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DE29700995U1 - Ablagebefestigung - Google Patents

Ablagebefestigung

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Publication number
DE29700995U1
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DE
Germany
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plate
shelf
attachment according
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Expired - Lifetime
Application number
DE29700995U
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English (en)
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Individual
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Publication of DE29700995U1 publication Critical patent/DE29700995U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • A47B96/06Brackets or similar supporting means for cabinets, racks or shelves
    • A47B96/067Horizontal rails as suspension means in a cantilever arrangement

Landscapes

  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

Wilfried Pollet, 90596 Schwanstetten
Ablagebefestigung
Die Erfindung betrifft eine Ablagebefestigung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches L
Etwa aus dem DE-GM 92 00 424.5 Ul ist es bekannt, unmittelbar oder mittels Halteschienen in einer tragenden Wand Tragbolzen zu verankern, die von der Wand rechtwinklig vorkragen und der Auflage von Tablaren als Utensilien-Ablageflächen dienen. Solche Tragbolzen sind schon im DE-GM 9105104.5 näher beschrieben. Abweichend davon sind vor allem in Verkaufslokalen, aber auch an Werkraum-Wänden, Lochplatten oder Schlitzstangen anzutreffen, in die Kragarme z.B. zur Auflage von Regalbrettern oder Schränken eingehängt werden können. Für den Wohnbereich sind solche vielfach durchbrochenen Bestückungswände oder -pfeiler aus ästhetischen Gründen gewöhnlich nicht geeignet.
Vor allem befriedigen derartige vorbekannte Lösungen mit Tragbolzen oder Kragarmen zur Auflage von Tablaren oder dergleichen Glasplatten bzw. Holzbrettern häufig nicht in Hinblick auf die unsichere Auflage, die dadurch gegeben ist, daß ein Ablagebrett lediglich lose auf einem Paar von Trägern ruht, also bei ungeschicktem Hantieren leicht abgehoben oder längsverschoben und dadurch heruntergestoßen werden kann. Darüber hinaus entbehrt das starr vorgegebene Loch- oder Schlitz-Raster zum Einstecken der Kragarme einer wünschenswerten Flexibilität der Abstandsanordnung nebeneinander, und insbesondere im Wohnbereich wird ein solches Raster als ästhetisch störend angesehen.
Ih Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt der Erfindung die technische Problemstellung zugrunde, eine Ablagebefestigung gattungsgemäßer Art nicht nur funktionszuverlässiger auszubilden, sondern dabei auch noch die Gebrauchsflexibilität und die Gefälligkeit des Aussehens zu steigern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch genannten Merkmale gelöst.
Demzufolge ist eine insofern integrierte (nämlich tragbolzen-freie) Halterung vorgesehen, als nun entlang des rückwärtigen Randes einer Ablage-Platte wenigstens eine Zunge mit etwas Spiel in einen Schlitz eingreift, in dem sie sich infolge Biegebeanspruchung wegen des Eigengewichtes der exzentrisch gehalterten Platte, unterstützt ggf. noch von einer Ablage-Last, durch tendenzielles Verschwenken verkeilt. Der Schlitz kann abschnittsweise bestimmten Zungen zugeordnet
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sein. Flexibler anwendbar ist diese Abkgebcfcstigung jedoch, wer<n der Schlitz sich über mehrere in einer Ebene distanziert nebeneinander angeordnete Platten erstreckt Der Halte-Schlitz kann direkt in einem tragenden Konstruktionselement wie einer Wand oder vorzugsweise in einem davor montierten Halterungs-Sockel bzw. zwischen diesem und z.B. der Wand eingearbeitet bzw. freigespart sein. Zweckmäßigerweise öffnet der Schlitz sich quer zur Hauptebene der Ablage-Platte und somit parallel zum rückwärtigen .Tragelement nach oben, also für einen vertikal von oben erfolgenden Eingriff der gegenüber der Platte mehr oder weniger rechtwinklig nach unten abgewinkelt verlaufenden Verkeilungs-Zunge.
Bei der mit der Halterungs-Zunge ausgestatteten Platte kann es sich bevorzugt um Eisen- oder Stahlwalzgut handeln, das mittels Profilstempeln oder durch Laser-Schneiden aus Tafelware ausgeschnitten und dann abgekantet ist. Die Platte kann im Rahmen vorliegender Erfindung aber auch durch eine verformte oder formgegossene Kunststofftafel realisiert sein, die durch ihre Materialauswahl und -armierung oder infolge ihrer Formgebung hinreichend biegesteif ist in Hinblick auf die gebrauchstypisch zu erwartenden Belastungen, also in Hinblick auf die um die Anlenkung der Zungen auftretenden Biegemomente.
Bezüglich zusätzlicher Abwandlungen und Weiterbildungen wird hier zur Vermeidung von Wiederholungen auf die weiteren Ansprüche, auf nachstehende Zeichnungsbeschreibung von bevorzugten Realisierungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Lösung und auf die abschließende Kurzfassung der Beschreibung ausdrücklich Bezug genommen. In der Zeichnung zeigt, jeweils unter Berücksichtigung verschiedener Abwandlungsmöglichkeiten :
Fig. 1 eine Ablagebefestigung nach vorliegender Erfindung vor einer tragenden Wand in perspektivischer Schrägansicht,
Fig.2 eine Ablagebefestigung gemäß Fig.l, aber mit Schürze und mit tiefergezogenen Seitenwangen an der tablarförmigen Utensilien-Ablage vor einzelnen Befestigungssokkel-Klötzen, in frontaler Stimansicht.
Die dargestellte Befestigung 11 für eine Utensilien-Ablage vor einer Wand 12 besteht im wesentlichen aus einer von der tragenden Wand 12 (geneigt oder typischerweise horizontal) vorkragenden Ablage-Platte 13, die an ihrem rückwärtigen, der Wand 12 zugewandten Rand 14 Zungen 15 aufweist Jede Zunge 15 verläuft von der Platte 13 nach unten abgewinkelt, um etwa vertikal von oben in einen Halte-Schlitz 16 einzugreifen. Der Schlitz 16 öffnet sich dafür im wesentlichen vertikal nach oben. Er verläuft horizontal, hier in einem vor der Wand 12 gelegenen, beispielsweise als horizontale Rippe angeformten, in die Wand 12 eingesteckten oder vor sie angeschraubten, Sockel 17. Der Schlitz 16 kann aber auch zwischen dem Sockel 17 und der
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Wand 12 freigespart oder unmittelbar in dis Wand 12 eingearbeitet sein. Der Sockel 17 ist in Fig.l als durchlaufende Leiste 18 ausgestaltet, die auch langer als die Breite einer Platte 13 sein kann, um mehrere Platten 13 wahlweise direkt nebeneinander oder beliebig distanziert zueinander aufiiehmen zu können; oder der Schlitz-Sockel 17 besteht gemäß Fig.2 aus mehreren auf Distanz separat nebeneinander montierten Klötzen 19, in denen oder hinter denen Schlitze 16 zur Aufnahme der Platten-Zungen 15 eingestochen oder sonstwie eingeformt bzw. ausgespart sind.
Die Rückseite 14 der Platte 13, nämlich deren Übergang zur Zunge 15, ist durch das Eigengewicht der Platte 13 - und ggf. zusätzlich durch deren Belastung bei Ablage von Utensilien - auf Biegung beansprucht Das hat zur Folge, daß die Zunge 15 (abgesehen von ihrer Biegebeanspruchung relativ zur Plattenebene nach Maßgabe der Biegesteifigkeit jenes Übergangsbereiches des rückwärtigen Randes 14) aufgrund ihres Spiels im Schlitz 16 etwas um dessen Längsachse verschwenkt wird und dadurch im Schlitz 16 verkeilt. Das ergibt eine zuverlässige, aber für ein Versetzen einer Platte 13 auch leicht wieder lösbare, Halterung.
Zur Erhöhung der Stabilität und insbesondere zum Vermeiden zu starker Absenkung aufgrund der belastungsabhängigen Biegebeanspruchung ist die Platte 13 mit wenigstens einer mittig oder bevorzugt seitlich gelegenen Wange 20 ausgestattet Als Seitenwange 20 ist sie vorzugsweise, wie die Zunge 15, direkt an die Platte 13 angeformt bzw. aus der Ebene der Platte 13 abgekantet. In horizontalem Abstand vor der Zunge 15 weist die Wange 20 eine Aussparung 21 auf, in welche der unterhalb der Platte 13 montierte Sockel 17 quer zur Kragrichtung der Platte 13 und somit längs der Wand 12 seitlich horizontal eingreift. Dadurch kann der Sockel 17, die Seitenwange 20 durchdringend, als Leiste 18 längs der Wand 12 zu mehreren nebeneinander angeordneten Platten 13 durchlaufen. Aber auch einzelne Sockel-Klötze 19 enden vorzugsweise bündig mit den seitlichen Außenflächen der Wangen 20 (vgl. Fig. 2). Dadurch können sich auch in diesem Ausführungsfalle die Hinterkanten 22 der Wangen 20 bei Belastung der Platte 13 über den Sockel 17. gegen die Wand 12 abstützen und so über die Wange 20 die auf Biegung beanspruchte Platte 13 seitlich über ihre gesamte quer zur Wand 12 vorkragende Tiefe unterstützen. Die Wangen-Hinterkanten 22 können aber auch gemäß Fig.2 (in Fig.l als Alternative unterbrochen skizziert) eine größere Höhe als der benachbarte Bereich des Sockels 17 aufweisen und dadurch - den Sockel 17 distanziert oder abstützend umgreifend - statt über den Sockel 17 oder zusätzlich direkt gegen die Wand 12 angelegt sein.
Vorzugsweise ist jede Wange 20 in Seitenansicht im wesentlichen rechtwinklig-dreieckförmig berandet, so daß ihre Unterkante 23 als Hypothenuse und ihre Oberkante 24 als lange Kathete, der Hinterkante 22 als kurzer Kathete gegenüber, in der Vorderkante 25 der Platte 13 enden.
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Sollte diese Vorderkante 25 aber gemäß Fi£.2 («n Fig I nur als Alternative angedeutet) mit einer längsverlaufenden Schürze 26 ausgestattet sein, dann ist die Seitenwange 20 wie dargestellt viereckförmig, mit zum unteren Rand 27 der Schürze 26 hin auslaufender Unterkante 23, berandet.
Der vordere Abschluß der Platte 13 mit einer dagegen abgekanteten Schürze 26 kann zweckmäßig sein, um eine Längsdurchbiegung der Platte 13 bei zentraler Belastung und verletzungsgefahrdend vorstehende scharfe Kanten gleichermaßen zu vermeiden. Vor allem aber ist eine Schürze 26 aus ästhetischen Gründen vorteilhaft, wenn die Platte 13 nicht eben und geschlossen ist, sondern als umlaufender Rahmen 29 eine zentrale Öflhung 28 umgibt. Der vorzugsweise gelochte Rahmen 29 kann dann als Auflage und Montageträger für nur abgesetzte oder darauf verschraubte Funktionselemente dienen, wie etwa Schalen zur Aufnahme von Kleinteilen oder Lochplatten und Profilblöcke zur Aufnahme von kleineren Gefäßen oder von Werkzeugen für den Küchen- oder für den Bastelbedarf (in der Zeichnung nicht ausgeführt, vgl. aber die eingangs zitierten Vorveröffentlichungen oder die insoweit bekannten Küchenreling-Accessoires). Solche Funktionselemente mit standardisiertem Grundriß werden z.B. einfach in die Öffnung 28 eingehängt und dabei auf den Halte-Rahmen 29 aufgesetzt.
Zum selbstzentrierenden Einsetzen solcher Funktionselemente ist der Rahmen 29 aus der Ebene der Seitenränder der Platte 13 heraus etwas tiefgezogen, wie in der Zeichnung durch die Schräge 30 zwischen Auflage-Rahmen 29 und den Platten-Rändern 24/25 berücksichtigt. Dieser tiefergelegte umlaufende Rahmen 29 wird zweckmäßigerweise sichtseitig durch die vorderseitige Schürze 26 und die erst an ihren unteren Rand 27 anschließenden Seitenwangen 20 möglichst verdeckt.
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Claims (10)

Ansprüche
1. Ablagebefestigung (11) mit Haltern für Utensilien-Ablageflächen, dadurch gekennzeichnet, daß als Ablagefläche eine Platte (13) vorgesehen ist, die mit wenigstens einer vom rückwärtigen Rand (14) ausgehenden Zunge (15) auf Biegung beansprucht in einen Halterungs-Schlitz (16) eingreift.
2. Ablagebefestigung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (15) gegenüber der Ebene der Platte (13) abgewinkelt verläuft und in einen im wesentlichen vertikal sich öffnenden Schlitz (16) vor einer tragenden Wand (12) eingreift.
3. Ablagebefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schlitze (16) vorgesehen sind, die sich in oder hinter Sockeln (17) vertikal nach oben öffnen.
4. Ablagebefestigung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (13) mit Seitenwangen (20) ausgestattet ist, die sich unmittelbar oder über Schlitz-Sockel (17) gegen eine tragende Wand (12) abstützen.
5. Ablagebefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (20) rückwärtig mit Aussparungen zu quer dazu orientiertem Eingriff bzw. Durchtritt der Sockel (17) ausgebildet sind.
6. Ablagebefestigung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (13) frontseitig mit einer Schürze (26) ausgestattet ist.
7. Ablagebefestigung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (13) mit einer Öffnung (28) zur Aufnahme von Funktionselementen ausgestattet ist.
8. Ablagebefestigung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (28) von einem Rahmen (29) umgeben ist, der über eine Schräge (30) aus der Ebene der Seitenkanten der Platte (13) abgesenkt ist.
9. Ablagebefestigung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Leiste (18) über mehr als die Breite einer Platte (13) durchlaufender Schlitz-Sockel (17) vorgesehen ist.
10. Ablagebefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Schlitz-Sockel (17) eine Mehrzahl von einzelnen distanziert zueinander angeordneten Klötzen (19) vorgesehen ist.
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R207 Utility model specification

Effective date: 19970507

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Effective date: 20001024

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