DE29623217U1 - Verschluß mit einem mehrere Achsen aufweisenden bistabilen Scharnier - Google Patents
Verschluß mit einem mehrere Achsen aufweisenden bistabilen ScharnierInfo
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Description
APTARGROUP, INC.
475 West Terra Cotta
Crystal Lake, IL 60014 (USA)
VERSCHLUSS MIT EINEM
MEHRERE ACHSEN AUFWEISENDEN
BISTABILEN SCHARNIER
Diese Erfindung bezieht sich auf Behälterverschlüsse. Die Erfindung ist insbesondere für einen Abgabeverschluß für
Behälter der Quetschbauart geeignet, wobei der Behälter zur Abgabe eines flüssigen Produktes geöffnet werden kann, wenn
der Behälter gequetscht wird.
Eine Vielzahl von Packungen, einschließlich Abgabepackungen oder Behältern, wurde für Produkte der persönlichen
Pflege, wie z.B. Shampoo, Lotions usw., ebenso wie für andere flüssige Stoffe entwickelt. Eine Verschlußbauart für diese Art
von Behältern hat gewöhnlich ein bistabiles Scharnier, das eine Verschlußkappe mit einer Basis verbindet, die auf der
Behälteröffnung angebracht ist. Das Scharnier ist mit einer eine Schnappwirkung hervorrufenden Vorspannkraft ausgerüstet,
die die Verschlußkappe in einer ausgewählten, geschlossenen oder offenen Stellung hält.
Eine Bauart eines bistabilen Scharniers in einem Verschluß ist im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschrieben. Dieses
Patent beschreibt ein Scharnier mit Schnappwirkung, das einen dünnen Scharniersteg umfaßt, der eine Basis und eine
Verschlußkappe miteinander verbindet, um die Bewegung der Verschlußkappe zwischen einer offenen und geschlossenen
Stellung zu ermöglichen. Das Scharnier hat zwei im Abstand voneinander angeordnete Schwenkachsen. Insbesondere umfaßt das
Scharnier zwei im Abstand voneinander angeordnete Filmscharniere, von denen ein Filmscharnier eine gekrümmte
Form hat und die Verschlußkappe mit dem Scharniersteg
. ,./DPA-Anmeldung/ASo-l 6Gbm
verbindet und das andere Filmscharnier eine gekrümmte Form hat und die Basis mit dem Scharniersteg verbindet. Die beiden
Schwenkachsen werden von zwei parallelen Linien gebildet, wobei an Stellen, wo die beiden Filmscharniere am dichtesten
beieinander liegen, eine Linie eine Tangente an das Verschlußkappen-Filmscharnier
und die andere Linie eine Tangente an das Basis-Filmscharnier bildet.
Das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene Scharnier mit mehreren Achsen umfaßt nicht eine einzige, starre, geometrische
Schwenkachse, wie sie z.B. in der Bauart von mit Schnappwirkung versehenen Scharnieren für einen zylindrischen
Verschluß verwendet wird, die im U.S. Patent Nr. 4,403,712 beschrieben sind. Das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene
Scharnier arbeitet auf eine andere Weise. Ferner läßt sich das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene Scharnier mit mehreren
Achsen an eine bestimmte Konstruktion und an Vorteile bei der Herstellung anpassen. Beispielsweise können die beiden im
Abstand voneinander angeordneten Filmscharniere leichter ohne höhere Beanspruchung hergestellt werden, weil keine Notwendigkeit
besteht, die Dicke der Filmscharniere über die Länge der Filmscharniere zu verändern.
Im Gegensatz dazu hat das im U.S. Patent Nr. 4,403,712 beschriebene Scharnier für einen zylindrischen Verschluß ein
einziges Filmscharnier mit einer geometrischen Hauptachse und zwei Filmscharnieren, die divergieren. Bei kommerziell genutzten
Ausführungsformen des zylindrischen Verschlusses mit einem
eine einzige Achse aufweisenden Scharnier gemäß dem U.S. Patent Nr. 4,403,712 ändert sich die Dicke des Filmscharniers
über die Länge der Filmscharniere. Die die Dicke betreffenden 0 Übergangsbereiche können als Bereiche höherer Beanspruchung
bezeichnet werden, die letztlich bei einer wiederholten Betätigung eine nachteilige Wirkung auf die Konstruktion ausüben.
Das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene Scharnier mit mehreren Achsen hat Herstellungsvorteile gegenüber dem im
U.S. Patent Nr. 4,403,712 beschriebenen Scharnier mit einer einzigen geometrischen Achse. Insbesondere vereinfacht die
.. ./DPA-Anmeldung/ASe-löGbm
weniger komplexe Geometrie des im U.S. Patent Nr. 3,135,456
beschriebenen Scharniers die Konstruktionsarbeit, den Aufbau der Werkzeuge und deren Wartung, die Inspektion und Qualitätskontrolle
für eine derartige Konstruktion enthaltende Erzeugnisse.
Ferner kann das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene Scharnier aufgrund der gleichförmigen Dicke des Querschnitts
der mehrfachen Filmscharniere entlang den Umfangen der Verschlußkappe und der Basis gleichmäßiger durch Spritzgießen
geformt werden. Dies verhindert oder vermindert wesentlich die Gratbildung in dem Steg zwischen den beiden Filmscharnieren,
insbesondere längs des Filmscharniers, das den Steg an der Verschlußkappe befestigt.
Während das im U.S. Patent Nr. 3,135,456 beschriebene
Scharnier zahlreiche Vorteile gegenüber Scharnieren mit einer einzigen Schwenkachse bietet, ist es erwünscht, eine verbesserte
Konstruktion zur Verfügung zu stellen, bei der das Öffnen und Schließen sorgfältiger kontrolliert werden kann.
Ferner wäre es vorteilhaft, wenn eine derart verbesserte Konstruktion leichter an Verschlüsse mit unterschiedlichen
Bauarten von Verschlußkappen- und Basisformen und an unterschiedliche Größen angepaßt werden könnte.
Insbesondere wäre es außerordentlich erwünscht, ein Scharnier zu schaffen, das nur einfache Konstruktionsänderungen
erfordert, um eine Vorspannkraft gewünschter Größe für das Scharnier vorzusehen. Beispielsweise ist bei einigen
Anwendungsformen eine geringere Vorspannkraft erwünscht, um
ein "weiches" Öffnen und Schließen zu ermöglichen. Bei anderen Anwendungsarten ist eine größere Vorspannkraft erwünscht,
damit ein Öffnungs- und Schließvorgang mit einer größeren "Schnappwirkung" stattfindet.
Eine geringere Vorspannkraft kann sich in der Verschlußkappe
ergeben, wenn diese einen verhältnismäßig kleinen Winkel in bezug auf die Basis bei vollständiger Öffnung einnimmt.
Eine größere Vorspannkraft kann sich in der Verschlußkappe mit
einem verhältnismäßig großen Winkel bei vollständiger Öffnung
.. ./DP A-Anmeldung/A56-16Gbm
in bezug auf die Basis ergeben. Eine verbesserte Scharnierkonstruktion
sollte vorzugsweise eine verhältnismäßig geringfügige Konstruktionsänderung erfordern, um einen Verschluß mit
em gewünschten Öffnungs- und Schließwinkelbereich zu schaffen. Ein Scharnier mit einer solchen Fähigkeit kann mit Leistungsmerkmalen
versehen werden, die bei einer besonderen Anwendung höchst erwünscht sind.
Es wäre auch wünschenswert, wenn ein derart verbesserter Verschluß mit einer Konstruktion versehen werden könnte, die
wirksam ist, eine hohe Qualität aufweist und eine Massenproduktion mit reduziertem Ausschuß ermöglicht.
Ferner sollte ein verbesserter Verschluß vorteilhaft bei einer Vielzahl von üblichen Behältern mit einer Vielzahl von
üblichen Behälterendausstattungen, wie z.B. geeigneten, mit Schraubgewinde oder Schnappsitz- bzw. Prallbefestigungen versehenen
Ausführungsformen, verwendet werden können.
Die vorliegende Erfindung stellt mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 einen verbesserten Verschluß zur Verfügung,
dessen Konstruktion die oben genannten Vorteile und Merkmale hat.
Demnach ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Verschluß für eine Öffnung zum Inneren eines Behälters vorgesehen.
Der Verschluß umfaßt eine Basis zur Befestigung an dem Behälter über dessen Öffnung. Die Basis enthält eine Auslaßöffnung,
die mit der Behälteröffnung verbunden ist. Der Verschluß umfaßt eine Verschlußkappe, der zwischen einer
geschlossenen, die Auslaßöffnung verschließenden Stellung und einer offenen, im Abstand von der Auslaßöffnung liegenden
Stellung bewegbar ist. Ein bistabiles, eine Schnappwirkung ausübendes Scharnier verbindet die Verschlußkappe mit der
Basis.
Das Scharnier ist von einer Bauart, die einen Steg mit einem mittleren Teil zwischen zwei breiteren Enden umfaßt,
wobei ein bogenförmiges Filmscharnier die Basis mit dem Steg längs einer Seite des Steges zwischen den Enden verbindet und
wobei ein bogenförmiges Filmscharnier die Verschlußkappe mit
.../DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
dem Steg längs einer anderen Seite des Steges zwischen den Enden verbindet. Das Scharnier umfaßt mindestens eine
Anschlagfläche, die so angeordnet ist, daß, wenn die Verschlußkappe
sich in der geschlossenen Stellung befindet, die Anschlagfläche sich in der Nähe des mittleren Teils des Steges
aus der Nähe eines der Filmscharniere in Richtung des anderen Filmscharniers über mehr als die Hälfte des kürzesten Abstandes
zwischen den Filmscharnieren erstreckt. Während des Schließens und Öffnens der Verschlußkappe berührt der mittlere
Teil des Steges die Anschlagfläche, wodurch die Stellung des Steges kontrolliert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die Anschlagfläche mit der Basis einheitlich ausgebildet. Die Basis hat eine in der Nähe der Enden des Steges ausgesparte
Schulter, die einen Sitz für die Verschlußkappe in deren geschlossener Stellung bildet. Die Anschlagfläche ist in bezug
auf die Basisschulter in der Nähe des mittleren Teils des Steges senkrecht ausgerichtet. Die Basis hat eine erste,
zylindrische Bogenflache, die von der Innenseite der ausgesparten
Schulter hochragt, und die Basis bildet eine Kante an der Oberseite der zylindrischen Bogenflache. Die erste, zylindrische
Bogenflache hat einen ersten Radius. Das Filmscharnier,
das die Basis mit dem Steg verbindet, ist in einem axialen Abstand von der Oberkante der ersten, zylindrischen
Bogenflache angeordnet.
Die Anschlagfläche wird durch eine zweite, zylindrische
Bogenflache mit einem zweiten Radius gebildet, der kleiner als
der erste Radius ist. Die zweite, zylindrische Bogenflache,
die die Anschlagfläche bildet, steht über die erste, zylindri-0 sehe Bogenflache hinaus in Richtung des Scharniersteges zwischen
den Enden des Steges vor. Die Lage, Form und Höhe der Anschlagfläche längs des Steges des Scharniers können variiert
werden, um die Berührung zwischen dem Steg und der Anschlagfläche nach dem Schließen oder Öffnen der Verschlußkappe zu
5 verstärken oder zu vermindern. Hierdurch wird die Lage des Steges bestimmt, wenn die Verschlußkappe geschlossen oder
..,/DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
geöffnet ist. Diese Interaktion, die durch die Lage, Form und Größe der Anschlagfläche geschaffen wird, ergibt eine vorbestimmte
Vorspannkraft des Scharniers (z.B. die Öffnungs- und Schließkraft). Dadurch kann das Scharnier so konstruiert
werden, daß es eine geringe Vorspannkraft (d.h., eine "weiche" Scharnierwirkung) oder eine größere Vorspannkraft aufweist, um
eine stärkere "Schnappwirkung" des Scharniers zu erreichen.
Zahlreiche andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden, detaillierten Beschreibung
der Erfindung, aus den Ansprüchen und aus den beigefügten Zeichnungen hervor.
In den beigefügten, einen Teil der Beschreibung bildenden Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen ähnliche Teile.
Es zeigen:
FIG. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung,
die in der ursprünglich geformten, offenen Stellung gezeigt ist;
FIG. 2 eine Draufsicht des Verschlusses im vollständig offenen, ursprünglich geformten Zustand;
FIG. 3 eine vordere Seitenansicht der Verschlußbasis, etwa
längs der Ebene 3-3 in FIG. 2;
FIG. 4 einen Querschnitt etwa längs der Ebene 4-4 in FIG.
FIG. 4 einen Querschnitt etwa längs der Ebene 4-4 in FIG.
2;
FIG. 5 einen Querschnitt etwa längs der Ebene 5-5 in FIG.
FIG. 5 einen Querschnitt etwa längs der Ebene 5-5 in FIG.
2;
FIG. 6 eine stark vergrößerte, weggebrochene Draufsicht des Bereichs der Scharnierkonstruktion des Verschlusses,
der in dem vollständig offenen, ursprünglich geform-0 ten Zustand in FIG. 2 gezeigt ist;
FIG. 7 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs
der Ebene 7-7 in FIG. 6;
FIG. 8 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs
FIG. 8 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs
der Ebene 8-8 in FIG. 6;
5 FIG. 9 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs
der Ebene 9-9 in FIG. 6;
.,./DPA-Anmeldung/ASo-ieGbm
• &Lgr; » · &psgr;
FIG. 10 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs der Ebene 10-10 in FIG. 8;
FIG. 11 eine Ansicht ähnlich FIG. 2, wobei FIG. 11 jedoch in
einem verkleinerten Maßstab gezeigt ist;
FIG. 12 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs
der Sichtebene A-A in FIG. 11;
FIG. 13 eine Ansicht ähnlich FIG. 12, wobei FIG. 13 die Verschlußkappe
jedoch in einer Stellung zeigt, die um 30° aus den vollständig offenen Stellungen der FIG.
11 und 12 in eine teilweise geschlossene Position
bewegt ist, die um 30° gegenüber der vollständig offenen Stellung versetzt ist;
FIG. 14 eine weggebrochene Querschnittsansicht etwa längs der Ebene B-B in FIG. 11, wobei FIG. 14 jedoch die
um 30° aus der vollständig offenen Stellung in die
gleiche Stellung wie in FIG. 13 geschwenkte Verschlußkappe
zeigt;
zeigt;
FIG. 15 eine Ansicht ähnlich FIG. 13, wobei jedoch FIG. 15 die Verschlußkappe in einer Position zeigt, in der
sie um 90° aus der vollständig offenen Stellung
herausbewegt ist;
FIG. 16 eine Ansicht ähnlich FIG. 15, wobei jedoch in FIG. 16 die Verschlußkappe um 150° aus der vollständig
offenen Stellung verschwenkt ist;
FIG. 17 eine Ansicht ähnlich FIG. 16, wobei FIG. 17 zeigt,
daß die Verschlußkappe auf der Basis vollständig geschlossen ist;
FIG. 18 eine weggebrochene Rückansicht des Verschlusses, wobei die Verschlußkappe in der vollständig ge-0
schlossenen Stellung angeordnet ist;
FIG. 19 eine vergrößerte, weggebrochene Querschnittsansicht
ähnlich FIG. 14 und längs der Ebene B-B in FIG. 11,
wobei jedoch FIG. 19 zeigt, daß die Verschlußkappe
in einer weniger offenen Stellung als in den FIG. 11 und 14 angeordnet ist; und
FIG. 2 0 eine vergrößerte, weggebrochene Querschnittsansicht
.../DPA-Anmeldung/ASö-löGbm
ähnlich den FIG. 14 und 19, wobei FIG. 20 einen Schnitt längs der Ebene B-B in FIG. 11 darstellt,
aber zeigt, daß die Verschlußkappe in einer sogar weniger offenen Stellung als in FIG. 19 gezeigt ist;
FIG. 21 eine vergrößerte, weggebrochene Querschnittsansicht
ähnlich FIG. 14 längs der Ebene B-B in FIG. 11, wobei FIG. 21 zeigt, daß die Verschlußkappe sich in
einer vollständig geschlossenen Stellung befindet; und
FIG. 22 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform
des Verschlusses der vorliegenden Erfindung, der in der vollständig offenen, ursprünglich
geformten Stellung gezeigt ist.
Während diese Erfindung zur Ausführung zahlreicher, unterschiedlicher Formen geeignet ist, sind in der Beschreibung
und den beigefügten Zeichnungen nur einige spezifische Formen als Beispiele der Erfindung beschrieben und dargestellt.
Es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die so beschriebenen Ausführungsformen zu beschränken. Der Schutzumfang
der Erfindung geht aus den beigefügten Ansprüchen hervor. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird der Verschluß
dieser Erfindung in verschiedenartigen Stellungen beschrieben und es werden Bezeichnungen, wie z.B. obere, untere, horizontale,
etc. unter Bezugnahme auf diese Stellungen verwendet. Es ist jedoch verständlich, daß der Verschluß in anderen Lagen
als den beschriebenen hergestellt und gelagert werden kann.
Unter Bezugnahme auf die Figuren ist eine erste Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung in den
FIG. 1-21 dargestellt und in zahlreichen dieser Figuren allgemein durch das Bezugszeichen 40 gekennzeichnet. Der Verschluß
40 kann auf einem Behälter angeordnet werden, wie z.B. einem Behälter 42 {FIG. 1), der eine übliche, nicht sichtbare
Mündung oder Öffnung hat, die von einem Hals 43 (FIG. 1) oder einer anderen geeigneten Struktur gebildet wird. Der Hals 43
hat gewöhnlich einen kreisförmigen Querschnitt, der Körper des
Behälters 42 kann jedoch einen anderen Querschnitt haben, z.B. einen ovalen Querschnitt. Der Verschluß 40 kann aus einem
thermoplastischen oder einem anderen Material hergestellt werden, das mit dem Behälterinhalt verträglich ist.
Der Behälter 42 kann in der in FIG. 1 gezeigten Position gelagert und verwendet werden, wobei der Verschluß 40 sich an
der Oberseite des Behälters 42 befindet. Der Behälter 42 kann auch normalerweise in einer umgekehrten Stellung gelagert
werden (nicht dargestellt). Wenn der Behälter in der umgekehrten Stellung gelagert wird, dient der Verschluß 40 als Stütz-
oder Tragkörper.
Der Behälter 42 ist ein Quetschbehälter mit einer oder mehreren flexiblen Wänden, die von dem Benutzer erfaßt und
zusammengedrückt werden können, um den Innendruck im Behälter 42 zu vergrößern, damit das Produkt aus dem Behälter herausgepreßt
werden kann, wenn der Verschluß 40 geöffnet ist (wie später im einzelnen erklärt wird). Die Behälterwand besitzt
üblicherweise eine ausreichende ihr innewohnende Elastizität, so daß, wenn die Quetschkräfte weggenommen werden, die Behälterwand
oder -wände wieder ihre normale, unbeanspruchte Form einnehmen.
Der Verschluß 40 umfaßt eine Basis oder einen Grundkörper 50 zur Befestigung auf dem Behälterhals 42. Die Basis 50 umfaßt
eine ringförmige Wand 52 (FIG. 5) , die ein übliches Schraubgewinde 54 oder andere geeignete Mittel (z.B. einen
üblichen Schnappsitzwulst (nicht dargestellt) ) zur Verbindung mit geeigneten, zusammenwirkenden Mitteln hat, wie z.B. ein
Gewinde (nicht sichtbar) an dem Behälterhals 43, um die Verschlußbasis 50 an dem Behälter 42 zu befestigen.
0 An der Oberseite der ringförmigen Wand 52 der Verschlußbasis 50 hat die Verschlußbasis eine quer verlaufende Abdeckung
56 (FIG. 5) , die sich über das obere Ende des Behälterhalses 43 erstreckt. Die Abdeckung 56 ist mit einer sich
nach unten erstreckenden, ringförmigen, inneren flexiblen Dichtung 58 versehen (FIG. 5) , die an der Innenkante des
Behälterhalses 43 in der Öffnung des Behälterhalses 43 so
anliegt, daß eine leckagedichte Abdichtung zwischen der Abdeckung 56 der Verschlußbasis 50 und dem Behälterhals 43
geschaffen wird.
Wie FIG. 1 und 5 zeigen, ist die Abdeckung 56 der Verschlußbasis
50 mit einer Tülle 62 versehen, die nach oben vorsteht, um eine Auslaßöffnung 60 oberhalb der Öffnung im
Behälterhals 43 zu bilden.
Der Verschluß 40 umfaßt eine Verschlußkappe 70 (FIG. 1), die mit der Basis 50 durch ein Scharnier 80 verbunden ist. Die
Verschlußkappe 70 umfaßt einen sich über den Umfang erstreckkenden Mantel 82 (FIG. 5), der eine periphere Stirnfläche 84
bildet. Die periphere Stirnfläche 84 der Verschlußkappe 70 kann mit der Verschlußbasis 50 in Berührung kommen oder ihr
zumindest gegenüberliegen, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen ist. Vorzugsweise bildet die Verschlußbasis 50,
wie in FIG. 1 dargestellt ist, eine periphere Schulter 86, die unterhalb des Hauptteils der Abdeckung 56 ausgespart ist,
wobei die ausgesparte Schulter 86 der Stirnfläche 84 des Verschlußkappenmantels 82 gegenüberliegt, wenn die Verschlußkappe
70 geschlossen ist.
Die Verschlußkappe 70 umfaßt eine sich quer erstreckende Abdeckung oder eine Kopf wand 88 (FIG. 5) . Eine ringförmige
Hülse 90 erstreckt sich von der Unterseite der Kopf wand 88, wobei die Ringhülse 90 von der Außenseite der Tülle 62 der
Verschlußbasis 50 aufgenommen und abdichtend erfaßt wird, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen ist.
Die Verschlußkappe 70 umfaßt auch vorzugsweise einen ringförmigen Dichtungskragen 94 (FIG. 1 und 5) , der an der
Verschlußbasis 50 abdichtend anliegt, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen ist. Insbesondere bildet die Verschlußbasis 50
eine senkrechte Wand 98, welche die Tülle 62 mit der Abdeckung 56 verbindet. In FIG. 6 bezeichnen die bogenförmigen Linien 99
die Grenzen der Randflächen kleiner Radien an der Ober- und Unterseite der Wand 98. Wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen
ist, liegt der ringförmige Dichtungskragen 94 der Verschlußkappe 70 abdichtend an der ringförmigen Wand 98 der Verschluß-
,../DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
basis 50 an.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Scharnier 80
integral als ein einheitlicher Bestandteil des Verschlusses 40 mit der Basis 50 und der Verschlußkappe 70 geformt. Ein bevorzugtes
Material zum Formen des Verschlusses ist Polypropylen. Es wurde festgestellt, daß dieses Material zur Herstellung
eines verhältnismäßig starken, dauerhaften Verschlusses geeignet ist. Das Material ist in dem Scharnier 80 mit erwünschten
Vorspannkräften wirksam und hat die Fähigkeit, typischen, von einem Benutzer des Verschlusses ausgeübten Belastungen zu
widerstehen, wenn der Benutzer die Verschlußkappe öffnet und schließt, und eine verhältnismäßig große Anzahl von Öffnungsund
Schließvorgängen ohne Ausfallerscheinungen zu überstehen. Das Scharnier 80 umfaßt einen Steg 100 zwischen den Enden 102.
Ein zweites, bogenförmiges Filmscharnier 122 verbindet die Verschlußkappe 70 mit dem Steg 100 längs einer anderen Seite
des Steges 100 zwischen den Enden 102. Wie FIG. 6 zeigt, liegt das erste Filmscharnier 121 auf einem konzentrischen Bogen am
Umfang der Verschlußbasis 50, und das zweite Filmscharnier 122 liegt auf einem konzentrischen Bogen am Umfang der Verschlußkappe
70. FIG. 8 und 18 zeigen, daß das erste Filmscharnier 121 in einer nach oben konvexen Krümmung an der Seite der Verschlußbasis
50 liegt. Wie FIG. 9 und 18 zeigen, liegt das zweite Filmscharnier 122 auf einer nach oben konvex gekrümmten
Kurve an der Seite des Verschlußdeckels 70.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß FIG. 6, 7 und
10 hat die Innenseite des ersten Filmscharniers 121 eine besondere Konfiguration, wenn die Verschlußkappe 70 vollständig
offen ist. Insbesondere hat die Innenseite des ersten FiIm-Scharniers
121, wenn die Verschlußkappe 70 vollständig offen ist, eine gekrümmte Radiusfläche, die zwischen der Krümmungslinie
128 und einer anderen Krümmungslinie 132 gebildet ist.
In der Nähe der Basisseite des Filmscharniers 121 befindet sich eine Radiusfläche 124, die zwischen der Krümmungslinie
128 und einer Krümmungslinie 126 gebildet ist. Die Krümmungslinie
126 bildet eine Tangente zwischen der Radiusfläche 124
.../DPA-Anmeldung/ASö-löGbm
und einer benachbarten Schulterfläche 13 6 auf der Verschlußbasis 50. Die Krümmungslinie 128 bildet eine Tangente zwischen
der Radiusfläche 124 und der Radiusfläche des ersten Filmscharniers 121. Die Krümmungslinie 132 bildet den Ort einer
Tangente zwischen der Radiusfläche des ersten Filmscharniers 121 und dem benachbarten Abschnitt des Steges 100.
Bei einer bevorzugten, für die wirtschaftliche Verwertung vorgesehenen Ausführungsform, bei der der Verschluß 4 0 aus
Polypropylen hergestellt wird, beträgt der Radius der Fläche 124 0.254 mm, der Radius der nach oben gerichteten Innenseite
des Filmscharniers 121, wie in FIG. 6 abgebildet, 0.762 mm, und die Dicke des Steges 100 ist 0.305 mm.
Das zweite Filmscharnier 122 hat eine mit dem ersten Filmscharnier 121 im allgemeinen identische Form, mit Ausnahme
der Tatsache, daß natürlich das zweite Filmscharnier 122 in der entgegengesetzten Richtung ausgerichtet ist, um den Steg
100 mit der Verschlußkappe 70 zu verbinden. Wenn die Verschlußkappe 70 vollständig geöffnet ist (FIG. 6) , hat die Innenseite
des zweiten Filmscharniers 122 eine gekrümmte Radiusfläche, die zwischen einer Krümmungslinie 128A und einer Krümmungslinie
132A gebildet wird. Längs der Verschlußkappenseite des zweiten Filmscharniers 122 befindet sich eine Radiusfläche
124A. Die Radiusfläche 124A wird zwischen der Krümmungslinie 128A und einer Krümmungslinie 126A gebildet.
Die Krümmungslinie 126A bildet eine Tangente zwischen der
Radiusfläche 124A und einer benachbarten Schulter 136A an der
Verschlußkappe 70. Die Krümmungslinie 128A bildet eine Tangente
zwischen der Radiusfläche 124A und der benachbarten Radiusfläche des zweiten Filmscharniers 122. Die Linie 132A bildet
eine Tangente zwischen der Radiusfläche des zweiten Filmscharniers 122 und dem benachbarten Abschnitt des Steges 100.
Das zweite Filmscharnier 122 hat vorzugsweise die gleiche Form und Abmessung wie das erste Filmscharnier 121. Deshalb
sind der Radius der Fläche 124A und der Radius der Fläche des Filmscharniers 122 jeweils gleich dem Radius der Fläche 124
und dem Radius der Fläche des ersten Filmscharniers 121.
.. ./DPA-Anmeldung/ASö-ieGbm
In FIG. 7 ist die Radiusfläche längs der Außenseiten jedes Filmscharniers 121 und 122 an der Außenseite des Steges
mit dem Bezugszeichen 140 versehen, wenn die Verschlußkappe 70 vollständig offen ist. Bei dieser bevorzugten, für die kommerzielle
Verwertung vorgesehenen Ausführungsform beträgt der
Radius der Fläche 140 0.305 mm.
Das Scharnier 80 ist an der Verschlußbasis 50 in einer Nut 142 angeordnet, die in der Wand 52 der Verschlußbasis 5 0
vorgesehen ist (FIG. 8). In ähnlicher Weise ist das Scharnier 80 in einer Nut 144 in dem Mantel 82 der Verschlußkappe 70
angeordnet (FIG. 9).
Vorzugsweise ist der Steg 100 in bezug auf die Mittellinie 135 in FIG. 6 im wesentlichen symmetrisch angeordnet.
Eine weitere Linie 137 verläuft senkrecht zur Mittellinie 135 und geht durch die Mitten der Verschlußbasis 50 und der Verschlußkappe
70 hindurch. Der Abstand zwischen der Mittellinie 135 und der Schnittstelle der Linie 137 mit dem Filmscharnier
121 entspricht dem Abstand zwischen der Mittellinie 135 und der Schnittstelle der Linie 137 mit dem Filmscharnier 122.
Die Schnittebene 8-8 in FIG. 6 liegt in der Mitte zwischen den Mittelpunkten der Verschlußkappe 70 und der Verschlußbasis
50. Wenn der Radius der Verschlußbasisverbindung mit dem Filmscharnier 121 dem Radius der Verschlußkappenverbindung
mit dem Filmscharnier 122 entspricht, dann könnten auch die Filmscharniere 121 und 122 bezüglich des Verschlußmittelpunktes
(Schnittlinie 8-8 in FIG. 6) symmetrisch ausgerichtet sein. Gewöhnlich ist jedoch der größte Außendurchmesser
der Schulter 86 an der Verschlußbasiswand 52 etwa 0.254 mm größer als der größte Außendurchmesser des Verschlußkappenmantels
82 an der Stirnfläche 84 des Verschlußkappenmantels. Folglich ist der Mittelpunkt des Scharniers 80 längs der Linie
137 geringfügig in Richtung der Verschlußkappe 70 im Vergleich zu dem Punkt in der Mitte zwischen den Mittelpunkten der Verschlußkappe
70 und der Verschlußbasis 50 versetzt (markiert durch den Schnittpunkt der Schnittlinie 8-8 mit der Linie
137) .
.. ./DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
Die Mitte des Steges 100 des Scharniers 80 ist schmaler als die beiden Enden 102. Der breiteste Teil des Scharniers 80
befindet sich an jedem Ende 102. Vorzugsweise ist die Breite beider Enden 102 gleich. Ein Hauptteil der Breite jedes Endes
102 wird durch ein gerades Liniensegment 102' gebildet. Das gerade Liniensegment 102' ist in bezug auf die Längsmittellinie
135 des Scharniers 80 symmetrisch angeordnet. An jedem Ende des Segmentes 102' ist das Ende des ersten Filmscharniers
121 durch eine Kante 102'' definiert, und das Ende des zweiten Filmscharniers 122 wird durch eine Kante 102A'' gebildet. Die
Kanten 102'' und 102A'' sind geringfügig zu der Mittellinie 137 des Verschlusses hin abgewinkelt, wobei die Mittellinie
137 durch die Mitten der Verschlußbasis 50 und der Verschlußkappe 70 hindurchgeht.
Jedes Ende der Radiusfläche 124 wird durch eine Kante 102''' gebildet, und jedes Ende der Radiusfläche 124A wird
durch eine Kante 102A''' gebildet. Jede Kante 102"' und 102A''' ist jeweils gegenüber der Kante 102'' und 102A'' abgewinkelt,
so daß die Kanten 102''', 102A''' jeweils mit den Schultern 136 und 136A in einer Ausrichtung verbunden sind,
die im wesentlichen parallel zu der Mittellinie 137 des Verschlusses verläuft, welche die Mitten der Verschlußbasis 50
und der Verschlußkappe 70 verbindet.
Bei der bevorzugten, in den FIG. 1-21 gezeigten Ausführungsform
nimmt die Breite der Schulter 136 von jedem Ende des Scharniers 80 in Richtung der Mitte des Scharniers 80 ab, wo
die Breite der Schulter 136 sehr schmal wird oder vorzugsweise im wesentlichen verschwindet. Dies ist der Fall, weil eine
neue Anschlagfläche 150 (FIG. 6) für die Kontrolle der 0 Position des Steges 100 nach dem Schließen oder Öffnen der
Verschlußkappe 70 vorgesehen ist. Bei der bevorzugten, dargestellten Ausführungsform bildet die Anschlagfläche 150 einen
einheitlichen Teil der Verschlußbasis 50.
Die Anschlagfläche 150 springt von der Verschlußbasis 50 nach außen vor. Die Verschlußbasis 50 hat eine etwa senkrecht
ausgerichtete, zylindrische Fläche 158 {FIG. 3 und 7) , die
..,/DPA-Anmeldung/ASö-löGbrn
sich von der Scharniernut 142 oberhalb der Oberseite der Anschlagfläche 150 erstreckt. Die zylindrische Fläche 158
erstreckt sich um den Umfang der Abdeckung 56 der Verschlußbasis 50, und die Umfangsschulter 86 steht von dieser auf
jeder Seite der Scharniernut 142 nach außen vor.
Die Anschlagfläche 150 ragt von der Fläche 158 nach außen
vor, wie aus FIG. 6, 7 und 8 zu ersehen ist. Eine horizontale Leiste 162 ist an der Oberseite der Anschlagfläche 150 vorhanden
und ragt von der zylindrischen Fläche 158 vor. In FIG. 6 stellt die Krümmungslinie 155 das innere Ende einer Radiusfläche
dar, die die Oberkante der zylindrischen Fläche 158 bildet. Die Außenkante der Leiste 162 wird von einer konvexen
Radiusfläche 164 gebildet (FIG. 6 und 8) , die in die senkrechte Anschlagfläche 150 übergeht. Bei einer derzeit für die
wirtschaftliche Verwertung vorgesehenen Ausführungsform hat
die Radiusfläche 164 einen Radius von etwa 0.254 mm.
Das bogenförmige Filmscharnier 121 liegt im Abstand unter der Abdeckung 56 unterhalb der Leiste 162 an der Oberseite der
Anschlagfläche 150 und unterhalb der Schulterfläche 86 an
beiden Seiten der Scharniernut 142.
Im Bereich des Scharniers 80 ist die Nut 142 der Verschlußbasis 50 in deren ringförmiger Wand 52 längs ihres
Bodens durch die Schulter 136 begrenzt (FIG. 6 und 10), deren Breite in Richtung der Mitte des Scharniers 80 abnimmt. In der
Nähe der Mitte des Scharniers 80 nimmt die Breite der Schulter 13 6 bis auf nahezu Null ab, wenn die vorspringende Anschlagfläche
150 weiter nach außen in die Schulter 136 vorspringt.
Der Radius der zylindrischen Fläche 158 {an der Außenkante der Abdeckung 56 in der Nähe des Scharniers 80) ist
0 größer als der Radius der äußeren, senkrechten Fläche der Anschlagfläche 150. Darüber hinaus sind sowohl die Innen- als
auch die Außenradien der Schulter 136 größer als der Radius der äußeren, senkrechten Fläche der Anschlagfläche 150.
Die Anschlagfläche 150 wird durch eine zylindrische Bogenflache gebildet, die vorzugsweise in bezug auf die
Stegenden 102 symmetrisch positioniert ist, so daß sie nach
.. ./DP A- Anmeldung/ A56-16Gbm
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außen von der zylindrischen Fläche 158 in die Schulter 13 6 vorsteht. Bei der bevorzugten, dargestellten Ausführungsform
kann die Anschlagfläche 150 an der Mittellinie 137 des Scharniers
80 dahingehend gekennzeichnet werden, daß sie sich sowohl (1) nach oben bis zu einer Höhe oberhalb der Schulterfläche
86, sowie (2) nach unten längs einer senkrechten Linie zu der Schulter 136 geringfügig unterhalb des ersten Filmscharniers
121 erstreckt.
Die Leiste 162 an der Oberseite der Anschlagfläche 150
ist unterhalb der Oberseite der Basisabdeckung 56 ausgespart Die Höhe der Anschlagleiste 162 ist derart vorgesehen, daß,
wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen ist, die Schulterfläche 136A der Verschlußkappe (FIG. 7 und 10) keine Störung bezüglich
der Anschlagflächenleiste 162 hervorruft.
Die Anschlagfläche 150 bildet einen senkrecht ausgerichteten Anschlag, über den sich der Scharniersteg 100 nicht
hinausbewegen kann, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen und geöffnet ist. Die Anschlagfläche 150 kontrolliert die Position
des Scharnierstegs 100 nach dem Schließen und Öffnen der Verschlußkappe 70. Vorzugsweise hat die Anschlagfläche 150 eine
senkrechte Höhe an der Stelle längs der Mitte des Scharniers 80 {auf der Mittellinie 137 der Mitten der Verschlußbasis 50
und der Verschlußkappe 70) , die sich auf oder über der Höhe des zweiten Filmscharniers 122 befindet, wenn die Verschlußkappe
70 vollständig geschlossen ist. Mit anderen Worten, die Anschlagfläche 150 erstreckt sich in der Längsmitte des Scharniers
80 (auf der Mittellinie 137) nach oben über das Scharnier 121 auf einer Strecke, die größer als der kürzeste Abstand
zwischen den Filmscharnieren 121 und 122 ist.
0 Nach dem Schließen oder Öffnen der Verschlußkappe 70 legt
sich der Scharniersteg 100 an die Anschlagfläche 150 an, so
daß die Lage des Steges 100 kontrolliert wird. FIG. 19 und 2 0 zeigen, wie der Steg 100 sich nach innen in Richtung und gegen
die Anschlagfläche 150 krümmt, wenn die Verschlußkappe teilweise
geschlossen wird. Die Anschlagfläche 150 sollte sich vorzugsweise in die Nähe der Mitte des Steges 100 von dem
.../DPA-Anmeldung/ASe-löGbm
ersten Filmscharnier 121 in Richtung des zweiten Filmscharniers 122 (wenn die Verschlußkappe geschlossen ist), über mehr
als eine Hälfte des kürzesten Abstandes zwischen den Filmscharnieren erstrecken (gemessen an der Mittellinie 137
zwischen den Stegenden 102) . Indessen erstreckt sich gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung die Anschlagfläche 150
an der Mittellinie 13 7 des Scharniers 80 vorzugsweise vollständig bis zu dem Filmscharnier 122 und geringfügig über
dieses hinaus, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen ist, wobei derzeit angenommen wird, daß hierdurch die genaueste
Steuerung zur Verfügung steht.
Das radiale Maß der vorspringenden Anschlagfläche 150
kann leicht während der Herstellung gemäß den Scharniereigenschaften verändert werden, die für einen bestimmten Anwendungs
zweck erwünscht sind. Falls die Anschlagfläche 150 nach außen ein beträchtliches Maß vorsteht, legt sich der Scharniersteg
100, während des Schließens, früher an die Anschlagfläche 150 an. Falls der Anschlagflächenvorsprung geringer
ist, würde der Scharniersteg 100 die Anschlagfläche 150 beim Schließen später berühren oder nur, wenn die Verschlußkappe 70
im wesentlichen zu 100% geschlossen ist.
Wenn die Anschlagfläche 150 weiter nach außen vorsteht,
kann die Vorspannwirkung des Scharniers 80 verstärkt werden, um einen Öffnungs- und Schließvorgang mit einer stärkeren
Schnappwirkung oder Kraft hervorzurufen. Wenn der Vorsprung der Anschlagfläche 150 verringert wird, kann die Vorspannkraft
verringert werden, wobei der Öffnungs- und Schließvorgang des Verschlusses "weicher" sein wird. Wenn außerdem die Anschlagfläche
150 weiter nach außen vorsteht, bildet die vollständig 0 offene Stellung der Verschlußkappe 70 einen größeren Öffnungswinkel
in bezug auf die Verschlußbasis 50, als wenn die Anschlagfläche 150 in einem geringeren Ausmaß nach außen
vorsteht.
Bei einer derzeit für die wirtschaftliche Verwertung vorgesehenen Ausführungsform beträgt der Radius der Anschlagfläche
150 14.05 mm und der Durchmesser der zylindrischen
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Fläche 158, von der sie vorspringt, etwa 33.53 ram. Die Höhe der Anschlagfläche 150 (an der Leisten 162) beträgt 0.672 mm
von der Teilungsebene 177 (FIG. 7), welche von der Innenseite des Scharniersteges 100 gebildet wird, wenn die Verschlußkappe
70 sich in der ursprünglich geformten, vollständig geöffneten Stellung befindet. Insbesondere würde gemäß FIG. 7 die Abmessung
0.762 mm der Abmessung H entsprechen. Im Gegensatz dazu würde, wenn die Verschlußkappe 70 sich in der geschlossenen
Stellung befindet, der unterste Teil des zweiten Filmscharniers 122 (an der Mittellinie 137 zwischen den Scharnierstegenden
102) 0.127 mm geringer sein als die Anschlagflächenleiste 162. Somit erstreckt sich die Anschlagfläche 150 über
die unterste Stelle des Filmscharniers 122 der Verschlußkappe 70 geringfügig nach oben, wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen
ist.
Im allgemeinen ist es bei einer derzeit vorgeschlagenen Ausführungsform erwünscht, ein Scharnier 80 herzustellen, bei
dem das Scharnier 80 im wesentlichen nicht beansprucht wird, wenn sich die Verschlußkappe 70 in der vollständig geschlossenen
Stellung befindet. Dies verringert die Neigung des Scharniers 80, die für die Schnappwirkung verantwortliche Vorspannung
zu verlieren, wenn die Verschlußkappe 70 für eine längere Zeitdauer in der vollständig geschlossenen Stellung gehalten
wird.
Bei alternativen Konstruktionen, bei denen das Scharnier 80 einer gewissen Belastung ausgesetzt wäre, wenn die Verschlußkappe
70 sich in der vollständig geschlossenen Stellung befindet, könnte die Belastung über die Zeit zu einer gewissen
Kriechdehnung des Verschlußmaterials und zu einer nachfolgen-0 den Entspannung führen. Hierdurch würde die Größe der Vorspannkraft
vermindert, welche das Scharnier während des Öffnens und Schließens der Verschlußkappe ausüben würde.
Die Öffnungs- und Schließwirkung des das neue Scharnier aufweisenden Verschlusses gemäß der vorliegenden Erfindung ist
in den FIG. 11-18 und 19-21 dargestellt. FIG. 11 ist eine Draufsicht des Verschlusses in dem vollständig geöffneten,
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ursprünglich geformten Zustand. FIG. 12-18 zeigen die aufeinanderfolgenden
Schließstellungen, wobei FIG. 17 und 18 die vollständig geschlossene Stellung veranschaulichen.
Die Schnittlinie A-A in FIG. 11 zeigt den Schnitt gemäß FIG. 12, und die Schnittlinie B-B zeigt den Schnitt gemäß FIG.
14. FIG. 13, 15, 16 und 17 entsprechen dem gleichen Schnitt A-A in FIG. 12, aber FIG. 13, 15, 16 und 17 zeigen die Verschlußkappe
in Positionen, in denen sie aus der vollständig offenen Stellung herausbewegt worden ist, die in den FIG. 11 und 12
dargestellt ist. FIG. 17 zeigt den Verschluß in vollständig geschlossener Stellung. FIG. 18 ist eine vergrößerte Rückansicht
des geschlossenen Verschlusses in FIG. 17. FIG. 19 und 20 sind vergrößerte Darstellungen längs der Ebene B-B in FIG.
11, wobei jedoch FIG. 19 und 20 Zwischenstellungen der Verschlußkappe
zeigen, die zwischen den beiden Stellungen der Verschlußkappe 70 liegen, die in den FIG. 15 und 16 gezeigt
sind. FIG. 21 ist eine vergrößerte Ansicht längs der Ebene B-B in FIG. 11, wobei jedoch FIG. 21 den Verschluß geschlossen
0 zeigt.
Wenn die Verschlußkappe 70 geschlossen oder geöffnet ist (in bezug auf die Verschlußbasis 50, von der angenommen wird,
daß sie ortsfest gehalten ist), bewegt sich die Verschlußkappe 70 um zwei Achsen 201 und 202 {FIG. 11) , die parallel sind.
Die Achse 201 ist eine Tangente an das Filmscharnier 121 und die Achse 202 ist eine Tangente an das Filmscharnier 122.
In FIG. 12 ist zu sehen, daß ein Querschnitt durch den Steg 100 eine im wesentlichen lineare Form hat, wenn die Verschlußkappe
70 sich in der vollständig offenen, ursprünglich 0 geformten Stellung befindet. Der Winkel zwischen dem Steg 100
und der Verschlußbasis 50 ist mit &agr; bezeichnet, und der Winkel
zwischen dem Steg 100 und der Verschlußkappe 70 mit dem Winkel ß. In der vollständig offenen Stellung, die dem ursprünglich
geformten Zustand entspricht, sind der Winkel &agr; und der Winkel
&bgr; im wesentlichen gleich.
Wenn die vollständig offene Verschlußkappe 70 in einen
... /DP A-Anmeldung/A56-16Gbm
geschlossenen Zustand gebracht wird, wird die Verschlußbasis 50, (die gewöhnlich an dem Behälter angebracht ist), üblicherweise
in einer im allgemeinen festen Ausrichtung gehalten (aufgrund ihrer Befestigung an dem Behälter), während eine
Schließkraft auf die Verschlußkappe 70 ausgeübt wird. Wenn die Verschlußkappe 70 sich in die geschlossene Stellung bewegt,
bewegen sich die Verschlußkappe 70 und das Scharnier 100 (entgegen dem Uhrzeigersinn, wie aus FIG. 12-17 zu ersehen ist) ,
jedoch nicht in einer festen Beziehung zu der Verschlußbasis 50.
FIG. 14 zeigt, daß die Verschlußkappe 70 anfänglich um die Deckelachse 202 über einen größeren Winkel &bgr; im Vergleich
zu der Bewegung des Steges 100 um die Basisachse 201 über einen geringeren Winkel &agr; verschwenkt wird. Über den größten
Teil des Schließbereichs (aus der vollständigen geöffneten bis zur mehr als 150° geschlossenen Stellung, wie FIG. 1-16 zeigen)
, ist die Schwenkbewegung der Verschlußkappe 70 um den Steg 100 größer als es die Schwenkbewegung des Steges um die
Verschlußbasis 50 ist.
Indessen werden schließlich im geschlossenen Zustand (180°, wie in FIG. 7 gezeigt), der Verschlußkappen/Steg-Winkel
&agr; und der Steg/Basis-Winkel &bgr; gleich, wie in FIG. 17 gezeigt
ist. Wenn somit die Verschlußkappe 70 die vollständig geschlossene Stellung erreicht (FIG. 17) , wird die Größe der
Winkelverstellung über den Winkel &ogr;&igr; an dem Steg/Basis-Filmscharnier
121 größer als das Ausmaß der Winkelverstellung über den Winkel &bgr; an dem Steg/Verschlußkappen-Filmscharnier 122.
Es ist verständlich, daß, wenn die Verschlußbasis 50 ortsfest gehalten wird, während die Verschlußkappe 70 geöffnet
oder geschlossen wird, die Steg/Verschlußkappen-Achse 202 sich in einem Abstand bezüglich der Steg/Basis-Achse 201 bewegt.
Falls sowohl die Verschlußkappe 70 als auch die Verschlußbasis 50 sich während des Schließens oder Öffnens bewegen würden,
dann könnte sich jede Achse 201 und 202 räumlich bewegen.
Wenn das Scharnier 80 aus der geöffneten in die geschlossene Stellung und umgekehrt bewegt wird, rufen die Abstands-
.. ./DPA-Anmeldung/A56- 16Gbm
änderungen zwischen den Filmscharnieren 121 und 122 in der Nähe der Enden 102 in bezug auf die geringeren Abstandsänderungen
zwischen den Filmscharnieren 121 und 122 an der Mittellinie 137 eine merkliche Spannkraft oder Dehnung an den äußersten
Enden 102 hervor. Dadurch wird das Scharnier 80 in jeder beliebigen Stellung zwischen der vollständig geöffneten und
der vollständig geschlossenen Stellung instabil. Daraus ergibt sich, daß in das Scharnier 80 eine Vorspannung eingebaut ist
(wenn die Verschlußkappe 70 sich zwischen der vollständig offenen und vollständig geschlossenen Stellung befindet).
Dadurch wird das Scharnier 80 dahingehend beaufschlagt, eine der beiden bistabilen Positionen (entweder vollständig geöffnet
oder vollständig geschlossen) einzunehmen.
Die Streckung oder Dehnung im Scharnier 8 0 dient dazu, eine temporäre Deformation innerhalb des Scharniers hervorzurufen,
die ausreicht, um die Verschlußkappe 70 automatisch in die geschlossene oder in die offene Stellung zu bewegen,
wenn sie aus irgendeiner Stellung zwischen der vollständig offenen und der vollständig geschlossenen Stellung freigegeben
wird. Die Verschlußkappe 70 wird sich automatisch in die vollständig geschlossene Stellung bewegen, wenn sie freigegeben
wird, während sie sich anfänglich näher an der vollständig geschlossenen Stellung befindet. Andererseits wird die Verschlußkappe
70 sich automatisch in die vollständig geöffnete Stellung bewegen, wenn die Verschlußkappe 70 in einer anfänglichen
Stellung freigegeben wird, die dichter an der vollständig offenen Stellung liegt.
Das Scharnier 80 der vorliegenden Erfindung kann in verschiedenartige
Verschlüsse eingebaut werden. Eine andere Bau-0 art des Verschlusses, bei der das Scharnier verwendet werden
kann, ist in FIG. 22 dargestellt, wobei der Verschluß im allgemeinen mit 400 bezeichnet ist. Der Verschluß 400 umfaßt eine
Verschlußbasis 450 und eine Verschlußkappe 470. Ein Scharnier 480 verbindet die Basis 450 mit der Verschlußkappe 470. Das
Scharnier 480 ist im wesentlichen mit dem oben für die erste Ausführungsform in den FIG. 1-18 beschriebenen Scharnier 80
..JDPA-Anmeldung/A56-16Gbm
identisch.
Es ist verständlich, daß die vollständig offene Ausrichtung des Verschlusses, die in allen Figuren {mit Ausnahme der
FIG. 13-21) dargestellt ist, der anfänglichen, ursprünglich geformten Stellung entspricht. Diese ursprünglich geformte
Stellung entspricht vorzugsweise einem Winkel von 180° zwischen der Verschlußbasis und der geöffneten Verschlußkappe.
Wenn die Verschlußkappe zunächst geschlossen ist und die Verschlußkappe anschließend geöffnet und von äußeren Kräften
freigehalten wird, wird das Scharnier gewöhnlich die Verschlußkappe in einer offenen Stellung halten, in der sie einen
Öffnungswinkel einnimmt, der etwas kleiner als der Öffnungswinkel von im wesentlichen 180° der ursprünglichen, ursprünglich
geformten, offenen Stellung entspricht.
Es ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung somit einen Verschluß zur Verfügung stellt, der eine Verschlußkappe
hat, die unter Schnappwirkung bewegbar ist, wenn sie in eine geschlossene Position und aus dieser in Richtung ihrer geöffneten
Stellung verschwenkt wird. Das Scharnier kann durch die Anschlagfläche nach dem Schließen und Öffnen kontrolliert
werden. In der vollständig geschlossenen Stellung kann das Scharnier im wesentlichen frei von Beanspruchungen sein.
Das Scharnier springt minimal von der Rückseite des Verschlusses vor, wenn der Verschlußdeckel sich in der geschlossenen
Stellung befindet. Dies ist kompatibel mit mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden, Verschlüsse anbringenden Maschinen,
die bei üblichen Anlagen zum Füllen von Behältern mit einem Produkt verwendet werden. Hierdurch ist es möglich, den
Verschluß für Behälter zu verwenden, die mit hoher Geschwindigkeit
behandelt werden.
Es ist ersichtlich, daß der Verschluß der vorliegenden Erfindung ein System zum Abdecken einer Öffnung eines Behälters
mit einem Verschluß ermöglicht, der eine Verschlußkappe für die Verschlußbasis hat und mit dieser durch ein mehr-5
achsiges, bistabiles Scharnier verbunden ist. Das Scharnier umfaßt einen Steg und eine Anschlagfläche, die so konstruiert
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werden kann, daß sie eine kleine oder große Vorspannkraft und einen kleinen oder großen Öffnungswinkel für die Verschlußkappe
hervorruft.
Es ist auch ersichtlich, daß der Verschluß der vorliegenden Erfindung mit einer Vielzahl von Konstruktionen für einen
Abgabekanal versehen werden kann.
Ferner muß der Verschluß 40 nicht als ein einheitlicher Gegenstand geformt werden. Das Scharnier könnte als ein gesondertes
Element geformt werden, und die Verschlußkappe und die Verschlußbasis könnten auch als getrennte Teile geformt
werden. Das getrennte Scharnier könnte dann an der Verschlußkappe und an der Verschlußbasis befestigt werden (z.B. durch
Schweißen, Kleben, mechanischen Schnappsitz etc.). Die Anschlagfläche könnte als Teil des getrennten Scharnierelementes
geformt werden oder es könnte als Teil der Verschlußkappe oder der Verschlußbasis geformt werden. Wenn indessen die
Anschlagfläche als Teil der Verschlußkappe oder der Verschlußbasis
geformt wird, während die Steg- und Filmscharniere miteinander als ein Element getrennt von der Verschlußkappe
und der Verschlußbasis geformt werden, dann kann die Anschlagfläche dennoch als ein funktionales, aber getrenntes Teil des
Scharniers an sich bezeichnet werden. Ferner könnte das Scharnier mit Schlitzen, Öffnungen, oder Bereichen verringerter
Dicke versehen werden.
Ebenso muß die Anschlagfläche (z.B. 150 in FIG. 6 und 8)
nicht eine einzige, fortlaufende Fläche sein. Beispielsweise könnten zwei geringfügig getrennte, vorspringende Flächen an
jeder Seite der Mittellinie 137 des Verschlusses verwendet werden (FIG. 6}.
0 Aus der vorstehenden detaillierten Beschreibung und aus
den Zeichnungen derselben läßt sich ohne weiteres entnehmen, daß zahlreiche andere Variationen und Modifikationen ohne
Abweichung von dem wahren Kern und Wesen der neuen Konzepte oder Prinzipien dieser Erfindung verwirklicht werden können.
..,/DPA-Anmeldung/ASö-löGbrn
Claims (15)
1. Verschluß für eine Behälteröffnung, umfassend:
eine Verschlußbasis (50) zur Befestigung an dem Behälter (42) über der Behälteröffnung mit einer mit der Behälteröffnung
verbundenen Auslaßöffnung (60);
eine Verschlußkappe (70), die zwischen einer geschlossenen, die Auslaßöffnung (60) versperrenden Schließstellung und einer offenen, im Abstand von der Auslaßöffnung (60) liegenden Stellung bewegbar ist; und
eine Verschlußkappe (70), die zwischen einer geschlossenen, die Auslaßöffnung (60) versperrenden Schließstellung und einer offenen, im Abstand von der Auslaßöffnung (60) liegenden Stellung bewegbar ist; und
ein bistabiles Scharnier (80) mit Schnappwirkung derjenigen Bauart, die einen Steg (100) mit einem Mittelteil zwischen
zwei breiteren Enden (102) umfaßt,
ein bogenförmiges Filmscharnier (121) die Verschlußbasis
(50) mit dem Steg (100) längs einer Seite des Steges (100)
zwischen den Enden (102) verbindet und ein bogenförmiges Filmscharnier (122) die Verschlußkappe (70) mit dem Steg (100)
längs einer anderen Seite des Steges (100) zwischen den Enden (102) verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Scharnier (80) mindestens eine Anschlagfläche (150)
umfaßt, die so plaziert ist, daß, wenn die Verschlußkappe (70) sich in der geschlossenen Stellung befindet, die Anschlagfläche (150) (1) sich in der Nähe des Mittelteils des Steges (100) von einem der Filmscharniere (121, 122) in Richtung des anderen Filmscharniers über mehr als die Hälfte des kürzesten Abstandes zwischen den Filmscharnieren (121, 122) erstreckt und (2) den Mittelteil des Steges (100) berührt, wodurch die Stellung des Steges (100) nach dem Schließen und Öffnen der Verschlußkappe (70) kontrollierbar ist.
umfaßt, die so plaziert ist, daß, wenn die Verschlußkappe (70) sich in der geschlossenen Stellung befindet, die Anschlagfläche (150) (1) sich in der Nähe des Mittelteils des Steges (100) von einem der Filmscharniere (121, 122) in Richtung des anderen Filmscharniers über mehr als die Hälfte des kürzesten Abstandes zwischen den Filmscharnieren (121, 122) erstreckt und (2) den Mittelteil des Steges (100) berührt, wodurch die Stellung des Steges (100) nach dem Schließen und Öffnen der Verschlußkappe (70) kontrollierbar ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagfläche (150) mit der Verschlußbasis (50) einheitlich ausgebildet ist.
daß die Anschlagfläche (150) mit der Verschlußbasis (50) einheitlich ausgebildet ist.
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3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Anschlagfläche (150) aus der Nähe eines der Filmscharniere
(121, 122) über einen Abstand erstreckt, der größer als der kürzeste Abstand zwischen den Filmscharnieren ist.
4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (150) bogenförmig ist.
5. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (150) von einer teilweise zylindrischen
Fläche (158) gebildet ist und in bezug auf die Breite des Scharniers (80) symmetrisch angeordnet ist.
6. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (150) mit der Verschlußbasis (50) einheitlich
ausgebildet ist;
die Verschlußbasis (50) (1) eine zylindrische Fläche (158) mit einem ersten Radius (155) und (2) eine ausgenommene,
von der zylindrischen Fläche (158) in der Nähe der Stegenden (102) vorstehende Schulter (86) zur Bildung eines Sitzes für
die Verschlußkappe (70) hat, wenn die Verschlußkappe (70) sich in der geschlossenen Stellung befindet;
die Anschlagfläche (150) sich von der zylindrischen Fläche (158) in der Nähe des Mittelteils des Steges (100) nach
außen erstreckt; und
die Anschlagfläche (150) von einer zylindrischen Bogenflache
gebildet wird, die einen zweiten Radius hat, der kleiner als der erste Radius ist.
7. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (80) mit der Verschlußbasis (50) und der
Verschlußkappe (70) eine Einheit bildet.
8. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 5 daß der Verschluß aus einem Material der Gruppe von Materialien
geformt ist, die Polypropylen und Polyäthylen umfaßt.
.../DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
9. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußbasis (50) und die Verschlußkappe (70) jeweils
eine Außenwand (52; 82) haben, die eine Nut (142, 144) zur Aufnahme des Steges (100) definieren.
10. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptteil der Breite jedes der Stegenden (102) durch
ein etwa geradliniges Segment (102')gebildet ist; und
die Segmente (102') etwa parallel sind. 10
11. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzeste Abstand zwischen den beiden Filmscharnieren
(121, 122) längs einer Linie (137) in der Mitte zwischen den Stegenden (102) angeordnet ist; und
die Anschlagfläche (150) in bezug auf die genannte Linie
(137) symmetrisch angeordnet ist.
12. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Filmscharnier (121, 122), wenn die Verschlußkappe
(70) geöffnet ist, eine Radiusfläche (124, 124A) bildet; und das Scharnier (80) eine benachbarte Tangente der Radiusfläche
an jede Radiusfläche des Filmscharniers (121, 122) umfaßt.
13. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Filmscharniere (121, 122) mit einer
benachbarten Schulterfläche (13 6, 136A) versehen ist.
14. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (100) kontinuierlich und frei von Durchbrechungen
ausgebildet ist; und
der Steg (100) eine im wesentlichen gleichförmige Dicke aufweist.
,. ./DPA-Anmeldung/A56- 16Gbm
15. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (100) von irgendeinem anderen Filmscharnier zwischen
den beiden bogenförmigen Filmscharnieren {121, 122) frei ist.
.. ./DPA-Anmeldung/A56-16Gbm
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/568,806 US5642824A (en) | 1995-12-07 | 1995-12-07 | Closure with multiple axis bistable hinge structure |
| EP96931576A EP0812287B1 (de) | 1995-12-07 | 1996-09-12 | Verschluss mit einer mehrachsigen, bistabilen scharnieranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29623217U1 true DE29623217U1 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=26144949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29623217U Expired - Lifetime DE29623217U1 (de) | 1995-12-07 | 1996-09-12 | Verschluß mit einem mehrere Achsen aufweisenden bistabilen Scharnier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29623217U1 (de) |
-
1996
- 1996-09-12 DE DE29623217U patent/DE29623217U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980122 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991227 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20021107 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20041108 |
|
| R071 | Expiry of right |