DE29710807U1 - Druckluft-Kolbenmotor - Google Patents
Druckluft-KolbenmotorInfo
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Description
WiWa Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG, Gewerbestraße
1 - 3, D-35633 Lahnau
1 - 3, D-35633 Lahnau
Druckluft-Kolbenmotor
ZO
30
35
Die Erfindung betrifft einen Druckluft-Kolbenmotor, insbesondere für Farbspritzgeräte, Dosierpumpen, Fettpressen
und dergleichen, mit einem in einem Kolbenzylinder durch Druckluft an seinen beiden Kolbenflächen
mittels einer Schiebersteuerung wechselweise beaufschlagt und dadurch oszillierend bewegbaren Arbeitskolben
mit einer Kolbenstange, die axial in einem Zylinderkopf und/oder einem Zylinderboden geführt ist, in
denen für die Druckluftzu- oder abströmung in/aus dem Kolbenzylinder jeweils ein Ein-/Auslaß vorgesehen ist,
wobei die Schiebersteuerung einen in einem Steuerzylinder bewegbaren Steuerkolben aufweist und in dem Steuerzylinder
Steueröffnungen vorgesehen sind, die jeweils eine Zu-/Ableitung oder Entlüftungsleitungen für die
Druckluft mit dem Steuerzylinder stromungsverbinden und
von dem Steuerkolben beeinflußt werden. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Druckluft-Kolbenmotor mit je
einem Umschaltventil für die Druckluft in dem Zylinderkopf und dem Zylinderboden, das von dem Arbeitskolben
betätigbar ist und die Schiebersteuerung umschaltet, wobei die Umschaltventile eine in den Kolbenzylinder
ragende, von dem Arbeitskolben des Druckluft-Kolbenmotors betätigbare Ventil-Kolbenstange aufweisen.
Ein solcher, in der Regel einfach wirkender Druckluft-Kolbenmotor
ist bereits bekannt und kann ohne viel Aufwand auch doppeltwirkend gestaltet werden, wo auf jeder
Stirnseite des Druckluft-Kolbenmotors ein Arbeitsgerät
&iacgr;&ogr; angeschlossen ist. Dabei kann der Kolbenzylinder mit
dem Zylinderkopf oder dem Zylinderboden einstückig ausgebildet sein, es ist aber vorteilhafter, wenn sowohl
der Zylinderkopf als auch der Zylinderboden von dem Kolbenzylinder getrennt angefertigt und die Teile danach
zusammengesetzt werden, wie das beispielsweise in der Patentschrift DE 33 42 388 C3 erfolgt, so daß die
erforderliche Zerspanung an den Teilen gering gehalten werden kann.
&mgr; Unabhängig davon sind bei derartigen Druckluft-Kolbenmotoren
die für die Umsteuerung der linearen Bewegung des Arbeitskolbens erforderlichen, außerhalb des Kolbenzylinders
vorgesehenen Schiebersteuerungen so gelegt, daß die Achsen des zugehörigen Steuerkolbens und
des Steuerzylinders parallel zu der Achse des Arbeitskolbens verlaufen.
Die Schiebersteuerung ist entweder seitlich an den KoI-benylinder
angesetzt und gegebenenfalls mit diesem einstückig ausgeführt, oder sie befindet sich wie bei der
Anordnung entsprechend DE 3 3 42 388 C3 oberhalb des Zylinderkopfs oder gegebenenfalls auch unterhalb des Zylinderbodens;
in diesen Bauteilen kann die Schiebersteuerung baulich integriert sein. Beide Anordnungen
sind ungünstig.
Im ersteren Fall ist es nicht möglich, den Arbeitshub des Arbeitskolbens zu verändern, ohne daß gleichzeitig
die gesamte Schiebersteuerung ausgetauscht werden muß, die jeweils nur für einen bestimmten Arbeitshub und damit
für eine bestimmte Höhe des Kolbenzylinders ausgelegt ist. Da für die verschiedenen Anwendungen ganz unterschiedliche
Arbeitshübe erforderlich sind, müssen beim Hersteller eines solchen Druckluft-Kolbenmotors
viele verschieden dimensionierte Schiebersteuerungen
&iacgr;&ogr; vorrätig gehalten werden; eine Anpassung des Arbeitshubes
beim Anwender ist nicht oder nur sehr umständlich möglich.
Im zweiten Fall wird die Baulänge des Druckluft-Kolbenmotors allein durch die Schiebersteuerung erheblich
vergrößert, denn wenn auch der Steuerkolben kürzer gehalten werden kann als der Arbeitskolben, so erfordert
er in Achsrichtung beider Kolben gleichwohl einen erheblichen zusätzlichen Raum, der zu dem unverzichtbaren
&mgr; Raumbedarf des Arbeitskolbens hinzukommt.
Es ist auch bereits bekannt, die Umsteuerung des Arbeitskolbens durch die eingangs genannten Umschaltventile
zu initiieren, bei denen jeweils die Ventil-KoI-benstange
einen Ventilkolben gegen die Kraft einer Rückstellfeder verschiebt, wenn sie von dem Arbeitskolben
in dessen Arbeitsrichtung auf dem letzten Stück seines Arbeitshubes mitgenommen wird; nach dem Umsteuern
des Arbeitshubes befördert die Rückstellfeder den Ventilkolben einschließlich der Ventil-Kolbenstange
wieder in seine vorige Position.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Druckluft-Kolbenmotoren
der eingangs näher bezeichneten Art zu beseitigen und eine Schiebersteuerung raumsparend
und passend zu verschiedenen Arbeitshüben des Arbeits-
kolbens anzubringen. Darüber hinaus ist es eine weitere
Aufgabe der Erfindung, die erforderlichen Armaturen bei einem solchen Druckluft-Kolbenmotor einfach zu gestalten
und auf wenige Bauteile zu beschränken.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe zunächst dadurch gelöst, daß die Schiebersteuerung in/auf dem Zylinderkopf
oder in/auf dem Zylinderboden und so vorgesehen ist, daß die Achsen des Steuerkolbens und des Arbeitskolbens
&iacgr;&ogr; etwa senkrecht aufeinander stehen.
Für die Schiebersteuerung ist es völlig ausreichend, wenn sie sich in Richtung ihrer Achse nur soweit erstreckt,
daß sie dabei nicht oder nicht wesentlich den äußeren Umfang des Zylinderkopfs bzw. -bodens, quer zur
Achse des Kolbenzylinders, überschreitet, so daß durch die Schiebersteuerung lediglich die Bauhöhe des Zylinderkopfs
bzw. -bodens etwas zunimmt. Die Vergrößerung dieser Bauhöhe durch die integrierte Schiebersteuerung
läßt sich nun aber tatsächlich auf ein Mindestmaß beschränken, da die Erstreckung einer solchen Schiebersteuerung
quer zu ihrer Achse klein gegenüber ihrer Ausdehnung in Achsrichtung klein gehalten werden kann.
2s Die Veränderung des Arbeitshubes eines so ausgeführten
Druckluft-Kolbenmotors zieht - im wesentlichen - lediglich eine entsprechende Veränderung des Kolbenzylinders
nach sich, der leicht wechselbar ist. Es ist bemerkenswert, daß dieser Vorteil keine zusätzlichen Druckluft-Führungen
erfordert, wie überhaupt, im Vergleich mit den bekannten Anordungen, eher weniger als mehr Bauteile
verwendet werden müssen und insbesondere die wesentlichen, nämlich Zylinderkopf und -boden, von der
Baulänge des Kolbenzylinders unabhängig ausgebildet sind.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Achse des
Steuerkolbens von der Achse des Arbeitskolbens beabstandet ist, weil dann die Kolbenstange an beiden Enden
gelagert werden und/oder sowohl durch den Zylinderkopf als auch durch den Zylinderboden hindurchgeführt werden
kann, ohne dabei durch die Schiebersteuerung behindert zu werden.
Eine bevorzugte Ausführung eines solchen erfindungsgemäßen Druckluft-Kolbenmotors unter Verwendung je eines
von dem Arbeitskolben betätigbaren Umschaltventils in dem Zylinderkopf und dem Zylinderboden besteht darin,
daß jedes der Umschaltventile mit einem Differentialschieber versehen ist, der aus einem ersten Ventilkolben
von größerer und einem zweiten Ventilkolben von kleinerer Kolbenfläche besteht, die in festem Abstand
fluchtend auf der Ventil-Kolbenstange befestigt sind in der Weise, daß der in dem Ventilgehäuse aus einer
Zweigleitung anstehende Luftdruck den Differentialschieber in eine erste Endstellung bewegt, in der seine
Ventil-Kolbenstange teilweise in den Kolbenzylinder ragt. Der Differentialschieber befindet sich in Verbindung
mit dem ständig anstehenden Luftdruck in einer bevorzugten ersten Endstellung, aus der er allein unter
der Wirkung des Arbeitskolbens auf seine Ventil-Kolbenstange in eine zweite Endstellung bewegbar ist - gegen
die auf den Differentialkolben wirkende Kraft aus dem Luftdruck. Auf diese Weise kann auf eine Rückstellfeder
völlig verzichtet werden, wenn nur dafür gesorgt wird,
&mgr; daß die Kolbenflächen des Differentialkolbens der
Druckluft fortwährend ausgesetzt sind.
Im einzelnen ist es besonders zweckmäßig, wenn das Umschaltventil achsparallel zu dem Arbeitskolben vorgesehen
ist und in dem Zylinderkopf/-boden eine kreiszylindrische
Durchführung zur Lagerung des Differentialschiebers vorgesehen ist, wobei die Durchführung gegen
den Kolbenzylinder am besten mittels eines vorzugsweise elastischen Verschlusses abgesperrt ist, der von der
Ventil-Kolbenstange durchstoßen wird und an dem der erste Ventilkolben unter der Wirkung der Druckluft anlegbar
ist, der dort demzufolge etwas abgefedert anschlägt, so daß Geräusch und Verschleiß gering bleiben.
Andererseits, auf ihrer dieser Absperrung gegenüberliegenden Seite, weist die Durchführung vorteilhaft eine
mittels einer Verschlußschraube gekonterte Gewindebuchse auf, in welcher der zweite Ventilkolben geführt
ist, der eine in das Umschaltventil führende Zu-/Ableitung absperrt, solange der erste Ventilkolben an
dem Verschluß anliegt. Damit ist sichergestellt, daß der Differentialschieber sich unabhängig von dem in der
is Zu-/Ableitung anstehenden Luftdruck in der ersten Endstellung
befindet, solange er nicht von dem Arbeitskolben aus dieser heraus bewegt wird.
Eine solche Wirkungsweise der Umschaltventile in Verbindung mit dem Arbeitskolben wird gewährleistet, wenn
in dem Steuerzylinder mindestens je eine Steueröffnung
für die Zu-/Ableitungen aus den Umschaltventilen, eine Hauptleitung aus der Druckluftquelle und eine Entlüftungsleitung
aus dem Druckluft-Kolbenmotor in die Umge-
7s bung vorgesehen sind, wenn weiterhin durch Arbeitsleitungen
mit der Schiebersteuerung verbundene Ein-/Auslässe für die Druckluft in dem Kolbenzylinder beiderseits
des Arbeitskolbens jeweils von einem der Umschaltventile gesteuert werden, welches durch eine
Zweigleitung über die Hauptleitung mit der Druckluftquelle verbunden ist und eine der Zu-/Ableitungen zu
dem Steuerzylinder beeinflußt, wenn ferner der Steuerkolben durch die wechselweise über diese Zu-/Ableitungen
strömende Druckluft axial oszillierend bewegbar ist, wenn schließlich an dem Steuerkolben Steuerkammern
vorgesehen sind, welche die Steueröffnungen so beeinflussen, daß die Hauptleitung wechselweise mit
einem Ein-/Auslaß und gleichzeitig ein Auslaß mit der Umgebung verbunden ist, und wenn endlich die Zweigleitungen
aus der Hauptleitung nichtabsperrbar abgezweigt sind. Die Steuerkammern sind zweckmäßig so ausgebildet,
daß die Druckluftquelle über die Hauptleitung stets mit einem der Ein/Auslässe strömungsverbunden ist.
In einfacher Weise können Druckluftverbindungen zwischen dem Zylinderkopf und dem Zylinderboden durch feste
Rohrstücke erfolgen, die in geeigneter Weise, zwischen beiden eingespannt, deren Druckluftführungen verbinden;
sie müssen zusammen mit dem Kolbenzylinder ausgewechselt werden, wenn der Arbeitshub verändert wird.
Es ist dabei beispielsweise zweckmäßig, wenn jeweils
Es ist dabei beispielsweise zweckmäßig, wenn jeweils
is eine der Zweigleitungen, eine der Arbeitsleitungen für
die Ein/Auslässe und/oder die Zu-/Ableitung eines der Umschaltventile mit der Schiebersteuerung über ein zwischen
dem Zylinderkopf und dem Zylinderboden außerhalb des Kolbenzylinders eingespanntes Rohrstück geführt
werden.
Im einzelnen ist es weiterhin zweckmäßig, wenn der Steuerzylinder stirnseitig durch Verschlußstücke geschlossen
ist, so daß er als in dem Zylinderkopf/-boden durchgängige Bohrung ausgebildet werden kann; die Verschlußstücke
sind am besten Gewindestopfen. Wenn an dem Steuerkolben stirnseitig vorzugsweise elastische Anschläge
vorgesehen sind, die wechselweise an die Verschlußstücke anschlagen, dann wird der Steuerkolben
selbst geschont; die elastische Ausbildung der Anschläge verlängert die Lebensdauer des Steuerkolbens
und vermindert Geräuschbildung.
Die Zu-/Ableitungen aus den Umschaltventilen münden in der Nähe der Verschlußstücke, so daß sie von dem Steuerkolben
nicht beeinflußbar sind und dieser alternie-
rend auf seinen beiden Stirnseiten dem Luftdruck der Druckluftquelle ausgesetzt ist.
Eine baulich besonders einfache Ausbildung des Steuerkolbens erfolgt, wenn an diesem je eine zweite Steuerkammer
beiderseits der ersten Steuerkammer vorgesehen und wechselweise mit einem zugehörigen Auslaß strömungsverbunden
ist.
&iacgr;&ogr; Insgesamt ist über die bauliche Vereinfachung des erfindungsgemäßen
Druckluft-Kolbenmotors und seinen geringen Raumbedarf hinaus eine bemerkenswerte Verbesserung
seiner wartungsfreien Lebensdauer erreicht worden, weil die ansonsten erforderlichen Rückstellfedern bei
is der üblicherweise hohen Arbeitsfrequenz des Druckluft-Kolbenmotors
und seiner Umschaltventile und der damit in Zusammenhang stehenden hohen dynamischen Belastung
häufig durch Federbruch ausfallen und ersetzt werden müssen. Die Umsteuerzeiten für den Arbeitskolben sind
dabei sehr kurz, weil die Differentialschieber durch
den permanent anstehenden Luftdruck stets der vollen Umschaltkraft ausgesetzt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen
Fig.l einen erfindungsgemäßen Druckluft-Kolbenmotor
in einem im wesentlichen mittigen Längsschnitt
in einer Gebrauchslage,
in einer Gebrauchslage,
Fig.2 eine Seitenansicht zu Fig.l entsprechend
einem Schnitt A-A aus Fig.l,
einem Schnitt A-A aus Fig.l,
Fig.3 eine etwas vergrößerte Draufsicht zu Fig.2
entsprechend einem Schnitt B-B aus Fig.2,
entsprechend einem Schnitt B-B aus Fig.2,
Fig.4 eine ebenfalls etwas vergrößerte Draufsicht
_ Q —
zu Fig.2 entsprechend einem Schnitt C-C aus
Fig.2 und
Fig.2 und
Fig.5 eine Einzelheit D aus Fig.l, noch weiter
vergrößert,
vergrößert,
sämtlich schematisch vereinfacht dargestellt.
Ein Druckluft-Kolbenmotor nach der Erfindung besteht &iacgr;&ogr; entsprechend Fig.l im wesentlichen aus einem Kolbenzylinder
1, einem Zylinderkopf 2, einem Zylinderboden 3 und einem Arbeitskolben 4 sowie den erforderlichen
Steuereinrichtungen und Druckluftleitungen.
is Der rohrförmige Kolbenzylinder 1 ist zwischen dem
kreisscheibenförmigen Zylinderkopf 2 und dem ähnlich geformten Zylinderboden 3 eingespannt und wird an diesen
durch je eine konzentrische Bundscheibe 21,31 zentrisch arretiert, die auf einander zugewandten ersten
Stirnflächen 22,32 des Zylinderkopfs 2 und des Zylinderbodens 3 mit diesen jeweils einstückig vorgesehen
sind. Ein rohrförmiges Luftfilter 5 ist in eine passende Ringrille 23 auf der anderen (zweiten) Stirnfläche
24 des Zylinderkopfs 2 eingelassen und wird andererseits von einem Filterdeckel 51 verschlossen. Drei
Spannschrauben 6 verspannen den Filterdeckel 51 mit dem Luftfilter 5, dem Zylinderkopf 2, dem Kolbenzylinder 1
und dem Zylinderboden 3 miteinander so, daß dabei das Luftfilter 5 und der Kolbenylinder 1 straff gespannt
&mgr; werden. In den Fig.1,2 ist jeweils eine Spannschraube 6
angedeutet, in der Fig.3 ist die Orientierung aller drei Spannschrauben 6 zu erkennen.
In der Fig.l ist der Längsschnitt im Bereich des Zylinderkopfs
2, abweichend vom sonstigen (axialen) Schnittverlauf, auch durch ein Umschaltventil 7 gelegt worden,
das in gleicher Weise auch in dem Zylinderboden 3 vor-
t« f««t
gesehen und in der Fig.5 vergrößert gezeichnet ist. Beide Umschaltventile 7, deren von einer Hauptachse HA
des Druckluft-Kolbenmototrs beabstandete Lage aus Fig.3,4 hervorgeht, sind im wesentlichen gleich ausgeführt
und in einer kreiszylindrischen, teils glatten und teils mit Gewinde versehenen Durchführung 25,33 des
Zylinderkopfs 2 oder des Zylinderbodens 3 vorgesehen. Die Durchführungen 25,33 sind einerseits über jeweils
eine zugehörige Zweigleitung ZLl,2 mit einer Hauptleitung HL für die Druckluft verbunden, die ihrerseits aus
einer in der Zeichnung weggelassenen und nur durch einen Richtungspfeil Q veranschaulichten Druckluftquelle
mit Druckluft gespeist wird; die Anordnung ist so getroffen, daß die Druckluft ständig in den Durchführungen
25,33 ansteht. Die Zweigleitung ZL2 überbrückt außerhalb des Kolbenzylinders 1 den freien Raum zwischen
dem Zylinderkopf 2 und dem Zylinderboden 3 mit Hilfe eines geraden Rohrstückes RSl, das, achsparallel zu dem
Kolbenzylinder 1, zwischen beiden eingespannt ist.
Beide als Schieber arbeitende Umschaltventile 7 sind ihrerseits achsparallel zu dem Kolbenzylinder 1 angeordnet
und weisen einen Differentialschieber 71 auf, der aus einem ersten Ventilkolben 71a größeren und einem
zweiten Ventilkolben 71b kleineren Durchmessers besteht, die in einem Abstand a voneinander auf einer gemeinsamen
Ventil-Kolbenstange 71c fest angebracht sind und dessen beide alternierend eingenommene Endstellungen
in den Fig.1,5 angedeutet sind, wo jeweils die erste Endstellung ausgezogen und die zweite gestrichelt
gezeichnet sind. Die Durchführungen 25,3 3 sind von dem Kolbenraum 10 des Kolbenzylinders 1 durch einen elastischen
Verschluß 72 pneumatisch abgetrennt, der in dem Zylinderkopf 2 bzw. dem Zylinderboden 3 befestigt ist
und eine Führungsbohrung 72a aufweist, in der die Ventil-Kolbenstange 71c achsbeweglich gelagert ist. Sie
kann in den Kolbenraum 10 hineinragen, so daß sich dann
ihre freie Stirnseite 71d im Arbeitsbereich des Arbeitskolbens 4 befindet.
Weiterhin sind die Durchführungen 25,33 von der Umgebung U von einer Verschlußschraube 73 mit einer mittigen
Entlüftungsbohrung 73a getrennt. An der Verschlußschraube 73 liegt eine fluchtende Gewindebuchse 74 mit
einem Führzylinder 74a an, in dem der zweite, kleinere Ventilkolben 71b leicht längsbeweglich geführt ist. In
&iacgr;&ogr; dem Führzylinder 74a endet jeweils eine Zu-/Ableitung
Zl,2 zu einer in dem Zylinderkopf 2 befindlichen Schiebersteuerung
8. Der erste, größere Ventilkolben 71a hingegen ist direkt an der glatten Zylinderfläche der
Durchführung 25,33 geführt. Während die Zu-/Ableitung is Zl unmittelbar in der Schiebersteuerung 8 mündet, überbrückt
bei der Zu-/Ableitung Z2 aus dem Zylinderboden 3 ein gerades (drittes) Rohrstück RS3 den freien Raum
zwischen dem Zylinderkopf 2 und dem Zylinderboden 3,
zwischen beiden eingespannt.
In der Fig.l ist weiterhin angedeutet, daß der Arbeitskolben
4 mit einer Kolbenstange 41 versehen ist, die in dem Zylinderkopf 2 und dem Zylinderboden 3 mittig und
leicht längsbeweglich gelagert ist. An ihrem (hier unteren) Ende kann ein Arbeitsgerät angekuppelt werden;
bei doppeltwirkenden Einrichtungen ist dies an beiden Enden möglich.
In dem Kolbenraum 10 befindet sich entsprechend Fig.2
&mgr; beiderseits des Arbeitskolbens 4 je ein kombinierter Ein-/Auslaß 26,34 für die Druckluft in dem Zylinderkopf
2 und dem Zylinderboden 3. Die Ein-/Auslässe 26,34 sind mittels Arbeitsleitungen ALI,2 mit der Schiebersteuerung
8 pneumatisch verbunden, wobei die Arbeitsleitung AL2 über ein (zweites) gerades Rohrstück RS2 den freien
Raum zwischen dem Zylinderkopf 2 und dem Zylinderboden 3, zwischen beiden eingespannt, überbrückt. Richtungs-
pfeile Rl (Fig.2) deuten die oszillierende Beaufschlagung
des Arbeitskolbens 4 an.
In der Fig.4 sind alle Rohrstücke RS1-3 sowie ihre räumlich Anordnung gut zu erkennen.
Die Schiebersteuerung 8 ist am besten in der Fig.3 zu
erkennen, in der sie mittig geschnitten dargestellt ist. In einem in Form einer Buchse in dem Zylinderkopf
&iacgr;&ogr; 2 eingefügten Steuer zylinder 81 ist ein Steuerkolben 82
axial leicht beweglich geführt. Der Steuerzylinder 81
erstreckt sich dabei quer zu der Hauptachse HA des Druckluft-Kolbenmotors und ist (Fig.l) von dieser um
das Maß e beabstandet in der Weise, daß die Kolbenstange 41 in ihrer axialen Lage nicht tangiert ist.
Zwei Gewindestopfen als Verschlußstücke 83 arretieren den Steuerzylinder 81 in Richtung seiner Steuerachse SA
(Fig.2). An den Stirnseiten des Steuerkolbens 82 ist jeweils ein elastischer Anschlag 84 angebracht, der bei
&mgr; der Bewegung des Steuerkolbens 82 auf das benachbarte
Verschlußstück 83 abfedernd auftrifft.
In der Nähe der Verschlußstücke 83 münden die Zu-/Ableitungen Zl,2 aus den Umschaltventilen 7 so, daß
sie, nichtabsperrbar, stets eine zugehörige Stirnseite des Steuerkolbens 82 wechselweise mit Druckluft beaufschlagen
können. Während der Arbeitskolben 4 und die beiden Ventilkolben 71a,71b jeweils mit nur einem Kolbenring
auf ihren Mantelflächen ausgerüstet sind, sind
&mgr; bei der Schiebersteuerung 8 insgesamt fünf gegeneinander
abzudichtende Bereiche vorhanden, die durch vier auf dem Steuerkolben 82 befindliche und in etwa gleichen
axialen Abständen voneinander angeordnete Kolbenringe in entsprechenden Ringnuten 82a voneinander pneumatisch
getrennt sind. Zwischen den abdichtenden Kolbenringen sind auf der Mantelfläche des Steuerkolbens
82 ringförmige Steuerkammern 82b,c ausgespart, welche
jeweils zwei benachbarte Steueröffnungen 81a-c miteinander strömungsverbinden, in denen die Hauptleitung HL,
die Arbeitsleitungen ALI,2 und Entlüftungsleitungen EL
münden; die Entlüftungsleitungen EL führen andererseits
über das Luftfilter 5 in die Umgebung U, angedeutet durch Richtungspfeile R2 (Fig.2).
Die Wirkungsweise der Anordnung ist ohne Schwierigkeiten aus der Zeichnung ablesbar.
Die Differentialschieber 71 liegen unter dem Einfluß des über die Zweigleitungen ZLl,2 konstant anstehenden
Luftdruckes aus der Hauptleitung HL so lange mit ihrem ersten Ventilkolben 71a an dem jeweiligen Verschluß 72
is an, wie die zugehörige, überständig in den Kolbenraum
10 ragende Ventil-Kolbenstange 71c nicht von dem Arbeitskolben 4 belastet wird. In dieser ersten, ausgezogen
gezeichneten Endstellung der Differentialschieber 71 sind die jeweiligen Zu-/Ableitungen Zl,2 von den zugehörigen
Zweigleitungen ZLl,2 getrennt und entlüften über die Entlüftungsbohrungen 73a.
Transportiert der Arbeitskolben 4 den Differentialschieber
71 in die gestrichelt gezeichnete zweite Endstellung, dann gelangt Druckluft in die Zu-/Ableitungen
Zl,2, so daß der Steuerkolben 82 axial in seine andere Endstellung gelangt, und die Entlüftungsbohrungen 73a
sind abgesperrt. Die Zu-/Ableitungen Zl,2, die dementsprechend in der ersten Endstellung der Differentialschieber
71 als entlüftende Ableitungen wirken, enden beiderseits des Steuerkolbens 82 und von diesem unbeeinflußbar
in dem Steuerzylinder 81 (Fig.3).
Der Steuerkolben 82 verbindet mit seiner ersten Steuerkammer 82b, wie in der Fig.3 angedeutet, die mit der
Hauptleitung HL zusammenhängende Steueröffnung 81a mit einer der S teuer Öffnungen 81b, in denen eine der Ar-
beitsleitungen ALI,2 mündet. Die Steuerkammer 82b ist
demzufolge stets strömungsführend. Gleichzeitig verbindet
eine der zweiten Steuerkammern 82c die andere Steueröffnung 81b mit einer der Steueröffnungen 81c, in denen
die Entlüftungsleitungen EL münden, während die jeweils andere zweite Steuerkammer 82c wirkungslos ist
und jedwede Luftströmung unterbricht.
Auf diese Weise wird der Arbeitskolben 4 aus seiner &iacgr;&ogr; Endstellung bewegt, und die Schiebersteuerung 8 wird
umgesteuert, sobald die frei in den Kolbenraum 10 ragende Ventil-Kolbenstange 71c erreicht ist; das
zugehörige Umschaltventil 7 steuert dann die Schiebersteuerung 8 wieder um.
- 15 -
| 1 | Kolbenzylinder |
| 10 | Kolbenraum |
| 2 | Zylinderkopf |
| 21 | Bundscheibe |
| 22 | erste Stirnfläche |
| 23 | Ringrille |
| 24 | zweite Stirnfläche |
| 25 | Durchführung |
| 26 | Ein-/Auslaß |
| 3 | ZyIinderboden |
| 31 | Bundscheibe |
| 32 | erste Stirnfläche |
| 33 | Durchführung |
| 34 | Ein-/Auslaß |
| 4 | Arbeitskolben |
| 41 | Kolbenstange |
| 5 | Luftfilter |
| 51 | Filterdeckel |
| 6 | Spannschraube |
| 7 | Umschaltventil |
| 71 | Differentialschieber |
| 71a | erster Ventilkolben |
| 71b | zweiter Ventilkolben |
| 71c | Ventil-Kolbenstange |
| 7 ld | freie Stirnseite |
| 72 | Verschluß |
| 72a | Führungsbohrung |
| 73 | Verschlußschraube |
| 73a | Entlüftungsbohrung |
| 74 | Gewindebuchse |
| 74a | Führzylinder |
| 8 | Schiebersteuerung |
| 81 | Steuerzylinder |
| 81a-c | Steueröffnung |
| 82 | Steuerkolben |
• »· ·♦ ti »♦ ***«
- 16 -
| 82a | Ringnut |
| 82b,c | Steuerkammer |
| 83 | Verschlußstück |
| 84 | Anschlag |
| a | Abstand |
| e | Maß |
| ALl, 2 | Arbeitsleitung |
| EL | Auslaß, Entlüftungsleitung |
| HA | Achse, Hauptachse |
| HL | Hauptleitung |
| Q | Richtungspfeil, Druckluftquelle |
| Rl, 2 | Richtungspfeil |
| RS1-3 | Rohrstück |
| SA | Achse, Steuerachse |
| U | Umgebung |
| Zl,2 | Zu-/Ableitung |
| ZLl, 2 | Zweigleitung |
Claims (15)
1. Druckluft-Kolbenmotor, insbesondere für Farbspritzgeräte, Dosierpumpen, Fettpressen und dergleichen,
mit einem in einem Kolbenzylinder (1) durch Druckluft an seinen beiden Kolbenflächen mittels einer
Schiebersteuerung (8) wechselweise beaufschlagt und dadurch oszillierend bewegbaren Arbeitskolben (4) mit einer
Kolbenstange (41), die axial in einem Zylinderkopf (2) und/oder einem Zylinderboden (3) geführt ist, in
denen für die Druckluftzu- oder abströmung in/aus dem Kolbenzylinder (1) jeweils ein Ein-/Auslaß (26) vorgesehen
ist, wobei die Schiebersteuerung (8) einen in einem Steuerzylinder (81) bewegbaren Steuerkolben (82)
aufweist und in dem Steuerzylinder (81) Steueröffnungen (81a-c) vorgesehen sind, die jeweils eine Zu-/Ableitung
(Zl, 2) für die Druckluft mit dem Steuer zylinder (81) strömungsverbinden und von dem Steuerkolben (82) beeinflußt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebersteuerung (8) in/auf dem Zylinderkopf (2) oder in/auf
— 7 ~
dem Zylinderboden (3) und so vorgesehen ist, daß die Achsen (SA,HA) des Steuerkolbens (82) und des Arbeitskolbens
(4) etwa senkrecht aufeinander stehen.
2. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (SA) des Steuerkolbens (82) von der Achse (HA) des Arbeitskolbens (4) beabstandet
ist.
&iacgr;&ogr;
3. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 1 oder 2 mit
je einem Umschaltventil (7) für die Druckluft in dem Zylinderkopf (2) und dem Zylinderboden (3), das von dem
Arbeitskolben (4) betätigbar ist und die Schiebersteuerung (8) umschaltet, wobei die Umschaltventile (7) eine
is in den Kolbenzylinder (1) ragende, von dem Arbeitskolben
(4) des Druckluft-Kolbenmotors betätigbare Ventil-Kolbenstange (71c) aufweisen, dadurch gekennzeichnet r
daß jedes der Umschaltventile (7) mit einem Differentialschieber (71) versehen ist, der aus einem ersten Ventilkolben
(71a) von größerer und einem zweiten Ventilkolben (71b) von kleinerer Kolbenfläche besteht, die in
festem Abstand (a) fluchtend auf der Ventil-Kolbenstange (71c) befestigt sind in der Weise, daß der in
dem Ventilgehäuse aus einer Zweigleitung (ZLl,2) anstehende Luftdruck den Differentialschieber (71) in eine
erste Endstellung bewegt, in der seine Ventil-Kolbenstange (71c) teilweise in den Kolbenzylinder (1) ragt.
4. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Umschaltventil (7) achsparallel zu dem Arbeitskolben (4) vorgesehen ist und in dem Zylinderkopf
(2) und dem Zylinderboden (3) eine kreiszylindrische Durchführung (25,33) zur Lagerung des Differentialschiebers
(71) vorgesehen ist.
5. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
f daß die Durchführung (25,33) gegen den
Kolbenzylinder (1) mittels eines vorzugsweise elastischen Verschlusses (72) abgesperrt ist, der von der
Ventil-Kolbenstange (71c) durchstoßen wird und an dem der erste Ventilkolben (71a) unter der Wirkung der
Druckluft anlegbar ist.
6. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchführung (25,33) andererseits eine mittels einer Verschlußschraube (73) gekonterte
&iacgr;&ogr; Gewindebuchse (74) aufweist, in welcher der zweite Ventilkolben
(71b) geführt ist, der eine in das Umschaltventil (7) führende Zu-/Ableitung (Zl72) absperrt, solange
der erste Ventilkolben (71a) an dem Verschluß (72) anliegt.
7. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet r daß
(a) in dem Steuerzylinder (81) mindestens je eine Steu-M
eröffnung (81a-c) für die Zu-/Ableitungen (Zl,2) aus den Umschaltventilen (7), eine Hauptleitung (HL) aus
der Druckluftquelle (Q) und Entlüftungsleitungen (EL) aus dem Druckluft-Kolbenmotor in die Umgebung (U) vorgesehen
sind,
(b) durch Arbeitsleitungen (ALI,2) mit der Schiebersteuerung
(8) verbundene Ein-/Auslässe (26,34) für die Druckluft in dem Kolbenzylinder (1) beiderseits des Arbeitskolbens
(4) jeweils von einem der Umschaltventile
(7) gesteuert werden, welches durch eine Zweigleitung (ZLl, 2) über die Hauptleitung (HL) mit der Druckluftquelle
(Q) verbunden ist und eine der Zu-/Ableitungen (Zl,2) zu dem Steuerzylinder (81) beeinflußt,
(c) der Steuerkolben (82) durch die wechselweise über diese Zu-/Ableitungen (Zl,2) strömende Druckluft axial
oszillierend bewegbar ist,
• ·· ·· »f ·· itli
(d) an dem Steuerkolben (82) Steuerkammern (82b,c) vorgesehen
sind, welche die Steueröffnungen (81a-c) so beeinflussen,
daß die Hauptleitung (HL) wechselweise mit einem Ein-/Auslaß (26,34) und gleichzeitig ein Auslaß
(EL) mit der Umgebung (U) verbunden ist und
(e) die Zweigleitungen (ZLl,2) aus der Hauptleitung (HL) nichtabsperrbar abgezweigt sind.
8. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet
, daß die Steuerkammern (82b,c) so ausgebildet sind, daß die Druckluftquelle (Q) über die
Hauptleitung (HL) stets mit einem der Ein-/Auslässe
t5 (26) strömungsverbunden ist.
9. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Zweigleitungen
(ZL2) über ein zwischen dem Zylinderkopf (2) und
&iacgr;&ogr; dem Zylinderboden (3), außerhalb des Kolbenzylinders
(1) eingespanntes erstes Rohrstück (RSl) geführt ist.
10. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnetP daß eine der Arbeitsleitungen
(ALI,2) für die Ein-/Auslässe (26) über ein zwischen
dem Zylinderkopf (2) und dem Zylinderboden (3), außerhalb des Kolbenzylinders (1) eingespanntes zweites
Rohrstück (RS2) geführt ist.
11. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu-/Ableitung
(Z2) eines der Umschaltventile (7) mit der Schiebersteuerung (8) über ein zwischen dem Zylinderkopf (2)
und dem Zylinderboden (3) außerhalb des Kolbenzylinders
(1) eingespanntes drittes Rohrstück (RS3) verbunden ist.
• · f · t «
12. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerzylinder
(81) stirnseitig durch Verschlußstücke (83) geschlossen ist.
13. Druckluft-Kolbenmotor nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet , daß an dem Steuerkolben (82) stirnseitig
vorzugsweise elastische Anschläge (84) vorgesehen sind, die wechselweise an die Verschlußstücke (83) anschlagen.
14. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu-/Ableitungen
(Zl,2) aus den Umschaltventilen (7) in der Nähe der Verschlußstücke (83) so münden, daß sie von dem Steuerkolben
(82) nicht beeinflußbar sind.
15. Druckluft-Kolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerkolben
(82) je eine zweite Steuerkammer (82c) beiderseits der ersten Steuerkamraer (82b) vorgesehen und wechselweise
mit einem zugehörigen Auslaß (EL) stromungsverbunden ist.
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