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DE29715305U1 - Versenkbares Festdach - Google Patents

Versenkbares Festdach

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Publication number
DE29715305U1
DE29715305U1 DE29715305U DE29715305U DE29715305U1 DE 29715305 U1 DE29715305 U1 DE 29715305U1 DE 29715305 U DE29715305 U DE 29715305U DE 29715305 U DE29715305 U DE 29715305U DE 29715305 U1 DE29715305 U1 DE 29715305U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
shell
vehicle
longitudinal
longitudinal section
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29715305U
Other languages
English (en)
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Webasto Edscha Cabrio GmbH
Original Assignee
Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH filed Critical Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
Priority to DE29715305U priority Critical patent/DE29715305U1/de
Publication of DE29715305U1 publication Critical patent/DE29715305U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/026Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid non plate-like elements, e.g. for convertible vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein versenkbares Festdach für Cabriolet-Fahrzeuge, insbesondere mehrsitzige Cabriolets mit einem eine Dachschale, zwei seitliche Dachlängsträger und an diese anschließende hintere Dachpfosten sowie eine relativ zur Dachschale verstellbare Heckscheibe aufweisenden Dachkörper, der mit den Dachpfosten voran der Länge nach in einem Unterbringungsraum im Heckbereich des Fahrzeuges, insbesondere in einen Kofferraum, hineinbewegbar und dabei an innerhalb des Kofferraumes und zur Fahrzeugheckwand hin abfallend angeordneten, Schiebeführungen bildenden Trag-und Führungsschienen abgestützt und geführt ist.
Bei einer bekannten Bauart eines derzeit in Mode befindlichen Hart-Top-Cabriolets mit einem versenkbaren Festdach ist das Dach der Länge nach und mit den Dachpfosten voran in einen Unterbringungsraum, insbesondere in den Kofferraum einer Stufenheck-Liniusine hineinbewegbar, wobei seine beiden hinteren Dachpfosten entlang von seitlichen Schiebeführungen an den Bordwänden der Karosserie absenkbar geführt sind.
Zudem ist aus der DE-OS 40 25 936 ein versenkbares Fahrzeugdach bekannt, das samt Dachpfosten und Heckscheibe aus seiner Gebrauchsstellung in einen dahinterliegenden Kofferraum verschiebbar ist. Um eine kompaktere Ablagestellung des Daches zu ermöglichen ist bei diesem Fahrzeugdach vorgesehen, daß die Heckscheibe unter den hinteren Dachbereich, d.h. den rückwärtigen Bereich der Dachschale, einklappbar ist, wozu die Heckscheibe um eine im unteren Endbereich der Dachpfosten verlaufende Achse schwenkbar ist. Dieses bekannte Dach ist jedoch mit Dachpfosten versehen, die nahezu rechtwinkelig zur Dachebene abgewinkelt sind. Beim Versenken dieses Daches der Länge nach in einem in einer Fahrzeugquerrichtung liegenden Unterbringungsraum
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der Karosserie wäre dadurch im Randbereich der Bordwände für de den Quervorschub der ausladenden Dachpfosten sehr viel Platz erforderlich, der bei kompakten Fahrzeugen konstruktiv kaum zur Verfügung steht,. Würden sich die Dachpfosten demgegenüber stumpfwinkelig an die Dachplatte anschließen, um einen geringeren Einbauraum zu erzielen, so wäre eine vergleichbare Schwenklagerung der Heckscheibe an den Dachpfosten nicht mehr möglich.
Der Erfindung hegt daher die Aufgabe zugrunde ein versenkbares Festdach für ein viersitziges Cabriolet-Fahrzeug zu schaffen, welches auf der einen Seite eine ausgezeichnete Festigkeit besitzt und auf der anderen Seite unter Aufrechterhaltung dessen Stauraumfunktion und Zugänglichkeit problemlos in den Kofferraum des Fahrzeuges versenkbar ist. Insbesondere besteht ein erstes Anliegen der vorliegenden Erfindung in einer besonders steifen unfallsicheren Ausgestaltung des versenkbaren Daches. Zugleich besteht ein zweites Anliegen der vorliegenden Erfindung darin, das starre Dach eines, insbesondere viersitzigen Fahrzeuges, problemlos versenken und in seiner versenkten Stellung in einer solchen Weise innerhalb des Fahrzeugkörpers zu verstauen zu können, daß sonstige Funktionen des Fahrzeuginnenraumes, insbesondere des Kofferraumes zumindest weitgehendst erhalten bleiben.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Fahrzeug der eingangs bezeichneten Bauart erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß die Dachschale in wenigstens zwei Längenabschnitte unterteilt und wenigstens einer der beiden Längenabschnitte der Dachschale in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar an den beiden seitlichen Dachlängsträgern geführt und abgestützt ist. Bei mit den Dachpfosten zu einer Baueinheit bzw. einheitlichen Längsträgern zusammengefaßten seitlichen Dachträgern und einem starr mit diesen verbundenen Längenabschnitt der Dachschale weist das Dach einen im Wesentlichen H-förmigen, in sich sehr stabilen Dachrahmen auf, welcher durch die für eine ver-
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schiebliche Abstützung bzw. Führung von Dachschalenteüen oder der Heckscheibe unerläßlichen Führungsschienen zusätzlich verstärkt ist.
Nach der Erfindung ist daher weiter vorgesehen, daß die in an sich bekannter Weise verstellbare Heckscheibe zusätzlich zu einem der beiden Längenabschnitte der Dachschale auch die Heckscheibe Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar an den beiden seitlichen Dachlängsträgern sowie an den an diese anschließenden hinteren Dachpfosten geführt ist, insbesondere derart, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale nach hinten unter einen starren hinteren Lan gen ab schnitt der Dachschale verschiebbar ist und daß zugleich auch die Heckscheibe nach vorne und oben unter den hinteren starren Längenabschnitt der Dachschale verschiebbar ist. Damit wird bei in seiner Versenkstellung befindlichem Dach dessen gesamte Dachschale samt Heckscheibe auf eine der Länge des starren, die beiden Dachlängsträger untereinander verbindenden Längenabschnittes entsprechende Länge verkürzt. Dies ermöglicht bei in der Versenkstellung befindlichen Dach zunächst die Zugänglichkeit des Kofferraumes durch den durch Verschieben der Heckscheibe geschaffenen Freiraum zwischen den beiden Dachpfosten aufrecht zu erhalten. Im Weiteren ermöglicht die Längsverschieblichkeit des vorderen Längenabschnittes eine Reduzierung der innerhalb des Kofferraumes erforderlichen Stauraumlänge, da die beiden vorderen Lan ge &eegr; ab schnitte der beiden Dachlängsträger ohne Beeinträchtigung des Sitzkomforts auf den Fahrzeugrücksitzen, beiderseits der Rücksitzbank des Fahrgastraumes an den Bordwänden der Fahrzeugkarosserie aufliegen können.
Im Rahmen einer vorteilhaften Gestaltungsform der verschiebbaren Abstützung des Daches an der Fahrzeugkarosserie kann dabei vorgesehen sein, daß die Schiebeführungen, insbesondere für die Dachpfosten des Daches bildenden Trag-und Führungsschienen in einer der Dachkontur entsprechenden Wölbung
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zur Fahrzeugheckwand hin abfallend gekrümmt und innerhalb des Kofferraumes im Bereich der Karosseriebordwände befestigt sind.
Eine derartige Ausbildung der verschieb liehen Abstützung des Daches an der Fahrzeugkarosserie ermöglicht es in vorteilhafter Weise, daß der die beiden seitlichen Dachlängsträger sowie die beiden an diese anschließenden hinteren Dachpfosten untereinander verbindende starre Teil der Dachschale eine wenigstens der Hutablage des Fahrzeuges entsprechende Länge aufweist und bei in die Öffnungslage verfahrenem Dach den Bereich zwischen vorderem Rand des Kofferraumdeckels und der Rückenlehne der hinteren Fahrzeugsitze überdeckt.
Zugleich resultiert aus einer derartigen Gestaltung einerseits des Daches und andererseits dessen verschieblicher Abstützung an der Fahrzeugkarosserie der Vorteil, daß der verbleibende starre Längenabschnitt der Dachschale bei in der Versenkstellung befindlichem Dach eine Abdeckung der Hutablage bildet und daß andererseits für das Absenken des Daches in den Kofferraum lediglich ein verhältnismäßig kleiner Spaltraum zwischen einem die Hutablage tragenden rückwärtigen Karosseriequerträger und dem Kofferraumdeckel erforderlich ist, so daß der Kofferraumdeckel in herkömmlicher Weise mittels zweier U-förmiger Scharnierarme an einem im Bereich der Hutablage angeordneten Querträger der Fahrzeugkarosserie angelenkt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß die Karosseriebordwände im Bereich der Rücksitze des Fahrzeuges eine der Breite der Dachlängsträger entsprechende Dicke aufweisen und eine nach oben offene Aufnahmemulde für die vorderen Längenbereiche der Dachlängsträger bilden, wobei vorteilhafterweise schwenk-oder verschiebbare Abdeckungen vorgesehen sein können, welche bei in seiner Schließlage befindlichem Dach die Aufnahmemulden abdekken und gegebenenfalls zugleich Armlehnen bilden.
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In einer bevorzugten Einzelausgestaltung der Erfindung ist weiter vorgesehen, der vordere Längen ab schnitt der Dachschale ist nach Art eines Schiebedaches zwischen einer angehobenen Schließstellung und einer abgesenkten Verschiebestellung hin und her verstellbar an, an den beiden Dachlängsträgern angeordneten Trag-und Führungsschienen abgestützt und zweckmäßigerweise vermittels eines Gewindekabeltriebes antreibbar ist, derart, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale bei in seiner Schließstellung befindlichem Dach auch als Schiebedach genutzt werden kann. In Vervollständigung einer derartigen Nutzbarkeit des vorderen Längenabschnittes der Dachschale kann dann weiter vorgesehen sein, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale aus seiner Schließlage heraus an seinem hinteren Ende nach oben in eine Belüftungsstellung ausstellbar ist.
In weiterer Durchbildung einer derartigen Einzelausgestaltung eines versenkbaren Festdaches ergibt sich eine vorteilhafte Bauweise daraus, daß der hintere starre Längenabschnitt der Dachschale von einer zumindest den verschieblichen vorderen Längenabschnitt der Dachschale, vorzugsweise aber auch die nach vorne und oben verschiebbare Heckscheibe aufnehmenden Kassette untergriffen ist.
Die Heckscheibe ist bei einer derartigen Einzelausgestaltung eines versenkbaren Festdaches ähnlich wie der verschiebliche vordere Längenabschnitt der Dachschale zwischen einer Schließstellung und einer Verschiebestellung hin und her verstellbar sowie in einer gegenüber ihrer Schließstellung abgesenkten Verschiebestellung in die den starren Längenabschnitt der Dachschale untergreifende Kassette einfahrbar. Dem Antrieb der Heckscheibe sind zweckmäßigerweise gleichfalls Gewindekabel zugeordnet.
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Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Darstellungeines mit einem versenkbaren Festdach ausgestatteten Fahrzeuges bei in der Schließstellung befindlichem Festdach;
Figur 2 eine Darstellung eines mit einem versenkbaren Festdach ausgestatteten Fahrzeuges bei in einer Teilöffnungsstellung befindlichem Festdach;
Figur 3 eine Darstellung eines mit einem versenkbaren Festdach ausgestatteten Fahrzeuges bei in der Öffnungsstellung befindlichem Festdach;
Figur 4 eine Darstellung der Lage des in der Öffnungsstellung befindlichen Festdaches bei einem Fahrzeug nach Figur 1 bis 3.
Gemäß der Zeichnung ist ein viersitziges Cabriolet-Fahrzeug 1 mit einem versenkbaren Festdach 2 ausgestattet. Das Festdach besteht im Wesentlichen aus einer in zwei Längenabschnitte 3 und 4 unterteilten Dachschale, zwei seitlichen Dachlängsträgern 5 und 6 und an diese anschließenden hinteren Dachpfosten 7 und 8 sowie einer relativ zur Dachschale verstellbaren Heckscheibe 9 und ist in seiner Gesamtheit mit den Dachpfosten 7 und 8 voran der Länge nach in einem Unterbringungsraum im Heckbereich des Fahrzeuges, insbesondere im Kofferraum 10, hineinbewegbar. Innerhalb des Kofferraumes 10 ist das Festdach dabei an zur Fahrzeugheckwand 11 hin abfallend angeordnete, Schiebeführungen bildenden Trag-und Führungsschienen 12 abgestützt und geführt. Die die Schiebeführungen bildenden Trag-und Führungsschienen 12
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sind dabei in einer der Dachkontur entsprechenden Wölbung zur Fahrzeugheckwand 11 hin abfallend gekrümmt. Der vordere 3 der beiden Längenabschnitte 3 und 4 der Dachschale ist vermittels in der Zeichnung im Einzelnen nicht dargestellter Gleitsteine und Führungsschienen an den seitlichen Dachlängsträgern 5 und 6 in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar geführt und abgestützt, derart, daß er zwischen einer vorderen zur Dachebene fluchtenden Schließlage und einer abgesenkten unter den feststehenden hinteren Längenabschnitt 4 der Dachschale verschobenen Öffnungslage verfahrbar ist. Die ihrerseits in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbare Heckscheibe 9 ist vermittels in der Zeichnung im Einzelnen nicht dargestellter Gleitsteine und Führungsschienen an den beiden seitlichen Dachlängsträgern 5 und 6 sowie insbesondere an den an diese anschließenden hinteren Dachpfosten 7 und 8 geführt, derart, daß der vordere Längenabschnitt 3 der Dachschale nach hinten unter einen starren hinteren Längenabschnitt 4 der Dachschale verschiebbar ist und daß zugleich auch die Heckscheibe 9 nach vorne und gleichfalls unter den hinteren starren Längenabschnitt 4 der Dachschale verschiebbar ist. Daraus ergibt sich die in der Figur 3 dargestellte Situation, gemäß der bei in der Versenkstellung befindlichen Festdach die beiden vorderen Längenabschnitte 13 und 14 der beiden Dachlängsträger S und ^ ohne Beeinträchtigung des Sitzkomforts auf den Fahrzeugrücksitzen, beiderseits der Rücksitzbank 15 des Fahrgastraumes an den Bordwänden 16 und 17 der Fahrzeugkarosserie aufliegen.
Der die beiden seitlichen Dachlängsträger 5 und 6 sowie die beiden an diese anschließenden hinteren Dachpfosten 7 und 8 untereinander verbindende starre Längenabschnitt 4 der Dachschale weist eine wenigstens der Hutablage 18 des Fahrzeuges entsprechende Länge auf und überdeckt bei in die Öffnungslage verfahrenem Festdach den Bereich zwischen vorderem Rand 19 des Kofferraumdeckels 20 und der Rückenlehne 21 der Rücksitzbank 15 des Fahrgastraumes,, wobei der verbleibende starre Längenabschnitt 4 der Dachschale bei in
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der Versenkstellung befindlichem Festdach zugleich auch eine Abdeckung der Hutablage 18 bildet. Da für das Absenken des Festdaches in den Kofferraum lediglich ein verhältnismäßig kleiner Spaltraum zwischen einem die Hutablage 18 tragenden rückwärtigen und dem Kofferraumdeckel 20 erforderlich ist, ist Kofferraumdeckel 20 in herkömmlicher Weise mittels zweier U-förmiger Scharnierarme 23 an dem Karosserie querträger 22 angelenkt. Die Karosseriebordwände 16 und 17 weisen im Bereich der Rücksitze 15 des Fahrzeuges eine der Breite der vorderen Längenabschnitte 13 und 14 der beiden Dachlängsträger 3 und 4 entsprechende Dicke auf und sind mit einer nach oben offene Aufnahmemulde 24 und 25 für die vorderen Längenabschnitte 13 und 14 ausgestattet, wobei in der Zeichnung im Einzelnen nicht dargestellte, schwenk-oder verschiebbare Abdeckungen vorgesehen sind, welche bei in seiner Schließlage befindlichem Festdach die Aufnahmemulden 24 und 25 nach oben abdecken und zugleich Armlehnen bilden.
Aus der Darstellung der Figur 4 ist ersichtlich, daß bei in der Versenkstellung befindlichen Festdach die Zugänglichkeit des Kofferraumes durch den durch das nach vorne gerichtete Verschieben der Heckscheibe geschaffenen Freiraum zwischen den beiden Dachpfosten aufrecht erhalten ist.

Claims (12)

-1- 1617 D Edscha Cabrio-Verdecksysteme GmbH & Co. Scharwächterstr. 5 94491 Hengersberg Versenkbares Festdach ANSPRÜCHE:
1) Versenkbares Festdach für Cabriolet-Fahrzeuge, insbesondere mehrsitzige Cabriolets mit einem eine Dachschale, zwei seitliche Dachlängsträger und an diese anschließende hintere Dachpfosten sowie eine relativ zur Dachschale verstellbare Heckscheibe aufweisenden Dachkörper, der mit den Dachpfosten voran der Länge nach in einem Unterbringungsraum im Heckbereich des Fahrzeuges, insbesondere in einen Kofferraum, hineinbewegbar und dabei an innerhalb des Kofferraumes und zur Fahrzeugheckwand hin abfallend angeordneten, Schiebeführungen bildenden Trag-und Führungsschienen abgestützt und geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachschale in wenigstens zwei Längenabschnitte unterteilt und wenigstens einer der beiden Längenabschnitte der Dachschale in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar an den beiden seitlichen Dachlängsträgern geführt und abgestützt ist.
2) Festdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einem der beiden Lan ge &eegr; ab schnitte der Dachschale auch die Heckscheibe Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar an den beiden seitlichen Dachlängsträgern sowie an den an diese anschließenden hinteren Dachpfosten geführt ist.
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3) Festdach nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale nach hinten unter einen hinteren Längenabschnitt verschiebbar ist und daß zugleich die Heckscheibe nach vorne unter den hinteren Längenabschnitt der Dachschale verschiebbar ist.
4) Festdach nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale nach Art eines Schiebedaches zwischen einer angehobenen Schließstellung und einer abgesenkten Verschiebestellung bin und her verstellbar an an den beiden Dachlängsträgern angeordneten Trag-und Führungsschienen abgestützt ist.
5) Festdach nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Längenabschnitt der Dachschale aus seiner Schließlage heraus an seinem hinteren Ende nach oben in eine Belüftungsstellung ausstellbar ist.
6) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Dach abstützende Schiebeführungen bildenden Trag-und Führungsschienen in einer der Dachkontur entsprechenden Wölbung zur Fahrzeugheckwand hin abfallend gekrümmt sind.
7) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden seitlichen Dachlängsträger sowie die beiden an diese anschließenden hinteren Dachpfosten untereinander verbindende starre Teil der Dachschale eine wenigstens der Hutablage des Fahrzeuges entsprechende Länge aufweist und bei in die Öffnungslage verfahrenem Dach den Bereich zwischen vorderem Rand des Kofferraumdeckels und der Rückenlehne der hinteren Fahrzeugsitze überdeckt.
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-3- 1617 D
8) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Karosserieseitenwandungen im Bereich der Rücksitze des Fahrzeuges eine der Breite der Dachlängsträger entsprechende Dicke aufweisen und eine nach oben offene Aufnahme für die Dachlängsträger bilden.
9) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kofferraumdeckel in herkömmlicher Weise mittels zweier U-förmiger Scharnierarme an einem im Bereich der Hutablage angeordneten Querträger der Fahrzeugkarosserie angelenkt.
10) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere starre Längenabschnitt der Dachschale von einer zumindest den verschieblichen vorderen Längenabschnitt aufnehmenden Kassette untergriffen ist.
11) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den hinteren starren Längenabschnitt der Dachschale unter greif en de Kassette bei in der Versenkstellung befindlichem Dach sowohl die nach vorne und oben verschobene Heckscheibe als auch den vorderen Längenabschnitt der Dachschale aufnimmt.
12) Festdach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Heckscheibe ähnlich wie der vordere Lan gen ab schnitt des Dachschale zwischen einer Schließstellung und einer Verschiebestellung hin und her verstellbar an Führungsschienen abgestützt ist.
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Cited By (3)

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DE10345751A1 (de) * 2003-10-01 2005-05-04 Daimler Chrysler Ag Hardtop für ein Cabriolet-Fahrzeug
DE102007011918A1 (de) 2007-03-14 2008-09-18 Magna Car Top Systems Gmbh Dachrahmen für ein zusammenlegbares Dach
DE102007042307A1 (de) * 2007-09-06 2009-03-12 Wilhelm Karmann Gmbh Cabriolet-Fahrzeug mit einem Schiebedachteil

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DE102007042307B4 (de) 2007-09-06 2021-07-29 Valmet Automotive Oy Cabriolet-Fahrzeug mit einem Schiebedachteil

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