich also weder ein Aufweiten
noch ein Verengen des Nutquerschnittes, so daß der Sensor 13 keinen eventuell schädlichen Querkräften ausgesetzt
ist.
Um die Axialposition des Sensors 13 relativ zur Befestigungsschelle
16 zu fixieren, ist eine allgemein mit 49 bezeichnete Positionssicherungseinrichtung an dem Sensor
13 vorgesehen. Sie umfaßt wenigstens ein Positionssicherungsmittel
52, das sich am Sensor 13 abstützt und durch Betätigung gegen eine Beaufschlagungsfläche 53 vorspannbar
ist, die von der Haltefläche 47 innerhalb der Haltenut 36 gebildet ist.
Bei den abgebildeten Ausführungsbeispielen ist die Beaufschlagungsfläche
53 von der Grundfläche der Haltenut gebildet, die im Falle der Fig. 2 eben und in Fig. 1 gekrümmt
ist. Als Positionssicherungsmittel ist zum Beispiel
eine Sicherungsschraube 54 vorgesehen, die in einer den
Sensor 13 in Höhenrichtung durchsetzenden Gewindebohrung
55 läuft und sich dadurch verschrauben läßt, daß ein
Schraubwerkzeug an dem an der Oberseite des Sensors 13 angeordneten Schraubenkopf 56 angesetzt wird. Durch Einschrauben
der Sicherungsschraube 54 in Richtung des Nutgrundes
wird die Stirnseite des Gewindeschaftes der Sicherungsschraube
54 gegen den die Beaufschlagungsfläche 53 bildenden Nutgrund gedruckt, so daß der Verankerungsabschnitt
45 in Gegenrichtung nach oben gedruckt und gegen die beiden
Stufen 43 gespannt wird. Somit ist der Sensor 13 in der Haltenut 36 lösbar kraftschlüssig auch in Axial richtung
unbewegbar festgelegt.
Somit besteht die Möglichkeit, die axiale Sensorposition
nach dem Festlegen der Befestigungsschelle 16 durch relatives
Positionieren des Sensors 13 bezüglich der Befestigungsschelle 16 feinzujus tieren. Die beiden Spannmechanismen
arbeiten völlig unabhängig voneinander.
Es besteht ferner die Möglichkeit, in Zusammenhang mit einem ein rundes Außenprofil aufweisenden Zylinderrohr
Sensoren zu verwenden, wie sie als solches schon im Zusammenhang
mit Arbeitszylindern verwendet werden, die am
Außenumfang des dort meist quadratisch konturierten Zylinderrohres über einstückig angeformte Befestigungsnuten
verfugen. Eine lager- und kostenaufwendige Unterscheidung
zwischen verschiedenen Sensoren erübrigt sich daher.
Zweckmäßigerweise ist die Haltenut 36 wie bei den Ausführungsbeispielen
am Klemmbügel 18 der Befestigungsschelle 16 vorgesehen. Insbesondere kann der Klemmbügel
bandähnlich ausgebildet sein und an einer Stelle entlang des Umfanges der Klemmöffnung 24 einen vorzugsweise einstückig
angeformten Ansatz 57 aufweisen, der nach.radial außen vorsteht. In dem eine größere Material stärke als der
übrige bandähnliche Abschnitt 58 des Kl emmbUgel s 18 aufweisenden
Ansatz 57 läßt sich die Haltenut 36 wie abgebildet gut integrieren. Gleichwohl verbleibt durch den
dünnen, bandähnlichen Abschnitt 58 ausreichende Biegeflexibilität,
um den gewünschten Klemmeffekt bezüglich des Zylinderrohres 2 hervorzurufen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn der Ansatz 57
unmittelbar in den einen Spannarm 22 übergeht, wobei sich eine einstückige Ausgestaltung empfiehlt.
Die Fig. 1 macht ferner deutlich, daß der Ansatz in Längsrichtung der Haltenut 36 ohne weiteres eine größere Breite
als die übrigen Bestandteile der Befestigungsschelle 16
aufweisen kann. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind
der bandähnliche Abschnitt 58 sowie die Spannarme 22, 23 jeweils schmäler ausgeführt als der Ansatz 57, der axial
beidseits vorsteht. Denkbar wäre es auch, den Ansatz 57 an einer Axialseite bündig mit den übrigen Bestandteilen der
Befestigungsschell e 16 abzuschließen und ihn erforderlichenfalls
auf der anderen Seite entsprechend zu verlängern. Jedenfalls bietet der Ansatz 57 somit die Möglichkeit,
eine verhältnismäßig lange Haltenut 36 zu realisieren,
so daß der Sensor 13 über zumindest den Großteil seiner Länge zuverlässig seitlich abgestützt wird.
Bei dem Ausf lihrungsbei spi el der Fig. 1 sind der Klemmbügel
18 einschließlich des Ansatzes 57 und die Spannarme 22, 23
einstückig aus Kunststoffmaterial hergestellt. Die Haltenut 36 ist unmittelbar in das Kunststoffmaterial des
Ansatzes 57 eingeformt.
Im Vergleich dazu zeigt die Fig. 2 eine Variante, bei der in den aus Kunststoffmaterial bestehenden Ansatz 57 eine
metallische Verstärkungsschiene 59 eingebettet ist, welche
die Haltenut 36 definiert. Sie besitzt vorzugsweise einen U-ähnlichen Querschnitt, wobei die Vertiefung eine der
gewünschten Nutkontur entsprechende Kontur aufweist, während die Außenkontur an sich beliebig ist. Es empfiehlt
sich jedoch, an der Außenfläche der Verstärkungsschiene 59 eine oder mehrere längsverlaufende Verankerungsrippen 62
vorzusehen, so daß sich Hinterschneidüngen ergeben, in die
das Kunststoffmaterial des Ansatzes eingreift. Auf diese
Weise ergibt sich in Tiefenrichtung der Haltenut 36 eine
besonders zuverlässige formschlüssige Verankerung.
Die Integration der Verstärkungsschiene 59 erfolgt zweckmäßigerweise
unmittelbar bei der Herstellung der Befestigungsschelle 16 im Rahmen eines Spritzgießverfahrens. Hier
kann die Verstärkungsschiene 59 als Einlegeteil in die Spritzform eingelegt werden, so daß sie vom anschließend
eingespritzten Kunststoffmaterial mit Ausnahme der Haltenut
36 allseits umspritzt und vom Ansatz umgeben wird.
Um die Betätigung des Sensors 13 nicht nachteilig zu beeinflussen,
empfiehlt sich als Material für die Verstärkungsschiene
59 ein nicht-ferromagnetisches Material,
beispielsweise Aluminiummaterial.
Claims (12)
1. Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines
Sensors im Bereich des Außenumfanges des Zylinderrohres
eines fluidbetatigten Arbeitszylinders, mit einer
Befestigungsschelle (16), die einen das Zylinderrohr bei
daran montierter Befes tigungsschelle (16) wenigstens teilweise
umgreifenden Klemmbügel (18) und zwei sich an dessen Enden anschließende, von einer zugeordneten Spanneinrichtung
(28) beaufschlagbare Spannarme (22, 23) aufweist,
und mit einer zur Festlegung des Sensors (13) mit dessen
Umfangsf1äche (48) zusammenarbeitenden Haltefläche (47),
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefläche (47) für den
Sensor (13) ausschließlich an der Befestigungsschelle (16)
vorgesehen ist, wobei der von der Hai tefläche (47) begrenzte
Querschnitt vom Betätigungszustand der Spanneinrichtung
(28) unabhängig ist, daß die Haltefläche von der Nutfläche einer in der Befestigungsschelle (16) vorgesehenen
hinterschnittenen Haltenut (36) gebildet ist, die
längsseits nach innen zum Zylinderrohr (2) hin geschlossen
und zur vom Zylinderrohr (2) wegweisenden Außenseite (38)
der Befestigungsschelle (16) hin offen ist, und daß die
Haltefläche (47) wenigstens eine Beaufschlagungsfläche
(53) bildet, an der zur Festlegung der Relativposition
zwischen Sensor (13) und Befestigungsschelle (16) ein am
Sensor (13) vorgesehenes Positionssicherungsmittel (52)
angreift.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltnut (36) am Klemmbügel (18) vorgesehen ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (18) bandähnlich ausgebildet
ist und an einer Stelle einen insbesondere einstückig
angeformten, nach radial außen vorstehenden Ansatz (57) aufweist, in dem die Haltenut (36) vorgesehen ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ansatz (57) aus Kunststoffmaterial
besteht und über eine in ihn eingegebettete, insbesondere U-ähnlichen Querschnitt aufweisende metallische Verstärkungsschiene
verfügt, die die Haltenut (36) definiert.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschiene (59) aus
nicht-ferromagnetischem Material und insbesondere aus
Aluminiummaterial besteht.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 55
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschiene (59) mit
Ausnahme der die Haltenut (36) defininierenden Ausnehmung
umfangsseitig vom Kunststoffmaterial des Ansatzes (57) umschlossen
ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschiene
(59) über in das Kunststoffmaterial des Ansatzes (57)
formschlüssig eingebettete Verankerungsrippen (62) verfügt.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Haltenut (36) aufweisende Ansatz (57) unmittelbar und einstückig in
einen der Spannarme (22) übergeht.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Haltenut (36)
aufweisende Ansatz (57) eine größere Breite als der bandähnliche Abschnitt (58) des Klemmbügels (18) aufweist.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (18) und
die Spannarme (22, 23) als einstückiger Kunststoffkörper
ausgeführt sind.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagungsfläche
(53) von der Grundfläche der Haltenut (36) gebildet ist, mit der eine als Positioniersicherungsmittel (52)
dienende und sich am Sensor (13) abstützende Sicherungsschraube (54) verspannbar ist.
12. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Klemmbügel
(18) umschlossene Klemmöffnung einen kreisförmigen Querschnitt
aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717492U DE29717492U1 (de) | 1997-09-30 | 1997-09-30 | Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980115 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010110 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20031031 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050915 |
|
| R071 | Expiry of right |