DE29707901U1 - Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von Elektrogeräten - Google Patents
Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von ElektrogerätenInfo
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Description
OTTE & JAKELSKlV *: V .··' PATENTANWÄLTE
PETER OTTE, DIPL.-ING, MAfTRE EN SCIENCES APPLIQUEES
DR. JOACHIM JAKELSKI, dipl.-phys.
3075G/ot/wi
02 .05.1997
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Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von
Elektrogeräten
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von Elektrogeräten einschließlich
einer gesonderten Einschaltfunktion, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Elektrogeräten, insbesondere Elektrohandgeraten wie
Bohrer, Sägen, Schrauber u.dgl., die in großer Vielfalt
insbesondere als Heimgeräte angeboten werden, ist es üblich, die von dem Elektrogerät aufgenommene und
letztlich an seiner Ausgangswelle abgegebene Leistung den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Dies ist
insbesondere für Schrauber von Bedeutung, damit beim Einschrauben, aber auch beim Herausdrehen von Schrauben
entsprechend behutsam vorgegangen werden kann.
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Zur Leistungssteuerung bedient man sich normalerweise der sogenannten Phasenanschnitt-Steuerschaltung, bei
der in Reihe mit der Last, üblicherweise also dem Elektromotor bei Elektrohandgeräten, ein Triac geschaltet
ist, der die Netzversorgungsspannung oder eine sonstige, auch aufgrund einer mit Hilfe von Akkus zur
Verfugung gestellte zerhackte Gleichspannung zu einem einstellbaren Zündzeitpunkt im Verlauf jeweils einer
Halbwelle zum Verbraucher durchschaltet, wodurch eine wirksame Steuerung von dessen Stromaufnahme möglich
ist.
Gleichzeitig hiermit ergibt sich das Erfordernis, für das jeweilige Elektrogerät eine Einschaltfunktion zu
realisieren, damit beispielsweise nicht jedes Mal der Netzstecker gezogen werden muß, wenn der Betrieb des
Elektrogeräts unterbrochen werden soll.
Vorrichtungen zur Leistungssteuerung von elektrischen Verbrauchern, die an eine Wechselspannung, üblicherweise
die Netzspannung angeschlossen sind, sind in vielfältiger Form bekannt und umfassen zumeist die
Phasenanschnittschaltung, durch welche sich der Zündwinkel bei der dem Verbraucher zugeführten elektrischen
Wechselgröße in gewünschter Weise verstellen läßt, wodurch die zugeführte Leistung geregelt werden
kann.
Bekannt sind solche Phasenanschnittsteuerungen beispielsweise aus der DE 33 03 126 C2, die eine Vorrichtung
zur Einschaltstrombegrenzung bei einer mit einer Phasenanschnittsteuerschaltung versehenen
Motorsteuerung für den Antriebsmotor eines Staubsaugers
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betrifft, sowie beispielsweise aus der DE 43 27 070 Cl,
in welcher eine Vorrichtung zur Regelung der Leistungsaufnahme eines Staubsaugers beschrieben ist, bei
welcher über eine Phasenanschnittschaltung die dem den Staubsauger antreibenden Elektromotor zugeführte
Wechselspannung auf einen solchen Wert geregelt wird, daß dieser dem Effektivwert der Motorspannung entspricht.
Die dabei jeweils verwendeten Phasenanschnitt-Steuerschaltungen enthalten üblicherweise einen Triac,
der in Reihe mit dem elektrischen Verbraucher, in diesem Falle also Elektromotor, ans Netz geschaltet ist
und den Elektromotor mit einer lückenden (Sinus)Spannung versorgt, je nach gewünschter Leistung.
Geht man von einer aus diskreten Bauelementen aufgebauten Schaltung für den Phasenanschnitt aus, wobei hier
allerdings beliebig hoch integrierte Realisierungsmöglichkeiten bis zur reinen Mikroprozessorsteuerung
denkbar und möglich sind, dann umfaßt die Phasenanschnittsteuerung im Ansteuerkreis für den Triac einen
üblicherweise als Potentiometer oder Trimmer einstellbaren Widerstand sowie einen Ladekondensator zur
Zündung des Triacs je nach eingestelltem Widerstand, so daß durch entsprechende Verschiebung des Zündwinkels
praktisch beliebige Zwischenleistungen bis zum VoIlwinkel auf Wunsch abrufbar sind.
Speziell bei Elektrohandgeräten ist es erwünscht, die elektrische Steuerung für den gesamten Funktionsablauf
im Gerät, also Einschaltfunktion sowie gesteuerte Stromzuführung über die Phasenanschnittsteuerschaltung
möglichst platzsparend und kompakt innerhalb des Geräts und von außen durch entsprechende Betätigungsgriffe,
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Schalter, Hebel oder Drücker zugänglich so anzuordnen, daß der Betrieb des jeweiligen Elektrowerkzeugs,
beispielsweise wenn dieses handgeführt ist, mit der gleichen Hand, die einen häufig pistolengriffartig
ausgebildeten Teil des Gerätes umfaßt, auch geregelt werden kann, indem beispielsweise der Zeige- oder
Mittelfinger einen Drückerschalter oder Drückerhebel betätigt.
Diese Drückerschalter sind daher üblicherweise so ausgeführt, daß sie auf einem ersten Teilweg unmittelbar
nach Betätigung einen gesonderten Netzschalter innerhalb des Geräts betätigen, so daß der elektrische
Bereich des Geräts mit Spannung versorgt wird, wobei dann auf dem weiteren Betätigungsweg eine sogenannte
Gasgebefunktion realisiert werden kann, die in geeigneter
Weise der Verschiebung eines Potentiometers &ogr;. dgl. im Steuerkreis für den Triac dient, so daß
dieser durch Verlegung seines Zündzeitpunktes mehr oder weniger aufgesteuert wird.
Ein solcher die Einschaltfunktion in Verbindung mit einem äußeren Druckschalter, Triggerschalter oder
sonstigem Schiebehebel realisierender Netzschalter ist, da er das gesamte Gerät, gegebenenfalls auch bei voller
Drehzahl vom Netz zu trennen hat, entsprechend kräftig für das Schalten und Führen hoher Ströme ausgelegt und
daher kostspielig, aund ist als gesondertes Bauteil mit eigenem Gehäuse an beliebiger Stelle im Gerät oder auch
im Bereich der die Phasenanschnittsteuerung lagernden Platine angeordnet.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Einschaltfunktion für solche Elektrogeräte, die von
einer Phasenanschnitt-Steuerschaltung gesteuert mit Strom versorgt werden, entscheidend zu vereinfachen und
insbesondere die Kosten für den stets vorhandenen Schalter für die Stromversorgung entscheidend zu
reduzieren.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst diese Aufgabe mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 und hat den Vorteil, daß der vorgesehene Schalter für die gesamte Einschaltfunktion
des Geräts aus dem Netzbereich herausgenommen und in den Ansteuerbereich für den Triac der stets vorhandenen
Phasenanschnitt-Steuerschaltung verlegt ist, wo der Schalter nur mit drastisch reduzierten Strömen
belastet wird und daher hinsichtlich Struktur, verwendeter Materialien, seiner Lagerung und Grundfunktionen
einen erheblich geringeren Aufwand erforderlich macht. Ein solcher Schalter ist daher kostengünstig
herzustellen und kann mit Vorteil unmittelbar auf der Platine gelagert werden, die auch die sonstigen
elektrischen Schaltungselemente, beispielsweise für die Phasenanschnitt-Steuerschaltung trägt.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Schalterkomponenten (beweglicher Schalthebel und
Gegenkontakt) direkt auf der Platine, die insofern eine Art Trägergehäuse für den Schalter bildet, gelagert
werden können, wobei diese Schalterteile unmittelbar mechanisch mit der Platine verbunden sind und ferner
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die Gelegenheit wahrnehmen, auch für ihre elektrische Kontaktierung die durch die Platine gebotenen Möglichkeiten
auszunutzen, nämlich die Verbindung dieser Schalterkomponenten direkt mit den Leiterbahnen auf der
Platine.
So ist es möglich, den Schalter in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als einfache, entsprechend
abgebogene Metallzunge in Form eines einfachen Blechstanzteils herzustellen, wobei die Schalterbetätigung
problemlos dadurch erfolgen kann, daß ein externes Betätigungsglied, welches am Gerätegehäuse von außen
zugänglich ist, über den Bereich der Platine geführt ist, auf welcher sich der Schalter befindet, so daß die
Metallzunge von dem Betätigungsglied bei dessen eigener Bewegung eine Bewegung relativ zur Platine erfährt, die
zur Kontaktgabe ausgenutzt werden kann. Die den Schalter hauptsächlich bildende Metallzunge ist in
diesem Falle einseitig auf der Platine gelagert und kann vom Betätigungsteil bei dessen Verscheibung
entsprechend auf einen Kontaktpunkt auf der Platine rückgebogen werden, wobei dieser Kontaktpunkt den
einzigen weiteren Bestandteil des Schalters bildet.
Insofern stellt die Platine, da sie die Lagerung der Schalterkomponenten übernimmt, gleichzeitig auch das
Schaltergehäuse dar und dient vorzugsweise gleichzeitig auch noch der Lagerung für das Betätigungselement,
welches in an sich beliebiger Weise jedenfalls so ausgebildet ist, daß die von der Bedienungsperson auf
den äußeren Endbereich des Betätigungselementes ausgeübte Druckbewegung umgesetzt wird in eine Bewegung
der Metallzunge in Richtung auf den Kontaktpunkt zu
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dessen Kontaktierung und damit Einschaltung des Gate-Stroms
zum Triac und Anlaufen des Geräts.
Die Lagerung für das Betätigungselement auf der Platine kann durch beidseitig des Betätigungselements auf der
Platine angeordnete Lager/Gleitblöcke erfolgen, längs welcher das Betätigungselement etwa in Schienen- oder
Nutführungen gleitet, wobei die Metallzunge über einen hochgebogenen Endbereich verfügen kann, der beim
Überlaufen durch eine Nocke vom Betätigungselement nach unten, jedenfalls in Richtung auf die Platine und auf
den Kontaktpunkt gedrückt wird, so daß es zu einer Kontaktgabe zwischen der Metallzunge und dem Kontaktpunkt
kommt. Es fließt dann der geringe Gate-Strom, der bei einem praktischen Ausführungsbeispiel etwa
zwischen 50 bis 100 mA liegen kann, verglichen mit dem sonst bei solchen eine Einschaltfunktion für ein
Elektrogerät realisierenden Schaltern fließenden Strom von von bis zu 5 A oder mehr, gegebenenfalls sogar noch
sehr viel mehr, wenn gehackter Gleichstrom bei einem akkugespeisten Niederspannungsgerät geschaltet werden
muß.
Ein weiterer Vorteil einer Ausgestaltung der Erfindung
liegt darin, daß sowohl der Schalter für den Gate-Strom als auch das Einstellpotentiometer für die Zündwinkelvorgabe
der Phasenanschnitt-Steuerschaltung auf der gleichen Platine angeordnet sind, so daß es möglich
ist, durch entsprechende kinematische Elemente oder einer entsprechend gleichsinnigen Anordnung der
Betätigungsteile für Schalter und Potentiometer für die Phasenanschnittsteuerung dafür zu sorgen, daß das
Betätigungselement zunächst den Schalter betätigt und
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den Triac einschaltet und anschließend in Verlängerung seiner Bewegungsrichtung das Potentiometer entsprechend
verstellt, so daß durch entsprechende Verlegung des Triggerzeitpunkts für den Triac die Motorleistung den
Wünschen angepaßt, nämlich gesteigert oder auch verringert werden kann. Die Verringerung der Motorleistung
über einen unteren Schwellwert hinaus führt dann wieder zur Abschaltung, nämlich Öffnen des Schalters
für den Gate-Strom des Triacs, wenn die Schalt zunge vom Betätigungselement freigegeben wird und sich rückfedernd
in ihre kontaktfreie Ausgangsposition begibt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen und Merkmale sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
und Verbesserungen der Erfindung möglich.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung in Draufsicht eine mögliche Platinenform mit auf ihr gelagerten Schaltungselementen einschließlich einer Metallzunge für die Realisierung der Einschaltfunktion, zusammen mit weiteren Baukomponenten;
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung in Draufsicht eine mögliche Platinenform mit auf ihr gelagerten Schaltungselementen einschließlich einer Metallzunge für die Realisierung der Einschaltfunktion, zusammen mit weiteren Baukomponenten;
Fig. 2 in stark vergrößerter Ausschnittdarstellung in Seitenansicht eine mögliche Ausführungsform
der Lagerung der Metal !zunge auf der Platine in Verbindung mit einer möglichen
Betätigung, also Bewirkung einer Kontaktgabe
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der Metallzunge durch Verschieben eines Betätigungselements;
Fig. 3 in einer Ansicht von hinten die Metallzunge als Hauptbestandteil des Schalters mit
unteren Fortsätzen zur Befestigung auf der Platine und gleichzeitigen Kontaktierung von
Platinen-Leiterbahnen und
Fig. 4 ein mögliches Schaltungsbeispiel für eine Phasenanschnitt-Steuerschaltung von grundsätzlich
bekanntem Aufbau, jedoch mit Anordnung des Schalters im Steuerkreis für den Triac.
In Fig. 1 ist eine Platine 10 gezeigt, die nach Form und Abmessungen grundsätzlich beliebig gestaltbar ist
und elektrische Schaltungskomponenten lagert, auf die im einzelnen nicht eingegangen zu werden braucht, da
diese Bestandteile von für sich gesehen bekannten Phasenanschnitt-Steuerschaltungen für Elektrogeräte
u.dgl. sein können. Auf der Platine ist ein elektrisch leitendes, federndes Metallstück direkt gelagert,
welches im folgenden als Metallzunge 11 bezeichnet wird und Bestandteil eines Schalters Sl ist, dessen Aufbau
sich durch das Vorhandensein eines ebenfalls elektrisch leitenden und daher bevorzugt metallischen Kontaktpunktes
12 vervollständigt. Metallzunge 11 und Kontaktpunkt 12 sind unmittelbar von der Platine 10 gelagert, wie
auch der seitlichen Ansicht der Fig. 2 entnommen werden kann, so daß die Platine Gehäusebestandteil des
Schalters Sl ist, wobei die Metallzunge, die beispiels-
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weise aus einer geeigneten elastisch federnden Kupferoder Messinglegierung bestehen kann, eine längliche
Erstreckung aufweist und mit einem Endbereich an der Platine 10 gelagert ist, während das andere Ende frei
auskragend einen Abstand zur Platine und damit auch zum Kontaktpunkt 12 einhält, so daß der so gebildete
Schalter Sl offen ist, wie in Fig. 2 in durchgezogener Linienführung auch gezeigt.
Im einzelnen kann die Metallzunge 11 so ausgebildet sein, daß vom Kontaktpunkt 12 und sich oberhalb dessen
erstreckend ausgehend zunächst ein im Abstand zu diesem Kontaktpunkt und zur Platine gehaltenes längeres
Teilstück vorgesehen ist, welches anschließend schräg nach unten in Richtung auf die Platine abgebogen ist,
sich längs der Platine wieder um eine kürzere Teilstrecke erstreckt und dann die Platine mit einem oder
zwei abgebogenen Beinchen 11a, 11b durchbricht, so daß die Endbereiche der Beinchen 11a, 11b auf der Leiterplattenseite
der Platine - in Fig. 1 ist die Bestükungsseite in Draufsicht erkennbar - nach dem Durchstecken
zu Tage treten, wo sie mit einer oder mehreren Leiterbahnen verbunden werden, und zwar durch einen
entsprechenden Lötvorgang, beispielsweise Tauchlöten, was gleichzeitig eine sichere Fixierung der gesamten
Metallzunge zur Folge hat.
In gleicher Weise ist der Kontaktpunkt 12, beispielsweise als kleiner Niet mit abgerundetem Kopf nach oben
weisend ausgebildet, auf der Leiterbahnseite mit weiteren Leiterbahnen etwa durch Tauchlöten verbunden.
Ein solchermaßen gebildeter Schalter von einfacher Form
kann und braucht keine hohen Ströme zu führen, da er,
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wie eingangs schon erwähnt, lediglich im Ansteuerkreis des Triacs angeordnet ist und somit dessen Gate-Strom
schaltet, was dann allerdings zur Durchsteuerung des Triacs TC (siehe Fig. 4) führt und damit zur Anschaltung
der Last, die als Widerstand RL (alternativ) oder als Motor in Fig. 4 gezeigt ist, an die Netzanschlußklemmen
Nl, M2.
In diesem Zusammenhang kann gleich darauf hingewiesen werden, daß der Schalter Sl im Steuerkreis für den
Triac TC bevorzugt in Reihe mit dem RC-Glied für die
Zeitverzögerung der Triggerimpulse für den Triac liegt, d.h. in Reihe mit dem Potentiometer Pl und dem Kondensator
C, von deren Verbindungspunkt über einen Diac Dl und einen weiteren Reihenwiderstand Rl die Zuführung
der Triggerimpulse zum Gate des Triacs TC vorgenommen
wird. Es ist aber auch möglich, den Schalter als Sl' direkt in die Ansteuerleitung zum Gate, die vom
Verbindungspunkt des Kondensators C mit dem Potentiometer Pl abzweigt, zu legen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist noch darin zu sehen, daß auch das Betätigungselement für die
Schalterbewegung, welches in Fig. 2 mit 14 bezeichnet ist, zweckmäßigerweise ebenfalls an der Platine 10
gelagert, jedenfalls gleitverschieblich gehalten ist, so daß eine entsprechende Ausrichtung auf die Metallzunge
11 und somit auf die Betätigung des Schalters Sl, Sl' erzielt werden kann. Das Betätigungselement kann
über eine der Form des Schalters angepaßte Nockengleitstrecke 14a verfügen, die bei linearer Querbewegung des
Betätigungselements in Richtung des Pfeils A (Fig. 2), also längs der Oberfläche der Platine 10, auf die
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mittlere Abschrägung lic der Metallzunge 11 auftrifft
und deren vorderen Teil längs der Richtung des Pfeils B (Fig. 2) nach unten drückt, so daß, wie die gestrichelte
Linienführung zeigt, zwischen der Metallzunge und dem Kontaktpunkt 12 eine Kontaktgabe erfolgt, was
gleichzeitig eine Kontaktverbindung zwischen den mit diesen beiden Anschlußpunkten verlöteten Leiterbahnen
der Platine bedeutet, so daß der Schalter Sl, Sl' im Schaltbild der Fig. 4 geschlossen ist.
Zur Führung des Betätigungselements 14 längs der Platine 10 können beidseitig der Schalterzunge Führungsblöcke
15a, 15b vorgesehen sein, die in der Zeichnung nur schematisch angedeutet sind und das
Betätigungselement beispielsweise mittels Nutgleitführungen halten. Die Schaltbewegung des Betätigungselements
erfolgt dann durch einen geeigneten Drückerschalter, Drückerknopf oder Triggerhebel von außerhalb
des Geräts, so daß sich ein rückwärtiger Teil des Bedienungselements 14a durch eine entsprechende
Gerätegehäuseöffnung nach außen erstreckt, an welcher ein Finger eines Benutzers angreift. Gleichzeitig ist
es möglich, auf der Platine angeordnete Potentiometer o.dgl. so zu legen, daß das Betätigungselement 14 auch
die Verstellung des Potentiometers übernimmt - da hier beliebige Ausbildungsformen, je nach Anwendungszweck,
Form der Platine und verwendetem Potentiometer (Linearpotentiomater oder Drehpotentiometer) möglich sind, die
insofern innerhalb fachmännischen Rahmens liegen, braucht auf solche Ausgestaltungen nicht weiter
eingegangen zu werden.
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Sinnvollerweise wirkt auf das Betätigungselement 14 eine Rückstellfeder ein, die dieses bei Freigabe durch
den Finger des Benutzers, also jedenfalls nach Wegnahme des Betatigungsdrucks in eine Ausgangsposition zurückführt,
so daß sich auch die Metallzunge in ihre ursprüngliche Ausgangsposition oberhalb des Kontaktpunktes
12 begeben kann, der Schalter wieder trennt und das Gerät durch Sperren des Triacs abgestellt wird. Es
fließt dann kein weiterer Strom durch die Last.
Claims (1)
- 3075G/ot/wi 1402.05.1997Herr Gerhard Kurz,IndustriestraSe, 75382 AlthenqstettSchutzansprüche1. Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von Elektrogeräten einschließlich Einschaltfunktion, insbesondere von Elektrohandgeraten mit zugeordneter Phasenanschnitt-Steuerschaltung, bei der in Reihe mit dem Verbraucher ein in beiden Richtungen der Versorgungswechselspannung schaltendes elektrisches Schaltungselement (Triac) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daßa) auf der die Schaltung lagernden Platine (10) eine die Einschaltfunktion realisierende federnde Metallzunge (11) befestigt ist, daßb) das andere von der Platine abstehende Ende der Metallzunge (11) im Kontaktwegbereich eines ebenfalls auf der Platine (10) befestigten Kontaktpunktes (12) angeordnet ist, daßc) beide mechanischen Lagerverbindungen von Metallzunge (11) und Kontaktpunkt (12) auf der Platine gleichzeitig elektrische Kontaktierungen bilden mit üblichen Leiterbahnen auf der Platinenrückseite, wobei4. ·♦·3075G/ot/wi 1502.05.1997d) diese Kontaktierungen zu Anschlußpunkten im Ansteuerkreis des den Stromfluß durch die Last (M, RL) steuernden Triacs (TC) der Phasenanschnitt-Steuerschaltung führen derart, daß die durch eine Bewegung der Metallzunge hervorgerufene Kontaktgabe die Last über den nunmehr durchgeschalteten Triac je nach Einstellung mit entsprechend hohen Strömen versorgt bei gleichzeitig sehr geringem Stromfluß über den im Triac-Ansteuerkreis liegenden Schalter (Sl) aus Metallzunge (11) und Kontaktpunkt (12).2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltzunge (mit Vorsprüngen) so im Verschiebeweg eines Betätigungselements (14) angeordnet ist, daß eine Verschiebebewegung des Betätigungselements (14) eine Kontaktierung des Metall zungenendes mit dem Kontaktpunkt (12) bewirkt, wobei das Betätigungselement (14) ebenfalls auf der Platine (10) gelagert, mindestens jedoch in seinem Bewegungsablauf zur MetallZungenbetätigung auf der Platine geführt ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Metallzunge (11) des Schalters (Sl) auf der Platine von ihrem einen gelagerten Ende ausgehend federnd nach oben im Abstand zur Platine verlaufend abgebogen ist und daß das von der Platine ebenfalls gelagerte Betätigungselement (14) eine der Abbiegung entsprechende nockenartige Laufbahn aufweist derart, daß bei einer Relatiwerschiebung von Betätigungs-• ·3075G/ot/wi 1602.05.1997element (14) zu Metallzunge (11) bei Ausübung eines Einschaltbetätigungsdrucks durch den Benutzer der abgebogene Teil (lic) der Metallzunge (11) vom Betätigungselement (14) überlaufen wird und daraufhin der andere äußere Endbereich der Metal1-zunge den Kontaktpunkt (12) kontaktiert.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Triggerzeitpunkt des Triacs über ein RC-Glied bestimmendes Potentiometer im Ansteuerkreis auf der Platine(10) so gelagert ist, daß es eine gleichzeitige (weitere) Verstellung über das bewegliche Betätigungselement (14) erfährt, nachdem dieses zunächst die Kontaktgabe des Schalters (Sl) veranlaßt hat.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Metallzunge(11) und Kontaktpunkt (12) bestehende Schalter auf der Platine in Reihe mit dem RC-Glied (Pl, C) im Ansteuerkreis des Triacs (TC) oder in der Leitung vom Verbindungspunkt des RC-Gliedes zum Gate des Triacs (TC) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29707901U DE29707901U1 (de) | 1997-05-05 | 1997-05-05 | Vorrichtung zur gesteuerten Stromversorgung von Elektrogeräten |
| US09/073,119 US5869954A (en) | 1997-05-05 | 1998-05-05 | Apparatus for the controlled supply of current to an electrical device |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0987724A3 (de) * | 1998-09-17 | 2000-11-22 | Atlas Copco Electric Tools GmbH | Handgeführtes Werkzeug |
-
1997
- 1997-05-05 DE DE29707901U patent/DE29707901U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0987724A3 (de) * | 1998-09-17 | 2000-11-22 | Atlas Copco Electric Tools GmbH | Handgeführtes Werkzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970828 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000705 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050617 |
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| R071 | Expiry of right |