DE29708465U1 - Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume - Google Patents
Lüftungsgitter für HinterlüftungsräumeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
Profiles Techniques de Faulquemont S.a.r.l., F-57150 Creuizwald (Frankreich)
"Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume"
Die Erfindung betrifft ein Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume von Dächern, Fassaden u.
dgl., wobei das Lüftungsgitter ein eine Gitterstruktur aufweisendes Lagenmaterial für die
Bildung einer Gitterabsperrung an einer Ausmündung eines Hinterlüftungsraums umfaßt.
Derartige, insbesondere aus Streifenmateria! gebildete Gitterabsperrungen sind bekannt.
Das Streifenmaterial ist in verschiedenen Farben zumeist in Rollenform lieferbar und wird zur
Bildung der Gitferabsperrung gewöhnlich mit Hilfe von Nägeln z.B. vor einer Dachrandlängsöffnung
eines Dachhinteriüftungsraums angebracht.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein neues, gegenüber diesem Stand der Technik verbessertes
Lüftungsgitter geschaffen.
Das Lüftungsgitter nach der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Seiten des Lagenmaterials zur jeweiligen Verwendung als sichtbare Außenseite der
Gitterabsperrung eine unterschiediiche Oberflächengestaltung aufweisen.
Durch diese Erfindungslösung, bei der vorzugsweise eine unterschiedliche Farbgestaitung
der beiden Seifen des Lagenmaferials vorgesehen ist, kann Lagerkapazität eingespart werden,
indem für zwei gewünschte Farben der Lüftungsgitter nicht mehr zwei getrennte Materiaiposten,
sondern nur noch ein, beide Farben abdeckender Materialvorrat angelegt werden muß.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist eine Seite einen für Dächer- oder Mauerwerk
typischen Farbton und die andere Seite einen Holzton auf. Die genannten Farbtöne werden
häufig insbesondere für Traufenlüftungsgitter verwendet, um entweder eine Angleichung
des Farbtons der Lüftungsgitter an das Dach oder an den zumeist aus Holz bestehenden
Dachunterbau zu erreichen. Entsprechend weist eine Seite bevorzugt einen Rotton in
Angleichung an Ziegeldächer und die andere Seite des Streifenmaterials einen den meisten
Holzfarbtönen ähnlichen Braunton auf.
Besonders bevorzugt ist auch eine für viele Anwendungsfälle geeignete Schwarz-weiß-Kombination
für die beiden Seiten des Lagenmateriais.
Das Lagenmaterial kann eine beidseitig unterschiedlich lackierte oder mit unterschiedlicher
Kunststoffbeschichtung versehene Lage, z.B. aus Kunststoff, umfassen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Lagenmaterial zwei miteinander
verbundene unterschiedliche Lagen, insbesondere unterschiedliche Kunsfstofflagen auf,
wobei die Kunststoff lagen z.B. durch Verklebung miteinander verbunden sein können.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können diese Lagen durch Extruderpressen
mit Hilfe von zwei Pressen und einem gemeinsamen Extrudierwerkzeug hergestellt und durch diese Art der Hersteilung miteinander verbunden sein. In diesem Falle ist zwischen
den beiden Kunststofflagen eine Schmelzverbindung gebildet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf
diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben
werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Lüftungsgitter, welches als
Traufenlüftungsgitter dient,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Streifenmateria! für die Bildung
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Streifenmateria! für die Bildung
einer Gitterabsperrung, wie sich in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist und
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine die vorliegende Erfindung verwendende
Gitterabsperrung für einen Hinterlüffungsraum einer Fassadenverkleidung.
In der Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 allgemein eine Dachunterkonstruktion mit Dachba!-
kenträgem 2, einer auf den Dachbalkenträgern 2 angebrachten Brettbepiankung 3, einer
auf der ßrettbeplankung angebrachten Grundjaftung 4 und einer auf der Grundiattung 4
angebrachten Ziegelträgerlattung 5 bezeichnet.
Zwischen den auf die Ziegelträgerlattung 5 zu legenden, in der Fig. 1 nicht gezeigten Ziegeln
und der Brettbeplankung 3 ist ein Hinterlüftungsraum mit einer sich entlang dem Dachrand
erstreckenden Öffnung 6 gebildet. Die Öffnung 6 ist unter Bildung einer Gitterabsperrung
durch einen Gittermateriaistreifen 7 abgedeckt, welcher an einer Randiatte der Ziegelträgeriattung
5 und einem Randbrett der Brettbeplankung 3 durch in der Fig. 1 nicht gezeigte Nage! befestigt ist.
An einem der Dachträgerbalken 2 ist eine Halterung 8 für eine Dachrinne befestigt.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, besteht der Gittermaterialsfreifen 7 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
aus zwei miteinander verbundenen Lagen 9 und 10 aus dem gleichen, aber unterschiedlich eingefärbten Kunststoffmaterial, wobei die Lagen unterschiedliche Dicken
aufweisen. Die dickere der beiden Lagen 9 und 10 enthält einen braunen Farbstoff, während
die dünnere Lage rot eingefärbt ist. Die Lagendicken betragen 0,8 und 0,4 mm. Das in
der Fig. 2 gezeigte GittersfreifenmaterSal aus Kunststoff ist durch ein Extrusionsverfahren hergestellt,
bei dem zwei Pressen für die unterschiedlich eingefärbten Kunststoffmaterialien und
ein gemeinsames Werkzeug werden. Während des Extrusionsvorgangs gehen die beiden
Lagen 10 und 11 miteinander eine Schmelzverbindung ein.
Der Gitterstreifen 7 ist flexibel und kann zu einer Rolle aufgewickelt werden, wobei vorzugsweise
Rollen mit einer Bandlänge von 5 m in Bandbreiten von 50, 80,100, 150 und 180 mm in
Betracht kommen.
Bei Verwendung des Gitterbandmaterials 7 kann man als sichtbare Außenseite der Gitterabsperrung
die Bandseite mit dem braunen oder roten Farbton zu wählen, je nachdem ob eine farbliche Anpassung an die Farbe der Ziegeibedeckung des Daches oder den aus Holz
hergestellten Dachunterbau erfolgen soli.
Es wird nun auf die Fig. 3 Bezug genommen, wo ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein
erfindungsgemäßes Lüftungsgitter gezeigt ist.
Mit dem Bezugszeichen 11 ist in der Fig. 3 allgemein eine Fassadenverkleidung bezeichnet,
die an einer durch Mauerwerk 12 gebildeten Wand angebracht ist. Die Fassadenverkleidung
weist eine am Mauerwerk 12 befestigte Grundiattung 13 auf, die durch sich horizontal
erstreckende Holzlatten gebildet ist. Auf der Grundlattung 13 ist eine durch vertikale Holzlatten
gebildete Traglattung 14 angebracht. An der Traglattung 14 sind über in der Fig. 3 nicht
gezeigte Verbindungsteile Fassadenplatten 15 befestigt. Zwischen den einzelnen Holzlatten
der Grundlattung 13 gebildete Zwischenräume sind durch Lagen 16 aus Isoliermaterial ausgefüllt.
Zwischen den Lagen 16 bzw. der Grundlattung 13 und den Fassadenplatten 15 ist ein
Hinterlüftungsraum gebildet, der am unteren Ende der Fassadenverkleidung 11 über eine
Öffnung 17 mit der Außenumgebung in Verbindung steht. Die Öffnung 17 ist durch ein streifenförmiges
Lüftungsgitter 18 abgesperrt. Das Lüftungsgitter 18 ist in ein Klammerprofil 19
eines Trägerschenkel 20 eingesteckt. Der sich horizontal erstreckende Trägerschenke! 20 ist
an der Tragiattung 14 an deren unterem Ende durch Nägel befestigt.
Die Gitterabsperrung 18 ist wie die in dem vorangehenden Ausführungsbeispiel beschriebene
Gitterabsperrung 7 durch ein Streifenmaterial gebildet. Dieses eine Gitterstruktur aufweisende
Streifenmaterial ist durch Extrudieren aus einem weiß eingefärbten Kunststoff hergestellt.
Auf einer Seite ist der Streifen mit einer die gleiche Gitterstruktur aufweisenden
schwarzen Folie 21 überzogen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Folie 21 aufgeklebt.
Bei der Verwendung des Streifenmaterials 18 besteht die Möglichkeit, entweder die
schwarze Folie oder den weißen Teil des Lagenmaterials nach außen zu kehren, so daß die
Gitterabsperrung entweder schwarz oder weiß erscheint.
Claims (14)
1. Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume von Dächern, Fassaden u. dgl., wobei das Lüftungsgitter
ein eine Gitterstruktur aufweisendes Lagenmaterial, insbesondere Streifenmaterial,
für die Bildung einer Gitterabsperrung (7,18) an einer Ausmündung (6,17) eines
Hinterlüftungsraums umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seiten des Lagenmaterials zur jeweiligen Verwendung als sichtbare
Außenseite der Gitterabsperrung (7,18) eine unterschiedliche Oberflächengestaltung
aufweisen.
2. Lüftungsgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Seiten des Lagenmateriais (7,18) eine unterschiedliche Farbgestaltung
aufweisen.
3. Lüftungsgitter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite (9) einen für Dächer- oder Mauerwerk typischen Farbton und die die
andere Seite (10) einen Holzfarbton aufweist.
4. Lüftungsgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite (9) einen Rotton und die andere Seite (10) einen Braunton aufweist.
5. Lüftungsgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Seite (22) weiß und die andere Seite (21) schwarz ist.
6. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagenmaterial beidseitig unterschiedlich lackiert oder unterschiedlich kunststoffbeschichtet
ist.
• *
7. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagenmaferial eine durch einen eingefärbten Kunststoff hergestellte Lage und
eine einseitige Lackierung oder Kunststoff beschichtung (21) mit einem gegenüber dem
Einfärbungsfarbton unterschiedlichen Farbton umfaßt.
8. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagenmaterial zwei unterschiedliche, miteinander verbundene Lagen, insbesondere
unterschiedliche Kunststoff lagen (9,10), aufweist.
9. Lüftungsgitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff lagen das gleiche, aber untrschiediich eingefärbte Kunsfstoffmateria!
aufweisen.
10. Lüftungsgitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die unterschiedlichen Lagen (9,10) durch Extruderpressen mittels zweier Preßeinrichtungen
und eines gemeinsamen Extrudierwerkzeugs hergestellt und miteinander verbunden sind.
11. Lüftungsgitter nach Anspruch 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (9,10) unterschiedliche Dicken aufweisen.
12. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lagenmaterial (7,18) ein zu einer Rolle aufwickelbares flexibles Material ist.
13. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß durch das Streifenmaterial ein im wesentlichen oberhalb einer Dachrinne zur
Absperrung eines Dachhinterlüftungsraums angebrachtes Traufenlüftungsgitter (7) gebildet ist.
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14. Lüftungsgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Lagenmaterial eine Gitterabsperrung (18) für einen Hinterlüftungsraum
einer hinterlüfteten Fassade (1) gebildet und die Gitterabsperrung (18) in ein Klammerprofi!
(19) eines im Winkel zu der Gitterabsperrung angeordneten, an einer Fassadenhaiterung
(14) angebrachten Trägerschenkels (20) einsteckbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708465U DE29708465U1 (de) | 1997-05-13 | 1997-05-13 | Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708465U DE29708465U1 (de) | 1997-05-13 | 1997-05-13 | Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29708465U1 true DE29708465U1 (de) | 1997-07-24 |
Family
ID=8040248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708465U Expired - Lifetime DE29708465U1 (de) | 1997-05-13 | 1997-05-13 | Lüftungsgitter für Hinterlüftungsräume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29708465U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0931891A3 (de) * | 1998-01-27 | 2001-11-28 | August Braun | Luftdurchgängiger Abschlussstreifen für Hinterlüftungsräume von Bauwerken |
| DE202012005054U1 (de) | 2012-05-23 | 2012-07-04 | Petra Waurig | Vorrichtung, insbesondere zur Lüftung und/oder zur Ableitung von Flüssigkeiten bei Unterdachkonstruktionen |
| DE102012010090A1 (de) * | 2012-05-23 | 2013-11-28 | Petra Waurig | Vorrichtung, insbesondere zur Lüftung und/oder zur Ableitung von Flüssigkeiten bei Unterdachkonstruktionen; Verfahren zur Montage einer Vorrichtung |
-
1997
- 1997-05-13 DE DE29708465U patent/DE29708465U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0931891A3 (de) * | 1998-01-27 | 2001-11-28 | August Braun | Luftdurchgängiger Abschlussstreifen für Hinterlüftungsräume von Bauwerken |
| DE202012005054U1 (de) | 2012-05-23 | 2012-07-04 | Petra Waurig | Vorrichtung, insbesondere zur Lüftung und/oder zur Ableitung von Flüssigkeiten bei Unterdachkonstruktionen |
| DE102012010090A1 (de) * | 2012-05-23 | 2013-11-28 | Petra Waurig | Vorrichtung, insbesondere zur Lüftung und/oder zur Ableitung von Flüssigkeiten bei Unterdachkonstruktionen; Verfahren zur Montage einer Vorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970904 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001016 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20031202 |