[go: up one dir, main page]

DE29701553U1 - Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine - Google Patents

Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine

Info

Publication number
DE29701553U1
DE29701553U1 DE29701553U DE29701553U DE29701553U1 DE 29701553 U1 DE29701553 U1 DE 29701553U1 DE 29701553 U DE29701553 U DE 29701553U DE 29701553 U DE29701553 U DE 29701553U DE 29701553 U1 DE29701553 U1 DE 29701553U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
central axis
housing
flank
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29701553U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optima Spanntechnik GmbH
Original Assignee
Optima Spanntechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optima Spanntechnik GmbH filed Critical Optima Spanntechnik GmbH
Priority to DE29701553U priority Critical patent/DE29701553U1/de
Publication of DE29701553U1 publication Critical patent/DE29701553U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/061Arrangements for positively actuating jaws with fluid drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0063Connecting non-slidable parts of machine tools to each other
    • B23Q1/0081Connecting non-slidable parts of machine tools to each other using an expanding clamping member insertable in a receiving hole
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/08Arrangements for positively actuating jaws using cams
    • B25B5/087Arrangements for positively actuating jaws using cams actuated by a hydraulic or pneumatic piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Spannvorrichtung zum Spannen zuieier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder blerkstückes an einer Bearbeitungsmaschine.
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine, mit einem Gehäuse, uielches im ersten Maschinenteil angeordnet ader durch dieses selbst gebildet ist, mit einem im Gehäuse in Richtung einer Zentralachse axial verschiebbaren Spannteil, an dessen freiem Endabschnitt axial beabstandete Konusse vorgesehen sind, mit mehreren, im wesentlichen achs-
1D parallelen, den freien Endabschnitt umgebenden Spannklauen, die an den Konussen abgestützt und mittels dieser parallel zu ihrer Ausgangslage radial nach außen bewegbar sind und die an ihren beiden Enden jeweils eine radial nach außen gerichtete, gegenüber der Zentralachse geneigte Spannfläche aufweisen, mit einer im Gehäuse vorgesehenen Ringnut, die eine sich zum äußeren Gehäuseende hin konisch verjüngende Spannflanke aufweist, und mit einem im zweiten Maschinenteil angeordneten Eingriffsteil, welches eine sich zum ersten Maschinenteil hin konisch verjüngende zweite Spannflanke aufweist, wobei in Spannstellung die an den inneren Enden der Spannklauen vorgesehenen, inneren Spannflächen mit der ersten Spannflanke und die an den äußeren Enden der Spannklauen vorgesehenen, äußeren Spannflächen mit der zweiten Spannflanke zusammenwirken und die Winkellage der einander zugeordneten Spannflächen und Spannflanken bezüglich der Zentralachse die gleiche ist.
Eine derartige bekannte Spannvorrichtung (OE 38 14 55D C1) ist zum Spannen eines Werkzeugteiles in einer lilerkzeugaufnahme entwickelt worden, wobei das Werkzeug einen hohlen Zentrieransatz aufweist, der in die Werkzeugaufnahme eingesteckt und dort mittels der Spannvorrichtung festgespannt wird. Bei dieser bekannten Spannvorrichtung sind die Spannklauen ständig im Gehäuse versenkt angeordnet und mit ihren inneren Spannflächen auch ständig an der ersten Spannflanke abgestützt. Die zweite Spannflanke
1D ist im hohlen Zentrieransatz des Werkzeuges vorgesehen. Damit die zweite Spannflanke in den Bereich der Spannklauen gelangen kann, ist es daher erforderlich, den hohlen Zentrieransatz in die Lüerkzeugaufnähme axial einzuschieben. Während Jas Ineinandergreifen.der zu verbindenden Teile speziell bei Werkzeugen, die einzeln mit einer rotierenden Spindel verbunden werden,, vorteilhaft ist, gibt es für Spannvorrichtungen andere Anwendungsbereiche, bei denen das Ineinandergreifen der zu verbindenden Teile unerwünscht oder auch nicht möglich ist.
2D Ein solcher Anwendungsbereich für Spannvorrichtungen ist z.B. ihr Einsatz zum Spannen von Werkzeugen auf einem Pressentisch. Damit ein einfacher Werkzeugwechsel durch seitliches Einschieben des Werkzeuges ohne Beschädigung desselben und vor allem der Spannvorrichtung möglich ist, darf.letztere in Ruhestellung (Wechselstellung) keine über den Pressentisch vorstehenden Teile aufweisen. Solche vorstehenden Teile sind aber auch bei der eingangs erwähnten bekannten Spannvorrichtung vorhanden, was mit ein Grund dafür ist, daß diese
3G sich nicht als Spannvorrichtng für den letztgenannten Zweck eignet.
Speziell zum Spannen von Werkzeugen auf Pressentischen sind sogenannte Schuenkspanner entwickelt worden, wie sie z.B. in der.DE 91 D8 262 LM oder der DE 91 U 837 LM beschrieben sind. Diese Spannvorrichtungen weisen einen in einem Gehäuse hydraulisch verschiebbaren Spannkülben auf, dessen aus dem Gehäuse ausfahrbare Kolbenstange einen Spannarm trägt. Diese bekannten Spannvorrichtungen haben den wesentlichen Nachteil, daß zum Spannen bzw. Lösen jeweils drei Teilbewegungen erforderlich sind,
1G nämlich Ausfahren der Kolbenstange, Drehen der Kolbenstange um 90° oder weniger, und teilweises Einfahren der Kolbenstange zum Aufbringen der Spannkraft. Der Bewegungsablauf zum Lösen erfolgt umgekehrt. Damit jedoch die drei vorgenannten Teilbewegungen nacheinander durchgeführt werden können, weisen alle Spannvorrichtungen dieser Art einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau auf, der einen hohen Fertigungsaufwand erfordert. Außerdem sind auch desöfteren Funktionsstörungen festzustellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der alle, zum Eingriff in das zweite Maschinenteil dienenden Elemente in Ruhestellung vollständig im Gehäuse versenkt angeordnet, jedoch zum Spannen aus dem Gehäuse ausfahrbar sind, und die ferner dank relativ einfachem
3D Aufbau kostengünstig herstellbar ist sowie betriebssicher arbeitet."
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der freie Endabschnitt des Spannteiles die Spannklauen trägt und zusammen mit diesen, aus einer Ruhestellung, in welcher er mit den Spannklauen vollständig in das Gehäuse eingefahren ist, um einen Teil ihrer Länge aus dem Gehäuse in das Eingriffsteil so weit ausfahrbar ist, bis die inneren Spannflächen der Spannklauen an der ersten Spannflanke anliegen und die äußeren Spannflächen in den Bereich der zweiten Spannflanke gelangt sind, daß bei weiterer Ausfahrbewegung des Spannteiles dieses relativ zu den Spannklauen verschiebbar ist und daß die Konusse am Spannteil gegenüber der Zentralachse so geneigt sind, daß bei dieser weiteren Ausfahrbewegung die Spannklauen mittels der Konusse radial nach außen in die Spannstellung bewegbar sind.
Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, durch axiales Ausfahren des Spannteiles aus dem Gehäuse nicht nur die Spannklauen gegenüber dem Eingriffsteil in eine Eingriffsstellung zu bringen, sondern auch durch weiteres Ausfahren des Spannteiles in der gleichen Richtung die Spannklauen ohne Schwenkbewegung in Spannstellung zu bringen und dann die Spannkraft aufzubringen. Bei der neuen Spannvorrichtung kann also allein durch Linearbewegung des Spannteiles in Ausfahrrichtung das Spannen und,durch entgegengesetzte Richtung das Lösen erfolgen. Hierdurch entfallen gegenüber den vorbekannten Schwenkspannern komplizierte mechanische Steuerkurven und/oder auch Steuereinrichtungen, welche bei den bekannten Schwenkspannern zur Ausführung der drei Teilbewegungen erforderlich sind. Die gesamte Spannvorrichtung wird hierdurch einfacher imAufbau, ist kostengünstiger herstellbar und auch betriebssicher. Außerdem hat sie gegenüber der ein-
gangs erwähnten, für das Spannen von Werkzeugen an einer Werkzeugmaschinenspindel entwickelten Spannvorrichtung den Warteil, daß in Ruhestellung, ähnlich wie bei Schuenkspannern, keine über das Gehäuse vorstehenden Teile vorhanden sind. Dies ermöglicht bei Pressen einen einfachen Werkzeugwechsel durch seitliches Einschieben der Presswerkzeuge.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen:
15
Figur 1. einen Längsschnitt der Spannvorrichtung in Ruhestellung ,
Fi gur 2
und 3 zwei Zwischenstellungen, Figur U die endgültige Spannstellung,
Figur 3a Einzelheiten der Figur 3 im Bereich IHa in vergrößertem Maßstab.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, welches versenkt in einem ersten Maschinenteil M1, z.B. einem Pressentisch, angeordnet und über Schrauben 2 fest mit diesem verbunden ist. Mit dem inneren Ende 1a des Gehäuses ist ein Zylinder 3 verbunden. In dem Gehäuse und dem Zylinder 3 ist ein Spannteil U entlang der Zentralachse A verschiebbar. Das Spannteil k trägt an seinem inneren Ende einen Kolben 5. Am entgegengesetzten freien Ende ka ueist das Spannteil.<+ einen Endabschnitt Ub auf. An diesem Endabschnitt kh ist benachbart zum
&bull; m · 9 # ·
äußeren Ende *+a ein erster Konus 6 vorgesehen, der zweckmäßig aus zujei konischen Flächenabschnitten 6a und Gb mit einem dazwischenliegenden zylindrischen Abschnitt 6c besteht. In axialem Abstand hiervon ist ein zweiter Konus 7 vorgesehen, der ebenso uie der Konus 6 aus ztuei konischen Flächenabschnitten 7a und 7b mit einem dazwischenliegenden zylindrischen Abschnitt 7c besteht. Auf diese Ausgestaltung der Konusse 6 und 7 wird weiter unten stehend noch näher eingegangen.
Der freie Endabschnitt ^b des Spannteiles U trägt mehrere Spannklauen B, die konzentrisch zum Endabschnitt ^b angeordnet sind. Es können beispielsweise sieben, jedoch auch eine hiervon abweichende Anzahl von Spannklauen 8 am Umfang des Endabschnittes kb angeordnet sein. Jede dieser Spannklauen B erstreckt sich im wesentlichen parallel zur Zentralachse A und stützt sich mit einer Innenfläche"9 an dem Konus 6 und mit einer Innenfläche 1G an dem Konus 7 ab. Die Spannklauen &thgr; werden durch eine
2D sie umspannende Ringfeder 11 nach innen zur Zentralachse A hin belastet. Jede Spannklaue 8 weist an ihrem inneren Ende Ba eine sich radial nach außen und zu der Zentralachse A geneigte Spannfläche 12 auf, die hier als innere Spannfläche bezeichnet wird, und an ihrem äußeren Ende Bb eine weitere Spannfläche 13, die hier als äußere Spannfläche bezeichnet wird. In bezug auf die Zentralachse A sind die beiden Spannflächen 12 und 13 entgegengesetzt zueinander geneigt.
3G Mit dem freien Ende ka des Spannteiles U ist ferner eine Mitnehmerscheibe 1*+ verbunden, die hauptsächlich beim Einfahren des Spannteiles k mit den äußeren Enden 8b der Spannklauen B zusammenwirkt. Die Mitnehmerscheibe
weist zweckmäßig an ihrer den Spannklauen 8 zugewandten Seite eine Innenkonusflache 15 auf, die mit konischen Flächenabschnitten 16 an den äußeren Enden 8b der Spannklauen 8 zusammenwirkt.
In dem Gehäuse 1 ist ferner eine Ringnut 17 vorgesehen, die eine konische Spannflanke 18 aufweist. Die konische Spannflanke 18 verjüngt sich zum äußeren Gehäuseende 1a hin. Diese Spannflanke 18 wird hier als erste Spann-
1D flanke bezeichnet. An die Ringnut 17 schließt sich ferner eine zylindrische Ausnehmung 19 , in welcher die inneren Enden 8a der Spannklauen 8 axial verschiebbar sind,, an.
Es ist ferner ein Eingriffsteil 20 vorgesehen, welches, wie bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel, als Spannring ausgebildet ist. Dieses Eingriffsteil 20 bzw. der Spannring weist eine Spannflanke 21 auf, die sich zum ersten Maschinenteil M1. bzw. zum Gehäuse 1 hin konisch verjüngt und die hier als zweite Spannflanke bezeichnet wird.
lüie man anhand der Figur 4 erkennen kann, wirken in Spannstellung die inneren Spannflächen 12 mit der ersten Spannflanke 18 und die äußeren Spannflächen 13 mit der zweiten Spannflanke 21 zusammen. Die Winkellage der einander zugeordneten Spannflächen 12 bzw. 13 und Spannflanken 18 bzw. 21 ist bezüglich der Zentralachse A jeweils die gleiche.
Das Eingriffsteil 20 ist im oder am zweiten Maschinenteil M2 angeordnet. Da das zweite Maschinenteil M2, welches insbesondere ein Preßwerkzeug sein kann, in der Regel durch nicht dargestellte seitliche Anschläge
-S-
gegenüber dem Pressentisch M1 positioniert ist und auch zum Festspannen mehrere der erfindungsgemäBen Spannvorrichtungen verwendet werden, ist es zweckmäßig, uienn das Eingriffsteil 20 bzw. der Spannring 20 gegenüber dem zweiten Maschinenteil M2 senkrecht zur Zentralachse A verschiebbar ist. Dies kann dadurch geschehen, daß das Eingriffsteil 2D von einem Haltering 22 mit Abstand umgeben ist, wobei dann der Haltering 22 mittels Schrauben 23 mit dem zweiten Maschinenteil M2 verbunden wird. Das Eingriffstei1 20 kann jedoch auch unmittelbar in eine entsprechende Ausnehmung des zweiten Maschinenteiles M2 eingesetzt sein. Durch diese "schwimmende" Lagerung des Eingriffsteiles bzw. Spannringes 20 werden Fluchtfehler, d.h. ein seitlicher Versatz zwischen der Zentralachse A und der Achse des Halteringes 22 bzw. einer entsprechenden Ausnehmung im zweiten Maschinenteil M2 ausgeglichen.
Durch die beiden Konusse 6, 7 wird die Bewegung der Spannklauen B radial nach außen bewirkt. Diese Bewegung sollte zunächst schnell erfolgen bis die Spannflächen 12, 13 an den Spannflanken 18, 21 anliegen, wie es.in Figur 3 dargestellt ist· und dann langsamer, jedoch mit größerer Kraftübersetzung, damit die erforderliche Spannkraft aufgebracht wird. Zu diesem Zweck weist jeder Konus 6, einen ersten konischen Flächenabschnitt 6a auf, der einen größeren Uinkel &mgr; mit der Zentralachse A einschließt, während der zweite konische Flächenabschnitt 6b bzw. 7b einen kleineren Winkel &mgr; mit der Zentralachse einschließt. Zwischen den beiden konischen Flächenabschnitten 6a und 6b bzw. 7a und 7b ist jeweils ein zylindrischer Abschnitt 6c bzw. 7c vorgesehen, der in Kombination mit einer auf das Spannteil k wirkenden Druckfeder 2^t, welche das Spannteil in Ausfahrrichtung B belastet, als Rast und Sicherung gegen ein ungewolltes Lösen der Spannvorrichtung dient.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel, ist der Kalben 5 als doppelt wirkender Kolben ausgebildet und souohl in Ausfahrrichtung B des Spannteiles k als auch in Einfahrrichtung C hydraulisch beaufschlagbar. Es uäre jedoch auch denkbar, das Spannteil k durch Federkraft in Ausfahrrichtung' B zu belasten und nur in Einfahrrichtung C hydraulisch oder pneumatisch zu betätigen. Anstelle.des Kalben-Zylinder-Antriebes .kann auch ein Spindelantrieb oder jeder beliebige andere Antrieb für die Bewegung
1D des Spannteiles k vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise der neuen Spannvorrichtung ist folgende:
In Figur 1 sind die Teile der Spannvorrichtung in der Ruhestellung dargestellt, in welcher die Verbindung zwischen den Maschinenteilen M1 und M2 gelöst ist und das Maschinenteil M2 gewechselt werden könnte. Aus diesem Grund wird diese Stellung auch vielfach mit Wechselstellung bezeichnet. Nachdem das Maschinenteil M2· gegenüber dem Maschinenteil M1 in die in Figur 1 dargestellte Position gebracht ist, wird der Kolben 5 durch Zufuhr von Hydraulikölüber den Anschluß 3a von unten her hydraulisch beaufschlagt und damit das Spannteil U in Richtung B nach oben aus dem Gehäuse 1 ausgefahren. Die Spannklauen 8 werden hierbei durch die Ringfeder 11 zunächst in der in Figur 1 und 2 dargestellten Position gegenüber dem Endabschnitt Ub gehalten und zusammen mit dem Endabschnitt ^b um etwa die Hälfte ihrer Gesamtlänge aus dem Gehäuse 1 nach oben ausgefahren, bis die in Figur 2 dargestellte Position erreicht ist. Während dieser ersten Phase der Ausfahrbewegung werden die inneren Enden Ba der Spannklauen 8 in der zylindrischen Ausnehmung 19 des Gehäuses 1 axial verschoben. Sobald das Spannteil k und die von ihm getragenen Spannklauen 8 die Position gemäß Figur 2 erreicht haben, kommen die inneren Spannflächen 12 der Spannklauen 8 an der ersten Spannflanke 18 zur Anlage, wodurch die weitere
-1D-
Ausfahrbewegung der Spannklauen in Richtung B gestoppt uird. Bei weiterer Ausfahrbeuegung des Spannteiles k werden die Spannklauen zunächst durch die konischen Flächenabschnitte 6a und 7a zunächst schnell radial nach außen bewegt, wobei infolge der Anlage der Spannflächen 12a an der Spannflanke 1&THgr; und infolge von deren Neigung gegenüber der Zentralachse A jede Spannklaue &thgr; auch um ein kleines Stück in Richtung C in das Gehäuse 1 hineinbewegt wird, bis die Spannklauen die in Figur 3 dargestellte Zwischenstellung einnehmen und auch mit ihren äußeren Spannflächen 13 an der zweiten Spannflanke 21 anliegen. Bei weiterer AusTahrbewegung des Spannteiles h kommen zunächst die zylindrischen Abschnitte 6c und 7c in den Bereich der Innenseiten 9 und 1D der Spannklauen und es erfolgt keine weitere Bewegung derselben in radialer Richtung. Die zylindrischen Abschnitte 6c und 7c sind aus Sicherheitsgründen vorgesehen für den Fall, daß im Zylinder 3-ein Druckverlust auftritt. In diesem Fall wird das Spannteil k durch die Druckfeder Zk in der in
20. Figur 3 dargestellten Position gehalten, in welcher die äußeren Enden Sb der Spannklauen die zweite Spannflanke formschlüssig übergreifen, so daß sich das Maschinenteil M2 n.icht vom Maschinenteil M1 lösen kann, auch wenn zwisehen bei den Teilen ein gewisses Spiel von bis zu 2 mm vorhanden ist. Uird das Spannteil k noch weiter in Richtung B ausgefahren, dann kommen die Innenseiten 9 und 1D an den unter einem kleineren Winkel &mgr;1 gegenüber der Zentralachse A geneigten konischen Flächenabschnitten 6b und 7b zur Anlage. Es beginnt dann die eigentliche
-"-'■' Spannphase, bei der infolge der geringeren Neigung der Flächenabschnitte 6b und 7b die Spannklauen &thgr; mit hohem Druck radial nach außen gedruckt werden. Infolge der entgegengesetzten Neigungen der Spannflanken 18 und 21 und der mit ihnen zusammenwirkenden Spannflächen 12 und
uird bei dieser Bewegung der Spannklauen B radial nach außen das Maschinenteil M2 fest an das Maschinenteil M1 gespannt. Figur 4 zeigt die Spannvorrichtung in Spannstellung.
Der Läsevorgang erfolgt in umgekehrter Reihenfolge durch Zufuhr von Hydrauliköl über den Anschluß 3b. Hierdurch wird der Kolben 5 von oben beaufschlagt und das Spannteil in Richtung C eingefahren.,Die Spannklauen S bleiben
1Q zunächst in. ihrer in Figur 4 dargestellten Spannstellung, während sich der Endabschnitt 4b zusammen mit der Mitnehmerscheibe 14 nach unten bewegt. Hierbei kommt die Mitnehmerscheibe 14 mit ihrer Innenkonusflache 15 mit den konischen Flächenabschnitten 16 der Spannklauen &thgr; in Berührung, wodurch diese aus ihrer Spannstellung gelöst und radial nach innen bewegt werden. Diese Bewegung radial nach innen wird durch die Ringfeder 11 unterstützt. Sobald die Spannklauen 8 wieder gemäß Figur 2 vollständig am Endabschnitt 4b anliegen, werden sie zusammen mit dem
2Q Endabschnitt 4b wieder in das Gehäuse 1 eingefahren, bis sie in diesem vollständig versenkt sind und wieder die in Figur 1 dargestellte Ruhestellung einnehmen.
Sollte beim Spannen die Achse des Eingriffsteiles bzw. Spannringes 20 nicht mit der Zentralachse A fluchten, dann wird das Eingriffsteil, da es senkrecht zur Zentralachse A verschiebbar ist, durch die Spannklauen 8 in eine fluchtende Position verschoben, während gemäß Figur 3 noch keine ader nur eine geringe Spannkraft
3G von den Spannklauen erzeugt wird. Die schwimmende Anordnung des Spannringes 20 gleicht also Fluchtfehler aus und führt dazu, daß die Spannkraft gleichmäßig durch alle Spannklauen erzeugt wird.

Claims (1)

  1. &psgr; &phgr; &phgr; · · *
    - 12 Ansprüche
    1. Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Uerkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine, mit einem Gehäuse, welches in einem ersten Maschinenteil angeordnet oder durch dieses selbst gebildet ist, mit einem im Gehäuse in Richtung einer Zentralachse axial verschiebbaren Spannteil, an dessen freiem Endabschnitt axial beabstandete Konusse vorgesehen sind, mit mehreren, im wesentlichen achsparallelen, den freien Endabschnitt umgebenden Spannklauen, die an den Konussen abgestützt und mittels dieser parallel zu ihrer Ausgangslage radial nach außen bewegbar sind und die an ihren beiden Enden jeweils eine radial nach außen gerichtete, gegenüber der Zentralachse geneigte Spannfläche aufweisen, mit einer im Gehäuse vorgesehenen Ringnut, die eine sich zum äußeren Gehäuseende hin konisch verjüngende Spannflanke aufweist, und mit einem im zweiten Maschinenteil angeordneten Eingriffsteil, welches eine sich zum ersten Maschinenteil hin
    20; konisch verjüngende zweite Spannfläche aufweist, wobei in Spannstellung die an den inneren Enden der Spannkläuen vorgesehenen, inneren Spannflächen mit der ersten Spannflanke und die an den äußeren Enden der Spannklauen vorgesehenen, äußeren Spannflächen mit der zweiten Spannflanke zusammenwirken und die Winkellage der einander zugeordneten Spannflächen und Spannflanken bezüglich der Zentralachse die gleiche ist, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endabschnitt des Spannteiles (4b) die Spannklauen (&THgr;) trägt und zusammen mit diesen aus einer Ruhestellung, in welcher er mit
    den Spannklauen vollständig in das Gehäuse (1) eingefahren ist, um einen Teil ihrer Länge aus dem Gehäuse in das Eingriff steil (2G) so weit ausfahrbar ist, bis die inneren Spannflächen (12) der Spannklauen (&THgr;) an
    der ersten Spannflanke (18) anliegen und die äußeren
    Spannflächen (13) in den Bereich der zweiten Spannflanke
    (21) gelangt sind, daß bei weiterer Ausfahrbeuegung
    des Spannteiles (*+) dieses relativ/ zu den
    Spannklauen (8) verschiebbar ist und daß die Konusse
    (6, 7) am Spannteil (i+) gegenüber der Zentralachse (A) SD geneigt sind, daß bei dieser ueiteren Ausfahrbewegung die Spannklauen (8) mittels der Konusse (6, 7)
    radial nach außen in die Spannsteilung bewegbar sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Spannklauen (8) durch eine sie umspannende
    Ringfeder (11) radial nach innen zur Zentralachse (A) hin federbelastet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 ader 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannklauen (8) etwa um die Hälfte
    ihrer Gesamtlänge aus dem Gehäuse (1) ausfahrbar sind.
    i+. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanus (6, 7) zuei in unterschiedlichen Winkeln (&mgr;, &mgr;1) zur Zentralachse (A) geneigte konische Flächenabschnitte (6a, 6b; 7a, 7b)
    aufweist, von denen die jeweils näher zum freien Ende (ita) des Spannteiles C+) liegenden konischen Flächen-3G abschnitte (6a, 7a) einen größeren üüinkel (&mgr;) mit der Zentralachse (A) einschließen als die jeweils entfernter
    liegenden anderen konischen Flächenabschnitte (6b, 7b).
    -U-
    5. Vorrichtung nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden konischen Flächenabschnitten (6a, 6b; 7a, 7b) jedes Konus (6, 7) ein zylindrischer Abschnitt (6c, 7c) vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannteil (U) in Ausfahrrichtung (&THgr;) durch eine Feder (2i+) belastet ist.
    1D 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (i+a) des Spannteiles (^) eine Mitnehmerscheibe (U) angeordnet ist, die bei Einfahrbetuegung des Spannteiles (^) an den äußeren Enden (8b) der Spannklauen (&THgr;) zur Anlage kommt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (U) an ihrer den Spannklauen (8) zugewandten Seite eine Innenkonusflache (15) aufweist, die bei der Einfahrbewegung mit konischen Flächen-
    2D abschnitten (16) an den äußeren Enden (8b) der Spannklauen (8) zusammenwirkt und diese radial nach innen in ihre Ruhestellung bewegt.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffsteil (2D) im zweiten Maschinenteil (M2) senkrecht zur Zentralachse (A) verschiebbar ist.
    1G. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, 3D daß das Eingriffsteil (2D) ein Spannring ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1D, dadurch' gekennzeichnet, daß der Spannring (20) in einem mit dem zweiten Maschinenteil (M2) verbindbaren Haltering (2D) senkrecht zur Zentralachse (A) verschiebbar ist.
    12. Vorrichtung nach Einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannteil (k) mit einem hydraulisch oder pneumatisch beaufschlagbaren Halben (5) verbunden ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (5) in Ausfahrrichtung (B) des Spannteiles (4) von einer die Spannkraft erzeugenden Feder belastet ist.
DE29701553U 1997-01-30 1997-01-30 Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine Expired - Lifetime DE29701553U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29701553U DE29701553U1 (de) 1997-01-30 1997-01-30 Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29701553U DE29701553U1 (de) 1997-01-30 1997-01-30 Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29701553U1 true DE29701553U1 (de) 1998-05-28

Family

ID=8035246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29701553U Expired - Lifetime DE29701553U1 (de) 1997-01-30 1997-01-30 Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29701553U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10004506C1 (de) * 2000-02-02 2001-11-15 Manfred Winke Vorrichtung zum Lochspannen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10004506C1 (de) * 2000-02-02 2001-11-15 Manfred Winke Vorrichtung zum Lochspannen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102019100089B3 (de) Spann- oder Greifeinrichtung
EP0339321B1 (de) Spannvorrichtung zum axialen Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile
DE69714781T2 (de) Hydromechanisches futter
DE2257384C3 (de) Spannfutter für Drehmaschinen u.dgl. Werkzeugmaschinen
DE4028775C1 (de)
DE3814550C1 (en) Clamping device for clamping two machine parts releasable from one another
DE3501416C2 (de) Spannfutter-Aufsatzbacken-Wechseleinrichtung
DE1502035B2 (de) Spannfutter mit schwnkarmen
DE19703354C1 (de) Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine
DE19917146A1 (de) Nullpunktspannsystem
DE9011831U1 (de) Spannvorrichtung zum axialen Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile
EP2879824B1 (de) Auswucht- oder messadapter
EP1663555B1 (de) Spannvorrichtung
DE69700231T2 (de) Selbstzentrierende Lünette mit einfahrbaren Greifarmen
DE102015104058B3 (de) Zentrische Spannvorrichtung
DE102009011221A1 (de) Spannvorrichtung für Hohlschaftwerkzeuge, insbesondere zum Einbau in eine Revolverscheibe
DE3839681C2 (de)
EP0687540A1 (de) Aufspannvorrichtung
DE19941424C2 (de) Vorrichtung zum Aufspannen eines Werkstückes
DE29701553U1 (de) Spannvorrichtung zum Spannen zweier voneinander lösbarer Maschinenteile, insbesondere zum Festspannen eines Werkzeuges oder Werkstückes an einer Bearbeitungsmaschine
EP3456447A1 (de) Aussenspannmittel und verfahren zur festlegung von werkstücken
DE2632938A1 (de) Kraftbetaetigte spanneinrichtung
DE102014220933B4 (de) Werkzeug zur spanenden Bearbeitung von Werkstücken
DE19956324A1 (de) Vorrichtung zur Unrundbearbeitung eines Paketes von Kolbenringrohlingen
EP2777850A1 (de) Spann- oder Greifeinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19980709

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20001101