DE29700952U1 - Zahnreinigungsgerät - Google Patents
ZahnreinigungsgerätInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
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- A46B15/0055—Brushes combined with other articles normally separate from the brushing process, e.g. combs, razors, mirrors
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-
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- A46B9/005—Arrangements of the bristles in the brush body where the brushing material is not made of bristles, e.g. sponge, rubber or paper
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
Dr.Bernd Böhm, Tizianst»£f$3^904$6·'Nürnberg·
an Deutsches Patentamt, München
an Deutsches Patentamt, München
Beschreibung :
{Blatt 1 von 2)
{Blatt 1 von 2)
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahnreinigungsgerät.
Zur Erlangung einer ausreichenden Mundhygiene sind eine Reihe von verschiedenartigen Geräten bekannt, die an den Zähnen und am Parodontium
(Zahnhalteapparat) wirksam werden. Derartige Geräte sollen die
Kariesgefahr verringern, sowie der Gefahr von Parodontitis vorbeugen.
Die Zahnbürste gilt hier als das bekannteste und am häufigsten verwendete
Gerät. Bekannt sind aber auch Geräte, die neben Borsten auch federnd-elastische Werkstoffe am Kopf eines Handstückes aufweisen,
oder ganz auf Borsten verzichten. Der Verzicht auf Borsten soll die dadurch möglichen Abrasionsschaden am Zahnschmelz oder Dentin verhindern
und Zahnfleischläsionen ausschließen.
Bei der Verwendung von Arbeitsteilen, die ausschließlich aus federndelastischen,
schaumstoffart igen Werkstoffen bestehen, soll die Reinigungswirkung
durch eine besondere Ausgestaltung der Oberfläche erfolgen,
wie z.B. Noppen, Kegel, Rillen. Diese Ausführungsart kann zwar, falls weich genug, eine Zahnfleischmassage bewirken, allerdings ist
der Reinigungseffekt unzureichend.
Der Grund liegt darin, daß der Schaumstoff sich schwammartig mit
Flüssigkeit aufsaugt, durch den ausgeübten Druck bei der Zahnreinigung
die Flüssigkeit dann aber wieder teilweise ausgepreßt wird. Adhesionskräfte im Inneren des Schaumstoffes führen nun dazu, daß die
komprimierten Form des Schaumstofffes beibehalten wird, bis die Flüssigkeit
langsam verdunstet ist. Im nassen, komprimierten Zustand verliert der Schaumstoff aber die Elastizität und Formanpassungsfähigkeit,
wodurch die Reinigungswirkung vermindert wird. Darüberhinaus
gelangen Schmutzpartikel, Bakterien und Viren ins Innere eines
saugfähigen Schaumstoffes, die sich nur schwer entfernen oder abtöten
lassen.
Ziel der Erfindung ist, die bekannten Probleme der Zahnabrasion und
Zahnfleischläsion durch die Zahnbürste und deren Borsten zu verringern
bzw. zu unterbinden, andererseits die Probleme von weichen, saugfähigen
Schwämmen, steifen Vließen o.a. zu verhindern, sowie die Putzwirkung
insgesamt zu verbessern.
Dr.Bernd Böhm, Tizianstf.*33,#*9045j*Nürnberg·'
an Deutsches Patentamt, München
an Deutsches Patentamt, München
Beschreibung
(Blatt 2 von 2)
(Blatt 2 von 2)
Nach Anspruch 1 wird die Säuberung des Zahnes mit Hilfe eines synthetischen,
elastischen Schaumstoffes durchgeführt, dessen Kammern im Inneren allseits geschlossen sind. Dadurch ist das Einsaugen von
Wasser und Speichel in das Innere nicht möglich. Somit können auch Schmutzkörper oder Bakterien und Viren nicht eindringen und sich festsetzen
(Abb.l).
Auf diese Weise treten auch keine zusätzlichen adhesiven Kräfte im
Inneren des Schaumstoffes auf, die seine Elastizität negativ beeinträchtigen.
Durch die an der Oberfläche halboffenen 0,2-0,4 mm kleinen Hohlräume,
wird die Zahnpasta auf die Zahnoberfläche gepresst und auf dieser
verschoben. In diesem Mikrobereich eingeschlossene Schmutzkörper werden miterfaßt und vom Substrat gelöst (Abb.l).
Die Putzwirkung nach Anspruch 1 erfolgt also im Gegensatz zu den bekannten Reinigungsgeräten, primär nicht durch scheuernde und abrasive
Borsten oder Fasern, sondern hauptsächlich durch die Putzwirkung
der Zahnpasta selbst, wobei die Wirkung der Inhaltstoffe, wie z.B. Schlemmkreide, Schaumbildner, Fluoride usw.,vervielfacht wird.
Nach Anspruch 2 darf der Kreisdurchmesser der Kurvatur der groben
Oberflächenstruktur, gebildet z.B. durch Pyramiden, Kegel Zapfen, Rillen u.a., nicht unter 1 mm liegen. Auf diese Weise werden die an
den Spitzen und Winkeln auftretenden Spannungen bei der Reinigungsbewegung soweit begrenzt, daß ein Einreißen des Schaumstoffes verhindert
wird (Abb.2). &Lgr;
Nach Anspruch 3. erhält der Kopf des Haltestückes eine Aussparung
(Abb.3). durch die der Schaumstoff (Arbeitsteil) unter Kompression
eingeführt werden kann (Abb.4). Der Vorteil dieser Ausführung liegt
darin, daß eine besondere Befestigung des federnd-elastischen Schaumstoffes
am Kopf nicht weiter notwendig ist, da durch die entstehende Presswirkung an den Kopf eine ausreichende Retention des Schaumstoffes
erreicht wird. Diese Konstruktion erlaubt eine Putzmöglichkeit an zwei
Flächen und ein sehr einfaches Auswechseln des Arbeitsteiles. Das vereinfachte Herstellungsverfahren bietet einen weiteren Vorteil.
Legende: ' '.->■>■*,
Claims (3)
1. Zahnre ingigungsgerät
mit federnd-elastischem, schaumstoffartigem, sowie saugfähigem
Arbeitsteil, z.B. aus Elastomer, am Kopf-eines Haltestückes befestigt,
in kubischer oder rotationssymetrischer Form, wobei die
Oberfläche des Arbeitsteiles eine Reliefgestaltung in Form von Kegeln, Pyramiden oder Zapfen aufweisen kann,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Arbeitsteil aus gasgefüllten, allseits abgeschlossenen
Kammern mit einem Durchmesser von ca 0,2 bis 0,4 mm besteht, wobei
diese nur an der Peripherie in etwa halboffen sind.
2. Zahnreinigungsgerät nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurvatur der Reliefgestaltung an der Oberfläche des
Schaumstoffes einen Durchmesser von 1mm nicht unterschreitet.
3. Zahnputzgerät nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf des Haltestückes eine durchgehende Aussparung aufweist,
durch die das Arbeitsteil unter Kompression eingeführt werden kann, so daß es auf beiden Seiten in gleichem Maße hervorsteht,
und nach Auflösung der Kompression festgeklemmt bleibt.
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Effective date: 20001101 |