[go: up one dir, main page]

DE29711593U1 - Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials - Google Patents

Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials

Info

Publication number
DE29711593U1
DE29711593U1 DE29711593U DE29711593U DE29711593U1 DE 29711593 U1 DE29711593 U1 DE 29711593U1 DE 29711593 U DE29711593 U DE 29711593U DE 29711593 U DE29711593 U DE 29711593U DE 29711593 U1 DE29711593 U1 DE 29711593U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
treatment
treatment chamber
furnace system
gas line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29711593U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dreike Hubert De
KOENIG, GERD, DE
KOENIG, WOLFRAM, DE
Original Assignee
WESTFALEN AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTFALEN AG filed Critical WESTFALEN AG
Priority to DE29711593U priority Critical patent/DE29711593U1/de
Priority to DE19729624A priority patent/DE19729624B4/de
Publication of DE29711593U1 publication Critical patent/DE29711593U1/de
Priority to NL1009522A priority patent/NL1009522C2/nl
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B11/00Making pig-iron other than in blast furnaces
    • C21B11/02Making pig-iron other than in blast furnaces in low shaft furnaces or shaft furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/16Arrangements of tuyeres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

& ZIMMERMANN
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
Dipl.-lng. H. Leinweber (19761) Dipl.-lng. Heinz Zimmermann Dipl.-lng. A. Gf. v. Wengersky Dipl.-Phys. Dr. Jürgen Kraus Dipf.-lng. Thomas Busch Dipl.-Phys. Dr. Klaus Seranski
Rosental 7 D-80331 München
TEL +49-89-231124-0 FAX+49-89-231124-11
den
Unser Zeichen
02.07.1997 ksar
kgw/fri
Westfalen AG
48155 Münster
Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials
Die Erfindung betrifft eine Ofenanlage zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials mit einem eine Beschickungsöffnung für das Rohmaterial aufweisenden Behandlungsraum und einer zum Einleiten eines Behandlungsgases in den Behandlungsraum ausgelegten Gaseinleitungsrichtung.
Derartige Ofenanlagen werden beispielsweise zum Erschmelzen und/oder Aufkohlen von Gußeisen aus einem im allgemeinen Roheisen, Koks und ggf. weitere Zuschläge enthaltenden Rohmaterial in Schachtofen, insbesondere Kupolofen eingesetzt. Dazu
wird der Behandlungsraum des Kupolofens durch eine in dessen oberem Bereich angeordnete Beschickungsöffnung mit dem Rohmaterial beschickt und unter Einleitung des Behandlungsgases in den so erhaltenen Behandlungsraumbesatz behandelt. Als Behandlungsgas wird dabei im allgemeinen vorgewärmte Luft eingesetzt, die über sogenannte Winddüsen in den unteren Teil des Behandlungsraums eingeleitet wird.
Zur Verbesserung der Verbrennungsbedingungen im Behandlungsraum kann die Verbrennungsluft auch noch mit Sauerstoff angereichert werden. Beim Einsatz der beschriebenen Verfahren hat es sich gezeigt, daß der Rohmaterialbesatz des Behandlungsraums im allgemeinen eine ungleichmäßige Behandlung erfährt, wobei die Behandlung von Randzonen des Besatzes bereits nach kurzer Zeit abgeschlossen ist, während für die Behandlung des BesatzZentrums eine wesentlich längere Zeit benötigt wird. Ferner ist zu beobachten, daß die Verbrennung des im Rohmaterial enthaltenen Kokses bei der Ausführung der bekannten Verfahren im allgemeinen unvollständig erfolgt. Das führt bei den bekannten Verfahren einerseits zu einem hohen Brennstoffverbrauch und hat andererseits einen unerwünscht hohen Kohlenmonoxidanteil in den bei der Behandlung entstehenden Abgasen zur Folge.
Zur Behebung dieser Mängel der bekannten Vorrichtungen wurde bereits vorgeschlagen, den zur Anreicherung der Verbrennungsluft verwendeten Sauerstoff mit einer hohen Strömungsgeschwindigkeit in den Behandlungsraum einzuleiten, um so im Besatzzentrum bessere Verbrennungsbedingungen zu erhalten. Bei der Ausführung des so verbesserten Behandlungsverfahrens hat es sich jedoch gezeigt, daß die Strömungsgeschwindigkeit des eingeleiteten Sauerstoffs bereits in einer Entfernung von nur etwa 10 cm von der Stelle, an der eine entsprechende Sauerstoff leitung in den Behandlungsraum mündet, fast auf Null abgefallen ist, so daß auch mit dem durch Erhöhung der Sauer-
stoffeinleitungsgeschwindigkeit weitergebildeten Behandlungsverfahren keine wesentliche Verbesserung der Behandlungsbedingungen im BesatzZentrum erreicht werden kann.
Angesichts der vorstehend erläuterten Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ofenanlage zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials der eingangs erläuterten Art bereitzustellen, mit der bei gleichzeitiger Reduzierung der durch die Behandlung entstehenden Abgasmenge eine Verringerung der zur Behandlung benötigten Brennstoffmenge erreichbar ist, sowie eine zur Ausführung eines derartigen Verfahrens einsetzbare Ofenanlage bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch eine Ofenanlage der eingangs erläuterten Art gelöst, bei der zumindest ein Teil des Behandlungsgases in Form von gegenüber dem Umgebungsdruck einen hohen Druck aufweisenden Gasimpulsen in den Behandlungsraum einleitbar ist.
Diese Lösung beruht auf der überraschenden Erkenntnis, daß durch eine impulsförmige Gaseinleitung, durch die die Einstellung eines Strömungsgleichgewichts im Behandlungsraum verhindert wird, Strömungsbedingungen erhalten werden, unter denen die durch die mit den Gasimpulsen erzeugten kurzen Druckstöße erhaltenen hohen Strömungsgeschwindigkeiten in dem Behandlungsraum über große Strecken aufrechterhalten werden. Auf diese Weise kann eine der Belüftung der Randzonen des Behandlungsraumbesatzes entsprechende Belüftung des BesatzZentrums erreicht werden, die eine gleichmäßige und vollständige Behandlung bzw. Verbrennung des Rohmaterials bei gleichzeitiger Reduzierung der dabei entstehenden Schadstoffmengen und der dazu benötigten Brennstoffmengen ermöglicht. Gleichzeitig kann auf diese Weise eine höhere Flexibilität des aus Behandlungsgas und Rohmaterial bestehenden Schmelzaggregates und
somit eine bessere Einstellung der Reaktionsbedingungen während der thermischen Behandlung erreicht werden, wodurch schließlich eine Erhöhung der Schmelzleistung, eine Verbesserung der Aufkohlung des Eisens und verringerte Abbrände erhalten werden können.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der zur Behandlung des Rohmaterials benötigte Sauerstoff in Form der Gasimpulse eingeleitet wird. Die Gaseinleitungseinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dazu zweckmäßigerweise mit mindestens einem zur Aufnahme des in Form der Gasimpulse in den Behandlungsraum einzuleitenden Sauerstoffs ausgelegten Druckbehälter versehen, an den eine in den Behandlungsraum mündende Gasleitung angeschlossen ist. Zur Erzeugung der Gasimpulse kann ein zum Absperren der an den Druckbehälter angeschlossenen Gasleitung ansteuerbares Schnellschlußventil verwendet werden.
Zur Einstellung gewünschter Reaktonsbedingungen kann ein Teil des Behandlungsgases mit einem konstanten Volumenstrom in den Behandlungsraum eingeleitet werden. Dieser Teil des Behandlungsgases kann beispielsweise aus mit Sauerstoff angereicherter Luft bestehen. Dabei kann der zur Anreicherung der Luft verwendete Sauerstoff durch dieselbe Gaseinleitungsöffnung in den Behandlungsraum eingeleitet werden, wie der in Form von Gasimpulsen eingeleitete Sauerstoff. Dazu weist die Gaseinleitungseinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zweckmäßigerweise eine in die an den Druckbehälter angeschlossene Gasleitung mündende weitere Gasleitung auf, über die der zur Anreicherung der Luft dienende Sauerstoff mit einem konstanten Volumenstrom in den Behandlungsraum eingeleitet wird.
Zur Einleitung der einen Teil des Behandlungsgases bildenden Luft kann die Gaseinleitungseinrichtung der erfindungsgemäßen Ofenanlage mit einer dritten in den Behandlungsraum
mündenden Gasleitung versehen sein. Zum Erhalt einer möglichst homogenen Zusammensetzung des in den Behandlungsraum eingeleiteten Gasgemischs ist es dabei besonders zweckmäßig, wenn die Mündung der an den Druckbehälter angeschlossenen Gasleitung etwa im Zentrum der dem Behandlungsraum zugewandten Mündung der dritten Gasleitung angeordnet ist. Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Homogenität der Zusammensetzung des Behandlungsgases kann erreicht werden, wenn die dem Behandlungsraum zugewandten Mündungsbereiche der an den Druckbehälter angeschlossenen Gasleitung und der dritten Gasleitung etwa koaxial zueinander verlaufen.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht weiter herausgestellten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneten Kupolofens
und
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Gaseinleitungseinrichtung des in Fig. 1 dargestellten Kupolofens.
Der in Fig. 1 dargestellte Kupolöfen weist einen schachtförmigen Behandlungsraum 10 auf, der über eine im oberen Bereich des Ofens angeordnete Beschickungsöffnung 12 mit einem beispielsweise aus Roheisen, Koks und ggf. weiteren Zuschlägen bestehenden Rohmaterial beschickt werden kann. Das so in den Behandlungsraum 10 gelangte Rohmaterial kann mit einer im unteren Bereich des Kupolofens angeordneten Gaseinleitungseinrichtung 10 von unten belüftet werden. Zum Abziehen der während der Behandlung des Rohmaterials im Behandlungsraum 10
entstehenden Abgase ist im oberen Bereich des Kupolofens eine Abgasleitung 14 angeordnet.
Die Gaseinleitungseinrichtüng umfaßt eine den Behandlungsraum umlaufende Ringleitung 22 und eine Anzahl von daran angeschlossenen und in den Behandlungsraum mündenden Gasleitungen in Form von sogenannten Winddüsen. Die Ringleitung 22 dient zur gleichmäßigen Verteilung der ggf. mit über die Abgasleitung 14 aus dem Behandlungsraum 10 abgezogenen Abgasen vorgewärmten Verbrennungsluft. Wenngleich der in Fig. 1 dargestellte Kupolofen nur zwei Winddüsen 24 zum Einleiten der Verbrennungsluft in den Behandlungsraum 10 aufweist, kann die Gaseinleitungseinrichtung 20 je nach Größe des Behandlungsraums auch bis zu zwölf gleichmäßig über den Umfang der Ringleitung 22 verteilte Winddüsen umfassen. Die Winddüsen 24 sind in ihrem unteren Bereich jeweils mit einer zur Einleitung von Sauerstoff in den Behandlungsraum 10 ausgelegten Gaseinleitungslanze 2 6 versehen.
Wie der schematischen Darstellung in Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Gaseinleitungslanzen 26 in die Winddüsen eingesetzt und erstrecken sich koaxial zu einem in eine Wand 11 des Behandlungsraums 10 eingesetzten Mündungsbereich 2 4a der jeweiligen Winddüse 24, wobei die Mündungen 26a der Gaseinleitungslanzen 26 etwa im Zentrum der jeweiligen Winddüsenmündung angeordnet sind.
Die in Fig. 2 dargestellte Gaseinleitungslanze 26 ist über eine Druckleitung 28 an einen Druckbehälter 3 0 angeschlossen, in dem unter hohem Druck stehender Sauerstoff enthalten ist. Die Druckleitung 28 ist mit einem Schnellschlußventil 32 versehen, das zum Absperren der Druckleitung 28 ausgelegt ist. Durch entsprechende Betätigung des Schnellschlußventils 3 2 kann der im Druckbehälter 3 0 enthaltene Sauerstoff
in Form von einen hohen Druck aufweisenden Gasimpulsen in den Behandlungsraum 10 eingeleitet werden.
Wie Fig. 2 weiter zu entnehmen ist, kann an die Gaseinleitungsleitungslanze 26 auch noch eine weitere Gasleitung 34 angeschlossen sein, um die durch die Winddüse 24 in den Behandlungsraum 10 eingeleitete Luft mit Sauerstoff anzureichern. Dazu wird der Sauerstoff über die Leitung 34 und die Gaseinleitunglanze 2 6 mit einem konstanten Volumenstrom in den Behandlungsraum 10 eingeleitet, wobei dem konstanten Volumenstrom die durch entsprechende Betätigung des Schnellschlußventils 32 erhaltenen Gasimpulse überlagert werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Ofenanlage kann jeder Gaseinleitungslanze 26 ein Druckbehälter 30 mit einem entsprechenden Schnellschlußventil 32 zugeordnet sein. Daneben ist es jedoch auch möglich, für alle Gaseinleitunglanzen 26 einen gemeinsamen Druckbehälter 3 0 mit nur einem diesem zugeordneten Schnellschlußventil 3 2 zu verwenden.
20
Mit der erfindungsgemäßen Ofenanlage können neben den eingangs bereits erläuterten Vorteilen auch noch eine Steigerung der Temperatur der Schmelze sowie durch eine Reduzierung der benötigten Windmenge eine Steigerung der Windtemperatur erreicht werden. Unter diesen Bedingungen kann das mit einer derartigen Anlage ausgeführte Behandlungsverfahren so gesteuert werden, daß Abfallstäube (ggf. unter Beimischung geringer Brennstoffmengen) dem Schmelzaggregat wieder zugeführt und verbraucht bzw. verschlackt werden.

Claims (8)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Ofenanlage zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials mit einem eine Beschickungsöffnung (12) für das Rohmaterial aufweisenden Behandlungsraum (10) und einer zum Einleiten eines Behandlungsgases in den Behandlungsraum (10) ausgelegten Gaseinleitungseinrichtung (20), dadurch gekennzeichnet, daß mit der Gaseinleitungseinrichtung (20) zumindest ein Teil des Behandlungsgases in Form von gegenüber dem Umgebungsdruck einen hohen Druck aufweisenden Gasimpulsen in dem Behandlungsraum (10) einleitbar ist.
2. Ofenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinleitungseinrichtung (20) mindestens einen zur Aufnahme des in Form der Gasimpulse in den Behandlungsraum (10) einzuleitenden Gases ausgelegten Druckbehälter (30) aufweist, an den eine in den Behandlungsraum (10) mündende Gasleitung (26, 28) angeschlossen ist.
3. Ofenanlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein zum Absperren der an den Druckbehälter (30) angeschlossenen Gasleitung (2 6, 28) einsetzbares Schnellschlußventil (32).
4. Ofenanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinleitungseinrichtung (20) eine weitere Gasleitung (34) aufweist, über die ein weiterer Teil des Behandlungsgases mit einem konstanten Volumenstrom in den Behandlungsraum (10) einleitbar ist.
5. Ofenanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Gasleitung (34) in die an den Druckbehälter (30) angeschlossene Gasleitung (26, 28) mündet.
6. Ofenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinleitungseinrichtung (20) eine dritte in den Behandlungsraum (10) mündende Gasleitung (24) aufweist, über die das Behandlungsgas mit einem konstanten Volumenstrom in den Behandlungsraum (10) einleitbar ist.
7. Ofenanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (26a) der an den Druckbehälter (30) angeschlossenen Gasleitung (26, 28) etwa im Zentrum der den Behandlungsrauro (10) zugewandten Mündung der dritten Gasleitung (24) angeordnet ist.
8. Ofenanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Behandlungsraum (10) zugewandten Mündungsbereiche (24a, 26) der an den Druckbehälter angeschlossenen Gasleitung (26, 28) und der dritten Gasleitung (24) etwa koaxial zueinander verlaufen.
DE29711593U 1997-07-02 1997-07-02 Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials Expired - Lifetime DE29711593U1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29711593U DE29711593U1 (de) 1997-07-02 1997-07-02 Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials
DE19729624A DE19729624B4 (de) 1997-07-02 1997-07-10 Verfahren und Schachtofen zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials
NL1009522A NL1009522C2 (nl) 1997-07-02 1998-06-30 Werkwijze en inrichting voor de thermische behandeling van een ruwmateriaal.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29711593U DE29711593U1 (de) 1997-07-02 1997-07-02 Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29711593U1 true DE29711593U1 (de) 1997-09-04

Family

ID=8042505

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29711593U Expired - Lifetime DE29711593U1 (de) 1997-07-02 1997-07-02 Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials
DE19729624A Expired - Lifetime DE19729624B4 (de) 1997-07-02 1997-07-10 Verfahren und Schachtofen zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19729624A Expired - Lifetime DE19729624B4 (de) 1997-07-02 1997-07-10 Verfahren und Schachtofen zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE29711593U1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0992753A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens und Schachtofen
EP0992596A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens und Schachtofen
EP0992754A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
EP1035392A3 (de) * 1999-03-05 2002-12-11 Linde AG Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
EP1035221A3 (de) * 1999-03-05 2003-11-19 Linde AG Brenner, Schachtofen und Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
WO2015132159A1 (de) * 2014-03-05 2015-09-11 Thyssenkrupp Steel Europe Ag Verfahren zum betreiben eines schachtofens, insbesondere eines hochofens

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA2280440C (en) * 1998-08-17 2005-01-18 Masayoshi Okamoto Automotive vehicle body structure demonstrating a controlled reaction load
DE19954556A1 (de) * 1999-11-12 2001-05-23 Messer Griesheim Gmbh Verfahren zum Betreiben eines Schmelzofens
DE10117962B4 (de) 2001-04-10 2006-12-07 At.Pro Tec Technologie-Team Gmbh Verfahren zur thermischen Behandlung von Rohmaterialien und zur Durchführung des Verfahrens
DE102005031019A1 (de) * 2005-07-02 2007-01-11 Messer France S.A.S Verfahren zur Ultraschall-Eindüsung eines Oxidationsmittels in einen Schmelzofen
DE102007007891A1 (de) 2007-02-14 2008-08-21 Westfalen AG Münster Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen von Ersatzstoffen in einen Ofen

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3652544A (en) * 1968-12-18 1972-03-28 Squibb & Sons Inc 3 4-bisnor-5-aza-b-homo-d-homoandrostanes
US3756768A (en) * 1972-05-11 1973-09-04 Midland Ross Corp Air flow control in shaft furnaces
BE794545A (en) * 1973-01-25 1973-07-25 Centre Rech Metallurgique Injecting reducing gases into blast furnaces - in a pulsating mode to avoid tuyere blockages by the charge
SU827546A1 (ru) * 1978-07-31 1981-05-07 Днепропетровский Ордена Трудового Красногознамени Металлургический Институт Способ ведени доменной плавки
US4324583A (en) * 1981-01-21 1982-04-13 Union Carbide Corporation Supersonic injection of oxygen in cupolas
JPH0319006A (ja) * 1989-06-16 1991-01-28 Hitachi Ltd 水中浮遊制御機構
DE4310931C2 (de) * 1993-04-02 1999-04-15 Air Prod Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Entsorgen von Stäuben durch Verbrennen/Verschlacken in einem Kupolofen

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0992753A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens und Schachtofen
EP0992596A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens und Schachtofen
EP0992754A3 (de) * 1998-08-04 2001-08-08 Linde Gas Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
EP1035392A3 (de) * 1999-03-05 2002-12-11 Linde AG Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
EP1035221A3 (de) * 1999-03-05 2003-11-19 Linde AG Brenner, Schachtofen und Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
WO2015132159A1 (de) * 2014-03-05 2015-09-11 Thyssenkrupp Steel Europe Ag Verfahren zum betreiben eines schachtofens, insbesondere eines hochofens
CN106104186A (zh) * 2014-03-05 2016-11-09 蒂森克虏伯钢铁欧洲股份公司 用于运行井式炉、特别是高炉的方法
US10386119B2 (en) 2014-03-05 2019-08-20 Thyssenkrupp Ag Method for operating a shaft furnace
CN106104186B (zh) * 2014-03-05 2020-06-02 蒂森克虏伯钢铁欧洲股份公司 用于运行井式炉、特别是高炉的方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE19729624A1 (de) 1999-01-07
DE19729624B4 (de) 2006-07-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2737832B2 (de) Verwendung von im Querschnitt veränderlichen Blasdüsen zur Herstellung von rostfreien Stählen
DE29711593U1 (de) Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines Rohmaterials
DE2413580B2 (de) Verfahren zum Vermindern des Koksverbrauchs beim Reduzieren von Eisenoxyd in einem Schachtofen
EP1390316A1 (de) Anlage und verfahren zur herstellung von zementklinker
DE2927819A1 (de) Verfahren zum brennen von mineralischen rohstoffen im gleichstrom-regenerativ-schachtofen
DE2534438B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von pulverförmigem Zementrohmehl
DE3508618A1 (de) Blaslanze zur behandlung von metallschmelzen in huettenwerksanlagen
DE3315431C2 (de) Verfahren zur Erhöhung der Standzeit von wassergekühlten Winddüsen beim Betrieb eines Blashochofens
DE69712372T2 (de) Verbrennungs-sauerstoffanreicherung in zementofen-systemen
EP1997915A1 (de) Verfahren zur gesteuerten Koksumsetzung in Kupolöfen
EP0778354B1 (de) Verfahren zur Schutzgasversorgung eines Wärmebehandlungsofens und Wärmebehandlungsanlage
DE1408183A1 (de) Verfahren zum Frischen von Roheisen
DE2126803A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahl
EP0236868B1 (de) Verfahren zur Stahlherstellung aus Schrott
DE2310240C2 (de) Verfahren zur Überwachung und Regelung der Entkohlung beim Roheisen- Frischen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0992754A2 (de) Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens
DE3921807A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beheizen eines metallurgischen ofens
DE1583974A1 (de) Verfahren zur Stahlerzeugung
DE625038C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Roheisen oder Stahl und einer als Zement verwendbaren Schlacke
EP0521523A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Kupolofens
DE3422267A1 (de) Verfahren zum beheizen eines reduktionsofens
DE2040824C2 (de) Verfahren zur Verhinderung der Entwicklung von braunem Rauch beim Frischen von Roheisen in einem bodenblasenden Konverter
AT200174B (de) Verfahren zur Ausnützung und Reinigung der beim Frischen von Roheisenbädern oder andern kohlenstoffhaltigen Eisenbädern entstehenden Abgase
DE2608146C2 (de) Verfahren zum Reduzieren von Rohpellets
DE2224233C3 (de) Verfahren zum Betreiben eines gemischt-beschickten Schachtofens zum Brennen vom Kalkstein sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19971016

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20001129

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KOENIG, GERD, DE

Free format text: FORMER OWNER: WESTFALEN AG, 48155 MUENSTER, DE

Effective date: 20020528

Owner name: DREIKE, HUBERT, DE

Free format text: FORMER OWNER: WESTFALEN AG, 48155 MUENSTER, DE

Effective date: 20020528

Owner name: KOENIG, WOLFRAM, DE

Free format text: FORMER OWNER: WESTFALEN AG, 48155 MUENSTER, DE

Effective date: 20020528

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20031031

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20051014

R071 Expiry of right