DE29701161U1 - Zylinderkopfbohrer - Google Patents
ZylinderkopfbohrerInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
FAMAG-Werkzeugfabrik Friedr. Aug. Mühlhoff
Rather Str. 29-31 42855 Remscheid
VGN 258 024 22 376 Dr .G./Pa ./Sc . 20.01.1997
Die Erfindung betrifft einen Zylinderkopfbohrer mit einem metallischen Tragteil, welches einen zentralen
Einspannschaft und einen Zylindermantelabschnitte aufweisenden Kopf besitzt und mit an den Zylindermantelabschnitten
über die Stirnseite hinausragenden, angelötenen zahnartigen Vorschneidern aus Hartmetall-Material
oder dergleichen.
Derartige Zylinderkopfbohrer sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, bei welchen die an den Zylindermantelabschnitten
über die Stirnseite hinausragenden zahnförmigen Vorschneider mit dem metallischen Kopf
verlötet sind. Hierzu werden bei der Montage die zahnartigen Vorschneider, welche aus einem Hartmetall-Material
bestehen, mittels Draht oder ähnlichem an dem Kopf fixiert. Diese Anordnung wird hiernach aufgewärmt, so
daß das verwendete Silberlot in den Zwischenraum zwischen
Vorschneider und Bohrkopf fließen kann.
Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung
darin gesehen, einen in Rede stehenden Zylinderkopfbohrer hinsichtlich der Montage eines oder mehrerer Vorschneider
an den Bohrkopf verbessert auszugestalten.
Die Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß
wird durch mindestens eine radial offene, hinterschnittene Aussparung, in welche der Vorschneider in Achsrichtung
formschlüssig eingesteckt und verlötet ist, eine insbesondere montagetechnisch günstige Lösung gefunden.
Der Vorschneider wird ohne zusätzliche Befestigungsmittel an dem Bohrkopf vormontiert, wonach in üblicher
VGN: 258 024 22 376 Dr.G./Pa./Sc. 20.01.1997
Weise eine Verlötung erfolgt derart, daß die formschlüssige Anordnung von Vorschneider und Bohrkopf aufgewärmt
wird, wonach das verwendete Silberlot in die den Vorschneider aufnehmende Aussparung fließen kann. Die
bevorzugt taschenartige Aussparung ist hinterschnitten ausgebildet. Das Einschieben des Vorschneiders in diese
Aussparung erfolgt in Achsrichtung des Zylinderkopfbohrers, wobei der Hinterschnitt in der Aussparung den
Vorschneider in radialer Richtung sichert. Um in einfachster Weise eine leichte Vormontage zu gewährleisten,
wird weiter vorgeschlagen, daß der Kopf eine etwa durch die Diametrale verlaufende Hauptschneide aus
Hartmetall mit im Zentrum liegender Zentrierspitze aufweist, welche Hauptschneide in einer axial offenen
Nut eigelötet ist. Bevorzugt wird hierbei eine Nut mit rechteckigem Querschnitt. Hierdurch bedingt kann der
Zylinderkopfbohrer stirnseitig, in Axialrichtung sowohl mit dem Vorschneider als auch mit der Hauptschneide
bestückt werden. Hierzu wird der Bohrer beispielsweise im Bereich seines Einspannschaftes in eine Halterung
eingespannt derart, daß eine Bohrkopfquerebene etwa horizontal ausgerichtet ist. Der Vorschneider und die
Hauptschneide werden hiernach von oben in die jeweiligen Aufnahmenuten eingesteckt. Wird dieser vorteilhafte
Effekt der stirnseitigen Bestückung der Hauptschneide nicht gewünscht, so ist auch denkbar die,' die Hauptschneide
aufnehmende Nut im Querschnitt'hinterschnitten, beispielsweise in Form eines Schwalbenschwanzes,
auszugestalten, bei entsprechender ßuerschnittsanpassung der Hauptschneide. Bei einer solchen Lösung erfolgt
ein Einschieben der Hauptschneide in die Nut in radialer Richtung. In einer vorteilhaften Weiterbildung
des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß die Aussparung frontseitig offen und rückseitig geschlossen
gebildet ist und ein Schwalbenschwanz-Querschnittspro-
fil ausbildet, wobei der Vorschneider ein entsprechendes
Gegenprofil besitzt und bei der Montage mit Wandabstand in die Aussparung einschiebbar ist. Aufgrund
dieser Ausgestaltung ist die Vormontage zur ersten Fixierung des Vorschneiders an den Bohrkopf in einfachster
Weise gelöst. Der Vorschneider sitzt mit leichtem, im Mikrometerbereich liegendem Spiel in der Aussparung,
wobei nach einem Aufwärmen der vormontierten Einheit das Silberlot in den Zwischenraum zwischen den Wandungen
des Vorschneiders und der Aussparung zur endgültigen Fixierung einfließen kann. Dadurch bedingt, daß die
Aussparung rückseitig geschlossen ausgebildet ist, ist ein Endanschlag ausgeformt. Der eingesteckte Vorschneider
befindet sich demzufolge in einer vordefinierten Montageposition, was insbesondere hinsichtlich des
axialen Überstandes des Vorschneiders über den die Zylindermantelabschnitte aufweisenden Kopf von wesentlicher
Bedeutung ist. Es wird weiterhin eine Ausbildung bevorzugt, bei welcher jeder Zylindermantelabschnitt
eine, einen Vorschneider aufnehmende Aussparung besitzt, wobei sich diese Aussparungen diametral gegenüberliegen.
Weiter wird vorgeschlagen, daß das geschlossene Ende der Aussparung eine Abrundung besitzt. Entsprechend
ist in vorteilhafter Weise auch der in die Aussparung einsteckbare Endbereich des Vorschneiders
verrundet, wobei bevorzugt wird, daß der Durchmesser dieser Verrundung der Breite des Vorschneiders entspricht.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Vorschneider
mit radialem Vorsprung in der Aussparung sitzt. Dieser radiale Vorsprung entspricht in einem
bevorzugten Ausfuhrungsbeipiel etwa der halben Dicke desselben. Der eingesetzte Vorsprung ist in bekannter
Weise im Bereich seines frei auskragenden Endes ausgespitzt gebildet, wobei diese Vorschneider-Spitze im
Einbauzustand dem radial äußeren Wandbereich des Vor-
• ·
• · ♦
Schneiders zugeordnet ist. Bedingt durch die Anordnung des Vorschneiders mit radialem Vorsprung sind die gebildeten
Vorschneider-Spitzen in einem radial außerhalb des die Zylindermantelabschnitte aufweisenden Kopfes
liegendem Bereich positioniert. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist eine Vielzahl
von im Abstand zueinander angeordneten Vorschneidern vorgesehen. Dementsprechend weist jeder Zylindermantelabschnitt
mehrere, bevorzugt mit radialem Vorsprung in mit Hinterschnitten versehenen Aussparungen
eingesteckte Vorschneider auf. So kann beispielsweise
vorgesehen sein, daß jeder Zylindermantelabschnitt drei Vorschneider besitzt. Hierzu wird schließlich vorgeschlagen,
daß der Zahnabstand etwa einer Vorschneiderbreite entspricht.
Nachstehend ist die Erfindung des weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die jedoch lediglich drei Ausführungsbeispiele
darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen erfindungsgemäßen Zylinderkopfbohrer mit zwei diametral
gegenüberliegend angeordneten Vorschneidern, eine erste Ausführungsform betreffend;
Fig. 2 eine Stirnansicht auf den Zylinderkopfbohrer mit in einem Bohrerkopf angeordneten Vorschneidern
und einer Hauptschneide, in leicht vergrößerter Darstellung;
Fig. 3 den Vorschneider in einer vergrößerten Einzeldarstellung, die Stirnansicht bereffend;
Fig. 4 den Vorschneider in einer Seitenansicht;
Fig. 5 den Vorschneider in einer Draufsicht;
Fig. 6 die Draufsicht auf die in Einzeldarstellung gezeigte Hauptschneide;
Fig. 7 eine Seitenansicht der Hauptschneide;
Fig. 8 eine stark vergrößerte Ausschnittsdarstellung, den, einen Vorsprung aufnehmenden, Bereich des
Bohrkopfes in einer Draufsicht darstellend;
Fig. 9 den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 den erfindungsgemäßen Zylinderkopfbohrer in
einer Seitenansicht;
Fig. 11 eine Seitenansicht gemäß Fig. 10, jedoch eine
zweite Ausführungsform betreffend;
Fig. 12 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch eine dritte Ausführungsform betreffend;
Fig. 13 die Stirnansicht auf den Zylinderkopfbohrer in einer Ausführungsform gemäß Fig. 12.
Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Zylinderkopfbohrer 1, welcher ein metallisches
Tragteil 2 aufweist. Letzteres setzt sich im wesentlichen zusammen aus einem zentralen Einspannschaft
3 und einem, Zylindermantelabschnitte 4 aufweisenden, Kopf 5 zusammen.
Der Kopf 5 ist im wesentlichen als ein Stahlkörper in Form eines im Querschnitt kreisförmigen Zylinders ausgebildet,
wobei.durch diametral gegenüberliegende Frei-
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22
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schnitte die erwähnten Zylindermantelabschnitte 4 gebildet sind. Letztere erstrecken sich, bezogen auf eine
Bohrerachse x-x, über einen Winkel von ca. 120°. Weiter besitzt der Kopf 5 eine durch die Diametrale verlaufende
Nut 6, zur Aufnahme einer Hauptschneide 7 mit im Zentrum liegender Zentrierspitze 8. Diese Hauptschneide
7 ist so bemessen, daß sie im Einbauzustand gemäß den Figuren 1 und 2 beidendig radial über die Zylindermantelabschnitte
4 ragt. Weiter weist sie zwei mit Freischnitten 9 versehene Schneidkanten 10 beidseitig der
Zentrierspitze 8 auf, wobei jede Schneidkante 10 in Dreharbeitsrichtung R weist (vgl. hierzu Fig. 2).
Bezogen auf die Dreharbeitsrichtung R sind der Hauptschneide 7 bzw. dessen Schneidkanten 10 die Zylindermantelabschnitte
4 nachgeordnet, wobei die Begrenzung der Zylindermantelabschnitte 4 in diesem Bereich mit einer
Randkante des die Hauptschneide 7 aufnehmenden Schlitzes 6 fluchtet. Der, dem die Hauptschneide 7 kontaktierende
Bereich, abgewandte Bereich eines jeden Zylindermantelabschnittes 4 ist mit einem Spankanal 11 versehen,
wobei jeder Spankanal 11 bei eingesetzter Hauptschneide 7 in den Freischnitt 9 der abgewandten Schneidkante
10 einläuft.
Jeder Zylindermantelabschnitt 4 besitzt eine radial offene Aussparung 12, wobei sich diese diametral gegenüberliegen,
bei einer Anordnung, bezogen auf eine Bohrkopfquerebene, senkrecht zur kopfseitigen Nut 6. Diese
radial offenen Aussparungen 12 sind hinterschnitten ausgebildet und weisen im Querschnitt ein Schwalbenschwanzprofil
auf. In Achsrichtung x-x betrachtet sind die Aussparungen 12 frontseitig, das heißt stirnseitig
des Kopfes 5 offen und rückseitig geschlossen ausgebil-
1 :
det, wobei das geschlossene Ende 13 abgerundet ausgebildet ist.
In diese Aussparungen 12 sind zahnartige Vorschneider 14 einsteckbar, wobei diese ein dem Schwalbenschwanz-Querschnittsprofil
der Aussparung 12 entsprechendes Gegenprofil besitzen. Durch diese erfindungsgemäße
Ausgestaltung ergibt sich eine handhabungstechnisch einfache Vormontage der Vorschneider 14 an den Kopf 5.
Hierzu werden die Vorschneider 14 in einfachster Weise in Achsrichtung formschlüssig in die Aussparungen 12
eingesteckt.
Die radiale Tiefe b einer jeden Aussparung 12 ist etwa mit der halben Dicke d des einzusetzenden Vorschneiders
14 bemessen, so daß letzterer mit radialem Vorsprung h in der jeweiligen Aussparung 12 sitzt, welcher radiale
Vorsprung h dem jeweiligen Vorsprung der Hauptschneide 7 entspricht, womit im Bereich der Vorschneider 14 und
im Bereich der Hauptschneide 7 gleiche Durchmesser gegeben sind. Des weiteren ist die axiale Länge c der
Aussparung 12 so bemessen, daß der eingesetzte Vorschneider 14 etwa mit der Hälfte seiner Gesamtlänge e
über den Kopf 5 in Axialrichtung übersteht.
Jeder Vorschneider 14 ist zumindest im Formschlußbereich umfangsmäßig im Mikrometerbereich kleiner ausgebildet
als der korrespondierende Bereich der Aussparung 12, womit sich ein Wandabstand a einstellt. In den so
gebildeten Zwischenraum kann nach einem Aufwärmen der vorfixierten Anordnung ein verwendetes Silberlot zur
endgültigen Befestigung der Vorschneider 14 an den Kopf 5 einfließen.
• ft · . · ft
Aufgrund der gewählten Schwalbenschwanz-Ausbildung sind die Vorschneider 14 zur Vormontage formschlüssig in den
Aussparungen 12 gehalten, womit zum Anlöten der Vorschneider 14 keine weiteren Mittel zur Befestigung, wie
beispielsweise Draht oder ähnliches, benötigt werden. Die Vorschneider 14 sind in einer gewünschten, vordefinierten
Position bis zur endgültigen Befestigung durch Verlötung gehalten.
Die die Hauptschneide 7 aufnehmende Nut 6 weist eine rechteckige Querschnittsform auf, wobei die Hauptschneide
7 eine dieser Form entsprechende Querschnittsausbildung besitzt {vgl. Fig. 10). Hierdurch bedingt kann der
Zylinderkopfbohrer 1 in einfachster Weise mit den Vorschneidern
14 und der Hauptschneide 7 bestückt werden, indem diese Einzelteile stirnseitig, in Axialrichtung
des Bohrers 1 in die entsprechenden Aufnahmenuten des Kopfes 5 eingeführt werden. Sowohl die Vorschneider 14
als auch die Hauptschneide 7 sind hiernach zur Verlötung mit dem Kopf 5 sicher vorfixiert.
Wird die axiale Bestückung des Kopfes 5 mit der Hauptschneide 7 nicht gewünscht, so kann die, die Hauptschneide
7 aufnehmende Nut 6 gleichfalls im Querschnitt ein Schwalbenschwanzprofil aufweisen. Ein diesbezügliches
Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 11 gezeigt. Die Hauptschneide 7 besitzt hierbei zur lagefixierten
Anordnung an dem Kopf 5 eine der Nut 6 entsprechende Querschnittsprofilierung. Auch hierbei ist vorgesehen,
daß bei der Montage die Hauptschneide 7 mit Wandabstand in die Nut 6 einschiebbar ist, womit in den dadurch
gebildeten Zwischenraum zwischen Hauptschneide 7 und Nut 6 das verwendete Silberlot einfließen kann.
VGN: 258 024 22 376 Dr.G./Pa./Sc. 20.01.1997
»·Φ
Die Vorschneider 14 sind jeweils im Bereich ihres frei auskragenden Endes gespitzt ausgeformt, wobei die gebildete
Vorschneider-Spitze 15 im radial äußeren Bereich des jeweiligen Vorschneiders 14 positioniert ist. Hieraus
ergibt sich ein Vorschneider-Durchmesser, welcher größer bemessen ist als der Durchmesser des Kopfes 5.
Diese Vorschneider-Spitzen 15 dienen zur Herstellung einer gleichmäßigen, gratfreien Bohrlochwandung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Zylinderkopfbohrers 1 ist in den Figuren 12 und 13 gezeigt. Hier sind jedem Zylindermantelabschnitt 4 drei
Vorschneider 14 zugeordnet, wobei die Anordnung so gewählt ist, daß die Vorschneider 14 mit gleichmäßigem
Abstand zueinander positioniert sind. Jeder Vorschneider 14 sitzt in einer ein Schwalbenschwanz-Querschnittsprofil
aufweisenden Aussparung 12 ein. Der.Zahnabstand g entspricht in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa
einer Vorschneiderbreite f.
In den Figuren 12 und 13 ist lediglich ein Ausführungsbeispiel mit jeweils drei Vorschneidern 14 in einem
Zylindermantelabschnitt 4 gezeigt. Es sind jedoch Ausführungen mit mehr oder wenigem Vorschneidern 14 je
Zylindermantelabschnitt 4 denkbar.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen Prioritätsunterlagen (Abschrift
der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in
Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Claims (7)
1. Zylinderkopfbohrer (1) mit einem metallischen Tragteil
(2), welches einen zentralen Einspannschaft (3) und einen Zylindermantelabschnitte (4) aufweisenden
Kopf (5) besitzt und mit an den Zylindermantelabschnitten (4) über die Stirnseite hinausragenden, angelöteten,
zahnartigen Vorschneidern (14) aus Hartmetall-Material oder dergleichen, gekennzeichnet durch mindestens
eine radial offene, hinterschnittene Aussparung (12), in welche der Vorschneider (14) in Achsrichtung (x-x)
formschlüssig eingesteckt und verlötet ist.
2. Zylinderkopfbohrer nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (5) eine
etwa durch die Diametrale verlaufende Hauptschneide (7) aus Hartmetall mit im Zentrum liegender Zentrierspitze
(8) aufweist, welche Hauptschneide (7) in einer axial offenen Nut (6) eingelötet ist.
3. Zylinderkopfbohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (12) frontseitig offen und rückseitig geschlossen gebildet ist
und ein Schwalbenschwanz-Querschnittsprofil ausbildet, wobei der Vorschneider (14) ein entsprechendes Gegenprofil
besitzt und bei der Montage mit Wandabstand (a) in die Aussparung (12) einschiebbar ist.
4. Zylinderkopfbohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das geschlossene Ende (13) der Aussparung (12) eine Abrundung besitzt.
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1 -&igr;
5. Zylinderkopfbohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschneider (14) mit radialem Vorsprung (h) in der Aussparung (12) sitzt.
6. Zylinderkopfbohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
gekennzeichnet durch eine Vielzahl von im Abstand (g) zueinander angeordneten Vorschneidern (14).
7. Zylinderkopfbohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnabstand (g) etwa einer Vorschneiderbreite (f) entspricht.
VGN: 258 024 22 376 Dr.G./Pa./Sc. 20.01.1997
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29701161U DE29701161U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Zylinderkopfbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29701161U DE29701161U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Zylinderkopfbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29701161U1 true DE29701161U1 (de) | 1998-05-28 |
Family
ID=8034969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29701161U Expired - Lifetime DE29701161U1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Zylinderkopfbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29701161U1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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