DE29710902U1 - Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container - Google Patents
Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem ContainerInfo
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Description
Dipl.-Ing. H. FRITZ
Dipl.-Chem. E.L. FRITZ
Patentanwälte
Mühlenberg 74 59759 Arnsberg
97/304
20.06.1997 DZ/FÖ
20.06.1997 DZ/FÖ
Firma
Wüllner + Kaiser GmbH & Co. KG
Am Gelben Berg 10
59846 Sundern
"Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container"
Die Erfindung betrifft eine Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container
mit einer bodenseitigen Abstützung und Handhabemöglichkeiten.
Derartige Tortenplatten sind aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei wird auf die Tortenplatte zumeist eine
verzierende, blattförmige Unterlage gelegt, auf die wiederum eine Torte abgelegt wird. Wenn die Tortenplatte beim
Transport in einem Kuchencontainer oder auch beim alleinigen Transport bewegt oder leicht gekippt wird, so tritt der
Nachteil auf, daß die blattförmige Unterlage mitsamt der auf ihr ruhenden Torte verrutschen und die Torte beschädigt
werden kann.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung eine Tortenplatte der oben genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die
Verrutschgefahr einer auf der Tortenplatte bzw. blattförmigen Unterlage ruhenden Torte vermindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des 20
Hauptanspruchs gelöst. Erfindungsgemäß ist an der Oberseite
der Tortenplatte wenigstens eine dornenartige Erhebung vorgesehen. Auf diese kann leicht eine üblicherweise
eingesetzte blattförmige Unterlage aufgespießt und so an
wenigstens einem Punkt fixiert werden. Aufgrund der 25
natürlichen Haftverbindung zwischen einer Torte und der
blattförmigen Unterlage wird somit die Verrutschgefahr der Torte erheblich reduziert.
Gemäß einer sinnvollen Ausbildung des Erfindungsgedankens ist
eine dornenartige Erhebung in etwa im Mittelpunkt der Tortenplatte angeordnet. So wird eine Querverschiebung der
blattförmigen Unterlage gänzlich vermieden.
Wenn in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung mehrere
dornenartige Erhebungen im näheren Bereich des Mittelpunktes der Tortenplatte angeordnet sind, so wird sowohl eine
translatorische als auch rotatorische Verschiebung der
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blattförmigen Unterlage und damit einer Torte verhindert.
Auch wird die Benutzung eines Tortenhebers im äußeren Bereich der Tortenplatte nicht durch hervorstehende Erhebungen
behindert.
Es ist sehr zweckmäßig, wenn eine erste dornenartige Erhebung
in etwa im Mittelpunkt der Tortenplatte und konzentrisch um die erste Erhebung angeordnete dornenartige Erhebungen
vorgesehen sind. Dies führt rundherum zu einer sicheren .n Bewegungsblockierung einer aufgespießten blattförmigen
Unterlage und damit einer auf dieser ruhenden Torte.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn acht konzentrisch um die erste Erhebung angeordnete Erhebungen in einem Winkel von
etwa 45° zueinander versetzt vorgesehen sind, wobei der Ib
Abstand der konzentrisch angeordneten Erhebungen zum Mittelpunkt der Tortenplatte in etwa 2 bis 5 cm beträgt.
Somit ist die Anordnung der dornenartigen Erhebungen optimal auf übliche Abmessungen von Torten bzw. Tortenplatten
abgestimmt.
Es ist aber auch durchaus in vorteilhafter Weise möglich, die
dornenartigen Erhebungen als separate, in die Tortenplatte gesteckte Teile auszubilden. Dadurch kann die Tortenplatte an
vielen Stellen mit Löchern vorgefertigt sein und die
dornenartigen Teile können je nach Bedarf zum Halten der blattförmigen Unterlage in die Tortenplatte eingesteckt
werden.
_ ■ Wenn dabei in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die
30
dornenartigen Teile rastend in die Tortenplatte gesteckt sind und einen Anschlag aufweisen, so gestaltet sich das
Einstecken der dornenartigen Teile sehr einfach. Die dornenartigen Teile können sich nicht unbeabsichtigt von der
Tortenplatte lösen.
Wenn zweckmäßigerweise die dornenartigen Erhebungen an ihrem Fußpunkt mit einer umlaufenden, nutartigen Vertiefung
-3-
versehen sind, so wird die blattförmige Unterlage zusätzlich in einer Richtung senkrecht zur Tortenplatte gesichert.
Um einen optimalen Halt für eine blattförmige Unterlage zu bieten, aber dennoch eine darauf ruhende Torte nicht zu
beschädigen, ist zweckmaßigerweise vorgesehen, daß die dornenartigen Erhebungen im Bereich ihres Fußpunktes eine
Breite von etwa 3 bis 7 mm und eine Höhe von etwa 7 bis 12 mm aufweisen.
• &phgr; ·
-4-
Im folgenden soll nun ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert
werden. Dabei zeigen
Fig. 1 die erfindungsgemäße Tortenplatte von der Seite;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Tortenplatte gemäß Ansicht II
aus Fig. 1 von oben;
Fig. 3 eine Schnittansicht durch die erfindungsgemäße
Tortenplatte gemäß Schnittverlauf III in Fig. 2, jedoch in vergrößertem Maßstab und zum Teil
weggebrochen;
Fig. 4 eine alternative Darstellung für die Ausführung der 15
dornenartigen Erhebungen.
Zunächst wird auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen. Darin ist eine kreisrunde Tortenplatte 1 ersichtlich, die an ihrer
Unterseite in etwa konzentrisch ausgerichtet mit einer 20
Bodenabstützung 3 0 versehen ist. Die Bodenabstützung 3 0 weist im Grundriß in etwa die Form eines Kreisrings auf und ist an
ihrer Wandung mit Ausnehmungen 3 00 versehen, die zur Materialreduzierung beitragen. Desweiteren weist die
Tortenplatte 1 an ihren Rändern zwei gegenüberliegende Griffe 25
10 auf, die bedingt durch die Bodenabstützung 3 0 ausreichend vom Boden beabstandet sind, so daß ein leichtes Anheben,
Verschieben bzw. Transportieren der Tortenplatte 1 möglich ist. Die Tortenplatte 1 kann z. B. auch in einen gestrichelt
angedeuteten Kuchencontainer 3 abgesenkt werden, wobei die Bodenabstützung 3 0 mit einer entsprechenden Bodenprofilierung
des Kuchencontainers 3 korrespondieren kann, so daß ein seitliches Verrutschen der Tortenplatte 2 im Kuchencontainer
3 selbst bereits schon verhindert ist. Zur Absenkung der erfindungsgemäßen Tortenplatte 1 in den Kuchencontainer 3
bzw. zum Anheben der Tortenplatte 1 aus diesem können die Griffe 10 jeweils mit zwei länglichen,
hintereinanderliegenden Aussparungen 100 versehen sein. In
ft («It (t ·· t* ····
diese können nicht gezeigte, hakenförmige Hebel bzw. Haltehilfen eingehakt werden, die z. B. nach Anheben der
Tortenplatte 1 aus dem Kuchencontainer 3 wieder entfernt werden können. Die Tortenplatte 1 kann an ihrer Oberseite
auch mit nicht dargestellten weiteren Ausnehmungen versehen sein, die zur Material- und Gewichsersparnis dienen.
Desweiteren sind im Bereich des Mittelpunktes der Tortenplatte 1 dornenartige Anformungen 20 vorgesehen. Auf
diese dornenartigen Anformungen 20 ist eine blattförmige,
_ ebenso kreisrunde Unterlage 2 aufgespießt und so gegen
Verrutschen in Ebene der Tortenplatte 1 abgesichert.
Als blattförmige Unterlage 2 können herkömmliche Tortenunterlagen aus Papier, Pappe oder dergleichen verwendet
werden. Wird nun eine nicht dargestellte Torte, deren 15
Durchmesser vorzugsweise dem Durchmesser der Tortenplatte 1 bzw. der blattförmigen Unterlage 2 in etwa entspricht auf die
Unterlage 2 gelegt, so bildet sich zwischen der Torte und der Unterlage 2 eine bekannte Haftverbindung. Da die Unterlage 2,
wie bereits erläutert, ihrerseits rutschfest auf der
Tortenplatte 1 befestigt ist, ist somit gleichzeitig auch die Torte gegen Verrutschen gesichert und kann somit mittels der
Tortenplatte 1 gefahrlos transportiert, weitergereicht bzw. bewegt werden.
Die dornenartigen Anformungen 20 weisen im Vergleich zur Flächenausdehnung der Tortenplatte 1 nur eine geringe Höhe h
von 7 bis 12 mm, vorzugsweise etwa 10 mm auf und an ihrem Fußpunkt eine Breite b von 4 bis 7 mm, vorzugsweise in etwa 5
mm. Diese Abmessungen führen zu einem guten Halt der Unterlage 2, ohne daß die Torte selbst durch die Anformungen
2 0 spürbar beschädigt wird.
Wie bereits erwähnt, sind die Anformungen 2 0 im
Mittelpunktsbereich der Tortenplatte 1 angeordnet. Dadurch 35
kann trotz Rutschsicherung der Unterlage 2 die Torte trotzdem problemlos in Tortenstücke geteilt werden und diese können
mittels eines Kuchenhebers vom Rand her wie üblich
-6-
unt er fahren, und angehoben werden, ohne daß die Anformungen 2
stören.
Es wäre jedoch auch denkbar, nur eine dornenartige Anformung
20 auf der Tortenplatte 1, z. B. im Mittelpunkt vorzusehen, wodurch auch eine ausreichende Sicherheit gegen seitliches
Verrutschen gewährleistet wäre. Wie man an Fig. 2 sehen kann ist eine solche Anformung 2 0 auch im Mittelpunkt vorgesehen.
Jedoch sind konzentrisch zu dieser Anformung 20 acht weitere Anformungen 20 in einem Winkelabstand von in etwa jeweils
zueinander vorgesehen. Der Abstand der um die mittlere Anformung 2 0 angeordneten äußeren Anformungen 20 beträgt
dabei in etwa 2 bis 5 cm, so daß nur der mittlere Bereich der Tortenplatte 1, wie gesagt, mit den dornenartigen Anformungen
2 0 versehen ist. Durch den äußeren Kreis der Anformungen 2 15
wird zusätzlich zu einer seitlich wirkenden Rutschsicherung auch noch eine rotatorische Rutschsicherung der blattförmigen
Unterlage 2 und damit einer auf dieser ruhenden Torte erreicht.
Wie man Fig. 3 im vergrößertem Maßstab erkennen kann, können die dornenartigen Anformungen 2 0 in ihrem Fußbereich
zusätzlich jeweils mit einer umlaufenden nutartigen Vertiefung 200 versehen sein. An dieser kann die Unterlage 2,
wie an Fig. 3 ersichtlich in senkrechter Richtung zur Tortenplatte 1 zusätzlichen Halt finden.
Wie Fig. 4 zeigt, kann eine Rutschsicherung auch durch separate dornenartige Teile 20' erzielt werden, die jeweils
von unten durch dann vorzusehende Löcher 40 in der 30
Tortenplatte hindurchgesteckt werden müssen. Die einzelnen dornenartigen Teile 20' könnten dann z. B. so ausgeführt
sein, daß sie in einer Art Rastverbindung durch die Löcher hindurchgesteckt werden und einen unterseitigen Anschlag
aufweisen. Zusätzlich könnte mit dem bereits beschriebenen 35
Vorteilen ebenso eine umlaufende, nutartige Vertiefung 200' vorgesehen sein. Diese Alternative würde die Anordnung der
dornenartigen Teile 20' flexibilisieren. So würden zunächst
-7-
lediglich mehrere Löcher 40, vorzugsweise im Mittelpunktsbereich der Tortenplatte 1 eingebracht und man
könnte je nach Bedarf später durch diese dornartige Teile 20' stecken. Ebenso ist ein Einstecken dornenartige Teile 20'
auch von oben in die Tortenplatte 1 denkbar, was nicht näher dargestellt ist. Desgleichen ist die Form der dornenartigen
Anformungen 20 bzw. dornenartigen Teile 20' variierbar, wodurch der Erfindungsgedanke nicht verlassen wird.
Im übrigen ist anzumerken, daß die Tortenplatte 1 aus unterschiedlichsten Werkstoffen, wie z. B. Kunststoff,
Edelstahl, Holz oder Glas bestehen kann.
Claims (9)
1. Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container (3) mit
einer bodenseitigen Abstützung (30) und Handhabemöglichkeiten (1O)7 dadurch gekennzeichnet, daß
an ihrer Oberseite wenigstens eine dornenartige Erhebung (20) vorgesehen ist.
2. Tortenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
10
eine dornenartige Erhebung (20) in etwa im Mittelpunkt der Tortenplatte (1) angeordnet ist.
3. Tortenplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere dornenartige Erhebungen (20)
im näheren Bereich des Mittelpunktes der Tortenplatte (1) angeordnet sind.
4. Tortenplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine erste dornenartige Erhebung (20) in etwa im
Mittelpunkt der Tortenplatte (1) und konzentrisch um die erste Erhebung (20) angeordnete dornenartige Erhebungen
(20) vorgesehen sind.
5. Tortenplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
acht konzentrisch um die erste Erhebung (2 0) angeordnete Erhebungen (20) in einem Winkel von etwa 45° zueinander
versetzt vorgesehen sind, wobei der Abstand der konzentrisch angeordneten Erhebungen (20) zum Mittelpunkt
der Tortenplatte (1) in etwa 2 bis 5 cm beträgt.
6. Tortenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dornenartigen Erhebungen auch als
separate, in die Tortenplatte 1 gesteckte Teile (20') ausgebildet sein können.
7. Tortenplatte nach Anspruch'6, dadurch gekennzeichnet, daß
die dornenartigen Teile (20') rastend in die Tortenplatte (1) gesteckt sind und einen Anschlag (201) aufweisen.
_
8. Tortenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch &ogr;
gekennzeichnet, daß die dornenartigen Erhebungen (20,
20') an ihrem Fußpunkt mit einer umlaufenden, nutartigen Vertiefung (200, 200') versehen sind.
9. Tortenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dornenartigen Erhebungen (20,
20') im Bereich ihres Fußpunktes eine Breite (b) von etwa 3 bis 7 mm und eine Höhe (h) von etwa 7 bis 12 mm
aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29710902U DE29710902U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29710902U DE29710902U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29710902U1 true DE29710902U1 (de) | 1997-09-04 |
Family
ID=8042011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29710902U Expired - Lifetime DE29710902U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Tortenplatte vorzugsweise zum Abstellen und Transportieren von Torten in einem Container |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29710902U1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19971016 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010403 |