DE29706270U1 - Abstreifer - Google Patents
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Classifications
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Description
Anwaltsakte: HAL 11 Gbm
Beschreibung:
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Abstreifer insbesondere zur Abdichtung
einer Kolbenstange gegenüber einem Hydraulikzylinder mit einem einem höheren Druck zugewandten inneren Ende
und einem dem inneren Ende abgewandten äußeren Ende, das als eine ringförmige Abstreiferlippe ausgebildet ist.
Abstreifer bzw. Schmutzabstreifer sind in Hydraulikzylindern meist primär wirkenden Dichtungen nach außen - zum niedrigeren
Druck hin - vorgelagert. Die Abstreifer haben in Hydraulikzylindern die Aufgabe, die auf der Kolbenstange anhaftenden
Schmutzpartikel abzustreifen. Dies ist erforderlich, weil die Schmutzpartikel sonst über die dem Abstreifer
nach innen vorgelagerte Dichtung in den Innenraum des Zylinders gelangen. Die Folge wäre eine mechanische Beschädigung
der Dichtungen, Führungen und der Oberflächen von Zylindern und Kolbenstangen. Um eine gute schmutzabstreifende Wirkung
zu erzielen, werden Abstreifer verwendet, die sich durch eine hohe Elastizität und Spannkraft auszeichnen. Dabei wird
die Abstreiferlippe mit einer solchen Kraft auf die Oberfläche der Kolbenstange gedruckt, daß der Schmutz zuverlässig
von den empfindlichen Innenteilen des Hydraulikzylinders
ferngehalten wird.
Nachteilig bei den bekannten Abstreifern ist, daß durch relativ
hohe Anpreßdrücke der Schmutz zwar zuverlässig ferngehalten wird, zugleich aber auch der auf der Kolbenstange anhaftende
Ölfilm bzw. Schmierfilm in unerwünschter Weise durch'die Abstreiferlippe abgestreift bzw. unterbrochen
wird. Es bilden sich vor der Abstreiferlippe Ölringe an der Oberfläche der Kolbenstange, die als sichtbare Leckage von
der Kolbenstange abtropfen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die bekannten Abstreifer so zu verbessern, daß trotz guter Abstreif-
Wirkung der Abstreiferlippe gegenüber Schmutz, eine Ölleckage infolge des Abstreifens des Schmierfilmes nach
außen hin vermindert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abstreiferlippe
an ihrer der Kolbenstange benachbarten Abstreiffläche eine Oberflächenstruktur mit erhöhter Rauhigkeit
aufweist.
Durch die erhöhte Rauhigkeit der Abstreiffläche wird vorteilhaft
erreicht, daß die Abstreiffläche eine gewisse Porigkeit aufweist, so daß der Schmierfilm durchgehen kann,
während Schmutzpartikel abgestreift werden. Das Öl kann sich durch die Poren wieder zurück in den Zylinder ziehen. Die
äußere Leckage wird damit zumindest reduziert.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
die Oberflächenstruktur eine Vielzahl nebeneinander liegender kleinster Berge und Täler auf, wobei der Abstand zwischen
zwei Bergspitzen im Mittel mindestens 2/100 mm und die Tiefe eines Tales im Mittel mindestens 5/1000 mm beträgt.
Dadurch wird vorteilhaft eine Oberflächenstruktur geschaffen, die die Reibung gegenüber der Kolbenstange verringert,
den Schmierfilm nicht abreißt und die äußere Leckage stark reduziert.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
beträgt der Abstand zwischen zwei Bergspitzen im Mittel etwa 2/10 mm und die Tiefe eines Tales im Mittel etwa 5/100
mm. Hierdurch kann die äußere Leckage praktisch völlig verhindert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Abstreifer
aus Polyurethan hergestellt. Durch die Verwendung von Polyurethan wird eine hohe Elastizität und Spannkraft- erzielt.
Es können aber auch andere Kunststoffe mit ähnlichen Eigenschaften wie Polyurethan verwendet werden.
Geeignet ist beispielsweise auch Polyester.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die der Kolbenstange benachbarte Abstreiffläche der Abstreiferlippe als ein außerhalb des Hydraulikzylinders anordenbarer
umlaufender Bund ausgebildet. Dadurch wird eine Abkapselung des Einbauraumes erreicht und die normalerweise in diesem
Bereich auftretende Spaltkorrosion vermieden.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist die der Kolbenstange benachbarte Abstreiffläche als eine im wesentlichen innerhalb des Hydraulikzylinders anordenbare
Anlagefläche ausgebildet. Durch die relativ großflächige Abstreiffläche und die Anordnung der Abstreiferlippe
im wesentlichen innerhalb des Hydraulikzylinders kann der Abstreifer auch bei extremen Belastungen eingesetzt werden,
die aus der Umgebung des Hydraulikzylinders auf diesen einwirken.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
wird der Abstreifer in einer Spritzform aus einem elastischen Kunststoffmaterial durch Heißverformung hergestellt.
Die der Abstreiffläche der Abstreiferlippe benachbarte Formfläche
der Spritzform weist eine Oberflächenstruktur mit erhöhter Rauhigkeit auf. Die Oberflächenstruktur ist zum Beispiel
durch ein Sandstrahlverfahren herstellbar. Dadurch, daß die die Abstreiffläche erzeugende Formfläche der Spritzform
die für die Abstreiffläche gewünschte Oberflächenstruktur
aufweist, ist der Abstreifer trotz unterschiedlicher Oberflächenstrukturen in einem Arbeitsgang herstellbar. Die
Abstreiffläche erhält dadurch auf einfache Weise eine Oberflächenstruktur,
die der Struktur einer sandgestrahlten Fläche entspricht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1: Einen Ausriß im Schnitt durch eine Anordnung von Primärdichtung und vorgeschaltetem als
Doppelabstreifer ausgebildeten Abstreifer in einer Führungsbohrung eines Hydraulikzylinders
mit Kolbenstange,
Figur 2: einen vergrößerten Schnitt durch einen als Doppelabstreifer ausgebildeten Abstreifer,
Figur 3: . eine Schnittdarstellung, die als linken Halbschnitt einen Hydraulikzylinder mit Kolbenstange
und als rechten Halbschnitt einen Abstreifer mit außerhalb des Hydraulikzylinders angeordneter
Abstreiffläche zeigt,
Figur 4: eine Schnittdarstellung, die im linken Halbschnitt einen Hydraulikzylinder mit Kolbenstange
und im rechten Halbschnitt einen Abstreifer mit innerhalb des Hydraulikzylinders
liegender Abstreiffläche zeigt und
Figur 5: eine vergrößerte Darstellung eines Rauhigkeitsprofiles einer Oberflächenstruktur.
Ein Abstreifer (1) besteht im wesentlichen aus einem einem
Raum erhöhten Druckes zugewandten inneren Ende (2), einem dem inneren Ende (2) abgewandten äußeren Ende (3) und einem
die beiden Enden (2, 3) mit- einander verbindenden Mittelteil (4). Das äußere Ende (3) wird begrenzt durch eine ringförmige
Abstreiferlippe (6).
Zur Verwendung als Doppelabstreifer (7) ist das innere Ende (2) als ein Nutring (8) mit einer stirnseitigen Nut (9) ausgebildet.
Das äußere Ende (3) kann an seiner einer Mittellinie (5) abgewandten Außenseite (26) eine zum inneren Ende
(2) hin· gerichtete Zusatzlippe (10) aufweisen.
Über die Dimensionierung der Zusatzlippe (10) ist der Anpreßdruck der Abstreiferlippe (6) beeinflußbar. Zur Verminderung
des Anpreßdruckes der Abstreiferlippe kann die Zusatzlippe (10) mit einer umlaufenden Einkerbung (11) versehen
sein. Eine einer Kolbenstange (12) benachbarte Abstreifflache
(13) der Abstreiferlippe (6) ist als außerhalb eines Hydraulikzylinders (14) angeordneter umlaufender Bund (15)
ausgebildet. Die der Kolbenstange (12) benachbarte Abstreif flache
(13') kann aber auch als eine im wesentlichen innerhalb des Hydraulikzylinders (14) angeordnete Anlagefläche
(16) ausgebildet sein.
Die Abstreiffläche (13, 13', 13'') weist eine Oberflächenstruktur
(17) mit einer Vielzahl nebeneinander liegender kleinster Berge (18) und Täler (19) auf. Der Abstand (20)
zwischen zwei Bergspitzen (21) beträgt im Mittel etwa 2/10 mm und die Tiefe (22) eines Tales (19) beträgt im Mittel
etwa 5/100 mm.
Der Abstreifer (1) ist aus einem plastischen Kunststoffmaterial,
beispielsweise Polyurethan oder Polyester durch Heißverformung hergestellt. Zur Herstellung im Spritzgießverfahren
wird eine nicht dargestellte Spritzform verwendet. Die Spritzform weist an ihrer der Abstreiffläche (13, 13',
13'') der Abstreiferlippe (6, 6', 6'1) benachbarten Formfläche
eine der Oberflächenstruktur (17) spiegelbildlich entsprechende Oberflächenstruktur mit erhöhter Rauhigkeit auf.
Die Oberflächenstruktur der die Abstreiffläche (13, 13',
13'') erzeugenden Formfläche wird beispielweise durch ein Sandstrahlverfahren hergestellt.
Anstelle von Sand können auch Glasperlen oder anderes geeignetes Material oder eine zur Herstellung der gewünschten
Oberflächenstruktur geeignete Mischung verwandt werden. Darüber hinaus können die Berge (18), deren Bergspitzen (21)
einen Abstand von mindestens 2/100 mm einhalten, und die Ta-
ler (19), die eine mindeste Tiefe (22) von 5/1000 mm besitzen,
auf alle nur denkbaren Weisen erzeugt werden.
Der Anpreßdruck der Abstreiferlippe bzw. der Abstreiffläche
(13, 13', 13'') gegenüber der Kolbenstange (12) kann mit Hilfe einer Vielzahl von Parametern vorgenommen werden. Beispielsweise
dadurch., daß das Material des Abstreifers (1, 1', 1'') entsprechend ausgewählt wird. Darüber hinaus kann
auch die Vorspannung, mit der der Abstreifer (1) auf der Kolbenstange (12) sitzt, verschieden groß ausgewählt werden.
Auch kann durch die Dimensionierung der Zusatzlippe (10) und durch die Dimensionierung einer Abstreiferaufnahme (23) des
Hydraulikzylinders (14, 14', 14'') der Anpreßdruck beeinflußt werden.
Um den Anpreßdruck zu vermindern, kann die Abstreiferlippe (6) eine Einkerbung (24) aufweisen oder entsprechend schlank
ausgebildet werden. Einem Abstreifer (1) ist im allgemeinen nach-innen hin eine Primärdichtung (25) vorgelagert. Durch
die Abstreiferlippe (6) des Abstreifers
(1) werden der Kolbenstange (12) anhaftende Fremdkörper bzw. Schmutzpartikel abgestreift. Durch die Oberflächenstruktur (17) bleibt der der Kolbenstange anhaftende Schmierfilm bei der Einschubbewegung der Kolbenstange (12) erhalten, während Schmutzpartikel weiterhin abgestreift werden .
(1) werden der Kolbenstange (12) anhaftende Fremdkörper bzw. Schmutzpartikel abgestreift. Durch die Oberflächenstruktur (17) bleibt der der Kolbenstange anhaftende Schmierfilm bei der Einschubbewegung der Kolbenstange (12) erhalten, während Schmutzpartikel weiterhin abgestreift werden .
Claims (18)
1. Abstreifer, insbesondere zur Abdichtung einer Kolbenstange gegenüber einem Hydraulikzylinder mit einem einem höheren
Druck zugewandten inneren Ende und einem dem inneren Ende abgewandten äußeren Ende, das als eine ringförmige Abstreiferlippe
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreiferlippe (6,6', 6'') an ihrer der Kolbenstange
(12) benachbarten Abstreiffläche (13,13',13'') eine Oberflächenstruktur
(17) mit erhöhter Rauhigkeit aufweist.
2. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur (17) eine Vielzahl nebeneinander
liegender kleinster Berge (18) und Täler (19) aufweist, wobei der Abstand (20) zwischen zwei Bergspitzen.(21) im Mittel
mindestens 2/100 mm und die Tiefe (22) eines Tales (19) im Mittel mindestens 5/1000 mm beträgt.
3. Abstreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (20) zwischen zwei Bergspitzen (21) im Mittel
etwa 2/10 mm und die Tiefe (22) eines Tales (19) im Mittel etwa 5/100 mm beträgt.
4. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung als Doppelabstreifer (7)
das innere Ende (2) als ein Nutring (8) mit einer stirnseitigen Nut (9) ausgebildet ist.
5. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (3) an seiner der Symmetrieachse
(5) abgewandten Außenseite eine zum inneren Ende (2) hin gerichtete Zusatzlippe (10) aufweist.
6. Abstreifer nach Anspruch (5) dadurch gekennzeichnet, daß über die Dimensionierung der Zusatzlippe (10) der Anpreßdruck
der Abstreiferlippe (6) beeinflußbar ist.
7. Abstreifer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des Anpreßdruckes der Abstreiferlippe (6)
die Zusatzlippe (10) mit einer umlaufenden Einkerbung (11) versehen ist.
8. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß über die Dimensionierung einer Abstreiferaufnahme
(23,23',23' ') im Hydraulikzylinder (14,14',14'')
der Anpreßdruck der Abstreiferlippe (6, 6', 611) beeinflußbar
ist.
9. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine umlaufende Einkerbung (24)
der Abstreiferlippe (6r) der Anpreßdruck der Abstreiferlippe
(6') beeinflußbar ist.
10. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 9,'dadurch
gekennzeichnet, daß die der Kolbenstange (12) benachbarte Abstreiffläche (13,13') der Abstreiferlippe (6, 6') als ein
außerhalb des Hydraulikzylinders (14, 14') anordenbarer umlaufender
Bund (15,15') ausgebildet ist.
11. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kolbenstange (12) benachbarte
Abstreiffläche (13'') der Abstreiferlippe (611) als im wesentlichen
innerhalb des Hydraulikzylinders (14'') anordenbare Anlagefläche (16) ausgebildet ist.
12. Abstreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß als Werkstoff Kunststoff verwendet wird.
13. Abstreifer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoff Polyurethan verwendet wird.
14. Abstreifer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoff Polyester verwendet wird.
15. Spritzform zur Herstellung eines Abstreifers nach Anspruch 1 im Spritzgießverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Abstreiffläche (13,13',13'') der Abstreiferlippe
(6,6',6'') benachbarte Formfläche eine Oberflächenstruktur mit erhöhter Rauhigkeit aufweist.
16. Spritzform nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur der Formfläche eine Vielzahl nebeneinander
liegender kleinster Berge (18) und Täler (19) aufweist, wobei der Abstand zwischen zwei Bergspitzen (21)
im Mittel mindestens 2/100 mm und die Tiefe (22) eines Tales (19) im Mittel mindestens 5/1000 mm beträgt.
17. Spritzform nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (20) zwischen zwei Bergspitzen (21) im Mittel
etwa 2/10 mm und die Tiefe (22) im Mittel etwa 5/100 mm beträgt.
18. Spritzform nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur, der der Abstreiffläche
(13,13',13'') benachbarten Formfläche durch ein
Sandstrahlverfahren herstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29706270U DE29706270U1 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Abstreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29706270U DE29706270U1 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Abstreifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29706270U1 true DE29706270U1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=8038631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29706270U Expired - Lifetime DE29706270U1 (de) | 1997-04-09 | 1997-04-09 | Abstreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29706270U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE29810274U1 (de) | 1998-06-09 | 1998-09-17 | Festo AG & Co, 73734 Esslingen | Abstreifvorrichtung |
| EP1460286A1 (de) * | 2003-03-18 | 2004-09-22 | Spicer Gelenkwellenbau GmbH & Co. KG | Abdichtanordnung für den Längenausgleich einer Kreuzgelenkwelle |
| EP3081836A1 (de) * | 2015-04-15 | 2016-10-19 | Carl Freudenberg KG | Abstreifer |
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| US3055720A (en) | 1959-06-29 | 1962-09-25 | Bendix Corp | Piston seal construction |
| US3671048A (en) | 1970-06-12 | 1972-06-20 | Borg Warner | Lip type seal |
| DE3810741C1 (de) | 1988-03-30 | 1989-11-09 | Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim, De | |
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-
1997
- 1997-04-09 DE DE29706270U patent/DE29706270U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Effective date: 19971106 |
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| R163 | Identified publications notified |
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Effective date: 20001109 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050603 |
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| R071 | Expiry of right |