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DE29702018U1 - Verbindungsbeschlag - Google Patents

Verbindungsbeschlag

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Publication number
DE29702018U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
connecting fitting
bolt
longitudinal groove
fitting according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29702018U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balteschwiler Ag Ch
Scheiwe Peter De
Original Assignee
Ostermann and Scheiwe GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ostermann and Scheiwe GmbH and Co KG filed Critical Ostermann and Scheiwe GmbH and Co KG
Priority to DE29702018U priority Critical patent/DE29702018U1/de
Publication of DE29702018U1 publication Critical patent/DE29702018U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/05Separate connectors or inserts, e.g. pegs, pins, keys or strips
    • E04F2201/0517U- or C-shaped brackets and clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)
  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)

Description

— ••I -··
• · · ·
Beschreibung: Verbindungsbeschlag
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag für jeweils zwei mit ihren Längskanten aneinanderliegende Holzdielen, insbesondere Massivholzdielen. Derartige Holzdielen weisen üblicherweise an den Längsseiten eine Nut bzw. eine Feder auf, wodurch ein guter Halt bei Verlegung eines Holzfußbodens erreichbar ist. Eine Anbringung von Nut und Feder kann auch an den jeweiligen Stirnseiten erfolgen, wodurch eine EndlosVerlegung möglich ist. Die Oberfläche ist üblicherweise gehobelt und oftmals durch ein Öl-Wachs-Gemisch versiegelt.
Es ist bekannt, die Fußbodendielen auf Spanplatten oder Langhölzer zu schrauben oder zu nageln. Dadurch sind sie jeweils fest mit dem Untergrund verbunden. Ein Nachteil dieser Verlegeart besteht in der erforderlichen Aufbauhöhe der Unterkonstruktion.
Es ist auch eine sogenannte schwimmende Verlegung bekannt, wobei keine feste Verbindung zum Untergrund besteht. Dabei werden die Holzdielen miteinander durch Federbügel verbunden, die rückseitig in eine Nut der Holzdielen eindrückbar sind.
Bei der bekannten Verbindung mit Federbügeln ist ein Zusammenfügen der Holzdielen nur in einem bestimmten Winkel möglich und es ist nachteilig erforderlich, die
Dielen vor dem Einrasten der Federbügel in Nut und Feder zu schieben. Dabei erfordert das bekannte System nachteilig absolut gerade Holzdielen, denn die Federkraft der Federbügel reicht nachteilig nicht aus, um eventuell gekrümmte Holzdielen längsseitig zusammenzuziehen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen einfachen Verbindungsbeschlag zu schaffen, der leicht zu handhaben ist, wobei auch gekrümmte Dielen verwendbar sein sollen und wobei eine Verlegung ohne spezielle Werkzeuge möglich ist.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem Verbindungsbeschlag für jeweils zwei mit ihren Längskanten aneinanderliegende Holzdielen mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
Die Verwendung des Verbindungsbeschlages setzt voraus, daß die einzubauenden und miteinander zu verbindenden Holzdielen jeweils eine durchgehende Längsnut aufweisen. Diese Längsnut ist vorteilhaft außermittig anzubringen, wobei sich ein Abstand von etwa 35 mm von der mit der Feder versehenen Dielenlängskante bewährt hat. Der erfindungsgemäße Verbindungsbeschlag besteht aus einem ersten flachen Streifen, der an seinem einen Ende einen aufragenden, mit der Längsnut der ersten Holzdiele in Eingriff bringbaren ersten Bolzen trägt und an seinem anderen Ende um einen Betrag zur vom Bolzen wegweisenden Seite gekröpft ist, wobei dieser Betrag etwa der Dicke D des ersten Streifens entspricht, wobei der erste Streifen in seinem gekröpften Bereich schwenkbar mit einem Ende eines zweiten flachen Streifens gleicher Dicke D verbunden ist, der auf der den Bolzen tragenden Seite des ersten Streifens um bis zu etwa 90° verschwenkbar ist, und wobei das verbindungsseitige Ende des zweiten Streifens zur zum Bolzen hinweisenden Seite um den gleichen Betrag D wie der erste Streifen gekröpft ist,
wobei der zweite Streifen etwa rechtwinkelig zu seiner Längsrichtung von seinem Schwenkpunkt S in Schwenkrichtung beabstandet einen aufragenden zweiten Bolzen trägt, der mit der Längsnut der zweiten Holzdiele in Eingriff bringbar ist, und wobei der zweite Streifen an seinem freien Ende einen in Richtung der beiden Bolzen aufragenden kurzen Vorsprung trägt, der mit der Längsnut der zweiten Holzdiele in Eingriff bringbar ist.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlages ist einfach. In gestreckter Stellung wird der erste Bolzen mit der Längsnut der einen Holzdiele in Eingriff gebracht, indem er hineingeschoben wird. Dann wird die zweite Holzdiele daneben gelegt, wobei die zweckmäßig angebrachte Nut- und Federverbindung in Eingriff gebracht wird. Sodann wird der zweite Bolzen in die Längsnut der zweiten Holzdiele eingeschoben, und der nunmehr überstehende zweite Streifen wird umgelegt, wobei er maximal in einem Winkel von etwa 90° umlegbar ist. In dieser Position befinden sich die beiden Bolzen in der engsten Stellung zueinander, wodurch eine starke Anpressung der beiden Holzdielen zueinander erzielt wird. Zur Verriegelung des zweiten Streifens wird nunmehr der kurze Vorsprung ebenfalls in die Längsnut der zweiten Holzdiele gesteckt, wodurch der Verbindungsbeschlag verriegelt ist. Es sind natürlich mehrere Verbindungsbeschläge voneinander beabstandet anzubringen, um einen sicheren Halt des Fußbodenbelages zu erreichen.
In der Praxis werden etwa 8 bis 10 Verbindungsbeschläge je Quadratmeter Fußboden benötigt, d.h. man braucht etwa 2 bis 3 Verbindungsbeschläge pro laufendem Meter Holzdiele. Bei Hartholzdielen, z.B. Eiche, ist eine dichtere Anordnung der Beschläge sinnvoll, um die bei diesem Holz auftretenden höheren Kräfte auffangen zu können. Bei Weichholz, z.B. Kiefer, reichen auch weitere Abstände der Beschläge. Typische Dielenlängen sind in der Praxis
minimal 57 cm und maximal 235 cm. Bei der größten Länge rechnet man mit einem Bedarf von etwa 4 Verbindungsbeschlägen. Eine typische Breite derartiger Massivholzdielen ist 121 mm. Wenn die Längsnut etwa 35 mm vom freien Rand entfernt ist, ergibt sich dadurch eine bequeme Verlegungsweise.
Außer für Massivholzdielen ist der erfindungsgemäße Verbindungsbeschlag auch für mehrschichtige verleimte Dielen anwendbar, sofern diese so stabil sind, daß sie die bei der Anbringung der Beschläge auftretenden Scherkräfte schadlos aufnehmen können.
Der erfindungsgemäße Verbindungsbeschlag sorgt dafür, daß die Dielen stets mit einem Minimum an Fugen miteinander verbunden bleiben. Im wesentlichen ändert sich lediglich die Gesamtabmessung des kompletten Fußbodens an seinen äußeren Rändern; hierzu läßt man, wie an sich bekannt, rundum zu den angrenzenden Gebäudewänden ausreichend Bewegungsspielraum frei.
Zweckmäßig ist vorgesehen, daß die Bolzen an ihrem freien Ende einen scharfkantigen Rand aufweisen, damit sie sich in der Längsnut fest einpassen und sich nicht leicht lösen.
Zweckmäßig ist eine Länge Ll des ersten Streifens gleich dem Abstand A des Schwenkpunktes S von dem freien Ende des zweiten Streifens.
Vorteilhaft ist eine Breite B der beiden Streifen untereinander gleich und zur gestreckten Länge LG des Verbindungsbeschlages steht sie etwa im Verhältnis 1 : 13.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß eine Länge L3 des zweiten Streifens etwas größer ist als die Länge Ll des ersten Streifens.
Zweckmäßig wird der Verbindungsbeschlag aus Stahlblech gefertigt, wobei der Vorsprung durch Aufbiegen eines mittleren Endabschnitts hergestellt ist und die Bolzen in Bohrungen eingepreßte Stahlbolzen sind.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung wird nunmehr anhand einer Zeichnung näher erläutert. Sie zeigt in
Figur 1 einen Verbindungsbeschlag in Seitenansicht und in
Figur 2 den Verbindungsbeschlag in Draufsicht.
Unter Bezugnahme auf Figur 1 ist ein erster Streifen 1 dargestellt, der eine Dicke D aufweist und zur Verbindungsseite hin in Richtung zur späteren Unterseite abgekröpft ist, wobei die Größe der Abkröpfung etwa gleich der Dicke D ist.
Auf seinem freien Ende trägt der erste Streifen 1 einen aufkragenden Bolzen 2, der später im Eingriff mit einer nicht gezeigten Fußbodendiele ist.
Am linken Ende des Streifens 1 ist (siehe Figur 2) ein Schwenkpunkt S vorgesehen, der z.B. durch eine eingepreßte Niete herstellbar ist.
Um diesen Schwenkpunkt S ist ein zweiter Streifen 3 schwenkbar angeordnet, wobei auch dieser zweite Streifen 3 in der Nähe des Schwenkpunktes S eine Abkröpfung aufweist, die wiederum die Größe der Dicke D hat.
Am freien Ende trägt der zweite Streifen 3 einen aufkragenden Vorsprung 5, der in die gleiche Richtung weist wie der erste Bolzen 2.
Der Schwenkpunkt S hat vom freien Ende des zweiten Streifens 3 einen Abstand A, der gleich der Länge Ll ist, die der erste Streifen 1 aufweist. Die Länge L3 des zweiten Streifens 3 ist etwas größer als der Abstand A.
Die Figur 2 zeigt in Draufsicht den zweiten Streifen 3 in seiner gestreckten Stellung und mit gestrichelten Umrissen in einer um den Schwenkpunkt S geschwenkten Stellung, wobei die Schwenkrichtung durch einen Pfeil angezeigt ist. Außerdem ist die Gesamtlänge LG des Verbindungsbeschlages erkennbar und ebenso dessen Breite B.
Wie in Figur 1 und auch in Figur 2 dargestellt, ist seitlich beabstandet vom Schwenkpunkt S auf dem zweiten Streifen 3 ein zweiter Bolzen 4 angebracht, der in seinen Abmessungen denen des ersten Bolzens 2 entspricht und der in Einbaustellung in die Längsnut einer zweiten Fußbodendiele eingreift, die ebenfalls nicht dargestellt ist.
Wie aus der Figur 2 leicht ersichtlich ist, rückt der zweite Bolzen 4 beim Verschwenken des zweiten Streifens 3 näher an den ersten Bolzen 2 heran, wodurch die beiden Fußbodendielen zusammengedrückt werden und dauerhaft zusammengehalten werden. Gleichzeitig ist jedoch später bei Bedarf eine beschädigungsfreie Trennung der Dielen möglich.

Claims (6)

  1. Schutzansprüche:
    Verbindungsbeschlag für jeweils zwei mit ihren Längskanten aneinanderliegende Holzdielen, insbesondere Massivholzdielen, die jeweils auf der eingebaut unten liegenden Seite eine durchgehende Längsnut aufweisen, mit einem ersten flachen Streifen (1), der an seinem einen Ende einen aufragenden, mit der Längsnut der ersten Holzdiele in Eingriff bringbaren ersten Bolzen (2) trägt, und an seinem anderen Ende um einen Betrag zur vom Bolzen (2) wegweisenden Seite gekröpft ist, wobei dieser Betrag etwa der Dicke D des Streifens (1) entspricht, wobei der erste Streifen (1) in seinem gekröpften Bereich schwenkbar mit einem Ende eines zweiten flachen Streifens (3) gleicher Dicke D verbunden ist, der auf der den Bolzen (2) tragenden Seite des ersten Streifens (1) um bis zu etwa 90° verschwenkbar ist und wobei das verbindungsseitige Ende des zweiten Streifens (3) zur zum Bolzen (2) hinweisenden Seite um den gleichen Betrag D wie der erste Streifen (1) gekröpft ist, wobei der zweite Streifen (3) etwa rechtwinkelig zu seiner Längsrichtung von seinem Schwenkpunkt S in Schwenkrichtung beabstandet einen aufragenden zweiten Bolzen (4) trägt, der mit der Längsnut der zweiten Holzdiele in Eingriff bringbar ist, und wobei der zweite Streifen (3) an seinem freien Ende einen in Richtung der beiden Bolzen (2, 4) aufragenden kurzen Vorsprung (5) trägt, der mit der Längsnut der zweiten Holzdiele in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (2, 4) an ihrem freien Ende einen scharfkantigen Rand aufweisen.
  3. 3. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Länge Ll des ersten Streifens (1) gleich dem Abstand A des Schwenkpunktes S von dem freien Ende des zweiten Streifens (3) ist.
  4. 4. Verbindungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Breite B der beiden Streifen (1, 3) untereinander gleich und zur gestreckten Länge LG des Verbindungsbeschlages etwa im Verhältnis 1 : 13 steht.
  5. 5. Verbindungsbeschlag nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Länge L3 des zweiten Streifens (3) größer ist als die Länge Ll des ersten Streifens (1).
  6. 6. Verbindungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Stahlblech gefertigt ist, wobei der Vorsprung (5) durch Aufbiegen eines mittleren Endabschnitts hergestellt ist und die Bolzen (2, 4) in Bohrungen eingepreßte Stahlbolzen sind.
DE29702018U 1997-02-06 1997-02-06 Verbindungsbeschlag Expired - Lifetime DE29702018U1 (de)

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DE29702018U1 true DE29702018U1 (de) 1997-03-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006035805B3 (de) * 2006-08-01 2007-11-08 Markus Rensburg Bohlenverbindungselement

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006035805B3 (de) * 2006-08-01 2007-11-08 Markus Rensburg Bohlenverbindungselement
DE202007018793U1 (de) 2006-08-01 2009-04-30 Rensburg, Markus Bohlenverbindungselement
DE202007018836U1 (de) 2006-08-01 2009-07-02 Rensburg, Markus Bohlenverbindungselement

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