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DE29707765U1 - Haarbehandlungsmittel - Google Patents

Haarbehandlungsmittel

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DE29707765U1
DE29707765U1 DE29707765U DE29707765U DE29707765U1 DE 29707765 U1 DE29707765 U1 DE 29707765U1 DE 29707765 U DE29707765 U DE 29707765U DE 29707765 U DE29707765 U DE 29707765U DE 29707765 U1 DE29707765 U1 DE 29707765U1
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DE
Germany
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hair treatment
water
organopolysiloxane
treatment agent
agent according
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DE29707765U
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Kao Germany GmbH
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Goldwell AG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/12Preparations containing hair conditioners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/84Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds obtained by reactions otherwise than those involving only carbon-carbon unsaturated bonds
    • A61K8/89Polysiloxanes
    • A61K8/896Polysiloxanes containing atoms other than silicon, carbon, oxygen and hydrogen, e.g. dimethicone copolyol phosphate
    • A61K8/898Polysiloxanes containing atoms other than silicon, carbon, oxygen and hydrogen, e.g. dimethicone copolyol phosphate containing nitrogen, e.g. amodimethicone, trimethyl silyl amodimethicone or dimethicone propyl PG-betaine
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

• ·
Haarbehandlungsmittel
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haarbehandlungsmittel, insbesondere eine Haarstyling-Zusammensetzung in Form eines Pumpsprays, mit konditionierenden Eigenschaften, das dem Haar insbesondere eine verbesserte Kämmbarkeit verleiht sowie einen angenehmen Griff und ein natürliches Aussehen bewirkt.
Haarkonditionierende Mittel, die die verschiedensten Wirkstoffe enthalten, sind seit langem bekannt und werden in der Praxis intensiv genutzt. Bevorzugte Wirkstoffe sind dabei insbesondere Polymere, vor allem anionische und/oder kationische Polymere, die auf das Haar aufziehen und dort einen konditionierenden Effekt ausüben.
Eine wesentliche Verbesserung der Wirksamkeit solcher haarkonditionierender Mittel wird durch die in der EP-A 640 643 beschriebenen Organopolysiloxane, insbesondere quaternierte Aminoalkyldimethylpolysiloxan/Polyethyloxazolin-Copolymere, erreicht. Hierdurch wird insbesondere die Elastizität des Haares signifikant verbessert.
Es wurde nun gefunden, daß die Wirkung dieser Haarbehandlungsmittel optimiert werden kann, wenn man ihnen 0,1 bis 20 Gew-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung, mindestens ein wasserlösliches bzw. wasserdispergierbares Organopolysiloxan-Polymer, das über eine
Alkylengruppe mit einem Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatom mit einem PoIy(N-Acylalkylenimin)
verbunden ist, das durch wiederkehrende Einheiten der Formel
O = C-R
• ·
-2-
repräsentiert ist, wobei R H oder eine Ci-Cs-Alkylgruppe darstellt und &eegr; 2 oder 3 bedeutet, und das Gewichtsverhältnis von Organopolysiloxan-Segment(a) und Poly-(N-Acylalkylenimin)-Segment(b) im Makromolekül zwischen 5 zu 95 und 40 zu 60 liegt, in einem wäßrigen Trägermaterial einsetzt, das weniger als 1 Gew.-% eines Ci-Cs-Alkanols enthält.
Bei einem höheren Verhältnis zugunsten von (a) wird die Wasserlöslichkeit bzw. -dispergierbarkeit des Organopolysiloxan-Polymers so verringert, daß brauchbare Haarbehandlungsprodukte auf wäßriger Basis nicht mehr hergestellt werden können, und deshalb erhebliche Mengen niederer Ci-C3-Alkanole mit den bekannt negativen Wirkungen zugesetzt werden müssen.
Durch die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden die für den Verbraucher wahrnehmbaren Wirkungen wie Kämmbarkeit, Griff und natürlicher Glanz des Haares nach kurzen Einwirkzeiten wesentlich verstärkt.
Geeignete Organopolysiloxan-Polymere sind beispielsweise Aminoalkyl-, insbesondere Aminoalkyldimethylpolysiloxan/Polyethyloxazolin-Copolymerisate der Formel
CH3
SiO-
(CH2)
2'X
CH3
-SiO-
CH,
(a)
CH3
H2N0
&ggr;&bgr;
CH-CH-N
C=O
C2H,
A-18/97 -3-
worin m eine ganze Zahl von 100 bis 400, &eegr; eine Zahl von 1 bis 300, &khgr; eine Zahl zwischen 1 und 5, vorzugsweise 3, und y eine Zahl von 1 bis 3 bedeuten, R Wasserstoff oder eine Ci-C3-Alkylgruppe, wobei das durchschnittliche Molekulargewicht 10 000 bis 500 000, vorzugsweise 20 000 bis 200 000 Dalton beträgt, und Y" ein Anion darstellen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Heteroatom um ein Stickstoffatom.
Die Art der als Ausgangspunkt zum Einsatz gelangenden Organopolysiloxane ist variabel. Geeignete Produkte sind bekannt und können in den Seitenketten substituiert sein, beispielsweise mit Amino-und Hydroxygruppen
Die Herstellung der erfindungsgemäß zum Einsatz gelangenden Organopolysiloxan/Poly-(N-acylaIkylenium)-CopoIymerisate ist in der bereits erwähnten EP-A 640 643 grundsätzlich und in der japanischen Patentanmeldung Nr. 09-051440 im Detail beschrieben und erfolgt entsprechend dem folgenden Schema:
(C2Hg)2SO4
C2H5
C2H5-(NCH2CH2)- N^Q/O C2H5SO4 -
x-1 T : O O2H5
C2H5
CH3 CH3 CH3
H3C — SiO(SiO ) — (SiO)— Si— CH3
m &eegr;
CH3 CH3
CH3
CH2CH2CH2NH2
A-18/97 -4-
CH3?3
_ SiO (SiO )m(Si0 )&eegr;— Si — CH3
CH3 CH3
CH3
CH2CH2CH2NH2 — ( CH2CH2N ) —C2H5
C2H5SO4 9 ° " C
C2H5
Das Anion Y "der allgemeinen Formel kann selbstverständlich auch ein anderes als das Ethylsulfat-Anion des obengenannten Beispiels sein, d.h. die Quaternierung kann auch mit Methylchlorid, Dimethylsulfat, Benzylchlorid, Dodecylbromid etc. erfolgen.
Ein besonders bevorzugtes Copolymerisat der dargestellten Art weist ein Gesamtmolekulargewicht von etwa 10 000 bis etwa 500 000, vorzugsweise etwa 20 000 bis etwa 200 000, auf. Wesentlich ist, daß das Gewichtsverhältnis des Polysiloxan-Segments (a) zum PoIy-(N-acylalkylenimin)-Segment (b) zwischen 5 zu 95 und 40 zu 60, insbesondere 20 zu 80 bis 40 zu 60, liegt.
Der Anteil der Copolymerisate in den erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmitteln liegt bei etwa 0,1 bis 1.0, vorzugsweise 0,25 bis 7,5, insbesondere 0,5 bis 5 Gew.-% der Zusammensetzung.
Besonders geeignete Organopolysiloxan-Copolymerisate nach der japanischen Patentanmeldung Nr. 09-051 440 sind solche der Formeln
^- cn, „
(CH2)3 CH3
®NH C2H5OSO3 0 ... .. . _
2 5 (Verbindung I
I (b)
C=O
C2H5
(x8/x9/xio=l/82/75)
wobei das Gewichtsverhältnis der Segmente (a) zu (b) 39,7 : 60,3 und das Molgewicht etwa
000 beträgt,
CH3 CH3
I I
-6-SK%f SiO)^-CH3 (a)
(CH2X CH3
0NH2 C2H5OSO3 (Verbindung II
I
(CH2CH2N^3-C2H5
C=O <b>
I C2H5
(xu/xi2/xi3=l/33/47) mit einem Gewichtsverhältnis von (a) zu (b) von 29,7 : 70,3, (Molgewicht etwa 105 000) und
-6-
CH3 CH3 CH
I I I
CH3-(Si0^r4Si0hr^Si0^CH3 (a)
(CH2) CH3 (CH2)3
j I (Verbindung IU
©NH2 QHpScf
(CH2CH2N)-C2H5 (b)
I c=o
C2H5
/X6/X7=3/165/150/2) mit einem Gewichtsverhältnis von (a) zu (b) von 39,8 : 60,2. Das Molgewicht liegt bei etwa 154 000.
Der erfindungsgemäßen wäßrigen Haarbehandlungsmittel können weitere, an sich bekannte wasserdispergierbare bzw. wasserlösliche Polymere wie nichtionische Polymere, vorzugsweise ein wasserdispergierbares bzw. wasserlösliches Vinylpyrrolidon-Polymer wie ein Vinylpyrrolidon-Homopolymer oder ein -Copolymensat, insbesondere mit Vinylacetat, sein, vorausgesetzt, daß das Kriterium der Wasserlöslichkeit bzw. dispergierbarkeit erhalten bleibt.
Geeignete Vinylpyrrolidon-Polymere sind z.B. die unter dem Handelsnamen "Luviskol®" bekannten Produkte, beispielsweise die Homopolymerisate "Luviskol® K 30, K 60 und K 90" sowie die wasserlöslichen bzw. dispergierbaren Copolymerisate aus Vinylpyrrolidon und Vinylacetat, die unter dem Handelsnamen "Luviskol® VA 55 bzw. VA 64" von der BASF AG vertrieben werden.
Weitere geeignete nichtionische Polymere sind Vinylpyrrolidon/Vinylacetat/Vinylpropionat-Copolymere wie "Luviskol® VAP 343®", Vinylpyrrolidon/iMethjAcrylsäureester-Copolymere sowie Chitosan-Derivate.
Ihr Anteil in den erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmitteln liegt zwischen etwa 0,25 und etwa 10,0, vorzugsweise 0,5 und 7,5, insbesondere etwa 1 bis 2,5 und 5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung des Mittels.
Eine große Variationsbreite besteht auch bei den kationischen, anionischen und/oder amphoteren Polymeren, die in einer Menge zwischen etwa 0,1 und etwa 7,5 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,25 bis 5, insbesondere etwa 0,50 bis 7,5 Gew.-%, je nach Charakter des Polymeren, enthalten sind:
Kationische Polymere sind neben den altbekannten quaternären Cellulosederivaten des Typs "Polymer® JR" insbesondere quaternisierte Homo- und Copolymere des Dimethyldiallylammoniumchlorids, wie sie unter dem Handelsnamen "Merquat®" im Handel sind, quaternäre Vinylpyrrolidon-Copolymere, insbesondere mit Dialkylaminoalkyl-(meth)acrylaten, wie sie unter dem Namen "Gafquat®" bekannt sind, Copolymerisate aus Vinylpyrrolidon und Vinylimidazoliniummethochlorid, die unter dem Handelsnamen "Luviquat®" angeboten werden, Polyamino-Polyamid-Derivate, beispielsweise Copolymere von Adipinsäure-Dimethylaminohydroxypropyldiethylentriamin, wie sie unter dem Namen "Cartaretine® F" vertrieben werden, sowie auch bisquaternäre langkettige Ammoniumverbindungen der in der US-PS 4 157 388 beschriebenen Harnstoff-Struktur, die unter dem Handelsnamen "Mirapol A 15" im Handel sind.
Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auch auf die in den DE-OSen 25 21 960, 28 11 010, 30 44 738 und 32 17 059 genannten kationaktiven Polymeren sowie die in der EP-A 337 auf den Seiten 3 bis 7 beschriebenen Produkte.
Es können auch Mischungen verschiedener kationischer Polymerer eingesetzt werden. Der bevorzugte Anteil eines solchen kationischen Polymeren liegt bei 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,25 bis 2,5, insbesondere 0,5 bis 1,5 Gew.-% des Mittels.
AIs amphotere Polymere, die zum Einsatz gelangen können, seien insbesondere Copolymerisate aus N-Octylacrylamid, (Meth)Acrylsäure und tert.-Butylaminoethylmethacrylat vom Typ "Amphomer®"; Copolymerisate aus Methacryloylethylbetain und Alkylmethacrylaten vom Typ "Yukaformer®", z. B. das Butylmethacrylat-Copolymere "Yukaformer® Am75"; Copolymerisate aus Carboxylgruppen und Sulfongruppen enthaltenden Monomeren, &zgr;. &Bgr;. (Meth)Acrylsäure und Itaconsäure, mit basische Gruppen, insbesondere Aminogruppen enthaltenden Monomeren wie Mono- bzw. Dialkylaminoalkyl(meth)acrylaten bzw. Mono- bzw. Dialkylaminoalkyl(meth)acrylamiden; Copolymere aus N-Octylacrylamid, Methylmethacrylat, Hydroxypropylmethacrylat, N-tert.-Butylaminoethylmethacrylat und Acrylsäure sowie die aus der US-A 3,927,199 bekannten Copolymeren genannt.
Die Menge entspricht in etwa derjenigen des kationischen Polymers.
Besonders geeignete anionische Polymere, deren Menge bei etwa 0,1 und etwa 10, insbesondere etwa 0,25 bis etwa 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung des Mittels liegt, sind Vinylalkylether-, insbesondere Methylvinylether/Maleinsäure-Copolymere, die durch Hydrolyse von Vinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymeren entstehen und unter der Handelsbezeichnung "Gantrez® AN oder ES" vertrieben werden. Diese Polymeren können auch teilverestert sein, beispielsweise "Gantrez® ES 225", der Ethylester eines Ethylvinylethers/Maleinsäure-Copolymers, oder der Butyl- oder Isobutylester desselben.
Weitere geeignete anionische Polymere sind insbesondere Vinylacetat/Crotonsäure- oder Vinylacetat/Vinylneodecanoat/Crotonsäure-Copolymere des Typs "Resyn®"; Natriumacrylat/Vinylalkohol-Copolymere des Typs "Hydagen® F", Natriumpolystyrolsulfonat, z.B. "Flexan® 130"; Ethylacrylat/Acrylsäure/N-tert.-Butylacrylamid-Copolymere des Typs "Ultrahold®"; Vinylpyrrolidon/Vinylacetat/Itaconsäure-Copolymere, Acrylsäure/Acrylamid-Copolymere bzw. Natriumsalze derselben vom Typ "Reten®"; etc.
A-18/97 -9-
Polymergemische können im Rahmen ihrer Verträglichkeit verwendet werden.
Selbstverständlich können in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen alle in haarkonditionierenden Mitteln üblichen und bekannten Stoffe mitverwendet werden, vorausgesetzt, daß sie mit den essentiellen Wirkstoffen nicht interferieren. Solche Stoffe sind beispielsweise oberflächenaktive Mittel, Verdickungsmittel, Perlglanz gebende Mittel, Farbstoffe, Riechstoffe, Konservierungsmittel, etc.
Die erfindungsgemäßen Mittel können als wäßrige Lösungen, Dispersionen, bzw. Emulsionen, Gele oder Schaumaerosole konfektioniert sein; sie liegen jedoch vorzugsweise als Haarsprays, die mit einem Treibmittel abgegeben oder als luftbetriebenes Pumpspray appliziert werden, vor.
Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele von Haarpflegemitteln gegeben, die die Anwendung der Erfindung und deren überlegene Eigenschaften illustrieren sollen.
Beispiel 1 5,0 (Gew.-%)
Pump-Schaumspray
Organopolysiloxan 3,0
(Verbindung I) 2,0
Polyquaternium-46
Vinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymerisat 1,0
(LuviskofVA64) 0,1
C etrimoniumchlorid 0,2
PEG-40-Hydriertes Ricinusöl ad 100,0
Parfüm
Wasser
&bull; · &bull; ·
-10-
Es wurde ein Vergleichsbeispiel IA hergestellt, das identisch war, jedoch ein Organopolysiloxan enthielt, bei dem das Verhältnis von Organopolysiloxan-Segment (a) zum Poly(N-acylalkylenimin-Segment
bei 51 zu 49 lag.
Der Vergleich der Eigenschaften beider Produkte ist in Tabelle 1 aufgelistet.
Tabelle 1
Zusammensetzung nach Beispiel 1 Beispiel IA
Aussehen Transparente Lösung Trübe; unlöslicher
Niederschlag
Stabilität Keine Ausfällungen nach
sechsmonatiger Lagerung bei
400C
Nach einem Tag starke Aus
fällung
Haargefühl nach dem
Aufbringen
Weich Rau, aufgrund der unlöslichen
Ablagerung
Ausbringung Gut, keine Ventilverstopfung Ventilverstopfung nach
mehreren Pumpbetätigungen
Beispiel 2 Pump-Schaumspray
Organopolysiloxan (Verbindung III).
Vinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymerisat (LuviskofVA 64) Decylpolyglucosid(P.G.: 1,5) PEG-40-Hydriertes Ricinusöl Parfüm
Wasser
0,5 (Gew.-%)
2,0
1,0
0,1
0,2
ad 100,0
Das ansonsten identische Vergleichsbeispiel 2A enthielt 0,5 Gew.-% eines Organopolysiloxans, bei dem der Organopolysiloxan-Anteil (a) zum Poly-(N-acylalkyIenimin)-Anteil (b) 88 zu 12
betrug.
-11-
Die Zusammensetzung 2&Agr; war im Gegensatz zur Zusammensetzung 2 instabil, führte zu Ausfällungen und nach mehrfacher Anwendung zu Ventilverstopfungen.
Beispiel 3 15,0 (Gew.-%)
Pump-Haarspray
Organopolysiloxan 2,0
(Verbindung III) 0,1
1,3-Butandiol 0,2
PEG-40-Hydriertes Ricinusöl ad &Igr;&Ogr;&Ogr;,&Oacgr;
Parfüm
Wasser
Es wurde ein stabiles Produkt mit guten haarfestigenden und -konditionierenden Eigenschaften ohne negative Nebenwirkungen erhalten.
Beispiel 4 Styling-Aerosolschaum
Organopolysiloxan 3,0 (Gew.-%) (Verbindung II) ■
Methacrylsäure/Ethylacrylat/tert.-Butylacrylat/ 5,0 Copolymerisat (Luvimer®36D)
2-Amino-2-methyl-l-propanol 1,1
Ceteareth-25 0,3
Laureth-4 0,2
PEG-40-Hydriertes Ricinusöl 0,1
Parfüm 0,2
Propan/Butan-Treibmittelgemisch 10,0 Wasser ad 100,0
Es wurde ein stabiler Styling-Schaum mit guten haarkonditionierenden und -festigenden Eigenschaften erhalten.
Beispiel 5 Haarspray
Organopolysiloxan 1,0 (Gew.-%) (Verbindung I)
N-Octylacrylamid/tert.-Butylaminoethylmethacrylat/ 5,0 Acrylsäure-Copolymerisat (Amphomer®)
2-Amino-2-methyl-l-propanol 1,0
PEG-40-Hydriertes Ricinusöl 0,1
Parfüm 0,2
Dimethylether 33,0
Wasser ad 100,0
Es wurde ein homogenes Aerosol mit guter haarfestigender und -konditionierender Wirkung erhalten.
Beispiel 6 2,0 (Gew.-%)
Haargel
Organopolysiloxan 1,0
(Verbindung III) 1,0
Polyvinylpyrrolidon (Luviskol® K30) 0,4
Polyacrylsäure (Carbomer) 0,1
Natriumhydroxid 0,2
PEG-35-Hydriertes Ricinusöl ad 100,0
Parfüm
Wasser
A-18/97 -13-
Das stabile, transluzente Gel läßt sich gut im Haar verteilen und zeigt eine ausgezeichnete haarkonditionierende und -festigende Wirkung.
Beispiel 7 Haargel
Organopolysiloxan 1,5 (Gew.-%) (Verbindung III)
Oleth-3-phosphat 16,0
Hochviskoses Mineralöl 14,0
Glycerin 0,5
Kaliumhydroxid 1,4
Parfüm 0,2 Wasser ad 100,0
Es wurde ein stabiles, homogenes Frisiergel mit guter Auftragbarkeit und Festigungswirkung erhalten.

Claims (7)

Schutzansprüche
1. Haarbehandlungsmittel auf wäßriger Basis, das weniger als 1 Gew.-% an niederen Alkoholen aufweist, und 0,1 bis 20 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung, mindestens eines wasserlöslichen bzw. wasserdispergierbaren Organopolysiloxans enthält, das über eine ein Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatom enthaltende Alkylengruppe mit einem PoIy(N-acylalkylenimin) verbunden ist, das eine wiederkehrende Struktureinheit
O = C-R
worin R Wasserstoff oder eine Ci-Cs-Alkylgruppe und &eegr; 2 oder 3 bedeuten, aufweist, und das Gewichtverhältnis von Organopolysiloxan-Segmenten (a) und Poly(N-acylaIkylenimin)-Segmenten (b) zwischen 5 zu 95 und 40 zu 60 liegt.
2. Haarbehandlungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Organopolysiloxan-Segmenten (a) zu Poly-(N-acylalkylenimin)-Segmenten (b) zwischen 20 zu 80 und 40 zu 60 liegt.
3. Haarbehandlungsmittel nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserlösliche bzw. wasserdispergierbare Organopolysiloxan ein Molekulargewicht zwischen etwa 10 000 und etwa 500 000 aufweist.
4. Haarbehandlungsmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserlösliche bzw. wasserdispergierbare Organopolysiloxan ein Molekulargewicht zwischen etwa 20 000 und 200 000 aufweist.
·· ·■■·
-2-
5. Haarbehandlungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Heteroatom ein Stickstoffatom ist.
6. Haarbehandlungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es als wäßrige Schaumaerosolzusammensetzung vorliegt.
7. Haarbehandlungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich mindestens ein nichtionisches, anionisches, amphoteres (zwitterionisches) und/oder nichtionisches Polymer enthält.
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