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DE29714833U1 - Antriebssystem für Magnetobjekte in Dekorationsgegenständen - Google Patents

Antriebssystem für Magnetobjekte in Dekorationsgegenständen

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DE29714833U1
DE29714833U1 DE29714833U DE29714833U DE29714833U1 DE 29714833 U1 DE29714833 U1 DE 29714833U1 DE 29714833 U DE29714833 U DE 29714833U DE 29714833 U DE29714833 U DE 29714833U DE 29714833 U1 DE29714833 U1 DE 29714833U1
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decorative
gear
driven gear
magnet carrier
disk
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DE29714833U
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Description

Vincent Kuo Wei LEE 15165 /gl
No. 44, Lane 458, 19.08.1997
Sheh Chung Street,
Taipei, Taiwan / Republik China
Antriebssystem für Magnetobjekte in Dekorationsgegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Antriebssystem für Magnetobjekte in Dekorationsgegenständen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
Derartige Dekorationsgegenstände mit beeinflußbaren Magnetobjekten, durch die eine dynamische Szene dargestellt wird, sind zur Zeit sehr erfolgreich auf dem Markt. Derartige Dekorationsgegenstände haben üblicherweise einen Magnetträger, der rotiert oder sich auf andere Weise bewegt, wodurch Magnetobjekte bzw. kleine Magnetartikel in den Dekorationsgegenständen lebhaft bewegt werden und eine dynamische Szene in dem Dekorationsgegenstand zeigen.
Die meisten dieser Dekorationsgegenstände verwenden Batterien und einen Motor, um den Magnetträger zu drehen. Die Batterien müssen von Zeit zu Zeit aufgrund des hohen Energieverbrauches derartiger Dekorationsgegenstände ausgetauscht werden. Um den Energieverbrauch gering zu halten, werden die Dekorationsgegenstände häufig abgeschaltet. Aufgrund dieser Tatsache können die Dekorationsgegenstände die dynamischen Szenen nicht für lange Zeit kontinuierlich zeigen.
Ähnliche Nachteile gelten auch für die konventionellen federbetriebenen Dekorationsgegenstände.
In dem US-Patent 5 272 681 ist ein Dekorationsgegenstand beschrieben, bei dem eine zweite Zeigerwelle einer Uhr zum Liefern einer Antriebskraft verwendet wird. Gemäß diesem US-Patent wird der zweite Zeiger als magnettragende Scheibe gestaltet, der somit als magnetischer Induktor wirkt. Die Magnetscheibe wirkt magnetisch auf Magnetartikel in einem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter an dem Dekorationsgegenstand, so dass diese sich mit dem magnetischen Induktor im Sekundenrhythmus bewegen. Zumindest die folgenden Vorteile werden bei diesem Typ eines Antriebssystemes mit einer Hauptuhr erhalten:
1. Die Hauptuhr verbraucht lediglich eine geringe Energie, so dass die dort verwendeten Batterien eine längere Lebensdauer haben als die bei den motorgetriebenen Dekorationsgegenständen. Die Batterien brauchen daher nicht so oft ausgewechselt zu werden.
2. Die Hauptuhr kann für die Anzeige der Zeit verwendet werden, während der zweite Sekundenzeiger als Antriebsquelle für den in einem Fluid angeordneten Dekorationsgegenstand dient, so dass der Dekorationsgegenstand sowohl eine Funktion als auch einen zusätzlichen Schmuckwert aufweist.
3. Aufgrund des niedrigen Energieverbrauches kann der Dekorationsgegenstand, der mit der Hauptuhr angetrieben wird, für eine lange Zeitspanne verwendet werden, ohne dass die Batterien häufig ausgetauscht und/oder der Dekorationsgegenstand an- und abgeschaltet werden muß. Dadurch kann der Dekorationsgegenstand ständig betrieben werden.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antriebsmechanismus für einen Magnetartikel aufweisenden Dekorationsgegenstand anzugeben, bei dem der Magnetträger in dem Dekorationsgegenstand mit einer höheren Geschwindigkeit gedreht oder auf andere Weise bewegt werden kann, so dass eine sehr dynamische und interessante attraktive Szene in dem Dekorationsgegenstand dargestellt werden kann.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst.
Somit weist das Antriebssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ein Hauptuhrengehäuse als Energiequelle und ein Zahnrad an Stelle des herkömmlichen Sekundenzeigers auf. Dieses Zahnrad wird mit einer Vielzahl von Umfangszähnen ausgerüstet und kämmt in einem kleinen angetriebenen Rad, so dass dieses kleine Zahnrad von dem Sekundenrad mit höherer Geschwindigkeit angetrieben wird. Das kleine angetriebene Zahnrad kann wiederum einen Magnetträger tragen, der entweder über eine Antriebswelle mit dem kleinen Zahnrad oder durch magnetische Anziehung mit diesem verbunden ist. Wenn der Magnetträger durch das kleine angetriebene Zahnrad mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird, werden einige magnetisch zu beeinflussende Artikel in einem Sichtfeld des Dekorationsgegenstandes magnetisch beeinflusst und bewegen sich in sehr lebhafter Weise.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar: .
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Dekorationsgegenstandes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Figur 2 eine seitliche ' Schnittansicht des Dekorationsgegenstandes in Figur 1;
Figur 3 eine perspektivische Rückansicht des Dekorationsgegenstandes in Figur 1;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Dekorationsgegenstandes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Figur 5 eine seitliche Schnittansicht des Dekorationsgegenstandes in Figur 4;
Figur 6 einen Schnitt eines Dekorationsgegenstandes ähnlich demjenigen in Figur 1, wobei jedoch ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung realisiert wird; und
Figur 7 einen Schnitt des Dekorationsgegenstandes gemäß Figur 5, wobei jedoch das dritte Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Dekorationsgegenstand 1 mit einem Antriebssystem gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Der Dekorationsgegenstand 1 weist ein Uhren-Hauptgehäuse 2 auf. Ein Stundenzeiger 21 und
ein Minutenzeiger 22 sind auf der Vorderseite des Uhrengehäuses 2 angeordnet und haben jeweils eine solche Länge, dass deren freien Enden in einen äußeren ringförmigen Bereich 11 auf der Vorderseite des Dekorationsgegenstandes 1 ragen und auch von außen gesehen werden können. Ein zweites Zahnrad 23 ersetzt den ansonsten vorgesehenen Sekundenzeiger und wird über eine zweite Welle des Uhrengehäuses 2 angetrieben. Das zweite Zahnrad 23 hat eine Dimension und ein Material, die so gewählt sind, dass eine gewisse Scherkraft auf die Sekundenwelle des Uhrengehäuses 2 nicht überschritten wird. Das Zahnrad 23 weist eine große Anzahl von Zähnen auf und kämmt mit einem kleinen getriebenen Zahnrad 3, so dass dieses mit einer relativ hohen Geschwindigkeit rotiert. Das kleine getriebene Zahnrad 3 ist auf einen Träger montiert, der mit dem Dekorationsgegenstand 1 fest verbunden ist; eine Welle 31 des kleinen getriebenen Zahnrades 3 ist mit einem Magnetträger 4 verbunden, so dass dieser gemeinsam mit dem kleinen getriebenen Zahnrad 3 mit der gleichen Geschwindigkeit rotiert. Der Magnetträger 4 kann von jeder beliebigen Form sein und trägt einen oder mehrere kleine Magnete 41. Die Anzahl der Magnete 41 und die Anordnung der magnetischen Pole sind nicht beschränkt. Der Dekorationsgegenstand 1 kann in seinem Design demnach unterschiedlich ausgestaltet werden, und zwar in Abhängigkeit der Anordnung der magnetischen Pole. Wenn der Magnetträger 4 rotiert, wird dadurch eine Änderung in der Position der magnetischen Pole verursacht. Als Folge hiervon werden auch die von den Magneten ausgehenden Magnetfelder innerhalb des umgebenden Raumes geändert. Damit können auch kleine mit einem Magneten ausgerüstete Artikel 5 magnetisch durch die Magnete 41 des Magnetträgers 4 beeinflusst werden und können sich dynamisch und dekorativ interessant in dem Dekorationsgegenstand 1 bewegen.
Um bessere magnetische 'Effekte zu erreichen, ist der Dekorationsgegenstand 1 an der Vorderseite mit einem transparenten und konvex geformten Sichtbehälter ausgerüstet, durch den ein Sichtraum 12 begrenzt wird, in dem die magnetisch beeinflußbaren Artikel 5 und andere dekorative Artikel aufgenommen sind. Der Sichtraum 12 umgibt den Magnetträger 4 und erlaubt es den magnetisch zu beeinflussenden Artikeln 5 in dem Sichtraum 12 sich dynamisch aufgrund der magnetischen Induktion durch die Magnete 41 auf den Magnetträger 4 zu bewegen. Der Sichtraum 12 muß nicht notwendig ein geschlossener Raum sein. Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, kann Flüssigkeit in den Sichtraum 12 eingefüllt werden. Außerdem können einige Artikel 5 in ihrer Gestalt z.B. nach Art eines Fisches ausgestaltet sein. Diese Artikel in Form von Fischen „schwimmen" somit in Wasser, d.h. in dem in den Sichtraum 12 eingefüllten Fluid.
Das kleine angetriebene Zahnrad 3 muß nicht notwendiger Weise an einer vorgegebenen Position auf dem Dekorationsgegenstand 1 montiert sein. Das Zahnrad 3 kann an jedem beliebigen Punkt angeordnet werden, wenn es mit dem Zahnrad 23 auf der Sekundenzeigerwelle kämmen kann, wobei die Anordnung wiederum von dem gewünschten Design abhängig ist. So kann der Magnetträger 4 durchaus auch an anderen Stellen des Dekorationsgegenstandes 1 angeordnet werden. Um jedoch bessere Magneteffekte zwischen den Artikeln 5 und dem Magnetträger 4 zu erzielen, wird der Magnetträger vorzugsweise auf der Vorderseite des Dekorationsgegenstandes angeordnet und ragt in den Sichtraum 12 hinein, wie dieses in Figur 2 gezeigt ist. In dem Sichtraum können noch neben den Artikeln 5 geeignete dekorative Elemente und eine Hintergrundtafel 13 vorgesehen werden. Die Hintergrundtafel 13 kann dekoriert oder mit verschiedenen Mustern oder Bildern bedruckt sein und teilweise auch dreidimensional gestaltet
sein, so dass sie in den Sichtraum 12 hineinragt. Alternativ kann auch eine separate dekorative Abdeckung 14 in dem Sichtrautn 12 für den hervorragenden Magnetträger 4 vorgesehen sein, um diesen vom flüssigkeitsgefüllten Sichtraum 12 abzutrennen. Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Sichtraum 12 mit einer solchen separaten dekorativen Abdeckung 14. Es müssen natürlich geeignete Dichtmittel vorgesehen sein, damit die Flüssigkeit in dem Sichtraum 12 nicht austritt, z.B. über die rotierende Welle 31 zwischen dem Magnetträger 4 und dem kleinen angetriebenen Zahnrad 3.
Der Dekorationsgegenstand 1 gemäß den Figuren 1 und 2 kann an eine Wand gehängt werden oder auf einem Tablett oder einer Tischfläche plaziert werden. Ebenso ist es, wie in Figur 3 gezeigt, möglich, den Dekorationsgegenstand an seiner Rückseite mit einer Aufhängöffnung 15 und am Boden mit einer Klammer 16 und einer entsprechenden Stützplatte 17 zu versehen, die in die Klammer 16 eingeführt ist. Wenn die Stützplatte in diese Klammer horizontal eingesteckt wird, dient sie als austauschbare Stütze, so dass der Dekorationsgegenstand leicht rückwärts geneigt auf einem Tisch oder einer sonstigen Fläche abgestellt werden kann. Wenn der Dekorationsgegenstand 1 sich in dieser nach rückwärts geneigten Position befindet, kann die Zeitanzeige durch den Stunden- und den Minutenzeiger auf der Vorderseite in dem ringförmigen Bereich gut abgelesen werden, während eine dynamische Szene in dem Sichtraum 12 abläuft, wobei dann der Sichtraum 12 in einer mittleren Position auf der Vorderseite des Dekorationsgegenstandes 1 gelegen ist. Dies ermöglicht es, mit dem Dekorationsgegenstand 1 einzigartige Anzeige- und Dekorationseffekte zu erzielen, die in dieser Form bei anderen auf dem Markt erhältlichen Erzeugnissen nicht vorhanden sind.
In den Figuren 4 und 5' sind andere unterschiedlich gestaltete Dekorationsgegenstände gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel des Antriebssystemes der vorliegenden Erfindung gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Zeitanzeige über das Uhrengehäuse 2 auf eine andere Weise ermöglicht. Der Stundenzeiger 21 und der Minutenzeiger 22 bei dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden hier durch zwei Scheiben 21 und 22 ersetzt, die jeweils auf ihren Vorderseiten mit Skalen oder Zeichen ausgestattet sind, die Stunden und Minuten darstellen. Ein Zeiger ist in einer festen Position auf der oberen Vorderseite des Dekorationsgegenstandes 1 angeordnet, um die von den zwei Scheiben 21 und 22 gegebene Zeit anzuzeigen. Um an diese unterschiedliche Zeitanzeige angepaßt zu werden, ist der Sichtraum 12 bei diesem Ausführungsbeispiel auf der Vorderseite des Dekorationsgegenstandes in einer tieferen Position angeordnet, wobei das zweite Zahnrad 23, das kleine angetriebene Zahnrad 3 und der Magnetträger 4 sowie die magnetisch beeinflussten Artikel 5 in ähnlicher Weise wie bei dem obigen Ausführungsbeispiel gestaltet sind. Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich somit von dem ersten Ausführungsbeispiel im wesentlichen durch die unterschiedliche Anordnung der Komponenten des Dekorationsgegenstandes 1. So kann z.B. der Sichtraum 12 in seinem Inneren mit einer Gartenszene versehen werden, wobei dann die Artikel 5 kleine Schmetterlinge sind, die von der Oberseite des Sichtraumes mit Hilfe von dünnen Fäden herabhängen, ferner beweglche Pflanzen usw. Die Drehung des Magnetträgers 4 durch den Antriebsmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung hinter dem Sichtraum 12 verursacht sich stetig ändernde magnetische Felder in dem Sichtraum 12 und beeinflusst die Schmetterlinge und Blumen magnetisch, so dass diese hin- und herschwingen und eine dynamische und interessante optische Wirkung zeigen.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 1 bis 5 hat das kleine getriebene Zahnrad 3 eine rotierende Welle 31, die direkt mit dem Magnetträger 4 verbunden ist, so dass dieser koaxial mit dem kleinen getriebenen Zahnrad 3 rotiert. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Magnetträger 4 indirekt mit dem Zahnrad gekoppelt, wobei jedoch bei der Rotation der gleiche dynamische Effekt erzielt wird.
Da dieses dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nur einige wenige Veränderungendes Antriebssystemes betrifft, ist die Darstellung des Dekorationsgegenstandes hierdurch nicht beeinflusst und kann die gleiche sein wie bei den Figuren 1 bis 5. Die Gesamtstruktur des Dekorationsgegenstandes kann ebenfalls bei allen Ausführungsbeispielen die gleiche sein.
Der Dekorationsgegenstand 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeipiel eines Antriebssystemes der vorliegenden Erfindung hat einen Hauptkörper 1, einen äußeren ringförmigen Bereich 11, einen Sichtraum 12, eine Hintergrundtafel 13, eine dekorative Abdeckung 14, ein Uhrengehäuse 2, einen Stundenzeiger 21, einen Minutenzeiger 22, ein zweites Zahnrad 23, ein kleines angetriebenes Zahnrad 3, einen Magnetträger 4, Magnete 41 und magnetisch zu beeinflussende Artikel 5. Im Unterschied zu den vorhergehenden beiden Ausführungsbeispielen, bei denen für das kleine angetriebene Zahnrad eine rotierende Welle 31 vorgesehen war, die in einem Stützelement, z.B. der Hintergrundtafel 13 des Dekorationsgegenstandes montiert und mit dem Magnetträger 4 verbunden war, um den Magnetträger 4 koaxial mit dem kleinen angetriebenen Zahnrad 3 zu verdrehen, weist das kleine angetriebene Zahnrad 3 bei diesem dritten Ausführungsbeispiel keine
rotierende Welle auf, sondern ist an einer Seite unmittelbar an der Hintergrundtafel 13 mit einer ersten drehenden Scheibe 32 verbunden, so dass die erste drehende Scheibe 32 und das kleine angetriebene Zahnrad 3 synchron drehen. Die erste Scheibe 32 hat einen entsprechenden Durchmesser und eine vorbestimmte Anzahl von Magneten 33, die auf der Oberfläche der Scheibe 32 gegenüber dem Magnetträger 4 angeordnet sind. Der Magnetträger 4 trägt eine bestimmte Anzahl von Magneten 41. Eine Sekundärscheibe 42 ist mit dem Magnetträger 4 nahe an der Hintergrundtafel 13 verbunden. Die Sekundurseheibe 42 ist auf der Oberfläche, die gegen die Hintergrundtafel 13 gerichtet ist, mit Magneten 43 bestückt, die in Anzahl und in ihren Lagen den Magneten 33 auf der ersten Scheibe 3 2 entsprechen, so dass die Magneten 33 und 43 sich gegenseitig anziehen. Wenn somit die erste Scheibe 32 rotiert, nimmt sie die Sekundärscheibe 42 auf der gegenüberliegenden Seite der Hintergrundtafel 13 magnetisch mit, so dass hier ebenfalls ein Antrieb entsprechend dem über die rotierende Welle 31 des kleinen getriebenen Zahnrades 3 erreicht wird, um zu verhindern, dass die Sekundärscheibe 42 die Hintergrundtafel 13 berührt und ihre Drehung durch Reibung auf der Hintergrundtafel 13 übermäßig erschwert wird, kann mit dem Mittelpunkt der Sekundärscheibe 42 ein kleiner Stift 44 mit einem glatt abgerundeten Ende verbunden werden, wobei dann dieses Ende auf der Hintergrundtafel 13 aufliegt und die Drehung der Sekundärscheibe durch Reibung praktisch nicht behindert wird.
Der indirekte Antrieb von Komponenten innerhalb des Dekorationsgegenstandes 1 mit Hilfe von magnetischer Anziehung ist von dem direkten Antrieb über koaxial rotierende Kräfte in zumindest zwei Aspekten unterschiedlich:
Die Magnetkraft der Magnete 41 auf dem Magnetträger 4 hat eine direkte Beziehung zu der Bewegung der magnetisch beeinflußten Artikel. Wenn jedoch größere und schwerere Magnete 41 erforderlich sind, um den gewünschten dynamischen Effekt zu erzielen, kann das kleine angetriebene Zahnrad 3, das für den Direktantrieb des Magnetträgers 4 über die rotierende Welle verwendet wird, nur unzureichende Drehmomentkräfte übertragen, wodurch wiederum die akkurate Anzeige von Stunden und Minuten durch die Uhr 2 negativ beeinflußt werden kann. Wenn auf der anderen Seite ein indirektes Antriebssystem mit Hilfe einer magnetischen Anziehung verwendet wird, um den Magnetträger 4 zu drehen, muß zwischen der Hintergrundtafel 13 und der dekorativen Abdeckung 14 oder gar einem zusätzlichen Gehäuse 131, das zur Abdeckung des Magnetträgers vorgesehen und mit der Hintergrundtafel 13 verbunden ist, keine spezielle Abdichtung vorgesehen werden, da die Hintergrundtafel 13 den mit Flüssigkeit gefüllten Sichtraum 12 von dem übrigen Bereich des Dekorationsgegenstandes 1 komplett abtrennt.
Da ein Gehäuse 131 und eine dekorative Abdeckung 14 nicht wasserdicht ausgeführt werden müssen, existiert auch das Problem einer entsprechenden Abdichtung der rotierenden Welle 31 nicht. Da außerdem durch die magnetische Anziehung zwischen der ersten Scheibe 32 und der Sekundärscheibe 42 sichergestellt ist, dass der Magnetträger 4 automatisch sich in einer Lage hinter der Hintergrundtafel 13 dreht, die derjenigen des kleinen angetriebenen Zahnrades 3 entspricht, müssen das Gehäuse 131 oder die dekorative Abdeckung 14 zum Abdecken des Magnetträgers 4 am Ort hinter der Hintergrundtafel 13 nicht sehr genau gefertigt werden. Eine Toleranz zwischen Auflagen dieser Komponenten ist erlaubt.
Der Dekorationsgegenstand 1 gemäß Figur 7 ist ähnlich demjenigen in Figur 5 ausgebildet, jedoch mit einem indirekten Antrieb durch magnetische Anziehung entsprechend Figur 6. Dementsprechend hat das kleine angetriebene Zahnrad 3 keine rotierende Welle 31 und ist mit einer drehenden ersten Scheibe 32 verbunden, die durch magnetische Anziehung eine Sekundärscheibe 42 antreibt, die mit dem Magnetträger 4 hinter der Hintergrundtafel 13 verbunden ist.
Aus Experimenten mit derartigen Dekorationsgegenständen 1 konnte festgestellt werden, dass das Antriebssystem gemäß der vorliegenden Erfindung über die Sekundenwelle eines Uhrengehäuses ausreichende Drehmomente liefert, und dass die Batterien eine lange Lebensdauer haben, um die Uhr mit Strom zu versorgen.

Claims (3)

Vincent Kuo Wei LEE 15165 /gl No. 44, Lane 458 19.08.1997 Sheh Chung Street Taipei, Taiwan / Republik China Schutzansprüche
1. Antriebssystem für Dekorationsgegenstände gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Ein Uhrengehäuse, das als Leistungsquelle dient und mit einem Stundenzeiger und einem Minutenzeiger zur Anzeige versehen ist und ein zweites Zahnrad (2 3) aufweist, das den herkömmlichen Sekundenzeiger ersetzt, wobei das zweite Zahnrad an seinem Umfang mit Zähnen versehen ist, die mit den Zähnen eines kleinen angetriebenen Zahnrades (3) kämmen, so dass dieses Zahnrad (3) mit einer höheren Geschwindigkeit als derjenigen des zweiten Zahnrades (23) dreht, wobei das kleine angetriebene Zahnrad (3) mit einem Magnetträger (4) in Verbindung steht, der jenseits einer Hintergrundtafel (13) rotiert, welche das Uhrengehäuse (2) von einem Sichtraum (12) des Dekorationsgegenstandes (1) trennt, wobei der Magnetträger (4) magnetisch einen oder mehrere Artikel (5) in dem Sichtraum (12) beeinflusst, die sich dadurch lebhaft bewegen.
2. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kleine angetriebene Zahnrad (3) direkt den Magnetträger (4) über eine Welle (31) antreibt, die durch die Hintergrundtafel (13) hindurchragt und mit dem Magnetträger (4) verbunden ist.
3. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kleine angetriebene Zahnrad (3) mit einer ersten Scheibe (3 2) verbunden ist, die nahe der einen Seite der Hintergrundtafel (13) gelegen ist und eine Vielzahl von Magneten auf ihrer Oberseite aufweist, und dass der Magnetträger (4) an einem Ende nahe der Hintergrundtafel (13) mit einer Sekundärscheibe (42) entsprechend der ersten Scheibe (32) versehen ist, wobei dann, wenn die erste Scheibe gemeinsam mit dem kleinen angetriebenen Zahnrad (3) rotiert, die Sekundärscheibe angetrieben wird und daß dementsprechend der Magnetträger (4) hinter der Hintergrundtafel (13) aufgrund der magnetischen Anziehung zwischen den beiden Scheiben mitgenommen wird.
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