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DE29705997U1 - Dentaler Mundspiegel - Google Patents

Dentaler Mundspiegel

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Publication number
DE29705997U1
DE29705997U1 DE29705997U DE29705997U DE29705997U1 DE 29705997 U1 DE29705997 U1 DE 29705997U1 DE 29705997 U DE29705997 U DE 29705997U DE 29705997 U DE29705997 U DE 29705997U DE 29705997 U1 DE29705997 U1 DE 29705997U1
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DE
Germany
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handle
mirror
mouth mirror
mirror according
mouth
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Expired - Lifetime
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DE29705997U
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English (en)
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Schweickhardt Adolf & Co GmbH
Original Assignee
Schweickhardt Adolf & Co GmbH
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Publication date
Application filed by Schweickhardt Adolf & Co GmbH filed Critical Schweickhardt Adolf & Co GmbH
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Publication of DE29705997U1 publication Critical patent/DE29705997U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/24Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth
    • A61B1/247Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth with means for viewing areas outside the direct line of sight, e.g. dentists' mirrors
    • A61B1/253Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth with means for viewing areas outside the direct line of sight, e.g. dentists' mirrors with means for preventing fogging

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Gleiss & Gi-oßfe.·,,
Patentanwalt » » ■ · ··"
Dr. jur. A!f-Olav Gleiss, Dip!.-!ng. Rainer Große, Dipl.-Ing. * Dr. Frhr. v. Uexküil, Di'pl.-Cherh. Michael Lindner, Dipl.-Ing.
Dr. Andreas Sohrell, Dipl.-Biol.
European Patent Attorneys
European Trademark Attorneys 70469 STUTTGART MAYBACHSTRASSE 6A Telefon: (0711) 8145 55
Telefax: (0711) 81 30 32
Telex: 72 27 72 jurad
e-mail: jurapat@aol.com
"22609 HAMBURG KÖNIGGRÄTZSTRASSE 8 Telefon: (040) 80 33 97
Telefax: (040) 80 52 47
in Zusammenarbeit mit: Patentanwalt Dipl.-Ing. Henry Schneider, Berlin
Gebrauchsmusteraaraeldung
Dentaler Mundspiegel
Adolf Schweickhardt GmbH & Co. Bahnhofstraße 80
78532 TUTTLINGEN
13 702GFMo-M
!.April 1997
Gleiss & Große
Patenanwälte
Stuttgan Hamburg
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen dentalen Mundspiegel mit einem Griffstück und einem mit Befestigungsschaft versehenen Spiegel.
Mundspiegel der hier angesprochenen Art sind aus der DE-OS 2 323 631 bekannt. Sie umfassen ein Griffstück, an dem ein mit einem Befestigungsschaft versehener Spiegel angebracht ist. Durch ein Zusatzgerät kann eine Flüssigkeit auf die Spiegeloberf lache aufgebracht werden, die verhindern soll, daß der Spiegel mit Wassertröpfchen beschlägt. Der bekannte Mundspiegel weist eine völlig andere Wirkungsweise als ein erfindungsgemäßer Mundspiegel auf und steht daher in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Mundspiegel zu schaffen, der die Verwendung handelsüblicher Spiegel ermöglicht und bei dem die Spiegeloberfläche während der Behandlung eines Patienten gereinigt werden kann, ohne daß der Spiegel aus dem Mund herausgenommen werden muß.
Zur Lösung der Aufgabe wird ein Mundspiegel vorgeschlagen, der die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Dieser zeichnet sich dadurch aus, daß das Griffstück von einem Druckluftkanal axial durch-
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1. April 1997
setzt ist, der zu mindestens einer dem Griff stück zugeordneten, insbesondere dort befestigten Druckluftdüse führt, und daß das Griff stück eine eine beliebige Befestigungsposition des Spiegels am Befestigungsschaft ermöglichende Klemmhalterung für den Befestigungsschaft des Spiegels aufweist. Die Klemmhalterung ermöglicht eine beliebige Position des Spiegels beziehungsweise der Spiegeloberfläche gegenüber dem Griffstück, das heißt der Abstand der Spiegeloberfläche zum Griffstück einerseits und die Position der um die Längsachse des Befestigungsschafts drehbare Spiegeloberfläche gegenüber der dem Griffstück zugeordneten Druckluftdüse andererseits sind variierbar, vorzugsweise einstellbar. Hierdurch kann in vorteilhafter Weise jeder beliebige, mit einem Befestigungsschaft versehener Spiegel mit dem Griffstück verbunden werden. Gleichzeitig kann die Spiegeloberfläche gegenüber der dem Griffstück zugeordneten Druckluftdüse derart ausgerichtet werden, daß ein Beschlagen der Spiegeloberfläche durch Wasserperlen während der Behandlung eines Patienten sicher verhindert werden kann.
Es wird ein Ausführungsbeispiel des Mundspiegels bevorzugt, das sich dadurch auszeichnet, daß die Druckluftdüse eine Fächerstrahldüse ist. Der Düsenstrahl der Druckluftdüse kann die gesamte Spiegeloberfläche reinigen und somit von Beschlägen, beispielsweise Wasserperlen, freihalten. Somit kann sichergestellt werden, daß dem Zahnarzt während der Behandlung ein großes Sichtfeld zur Verfügung steht, um das Behandlungsfeld im Mund des Patienten
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in gewünschter Weise erkennen zu können. Es ist jedoch auch möglich, daß lediglich ein Teil, beispielsweise der mittlere Teil der Spiegeloberfläche, gereinigt wird, während die Randbereiche der Spiegeloberfläche von der Reinigungswirkung des Düsenstrahls nicht erfaßt werden.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Mundspiegels ist vorgesehen, daß der Düsenstrahl der Druckluftdüse unter einem spitzen Winkel auf die Spiegeloberfläche auftrifft. Der zwischen dem Düsenstrahl und der Spiegeloberfläche gemessene Winkel ist also sehr klein, vorzugsweise annähernd 0°. Das heißt, der Düsenstrahl ist im wesentlichen parallel zur Spiegeloberfläche ausgerichtet. Dadurch können die auf der Spiegeloberfläche befindlichen Verunreinigungen gezielt in eine gewünschte Richtung abtransportiert beziehungsweise verdrängt werden, so daß in vorteilhafter Weise eine Verschmutzung der Öffnung der Druckluftdüse verhindert werden kann.
Weiterhin wird ein Ausführungsbeispiel des Mundspiegels bevorzugt, bei dem die Längsachse des Befestigungsschafts des Spiegels vorzugsweise parallel versetzt zur Längsachse des GriffStücks ist. Dadurch, daß der Befestigungsschaft des Spiegels aus der Mitte des Griffstücks versetzt wird, kann Platz geschaffen werden, beispielsweise für den mit der Druckluftdüse in Strömungsverbindung stehenden Druckluftkanal, so daß insgesamt ein schlankes Griffstück realisiert werden kann. Unter einem "schlanken" Griffstück wird ein Griffstück mit ei-
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nem kleinen Durchmesser beziehungsweise einer geringen Dicke verstanden.
Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel des Mundspiegels, das sich dadurch auszeichnet, daß die Klemmhalterung mindestens ein elastisches Druckstück aufweist, das in Klemmstellung radial auf den Befestigungsschaft des Spiegels drückt. Durch die Klemmhalterung können praktisch alle handelsüblichen Spiegel mit dem Griffstück fest verbunden werden, beispielsweise solche, die einen mit einem Außengewinde versehenen Befestigungsschaft aufweisen. Dadurch, daß der Befestigungsschaft des Spiegels klemmend gehalten wird, kann dieser auch eine glatte Oberfläche aufweisen. Unabhängig von der Ausgestaltung, also Größe, Form und Oberflächenbeschaffenheit, des Befestigungsschaftes ist es möglich, den mit dem Befestigungsschaft verbundenen Spiegel gegenüber dem Griffstück in gewünschter Weise auszurichten.
Weiterhin wird ein Ausführungsbeispiel des Mund-""' spiegeis bevorzugt, das sich dadurch auszeichnet, daß das Griffstück einen Einsteckkanal für den Befestigungsschaft des Spiegels aufweist, daß der Einsteckkanal eine Erweiterung aufweist, in dem sich das elastische Druckstück befindet, und daß zur radialen Aufweitung des Druckstücks ein Beaufschlagungsteil axial verschieblich im Griffstück lagert. Der Befestigungsschaft ist im Einsteckkanal verschieblich und drehbar geführt, so daß eine definierte Ausrichtung der Spiegeloberfläche gegenüber der dem Griffstück zugeordneten Druckluftdüse
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möglich ist. Bei einer Verlagerung des Beaufschlagungsteils wird das Druckstück aufgeweitet, so daß der Befestigungsschaft klemmend gehalten wird.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel des Mundspiegels ist vorgesehen, daß das Beaufschlagungsteil eine Führungsbohrung für das Ende des Befestigungsschafts des Spiegels aufweist. Das Beaufschlagungsteil wird innerhalb der Führungsbohrung geführt, wodurch eine exakte Ausrichtung des Spiegels beziehungsweise der Spiegeloberfläche gegenüber dem Griffstück sichergestellt werden kann.
Ferner wird ein Ausführungsbeispiel des Mundspiegels bevorzugt, bei dem das Druckstück mindestens ein elastischer Ring, insbesondere ein O-Ring oder mindestens eine Ringfeder ist. Hierdurch können die Kosten für den Mundspiegel reduziert werden, da der Ring beziehungsweise die Ringfeder relativ billige Massenteile sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sichaus den übrigen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mundspiegels im Längsschnitt;
Figur 2 eine weitere Seitenansicht des Mundspiegels gemäß Figur 1;
Figur 3 einen Ausschnitt des Mundspiegels im Längsschnitt und stark vergrößerten Maßstab und
Figur 4 einen Querschnitt des Mundspiegels entlang der in Figur 3 gekennzeichneten Schnittlinie A-B.
Figur 1 zeigt einen zahnärztlichen Mundspiegel, mittels dessen ein Zahnarzt das Behandlungsfeld, insbesondere bei einer Behandlung eines Patienten im Bereich des Oberkiefers sehen kann, ohne daß der Zahnarzt sich oder den Patienten in eine inakzeptable körperliche Position bringen muß. Bei Arbeiten des Zahnarztes mit Schnelläufern, beispielsweise einem Bohrer, am Zahn eines Patienten, tritt aus dem Schnelläufer mit hoher Geschwindigkeit ein Wasserstrahl beziehungsweise -nebel aus, um die Behandlungsstelle zu kühlen. Dieser Wassernebel führt dazu, daß der Mundspiegel, insbesondere die Spiegeloberfläche, mit feinen und feinsten Wasserperlen beschlägt, wodurch das Spiegelbild verschleiert wird. Durch den erfindungsgemäßen Mundspiegel kann die Spiegeloberfläche während der Behandlung gereinigt werden, ohne daß die Behandlung unterbrochen werden muß.
Figuren 1 und 2 zeigen jeweils eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines dentalen Mundspiegels 1, der ein Griff stück 3 und einen Spiegel 5 aufweist. Der Spiegel 5 ist mit einem Befestigungsschaft 7 verbunden, der an dem Griffstück 3 befestigt wird. Das Griffstück 3 weist ein vorderes,
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dem Spiegel 5 zugewandtes Griffteil 9 und ein hinteres Griffteil 11 auf. Die Griff teile 9, 11 sind mittels einer nicht1 dargestellten Befestigungsvorrichtung miteinander verbunden und weisen im Verbindungsbereich 13 eine in den Figuren 1 und 2 gestrichelt dargestellte, die Griffigkeit erhöhende Oberfläche auf. An dem Griff stück 3 ist eine ein Düsenrohr 15 aufweisende Druckluftdüse 17 angebracht, die über einen das Griffstück 3 axial durchsetzenden Druckluftkanal 19 mit unter Druck stehender Luft beaufschlagt werden kann. Zur Kopplung des Griffstücks 3, das heißt des Druckluftkanals 19 mit einer nicht dargestellten Überdruckquelle ist an dem hinteren Griffteil 11 ein Anschluß 21 vorgesehen. Die Druckluftdüse 17 dient zur Reinigung der Spiegeloberfläche 23 des Spiegels 5 und weist eine Düsenöffnung 25 auf, die hier im Randbereich des Spiegels 5 liegt.
Die Druckluftdüse 17 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Fächerstrahldüse ausgebildet, das heißt der aus der Druckluftdüse 17 austretende Düsenstrahl beaufschlagt einen Flächenbereich der Spiegeloberfläche 23. Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist die Düse gegenüber der Spiegeloberfläche 23 derart ausgerichtet, daß der Düsenstrahl der Druckluftdüse 17 unter einem spitzen Winkel auf die Spiegeloberfläche 23 auftrifft. Die Spiegeloberfläche 23 ist gegenüber der Längsachse 27 des Befestigungsschafts 7 geneigt und schließt mit dieser einen Winkel ein. Die Längsachse 27 des Befestigungsschafts 7 des Spiegels 5 verläuft im wesentlichen parallel zur Längsachse 29 des Griffstücks 3.
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Im folgenden soll anhand der Figur 3 die Befestigung des Befestigungsschafts 7 des Spiegels 5 mit dem Griffstück 3 des Mundspiegels 1 näher erläutert werden.
Figur 3 zeigt im stark vergrößerten Maßstab einen Ausschnitt des Mundspiegels 1, nämlich im Verbindungsbereich 13 der Griff teile 9, 11 des Griff-Stücks 3. Die Griff teile 9, 11 sind mittels einer Befestigungsvorrichtung 3 0 miteinander verbunden, die als Gewindeverschraubung ausgebildet ist. Hierzu weist das hintere Griffteil 11 einen mit einem Außengewinde 31 versehenen Abschnitt 33 auf, auf den das einen mit einem Innengewinde 35 versehenen Abschnitt 37 aufweisende vordere Griffteil 9 aufgeschraubt wird. Das vordere Griffteil 9 weist einen Einsteckkanal 3 9 für den Befestigungsschaft 7 des Spiegels 5 auf, der in diesem Ausführungsbeispiel an seinem einen Ende ein Außengewinde aufweist. Der in Figur 3 dargestellte Befestigungsschaft 7 kann also auch zum Einschrauben in ein dafür geeignetes Griffstück verwendet werden.
Der Befestigungsschaft 7 wird erfindungsgemäß mittels einer Klemmhalterung 40 hier am vorderen Griffteil 9 des GriffStücks 3 befestigt. Die Klemmhalterung 40 umfaßt ein elastischen Druckstück 41 und ein Beaufschlagungsteil 43, die in einer Erweiterung 45 des Einsteckkanals 39 angeordnet sind. Das Druckstück 41 wird von mehreren, hier insgesamt drei, O-Ringen gebildet.'Das Beaufschlagungsteil 43 weist ein Führungsbohrung 47 auf, in die das mit einem Außengewinde versehene Ende des Befestigungs-
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schafts 7 des Spiegels 5, das durch das Druckstück 41 hindurchgesteckt wird, hineinragt und geführt wird. Der Befestigungsschaft 7 wird also sowohl im Einsteckkanal 3 9 des vorderen Griffteils 9 als auch in der Führungsbohrung 47 des Beauschlagungsteils 43 geführt. Bei einer Verlagerung des innerhalb der Erweiterung 45 verschieblich gelagerten Beaufschlagungsteils 43 in Richtung eines Pfeils 49 wird das elastische Druckstück 41 gegen eine Schulter 51 des Einsteckkanals 3 9 gedruckt und einer Stauchung unterworfen, infolgedessen das Druckstück 41 radial aufgeweitet wird. Durch das Aufweiten des Druckstücks 41 wird der Befestigungsschaft 7 des Spiegels 5 im Bereich des Gewindes klemmend am Griffstück 3 gehalten.
Die Verlagerung des Beaufschlagungsteils 43 in Richtung des Pfeils 49 wird durch ein Betätigen der Befestigungsvorrichtung 30, also durch ein Verschrauben des vorderen Griffteils 9 mit dem hinteren Griffteil 11, bewirkt. Das hintere Griffteil 11 liegt teilweise mit seiner Stirnfläche 53 an dem' Beaufschlagungsteil 43 an und drängt dieses gegen das Druckstück 41, so daß das Druckstück 41 in eine Klemmstellung verlagert wird. In der in Figur 3 dargestellten Stellung des Beaufschlagungsteils 43 ist das elastische Druckstück 41 nicht gestaucht, so daß der Befestigungsschaft 7 des Spiegels 5 sowohl in Richtung der Längsachse 27 verschoben als auch um die Längsachse 27 verdreht werden kann. Es ist also eine Ausrichtung der Spiegeloberfläche 23 gegenüber der Düsenöffnung 25 der Druckluftdüse 17 beziehungsweise des Düsenrohrs 15, das fest mit dem
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vorderen Griffteil 9 des Griffstücks 3 verbunden ist, möglich. Die Tiefe der in das Beaufschlagungsteil 43 eingebrachten, in diesem Ausführungsbeispiel als Sackloch ausgebildeten Führungsbohrung 47 ist vorzugsweise derart gewählt, daß auch ein Befestigungsschaft 7 mit einer großen Länge so weit in den Einsteckkanal 3 9 eingeführt werden kann, daß die Düsenöffnung 25 der Druckluftdüse 17 im Randbereich des Spiegels 5 liegt.
Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist das Düsenrohr 15 in einer das vordere Griffteil 9 durchdringenden Bohrung 54 angeordnet, die parallel zur Längsachse 2 9 des GriffStücks 3 verläuft. Das Düsenrohr 15 wird in die Bohrung 54 eingepreßt und ist somit fest mit dem vorderen Griffteil 9 verbunden. Die Bohrung 54 steht mit dem Druckluftkanal 19 in Fluidverbindung.
Das Düsenrohr 15 ist benachbart zu dem Befestigungsschaft 7 des Spiegels 5 angeordnet. Die Längsachsen 27, 29 des Befestigungsschafts 7 des1 Spiegels 5 beziehungsweise des Griffstücks 3 sind in einem Abstand voneinander angeordnet und verlaufen parallel zueinander. Dadurch, daß das Düsenrohr 15 und der Befestigungsschaft 7 zur Längsachse 29 des Griffstücks 3 versetzt sind, kann ein Griffstück mit einem schlanken Profil realisiert werden.
Zur Reinigung der Spiegeloberfläche 23 wird die Druckluftdüse 17 mit Druckluft beaufschlagt, die über den das hintere Griffteil 11 in Richtung der Längsachse 29 durchsetzenden Druckluftkanal 19 zur
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Bohrung 54 und von dieser zum Düsenrohr 15 gelangt. Die Druckluft wird im Verbindungsbereich 13 zwischen den Griffteilen 9, 11 umgelenkt, wie in Figur 3 mit einem Pfeil angedeutet. Der aus der Düsenöffnung 25 der Druckluftdüse 17 ausströmende Düsenstrahl reinigt die Spiegeloberfläche 23 und hält diese -bei einer kontinuierlichen Beaufschlagung der Spiegeloberfläche 23 mit.Druckluft- beschlagsfrei.
Dem Beaufschlagungsteil 43 ist eine Verdrehsicherung 55 zugeordnet, die einen Sicherungsstift 57 aufweist. Der Sicherungsstift 57 wird durch eine quer zur Längsachse 29 des GriffStücks 3 verlaufende, das vordere Griffteil 9 durchdringende Bohrung 58 (siehe Figur 4) hindurchgesteckt und liegt auf einer Abflachung 59 des Beaufschlagungsteils 43 auf. Der Sicherungsstift 57 stellt zum einen sicher, daß bei einem Verschrauben der Griffteile 9, 11 miteinander das Beaufschlagungsteil 43 nicht in der Erweiterung 45 des Einsteckkanals 3 9 verdreht wird. Dadurch kann eine Beschädigung des elastischen Druckstücks 41 sicher verhindert werden. Andererseits stellt der Sicherungsstift 57 sicher, daß bei einer Trennung der Griffteile 9, 11 voneinander das Beaufschlagungsteil 43 nicht aus dem vorderen Griffteil 9 herausfällt.
Figur 4 zeigt einen Querschnitt des Mundspiegels 1 entlang der in Figur 3 gekennzeichneten Schnittlinie A-B. Es ist ersichtlich, daß die Bohrung 54, in der das Düsenrohr 15 angeordnet ist, und das Beaufschlagungsteil 43 zur Längsachse 29 des
GriffStücks 3 versetzt angeordnet sind. Der Sicherungsstift 57 der Verdrehsicherung 55 schneidet die Längsachse 29 des GriffStücks 3. In Figur 4 ist gestrichelt ein Druckbereich 61 dargestellt, der sichelförmig ausgebildet ist. Der Druckbereich 61 kennzeichnet die Fläche, an der das hintere Griffteil 11 -beim Verschrauben der Griffteil 9, 11 miteinander- an dem Beaufschlagungsteil 43 anliegt und dieses in Richtung des Pfeils 4 9 drückt.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die Klemmhaiterung 40 eine exakte Ausrichtung des Spiegels 5 gegenüber der Druckluftdüse 17 möglich ist. Dabei können in vorteilhafter Weise handelsübliche Spiegel, die einen mit einem Gewinde versehenen Befestigungsschaft 7 und gegebenenfalls unterschiedliche Schaftlängen aufweisen, verwendet werden. Durch den aus der Druckluftdüse 17 austretenden Düsenstrahl kann die Spiegeloberfläche gereinigt werden, so daß ein einwandfreies Spiegelbild wiedergegeben wird. Der anhand der Figuren 1 bis 4 beschriebene Mundspiegel 1 ermöglicht also einem Zahnarzt das Durchführen einer Behandlung ohne störende Unterbrechungen zum Reinigen des Spiegels, wobei sich durch die Klemmhalterung 40 insbesondere der Vorteil ergibt, daß praktisch alle im Handel erhältlichen Spiegel verwendet werden können.

Claims (15)

♦ · • · Gleiss & Große Patentanwälte Stuttgart Hamburg Ansprüche
1. Dentaler Mundspiegel mit einem Griffstück und einem mit Befestigungsschaft versehenen Spiegel, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (3) von einem Druckluftkanal (19) axial durchsetzt ist, der zu mindestens einer dem Griffstück (3) zugeordneten, insbesondere dort befestigten Druckluftdüse (17) führt, und daß das Griff stück (3) eine eine beliebige Befestigungsposition des Spiegels (5) am Befestigungsschaft (7) ermöglichende Klemmhalterung
(40) für den Befestigungsschaft (7) des Spiegels
(5) aufweist.
2. Mundspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüse (17) eine Fächerstrahldüse ist.
3. Mundspiegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenöffnung (25) im Randbereich des Spiegels (5) liegt.
4. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenstrahl der Druckluftdüse (17) unter einem spitzen Winkel auf die Spiegeloberfläche (23) auftrifft.
5. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft—
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düse (17) ein Düsenrohr (15) aufweist, zu dem benachbart der Befestigungsschaft (7) des Spiegels (5) verläuft.
6. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse (27) des Befestigungsschafts (7) des Spiegels (5) vorzugsweise parallel versetzt zur Längsachse (29) des GriffStücks (3) ist.
7. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhalterung (40) mindestens ein elastisches Druckstück (41) aufweist, das in Klemmstellung radial auf den Befestigungsschaft (7) des Spiegels (5) drückt.
8. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (3) einen Einsteckkanal (39) für den Befestigungsschaft (7) des Spiegels (5) aufweist, daß der Einsteckkanal (39) eine Erweiterung (45) aufweist, in dem sich das elastische Druckstück (41) befindet, und daß zur radialen Aufweitung des Druckstücks
(41) ein Beaufschlagungsteil (43) axial verschieblich im Griffstück (3) lagert.
9. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Beaufschlagungsteil (43) eine Führungsbohrung (47) für das Ende des Befestigungsschafts (7) des Spiegels (5) aufweist.
-3-
10. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (3) ein vorderes und ein hinteres Griffteil (9,11) aufweist, die mittels einer Befestigungsvorrichtung (30) miteinander verbunden sind.
11. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (30) eine Gewindeverschraubung ist.
12. Mundspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeverschraubung ein Innengewinde (35) am vorderen Griffteil (9) und ein Außengewinde (31) am hinteren Griffteil (11) aufweist.
13. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Beaufschlagungsteil (43) mittels des hinteren Griffteils (11) beim Verbinden von vorderem und hinterem Griffteil (9,11) axial zur Stauchung des elastischen Druckstücks (41) verlagerbar ist. . .-.
14. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Beaufschlagungsteil (43) eine Verdrehsicherung (55) zugeordnet ist.
15. Mundspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (41) mindestens ein elastischer Ring, insbesondere ein O-Ring oder mindestens eine Ringfeder ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3235420A1 (de) 2016-04-22 2017-10-25 Technische Universität Dresden Instrument für zahnärztliche zwecke, insbesondere zur positionierung von brackets an zähnen
CN111358416A (zh) * 2020-03-21 2020-07-03 中国人民解放军联勤保障部队第九〇四医院 一种口腔观察镜
US20230105258A1 (en) * 2021-10-06 2023-04-06 Hari Reyes Dental Mirror Cleaner

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