DE29711759U1 - Differenzdruck-Meßumformer - Google Patents
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Description
GR 97 G 4429 DE fli . : l.' I I .
Beschreibung
Differenzdruck-Meßumformer
Differenzdruck-Meßumformer
Die Erfindung betrifft einen Differenzdruck-Meßumformer nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 26 59 376 ist ein Differenzdruck-Meßumformer
bekannt, bei welchem in einer Meßkammer eine Mittenmembran angeordnet ist. Die Meßkammer wird durch die Mittenmembran in
zwei Seiten unterteilt, die jeweils über Kanäle druckleitend mit Trennmembranen verbunden sind. Die beiden Trennmembranen
sind medienresistent ausgeführt und dienen als Schnittstelle
zum Prozeßmedium. Unter den beiden Trennmembranen befindet sich jeweils ein Polstervolumen, das ebenso wie die beiden
Seiten der Meßkammer und die Kanäle zu ihrer druckleitenden Verbindung mit der Meßkammer mit einem Druckübertragungsmedium,
z. B. einem Füllöl, gefüllt ist. Die Mittenmembran dient in Verbindung mit den Trennmembranen zum Überlastschutz
eines Sensors. Ist der anliegende Differenzdruck gleich Null, d. h., der Druck auf beiden Seiten ist gleich groß, so befindet
sich die Mittenmembran in einer Nullage. Die Polstervolumina unter den Trennmembranen sind gleich groß. Tritt
eine Druckdifferenz auf, so wird die Mittenmembran in Richtung der Seite mit dem geringeren Druck hin ausgelenkt. Entsprechend
dazu werden die Trennmembranen gebogen. Die Trennmembran, an welcher der höhere Druck anliegt, wird in Richtung
des Trennmembranbettes, die andere Trennmembran vom Trennmembranbett weg um den Betrag des von der Mittenmembran
verschobenen Volumens ausgelenkt. Dieses Volumen wird als
GR 97 G 4429 DE
Verschiebevolumen bezeichnet. Bei Differenzdrücken innerhalb
des Meßbereiches darf sich die Trennmembran, auf der Seite mit dem höheren Druck nicht an das Trennmembranbett anlegen.
Steigt der Differenzdruck über den Meßbereich des Sensors an, so muß der Sensor vor Überlast geschützt werden. Hierzu ist
jede Trennmembran mit einem Membranbett versehen. Die Verbindung zwischen dem Volumen, welches zwischen Trennmembran
und dem Membranbett angeordnet ist, und der Meßkammer wird durch einen Kanal realisiert. Steigt der Differenzdruck über
den Meßbereichsdruck an, so wird die Mittenmembran weiter ausgelenkt, bis sich die Trennmembran auf der Seite mit dem
höheren Meßdruck an ihr Membranbett anlegt, die Öffnung des Kanals verschließt und so eine weitere Übertragung des außen
anliegenden Differenzdruckes zum Sensor hin verhindert. Bei steigendem Differenzdruck steigt der Druck am Sensor nicht
weiter an. Der Sensor ist vor Überlastung bzw. Zerstörung durch einen zu großen Differenzdruck geschützt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Differenzdruck-Meßumformer
zu schaffen, der einen wirksamen Überlastschutz und eine verbesserte Meßempfindlichkeit besitzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist der neue Differenzdruck-Meßumformer
der eingangs genannten Art die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale auf. In den Unteransprüchen
sind vorteilhafte Weiterbildungen beschrieben.
Anhand der schematischen, nicht maßstabsgetreuen Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
GR 97 G 4429 DE
werden im folgenden Ausgestaltungen und Vorteile näher erläutert .
Die Figur zeigt einen Differenzdruck-Meßumformer mit einer
Mittenmembran 1, welche sich in einer Meßkammer befindet und diese in zwei Seiten 2 bzw. 3 unterteilt. Die eine Seite 3
der Meßkammer ist mit einer Trennmembran 4, die andere Seite 2 mit einer Trennmembran 5 druckleitend verbunden. Diese
druckleitende Verbindung besteht auf der einen Seite aus einem Kanal 6 und einem Kanal 7, auf der anderen Seite 2 aus
einem Kanal 8. Als Begrenzungsmittel zur Sicherung vor einer zu hohen Druckdifferenz ist in die druckleitende Verbindung
zwischen der einen Seite 3 der Meßkammer und der Trennmembran 4 eine Überlastmembran 9 eingefügt. Diese befindet sich in
einer Überlastkammer, welche sie in zwei Seiten 10 und 11 unterteilt. In die eine Seite 10 der Überlastkammer mündet
der Kanal 6, in die andere Seite 11 der Kanal 7. Im Überlastfall wird die Überlastmembran 9 zur einen oder anderen Seite
hin verbogen, bis sie die Öffnung, mit welcher der Kanal 6 bzw. der Kanal 7 in die Überlastkammer mündet, verschließt.
Damit kann die Druckdifferenz, die an der Mittenmembran anliegt, nicht mehr weiter erhöht werden. Die beschriebenen
Kammern und Kanäle sind als im wesentlichen rotationssymmetrische
Ausnehmungen in Gehäuseteilen aus Edelstahl ausgeführt. Kernstück des Differenzdruck-Meßumformers ist ein
Sensor 12, der den an der Mittenmembran 1 anliegenden Differenzdruck in ein Signal zur Anzeige eines Meßwertes umwandelt.
Beispielsweise kann dazu in dem Sensor 12 eine Membran aus Silizium vorgesehen werden, in welche Piezowiderstände
0 eindotiert sind. Wenn die Membran wegen eines Differenzdrucks
GR 97 G 4429 DE ·"·· . l"I
durchgebogen wird, ändert sich der Widerstand. Diese Widerstandsänderung
kann als elektrisches Signal zur Anzeige eines Meßwerts herangezogen werden.
Wenn man die Teile zwischen zwei strichpunktierten Linien 13 und 14 in der Figur entfernt und die beiden außerhalb verbleibenden
Teile zusammenfügt, so daß die Kanäle 6 und 7 direkt miteinander verbunden sind, so bleibt ein Differenzdruck-
Meßumformer übrig, welcher von der prinzipiellen Funktionsweise des ÜberlastSchutzes dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer
entspricht. Zur besseren Verdeutlichung der Vorteile des neuen Differenzdruck-Meßumformers werden im folgenden
noch einige Betrachtungen zu dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer
durchgeführt.
Die Druckübertragung von den Trennmembranen 4 und 5 zum Sensor 12 erfolgt über ein Füllöl, z. B. Silikonöl oder ein
anderes inertes Öl, das beiderseits der Mittenmembran 1 in das Meßumformergehäuse eingefüllt ist. Im Einsatz kann ein
statischer Druck von z. B. 400 bar auftreten, während ein Differenzdruck von 500 mbar zu messen ist. Ein Druck wird als
statisch bezeichnet, wenn er auf beide Trennmembranen 4 und 5 gleichzeitig wirkt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, daß
der statische Druck, z. B. infolge einer Fehlbedienung, auf nur einer Seite zum Anliegen kommt, wird der Sensor 12, der
eine derartige Druckdifferenz nicht unbeschadet überstehen würde, mit einer Überlastsicherung versehen. Diese wird bei
dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer durch eine geeignete Bemessung der Volumen in der Meßkammer und unterhalb den
Trennmembranen 4 und 5 realisiert. Herrscht keine Druckdiffe-
GR 97 G 4429 DE
renz an den beiden Trennmembranen 4 und 5, so schweben diese
in gleichem Abstand über ihren Membranbetten. Wenn nun ein Überdruck beispielsweise auf der P+-Seite des Meßumformers
auftritt, wird die Mittenmembran durchgebogen. Aufgrund der dabei auftretenden Volumenverschiebung werden auch die Trennmembran
4 nach innen gebogen und die Trennmembran 5 nach außen gewölbt. Wird der Druck auf der P+-Seite weiter erhöht,
so kommt die Trennmembran 4 zum Anliegen an ihrem Membranbett, verschließt den Kanal 7 und es kann kein weiteres VoIumen
verschoben werden. Die Druckverbindung zwischen Meßdruck und Sensor wird unterbrochen; die Druckdifferenz am Sensor
wird somit auf einen Maximalwert begrenzt.
Eine bei Differenzdruck-Meßumformern gebräuchliche Größe ist
die Volumensteife VS, die definiert ist als
VS = ■£
V
V
mit
&rgr; - Druckabfall an der Membran und
&rgr; - Druckabfall an der Membran und
V - gegenüber der Membranmittenlage verschobenes Volumen.
Ein erreichbarer Endwert &Dgr;&rgr;&Mgr; des Meßbereichs wird bei vernachlässigbarer
Volumensteife der Trennmembranen 4 und 5 allein durch die Volumensteife VSM der Mittenmembran und das
unter einer Trennmembran 4 oder 5 verdrängbare Volumen Vp
bestimmt nach der Formel:
GR 97 G 4429 DE .··.! .·*.··*! .".
&Dgr;&rgr;&Mgr; = reM · Vp
Bei der Dimensionierung des unter einer Trennmembran verdrängbaren
Volumens Vp muß also für den gesamten Einsatzbereich
des Differenzdruck-Meßumformers, der beispielsweise einen Temperaturbereich von 120 0K und einen zulässigen Bereich
des statischen Drucks von 400 bar überstreicht, die Bedingung eingehalten werden, daß bei der Nullage das unter
einer Trennmembran 4 oder 5 verdrängbare Volumen Vp nicht
einen Minimalwert VP/ min mit
unterschreitet. Das geringste verdrängbare Volumen wird bei
minimaler Betriebstemperatur und maximalem statischen Druck erreicht. Dagegen ist es bei maximaler Betriebstemperatur und
minimalem statischen Druck am größten. Anhand des folgenden Rechenbeispiels soll erläutert werden, daß der bekannte Differenzdruck-Meßumformer
weit über den eigentlichen Meßbereich hinaus mit Druckschwankungen belastet wird:
Eine bei Temperatur- und Druckschwankungen auftretende Änderung &Dgr;&ngr;&rgr; des verdrängbaren Volumens VP kann berechnet werden
ZU:
25
25
Avp = (&ggr; ■ &Dgr;&Tgr; - &khgr; · &Dgr;&rgr;&ngr;) ■ V
GR 97 G 4429 DE
&ggr; = 0,00103 · l/°K - Volumenausdehnungskoeffizient des Füllöls,
&Dgr;&Tgr; - Temperaturdifferenz in 0K,
&kgr;= 0,0001/bar - Kompressibilitätskonstante des Füllöls,
&Dgr;&Rgr;&Ngr; - Differenz der statischen Druckwerte in
bar und
V - Volumen des Füllöls.
Dabei ist zu beachten, daß auch das Volumen VK in der Meßkammer
eine Ausdehnung erfährt, das bei dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer jeweils auf einer Seite etwa das Zehnfache
des minimalen verdrängbaren Volumens VP/ ,^n beträgt. Es
gilt also:
V = 11 · V9i min
Für einen Temperaturbereich mit einer Breite von 120 0K und
einen zulässigen Bereich des statischen Drucks von 400 bar erhält man daher eine maximale Änderung &Dgr;&ngr;&Rgr;/ ^3x des verdräng
baren Volumens Vp
= 1,8 · Vp_ min
Das maximale verdrängbare Volumen, welches somit um den Faktor 2,8 größer als das minimale verdrängbare Volumen VP/ ^n
ist, führt zu einer wesentlich größeren Beanspruchung des Sensors 12 und bedeutet, daß die Bruchgrenze des Sensors 12
zumindest das 2,8-fache des Meßbereichsendwerts betragen muß.
GR 97 G 4429 DE j j j.;, .j j .·' . :..; .·
Damit Schwankungen der Temperatur und des statischen Drucks nicht bei dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer aufgrund
der Volumensteife der Trennmembranen zu einer Verfälschung des Differenzdruck-Meßwerts führen, werden auf beiden Seiten
der Mittenmembran gleiche Füllvolumina vorgesehen. Daher muß bei dem bekannten Differenzdruck-Meßumformer das Volumen auf
der einen Seite 3 der Meßkammer dem Volumen auf der anderen Seite 2 angepaßt werden, das aufgrund des Aufbaus des Sensors
12, der Anordnung von elektrischen Anschlüssen 15 und der Führung einer elektrischen Zuleitung 16 zu einer druckfesten
Glasdurchführung 17 relativ groß ausfällt. Diese Anpassung der Füllölvolumen auf beiden Seiten der Mittenmembran wird
durch speziell dafür vorgesehene Bohrungen im Gehäuse auf der einen Seite 3 der Meßkammer vorgenommen, die bei dem neuen
Differenzdruck-Meßumformer nicht mehr erforderlich sind. Eine Anpassung des Volumens zur Erfüllung der Symmetriebedingung
kann beim neuen Differenzdruck-Meßumformer in vorteilhafter Weise an dem Volumen unter der Meßmembran 4 vorgenommen werden.
Prinzipiell kann die Gleichheit der Füllölmenge auf beiden Seiten der Mittenmembran l, die für eine von Schwankungen
der Temperatur und des statischen Drucks unabhängige Messung erforderlich ist, nämlich auch durch geeignete Bemessung
des Füllöls zwischen Überlastmembran 9 und Trennmembran 4 gewährleistet werden.
Die Verwendung einer Membran zur Begrenzung des verschiebbaren Volumens in der Überlastkammer hat den Vorteil, daß
keinerlei Dichtungen vorhanden sind, die durch Reibung oder Materialbeanspruchung verschleißen könnten. Dichtungsprobleme
0 treten naturgemäß bei der Überlastmembran 9 nicht auf.
GR 97 G 4429 DE
Die für die Sensoranschlüsse 15, die Leiterzuführung 16, den Anschluß an der Glasdurchführung 17 und den Sensor 12 selbst
erforderlichen Aussparungen in der Meßkammer können auf der der Überlastmembran 9 abgewandten Seite der Mittenmembran 1
vorgesehen werden. Dadurch wird in vorteilhafter Weise nicht das Volumen zwischen Mittenmembran 1 und Überlastmembran 9
vergrößert.
Die Erfindung hat weiterhin den Vorteil, daß aufgrund der Einfügung der Begrenzungsmittel zwischen Meßkammer und Trennmembran
4 nur die Volumenausdehnung des Füllöls zwischen Mittenmembran 1 und Überlastmembran 9 zu einer Veränderung
eines verdrängbaren Volumens &Dgr;&ngr;&rgr; max' beiträgt. Auch das Volumen
unterhalb der Trennmembranen 4 und 5 führt nicht aufgrund von Ausdehnungen zu einer Änderung des verdrängbaren
Volumens.
Eine minimale Änderung des verdrängbaren Volumens bei Schwankungen
von Temperatur und statischem Druck wird erreicht, wenn das Volumen zwischen Mittenmembran 1 und Überlastmembran
9 bei größter Füllöldichte gerade gleich dem Volumen in der Überlastkammer zuzüglich eines Volumens für einen Freihub der
Mittenmembran ist. Dieser Freihub gewährleistet, daß sich im Falle einer Überlast zuerst die Überlastmembran 9 anlegt. Bei
dieser Bemessung wird von einem Überlastfall zum anderen das vollständige Volumen von der Überlastkammer zur einen Seite 3
der Meßkammer hin verschoben und es gibt keinerlei Totvolumen, das nicht verschoben wird. Das Volumen VK' der
Kammer auf der einen Seite 3 der Mittenmembran 1 ist in der Nullage dann gleich dem verdrängbaren Volumen, d. h., zur
GR 97 G 4429 DE .·\ · ,". "': &Lgr;""
Berechnung der Änderung des verdrängbaren Volumens ist nach der obigen Formel, die für den bekannten Differenzdruck-Meßumformer
entwickelt wurde, aber auch für den neuen Differenzdruck-Meßumformer
mit anderen Größen Gültigkeit hat, einzusetzen:
= 2 ■ VPi min-
und man erhält:
10
10
A^.max' = 0,33 · l^min·
Die mit dem neuen Überlastschutz erreichte Belastungsgrenze des Sensors 12 liegt somit erheblich näher an dem Ende des
Meßbereichs, da der überlastschutz wesentlich genauer dimensionierbar
ist. Da nahezu der gesamte Belastungsbereich des Sensors 12 als Meßbereich ausgenutzt werden kann, wird die
Sensorempfindlichkeit und damit die Meßempfindlichkeit gesteigert.
Zudem ist von Vorteil, daß die Überlastmembran 9 als ebene Membran ausgeführt werden kann, welche sich bei
genauer Anpassung des Überlastbettes in der Überlastkammer im Gegensatz zu einer gewellten Membran, wie sie bei dem bekannten
Differenzdruck-Meßumformer zum Überlastschutz eingesetzt
wurde, weniger verformt. Dadurch wird ein Hysteresefehler, der nach einer Überlastung aufgrund einer Prägung der Trennmembranen
bei der bisherigen Lösung aufgetreten war, vermieden .
Die Störung der Symmetrie des Aufbaus durch die Anordnung einer zusätzlichen Überlastmembran 9 auf einer Seite der
GR 97 G 4429 DE
Mittenmembran 1 wirkt sich nicht nachteilig auf die Unempfindlichkeit
des Meßumformers gegenüber Schwankungen der Temperatur und des statischen Drucks aus, wenn die Volumensteife
der Überlastmembran 9 vernachlässxgbar und das Volumen des Füllöls auf beiden Seiten der Mittenmembran 1 gleich ist.
Bei nicht vernachlässigbarer Volumensteife VS9 der Überlastmembran
9 sollten die Volumina derart dimensioniert werden, daß die Bedingung
V1 · VS5 = V2 · VS9 + (V2 + V3) · VS4
mit
V1 - Volumen des Füllöls zwischen Trennmembran 5 und Mittenmembran
1,
VS5 - Volumensteife der Trennmembran 5,
VS5 - Volumensteife der Trennmembran 5,
V2 - Volumen des Füllöls zwischen Mittenmembran 1 und Überlastmembran
9,
VS9 - Volumensteife der Überlastmembran 9,
V3 - Volumen des Füllöls zwischen Überlastmembran 9 und
Trennmembran 4 und
VS4 - Volumensteife der Trennmembran 4 erfüllt ist.
Bei dieser Bemessung wirkt sich eine Ausdehnung des Füllöls nicht auf eine Änderung der Lage der Mittenmembran 1 aus und
Schwankungen der Temperatur sowie des statischen Drucks verfälschen das Meßergebnis nicht.
Claims (4)
1. Differenzdruck-Meßumformer
- mit einer in einer Meßkammer angeordneten Mittenmembran (1), welche die Meßkammer in zwei Kammerseiten (2, 3)
unterteilt und an welcher der zu messende Differenzdruck anliegt,
- mit einem Sensor (12) zur Wandlung des an der Mittenmembran
(1) anliegenden Differenzdrucks in ein Signal zur Anzeige
eines Meßwerts,
- mit zwei Trennmembranen (4, 5), mit welchen die eine Seite
(3) bzw. die andere Seite (2) der Meßkammer im Betriebsbereich
über ein Druckübertragungsmedium druckleitend verbunden ist, und
- mit Mitteln zum Schutz des Sensors (12) vor starker Überlastung,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zum Überlastschutz des Sensors (12) in die druckleitende Verbindung zwischen der einen Seite (3) der Meßkammer
und einer Trennmembran (4) Begrenzungsmittel (9, 10, 11)
eingefügt sind, welche eine Änderung des Volumens in der einen Seite (3) der Meßkammer sowohl in Richtung einer
Vergrößerung als auch einer Verkleinerung des Volumens begrenzen.
2. Differenzdruck-Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
- daß die Begrenzungsmittel eine in einer Überlastkammer angeordnete Überlastmembran (9) aufweisen, welche die
GR 97 G 4429 DE
Überlastkammer in zwei Kammerseiten (10, 11) unterteilt, in
welche eine Öffnung eines Kanals (6) zur druckleitenden Verbindung mit der einen Seite (3) der Meßkammer bzw. eine
andere Öffnung eines anderen Kanals (7) zur druckleitenden Verbindung mit einer Trennmembran (4) münden, wobei die
Überlastmembran (9) je nach Richtung des Überlastfalls die
eine oder die andere Öffnung verschließt.
3. Differenzdruck-Meßumformer nach Anspruch l oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
- daß die eine Seite (3) der Meßkammer bei Nullage der Mittenmembran (l) ein kleineres Volumen als die andere
Seite (2) der Meßkammer besitzt.
4. Differenzdruck-Meßumformer nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
- daß das Volumen der einen Seite (3) der Meßkammer so bemessen ist, daß es bei größter Dichte des Druckübertragungsmediums
und einem Überlastfall in Richtung einer Verkleinerung des Volumens auf der einen Seite (3) der
Meßkammer nahezu bis auf ein für einen Freihub erforderliches Restvolumen verschwindet, welcher die Anlage der
Überlastmembran (9) vor der Anlage der Mittenmembran (1) gewährleistet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29711759U DE29711759U1 (de) | 1997-07-04 | 1997-07-04 | Differenzdruck-Meßumformer |
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| DE29711759U DE29711759U1 (de) | 1997-07-04 | 1997-07-04 | Differenzdruck-Meßumformer |
Publications (1)
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|---|---|
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Country Status (1)
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