DE29712510U1 - Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrißstelle - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen einer SollrißstelleInfo
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Description
GRÜNECKER, KiNKELDEY, STOCKMaTr & SCHWANHÄUSSER
ANWALTSSOZIETÄT
ANWALTSSOZIETÄT MAXIMILIANSTRASSE 58 D-B0538 MÜNCHEN GERMANY
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BAYERWALDSTRASSE 58 84130 DINGOLFING RECHTSANWÄLTE
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DR. HELMUT EICHMANN
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DR. HELMUT EICHMANN
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AUGUST GRÜNECKER
OR, HERMANN KINKELDEY
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DIETMAR KUHL
DR. FRANZ-JOSEF ZIMMER
BETTINA K. REICHELT
DR. ANTON K. PFAU
DATUM / DATE
15.07.97
Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrißstelle
TEL 089 / 21 23 SO · FAX (GR 4) 089 / 21 86 92 93 FAX (GR 3) 089 / 22 02 87 ■ http://www.grunecker.de - e-mail: postmaster@grunecker.de ■ TELEX 529 380 MONA D
MAXIMILIANSTRASSE 58 · D-80538 MÜNCHEN DEUTSCHE BANK MÜNCHEN, NO. 17 51734, BLZ 700 700 10
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Sollrißstelle in einem
Betonteil der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Soll-Rißstellen in Betonteilen werden vorgesehen, um die beim Erhärten des Betons
unvermeidlichen Schwindrisse an einer vorbestimmten Stelle im Betonteil zu erzeugen,
wo die durch die Schwindrisse verursachte Verringerung der Belastbarkeit des Betons nicht stört bzw. wo sie leichter verfüllt werden können.
Bislang werden Soll-Rißstellen durch sogenannte Scheinfugen erzeugt, bei denen,
wie im Oberbegriff des Anspruches 1 berücksichtigt, ein betonundurchlässiges Einbauteil
in Form einer Faserzement-Weilplatte oder eines Trapezbleches an einer vorbestimmten
Stelle im Querschnitt des Betonteils eingebracht wird, so daß sich an dieser Steile ein durch das Einbauteil ausgefüllter Hohlraum im Beton ausbildet, der eine
Schwächung des Querschnittes des Betonteiles bewirkt, so daß sich Schwindrisse bevorzugt im Bereich des Einbauteils ausbilden. Das Einbauen dieses Einbauteiis und
vor allen Dingen das Festhalten des Einbauteils an der vorbestimmten Stelle gegen
den vom eingefüllten Beton ausgeübten Druck gestaltet sich jedoch relativ schwierig
und arbeitsaufwendig.
Es ist weiterhin bereits bekannt, mit Hilfe eines durchbrochenen Schalungsmaterials,
beispielsweise Streckmetall, einen zunächst freibleibenden Hohlraum im Beton auszuschalen,
der nachfolgend vergossen wird. Dieser Hohlraum kann auch durch das durchbrochene Schalungsmaterial vollständig von innen überdeckende, betonundurchlässige
Rohre gebildet werden, die nachfolgend aus der Streckmetallschalung herausgezogen werden, so daß der Hohlraum vergossen werden kann. Aber auch
diese Art, Scheinfugen auszubilden, ist relativ aufwendig und führt, zumindest im
letzteren Ausführungsbeispiel durch die die Öffnungen im Streckmetall abdeckenden
Rohre zu keiner guten Anbindung zwischen dem Beton außerhalb der Hohlräume und dem nach dem Aushärten des äußeren Betons in die Hohlräume eingegossenen
Verfüllbeton.
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Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Erzeugen einer
Sollrißstelle in einem Betonteii bereitzustellen, die einfach und kostengünstig handhabbar
ist.
Die Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird die Sollrißstelle auf einfache Weise
durch Abdecken der Öffnungen einer Schalungswandung aus durchbrochenem Material gebildet, so daß sich an dieser Stelle keine Betonverbindung zwischen dem
Beton auf einer Seite der Schalungswandung und dem Beton auf der anderen Seite der Schalungswandung ausbildet, während außerhalb des durch das Einbauteil abgedeckten
Bereichs eine derartige Betonverbindung besteht. Das Schalungsmaterial wirkt so als eine Art Träger für das Einbauteil, kann sich jedoch weit über das Einbauteil
hinaus erstrecken, so daß es an der vorbestimmten Stelle einfach und schnell befestigt werden kann.
Besonders zweckmäßig ist die-Ausgestaltung der* eTfindungsgemäßen Vorrichtung
gemäß Anspruch 2 als Abschaleiement, wie sie beispielsweise zum Herstellen einer
Arbeitsfuge verwendet werden. Arbeitsfugen entstehen zwangsläufig, wenn beispielsweise
Betonteile zeitlich getrennt in mehreren Abschnitten vergossen werden müssen, beispielsweise wenn zwischen dem Vergießen der beiden Abschnitte neuer Beton
gemischt werden muß oder wenn zwischen zwei Betonierabschnitten eine Arbeitspause
liegt. Durch diese Ausgestaltung wird die Sollrißsteüe gleichzeitig an eine Stelle
verlegt, die von Haus aus eine gewisse Schwächung der Belastbarkeit des Betonteiis
verursacht. Damit können die beiden Schwächungsmaßnahmen an einer Stelle im Betonteil zusammengefaßt werden.
Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Anspruch 3 die sehr vorteilhafte
Möglichkeit, gleichzeitig eine Fugendichtung mit einzubauen, die bei wasserbelasteten
Betonteilen auch bei den bisher üblichen Scheinfugen eingesetzt wird. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist die Fugendichtung vorab fest mit der
Schaiungwandung zu verbinden und kann so eingebaut werden, so daß umfangrei-
ehe Rödelarbeiten, die bislang zum Befestigen der Fugendichtung beispielsweise an
der Bewehrung im Inneren des Bauteiles notwendig sind, entfalten können.
Die Ansprüche 4 und 5 beschreiben alternative Möglichkeiten, eine Fugendichtung in
Form eines elastischen Fugenbandes oder eine Fugendichtung in Form eines Fugenbleches
einzubauen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es ausreichend, als Einbauteil einen
ebenen Streifen des betonundurchlässigen Materials gemäß Anspruch 6 einzusetzen.
Anspruch 7 beschreibt ein besonders bevorzugtes Material für das Einbauteil.
Auch die Schalungswandung kann gemäß Anspruch 8 auf einem ebenen Streifen des
durchbrochenen Materials gebildet werden.
Anspruch 9 beschreibt ein besonders bevorzugtes Material für die Schalungswandung.
- - " °·
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann die Schalungswandung und das
Einbauteil gemäß Anspruch 10 vorab als Einheit erstellt und erst danach in die Schalung
bzw. zwischen die Bewehrung des Betonteiis eingebaut werden.
Die Ansprüche 11 bis 13 beschreiben besonders bevorzugte Ausführungsformen eines
als Einheit vorgefertigten Schalungselementes für verschiedene Anwendungszwecke.
Bei Bedarf kann an wenigstens eine der Längskanten der Schalungswandung gemäß
Anspruch 14 eine Betondeckungsleiste direkt angeformt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispie! einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
in schematischer Darstellung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
in schematischer Darstellung, und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in schematischer Darstellung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Erzeugen einer Sollrißstelle in
einem Betonteil 2 gezeigt. Die Vorrichtung 1 ist ais Abschalelement zum Abschalen
der Grenzfläche zwischen einem zuerst zu betonierenden Betonierabschnitt 2a und einem anschließend zu betonierenden Betonierabschnitt 2b ausgebildet und als Einheit
vorgefertigt. Die Vorrichtung 1 enthält eine Schaiungswandung 3 in Form eines ebenen Streifens aus einem durchbrochenen Material, dessen Durchbrechungen jedoch
so ausgebildet sind, daß zwar Beton durch die Durchbrechungen hindurchquellen kann, das Material sich jedoch trotzdem noch'ats Schalung eignet. Durch den
durchqueilenden Beton wird eine gute Anbindung zwischen dem ersten Betonierabschnitt
2a und dem zweiten Betonierabschnitt 2b erreicht.
Die Schalungswandung 3 besteht bevorzugt aus einem aus der EP-PS 507 054 bekannten
Material in Form einer zwischen Querstäbe 4 und Längsstäbe 5 einer Gittermatte aus Metall, bevorzugt Baustahl, eingeschweißten Streckmetalltafel 6. Die
Durchbrechungen in der Streckmetalltafe! 6 gestatten einerseits, daß Beton leicht auf
der gegenüberliegenden Seite herausquillt, wenn der erste Betonierabschnitt 2a vergossen
wird, so daß später der zweite Betonierabschnitt 2b sich an den durch den herausquellenden und erhärteten Beton fest anbinden kann.
Beide Längskanten der Schalungswandung 3 sind jeweils durch eine angeformte Betondeckungsleiste
7 bedeckt und werden durch die Betondeckungsleisten 7 in Abstand zu den äußeren Oberflächen des Betonteils 2 gehalten.
Mittig auf der Schalungswandung 3 ist ein Einbauteil 8 aus einem Material befestigt,
das undurchlässig für Beton ist. Das Einbauteil 8 überdeckt einen vorbestimmten Bereich
A der Schalungswandung 3, so daß dort keine Anbindung zwischen den Betonierabschnitten
2a und 2b stattfinden kann. Das Einbauteil 8 besteht bevorzugt aus einer aus Querstäben 9 und Längsstäben 10 zusammengesetzten Gittermatte aus
Metal!, bevorzugt Baustahl, und einer auf der Gittermatte befestigten Kunststoff-Folie
11, die bevorzugt über beide Seiten der Quer- und Längsstäbe der Gittermatte aufgeschrumpft
wurde, wie dies in der EP-PS 0 075 641.
Das Einbauteil 8 wird vor Einbau der Vorrichtung 1 in die Schalung für das Betonteil 2
fest mit der Schalungswandung 3 verbunden, beispielsweise durch Verrödeln.
Die Breite des Bereichs A, der von dem Einbauteil 8 abgedeckt wird, wird so bemessen,
daß der Zweck, Schwindrisse im Bereich des Einbauteiles 8 zu konzentrieren, erreicht
wird. Bevorzugt erstreckt sich das Einbauteil 8 über etwa ein Drittel der Gesamtbreite
B des Betonteiles 2.
Das gesamte Abschalelement erstreckt sich hingegen über die gesamte Breite B des
Betonteiles 2, d.h. über den gesamten Querschnitt, wobei jedoch an einer Seite des
Betonteiles 2 durch eine an der nicht gezeichneten Schalung angeordnete, nicht gezeichnete
Dreieckleiste eine dreieckige Nut 12 ausgeformt werden kann, deren Spitze an die Spitze der anliegenden Betondeckungsleiste 7 der Vorrichtung 1 stößt.
Treten jetzt beim Aushärten des Betons Schwindrisse auf, so konzentrieren sie sich
im Bereich der durch das Abschalelement der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 erzeugten
Arbeitsfuge und der durch das Einbauteil 8 erzeugten Schwächung des Querschnitts des Betonteils 2..
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
21, die für wasserbeaufschlagte Betonteile 2 eingesetzt wird. In diesem Ausführungsbeispiel
bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Teile wie Fig. 1 und sind nicht nochmals erläutert.
Die Vorrichtung 21 besteht aus zwei getrennten, ebenen Streifen des bereits beschriebenen
Schalungsmaterials, zwischen die eine Halterung 22 für eines der üblichen
elastischen Fugenbänder 23 angeordnet ist. Die Halterung 22 besteht aus einer zu einem Korb mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt gebogenen Gittermatte
aus Baustahlstäben, deren Gitteröffnungen offen bleiben. Die U-förmige Halterung
ist so zwischen die Streifen 3a und 3b der Schalungswandung eingeschweißt, daß ihre
Schenkel beidseitig etwa um die Hälfte ihrer Längen vorstehen. Die Halterung 22 ist bevorzugt genauso lang wie das Fugenband 23, so daß das Fugenband 23 in üblicher
Weise jeweils zur Hälfte in den Betonierabschnitt 2a und zur Hälfte in den Betonierabschnitt
2b eingebettet werden kann und sich quer über die durch die Schalungswandung 3a, 3b gebildete Arbeitsfuge erstreckt. Beidseits der Halterung 22 ist
jeweils die Hälfte eines Einbauteils 8a, 8b aus dem oben beschriebenen Material so
angeordnet und mit der jeweils anliegenden Schalungswandung 3a bzw. 3b verbunden,
daß deren Durchbrechungen im Bereich A abgedeckt werden, wobei sich der Bereich A wiederum über etwa ein Drittel der Gesamtbreite B des Betonteiles 2 erstreckt.
Die Vorrichtung 21 ist als Einheit aus Schalungswandung 3a, 3b, Halterung 22 und
Einbauteil 8a, 8b in Form eines Abschaielementes zum Abschalen einer Arbeitsfuge
zwischen den Betonierabschnitten 2a und 2b ausgebildet. Auch das Fugenband 23 kann vorab in die Halterung 22 eingelegt und dort gegebenenfalls befestigt werden,
beispielsweise indem man die offene Seite des U-förmigen Querschnitts der Halterung
22 zusammenbiegt. Die Vorrichtung 21 enthält im vorliegenden Falle keine Betondeckungsleisten,
sondern ist an einer Bewehrung 24 angeordnet, die sich durchgehend durch die beiden Betonierabschnitte 2a und 2b erstreckt. Von der Außenseite
des Betonteils 2 erstrecken sich in diesem Ausführungsbeispiel zwei der Nuten 12 in
das Betonteil 2 hinein, die hier durch Leisten mit einem trapezförmigen Querschnitt
erzeugt wurden.
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 31,
wobei auch hier wieder gleiche Bauteile wie bei den vorangegangenen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen wurden. Auch die Vorrichtung 31 ist als Abschal-
element für wasserbelastete Betonteile 2 ausgebildet und als Einheit mit zwei ebenen
Streifen 3a und 3b einer Schalungswandung und einer zwischen den Streifen 3a, 3b
eingeschweißten Fugendichtung in Form eines Metallblechstreifens 32 ausgebildet.
Beidseitig des Fugenbleches 32 ist jeweils ein streifenförmiges Einbauteil 8a und 8b
aus der mit Kunststoff-Folie beschrumpften Gittermatte so befestigt, daß die beiden
Streifen 8a, 8b des Einbauteiies einen Bereich A der durchbrochenen Schalungswandung
3a, 3b abdecken, der etwa einem Drittel der Gesamtbreite B des Betonteiles 2 entspricht. Auch die Vorrichtung 31 ist mit den äußeren Längskanten der Schalungswandungen
3a, 3b zwischen die durchgehende Bewehrung 24 für das Betonteil 2 befestigt und an einer Stelle angeordnet, wo eine Abschalung des zuerst zu vergießenden
Betonierabschnittes 2a gegen einen später zu vergießenden Betonierabschnitt 2b erforderlich und vorbestimmt ist. Auch hier sind wiederum an beiden Seiten
des Betonteiles 2 Nuten 12 mit dreieckigem Querschnitt angeordnet, deren Spitzen
auf die Längskanten der Schalungswandung 3a, 3b ausgerichtet sind.
In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele kann die
Schalungswandung aus anderen·, durchbrocheneYiSchalungsmaterialien, wie beispielsweise
einem Lochblech, gefertigt werden. Auch das Einbauteil kann aus einem anderen, betonundurchlässigen Material, wie beispielsweise einer Kunststoff- oder
Metallplatte oder dgl. bestehen. Auch die Vorrichtungen nach den Fig. 2 und 3 können
mit Betondeckungsleisten versehen werden und direkt an die Außenschalungen für das Betonteil 2 anstoßen. Falls erforderlich, kann der vom Einbauteil überdeckte Bereich
vergrößert oder verkleinert werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist weiterhin
auch für kleinere Betonteile einsetzbar, die in einem Zuge gegossen werden
können, und gestattet auch dort eine exakte Positionierung und lagegenaue Fixierung
des Einbauteils unter dem Druck des eingegossenen Betons.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Erzeugen einer Soilrißstelle in einem Betonteil mit einem vorbestimmten
Querschnitt, die ein eine gewollte Schwächung des Querschnitts verursachendes, betonundurchiässäges Einbauteil aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) an einer sich im wesentlichen über den Querschnitt
des Betonteils (2) erstreckenden Schalungswandung (3, 3a, 3b) aus durchbrochenem Material derart angeordnet ist, daß das Einbauteil (8, 8a, 8b) die
durchbrochene Schalungswandung (3, 3a, 3b) über einen der gewünschten
Schwächung des Querschnitts entsprechenden Bereich (A) abdeckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Abschalelement
zum Abschalen einer Grenzfläche zwischen zwei nacheinander zu betonierenden Betonierabschnitten (2a, 2b).
3. Vorrichtung nach Anspruch ,1 oder 2, dadurchij.gekennzeichnet, daß mit der
Schaiungswandung (3a, 3b) eine Fugendichtung (22, 32).verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugendichtung
ein elastisches Fugenband (22) ist, das in einer mit der Schalungswandung (3a, 3b) verbundenen Halterung (23) aufgenommen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugendichtung
ein Fugenblech (32) ist, das mit der aus Metall bestehenden Schalungswandung (3a, 3b) verschweißt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Einbauteil (8, 8a, 8b) wenigstens einen ebenen Streifen des betonundurchlässigen
Materials enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Einbauteil (8, 8a, 8b) aus einer mit einer Kunststoff-Folie (11) beschrumpften
Gittermatte (9, 10) besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalungswandung (3, 3a, 3b) wenigstens einen ebenen Streifen des durchbrochenen
Materials enthält.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalungswandung (3, 3a, 3b) aus einem zwischen Quer- und Längsstäben
(4, 5) einer Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech (6) besteht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ihre
Ausbildung als ein in einer Einheit aus Schalungswandung (3, 3a, 3b) und Einbauteil
(8, 8a, 8b) vorgefertigtes Schalungselement.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement
eine streifenförmige Schalungswandung (3) und ein streifenförmiges
Einbauteil (8) aufweist, das im wesentlichen mittig auf der Schalungswandung (3) befestigt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement
zwei streifenförmige Schalungswandungen (3a, 3b), eine zwischen den Schalungswandungen befestigte Halterung (23) für eine Fugendichtung (22)
und zwei streifenförmige Einbauteile (8a, 8b) enthält, die beidseitig der Halterung
die jeweilige Schalungswandung (3a, 3b) bedecken.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement
zwei streifenförmige Schalungswandungen (3a, 3b) aus Metall, ein zwischen die Schalungswandungen eingeschweißtes Fugenblech (32) und zwei
streifenförmige Einbauteile (8a, 8b) enthält, die beidseitig des Fugenblechs (32)
die jeweilige Schalungswandung (3a, 3b) bedecken.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schalungselement wenigstens eine mit einer der Längskanten einer Schalungswandung (3, 3a, 3b) fest verbundene Betondeckungsleiste (7) aufweist.
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