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DE29705162U1 - Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben - Google Patents

Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben

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Publication number
DE29705162U1
DE29705162U1 DE29705162U DE29705162U DE29705162U1 DE 29705162 U1 DE29705162 U1 DE 29705162U1 DE 29705162 U DE29705162 U DE 29705162U DE 29705162 U DE29705162 U DE 29705162U DE 29705162 U1 DE29705162 U1 DE 29705162U1
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DE
Germany
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paddle
container
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samples
sample container
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Expired - Lifetime
Application number
DE29705162U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Maihak AG
Original Assignee
H Maihak AG
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Publication date
Application filed by H Maihak AG filed Critical H Maihak AG
Priority to DE29705162U priority Critical patent/DE29705162U1/de
Publication of DE29705162U1 publication Critical patent/DE29705162U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/38Diluting, dispersing or mixing samples
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/45Magnetic mixers; Mixers with magnetically driven stirrers
    • B01F33/452Magnetic mixers; Mixers with magnetically driven stirrers using independent floating stirring elements

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

Andrejewski, Honke & Pattner Patentanwälte
European Patent Attorneys
Diplom-Physiker
Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-Ing. Manfred Honke Diplom-Physiker
Dr. Karl Gerhard Masch Diplom-Ingenieur Div-Ing. Rainer Albrecht
Anwaltsakte: 85 986/P. D 45127 Essen, Theaierplatz 3 D 45002 Essen, P.O. Box 100254
26. Februar 1997
Gebrauchsmusteranmeldung
Maihak Aktiengesellschaft Semperstraße 38 22303 Hamburg
Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben
Andrejewski, Honke & Partner, Pafentanwäite in Essen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben, mit einem Probenbehälter, einem auf dem Behälterboden angeordneten Rührstab und einem Magnetrührer für den Rührstab. - Bei einer deratigen Homogenisierungsvorrichtung ist der Probenbehälter regelmäßig als topfförmiger Behälter und insbesondere Probenglas ausgebildet, während es sich bei dem Rührstab um einen ferromagnetischen Stab handelt.
Bei der TOC-Analyse (TOC meint Total Organic Carbon) schreibt ein genormtes Verfahren zur Messung des TOC-Gehaltes vor, den Wert aus einer homogenisierten nicht abgesetzten Wasserprobe zu bestimmen, um auch die Schwebestoffe und andere ungelöste organische Stoffe zu erfassen. Die in einen Probenbehälter eingefüllte Wasserprobe setzt sich naturgemäß nach einer relativ kurzen Zeit ab, so daß bei der üblichen Probenahme mittels einer Injektionsnadel nur der Überstand analysiert wird. Zur Vermeidung dieses Effektes kennt man das Einbringen eines Rührstabes in den Probenbehälter, der vor der Entnahme der Wasserprobe mittels eines unter dem Probenbehälter angeordneten Magnetrührers die nächste zur Analyse anstehende Probe wieder homogenisieren soll. Das funktioniert jedoch nur unbefriedigend, so daß sich mittels der Injektionsnadel keine repräsentative Probe entnehmen läßt. Denn durch eine im wesentlichen gleichmäßige Rotation des Rührstäbchens bildet sich eine Strömung aus, die sowohl in Radialrichtung als auch in
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Vertikalrichtung zu einem Konzentrationsgefälle führt, zumal die schwereren Partikel nach unten sinken und nach außen zentrifugiert werden. - Hier setzt die Erfindung ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben und insbesondere Wasserproben der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welche sich durch eine gleichmäßige Schwebestoff- bzw. Partikelverteilung in dem Probenbehälter auszeichnet und dadurch eine einwandfreie Probenentnahme gewährleistet.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Homogenisierungsvorrichtung dadurch, daß in den Probenbehälter zumindest ein durch Strömungsöffnungen durchbrochener Strömungswiderstandskörper eintaucht. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß die mittels des Magnetrührers bzw. Rührstabes erzeugte gleichmäßige Strömung durch den Strömungswiderstandskörper mit seinen Strömungsöffnungen unterbrochen wird. Tatsächlich treten Verwirbelungen der Wasserprobe in sämtliche Richtungen auf. Es entsteht gleichsam eine chaotische Strömung, so daß überraschenderweise daraus eine gleichmäßige Verteilung der Schwebestoffe bzw. Partikel erfolgt und daher mittels der Injektionsnadel eine repräsentative Probe entnommen werden kann. - Darin sind die wesentlichen durch die Erfindung erreichten Vorteile zu sehen. - Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Strömungswiderstandskörper als ein gelochtes Paddel oder als eine Gabel mit vorgegebenen Abständen angeordneten Gabelzinken ausgebildet.
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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So kann das Paddel einen Paddelstiel mit einer mittig angesetzten Paddelfläche und Lochungen in beliebiger Verteilung in der Paddelfläche aufweisen. Nach einer anderen Empfehlung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Paddel einen Paddelstiel mit einer randseitig angesetzten Paddelfläche und in Reihe in der Paddelfläche angeordnete Lochungen aufweist, die beispielsweise parallel und/oder orthogonal zum Paddelstiel verlaufen. Sofern der Probenbehälter einen Behälterdeckel aufweist, lehrt die Erfindung, daß der Behälterdeckel eine Halterung für das Paddel aufweist, also das gelochte Paddel in dem Behälterdeckel fixiert und dadurch in den Probenbehälter mit vorgegebener Eintauchtiefe eingehängt werden kann. - Im Rahmen der Erfindung gibt es Auführungsformen, bei denen sich - in Verbindung mit einem Probenwechsler - durch Verwendung einer Rührplatte mit magnetischen Einzelfeldern unter jedem Probenbehälter ein Magnetrührer oder dieser Magnetrührer sich nur unter der zu messenden oder nachfolgenden Probe befindet. Denkbar ist auch, daß nur ein einziges gelochtes Paddel für den gesamten Probenwechsler verwendet wird und dieses in Verbindung mit der Injektionsnadel vorab in dem Behälterdeckel fixiert und in den Probenbehälter eingetaucht wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Die einzige Figur zeigt eine erfindungsgemäße Homogenisierungsvorrichtung im teilweise Vertikalschnitt.
Die dargestellte Vorrichtung dient zum Homogenisieren von Wasserproben. Sie weist einen Probenbehälter 1 mit einem Behälterdeckel 2, einen auf dem Behälterboden 3 angeordneten Rührstab 4 und einen Magnetrührer 5 für den Rührstab 4 auf. Der Probenbehälter 1 ist nach dem Ausführungsbeispiel als Probenglas ausgebildet. In dem Probenbehälter 1 taucht ein gelochtes Paddel 6 ein. Nach dem Ausführungsbeispiel weist das Paddel 6 einen Paddelstiel 7 mit einer randseitig angesetzten Paddelfläche 8 und in Reihe in der Paddelfläche 8 parallel zum Paddelstiel 7 angeordnete Lochungen 9 auf. Der Behälterdeckel 2 ist als Halterung für das Paddel 6 ausgebildet und weist eine Durchtrittsbohrung 10 zum Einführen einer Injektionsnadel 11 auf.

Claims (5)

Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben, mit einem Probenbehälter, einem auf dem Behälterboden angeordneten Rührstab und einem Magnetrührer für den Rührstab, dadurch gekennzeichnet, daß in den Probenbehälter (1) zumindest ein durch Strömungsöffnungen (9) durchbrochener Strömungswiderstandskörper (6) eintaucht.
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2. Vorrichtung nach Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungswiderstandskörper als ein gelochtes Paddel (6) oder als eine Gabel mit in vorgegebenen Abständen angeordneten Gabelzinken ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Paddel (6) einen Paddelstiel (7) mit einer mittig angesetzten Paddelfläche und Lochungen in beliebiger Verteilung in der Paddelfläche aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Paddel (6) einen Paddelstiel (7) mit einer randseitig angesetzten Paddelfläche (8) und in Reihe in der Paddelfläche (9) angeordnete Lochungen (9) aufweist.
5. Vorrichtung mit einem Behälterdeckel für den Probenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterdeckel (2) eine Halterung für das gelochte Paddel (6) aufweist.
DE29705162U 1997-03-21 1997-03-21 Vorrichtung zum Homogenisieren von Flüssigproben, insbesondere Wasserproben Expired - Lifetime DE29705162U1 (de)

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Publications (1)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10130333A1 (de) * 2001-06-26 2003-01-09 Heraeus Kulzer Gmbh & Co Kg Vorrichtung mit einem Behälter zur Aufnahme eines Fluids
DE102009056468A1 (de) * 2009-12-01 2011-06-09 Technische Universität München Rührorgan für Milliliter-Bioreaktoren

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DE10130333A1 (de) * 2001-06-26 2003-01-09 Heraeus Kulzer Gmbh & Co Kg Vorrichtung mit einem Behälter zur Aufnahme eines Fluids
EP1288340A2 (de) 2001-06-26 2003-03-05 Heraeus Kulzer GmbH & Co.KG Galvanische Vorrichtung
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