DE29705615U1 - Sensoranordnung - Google Patents
SensoranordnungInfo
- Publication number
- DE29705615U1 DE29705615U1 DE29705615U DE29705615U DE29705615U1 DE 29705615 U1 DE29705615 U1 DE 29705615U1 DE 29705615 U DE29705615 U DE 29705615U DE 29705615 U DE29705615 U DE 29705615U DE 29705615 U1 DE29705615 U1 DE 29705615U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sensor
- units
- information signals
- track
- control
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/42—Devices characterised by the use of electric or magnetic means
- G01P3/50—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring linear speed
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)
- Pressure Sensors (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
H. WEICKMANN \
D.PL.-ING. F. A. WE*CK]V|ANN ',
DM-CHEM. B. HUBER
DR-[NG. H. LISKA
DIPL..PHYS. DR. J. PRECHTEL
820
KOPERNIKUSSTRASSE 9 81679 MÜNCHEN
TELEFON (089) 4 55 63-0 TELEX 5 22 621 TELEFAX (089) 4 70 50 68
eMail weickmann@compuserve.com
Unser Zeichen:
14934G DE/PRROju
Anmelder:
Intrasys GmbH
Innovative Transport-Systeme
Gollierstraße 70/C
80339 München
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sensoranordnung zur Erfassung der Position und/oder Geschwindigkeit wenigstens
eines längs einer Bahn bewegbaren Körpers.
&iacgr;&ogr; Der Begriff "Körper" ist im Rahmen der Erfindung sehr
allgemein zu verstehen, beispielsweise kann es sich dabei um ein Fahrzeug zum Einsatz in der Fördertechnik, der
Transporttechnik oder der Personenbeförderung handeln. Nur beispielhaft seien hier Fließbänder, Fahrstühle, Rolltreppen
is oder bewegte Teile von Fahrgeschäften auf Rummelplätzen
genannt.
Eine Sensoranordnung kann in vielen Fällen auch Teil eines Systems zur Steuerung der Bewegung des Körpers längs der Bahn
sein.
Dem Erfordernis einer hohen Positionsgenauigkeit der Erfassung längs der Bahn könnte dadurch Rechnung getragen werden, daß
eine große Anzahl von Sensoreinheiten vorgesehen wird, die in geringem gegenseitigen Abstand längs der Bahn angeordnet
werden. Dies würde jedoch die Kosten zum Aufbau und Betrieb der Sensoranordnung in zumeist unzumutbarem Ausmaß erhöhen,
weil relativ viele Sensoreinheiten benötigt werden und in der Folge auch relativ viele Sensorsignale zu verarbeiten sind.
Es ist ferner möglich, einen Sensor am bewegbaren Körper und einen entsprechenden "Maßstab" in Form äquidistanter
Markierungen längs der Bahn anzubringen. Dies hat zum einen den Nachteil, daß keine Absoluterfassung der Position des
Körpers längs der Bahn möglich ist. Außerdem müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, um die (im allgemeinen
elektrische) Versorgung des Sensors und um die Übertragung der
Sensorsignale aus dem Bereich des sich bewegenden Körpers zu einer stationären Auswerteeinheit zu ermöglichen.
Daher ist es meist zweckmäßig und bereits bekannt, daß eine solche Sensoranordnung eine Vielzahl längs der Bahn
voneinander beabstandet angeordneter Sensoreinheiten sowie Signalübertragungsmittel zur Übertragung von mittels der
Sensoreinheiten gewonnenen Informationssignalen über die Körperpositionen bzw. Korpergeschwindxgkeiten zu einer der
&iacgr;&ogr; Vielzahl von Sensoreinheiten zugeordneten Auswerteeinheit
umfaßt.
Um die Positionsgenauigkeit bei gegebener Anzahl von Sensoren zu steigern, kann man analoge Sensoren verwenden, d. h.
is Sensoren, deren Sensorsignale in stetiger Weise von der
Position bzw. Geschwindigkeit des Körpers abhängen. Hierbei ist jedoch die Sensorsignalverarbeitung aufwendig und zudem
ergibt sich in der Praxis das Problem, daß ein analoges Signal durch Störeinflüsse in seiner Größe verändert wird und der
Erfassungswert somit verfälscht wird.
Bei gegenseitig beabstandeter Anordnung von analogen Sensoren
können die Sensorsignale auch aufgrund verschiedener Umgebungsbedingungen, wie Temperatur, Magnetfeld,
Luftfeuchtigkeit etc., an den jeweiligen Sensororten
voneinander abweichen. Eine derartige - oftmals unkontrollierbare - Variation der analogen Sensorsignale
ergibt sich auch durch Fertigungstoleranzen bzw. Toleranzen beim Anbringen der Sensoren längs der Bahn, insbesondere wenn
es sich um "groben Maschinenbau" handelt. Besonders problematisch ist es, wenn die Sensoren von Magnetfeldsensoren
gebildet sind und der Luftspalt zwischen diesen Magnetfeldsensoren und zugeordneten Magneten längs der Bahn
variiert. Hinzu kommen Probleme durch Verschleiß und Ermüdung mechanischer Komponenten sowie Degradation elektronischer
Komponenten, wodurch die Erfassung beeinflußt wird.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine einfach aufgebaute Sensoranordung der eingangs genannten Art
bereitzustellen, die auch bei beschränkter Anzahl von Sensoreinheiten eine Positions- bzw. Geschwindigkeitserfassung
mit hoher Genauigkeit ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß eine Sensoreinheit jeweils eine Reihe in Längsrichtung der Bahn voneinander beabstandet angeordneter digitaler Sensoren
&iacgr;&ogr; sowie eine dieser Sensorreihe jeweils zugeordnete
Positionsermittlungseinrichtung umfaßt, welche die digitalen Sensorsignale der Sensoren der ihr zugeordneten Sensorreihe
gemeinsam auswertet, zu einem analogen Sensoreinheitssignal verarbeitet, und dieses an die Signalübertragungsmittel zur
is Weiterleitung an die Auswerteeinheit ausgibt.
Die Verwendung digitaler Sensoren vermeidet jegliche Beeinträchtigung der Erfassungswerte durch kleine
Signalstörungen und die gemeinsame Auswertung der digitalen Sensorsignale der Sensoren einer Sensorreihe im Bereich einer
Sensoreinheit verringert die Anforderungen an die nachfolgende Signalübertragung und Signalauswertung. Auch die bei hohen
Geschwindigkeiten bzw. bei mehreren Körpern auf der Bahn anfallenden hohen Datenraten der Sensoren bleiben damit
beherrschbar. Das analoge Sensoreinheitssignal kann mittels einer einzigen Leitung an die Signalübertragungsmittel
ausgegeben werden und eignet sich außerdem gut zum unmittelbaren Ansteuern nachfolgender analoger Komponenten wie
beispielsweise Umrichtern in elektrischen Antriebssystemen.
Bevorzugt ist der gegenseitige Abstand der Sensoren einer Sensoreinheit in Bahnlängsrichtung wesentlich kleiner als der
gegenseitige Abstand der Sensoreinheiten in Bahnlängsrichtung. Diese Maßnahme ermöglicht die Erhöhung der
Positionsgenauigkeit bei gegebener Anzahl von Sensoreinheiten, weil der gegenseitige Abstand der Sensoren die
Positionsauflösung der Anordnung maßgeblich bestimmt. Diese
Ausgestaltung vermeidet auch das sonst auftretende Problem, daß es längs der Bahn meist Stellen gibt, an denen die
Anordnung von Sensoren, beispielsweise wegen beengter Platzverhältnisse, ungünstig ist. Die Sensoreinheiten können
dann an den leicht zugänglichen Stellen längs der Bahn angeordnet werden.
Es kann vorgesehen werden, daß Antriebsmittel zum elektromagnetischen Antrieb des Körpers, beispielsweise in
&iacgr;&ogr; Form eines Linearmotors, mittels wenigstens eines am Körper
angeordneten Körpermagnets und an der Bahn angeordneter Bahnmagnete vorgesehen sind, und daß die Sensoren von
Magnetfeldsensoren gebildet sind, die auf das Magnetfeld des wenigstens einen Körpermagnets ansprechen. In diesem Fall
is dienen die Körpermagnete sowohl zum Antrieb des Körpers als
auch zur Erfassung von dessen Position bzw. Geschwindigkeit, wodurch sich der Aufbau der Gesamtanordnung vereinfacht.
Als Magnetfeldsensoren können ' vorteilhaft
magnetfeldempfindliche Hall-Elemente verwendet werden. Ganz
allgemein können jedoch beliebige, zur Erfassung der Position bzw. Geschwindigkeit eines Körpers geeignete Sensoren
eingesetzt werden, wie beispielsweise Sensoren kapazitiver, induktiver oder optischer Art.
Für den Fall des elektromagnetischen Antriebs könnte man vorsehen, daß der wenigstens eine Körpermagnet von einem
Elektromagnet und die Bahnmagnete von Permanentmagneten gebildet sind. Wegen der hierfür notwendigen elektrischen
Versorgung des bewegbaren Körpers ist es jedoch bevorzugt, daß der wenigstens eine Körpermagnet von einem Permanentmagnet und
die Bahnmagnete von Elektromagneten gebildet sind. Damit benötigt der bewegliche Körper keine elektrische Versorgung
zur Magnetfelderzeugung und das von dem wenigstens einen Körpermagnet ausgehende Magnetfeld ist zeitunabhängig, wodurch
die Auswertung der Sensorsignale vereinfacht wird.
Ferner ist möglich, daß sowohl wenigstens ein Körpermagnet, dessen Nordpol zu den Magnetfeldsensoren hin gerichtet ist,
als auch wenigstens ein Körpermagnet, dessen Südpol zu den Magnetfeldsensoren hin gerichtet ist, vorgesehen sind, und daß
sowohl Magnetfeldsensoren, die auf das Magnetfeld der Nordpole ansprechen, als auch Magnetfeldsensoren, die auf das
Magnetfeld der Südpole ansprechen, vorgesehen sind. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß jeweils zwischen zwei verschieden
orientierten Körpermagneten ein Nulldurchgang des Magnetfelds
&iacgr;&ogr; entsteht, der zur Erfassung der Position bzw. Geschwindigkeit
des Körpers besonders geeignet ist, weil dieser Nulldurchgang unabhängig von Änderungen des Abstands zwischen den
Körpermagneten und den Sensoreinheiten und unabhängig von Feldstärkeänderungen der Körpermagnete stets zwischen den
is entsprechenden Magnetpolen liegt. Die Bestimmung eines
Nulldurchgangs des Magnetfelds mit Magnetfeldsensoren, welche nur auf eine Magnetfeldrichtung ansprechen, ist problematisch,
weil hierbei lediglich das Unterschreiten einer vorbestimmten Magnetfeldstärke (Schwellenwert) detektiert werden kann und
nicht der eigentliche Nulldurchgang. Dieses Problem wird durch die Verwendung sowohl nordpolempfindlicher als auch
südpolempfindlicher Sensoren vermieden, da sich der Nulldurchgang durch Mittelung der zwei symmetrisch zum
Nulldurchgang gelegenen Stellen ermitteln läßt, an denen der Absolutwert des Magnetfelds jeweils die vorbestimmte
Magnetfeldschwelle unterschreitet.
Zur Absolutpositionsbestimmung läßt sich beispielsweise der Umstand ausnutzen, daß bei Annäherung des Körpers an eine
Sensoreinheit (wie auch bei Entfernung des Körpers von einer Sensoreinheit) die Sensoren zunächst ein "unvollständiges"
Sensorsignalmuster liefern, d. h. ein Signalmuster ohne Nulldurchgang des Magnetfelds im Bereich der Sensoreinheit,
wobei dementsprechend lediglich eine Art von Magnetfeldsensoren (nordpol- oder südpolempfindlich)
ansprechen.
Verschieden orientierte Körpermagnete erlauben es außerdem, zusätzliche Informationen über einen Körper zu gewinnen. So
kann beispielsweise im Falle mehrerer Körper auf der Bahn die Identität eines bestimmten Körpers ermittelt werden, wenn die
Anordnung der Magnete jeweils körperspezifisch ist. Auch die Orientierung eines Körpers längs der Bahn läßt sich leicht
ermitteln, wenn diese Magnetanordnung asymmetrisch bezüglich der Bahnlängsrichtung vorgesehen ist.
&iacgr;&ogr; Eine kompakte Bauform der Sensorreihe ergibt sich
beispielsweise, wenn die nordpolempfindlichen und die südpolempfindlichen Sensoren jeweils eine Sensorteilreihe
bilden und diese Reihen parallel nebeneinander längs der Bahn angeordnet sind.
Eine Sensoreinheit kann sich in Bahnlängsrichtung jeweils auf einer Länge erstrecken, welche wenigstens ungefähr gleich der
Körpermagnetteilung ist. Damit ist sichergestellt, daß stets wenigstens ein Nulldurchgang des Magnetfelds von einer
Sensoreinheit erfaßt wird, wenn ein Körper sich im Bereich dieser Sensoreinheit befindet.
-Vorteilhaft hinsichtlich der Betriebssicherheit ist es, wenn
der gegenseitige Abstand der Sensoreinheiten im Vergleich zur Erstreckungslänge der Gesamtheit der Körpermagnete eines
Körpers in Bahnlängsrichtung derart festgelegt ist, daß in sämtlichen möglichen Positionen des Körpers zwischen den
Sensoreinheiten stets wenigstens ein Sensor anspricht. Damit
läßt sich die Anzahl der Sensoreinheiten unter Ausnutzung der Tatsache minimieren, daß zur Erfassung der Position bzw.
Geschwindigkeit eines Körpers die Erfassung dieser Größen an einem Punkt dieses Körpers ausreichend ist.
Interessant ist in diesem Zusammenhang schließlich die Möglichkeit, die Sensoreinheiten längs der Bahn derart
anzuordnen, daß die Sensoreinheitsteilung kein Vielfaches der Sensorteilung, sondern ein Vielfaches dieser Sensorteilung
zuzüglich eines Bruchteils derselben (z. B. der Hälfte der Sensorteilung) ist. In diesem Fall ist die
Positionsgenauigkeit der Erfassung erhöht, weil die Sensoranordnung dann auch Verlagerungen des Körpers um diesen
Bruchteil (z. B. die halbe Sensorteilung) zu erfassen vermag.
Der gegenseitige Abstand der Sensoreinheiten kann ggf. auch kleiner gewählt werden, so daß die Zuverlässigkeit und
Genauigkeit durch wenigstens zeitweilig mehrfache Erfassung &iacgr;&ogr; erhöht wird. Umgekehrt könnte unter Umständen der Abstand auch
etwas größer gewählt werden, so daß auf Kosten von (im allgemeinen nachteiligen) Erfassungslücken längs der Bahn die
Anzahl der Sensoreinheiten noch weiter reduziert wird.
is Die Erfindung betrifft auch ein System zur Steuerung der
Bewegung wenigstens eines längs einer Bahn bewegbaren Körpers.
Hier interessierende, bekannte Systeme umfassen eine Sensoranordnung mit einer Vielzahl voneinander beabstandet
angeordneter Sensoreinheiten zur Erfassung der Position und/oder Geschwindigkeit des wenigstens einen Körpers, sowie
Signalübertragungsmittel zur Übertragung von mittels der Sensoreinheiten gewonnenen Informationssignalen von den
Sensoreinheiten über die Signalübertragungsmittel zu einer Steueranordnung.
Die Sensoranordnung kann hierbei von der oben im Zusammenhang mit den Ansprüchen 1 bis 8 beschriebenen Art sein.
Bekannte Steuersysteme der hier interessierenden Art weisen beispielsweise eine zentrale Steueranordnung auf, welche auf
Grundlage der mittels der Sensoreinheiten gewonnenen Informationssignale die Bewegung der Körper längs eines
Großteils der Bahn oder sogar längs der gesamten Bahn steuert. Im Falle eines elektromagnetischen Antriebs werden von dieser
zentralen Steueranordnung sowohl Umrichter zur Bereitstellung der Antriebsenergie als auch Schalteinheiten zum wahlweisen
Zuschalten von Bahnmagneten angesteuert. Die für die
Zuschaltung der Fahrbahnmagnete relevanten Informationssignale müssen hierbei zur zentralen Steueranordnung weitergeleitet
werden. Umgekehrt müssen auch alle für die Zuschaltung notwendigen Steuersignale von der zentralen Steueranordnung zu
den Schalteinheiten weitergeleitet werden. Daraus ergibt sich eine relativ aufwendige Informationsstruktur.
Die Zusammenführung sämtlicher Informationssignale zu einer
&iacgr;&ogr; zentralen Steueranordnung ist zur Erfassung vieler Körper
längs einer vergleichsweise ausgedehnten Bahn problematisch, weil die Signalübertragungsmittel hierbei für relativ große
Datenraten ausgelegt werden müssen und die zentrale Steueranordnung zudem die Informationssignale sämtlicher
is Sensoreinheiten verarbeiten muß, um die Körperbewegung zu
steuern.
Es sind jedoch auch dezentrale Steuersysteme zum elektromagnetischen Antrieb eines Körpers längs einer Bahn
bekannt, bei denen eine Vielzahl von dezentralen Steuerungen eingesetzt werden. Sobald eine dieser dezentralen Steuerungen
das Eindringen eines Körpers in den ihr zugeordneten Teilabschnitten der Bahn feststellt, steuert diese Steuerung
den oder die ihr zugeordneten Umrichter an, um die mit diesem bzw. diesen Umrichtern verbundenen Antriebseinheiten (in der
Regel Magnetspulen) entsprechend zu bestromen. Falls diese Antriebseinheiten nicht unmittelbar, d. h. ohne
Schalteinheiten an diese Umrichter angeschlossen sind, so werden auch diese Schalteinheiten durch die dezentralen
Steuerungen angesteuert. Nachteilig beim dezentralen Steuersystem ist insbesondere die Verwendung einer Vielzahl
von Umrichtern.
Es ist demgemäß eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein System zur Steuerung der Bewegung wenigstens eines längs einer Bahn
bewegbaren Körpers zu schaffen, bei welchem sowohl die
Signalübertragung und Signalverarbeitung als auch die Antriebsenergieversorgung vereinfacht sind.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen,
daß die Steueranordnung eine Mehrzahl von Steuereinheiten umfaßt, welche jeweils die Körperbewegung in den
Steuereinheiten zugeordneten Teilabschnitten der Bahn steuern, wobei zumindest ein Teil dieser Steuereinheiten jeweils
Antriebseinheiten in den ihnen zugeordneten Teilabschnitten
&iacgr;&ogr; der Bahn mit einem Energieverteilungssystem verbindet, das zur
phasenrichtigen Versorgung mehrerer dieser Teilabschnitte der Bahn mit Antriebsenergie vorgesehen ist.
Die mittels der Sensoreinheiten gewonnenen Informationssignale werden auf eine Mehrzahl von Steuereinheiten verteilt, wodurch
sich -zunächst die Signalübertragung vereinfacht, weil kein Teil der Signalübertragungsmittel zur Übertragung sämtlicher
Informationssignale notwendig ist. Außerdem wird die
Signalverarbeitung auf seiten der Steueranordnung vereinfacht, weil die zu bewältigenden Steuerungsaufgaben auf eine Mehrzahl
von Steuereinheiten verteilt wird, welche jeweils die Körperbewegung nur in einem Teilabschnitt der Bahn steuern.
Das Energieverteilungssystem umfaßt im einfachsten Fall einen einzigen Umrichter, welcher die zum Antrieb des Körpers längs
der Bahn notwendige Antriebsenergie zentral zur Verfügung stellt und beispielsweise in eine längs der gesamten Bahn
laufende Energieverteilungsleitung einspeist. Zumindest ein Teil der Steuereinheiten sind nun dazu ausgelegt, jeweils die
Antriebseinheiten in den ihnen zugeordneten Teilabschnitten der Bahn zeitweilig, d. h. wenn sich ein Körper im Bereich des
entsprechenden Teilabschnitts befindet, mit dem Energieverteilungssystem zu verbinden. Damit entfällt die bei
bekannten zentralen Steuersystemen notwendige Übertragung der zur abschnittsweisen Bestromung von Antriebseinheiten
relevanten Informationssignale zu der zentralen Steueranordnung. Gegenüber den bekannten dezentralen
Steuersystemen kann hingegen die Anzahl der eingesetzten Umrichter beträchtlich reduziert werden.
Bevorzugt steuert eine Steuereinheit die Körperbewegung in dem ihr zugeordneten Teilabschnitt der Bahn zumindest zeitweilig
autonom, d. h. lediglich abhängig von den zu dieser Steuereinheit übertragenen Informationssignalen der
Sensoreinheiten dieses Teilabschnitts, und zwar durch entsprechende zeitweilige Herstellung der Verbindung mit dem
&iacgr;&ogr; Energieverteilungssystem. Dies bedeutet, daß lokal anfallende
Steuerungsaufgaben durch Steuereinheiten lokal bewältigt werden können, denen jeweils nur ein Teilabschnitt der Bahn
zugeordnet ist. Dies entlastet die Signalübertragungsmittel, weil die Übertragungswege einerseits kurz und andererseits für
is geringere Datenraten ausgelegt werden können.
Die autonome Steuerung erhöht ferner die Betriebssicherheit
des Systems, weil sich die Gefahr des Gesamtausfalls des
Systems im Falle des Versagens einzelner Komponenten reduziert.
Gewünschtenfalls vorgesehenen übergeordneten Steuereinheiten
bzw. einer zentralen Steuereinheit müssen nur solche Signale zugeführt werden, die zur Bewältigung übergeordneter
Steuerungsaufgaben notwendig sind. Denkbar ist beispielsweise, daß eine übergeordnete Steuereinheit Programme zur
Körperbewegung in den einzelnen Teilabschnitten an eine oder mehrere untergeordnete Steuereinheiten ausgibt, die
zeitweilig, d. h. bis zur Änderung dieser Bewegungsprogramme, die Bewegungen in den Teilabschnitten autonom steuern.
Ein besonders effizientes Steuerungssystem läßt sich dadurch vorsehen, daß die Signalübertragungsmittel von
Übertragungsstationen in einer hierarchischen Struktur gebildet sind, d. h. von Übertragungsstationen, welche jeweils
Informationssignale von Übertragungsstationen einer niedrigeren Hierarchiestufe empfangen und ein aus den
empfangenen Informationssignalen abgeleitetes datenreduziertes
Informationssignal jeweils an Übertragungsstationen höherer Hierarchiestufe ausgeben, wobei die Übertragungsstationen
niedrigster Hierarchiestufe die Informationssignale der Sensoreinheiten empfangen, und wobei einer Steuereinheit
jeweils eine Übertragungsstation zugeordnet ist, welche Informationssignale an diese Steuereinheit ausgibt.
Eine solche hierarchische Struktur ist flexibel sowohl für &iacgr;&ogr; große als auch für kleine Steuersysteme einsetzbar bzw.
anpaßbar und bewirkt eine Datenreduktion bei der Signalübertragung von niedrigeren Stufen zu höheren Stufen der
Hierarchie. Wenn eine Übertragungsstation von mehreren Übertragungsstationen niedrigerer Hierarchiestufe
is Informationssignale über die Position bzw. Geschwindigkeit
eines bestimmten Körpers empfängt, so kann die Datenreduktion weiter vergrößert werden, indem diese Übertragungsstation das
optimale Informationssignal aus diesen Signalen auswählt und daraus das weiterzuleitende Informationssignal ableitet.
Zur weiteren Vereinfachung des Systems ist es denkbar, daß eine Art von Übertragungsstation zum Einsatz in mehreren
Hierarchiestufen geeignet ist.
Die Zuordnung jeweils einer Übertragungsstation zu einer Steuereinheit hat den Vorteil, daß einer Steuereinheit,
bevorzugt über einen kurzen Übertragungsweg, in einfacher Weise die Informationssignale zugeführt werden können, die von
ihrem zu steuernden Teilabschnitt der Bahn herrühren.
Der Teilabschnitt, der von einer einer Übertragungsstation höherer Hierarchiestufe zugeordneten Steuereinheit zu steuern
ist, umfaßt zweckmäßigerweise wenigstens die Teilabschnitte, welche von den Steuereinheiten gesteuert werden, die den
Übertragungsstationen niedrigerer Hierarchiestufe zugeordnet sind, von denen die betrachtete Übertragungsstation höherer
Hierarchiestufe Informationssignale empfängt.
Oftmals ist es notwendig, daß an eine Stelle des Systems eine Information übertragen wird, welche aus den
Informationssignalen sämtlicher Sensoreinheiten gewonnen wurde. In diesem Fall kann man vorsehen, daß die
Übertragungsstaionen höchster Hierarchiestufe
Informationssignale an eine Auswerteeinheit ausgeben. Diese Auswerteeinheit kann unabhängig von der Körpersteuerung
beispielsweise nur zur Anzeige von Positions- bzw. Geschwindigkeitsinformationen dienen. Es läßt sich jedoch auch
&iacgr;&ogr; eine Steuerzentrale zum Steuern der Körperbewegung im
wesentlichen längs der gesamten Bahn vorsehen und diese Steuerzentrale dann der Auswerteeinheit zuordnen. Dann kann
die Steuerung zentral überwacht bzw. wie bei bekannten Systemen zentral durchgeführt werden, und zwar ohne die oben
is erwähnten Nachteile der bekannten Systeme.
Bei der Verwendung mehrerer Umrichter läßt sich vorteilhaft vorsehen, daß die Sensoreinheiten und/oder wenigstens ein Teil
der Signalübertragungsmittel Schnittstellen aufweisen, die den unmittelbaren Anschluß von Umrichtern mit Analogeingang
ermöglichen. Diese Maßnahme gestattet den unmittelbaren Anschluß von Umrichtern üblicher Bauart. Das zur Ansteuerung
dieser Umrichter notwendige Analogsignal kann beispielsweise ein Sägezahnsignal oder ein Sinsu/Kosinussignal sein.
Um die oben beschriebene Autonomie von Teilen des Steuerungssystems weiter zu verbessern, läßt sich vorsehen,
daß eine Sensoreinheit wenigstens einen digitalen Sensor sowie eine diesem wenigstens einen digitalen Sensor zugeordnete
Wandlereinrichtung umfaßt, welche das digitale Sensorsignal des wenigstens einen digitalen Sensors zu einem analogen
Sensoreinheitssignal verarbeitet und dieses analoge Sensoreinheitssignal direkt an eine der Sensoreinheit
zugeordnete Steuereinheit (beispielsweise Umrichter) ausgibt, welche die Körperbewegung in einem dieser Steuereinheit
zugeordneten Teilabschnitt der Bahn steuert. Damit werden
besonders kleine autonome Einheiten mit kürzestmöglichen Signalübertragungswegen geschaffen.
Bekannte Sensoranordnungen der eingangs beschriebenen Art übertragen die Positions- bzw. Geschwindigkeitsinformatiönen
auf eine Art und Weise, die unabhängig von den Geschwindigkeiten der Körper ist. Wenn die Sensoranordnung in
einem großen Bereich von Körpergeschwindigkeiten arbeiten soll, so müssen die Signalübertragungs- sowie die
&iacgr;&ogr; Signalverarbeitungskomponenten so leistungsfähig ausgelegt
werden, daß die Erfassung der Informationen auch bei den größtmöglichen Körpergeschwindigkeiten funktioniert.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine is Sensoranordnung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
welche zur Erfassung der Position bzw. Geschwindigkeit des Körpers über einen großen Geschwindigkeitsbereich geeignet
ist, wobei die Signalübertragung und die Signalverarbeitung vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Signalübertragungsmittel bei relativ niedrigen Körpergeschwindigkeiten Informationen mit relativ hoher
Ortsauflösung und bei relativ hohen Körpergeschwindigkeiten Informationen mit relativ geringer Ortsauflösung übertragen.
Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es meist nicht notwendig ist, die Körperpositionen mit stets gleichbleibender
Ortsauf1ösung, d. h. unabhängig von den
Körpergeschwindigkeiten, zu erfassen. Dies sei an einem Beispiel verdeutlicht: Wenn sich ein Fahrstuhl zwischen zwei
Etagen mit relativ großer Geschwindigkeit bewegt, so werden von diesem relativ viele Sensoreinheiten pro Zeiteinheit
passiert, wodurch die Datenrate der entstehenden Sensoreinheitssignale steigt. Um jedoch mit der beschränkten
Übertragungskapazität der Signalübertragungsmittel auszukommen, werden nun die Informationen mit geringer
Ortsauflösung zu einer Steuereinheit übertragen. Dies stellt
insofern keinen Nachteil dar, weil die Fahrstuhlgeschwindigkeit zwischen den Etagen wie auch beim
Passieren von Etagen in der Regel nicht geändert werden muß und die Steuereinheit keine genaue Ortsinformation benötigt.
Umgekehrt liegt der Fall, wenn der Fahrstuhl kurz vor dem Anhalten ist. Dann sinkt die Datenrate aufgrund der relativ
wenigen pro Zeiteinheit passierten Sensoreinheiten und die gegebene Übertragungskapazität der Signalübertragungsmittel
kann dazu genutzt werden, sehr genaue Informationen über die &iacgr;&ogr; Fahrstuhlposition an die zentrale Steuereinheit zu übertragen,
um den Fahrstuhl in einer Etage exakt zu positionieren.
Wenn die Körperbewegung längs der Bahn insoweit vorgegeben ist, daß in einzelnen Bahnbereichen jeweils zugeordnete
is Geschwindigkeitsbereiche der Körperbewegung vorgegeben sind,
so läßt sich die Ortsauflösung beispielsweise durch einen in diesen Bahnbereichen jeweils spezifischen gegenseitigen
Abstand der Sensoren bzw. der Sensoreinheiten anpassen. Auch die Anordnung der Singalübertragungsmittel kann dann
spezifisch an diese Bahnbereiche angepaßt werden, indem beispielsweise für Bahnbereiche mit relativ geringem
gegenseitigen Sensorabstand relativ wenige
Übertragungsstationen vorgesehen werden.
Um bei relativ hohen Körpergeschwindigkeiten Informationen mit
relativ geringer Ortsauflösung zu übertragen, kann im Bereich der Sensoreinheiten für eine Datenreduktion gesorgt werden,
auch wenn Sensor- bzw. Sensoreinheitsabstände längs der Bahn
nicht variieren. So kann man vorsehen, daß eine Sensoreinheit jeweils eine Reihe in Längsrichtung der Bahn voneinander
beabstandet angeordneter Sensoren umfaßt und bei relativ hohen Körpergeschwindigkeiten lediglich die Sensorsignale eines
Teils der Sensoren der Sensorreihe zur Erfassung der Position bzw. Geschwindigkeit des Körpers verwendet werden. Dies hat
den Vorteil, daß Sensoreinheitssignale jeder Sensoreinheit zur Positions- bzw. Geschwindigkeitserfassung verwendet werden.
Alternativ oder zusätzlich, insbesondere bei sehr hohen
Geschwindigkeiten, kann auch vorgesehen sein, daß lediglich die Signale eines Teils der Sensoreinheiten zur Erfassung der
Position bzw. Geschwindigkeit des Körpers verwendet werden.
Die Anpassung der Signalübertragung an die Körpergeschwindigkeit kann auch im Bereich der
Signalübertragungsmittel durchgeführt werden, beispielsweise indem durch in den Signalübertragungsweg eingefügte
Übertragungsstationen Informationssignale bei hoher &iacgr;&ogr; Körpergeschwindigkeit mit verringerter Ortsauflösung
weitergeleitet werden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer
Sensoranordnung der oben beschriebenen Art die is Signalübertragung zur Auswerteeinheit, insbesondere bei großen
anfallenden Datenmengen im Bereich der Sensoreinheiten zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen,
daß die Signalübertragungsmittel von Übertragungsstationen in einer hierarchischen Struktur gebildet sind, d. h. von
Übertragungsstationen, welche jeweils Informationssignale von Übertragungsstationen einer niedrigeren Hierarchiestufe
empfangen und ein aus den empfangenen Informationssignalen
abgeleitetes datenreduziertes Informationssignal jeweils an Übertragüngsstationen höherer Hierarchiestufe ausgeben, wobei
die Übertragungsstationen niedrigster Hierarchiestufe die Informationssignale der Sensoreinheiten empfangen und wobei
einer Steuereinheit jeweils eine Übertragungsstation zugeordnet ist, welche Informationssignale an diese
Steuereinheit ausgibt. Damit ergeben sich bei der Sensoranordnung die bereits im Zusammenhang mit dem oben
beschriebenen Steuersystem beschriebenen Vorteile, d. h. es erfolgt eine Datenreduktion beim Übergang von einer
Hierarchiestufe zur nächsten.
,__ WVVWW WW WW
» W W
Wenn auch nicht ausgeschlossen sein soll, daß die Ableitung des datenreduzierten Informationssignals durch Verarbeitung
aller empfangenen Informationssignale durchgeführt wird, so ist jedoch bevorzugt, daß das datenreduzierte
Informationssignal aus einem Teil der empfangenen Informationssignale gebildet ist, die im einfachsten Fall dann
unverändert an die nächste Hierarchiestufe weitergeleitet werden.
&iacgr;&ogr; Dabei kann man vorsehen, daß die Auswahl des Teils der
empfangenen Informationssignale abhängig von deren Qualität und/oder abhängig von einer vorbestimmten Wertigkeit der
empfangenen Informationssignale vorgesehen ist.
is Sowohl in einer Sensoranordnung als auch in einem wie oben
beschriebenen Steuersystem kann eine schnelle und zuverlässige Signalübertragung dadurch erreicht werden, daß zur Übertragung
der Informationssignale wenigstens teilweise optische Signalübertragungsmittel vorgesehen sind. Dabei ist
insbesondere an Glasfaserkabel mit zugehörigen Sender- und Empfängereinrichtungen gedacht.
Die Übertragungsqualität und damit die Betriebssicherheit kann auch dadurch gesteigert werden, daß zur Übertragung der
Informationssignale, insbesondere zur Übertragung von analogen I &eegr;f&ogr;rmati&ogr;&eegr;ssig&eegr;a1e&eegr; , wenigstens teilweise
Signalübertragungsmittel zum Empfangen bzw. Ausgeben von elektrischen Stromsignalen vorgesehen sind. Mit elektrischen
Stromsignalen sind hierbei Informationssignale gemeint, deren Information durch eine elektrische Stromstärke repräsentiert
wird. Damit haben elektromagnetische Störeinflüsse bzw.
elektrische Kontaktwiderstände kaum Einfluß auf die zu übertragende Information, wodurch die Betriebssicherheit
insbesondere in der Umgebung elektrischer Störquellen und bei Anordnungen mit relativ vielen elektrischen Steckkontakten
erhöht. Beim Einsatz elektrischer Antriebssysteme kann ein
derartiges Stromsignal oftmals in einfacher Weise direkt einer Steuerungskomponente, wie einem Umrichter, zugeführt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einiger Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 eine schematisehe Teilansicht einer
erfindungsgemäßen Sensoranordnung am Beispiel eines &iacgr;&ogr; längs einer Fahrbahn mittels eines elektrischen
Linearmotors angetriebenen Fahrzeugs, wobei vier Sensoreinheitssignale an eine Übertragungsstation
ausgegeben werden;
is Fig. 2 eine schematische Darstellung, welche die Ermittlung
eines Nulldurchgangs des Magnetfelds im Bereich zwischen zwei verschieden orientierten Magneten des
Fahrzeugs aus Fig. 1 veranschaulicht;
Fig. 3 eine schematische Teilansicht eines erfindungsgemäße&eegr; Steuersystems mit
Übertragungsstationen in einer zweistufigen Hierarchie, wobei diesen Übertragungsstationen
jeweils Steuereinheiten zugeordnet sind;
Fig. 4 eine schematische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Sensoranordnung, bei der die
Informationssignale mit unterschiedlichen
Ortsauflösungen entsprechend Teilabschnitten der Bahn mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten eines
längs dieser Bahn bewegbaren Fahrzeugs übertragen werden;
Fig. 5 eine detailliertere schematische Darstellung der in
Fig. 4 mit V gekennzeichneten Übertragungsstation.
-, Q
·■··■
Fig. 1 zeigt eine schematische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Sensoranordnung am Beispiel eines längs
einer Fahrbahn 10 in Richtung eines Doppelpfeils 12 bewegbaren Fahrzeugs 14, das mit in Fahrbahnlängsrichtung mit einer
Magnetteilung TM voneinander beabstandet angeordneten Fahrzeugmagneten 162 bis 164 ausgestattet ist. Diese als
Permanentmagnete vorgesehenen Fahrzeugmagnete 16 bilden zusammen mit entsprechenden längs der Fahrbahn 10 angeordneten
und über Ansteuereingänge 19 elektrisch erregten &iacgr;&ogr; Fahrbahnmagneten 18 eine Antriebsanordnung nach Art eines
Linearmotors, mit der das Fahrzeug 14 in gesteuerter Weise längs der Bahn 10 bewegt werden kann.
Zur Erfassung der Position und/oder Geschwindigkeit des
is Fahrzeugs 14 dienen längs der Bahn 10 mit einer
Sensoreinheitsteilung TSE voneinander beabstandet angeordnete
Sensoreinheiten 20, welche jeweils ein die Erfassungswerte
repräsentierendes Se&eegr;s&ogr;rei&eegr;heitsig&eegr; a 1 an
Signalübertragungsmittel zur Weiterleitung an eine in Fig. 1 nicht dargestellte Auswerteeinheit ausgeben. Das
Sensoreinheitssignal wird von einer Sensoreinheit 20 jeweils über eine Leitung 22 zu einer Übertragungsstation 24
ausgegeben, die im dargestellten Ausführungsbeispiel die Sensoreinheitssignale von vier Sensoreinheiten 20 empfängt.
Aus diesen Sensoreinheitssignalen wird von der Übertragungsstation 24 ein Informationssignal abgeleitet und
über eine Leitung 26 in Form eines elektrischen Stromsignals in Richtung auf die Auswerteeinheit weitergeleitet, wobei im
entsprechenden Signalweg noch weitere Übertragungsstationen eingefügt sein können, wie später noch beschrieben wird.
Die Ausgabe eines analogen, elektrischen Stromsignals hat besonders bei der unten noch beschriebenen Verwendung der
Sensoranordnung im Rahmen eines Steuersystems Vorteile. So lassen sich Stromsignale üblicher Industriestandards
einsetzen, um eine Vielzahl verschiedener Steuereinrichtungen direkt anzusteuern. Das elektrische Stromsignal kann dabei von
&eegr; q
einer üblichen Schnittstelle (beispielsweise sin/cos- oder
Resolver-Schnittstelle) bereitgestellt werden.
Die Sensoreinheit 20 umfaßt jeweils eine Sensorreihe 26 sowie eine Sensorreihe 28 aus in Längsrichtung der Bahn 10 mit einer
Sensorteilung Ts voneinander beabstandet angeordneten digitalen
Magnetfeldsensoren 3 0 in Form von digitalen Hall-Elementen und
außerdem jeweils eine Positionsermittlungseinrichtung 32,
welche die digitalen Sensorsignale der Sensoren 3 0 der ihr
&iacgr;&ogr; zugeordneten Sensorreihen 26 und 28 gemeinsam auswertet und
das Sensoreinheitssignal erzeugt. Die Sensoren 30 der Sensorreihe 26 reagieren auf das Magnetfeld derjenigen
Fahrzeugmagnete 16, deren magnetischer Nordpol N zu den Magnetfeldsensoren 30 hin gerichtet ist (Ie1," 163) , während die
is Sensoren 3 0 der Sensorreihe 28 auf das Magnetfeld der
Fahrzeugmagnete 16 ansprechen, deren magnetischer Südpol S zu den Sensoren 30 hin gerichtet ist (162, 164) .
Die Genauigkeit der Erfassung wird maßgeblich durch die Sensorteilung Ts innerhalb der Sensorreihe 26 bzw. 28 bestimmt
und kann an die gewünschte Genauigkeit angepaßt werden. Um dennoch mit relativ wenigen Sensoren 30 auszukommen, ist die
Sensoreinheitsteilung TSE im Vergleich zur Sensorteilung Ts
längs der Bahn 10 vergleichsweise groß. Dabei ist durchaus denkbar, daß diese Teilungen Ts, TSE bzw. das Verhältnis dieser
Teilungen längs der Bahn 10 variiert.
Im dargestellten Beispiel sind die Fahrzeugmagnete 16 mit in
Bahnlängsrichtung abwechselnder Orientierung am Fahrzeug 14 angebracht, d.h., bei den Fahrzeugmagneten Ie1 und 163 sind die
Nordpole N zur Bahn 10 hin orientiert, während bei den Fahrzeugmagneten 162 und 164 die Südpole S zur Bahn 10 hin
gerichtet sind. Das von den Fahrzeugmagneten 16 ausgehende Magnetfeld wechselt somit in Fahrbahnlängsrichtung mehrmals
die Richtung, und es entsteht jeweils ein Nulldurchgang des Magnetfelds im Bereich zwischen jeweils zwei Fahrzeugmagneten
16. Die Ermittlung dieses Nulldurchgangs ist in vielen Fällen
besonders vorteilhaft, weil dessen Lage, im Gegensatz zur Magnetfeldstärke zwischen jeweils zwei NuI!durchgängen,
relativ unempfindlich gegenüber dem Abstand zwischen den Fahrzeugmagneten 16 und den Sensoreinheiten 20, gegenüber
längs der Bahn 10 variierenden magnetischen Eigenschaften der Fahrzeug- und Fahrbahnkomponenten und gegenüber sonstigen
Störeinflüssen ist. Damit von den Sensoreinheiten 20 jeweils wenigstens ein solcher Nulldurchgang erfaßt wird, wenn
Fahrzeugmagnete 16 des Fahrzeugs 14 sich im Bereich einer &iacgr;&ogr; Sensoreinheit 20 befinden, erstrecken sich die Sensoreinheiten
2 0 in Bahnlängsrichtung jeweils auf einer Länge, welche ungefähr gleich der Fahrzeugmagnetteilung TM ist.
Es ist bekannt, zur Erfassung der Fahrzeugposition bzw.
is Fahrzeuggeschwindigkeit bei mittels eines Linearmötors
angetriebenen Fahrzeugen elektrische Größen wie Induktivität, Dämpfung etc. an den Antriebsspulen des Linearmotors zu
messen. Aufgrund des relativ großen Abstands zwischen diesen Antriebsspulen ist eine derartige Erfassung relativ ungenau.
Zur Steigerung der Erfassungsgenauigkeit können diese Größen
analog gemessen und ausgewertet werden, woraus jedoch die eingangs beschriebenen prinzipiellen Nachteile analoger
Sensoren resultieren, insbesondere wird die Erfassung durch magnetische Störeinflüsse oder durch eine Abstandsvariation
zwischen Fahrzeugmagneten und der Bahn beeinträchtigt. Die erfindungsgemäße Sensoranordnung vermeidet diese Probleme in
der eingangs beschriebenen Weise.
Zur Bestimmung der absoluten Position des Körpers 14 längs der Bahn 10 wird im dargestellten Beispiel das Sensorsignalmuster
jeder Sensoreinheit 2 0 im Hinblick auf das Vorliegen eines "Einfahr"-Signalmusters analysiert, welches das Eindringen des
Fahrzeugs 14 in den Erfassungsbereich der betreffenden
Sensoreinheit 20 signalisiert und damit die absolute Position dieses Fahrzeugs 14 festlegt. Beim Einfahren liegen die
Nulldurchgänge des von den Körpermagneten 16 erzeugten Magnetfelds noch außerhalb des Erfassungsbereichs der
• · · &igr;
- 21 -
Sensoreinheit 20, so daß das Signalmuster beim Einfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß lediglich Sensoren 3 0 einer
der beiden Sensorreihen 26 und 28 ansprechen ("unvollständiges Signalmuster").
Die Gesamtanordnung ist relativ einfach aufgebaut, weil die Fahrzeugmagnete 16, welche zum Antrieb des Fahrzeugs 14
ohnehin benötigt werden, zur Positions- bzw. Geschwindigkeitserfassung des Fahrzeugs 14 verwendet werden
&iacgr;&ogr; können.
Die Erfassung ist relativ unempfindlich gegenüber einem
Ausfall einzelner Sensoren 30, weil ein solcher Ausfall, insbesondere unter Berücksichtigung der Sensorsignale von
is unmittelbar benachbarten Sensoren 30, leicht erkennbar ist und
durch Vorsehen geeigneter Maßnahmen nicht zwangsläufig zu einem Ausfall der gesamten Sensoranordnung führen muß.
Anhand der Fig. 2 wird ein besonderer Vorteil bei der Ermittlung eines Nulldurchgangs durch die Verwendung sowohl
nordpolempfindlicher Sensoren 30 innerhalb der Sensorreihe 26 als auch südpolempfindlicher Sensoren 3 0 innerhalb der
Sensorreihe 28 erläutert. Diese Figur zeigt die Magnetfeldstärke B in Abhängigkeit von einer Koordinate x,
welche die Position längs der Fahrbahn 10 repräsentiert. Außerdem erkennt man einen Teil des Fahrzeugs 14 mit den
.Fahrzeugmagneten 16X und 162, welche das Magnetfeld B mit dem
dargestellten Verlauf hervorrufen. Ein Nulldurchgang des Magnetfelds B befindet sich im dargestellten Augenblick an
einer Position X0 im Bereich der Sensorreihen 26 und 28. Die
Ansprechschwellen der Magnetfeldsensoren 30 der Sensorreihe 26 und der Sensorreihe 2 8 weisen hier den gleichen Absolutwert
auf und sind mit B1 bzw. B2 bezeichnet. Die Sensoren 3 0 der
nordpolempfindlichen Sensorreihe 26 sprechen in dem Bereich an, in welchem die Magnetfeldstärke B größer als der
Schwellenwert B1 ist, während die Sensoren 3 0 der
südpolempfindlichen Sensorreihe 2 8 beim Unterschreiten des
Schwellenwerts B2 ansprechen. Die ansprechenden Sensoren 3 0
sind jeweils mit "1" gekennzeichnet, und die nichtansprechenden Sensoren 3 0 sind jeweils mit "0"
gekennzeichnet. Wenn die Absolutwerte von B1 und B2 im
Vergleich zur Amplitude der Magnetfeldstärke B relativ klein gewählt werden, so entspricht die Lage des Übergangs zwischen
den ansprechenden Sensoren 3 0 und den nichtansprechenden Sensoren 3 0 etwa der Lage des Nulldurchgangs an der Stelle x0,
so daß im Prinzip eine der Sensorreihen 26 und 28 ausreichen
&iacgr;&ogr; würde, um die Lage des Nulldurchgangs zu ermitteln. In der
Praxis können jedoch die Schwellenwerte B1 und B2 nicht
beliebig klein gewählt werden, weil es sonst leicht dazu kommen kann, daß ein Nulldurchgang überhaupt nicht erfaßt wird
oder aufgrund von Störeinflüssen vorgetäuscht wird. Die in der
is Praxis mehr oder weniger großen Absolutwerte von B1 bzw. B2
rufen daher eine gewisse Unsicherheit bei der Lagebestimmung des Nulldurchgangs hervor. Ganz anders ist die Situation,
wenn, wie dargestellt, sowohl nordpol- als auch südpolempfindliche Sensoren 3 0 verwendet werden. Unter der
realistischen Annahme eines annähernd symmetrischen Verlaufs der Magnetfeldstärke B im Bereich des Nulldurchgangs kann
hierbei die Position x0 desselben einfach durch Mittelwertbildung zwischen den Positionen der oben erwähnten
Übergänge ermittelt werden, die sich aus dem Ansprechmuster der Sensorreihen 26 und 2 8 ergeben.
Bevorzugt sind die Schwellenwerte B1 bzw. B2 derart festgelegt,
daß bei zentraler Positionierung eines der Fahrzeugmagnete über der Sensorreihe 26 bzw. 28 zumindest ein Teil der
Sensoren 3 0 an den beiden Enden der Sensorreihe im Gegensatz zu den zentralen Sensoren 30 noch nicht anspricht. Man erhält
auf diese Weise eine zweifache Positionsinformation.
Eine mögliche Ausgestaltung der Sensoranordnung hinsichtlich der Signalweiterleitung bis zu einer Auswerteeinheit wird
weiter unten für ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung mit Bezug auf die Fig. 4 und 5 noch beschrieben. Hierbei sei auf die obige Beschreibung ausdrücklich Bezug
genommen, und es werden gleichwirkende oder entsprechende Komponenten mit den gleichen Bezugsziffern wie beim oben
beschriebenen '. Ausführungsbeispiel gekennzeichnet, jedoch vermehrt um die Zahl 200. Zunächst wird jedoch ein System zur
Steuerung der Bewegung wenigstens eines längs einer Fahrbahn bewegbaren Fahrzeugs anhand der Fig. 3 beschrieben. Um die
mögliche Verwendung der oben beschriebenen Sensoranordnung in &iacgr;&ogr; diesem Steuersystem zu veranschaulichen, sind Komponenten des
Steuersystems, die denjenigen Komponenten der Sensoranordnung entsprechen, mit den gleichen Bezugsziffern vermehrt um die
Zahl 100 gekennzeichnet.
is In Fig. 3 ist eine Bahn 110 mit in Bahnlängsrichtung jeweils
voneinander beabstandet angeordneten Sensoreinheiten 12 0 sowie Bahnmagneten 118 dargestellt. Das System dient dazu, mittels
der Sensoreinheiten 120 die Position und/oder Geschwindigkeit eines nicht dargestellten Fahrzeugs längs der Bahn 110 zu
erfassen und mittels der als Antriebsmagnete ausgebildeten Bahnmagnete 118 die Bewegung dieses Fahrzeugs zu steuern.
Die Sensoreinheiten 120 geben jeweils ein die Position bzw.
Geschwindigkeit des Fahrzeugs repräsentierendes Informationssignal über Leitungen 122 an eine jeweils
zugeordnete Übertragungsstation 124 aus, wobei im dargestellten Beispiel eine Übertragungsstation 124 jeweils
Informationssignale von zwei Sensoreinheiten 120 empfängt und somit als Subzentrum zur Erfassung jeweils einiger
Sensoreinheitssignale dient.
Zur Ansteuerung der Antriebsmagnete 118 über Ansteuereingänge 119 sind Steuereinheiten 140 vorgesehen, welche mit jeweils
einer der Übertragungsstationen 124 verbunden sind, um von der jeweiligen Übertragungsstation 124 Informationssignale zu
empfangen, auf Grundlage deren die Steuereinheit 140 die Fahrzeugbewegung in einem dieser Steuereinheit 14 0
zugeordneten Teilabschnitt der Bahn 110 steuert bzw. regelt. Zu diesem Zweck ist in den Steuereinheiten 140 jeweils ein
Fahrprogramm für die zugeordneten Bahnabschnitte gespeichert.
Zweckmäßig ist zudem die Führung eines Positionsregisters in jeder Steuereinheit 14 0, welches die Positionen der Fahrzeuge
in einem der Steuereinheit 14 0 jeweils zugeordneten Bahnteilabschnitt enthält.
&iacgr;&ogr; Die Übertragungsstationen 124 geben jeweils ein
Informationssignal an einen Übertragungsbus 142 aus, der über eine Leitung 144 mit einer weiteren Übertragungsstation 14 6
verbunden ist, die auf diese Weise die von einer Vielzahl von Übertragungsstationen 124 ausgegebenen Informationssignale
is empfängt. Die Übertragungsstation 146 gibt ein aus diesen
Informationssignalen abgeleitetes datenreduziertes
Informationssignal aus, welches über eine Leitung 148 einer Auswerteeinheit 150 zugeführt wird.
Zur Datenreduktion wird das weiterzuleitende
Informationssignal lediglich aus einem Teil der empfangenen Informationssignale gebildet. Die Auswahl dieses Teils der
Informationssignale erfolgt dabei einerseits abhängig von der Qualität dieser Signale. So werden beispielsweise für die
Geschwindigkeitsbestimmung diejenigen Informationssignale nicht berücksichtigt, die einem Sensorsignalmuster
entsprechen, das wie oben beschrieben, unvollständig ist. Desgleichen werden Informationssignale nicht berücksichtigt,
wenn aus der darin enthaltenen Information hervorgeht, daß sie von fehlerhaften Sensoren bzw. Sensoreinheiten stammen.
Andererseits erfolgt die Auswahl auch systematisch in der Weise, daß den Informationssignalen bzw. den diese Signale
ausgebenden Übertragugnsstationen jeweils vorbestimmte Wertigkieten zugeordnet sind, die bei der Auswahl
berücksichtigt werden. So läßt sich beispielsweise vorsehen, daß Informationssignale, die von in Fahrtrichtung des Körpers
• ·
• ·
- 25 -
weiter vorne angeordneten Sensoreinheiten stammen, bevorzugt berücksichtigt werden.
Durch die mehrstufige Anordnung der Übertragungsstationen 124 und 146 sind die von den Sensoreinheiten 120 herrührenden
Sensoreinheitssignale bereits teilweise ausgewertet bzw. verarbeitet, so daß der Aufwand zur Auswertung der zur
Auswerteeinheit 150 geleiteten Informationssignale relativ gering ist.
Der Auswerteeinheit 150 ist eine Steuerzentrale 152 zugeordnet, welche zum Steuern der Fahrzeugbewegung längs der
gesamten Bahn 110 dient. Allerdings muß die Steuerzentrale 152 nicht alle Steuerungsaufgaben erfüllen, wie unten noch
is ausgeführt.
Diese Steuerzentrale 152 ist mittels einer Leitung 154 mit einer Steuereinheit 156 verbunden, welche zum Steuern der
Fahrzeugbewegung in einem ihr zugeordneten Teilabschnitt der Bahn 110 vorgesehen ist. Dazu erhält diese Steuereinheit 156
Signale über eine Leitung 158 von der Übertragungsstation 146 und über die Leitung 154 von der Steuerzentrale 152. Die als
Umrichter ausgebildete Steuereinheit 156 liefert über eine Leitung 160 und einen Steuerbus 162 elektrischen Strom an die
als lokale Schalteinheiten (im Beispiel Thyristoreinheiten, denkbar sind auch z. B. Schütze), falls gewünscht auch als
lokale Umrichter, ausgebildeten Steuereinheiten 140, wobei eine Stromversorgungsleitung 164 zur elektrischen Versorgung
der Steuereinheit 156 dient.
Die Stromversorgungsleitung 164, der Umrichter 156, die
Leitung 16 0 sowie der Steuerbus 162 dienen hierbei als ein Energieverteilungssystem zur phasenrichtigen Versorgung
sämtlicher Teilabschnitte der Fahrbahn . 110 mit Antriebsenergie. Die lokalen Thyristoreinheiten 140 verbinden
die ihnen jeweils zugeordneten Antriebseinheiten in Form der Fahrbahnmagnete 118 entsprechend der momentanen
Fahrzeugposition zeitweilig mit diesem Energieverteilungssystem. Somit werden von den dezentralen
Übertragungsstationen 124 jeweils die Thyristoreinheiten 14 0 betätigt, um die im Fahrzeugbereich liegenden Spulen 118 zu
bestromen. Die zentrale Steuereinheit 152 gibt aufgrund des
von den Sensoreinheiten 120 gemeldeten aktuellen Fahrzustands dem Umrichter 156 vor, mit welcher Phase und mit welcher
Leistung er die Leitung 160 und damit das Energieverteilungssystem zu versorgen hat.
Das Steuersystem gemäß Fig. 3 besitzt eine hierarchische Struktur. Im dargestellten Fall empfängt jede
Übertragungsstation 124 einer ersten Hierarchiestufe jeweils Sensoreinheitssignale von mehreren Sensoreinheiten 120 und
is leitet daraus ein Informationssignal ab, welches an eine
Übertragungsstation einer zweiten Hierarchiestufe, nämlich an die Übertragungsstation 146 abgegeben wird. Abweichend vom
dargestellten Ausführungsbeispiel könnte diese zweite Hierarchiestufe auch von mehreren Übertragungsstationen
gebildet sein. Zudem ist die Anzahl von Hierarchiestufen im
allgemeinen beliebig.
Die Übertragungsstationen 124 und 146 in den verschiedenen
Hierarchieebenen weisen jeweils eine Analogschnittstelle auf, die den unmittelbaren Anschluß von Umrichtern üblicher Bauart
zulassen. Falls die lokalen Steuereinheiten 140 von lokalen Umrichtern gebildet werden, lassen sich diese somit
unmittelbar von den Übertragungsstationen 124 ansteuern. Dementsprechend wird auch der Umrichter 156 unmittelbar durch
die Übertragungsstation 146 angesteuert. In beiden Fällen können beispielsweise herkömmliche Sägezahnsignale oder
Sinus/Kosinussignale eingesetzt werden.
Vorteilhaft ist es, wenn der elektrische Schaltungsaufbau von Übertragungsstationen verschiedener Hierarchiestufen, in
diesem Fall also der Übertragungsstationen 124 und 146, im wesentlichen gleich ist, weil damit der Aufbau des
Signalübertragungsnetzwerks vereinfacht ist und die Anordnung auch relativ einfach und flexibel angepaßt bzw. erweitert
werden kann.
Die den einzelnen Ubertragungsstationen zugeordneten
Steuereinheiten 140 und 156 bilden eine entsprechende hierarchische Struktur und steuern die Fahrzeugbewegung
jeweils in dem Teilabschnitt der Bahn 110, von welchem die ihnen zugeführten Informationssignale herrühren.
In den Steuereinheiten 140 ist jeweils ein lokales Fahrprogramm gespeichert, mittels dessen diese Steuereinheiten
140 die Fahrzeugbewegung in den ihnen jeweils zugeordneten Teilabschnitten der Bahn 110 auf Grundlage der ihnen jeweils
is von den Übertragungsstationen 124 zugeführten
Informationssignale steuern. Diese Fahrprogramme erlauben es den Steuereinheiten 14 0, Fahrzeuge in den ihnen zugeordneten
Teilabschnitten der Bahn 110 zeitweilig autonom zu steuern und insbesondere zeitkritische Steuerungsaufgaben lokal zu
bewältigen. Die Fahrprogramme können via. die Leitung 144 und den Übertragungsbus 142 von der Übertragungsstation 14 6
geändert werden. Denkbar ist auch, daß die Fahrprogramme via die Leitung 160 und den Steuerbus 162 geändert werden.
Ganz analog zur Steuereinheit 140 ist in der Steuereinheit 156 ein Fahrprogramm zur Ansteuerung der mit ihr verbundenen
Steuereinheiten 140 gespeichert, welches via die Leitung 148, die Übertragungsstation 146 und die Leitung 158 von der
Auswerteeinheit 150 geändert werden kann. Eine solche Fahrprogrammänderung kann jedoch auch über die Leitung 154 von
der Steuerzentrale 152 vorgenommen werden.
Denkbar ist ferner, daß die Fahrprogramme ganz oder teilweise in den Übertragungsstationen 124 bzw. 146 gespeichert sind.
Die kleinste autonome Einheit des Systems wird somit von einigen Sensoreinheiten 120, der Übertragungsstation 124, der
Steuereinheit 14 0 und einigen Antriebsmagneten 118 gebildet, wobei jeweils im Bereich der Sensoreinheit 12 0 ein analoges
Stromsignal gebildet wird, welches von der Übertragungsstation 124 in einfacher Weise direkt an die jeweilige Steuereinheit
140 ausgegeben werden kann. Es ist auch denkbar, daß die Steuereinheiten 140 von Relais oder Schützen zur längs der
Bahn 110 abschnittweisen Bestromung der Antriebsmagnete 118 gebildet werden.
&iacgr;&ogr; Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Sensoranordnung zur Erfassung der Position und/oder Geschwindigkeit wenigstens eines längs einer Bahn 210
bewegbaren Fahrzeugs.
is Von den längs der Bahn 210 voneinander beabstandet
angeordneten Sensoreinheiten 220, die Informationen über die Position bzw. Geschwindigkeit des Fahrzeugs über Leitungen 222
an Übertragungsstationen 124 ausgeben, sind lediglich vier dargestellt.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit variiert längs der Bahn 210 in einer vorgegebenen Weise. Dementsprechend ist die Bahn 210 in
Teilabschnitte 21O1, 21O2,.21O3 mit jeweils niedriger, mittlerer
bzw. hoher Fahrzeuggeschwindigkeit aufgeteilt. Die Sensoreinheiten im Teilabschnitt 21O1 niedriger
Fahrzeuggeschwindigkeit geben Informationssignale an eine Übertragungsstation 224X aus, während die Sensoreinheiten in
den Teilabschnitten 21O2, 21O3 mittlerer und hoher
Fahrzeuggeschwindigkeit ihre Informationssignale an eine
so Übertragungsstation 2242 bzw. eine Übertragungsstation 2243
ausgeben.
In Fig. 4 sind die Übertragungsstationen 224 der vereinfachten
Darstellung halber entsprechend den ihnen zugeordneten Fahrzeuggeschwindigkeitsbereichen gereiht dargestellt. Die
dargestellte Reihung entspricht beispielsweise einer Beschleunigungsstrecke, längs deren das Fahrzeug in einer
vorbestimmten Weise beschleunigt wird. Die tatsächliche
Reihung der Übertragungsstationen 224 längs der Bahn 210 kann beliebig an die zu erwartende bzw. vorgegebene Variation der
Fahrzeuggeschwindigkeit längs der Bahn 210 gewählt werden.
Wenn wie im dargestellten Beispiel ein Teil der Sensorsignalverarbeitung bereits durch die Sensoreinheiten 220
durchgeführt wurde, so ist die im Bereich der Übertragungsstationen 224 anfallende Datenrate reduziert, so
&iacgr;&ogr; daß mit relativ wenig Aufwand und ohne eine die Informationssignalübertragung beeinträchtigende Verzögerung
ein jeweils von den Sensoreinheiten 220 herrührendes Sensoreinheitssignal von der Übertragungsstation 224 in ein
digitales, serielles Datentelegramm gewandelt werden kann.
Die Übertragungsstationen 224 sind hinsichtlich der Ortsauflösung der durch sie übertragenen Informationen jeweils
an den ihnen zugeordneten Fahrzeuggeschwindigkeitsbereich angepaßt. So wird bei relativ niedriger
Fahrzeuggeschwindigkeit das von den Sensoren 220 herrührende Informationssignal von der Übertragungsstation 224X mit relativ
hoher ■ Ort sauflösung übertragen, während die Übertragungsstationen 2242 und 2243 diese Informationen mit
mittlerer bzw. niedriger Ortsauflösung weiterleiten.
Für die Variation der Ortsauflösung bieten sich mehrere
Lösungen an. So kann beispielsweise der gegenseitige Abstand der Sensoreinheiten 220 in Teilabschnitten der Bahn 210, in
welchen eine relativ niedrige Fahrzeuggeschwindigkeit vorgesehen ist, relativ klein sein und in Teilabschnitten 210,
in denen eine relativ hohe Fahrzeuggeschwindigkeit vorgesehen ist, relativ groß sein. Denkbar ist auch, daß bei sehr hohen
Fahrzeuggeschwindigkeiten nicht alle Sensoreinheiten 220 ein Informationssignal an die Übertragungsstation 224 ausgeben
oder das von der Übertragungsstation 224 abgeleitete und ausgegebene Informationssignal nicht alle von den
Sensoreinheiten 220 ausgegebenen Informationssignale
berücksichtigt. Wenn die Sensoreinheit 220 . eine Vielzahl
einzelner Sensoren umfaßt, kann alternativ oder zusätzlich auch vorgesehen sein, daß bei sehr hohen
Fahrzeuggeschwindigkeiten nicht sämtliche Einzelsensoren einer Sensoreinheit 220 berücksichtigt werden.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit im Bereich der Sensoreinheiten 220 nicht berücksichtigt wird, so kann dies
bei einer nachfolgenden Übertragung^station erfolgen.
&iacgr;&ogr; Beispielsweise kann die Ortsauflösung des von der
Übertragungsstation 224 ausgegebenen Informationssignals entsprechend verringert werden, wenn die zu dieser
Übertragungsstation 224 geführten. Sensoreinheitssignale eine relativ hohe Fahrzeuggeschwindigkeit repräsentieren.
Zur Informationsweiterleitung sind die Übertragungsstationen 224 jeweils über eine Leitung 270 mit einem optischen Sender
272 verbunden, welcher das von einer Übertragungsstation 224 jeweils empfangene elektrische Informationssignal in ein
optisches Signal wandelt und an ein Glasfaserkabel 2442/ 2442
bzw. 2443 entsprechend den drei Fahrzeuggeschwindigkeitsbereichen ausgibt. Im Falle der
Übertragungsstationen 2242 und 2243 werden die optischen
Signale über einen optischen Üb'ertragungsbus 2422 bzw. 2423 an
die optischen Leitungen 2442 bzw. 2443 weitergeleitet.
Eine Besonderheit der dargestellten Ausführungsform ist, daß
von den optischen Sendern 272 jeweils ein optisches, digitales (1-Bit-) Informationssignal ausgegeben und über einen
optischen Übertragungsbus 2420 und eine optische Leitung 2440
zur Übertragungsstation 246 geleitet wird. Diese Signale werden aus Sensorsignalen von Digitalsensoren 221 gewonnen,
welche jeweils zusätzlich für jede Sensoreinheit 220 längs der Bahn 210 vorgesehen sind, und dienen der besonders schnellen
Erfassung eines am Fahrzeug angebrachten Fahrzeugmagnets. Damit ist längs der gesamten Bahn 210 für größtmögliche
- 31 -
Fahrzeuggeschwindigkeiten stets eine sichere, wenn auch etwas ungenaue Fahrzeugerfassung sichergestellt.
Die optischen Informationssignale werden einer Übertragungsstation 246 zugeführt, welche optische Empfänger
274 umfaßt, die diese Signale wieder in elektrische Signale umwandeln und jeweils Verarbeitungseinheiten 2760 bis 2763
zuführen, in denen die Informationssignale vor einer Ausgabe von daraus abgeleiteten Signalen über eine Leitung 248 zu
&iacgr;&ogr; einer Auswerteeinheit 250 bzw. über eine Leitung 258 zu einer
Steuereinheit 256 verarbeitet werden.
Eine Auswahleinheit 278 der Übertragungsstation 246 wählt entsprechend den erfaßten Fahrzeugpositionen längs der Bahn
is 210 bzw. entsprechend den Fahrzeuggeschwindigkeiten eine der
Verarbeitungseinheiten 276 aus, deren Informationssignal dann weitergeleitet wird.
Fig. 5 ist eine Detaildarstellung der Übertragungsstation 246
aus Fig. 4. .
Die Verarbeitungseinheiten 276X bis 2763 geben jeweils über
eine Informationsleitung 280 ein digitales Informationssignal aus, welches eine Information über Position bzw.
Geschwindigkeit von Fahrzeugen repräsentiert. Ferner wird über eine Diagnoseleitung 282 jeweils ein digitales Diagnosesignal
ausgegeben, welches Aufschluß über die Funktionsfähigkeit der Sensoreinheiten 220 gibt. Beispielsweise kann das
Diagnosesignal ■ Informationen über den Ausfall von Sensoreinheiten bzw. einzelnen Sensoren enthalten, aus welchen
eine Sensoreinheit gebildet ist. Schließlich werden über eine Phasenleitung 284 und eine Positionsleitung 286 ein analoges Phasenbzw,
ein Positionssignal ausgegeben.
Die Verarbeitungseinheit 2760 gibt hingegen lediglich über eine
Diagnoseleitung 282 ein Diagnosesignal und über eine Phasenleitung 284 ein analoges Phasensignal aus. Die analogen,
über die Leitungen 286, 282 und 284 ausgegebenen Signale eignen sich hierbei besonders zur direkten Ansteuerung
kommerziell verfügbarer Steuerungskomponenten und werden hier zur Ansteuerung des Umrichters 256 verwendet.
Die in Fig. 5 nicht dargestellte Auswahleinheit 278 schaltet die von den Verarbeitungseinheiten 276 ausgegebenen Signale in
dargestellter Weise mittels Schalteinheiten 2880 bis 2883 auf
Ausgangsleitungen 290 zur Ausgabe an die Auswerteeinheit 250
&iacgr;&ogr; und auf Ausgangsleitungen 292 zur Ausgabe an den Umrichter
256. Die Auswahl einer Verarbeitungseinheit 276 durch die Schalteinheiten 288 erfolgt dabei abhängig von den momentan
zur Erfassung bzw. Steuerung benötigten Informationen, welche wiederum davon abhängen, in welchem Teilabschnitt der Bahn 210
is sich das oder die Fahrzeuge befinden.
Es sei noch nachgetragen, daß der Begriff "Leitung" im Rahmen der Erfindung jedes beliebige zur Informationsübertragung
geeignete Mittel bezeichnet, beispielsweise auch eine Leitungsanordnung aus parallelen ~ Einzelleitungen zur
Übertragung eines parallelen Informationssignals.
Claims (24)
1. Sensoranordnung zur Erfassung der Position und/oder
Geschwindigkeit wenigstens eines längs einer Bahn (10) bewegbaren Körpers (14), umfassend eine Vielzahl längs
der Bahn (10) voneinander beabstandet angeordneter Sensoreinheiten (20) sowie Signalübertragungsmittel (22,
24, 26) zur Übertragung von mittels der Sensoreinheiten
&iacgr;&ogr; gewonnenen Informationssignalen über die Körperpositionen
bzw. Körpergeschwindigkeiten zu einer der Vielzahl von Sensoreinheiten zugeordneten Auswerteeinheit,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sensoreinheit (20) jeweils eine Reihe in
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sensoreinheit (20) jeweils eine Reihe in
is Längsrichtung der Bahn (10) voneinander beabstandet
angeordneter digitaler Sensoren (30) sowie eine dieser Sensorreihe (26, 28) jeweils zugeordnete
Positionsermittlungseinrichtung (32) umfaßt, welche die digitalen Sensorsignale der Sensoren (30) der ihr
zugeordneten Sensorreihe (26, 28) gemeinsam auswertet, zu einem analogen Sensoreinheitssignal verarbeitet und
dieses an die Signalübertragungsmittel (22, 24, 26) zur Weiterleitung an die Auswerteeinheit ausgibt.
2. Sensoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Sensoren (3 0) einer
Sensoreinheit (20) in Bahnlängsrichtung wesentlich kleiner als der gegenseitige Abstand der Sensoreinheiten
(20) in Bahnlängsrichtung ist.
3. Sensoranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß Antriebsmittel zum
elektromagnetischen Antrieb des Körpers (14) mittels wenigstens eines am Körper (14) angeordneten
Körpermagnets (16) und an der Bahn (10) angeordneter Bahnmagnete (18) vorgesehen sind und daß die Sensoren
(30) von Magnetfeldsensoren gebildet sind, die auf das
• ·
Magnetfeld des wenigstens einen Körpermagnets (16) ansprechen.
4. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren (3 0) von
magnetfeldempfindlichen Hall-Elementen gebildet sind.
5. Sensoranordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Körpermagnet (16)
&iacgr;&ogr; von einem Permanentmagnet und die Bahnmagnete (18) von
Elektromagneten gebildet sind.
6. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl wenigstens ein Körpermagnet
is (1617 163) , dessen Nordpol (N) zu den Magnetfeldsensoren
(30) hin gerichtet ist, als auch wenigstens ein Körpermagnet (162, 164) , dessen Südpol (S) zu den
Magnetfeldsensoren (3 0) hin gerichtet ist, vorgesehen sind und daß sowohl Magnetfeldsensoren (30), die auf das
Magnetfeld der Nordpole (N) ansprechen, als auch Magnetfeldsensoren (30), die auf das Magnetfeld der
Südpole (S) ansprechen, vorgesehen sind.
7. Sensoranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Sensoreinheit (20) in Bahnlängsrichtung
jeweils auf einer Länge erstreckt, welche wenigstens ungefähr gleich der Körpermagnetteilung ist.
8. Sensoranordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch so gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der
Sensoreinheiten (20) im Vergleich zur Erstreckungslänge der Gesamtheit der Körpermagnete (16) eines Körpers (14)
in Bahnlängsrichtung derart festgelegt ist, daß in sämtlichen möglichen Positionen des Körpers (14) zwischen
. den Sensoreinheiten (20) stets wenigstens ein Sensor (30) anspricht.
9. System zur Steuerung der Bewegung wenigstens eines längs
einer Bahn (110) bewegbaren Körpers, umfassend eine Sensoranordnung mit einer Vielzahl voneinander
beabstandet angeordneter Sensoreinheiten (12 0), beispielsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 8, zur
Erfassung der Position und/oder Geschwindigkeit des wenigstens einen Körpers sowie Signalübertragungsmittel
(122, 124, 142, 144, 146, 148) zur Übertragung von mittels der Sensoreinheiten (120) gewonnenen
&iacgr;&ogr; Informationssignalen von den Sensoreinheiten (120) über
die Signalübertragungsmittel (122, 124, 142, 144,. 146, 148) zu einer Steueranordnung (140, 156, 152),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueranordnung (140, 156, 152) eine Mehrzahl von
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueranordnung (140, 156, 152) eine Mehrzahl von
is Steuereinheiten (140, 156, 152) umfaßt, welche jeweils
die Körperbewegung in den Steuereinheiten (140, 156, 152) zugeordneten Teilabschnitten der Bahn (110) steuern,
wobei zumindest ein Teil (140) dieser Steuereinheiten (140, 156, 152) jeweils Antriebseinheiten (118) in den
ihnen zugeordneten Teilabschnitten der Bahn (110) zeitweilig mit einem Energieverteilungssystem (162)
verbindet, das zur phasenrichtigen Versorgung mehrerer dieser Teilabschnitte der Bahn (110) mit Antriebsenergie
vorgesehen ist.
10. System zur Steuerung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit (140) die
Körperbewegung in dem ihr zugeordneten Teilabschnitt der Bahn (110) zumindest zeitweilig autonom, d. h. lediglich
abhängig von den zu dieser Steuereinheit (140) übertragenen Informationssignalen der Sensoreinheiten
(12 0) dieses Teilabschnitts, durch entsprechende zeitweilige Herstellung der Verbindung mit dem
Energieverteilungssystem steuert.
11. System zur Steuerung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalübertragungsmittel von
Übertragungsstationen (124, 146) in einer hierarchischen Struktur gebildet sind, d. h. von Übertragungsstationen,
welche jeweils Informationssignale von Übertragungsstationen einer niedrigeren Hierarchiestufe
empfangen und ein aus den empfangenen Informationssignalen abgeleitetes datenreduziertes
Informationssignal jeweils an Ubertragungsstationen
höherer Hierarchiestufe ausgeben, wobei die Übertragungsstationen (124) niedrigster Hierarchiestufe
&iacgr;&ogr; die Informationssignale der Sensoreinheiten (12 0) empfangen und wobei einer Steuereinheit jeweils eine
Übertragungsstation zugeordnet ist, welche Informationssignale an diese Steuereinheit ausgibt.
is
12. System zur Steuerung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Übertragungsstationen (146) höchster Hierarchiestufe Informationssignale an eine
Auswerteeinheit (150) ausgeben.
13. System zur Steuerung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerzentrale (152) zum Steuern
der Körperbewegung im wesentlichen längs der gesamten Bahn (110) vorgesehen ist und diese Steuerzentrale (152)
der Auswerteeinheit (150) zugeordnet ist.
14. System zur Steuerung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinheiten (12 0)
und/oder wenigstens ein Teil (124, 146) der Signalübertragungsmittel (122, 124, 142, 144, 146, 148)
Schnittstellen aufweisen, die den unmittelbaren Anschluß von Umrichtern (156, 14 0) mit Analogeingang ermöglichen.
15. System zur Steuerung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinheit (12 0)
wenigstens einen digitalen Sensor sowie eine diesem wenigstens einen Sensor zugeordnete Wandlereinrichtung
umfaßt, welche das digitale Sensorsignal des wenigstens
- 37 -
einen Sensors -zu einem analogen Sensoreinheitssignal
verarbeitet und dieses analoge Sensoreinheitssignal direkt an eine der Sensoreinheit (120) zugeordnete
Steuereinheit (140) ausgibt, welche die Körperbewegung in einem dieser Steuereinheit (140) zugeordneten
Teilabschnitt der Bahn (110) steuert.
16. Sensoranordnung, beispielsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 8, beispielsweise in einem System zur Steuerung
&iacgr;&ogr; nach einem der Ansprüche 9 bis 15, zur Erfassung der
Position und/oder Geschwindigkeit wenigstens eines längs einer Bahn (210) bewegbaren Körpers, umfassend eine
Vielzahl längs der Bahn (210) voneinander beabstandet angeordneter Sensoreinheiten (220) sowie
is Signalübertragungsmittel (222, 224, 275, 246, 248) zur
Übertragung von mittels der Sensoreinheiten (220) gewonnenen Informationssignalen über die Körperpositionen
bzw. Körpergeschwindigkeiten zu einer der Vielzahl von Sensoreinheiten (220) zugeordneten Auswerteeinheit (250),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalübertragungsmittel (222, 224, 275, 246, 248) bei relativ niedrigen Körpergeschwindigkeiten
Informationen mit relativ hoher Ortsauflösung und bei relativ hohen Körpergeschwindigkeiten Informationen mit
relativ geringer Ortsauflösung übertragen.
17. Sensoranordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinheit (220) jeweils eine Reihe in
Längsrichtung der Bahn (210) voneinander beabstandet angeordneter Sensoren umfaßt und bei relativ hohen
Körpergeschwindigkeiten lediglich die Sensorsignale eines Teils der Sensoren der Sensorreihe zur Erfassung der
Position bzw. Geschwindigkeit des Körpers verwendet werden.
18. Sensoranordnung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß bei relativ hohen
- 38 -
Körpergeschwindigkeiten lediglich die Signale eines Teils der Sensoreinheiten (220) zur Erfassung der Position bzw.
Geschwindigkeit des Körpers verwendet werden.
19. Sensoranordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalübertragungsmittel
von Übertragungsstationen (124, 146) in einer hierarchischen Struktur gebildet sind, d. h. von
Übertragungsstationen, welche jeweils Informationssignale
&iacgr;&ogr; von Übertragungsstationen einer niedrigeren
Hierarchiestufe empfangen und ein aus den empfangenen Informationssignalen abgeleitetes datenreduziertes
Informationssignal jeweils an Übertragungsstationen höherer Hierarchiestufe ausgeben, wobei die
is Übertragungsstationen (124) niedrigster Hierarchiestufe
die Informationssignale der Sensoreinheiten (12 0) empfangen und wobei einer Steuereinheit jeweils eine
Übertragungsstation zugeordnet ist, welche Informationssignale an diese Steuereinheit ausgibt.
20. Sensoranordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das datenreduzierte Informationssignal aus einem Teil
der empfangenen Informationssignale gebildet ist.
21. Sensoranordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl des Teils der empfangenen
Informationssignale abhängig von deren Qualität vorgesehen ist.
22. Sensoranordnung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl des Teils der empfangenen
Informationssignale abhängig von einer vorbestimmten Wertigkeit der empfangenen Informationssignale vorgesehen
ist.
23. Sensoranordnung bzw. System zur Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Übertragung der Informationssignale wenigstens teilweise optische Signalübertragungsmittel (272, 242, 244, 274)
vorgesehen sind.
24. Sensoranordnung bzw. System zur Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Übertragung der Informationssignale, insbesondere zur Übertragung von analogen Informationssignalen, wenigstens
teilweise Signalübertragungsmittel (32, 24; 120, 124;
&iacgr;&ogr; 22 0, 224) zum Empfangen bzw. Ausgeben von elektrischen
Stromsignalen vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705615U DE29705615U1 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Sensoranordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705615U DE29705615U1 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Sensoranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29705615U1 true DE29705615U1 (de) | 1998-07-30 |
Family
ID=8038168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29705615U Expired - Lifetime DE29705615U1 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Sensoranordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29705615U1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT502180B1 (de) * | 2003-06-17 | 2007-02-15 | Unger Roland Ing | Vorrichtung zum erkennen nicht identifizierter gegenstände |
| CN101290325B (zh) * | 2007-04-18 | 2011-09-28 | 上海磁浮交通工程技术研究中心 | 轨道车辆地面定位测速系统 |
| CN1586067B (zh) * | 2002-02-07 | 2012-12-12 | 罗伯特·博施有限公司 | 手持式器具 |
| DE102012209399A1 (de) * | 2012-06-04 | 2013-12-05 | Intrasys Gmbh Innovative Transportsysteme | Verwendung einer elektromagnetischen Geschwindigkeitsänderungsvorrichtung, wie Linearmotor oder/und Wirbelstrombremse, zur Geschwindigkeitsmessung |
| CN109720812A (zh) * | 2018-12-10 | 2019-05-07 | 宁夏天地奔牛实业集团有限公司 | 配仓刮板机槽箱内物料状态监控系统 |
| DE102017220766A1 (de) * | 2017-11-21 | 2019-05-23 | Thyssenkrupp Ag | Aufzugsanlage mit einer an einem Fahrkorb der Aufzugsanlage angeordneten Signalerzeugungseinheit |
| DE112014001449B4 (de) | 2013-03-15 | 2019-07-11 | Murata Machinery, Ltd. | Magnetischer Positionssensor und Positionserfassungsverfahren |
| CN110780218A (zh) * | 2018-07-25 | 2020-02-11 | 罗伯特·博世有限公司 | 用于对机动车中的传感器的测量参量进行可信度检查的方法 |
| US11476731B2 (en) | 2019-04-01 | 2022-10-18 | LIM-Tech Limited | Electromotive machine |
-
1997
- 1997-03-27 DE DE29705615U patent/DE29705615U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN1586067B (zh) * | 2002-02-07 | 2012-12-12 | 罗伯特·博施有限公司 | 手持式器具 |
| AT502180B1 (de) * | 2003-06-17 | 2007-02-15 | Unger Roland Ing | Vorrichtung zum erkennen nicht identifizierter gegenstände |
| CN101290325B (zh) * | 2007-04-18 | 2011-09-28 | 上海磁浮交通工程技术研究中心 | 轨道车辆地面定位测速系统 |
| DE102012209399A1 (de) * | 2012-06-04 | 2013-12-05 | Intrasys Gmbh Innovative Transportsysteme | Verwendung einer elektromagnetischen Geschwindigkeitsänderungsvorrichtung, wie Linearmotor oder/und Wirbelstrombremse, zur Geschwindigkeitsmessung |
| EP2672276A1 (de) * | 2012-06-04 | 2013-12-11 | Intrasys GmbH Innovative Transport-Systeme | Verwendung einer elektromagnetischen Geschwindigkeitsänderungsvorrichtung, wie Linearmotor oder/und Wirbelstrombremse, zur Geschwindigkeitsmessung |
| DE112014001449B4 (de) | 2013-03-15 | 2019-07-11 | Murata Machinery, Ltd. | Magnetischer Positionssensor und Positionserfassungsverfahren |
| DE102017220766A1 (de) * | 2017-11-21 | 2019-05-23 | Thyssenkrupp Ag | Aufzugsanlage mit einer an einem Fahrkorb der Aufzugsanlage angeordneten Signalerzeugungseinheit |
| CN110780218A (zh) * | 2018-07-25 | 2020-02-11 | 罗伯特·博世有限公司 | 用于对机动车中的传感器的测量参量进行可信度检查的方法 |
| CN109720812A (zh) * | 2018-12-10 | 2019-05-07 | 宁夏天地奔牛实业集团有限公司 | 配仓刮板机槽箱内物料状态监控系统 |
| CN109720812B (zh) * | 2018-12-10 | 2024-02-02 | 宁夏天地奔牛实业集团有限公司 | 配仓刮板机槽箱内物料状态监控系统 |
| US11476731B2 (en) | 2019-04-01 | 2022-10-18 | LIM-Tech Limited | Electromotive machine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10345359B4 (de) | Serieller Datenbus, Bewegungssystem sowie Verfahren zur ereignisgesteuerten Übertragung von Nachrichten | |
| EP3645440B1 (de) | Positionsbestimmungssystem und verfahren zur ermittlung einer kabinenposition einer aufzugkabine | |
| EP2115396B1 (de) | Verfahren und system zum ermitteln der position eines motorteils | |
| EP3955436B1 (de) | Linearmotorsystem und betriebsverfahren für ein solches | |
| EP3971445A1 (de) | Systeme zur überwachung des betriebs einer energieführungskette | |
| WO2003086807A1 (de) | Vorrichtung zur induktiven energieversorgung und führung eines beweglichen objektes | |
| EP0452375B1 (de) | Automatische guttransportvorrichtung mit linearmotorgetriebenen transportelementen | |
| DE69103607T2 (de) | Verfahren zur Steuerung einer Verteileinrichtung. | |
| WO2020104454A1 (de) | Verfahren zum sicheren überwachen der funktion einer elektromagnetischen transporteinrichtung | |
| EP2564166A2 (de) | Inkrementelles multipositions-erfassungssystem für ein umlaufendes elektromagnetisches transfersystem | |
| EP0320683B1 (de) | Anlage zur Führung von Flurförderzeugen mit wenigstens einem lenkbaren Rad und einer richtungsbestimmenden Signalübertragung auf das Flurförderzeug | |
| DE102013108767A1 (de) | Dezentrale Linear Motor Regelung für Transportsysteme | |
| DE29705615U1 (de) | Sensoranordnung | |
| DE102009020183A1 (de) | Bewegungsfahrzeugsystem und Verfahren zum Erfassen der Position eines Bewegungsfahrzeugs | |
| EP0783698A1 (de) | Aktiver bewegungssensor | |
| EP2325039A2 (de) | Sensorsystem für Förderanlagen mit Linear-Synchron-Antrieb und Förderanlage | |
| DE3100724C2 (de) | ||
| WO2010130506A2 (de) | Positionserfassungsanordnung für ein umlaufendes transfersystem | |
| EP3976439B1 (de) | Sensoreinrichtung für eine anordnung zur detektion und analyse eines entlang einer spur, insbesondere entlang eines gleises, bewegten rades eines fahrzeugs | |
| DE102014116516A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Ermittlung eines Belegungsgrads einer Transporteinrichtung | |
| DE2254799C3 (de) | Anordnung zur Abstandsteuerung und -sicherung von spurgebundenen Objekten im Bereich einer Verzweigung | |
| DE102019219338A1 (de) | Seillose Aufzugsanlage mit echtzeitfähiger drahtloser Übertragung von Sensordaten eines Positionssensors | |
| EP0959218B1 (de) | Raumtrennwand | |
| DE102005039827B4 (de) | Verfahren zur Übertragung von sensorischen Informationen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2446851A1 (de) | Regelanordnung zur dynamischen entkopplung eines schienengebundenen fahrzeuges von seinen schienen, das gegenueber seinen schienen mit hilfe von magnetenin einem abstand gefuehrt ist |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980910 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000303 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030210 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20051001 |