DE29622954U1 - Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen - Google Patents
Endlospapier für die Fertigung von PapiererzeugnissenInfo
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Description
A 54.024 g Anmelderin:
13.06.1997 Drescher Geschäftsdrucke GmbH
p-257 Drescherstraße
71277 Rutesheim
Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen, mit Perforationslinien quer
zur Längsrichtung des Endlospapiers, entlang denen das Endlospapier faltbar ist, wobei die Perforationslinien ein Teilungsmaß
aufweisen, welches sich aus der Summe der Breite eines Steges und eines Schnittes, quer zur Längsrichtung des Endlospapieres
gesehen, ergibt. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Endlospapier.
Endlospapier wird in vielfältiger Weise für die Fertigung von verschiedensten Papiererzeugnissen, wie beispielsweise vorgefertigten
Formularen, Massendrucksachen o.a., verwendet. Die Vorteile liegen in der einfachen Handhabbarkeit bei Verwendung
üblicherweise im Büro benutzter Drucker bzw. Printer ebenso wie bei der industriellen Herstellung von Druckerzeugnissen in
Druckmaschinen und der Möglichkeit, extrem große Mengen von Druckerzeugnissen ohne die bei Verwendung von einfachen Einzelpapieren
auftretenden Nachteile wie der dabei erforderlichen Justierung des Papiereinzugs zu fertigen.
Endlospapier weist, beispielsweise im Kopf- und Fußbereich eines jeden daraus zu fertigenden Papiererzeugnisses, Perforationslinien
quer zur Längsrichtung des Endlospapiers auf, entlang denen das Endlospapier faltbar und trennbar ist. Es wird
mittels Z-Faltung zu Stapeln gefaltet, wobei unter Z-Faltung
die abwechselnde Faltung der durch die Perforationslinien bestimmten zu fertigenden Papiererzeugnisse nach vorne und hinten
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bedeutet. Durch diese Z-Faltung können extrem große Stapel von
Endlospapier hergestellt werden. Weiterhin ist auf diese Weise ein einfacher Einzug des Endlospapieres in einen Drucker bzw.
Printer gewährleistet, ebenso die Ablage oder Zwischenablage des bedruckten oder (teil-)verarbeiteten Papiers.
Die Perforationslinien werden üblicherweise durch Messerleisten erzeugt, deren Schneiden Zähne und Lücken aufweisen. In aller
Regel beginnt/endet die Perforationslinie, welche durch eine solche Messerleiste erzeugt wurde, mit einem mehr oder weniger
breiten Papiersteg. Die Breite des Papiersteges und die Schnittlänge ist hierbei von den verwendeten Papierqualitäten
sowie von den Drucker- bzw. Printer- und Papiernachbearbeitungsspezifikationen abhängig. Üblicherweise beginnen/enden die
Perforationslinien am Papierbahnrand mit einem Schnitt oder Papiersteg.
Durch Einfeilen oder Abschleifen der Messerleiste kann der Schnitt in einen Steg umgewandelt werden. Dieses Verfahren
ist allerdings ungenau, und bei ungünstigen Papierbahnbreiten und vorgegebenem Teilungsmaß (zur Erzielung spezifizierter
Reißkräfte) ist eine bestimmte Breite des ersten Stegs am Anfang/Ende der Perforationslinie auch theorethisch oft
nicht erzielbar.
In der Großproduktion wurde festgestellt, daß bei einer Breite
des Papiersteges am Anfang/Ende einer Perforationslinie von weniger als ca. 0,3 mm das Papier reißen und dadurch bis zu dem
auf den ersten Steg folgenden nächsten Steg der Perforation einknicken kann. Hierdurch bilden sich, hervorgerufen durch das
Einknicken des Papiers, Verdickungen im Bereich der Ecken eines Stapels aus solchem Endlospapier, wodurch die Führung und Ablage
dieses Endlospapiers erheblich erschwert wird. Eine automatische Postnachbearbeitung, d.h. ein anschließendes Falzen,
Schneiden oder Kuvertieren der gefertigten Papiererzeugnisse, ist oft nicht mehr möglich.
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Ein Einknicken des Papiers ist auch dann nicht zu vermeiden, wenn die durch die Messerleiste erzeugte Perforationslinie
knapp neben oder genau durch ein Führungsloch des Endlospapiers geht. Dies ist in Abhängigkeit von den gewünschten Papierspezifikationen
unvermeidlich, da die zum Transport des Endlospapiers verwendeten zapfentragenden Führungsrollen normiert sind.
Auch in diesem Fall ist eine automatische Postnachbearbeitung nicht mehr möglich.
Ist hingegen der Papiersteg oder Schnitt am Anfang/Ende der Perforationslinie breiter als ca. 1,4 mm, oder ist die Perforation
durch die Messerleiste nicht sauber erzeugt worden, kann das Endlospapier seine für die Z-Faltung erforderliche ideale
Faltlinie nicht finden. Der Falz kann so außerhalb der theoretischen FaItlinie entstehen. Spannungen im Papierstapel sind
die Folge, welche zu Schrägstapeln führen.
Weisen schließlich die Papierstege am Anfang/Ende einer oder bei aufeinanderfolgenden Perforationslinien eine ungleiche
Breite auf, und differiert diese Breite zueinander um mehr als 25%, so führt auch dies zur Bildung von Schrägstapeln. Es entsteht
ein labiler, schwammiger Stapel, der bei geringster Krafteinwirkung seitlich wegkippt. Die differierenden Breiten
der Papierstege am Anfang/Ende der Perforationslinien führen dazu, daß es bei der Faltung des Endlospapiers an diesen Stellen
zu unterschiedlichen Spannungen im Papier kommt. Im Extremfall führt dies zu einer Faltung des Endlospapiers nicht entlang
der Perforationslinie, sondern streckenweise knapp daneben. Hierdurch bilden sich die oben erwähnten Schrägstapel.
Weiterhin führen auch Papierbahnbreiten-Schwankungen in der Rohpapierrolle, welche nicht sauber nach beiden Seiten des Endlospapiers
ausgemittelt werden, sowie eine ungenaue oder träger
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arbeitende Bahnkantensteuerung zur Bildung von Schrägstapeln, da dadurch die Stegbreiten schwanken. Ist die Papierfeuchte bei
der Herstellung des Endlospapiers aus einer Rohpapierrolle zu niedrig, so wächst die Papierbreite durch nachfolgende Feuchtigkeitsaufnahme
nachträglich an. Schließlich können auch schwankende Zugspannungen in der Druck- bzw. Printmaschine
selbst zu einem seitlich versetzten Papierbahnverlauf führen. Eine rationelle Postnachbearbeitung ist dann nicht mehr möglich.
Die Bildung der oben erwähnten Schrägstapel bei Endlospapier wird weiterhin durch die Temperatureinwirkung im Drucker bzw.
Printer auf derartige Endlospapierbahnen begünstigt.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Endlospapier zur Verfügung zu stellen, bei welchem die Neigung
zur Bildung von Schrägstapeln verringert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das eingangs erwähnte Endlospapier dadurch gelöst, daß das Teilungsmaß im Bereich der
Seitenränder des Endlospapiers gegenüber dem übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Endlospapier beginnt/endet eine jede
Perforationslinie quer zur Längsrichtung des Endlospapiers mit einem Papiersteg, der selbst wiederum perforiert, insbesondere
mikroperforiert, ist. Mit diesem erfindungsgemäßen Endlospapier können ohne die Gefahr der Bildung von Schrägstapeln auch Stapel
großer Höhe, insbesondere auch Hochstapel mit einer Höhe von 1 m oder mehr, hergestellt werden.
Des weiteren kann vorteilhafterweise auf Grund des exakten
Faltgedächtnisses des erfindungsgemäßen Endlospapiers, hervorgerufen
durch die Mikroperforation, auch Papier minderer Quali-
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tat verarbeitet werden, wodurch die Herstellungskosten erheblich gesenkt werden.
Auch treten bei Zuführung des erfindungsgemäßen Endlospapiers zu den heutzutage häufig verwendeten Laserprintern keine
Schwierigkeiten bezüglich der Temperatureinwirkung auf. Eine hierdurch verstärkte Neigung zur Bildung von Schrägstapeln wird
vermieden.
Außerdem wird durch das erfindugnsgemäße Endlospapier verhindert, daß in dem Fall, in welchem eine Perforationslinie knapp
neben oder genau durch ein Führungsloch des Endlospapiers geht, das Papier an dieser Stelle einknickt, wodurch die Neigung zur
Bildung von Schrägstapeln weiter herabgesetzt wird.
Oftmals ist es, je nach Eignungszweck des Endlospapiers, nicht nur erwünscht, einbahniges Endlospapier zu verwenden, sondern
ein zwei- bzw. mehrbahniges. Solches Endlospapier besteht aus zwei bzw. mehreren parallel zueinander verlaufenden Bahnen aus
Endlospapier, wobei diese durch eine bzw. mehrere Trennperforationen in Längsrichtung zum Endlospapier voneinander getrennt
sind. Entlang dieser Trennperforationen können die Endlospapierbahnen
getrennt werden.
Besonders bevorzugt ist bei einem solchen Endlospapier, welches in Längsrichtung eine oder mehrere Trennperforationen aufweist,
daß das Teilungsmaß der Perforationslinien quer zur Längsrichtung
des Endlospapiers im Bereich der Trennperforationslinien vermindert ist und insbesondere demjenigen im Bereich der Seitenränder
des Endlospapiers entspricht.
Weiterhin weist das erfindungsgemäße Endlospapier ein Teilungsmaß
auf, welches sich im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers über eine Länge der Perforationslinie von ca. 1,5 mm bis
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ca. 20 mm erstreckt. Dadurch ist vorteilhafterweise gewährleistet,
daß die über die gesamte Länge der Perforationslinie bei Faltung wirkenden Kräfte annähernd gleich sind. Das verminderte
Teilungsmaß entspricht bevorzugt dem Teilungsmaß einer Mikroperforation.
Das Endlospapier kann hergestellt werden, indem in einem Schnitt mit einer Messerleiste Perforationslinien quer zur
Längsrichtung des Endlospapiers erzeugt werden, bei welchem das Teilungsmaß der Messerleiste im Bereich der Seitenränder des
Endlospapiers gegenüber dem Teilungsmaß im übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert wird.
Die derart hergestellten Stapel aus Endlospapier sind exakt entlang den Perforationslinien ausgerichtet und federn bei einer
seitlichen Krafteinwirkung zurück. Eine Bildung von Schrägstapeln wird somit vermieden und eine besondere Stabilität
auch bei Hochstapeln erhalten.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Endlospapier mit einer Messerleiste zum Erzeugen von
Perforationslinien quer zur Längsrichtung des Endlospapiers, wobei die Messerleiste Zähne und zwischen diesen angeordnete
Lücken und ein Teilungsmaß aufweist, welches sich aus der Summe der Breite eines Zahns und einer Lücke in Längsrichtung der
Messerleiste ergibt, bei welcher das Teilungsmaß der Messerleiste im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers gegenüber dem
Teilungsmaß im übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert ist.
Die mit einer solchen Vorrichtung erzeugten Perforationslinien weisen an ihrem Anfang/Ende einen Papiersteg mit einer Perforation,
insbesondere Mikroperforation, auf. Bei einem Riß des ersten, sehr schmalen Steges einer solchen Mikroperforation kann
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lediglich ein minimales Einknicken bis zum darauffolgenden
nächsten schmalen Steg des Papiers auftreten. Hierdurch weisen die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzeugten Perforationslinien
vorteilhafterweise eine überwiegend gleiche Länge auf. Papierstapel mit durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
erzeugten Perforationslinien weisen keine meßbare Verdickung an den Stapelecken auf.
Weiterhin wirken sich vorteilhaft Änderungen in der Papierbreite oder im Bahnverlauf der Rohpapierrolle nicht negativ
aus, da auf Grund des verminderten Teilungsmaßes im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers kein sich nachteilig auswirkender
überbreiter Steg oder Schnitt entstehen kann, der die bereits beschriebenen Qualitätseinbußen hervorruft. Entlang einer
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzeugten Perforationslinie faltet sich das Endlospapier vorteilhaft bis zum Papierbahnrand
exakt in der theoretischen Faltlinie.
Bevorzugt weist bei Verwendung von Endlospapier mit einer oder mehreren Trennperforationslinien in Längsrichtung des Endlospapiers
die Messerleiste der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich dieser Trennperforationslinien ein vermindertes Teilungsmaß
auf, welches insbesondere demjenigen im Bereich der Seitenränder entspricht. Hierdurch ist es insbesondere möglich,
das beschriebene Endlospapier sowohl im ganzen als auch nach Trennung entlang der in Längsrichtung des Endlospapiers verlaufenden
Trennperforationen getrennt abzulegen, zu bedrucken bzw. in die Postnachbearbeitung zu geben.
Insbesondere weist die Messerleiste der Vorrichtung im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers ein Teilungsmaß von ca.
0,2 mm bis ca. 2,5 mm auf. Hierbei weisen bevorzugt die Zähne der Messerleiste eine Breite von ca. 0,1 mm bis ca. 1,5 mm, bevorzugt
von ca. 0,45 mm bis ca. 1 mm, auf. Dementsprechend wei-
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sen die Lücken der Messerleiste eine Breite von ca. 0,1 mm bis
ca. 1 mm, bevorzugt von ca. 0,25 mm bis ca. 1 mm, auf. Das Teilungsmaß im übrigen Papierbereich des Endlospapiers weist einen
an sich bekannten und üblicherweise verwendeten Wert auf, der vorgegebenen Spezifikationen entspricht. Allerdings kann es für
schlecht faltbare Papierqualitäten von Vorteil sein, die Stege der Perforationslinien nicht nur im Bereich der Seitenränder,
sondern in regelmäßigen Abständen entlang der gesamten Perforationslinie durch das Anbringen von Mikroperforationen zu schwächen
und so das Faltgedächtnis des Endlospapiers weiter zu verbessern. Das verminderte Teilungsmaß der Messerleiste der Vorrichtung
entspricht bevorzugt demjenigen einer Mikroperforation.
Weiterhin weist die Messerleiste der Vorrichtung bevorzugt eine Länge größer als die Breite des verwendeten Endlospapiers auf,
wobei das Teilungsmaß in dem Bereich der Messerleiste, welcher außerhalb des verwendeten Endlospapiers liegt, dem verminderten
Teilungsmaß im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers entspricht. Hierdurch werden die schädlichen Auswirkungen eventuell
auftretender Ungleichmäßigkeiten im Bahnverlauf bzw. auf Grund einer unterschiedlichen Breite der Rohpapierrolle vorteilhafterweise
weiter minimiert.
Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen im einzelnen:
Fig.l eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Messerleiste;
Fig.2 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Messerleiste;
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Fig.3 eine Draufsicht auf den Randbereich eines erfindungsgemäßen
Endlospapiers.
Fig.l zeigt eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnete
erfindungsgemäße Messerleiste, welche Zähne 12 und zwischen diesen angeordnete Lücken 14 aufweist. Ein Teilungsmaß 16 ergibt
sich aus der Summe der Breite eines Zahns 12 und der Breite einer Lücke 14 der Messerleiste 10, jeweils in deren Längsrichtung
gesehen. Das Teilungsmaß 16 der Messerleiste 10 im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers ist hierbei gegenüber
einem Teilungsmaß 18 im übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert.
Das Teilungsmaß 16 der Messerleiste 10 in der beispielhaften Ausführungsform beträgt 0,7 mm, wobei die Zähne 12 eine Breite
von 0,45 mm und die Lücken 14 eine Breite von 0,25 mm in Längsrichtung der Messerleiste 10 haben. Das Teilungsmaß 18 im übrigen
Papierbereich des Endlospapiers beträgt 5 mm, wobei hier die Breite eines Zahns 4 mm und die Breite einer Lücke 1 mm jeweils
in Längsrichtung der Messerleiste 10 gesehen, ist. Eine Höhe 20 der Zähne 12 beträgt 0,6 mm.
Bei Verwendung einer Rohpapierrolle mit einer Papierbreite von 240 mm beträgt die Gesamtlänge der Messerleiste 10 vorzugsweise
250 mm. Das an sich bekannte und üblicherweise verwendete Teilungsmaß 18 erstreckt sich in diesem Fall über einen Bereich
von 231 mm der Messerleiste 10. Das gegenüber diesem Teilungsmaß verminderte Teilungsmaß 16 erstreckt sich dabei im Bereich
der Seitenränder des Endlospapiers über eine Länge von jeweils ungefähr 9,5 mm. Die Bereiche der Messerleiste 10 mit dem Teilungsmaß
16, welche sich über die verwendete Breite der Rohpapierrolle hinaus erstrecken, vermindern die nachteiligen Effekte,
welche bei Schwankungen in der Papierbahnbreite der Rohpapierrolle oder durch ungenaue oder träge arbeitende Bahnkan-
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tensteuerungen auftreten. Die Höhe der Zähne wirkt sich ebenfalls
auf die Stapelbildung aus.
Fig.2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Form
einer Messerleiste 30, welche ein dem Bereich der Seitenränder des Endlospapiers entsprechendes vermindertes Teilungsmaß 36
zusätzlich mittig auf der Messerleiste 30 angeordnet aufweist. Eine solche Messerleiste wird für die Erzeugung von Perforationslinien
von Endlospapier mit einer Trennperforation in Längsrichtung zu diesem verwendet, wobei in einem Bereich entsprechend
dieser Trennperforation des Endlospapiers das Teilungsmaß 36 der Messerleiste 30 gegenüber einem Teilungsmaß 38 im übrigen
Papierbereich des Endlospapiers vermindert ist.
Bei Verwendung einer Rohpapierrolle mit einer Breite von 750 mm erstreckt sich das Teilungsmaß 36 der Messerleiste 30 im Bereich
der Seitenränder und im Bereich der Trennperforation des Endlospapiers über eine Länge von jeweils ungefähr 15 mm, das
Teilungsmaß 38 im übrigen Papierbereich des Endlospapiers erstreckt sich über eine Länge der Messerleiste 30 von jeweils
360 mm.
Das Teilungsmaß 36 im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers und im Bereich der Trennperforation beträgt 2 mm, wobei
Zähne 32 eine Breite von 1 mm und Lücken 34 eine Breite von ebenfalls 1 mm in Längsrichtung der Messerleiste aufweisen. Das
Teilungsmaß 38 im übrigen Papierbereich des Endlospapiers beträgt 4 mm, wobei die Zähne 32 eine Breite von 3 mm und die
Lücken 34 eine Breite von 1 mm in Längsrichtung der Messerleiste haben. Eine Höhe 40 der Zähne 32 beträgt 2 mm.
Die Messerleisten 10 in Fig. 1 bzw. 30 in Fig. 2 tragen an ihrem Anfang/Ende einen Zahn 22 bzw. 32, jedoch kann anstatt des
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Zahns 22 bzw. 42 ebenfalls eine Lücke 24 bzw. 44 am Anfang/Ende der Messerleiste 10 stehen.
Die Messerleisten 10 bzw. 30 können aus einer Vielzahl von
Werkstoffen hergestellt werden, bevorzugt ist hierbei jedoch gehärteter Werkzeugstahl, geschliffen und poliert.
Mit den Messerleisten 10 bzw. 30 ist es möglich, Papier und andere
Bedruckstoffe mit unterschiedlichen Flächengewichten zu perforieren, wobei eine solche Perforation sehr leicht abzureißen
ist. Die mit den erfindungsgemäßen Messerleisten 10 bzw. 30 hergestellten Stapel bzw. Hochstapel von Endlospapier mit Z-Faltung
sind exakt und stabil und federn bei seitlicher Krafteinwirkung zurück. Mit den erfindungsgemäßen Messerleisten 10
bzw. 30 kann auch Endlospapier von der Rolle erst perforiert und anschließend wieder aufgerollt werden. Die Faltung entlang
den Perforationslinien von der Rolle in den Stapel erfolgt dann nachträglich. Das Endlospapier findet mit einer solchen Perforation
entsprechend seinem Faltgedächtnis genau seinen Wendepunkt. Labile und schwammige Stapel werden vermieden, wobei
sich als Folge ein extrem gutes Ablageverhalten ergibt. Beim Trennvorgang reißt bedingt durch das verminderte Teilungsmaß im
Bereich der Seitenränder des Endlospapiers die Perforation exakt. Unkontrollierte Trennvorgänge werden vermieden.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf den Randbereich eines erfindungsgemäßen
Endlospapiers 50 mitsamt Perforationslinien 52, 53 und Führungslöchern 54, 55, wobei das Endlospapier 50 eine beispielhafte
Papierspezifikation aufweist. Während die Perforationslinien 52 mittig zwischen den Führungslöchern 54 liegen,
verlaufen die Perforationslinien 53 knapp neben den Führungslöchern 55 des Endlospapiers 50. Dies ist durch die Normierung
der zapfentragenden Führungsrollen für das Endlospapier 50 bei bestimmten gegebenen Papierspezifikationen unvermeidlich.
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Durch ein vermindertes Teilungsmaß 56 kann ein ungünstiges Anschneiden
oder Aufreißen des Endlospapiers 50 entlang den Perforationslinien 53, welche knapp neben den Führungslöchern 55
verlaufen, vermieden werden, wodurch die Neigung zur Bildung von Schrägstapeln weiter vermindert wird. Dies gilt auch in dem
Fall, in welchem die Perforationslinien genau durch ein Führungsloch des Endlospapiers verlaufen.
Claims (10)
1. Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen mit
Perforationslinien quer zur Längsrichtung des Endlospapiers, entlang denen das Endlospapier faltbar ist, wobei
die Perforationslinien ein Teilungsmaß aufweisen, welches sich aus der Summe der Breite eines Steges und eines
Schnittes, quer zur Längsrichtung des Endlospapieres gesehen, ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilungsmaß
im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers gegenüber dem übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert
ist.
2. Endlospapier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses in Längsrichtung eine oder mehrere Trennperforationslinien
aufweist, wobei das Teilungsmaß der Perforationslinien im Bereich der Trennperforationen ebenfalls vermindert
ist.
3. Endlospapier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das verminderte Teilungsmaß des Endlospapiers
über eine Länge der Perforationslinie von ca. 1,5 mm bis ca. 20 mm erstreckt.
4. Endlospapier nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das verminderte Teilungsmaß dem
Teilungsmaß einer Mikroperforation entspricht.
5. Vorrichtung zur Herstellung von Endlospapier nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer Messerleiste zum Erzeugen
von Perforationslinien quer zur Längsrichtung des Endlospapiers, wobei die Messerleiste Zähne und zwischen diesen
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angeordnete Lücken und ein Teilungsmaß aufweist, welches sich aus der Breite eines Zahns und einer Lücke in Längsrichtung
der Messerleiste ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilungsmaß der Messerleiste im Bereich der Seitenränder
des Endlospapiers gegenüber dem Teilungsmaß im übrigen Papierbereich des Endlospapiers vermindert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Endlospapier mit einer oder mehreren
Trennperforationslinien in Längsrichtung des Endlospapiers die Messerleiste im Bereich dieser Trennperforationslinien
ein vermindertes Teilungsmaß aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das verminderte Teilungsmaß der Messerleiste ca.
0,2 mm bis ca. 2,5 mm beträgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne der Messerleiste eine Breite von ca. 0,1 mm bis ca. 1,5 mm aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das verminderte Teilungsmaß der Messerleiste dem Teilungsmaß einer Mikroperforation entspricht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messerleiste eine Länge größer als die Breite des verwendeten Endlospapiers aufweist und daß
das Teilungsmaß im Bereich der Messerleiste, welcher ausserhalb des verwendeten Endlospapiers liegt, dem verminderten
Teilungsmaß im Bereich der Seitenränder des Endlospapiers entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29622954U DE29622954U1 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996151305 DE19651305C2 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen, Verfahren zur Herstellung des Endlospapiers und Vorrichtung für das Verfahren |
| DE29622954U DE29622954U1 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29622954U1 true DE29622954U1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=26032068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29622954U Expired - Lifetime DE29622954U1 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Endlospapier für die Fertigung von Papiererzeugnissen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29622954U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2795051A1 (fr) * | 1999-06-15 | 2000-12-22 | Otor Sa | Caisse, flan en carton avec zone arrachable, et lame perforante pour predecoupe d'une telle zone |
| WO2000076856A3 (fr) * | 1999-06-15 | 2001-05-25 | Otor Sa | Caisse et flan en carton avec paroi arrachable |
| DE10059125A1 (de) * | 2000-11-29 | 2002-06-06 | Heidelberger Druckmasch Ag | Einrichtung zur Perforation von Materialbahnen |
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