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DE29622942U1 - Elektromagnetspannsystem - Google Patents

Elektromagnetspannsystem

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DE29622942U1
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pole
strips
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electromagnetic clamping
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DE29622942U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1543Stationary devices using electromagnets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Beschreibung Elektromagnetspannsvstem
Die Erfindung betrifft ein Elektromagnetspannsystem gemäß dem Oberbegriff des PuLuiWilaCmspruchs 1 und eine Polleiste für ein derartiges Elektromagnetspannsystem.
Magnetspannsysteme werden häufig bei Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleif-, Fräs- und Erodiermaschinen, zum Aufspannen von Werkstücken verwendet, wenn das Werkstück aus magnetisierbarem Werkstoff besteht und herkömmliche Spannmethoden (Spannfutter, Spannpratzen) aufgrund der geometrischen Ausgestaltung der Werkstücke nicht oder nur mit hohem Aufwand einsetzbar sind.
Bei den magnetischen Spannsystemen unterscheidet man prinzipiell Elektromagnetspannsysteme und Permanentmagnetspannsysteme, die - wie der Name bereits sagt - mit Permanentmagneten arbeiten und daher keine äußere Stromversorgung benötigen. Das Schalten des Magnetflußes geschieht in der Regel durch Relativverschiebung von Polleisten, so daß bei aktiviertem Spannsystem ein Magnetfeld aufgebaut wird, während bei abgeschaltetem Spannsystem durch die Relativ-Verschiebung der Pole die Kraftlinien kurzgeschlossen werden.
Bei den Elektromagnetspannsystemen handelt es sich um sogenannte offene Magnetsysteme ohne Anker, bei denen die aufgelegten Werkstücke den Anker bilden.
Des weiteren werden häufig Hybridsysteme verwendet, bei denen sowohl Elektromagneten als auch Permanentmagneten zum Festlegen des Werkstückes Verwendung finden. Diese Vorrichtungen werden auch Elektro-Perm-Systeme genannte.
[Fiie:ANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 Gebrauchsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines herkömmlichen Elektromagnetspannsystemes schematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt dabei ein Elektromagnetspannsystem 1 mit einer Querpolplatte 2, bei der eine Vielzahl von Polleisten 4 bis 8 nebeneinander liegend auf einer Grundplatte 10 (Fig. 1) angeordnet sind. In der Darstellung nach Fig. 1 sind die Polleisten 4 bis 8 der Einfachheit halber weggelassen. Jede der Polleisten 4, 5, 6, 7, 8 ... ist einem Pol derart zugeordnet, daß die Auflagefläche des Werk-Stückes durch wechselweise entgegengesetzt gepolte Querpole (N:Nordpol, S:Südpol) gebildet ist. Jeweils zwischen zwei benachbarten Polleisten 4 ... ist eine Trennschicht 12 vorgesehen, die aus einem nicht magnetisierbarem Material wie beispielsweise Messing oder Kunststoff bestehen kann. In der Regel wird die Trennschicht aus Messing gebildet, so daß sich durch die streifenförmige Anordnung der Stahl-Polleisten und der Messing-Trennschicht eine aus ästhetischen Gesichtspunkten ansprechende Oberfläche ergibt.
Die Trennschichten 12 und die Polleisten 4 ... liegen auf der in Fig. 1 dargestellten Polfläche 14 der Grundplatte 10 auf.
In der Polfläche 14 ist eine umlaufende Rechtecknut 16 ausgebildet, die gemäß der strichpunktierten Darstellung in Fig. 2 etwa im Parallelabstand zu den Seitenkanten der Grundplatte 10 verläuft.
In der Rechtecknut 16 ist eine Spule 18 aufgenommen, deren Wicklungen praktisch den in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Linien 16 folgen. Fig. 1 zeigt somit einen Schnitt parallel zu einer Polleiste 4 ... in Fig. 2, so daß der Querschnitt der beiden in Fig. 2 vertikal verlaufenden Spulenabschnitte dargestellt ist, die in der Rechtecknut 16 aufgenommen sind. Selbstverständlich ist die Form der Nut 16 nicht auf die dargestellte Rechteckform begrenzt sondern
[FilffiANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 "j *t
Gebrauchsmusterabzweigung ^J, %.* * *
Hopke, Bernd
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es können auch andere geeignete Geometrien gewählt werden, die ein Einlegen der Spule 18 ermöglichen.
In der in Fig. 1 dargestellten Anordnung wirkt die Grundplatte 10 somit als Eisenkern, über den der magnetische Fluß der Spule 18 verstärkt werden kann. Je nachdem in welcher Richtung die Spule 18 vom Strom durchflossen wird, stellt sich gemäß Fig. 1 in der Grundplatte 10 ein Feldlinienverlauf ein, so daß beispielsweise im Mittelbereich der Grundplatte 10 ein Nordpol N gebildet wird, während an den Randbereichen jeweils ein Südpol S entsteht.
Die in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten Auflageflächen der Polleisten auf die Polflächen 14 sind so ausgestaltet, daß sie entweder nur auf den Nordpol N oder auf den Südpolen S aufliegen. Auf diese Weise werden benachbarte Polleisten - wie bereits oben beschrieben - unterschiedlich polarisiert, so daß in Abhängigkeit vom Polabstand (Dicke der Polleisten 4 ... und der Trennschicht 12) auch vergleichsweise kleine Werkstücke zuverlässig gehalten werden können, da diese bei geeignetem Polabstand stets zumindest zwei Polleisten 4 ... überstrecken.
Bei einer weiteren Variante werden sich in Längsrichtung erstreckende wellenförmige Polleisten verwendet, die eine ebenfalls in Längsrichtung angeordnete Spule überdecken. Derartige Elektromagnetspannsysteme mit Pendelpolteilung (Pendelpolplatten) haben in der Regel eine höhere Haltekraft als die oben beschriebenen Systeme mit quaderförmigen Polleisten, da bei vergleichsweise geringem Polabstand eine große Durchtrittsfläche für die Magnetfeldlinien zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund der geometrisch komplizierten Ausgestaltung der Pendelpolplatten können jedoch keine Messingtrennschichten eingesetzt werden, so daß man auf Kunststofftrennschichten ausweichen muß, die sowohl hinsichtlich der Festigkeit als auch aus ästhetischen Gesichtspunkten Messingtrennschichten unterlegen sind.
[File:ANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 *&iacgr;
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Hopke, Bernd
Bei besonderen Werkstückgeometrien kann es vorkommen, daß diese über sogenannte Auflegepolplatten auf das Elektromagnetspannsystem aufgelegt werden, um die Feldlinien zum Werkstück "hochzuziehen" und somit eine gleichmäßigere Abstützung zu gewährleisten. Derartige Auflegepolplatten können bei den vorbeschriebenen Pendelpolplatten nicht eingesetzt werden, da bei diesen Elektromagnetspannsystemen aufgrund des Nord- Südpolwechsels in Querrichtung ein Kurzschluß der Magnetfeldlinien auftreten würde. Das heißt, die Verwendung von Auflegepolplatten ist bisher lediglich bei den vorgenannten Querpol- oder Längspol-Plattensystemen möglich.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Elektromagnetspannsystem zu schaffen, das bei einer hinreichenden Haltekraft auch die Verwendung von Auflegepolplatten ermöglicht.
0 Diese Aufgabe wird durch ein Elektromagnetspannsystem mit den Merkmalen des ftÄfaeaiÄnspruchs 1 und durch eine Polleiste für ein derartiges Elektromagnetspannsystem gemäß &atoeesnspruch 10 gelöst.
Durch die Maßnahme, die Auflagefläche der Polleisten auf der Grundplatte zu vergrößern kann der magnetische Fluß, d.h. die Gesamtzahl der Magnetfeldlinien in jeder Polleiste gegenüber der bei herkömmlichen quaderförmigen Polleisten erzielbaren Feldlinienzahl erhöht werden, so daß einerseits eine erhöhte Haltekraft erzielbar ist und andererseits noch die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Konstruktion einsetzbar ist, bei der die Längsachse der Spule quer zur Längsachse der Polleisten verläuft, so daß die Vorteile dieser Konstruktion - einfacher Aufbau, Verwendung von Messingtrennschichten - weiterhin nutzbar sind.
[File:ANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 Gebrauchsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich, wenn die Spule oder die Spulen mit ihrer Längsachse koaxial oder parallel zur Mittelachse der Grundplatte angeordnet werden, so daß die Polleisten eine Querpolplatte ausgebilden, bei der die Polleisten mit ihren Auflageabschnitten weichselweise auf dem durch die Spulen definierten Nordpol oder Südpol aufliegen.
Die Polleisten sind auf besonders einfache Weise herstellbar, wenn die Auflagefläche durch sich vorzugsweise beidseitig aus den Seitenwandungen heraus erstreckenden Vorsprüngen gebildet werden, die in entsprechend ausgeformten Ausnehmungen der benachbarten Polleiste eintauchen können. Auf diese Weise wird ermöglicht, daß die von der Grundplatte entfernte, das Werkstück tragende Stützfläche jeder Polleiste in bekannter Weise rechteckförmig ausgeführt werden kann, so daß sich praktisch jeder gewünschte Polabstand einstellen läßt.
Bei der Ausgestaltung der Polleisten wird ein Ausführungsbeispiel bevorzugt, bei dem die Polleisten in der Draufsicht trapezförmig ausgebildet sind und über eine Schrägschulter in die Seitenwandungen übergehen.
Selbstverständlich läßt die Erfindung auch weitere Polleistengeometrien zu.
Eine besonders gleichmäßige Magnetisierbarkeit des Werkstückes erhält man, wenn die Spaltweite zwischen den benachbarten Polleisten auch im Bereich der Vorsprünge im wesentlichen gleichbleibend ausgeführt wird.
Von Vorteil ist es weiterhin, wenn zwei parallel angeordnete Längsspulen vorgesehen sind, so daß auf der Grundplatte in Querrichtung zwei Nordpole und drei Südpole gebildet werden.
{Fi!e:ANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 Gebrauchsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der sonstigen Unteransprüche.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematiseher Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Grundplatte eines Elektromagnetspannsystemes;
10
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Elektromagnetspannsystem gemäß Fig, I;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Elektromagnetspannsystem;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Elektromagnetspannsystems aus Fig. 3; und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung von Polleistenelektromagnetspannsystems aus Fig. 3.
Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Elektromagnetspannsystems in Querpolplattenbauweise, wobei der Einfachheit halber eine lediglich teilweise mit Polleisten 3 bis 9 belegte Grundplatte 10 des Elektromagnetspannsystems 1 dargestellt ist. Die Befestigungsmittel für die Polleisten 3 bis 9, die elektrischen Anschlüsse des Elektromagnetspannsystems und weitere konstruktive Details, die nichts mit der eigentlichen Erfindung zu tun haben, wurden in der Darstellung nach Fig. 3 weggelassen.
Demgemäß ist bei dem in Fig. 3 dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel die Grundplatte 10 mit zwei umlaufenden Rechtecknuten 16 versehen, die gemäß der Seitenansicht der Grundplatte 10 in Fig. 4 einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
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Beide Rechtecknuten 16 sind im Abstand zueinander und mit ihrer Symmetrieachse parallel zur Mittelachse (Darstellung nach Fig. 3) der Grundplatte 10 angeordnet. Jede Rechtecknut 16 bildet in der Draufsicht nach Fig. 3 einen etwa rechteckförmigen Rahmen, der einen Mittelabschnitt 20 umgibt.
Die Höhe dieses Mittelabschnittes 20 kann, wie in Fig.
4 gestrichelt angedeutet, gegenüber der Polfläche 14 zurückgestuft sein. In diesem Fall dient der Mittelabschnitt 20 als Auflagefläche für Permanentmagneten 22, die in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet sind. Demgemäß ist die Höhe der Permanentmagneten 22 derart gewählt, daß sie mit der Polfläche 14 fluchten.
In einem Alternativausführungsbeispiel wird lediglich die Rechtecknut 16 ausgefräst, so daß die Grundfläche des Mittelabschnittes 20 mit der Polfläche 14 fluchtet. Das heißt, im letzten genannten Fall werden keine Permanentmagnete vorgesehen.
Die Rechtecknuten 16 dienen zur Aufnahme einer Spulenwicklung 24, so daß der Mittelabschnitt 20 (gegebenenfalls mit den Permanentmagneten 22) die lichte Weite der Spulenwicklung 24 durchsetzt. Auf der Polfläche 14, die durch die Grundfläche der Mittelabschnitte 20 bzw. der Permanentmagneten 2 2 und die Umfangsränder um die Rechtecknuten 16 gebildet ist, liegen die Polleisten 3 bis 9 auf, die sich somit quer zur Längsachse der Spulen 18 erstrecken. Die Polleisten 4 ... können aus Flachstahl gefräst oder aus Stahlguß hergestellt werden. Zur Vermeidung von magnetischen Streueffekten kann es vorteilhaft sein, die Umfangskanten der Polleisten abzurunden oder mit einer Fase zu versehen.
Zwischen zwei benachbarten Polleisten ist die Trennschicht 12 ausgebildet, die beim gezeigten Ausführungsbei-
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Hopke, Bernd
spiel aus Messing oder aus Kunststoff ausgebildet werden kann. Durch die Trennschicht wird ein magnetischer Kurzschluß zwischen den benachbarten Polleisten verhindert. Die oben genannten zusätzlichen Permanentmagnete können auch im Bereich der Trennschicht 12 vorgesehen werden. Dabei werden die Spulen 18 derart gesteuert, daß beim Spannen des Werkstücks die Feldlinien der Permanentmagnete zu denjenigen der Spulen 18 hinzugefügt werden. Beim Ausschalten werden den Feldlinien der Permanentmagnete durch Umpolarisieren der Spulen 18 überlagert, so daß das Werkstück 2 abnehmbar ist.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A in
Fig. 3, wobei der Einfachheit halber lediglich die Schnittflächen der Polleisten 3 bis 9 dargestellt sind, während die dahinter liegenden ungeschnittenen Kanten weggelassen
wurden.
Gemäß Fig. 5 bildet die Vielzahl der nebeneinander liegenden Polleisten 3 bis 9 gemeinsam mit den dazwischen liegenden Trennschichten 12 die Oberfläche 2 6 der Querpolplatte 2, auf die das Werkstück 28 (in Fig. 5 gestrichelt angedeutet) aufgelegt wird. Die dem Werkstück 28 zugewandten Stützflächen 30 aller Polleisten haben dabei gemäß den Figuren 3 und 5 die gleichen Abmessungen, so daß sich gemeinsam mit den Trennschichten 12 ein regelmäßiges Streifenmuster ergibt.
Im Bereich der vom Werkstück 28 entfernten Auflageflächen 32 der Polleisten 3 bis 9 sind ausweislich Fig. 3 Vorsprünge 34 ausgebildet, die sich beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 trapezförmig beidseitig hin zu den benachbarten Polleisten erstrecken. Diese benachbarten Polleisten, beispielsweise die Polleiste 8 in Fig. 3 ist mit entsprechenden Ausnehmungen 36 (gestrichelt in Fig. 3) versehen, in die die VorSprünge 34 eintauchen können. Bei einer Alternativlösung kann der Abstand zweier gleichpoliger PoI-
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leisten 3, 5 im Bereich der Auflageflächen 32 gegen Null gehen, so daß die gleichpoligen Polleisten 3, 5 im Bereich der Vorsprünge 34 aneinander anliegen. Durch diese Weiterbildung kann die effektive Auflagefläche 32 weiter vergrößert werden, so daß die Feldlinienanzahl und damit die Feldliniendichte zum Spannen des Werkstücks erhöht wird, die Berührung dieser Polleisten stellt kein Problem dar, da beide die gleiche Polarisierung aufweisen.
Die Trennschicht 12 kann im Vertikalbereich (Ansicht nach Fi. 5) aus Messing und im schräg verlaufenden Bereich aus Kunststoff hergestellt werden. Selbstverständlich sind auch andere Materialkombinationen einsetzbar.
In Fig. 3 sind zwei Polleisten 6 und 9 in unterschiedlich schraffierter Weise herausgehoben, wobei die Polleiste 6 dem Nordpol des Elektromagnetspannsystems 1 zugeordnet ist, während die Polleiste 9 dem Südpol des Systems zugeordnet ist. Bei geeigneter Flußrichtung des Stromes stellt sich in den Mittelabschnitten 2 0 der Grundplatte 10 ein Nordpol ein, während sich im Bereich der Umfangsränder, das heißt in den Randbereichen der Grundplatte 10 und in dem mittleren, die beiden Rechtecknuten 16 trennenden Randbereich ein Südpol einstellt. Demzufolge sind die Vorsprünge 34 der Polleiste 9 lediglich in denjenigen Bereichen ausgebildet, in denen diese Polleiste auf den Südpol der Grundplatte 10 aufliegt. Das heißt, die Vorsprünge 34 sind im Rand- und im Mittelbereich der Polfläche 14 ausgeformt. In den übrigen dazwischen liegenden Bereichen ist die Polleiste 9 freigeschnitten, so daß sie nicht auf den Mittelabschnitten 20 aufliegen kann.
In korrespondierender Weise dazu ist in die dem Nordpol zugeordnete Polbreite 6 lediglich im Bereich der Mittelabschnitte 20 mit Vorsprüngen 34 versehen, während die übrigen Bereiche freigeschnitten sind, so daß die Polleiste 6 lediglich auf den Mittelabschnitten 20 der Polfläche 14
[File:ANM\HO6704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 Gebrauchsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
aufliegt. Die Ausnehmungen 36 sind jeweils in den freigeschnittenen Bereichen ausgebildet, so daß die Vorsprünge zweier benachbarter Polleisten verzahnend ineinander greifen.
5
Bei den bisher bekannten Elektromagnetspannsystemem lagen die Polleisten lediglich mit Auflageflächen 32 auf den dem jeweiligen Pol zugeordneten Polflächenabschnitten auf, deren Breite gleich der Breite B (Fig. 3) der Stützfläche 30 entsprach. Durch die erfindungsgemäße Verbreiterung der Auflageflächen 32 liegen die Polleisten mit einer Breite C auf den jeweiligen Polflächenabschnitten auf, so daß sich die magnetische Flußdichte, d.h. die Anzahl der in die Polleiste eingeleiteten Magnetfeldlinien gegenüber der herkömmlichen Lösung erheblich vergrößern läßt. Auf diese Weise kann die Haltekraft des Elektromagnetspannsystems in den Bereich von Pendelpolsystemen gebracht werden, wobei jedoch die Möglichkeit verbleibt, Auflegepolplatten auf die Oberfläche 26 aufzulegen, so daß auch komplizierte Werkzeuggeometrien festspannbar sind.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Ausnehmungen 36 beidseitig bis über die Mittelachse hinaus in die Polleisten hinein, so daß diese im Bereich dieser Ausnehmungen im Abstand zu der Oberfläche 26 (Fig. 5) enden. Die Seitenflanken 38 (Fig. 5) der Vorsprünge 34 sind als Schrägschultern ausgebildet, so daß es zur Erhaltung der Spaltbreite S erforderlich ist, die Ausnehmungen 36 in diesem Bereich prismenförmig auszugestalten.
Selbstverständlich sind die Vorsprünge nicht auf die in Fig. 3 dargestellten trapezförmigen Vorsprünge 34 und Ausnehmungen 36 (Grundriß) beschränkt, sondern es lassen sich auch beliebige weitere Varianten vorsehen.
[File:ANM\H06704B1.doc] Beschreibung, 13.06.97 · · I
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist besonders vorteilhaft einsetzbar, wenn im Bereich der Mittelabschnitte 20 Permanentmagnete 22 ausgebildet werden, da durch diese Permanentmagnete die Feldliniendichte im Bereich der Mittelabschnitte 20 geringer wird und die durch die Elektromagneten aufgebrachte Haltekraft bei Vollbelegung geringer ist als bei einer Grundplatte 10 ohne Permanentmagnete.
Durch geeignete geometrische Ausgestaltung der Vorsprünge 34 und Ausnehmungen 36 läßt sich somit auch bei Vollbelegung der Polleiste die maximal mögliche Anzahl der magnetischen Feldlinien zum Spannen der Werkstücke oder des Werkstückes nutzen.
Offenbart ist ein Elektromagnetspannsystem mit einer elektrischen Spule, die in einer Grundplatte aufgenommen ist und die von einer Vielzahl von Polleisten überstreckt wird. Die Auflagefläche der Polleisten auf den jeweiligen Polen der Grundplatte ist gegenüber den entsprechenden Stützflächenabschnitten für das Werkstück erweitert.

Claims (10)

Schutzansprüche
1. Elektromagnetspannsystem mit zumindest einer Spule, die von einer als Kern wirkenden Grundplatte (10) getragen wird, auf der eine Vielzahl von im Abstand zueinander stehenden Polleisten (3-9) angeordnet sind, die wechselweise auf einem Nordpol (N) oder einem Südpol (S) der Grundplatte (10) aufliegen, wobei jeweils zwischen benachbarten Polleisten (3-9) eine Trennschicht (12) vorgesehen ist, so daß ein auf die Stützflächen (30) der Polplatten aufgelegtes Werkstück (28) benachbarte, entgegengesetzt gepolte Polleisten (3 - 9) überstreckt, wobei ein der Grundplatte (10) zugewandter Auflageabschnitt der Polleiste (3 - 6) gegenüber einem dem Werkstück (28) zugewandten entsprechenden Stützflächenabschnitt (30) vergrößert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (32) der Polleisten (3-9) durch Vorsprünge (34) an den Seitenwandungen der Polleisten (3-9) gebildet ist, die in entsprechend ausgeformten Aus-0 nehmungen (36) der benachbarten Polleisten (3 - 9) eintauchen.
2. Elektromagnetspannsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (18) eine Längsachse hat, die quer zu den Polleisten (3 - 9) verläuft, wobei ein einem Pol (N) zugeordneter Mittelabschnitt (20) der Grundplatte (10) von der Spule (18) umgriffen ist, während der dem anderen Pol (S) zugeordneter Randabschnitt der Grundplatte (10) die Spule (18) umgibt, so daß die Polleisten (3-9) wechselweise auf dem Mittelabschnitt (20) oder dem Randabschnitt der Grundplatte (10) aufliegen.
3. Elektromagnetspannsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (34) und Ausnehmungen (36) in der Draufsicht rechteckförmig ausgebildet sind.
[F!le:ANM\H06704A1.doc] Ansprüche, 13.06.97 Gebrauohsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
4. Elektromagnetspannsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (34) und die Ausnehmungen (36) sich zur benachbarten Polleiste (3-9) hin verjüngend ausgebildet sind.
5. Elektromagnetspannsystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (34) und die Ausnehmungen (36) über Schrägschultern (38) in die Polleistenseitenwandungen übergehen.
6. Elektromagnetspannsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite (S) zwischen zwei benachbarten Polleisten (3 - 9) auch im Bereich der Vorsprünge (34) bzw. Ausnehmungen (36) im wesentlichen beibehalten ist
7. Elektromagnetspannsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander angeordnete Spulen (18) vorgesehen sind, so daß jeder PoI-leiste (3-9) zwei Mittelabschnitte (20) bzw. drei Randabschnitte der Grundplatte (10) zugeordnet sind und jede Polleiste (3 - 9) mit einer entsprechenden Anzahl von Vorsprüngen (34) und Ausnehmungen (36) versehen ist.
8. Elektromagnetspannsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt (20) oder die Zwischenschicht (1) zumindest abschnittsweise durch Permanentmagnete (22) ausgebildet ist.
[File:ANM\HO6704A1.doc] Ansprüche, 13.06.97 Gebrauchsmusterabzweigung
Hopke, Bernd
9. Elektromagnetspannsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gleichpolige Polleisten (3, 5; 4, 6) im Bereich der Auflagefläche (32) auf den zugeordneten Pol (N, S) aneinandergrenzend angeordnet sind.
10. Elektromagnetspannsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Stützfläche (30) für ein Werkstück (28) und zumindest einer Auflagefläche (32), mit der die Polleiste (3 - 9) auf einem Pol einer Elektromagnetanordnung aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auflagenflächenabschnitt (34) der Polleiste (3-9) gegenüber einem entsprechenden Abschnitt der Stützfläche (30) verbreitert ist.
DE29622942U 1996-04-26 1996-04-26 Elektromagnetspannsystem Expired - Lifetime DE29622942U1 (de)

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