DE29622817U1 - Tierbox - Google Patents
TierboxInfo
- Publication number
- DE29622817U1 DE29622817U1 DE29622817U DE29622817U DE29622817U1 DE 29622817 U1 DE29622817 U1 DE 29622817U1 DE 29622817 U DE29622817 U DE 29622817U DE 29622817 U DE29622817 U DE 29622817U DE 29622817 U1 DE29622817 U1 DE 29622817U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- animal
- box according
- animal box
- boxes
- nest
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 title claims description 103
- 238000007689 inspection Methods 0.000 claims description 5
- 230000035622 drinking Effects 0.000 claims description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 2
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 241000282887 Suidae Species 0.000 description 3
- 244000309464 bull Species 0.000 description 2
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 229920005830 Polyurethane Foam Polymers 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000000384 rearing effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000036642 wellbeing Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/02—Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/02—Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
- A01K1/0209—Feeding pens for pigs or cattle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
- Toys (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tierbox, insbesondere für Schweine.
Bei der Aufzucht und auch Mast von sich am Boden bewegenden Tieren sind mehrere Forderungen zu erfüllen. Zum einen bedarf
es einer artgerechten und auch gesunden Haltung der Tiere, wobei deren Wohlbefinden zu berücksichtigen ist, das unter
anderem Voraussetzung für eine gesunde und auch lohnende Haltung ist. Zum anderen bedarf es einer Einrichtung, die
nicht nur die Durchführung der Haltung ermöglicht, sondern außerdem einen einfachen und kostengünstigen Aufbau sowie
eine einfache und sichere Kontrolle der Tiere sowie Bedienung der Tierbox und des Aufbaus insgesamt ermöglicht.
15 Zur Erfüllung dieser Forderungen ist bereits vorgeschlagen worden, eine Mehrzahl von Tierboxen mit sogenannten Tiernestern
in einem Stallgebäude anzuordnen, dessen Dach sich
freitragend über die Tierboxen erstreckt und auf in seitlichen Außenbereichen angeordneten Stützsäulen getragen ist.
Eine solche Tierbox bedarf einer stabilen und aufwendigen Stalldachkonstruktion.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Tierhaitungsvorrichtung
der vorliegenden Art so auszugestalten, daß sie bei einfachem Aufbau optimale Tierhaltungsbedingungen sicherstellt.
10
10
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eignet sich die Tierbox nicht nur zur Stützung des Stalldaches, sondern es ergibt
sich auch eine einfache und vorteilhafte Raumanordnung im Stall. Dabei kommen Tierboxen eines bestimmten Systems zum
Einsatz, die eine Anordnung der Tierboxen im Stall in Modulbauweise
ermöglichen. Aufgrund dieser Ausgestaltung läßt sich die Tierbox als Modul des Systems oder als Einzelteil gleichartiger
Tierboxen in einfacher Weise und kostengünstig sowohl vorfertigen als auch aufbauen. Darüber hinaus eignet sich die
erfindungsgemäße Tierbox auch zur Stützung des Stalldaches, wodurch sich dieses in einfachster Weise wesentlich
stabilisieren läßt. Folglich kann das Stalldach weniger massiv und einfacher ausgebildet werden, wodurch sich eine
einfache und kostengünstig herstellbare Bauweise für das Stalldach und für den Stall insgesamt ergibt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist
0 darin zu sehen, daß die Stützeinrichtungen sich sowohl zur Stützung des Stalldaches als auch Träger für Einrichtungen
zum Betrieb jeweils einer oder gleichzeitig mehrerer Tierboxen eignet. Die Erfindung ermöglich somit auch eine gute
Raumausnutzung, Pflege und Bedienbarkeit der Tierbox bzw. der
T i e rb oxe nano rdnung.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die Teilbereiche der Tierbox und zwar insbesondere einen Schlafbereich
für die Tiere verbessern, die Pflege, insbesondere die Reinigung und Kontrolle der Tierbox verbessern, und außerdem zu
einfachen und kostengünstigen Detailausgestaltungen der Tierbox und insbesondere der Stützeinrichtungen zur Abstützung
des Stalldaches enthalten.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere bisher erzielbare Vorteile anhand von bevorzugten Ausgestaltungen und vereinfachten
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen: 10
Fig. 1 ein Stallgebäude in der Stirnansicht mit einer
Mehrzahl erfindungsgemäßer Tierboxen in seinem
Stallraum;
Fig. 2 das Stallgebäude im vertikalen Querschnitt und in
perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 eine Einrichtung zum Öffnen von Tierboxen in einer
Detail-Seitenansicht;
20
20
Fig. 4 den Teilschnitt IV - IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Einzelheit X in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
25
25
Fig. 6 einen oberen Lagerbock in vergrößerter Unteransicht und
Fig. 7 einen Stallraum mit einer Mehrzahl Tierboxen in be-0 sonderer Ausgestaltung für Schweine, insbesondere
Ferkel.
Das Stallgebäude weist ein vorzugsweise höhenversetztes Satteldach 1 mit einem Neigungswinkel W von etwa 10° auf, das
den Stallraum 2 abdeckt und durch eine Mehrzahl äußerer Stützstangen oder -wände und innerer Stützstangen 3 auf dem
vorhandenen Baugrund 5 abgestützt ist. Eine Belüftung des Stallraumes 2 soll durch natürliche Luftströmungen
gewährleistet sein. Der Stallraum 2 ist durch seitliche Wände
6 und stirnseitige Wände 7 begrenzt, in denen Be- und/oder
Entlüftungslöcher 9 angeordnet sein können. Bei einem höhenversetzten Satteldach mit zwei seitlich nach außen
geneigten Dachabschnitten 11, 12 befindet sich zwischen den beiden inneren Dachrändern ein vertikaler Abstand 13, der
durch eine Wand 14 verschlossen werden kann, in der sich gegebenenfalls Be- und Entlüftungslöcher 9 befinden.
Auf dem Boden 15 des Stallraumes, der durch eine Bodenplatte insbesondere mit einem besonderen Belag, z. B. PU-Schaumplatten,
belegt sein kann, befinden sich zu beiden Seiten eines sich in der Längsrichtung erstreckenden Mittelganges 16 des
Stallraumes 2 Tierboxen 17 in einer oder mehreren Längsreihen Rl und einer Vielzahl Querreihen R2. Die Tierboxen 17 sind
einander gleich ausgebildet. An beiden Außenseiten der Längsreihen Rl erstreckt sich jeweils ein Außengang 18 in der
Längsrichtung des Stallgebäudes. Die Längsreihen Rl können sich bis zu einem der beiden Stirnenden des Stallgebäudes erstrecken.
An einem Stirnende ist den Längsreihen Rl ein Vorraum 19 z. B. für Futterbearbeitung zugeordnet. In der
zugehörigen Stirn- oder Seitenwand des Stallgebäudes kann sich ein Tor für den Zugang zum Vorraum 19 befinden.
Unter dem Mittelgang 16 und den Außengängen 18 befinden sich Kanäle 21, 22, die durch Abdeckungen 23 in Höhe des Bodens
mit an die vorhandene Tierart angepaßten Spezialspaltenböden abgedeckt sind. Durch die Spalten können die Exkremente der
Tiere in die Kanäle 21, 22 gelangen bzw. gespült werden.
Eine Tierbox 17 besteht aus zwei, in einem Querabstand von-0 einander angeordneten Tierschutzhütten 24, die in der Fachsprache
als sogenannte Tierbetten bzw. Tiernester bezeichnet werden, insbesondere Schweine- oder Ferkelbetten, zwischen
denen sich auf dem von der Tierbox 17 eingenommenen Bodenabschnitt ein Freiraum 25 befindet, dem je nach Tierart ein
Freßbereich, ein Tränkbereich und ein Kotbereich zugeordnet sein können. In den Tierschutzhütten 24 ist jeweils ein
Schlafbereich angeordnet.
Die einander gleichen Tierschutzhütten 24 bestehen jeweils aus einer Kiste, deren Boden offen ist und auf dem üblichen
Untergrund, insbesondere einem isolierten Boden oder dergleichen, steht. Die Stirnwände und die dem Freiraum 25 abgewandte
Rückwände der Kiste sind mit 26, 27 bezeichnet. Die Tierschutzhütten bzw. Kisten weisen eine in Querrichtung des
Stallgebäudes längliche Quaderform auf. An den einander zugewandten Seiten der Tierschutzhütten 24 ist jeweils ein aus
nebeneinander hängenden Streifen bestehender (Doppel-) Vorhang 28 angeordnet, durch den hindurch die Tiere zwischen
dem Freiraum 25 und dem Schlafbereich wechseln können. Oberseitig weist die Tierschutzhütte 24 einen Deckel 29 auf,
der durch im Bereich der Rückwand 27 angeordnete Scharniere 30 auf- und abklappbar gelagert ist. Der Vorhang 28 ist am
freien Rand des Deckels 29 um eine längs des freien Randes verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagert, so daß der
Vorhang 28 beim Auf- und Zuklappen des Deckels 29 mitbewegt wird.
0 Von den in der Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tierboxen
17 sind die Tierschutzhütten 24 mit ihren Rückwänden nebeneinander angeordnet, wobei sie mit Ausnahme der ersten
und letzten Tierbox 17 der Längsreihen eine Doppelhütte oder ein Doppelbett bilden. Im Freiraum 25 befinden sich jeweils
ein oder mehrere Futterautomaten 31, z. B. zwei Breifutterautomaten, denen das Futter vorzugsweise von oben
mittels einer nicht dargestellten Zuführungseinrichtung, &zgr;. B. ein Zuführungsrohr mit Förderschnecke, zuführbar ist.
0 Die Tierschutzhütten 24 können sich jeweils vom Mittelgang
bis zum zugehörigen Außengang 18 erstrecken. Sie können auch aus zwei in der zugehörigen Querreihe R2 angeordneten
Tierschutzhütten 24 bestehen, wie es in der Fig. 2 als Variante dargestellt ist.
35
35
Die Tierschutzhütten 24 sind vorzugsweise mit Heizvorrichtungen H für eine einstell- bzw. regelbare Innenheizung
ausgerüstet, z. B. mit am jeweiligen Deckel 29 angeordneten
Wärme-Strahlern. Die Tierboxen 17 bilden somit Einheiten im
Sinne von Modulen M, mit denen sich der Stallraum 2 reihenförmig'je nach Bedarf an Tier-Lebensraum besetzen läßt,
wobei die Tierboxen 17 vorzugsweise im vorbeschriebenen Sinne aneinandergesetzt werden.
Wenigstens einem Teil der Tierboxen 17 sind Stützeinrichtungen 32 als Teil der Tierboxen 17 zugeordnet, die bei der vorliegenden
Ausgestaltung durch die vertikalen Stützstangen gebildet sind, die an der Peripherie der Tierboxen 17, hier der
Tierschutzhütten 24 angeordnet sind, wobei sie mit den zugehörigen Umfangswänden oder lediglich daran seitlich angesetzt
verbunden sein können und diese somit seitlich stützen können. Dabei üben die Stützstangen eine zumindest horizontal
wirksame Stütze aus.
Diese Stützstangen erstrecken sich aufrecht bis zur Dachkonstruktion,
und bilden bei der vorliegenden Ausgestaltung die eingangs bereits beschriebenen Stützstangen 3, die das
Stalldach 1 stützen. Die Stützstangen 3 stehen direkt neben den Tierschutzhütten 24 bzw. deren Umfangswänden und
erstrecken sich bis auf den Boden 15, wo Fundamente angeordnet sein können. Die Stützstangen 3 können auch
zwischen zwei eine Doppelhütte bildende Tierschutzhütten 24 angeordnet sein. Bei der vorliegenden Ausgestaltung befindet
sich jeweils am stirnseitigen Ende der Tierschutzhütten 24 eine Stützstange 3, das heißt eine Stützstange 3 am zugehörigen
Rand des mittleren Kanals 21 und eine Stützstange 3 am inneren Rand des zugehörigen äußeren Kanals 22. Dabei
0 können die Kanäle die Fundamente für die Stützstangen 3 bilden. Vorzugsweise ist in jeder Querreihe R2 eine weitere
Stützstange 3 im mittleren Bereich der zugehörigen Tierbox bzw. Tierschutzhütte 24 angeordnet. Diese Ausgestaltung
eignet sich insbesondere dann, wenn in den Querreihen R2 jeweils zwischen dem Mittelgang 16 und dem Außengang 18 mehrere,
z. B. zwei Tierschutzhütten 24 angeordnet sind, zwischen denen die weitere dritte Stützstange 3 angeordnet ist,
siehe Fig. 2.
Der Höhenversatz 13 befindet sich vorzugsweise über einer Seitenlängslinie des Mittelganges 16. Dabei können die in der
zugehörigen Längsreihe angeordneten Stützstangen 3 die Wand 14 stützen oder sich bis zum oberen Dachabschnitt 12 bzw.
dessen Sparren 3 3 erstrecken.
Die Stützstangen 3 erstrecken sich aufwärts bis zu einem zugehörigen
Sparren 33 des Satteldaches 1. Im Bereich von zwei in der Längsrichtung einander benachbarten Stützstangen 3 ist
vorzugsweise ein Längsverbinder 34 zwischen den zugehörigen Sparren 33 oder den Stützstangen 3 angeordnet, vorzugsweise
in jeder Stützstangen-Längsreihe. Zur Stabilisierung des Daches können unterhalb der Sparren 33 Querverbinder 3 5 angeordnet
sein, die sich bei der vorliegenden Ausgestaltung über die gesamte Breite des Stallgebäudes erstrecken und mit den
Stützstangen 3 verbunden sein können.
Zum Öffnen der Deckel 29 ist jeweils eine Hubeinrichtung 37 vorzugsweise mit einem Seil- oder Kettenzug vorgesehen. Bei
der vorliegenden Ausgestaltung sind jeweils die Deckel 29 einer Doppelhütte durch eine gemeinsame Hubeinrichtung 37 wahlweise
auf- und abzuklappen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung dienen die Stützstangen 3 als Träger für die zugeordneten
Hubeinrichtungen 37.
Die Hubeinrichtungen 37 weisen jeweils eine andeutungsweise dargestellte horizontale Welle 3 8 auf, die sich horizontal
vorzugsweise in der Querrichtung erstreckt und über einer zu-0 gehörigen Doppelhütte an den Stützstangen 3 in Lagern drehbar
gelagert und durch einen nur andeutungsweise dargestellten elektrischen Antrieb 39 drehbar ist. Die Welle 38 ist mit den
zugehörigen beiden Deckeln 19 durch Ketten oder Seile 41 verbunden, die im freien Randbereich des zugehörigen Deckels 29
befestigt sind und auf der Welle 38 in einer entgegengesetzter Richtung aufgewickelt sind. Aufgrund dieser Anordnung
lassen sich die Deckel 19 durch Drehen der Welle 3 8 in der einen Drehrichtung aufklappen und durch Drehen in der anderen
Drehrichtung wieder schließen. Es ist vorteilhaft, die Welle 3 8 in einer solchen Höhe anzubringen, daß Kopffreiheit besteht.
Wie Fig. 2 zeigt, ist eine entsprechende Hubeinrichtung 3 7 auch den auf der anderen Seite des Mittelganges 16
angeordneten Tierschutzhütten 24 gegebenenfalls spiegelbildlich zugeordnet.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, kann sich im mittleren Bereich des Mittelganges 16 ein schmaler als die Breite des
Mittelganges 16 bemessener Kontrollgang 42 befinden, der zu beiden Seiten durch ein Gitter 43 begrenzt ist, so daß sich
zu beiden Seiten des mittleren Kontrollganges 42 sich in der Längsrichtung erstreckende Laufgänge 44 für die Tiere
ergeben. Die somit beschriebene Anordnung eignet sich für Tiere, die im Stallraum 2 frei herumlaufen können oder
sollen.
Für Tiere, die in Gruppenverbänden leben, wie es insbesondere bei Schweinen der Fall ist, ist es vorteilhaft, jede Tierbox
17 durch eine Umgrenzung von anderen Tierboxen 17 zu trennen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Umgrenzung durch
zu beiden Seiten der Txerschutzhütten 24 angeordnete U-förmige Zäune oder Gitter 45 mit einem Längsabschnitt 45a und
zwei Querabschnitten 45b gebildet, die im Bereich der Rückwände 27 an die zugehörigen Doppelhütten anschließen. Im
Bereich des Mittelganges bildet der Zaun oder das Gitter 43 des Kontrollganges 42 den Längsabschnitt dieser Umgrenzung
46. Wenn an den Außenseiten die Umgrenzungen 46 sich nicht über die gesamte Breite der Außengänge 18 erstrecken, wird
0 durch die in der Längsrichtung nebeneinanderliegenden Umgrenzungen 46 jeweils ein schmaler als der Außengang 18
bemessener Kontrollgang 47 gebildet. Der von den Umgrenzungen 46 umgrenzte Teilraum befindet sich über den Kanälen 21, 22
und bildet vorzugsweise jeweils einen Kotbereich. 35
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 7 sind die Tierboxen 17 bzw. Module M durch die Umgrenzungen und die Rückwände 27 begrenzt
.
•3
An den Enden der Kontrollgänge 42, 47 sind vorzugsweise Türen 48 vorgesehen.
Die Stützstangen 3 sind an ihren oberen Enden vorzugsweise durch ein Gelenk 51 mit der Dachkonstruktion, hier den Sparren
33 verbunden, wobei die Gelenkachse 52 sich horizontal und quer zu den Sparren 33 erstreckt. Aufgrund eines solches
Gelenkes ist die Verbindung durch Schwenken des zugehörigen Dachteils, hier des Sparrens 33, um die Gelenkachse 52 an die
Dachneigung W anpaßbar, so daß bei der Vorfertigung der Dachkonstruktion auf die Dachneigung in der Verbindung keine
Rücksicht genommen zu werden braucht. Ein vorteilhaftes Verbindungsteil
52 ist durch einen Gelenkbock mit einer Basisplatte 53 und wenigstens ein oder vorzugsweise zwei von der
Basisplatte 53 ausgehende und die Stützstange 3 gabelförmig übergreifende Schenkel 54 gebildet, wobei die Schenkel 54 und
die zugeörige Stützstange 3 Löcher 55 in der Gelenkachse 52 zum Durchstecken eines Gelenkbolzens 56 aufweisen. Das Verbindungsteil
52 kann z. B. mittels die Basisplatte 53 in Löcher durchfassende Schrauben an der Dachkonstruktion bzw. am
Sparren 33 befestigt sein. Die Schenkel 54 sind vorzugsweise einstückig an der Basisplatte 53 angeordnet und von dieser
abgebogen.
Die unteren Enden der Stützstangen 3 können jeweils durch eine Steckverbindung mit dem Boden fest verbunden sein. Bei
der vorliegenden Ausgestaltung ist jeweils ein Steckfuß 57 mit einer Basisplatte 58 und einem darauf befestigten, nach
0 oben ragenden Steg oder Rohr 57 vorgesehen, an dem bzw. in das die Stützstange 3 mit geringem Bewegungsspiel an- bzw.
einsteckbar ist und durch eine den Steg oder das Rohr 5 9 und die Stützstange 3 in Löchern durchfassende Schraube gesichert
ist. Die Basisplatte 58 ist seitlich neben der Abdeckung 23 positioniert, insbesondere exzentrisch zur Stützstange 3.
Die Stützeinrichtungen 32 oder Stützstangen 3 können in vorteilhafter
Weise auch als Halteteile für vorhandene Stromlei-
• · 10 · ·
tungen und/oder Futter- und/oder Tränke-Zuführungsleitungen dienen, die in geeigneter Höhe durch den ganzen Stall führen
und Teile der Module bilden.
| 1 | Sattendach |
| 2 | Stallraum |
| 3 | Stützstangen |
| 5 | Baugrund |
| 6 | Wände |
| 7 | Wände |
| 9 | Entlüftungslöcher |
| 11 | Dachabschnitt |
| 12 | Dachabschnitt |
| 13 | Abstand |
| 14 | Wand |
| 15 | Boden |
| 16 | Mittelgang |
| 17 | Tierbox |
| 18 | Außengang |
| 19 | Vorraum |
| 21 | Kanal |
| 22 | Kanal |
| 23 | Abdeckungen |
| 24 | Tierschutzhütten |
| 25 | Freiraum |
| 26 | Stirnwände |
| 27 | Rückwände |
| 28 | Vorhang |
| 29 | Deckel |
| 30 | Scharniere |
| 31 | Futterautomaten |
| 32 | Stützeinrichtungen |
| 33 | Sparren |
| 34 | Längsverbinder |
| 35 | Querverbinder |
15
20
| Hubeinrichtung |
« * · * · ···· · ·♦· ·
• · » -&igr; · · ·· |
|
| Welle | ||
| 37 | Antrieb | |
| 38 | Seile | |
| 39 | Kontrollgang | |
| 41 | Gitter | |
| 42 | Laufgänge | |
| 43 | Gitter | |
| 44 | Längsabschnitt | |
| 45 | Querabschnitt | |
| 45a | Umgrenzung | |
| 45b | Kont ro11gang | |
| 46 | Türen | |
| 47 | Gelenk | |
| 48 | Gelenkachse | |
| 51 | Basisplatte | |
| 52 | Schenkel | |
| 53 | Löcher | |
| 54 | Steckfuß | |
| 55 | Basisplatte | |
| 57 | Rohr | |
| 58 | He i &zgr;vorri chtung | |
| 59 | Modul | |
| H | Winkel | |
| M | ||
| W | ||
Claims (1)
- SchutzansprücheTierbox (17) umfassend einen Bodenabschnitt mit einem Schlafbereich, einem Freßbereich sowie einem Tränk- und Kotbereich, und eine gegebenenfalls vorhandene Umgrenzung (46), wobei weiterhin Stützeinrichtungen (32) als Teil der Tierbox (17) vorgesehen sind, auf die ein Abschnitt eines Stalldaches (1) derart aufsetzbar oder
aufgesetzt ist, daß die Tierboxen (17) mit einer Mehrzahl gleichartiger Tierboxen (17) zu einem Stall zusammensetzbar
ist.Tierbox nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daßder Schlafbereich ein Tiernest (24) mit einem umgrenzten Schlafraum mit einem Deckel (29) umfaßt.Tierbox nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daßdas Tiernest (24) einen Vorhang (28) zum freien Zugang der Tiere aufweist.4. Tierbox nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (28) zu Kontroll- und/oder Reinigungszwecken hochhebbar ist.5. Tierbox nach einem der Ansprüche 2 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Schlafbereich und/oder das Tiernest (24) als Doppel-Schlaf bereich bzw. Doppel-Tiernest mit dem nächsten Schlafbereich einer angrenzenden Tierbox (17) ausgebildet ist.6. Tierbox nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorhänge (28) eines Doppel-Tiernestes (24) mittels einer gemeinsamen Hubvorrichtung (37) gleichzeitig hochhebbar sind.7. Tierbox nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seitenwand, vorzugsweise der Vorhang(28) zusammen mit dem Deckel (29) des Tiernestes (24) hochhebbar ist.. Tierbox nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, daß 0 die Hubvorrichtung (3 7) an den Stutzeinrichtungen (32) über dem Schlafbereich angeordnet ist.9. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Versorgungsleitungen, insbesondere Strom- und/oder Nahrungs- und/oder Tränkeleitungen an den Stützeinrichtungen (3 2) in geeigneter Höhe, insbesondere über Kopfhöhe, über dem Bodenabschnitt angeordnet sind.10. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei zusammengesetzten Tierboxen (17) eine Seitenumgrenzung und eine Anordnung von Stützeinrichtungen (32) für zwei benachbarte Tierboxen benutzbar ist.11. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) gleichartige Fußplatten und Decken-Sparren-Anschlüsse aufweisen.12. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (32) vorzugsweise vertikal angeordnete Stützstangen (3) aufweisen.13. Tierbox nach Anspruch 12,dadurch gekennzeichnet, daß 0 die Stützstangen (3) direkt an zugehörigen Umfangswänden der Tiernester (24) stehen.14. Tierbox nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstangen (3) jeweils durch ein Gelenk (51) mit etwa horizontaler Gelenkachse (52) schwenkbar mit dem Stalldach (1) verbunden sind.15. Tierbox nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß das Stalldach (1) geneigt ist und die Gelenkachse (52) quer zur Neigungsrichtung verläuft.16. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (32) vorzugsweise lösbar im Boden verankert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29622817U DE29622817U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Tierbox |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19618977 | 1996-05-10 | ||
| DE29622817U DE29622817U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Tierbox |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29622817U1 true DE29622817U1 (de) | 1997-06-19 |
Family
ID=26025606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29622817U Expired - Lifetime DE29622817U1 (de) | 1996-05-10 | 1996-05-10 | Tierbox |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29622817U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10023225C1 (de) * | 2000-05-12 | 2001-03-15 | Hermes Stalleinrichtungen Gmbh | Stallgebäude für die Nutztierhaltung |
| AU2008200203B2 (en) * | 2004-04-21 | 2009-12-03 | Nfs Global, Llc | Hog farrowing box |
| CN102613096A (zh) * | 2012-04-01 | 2012-08-01 | 重庆海林生猪发展有限公司 | 可拆卸式组合猪舍 |
| CN102613093A (zh) * | 2012-04-01 | 2012-08-01 | 重庆海林生猪发展有限公司 | 高地养猪场 |
| CN103918562A (zh) * | 2014-04-30 | 2014-07-16 | 郭群然 | 健康养牛场以及养牛方法 |
| CN106472326A (zh) * | 2015-08-25 | 2017-03-08 | 新疆农业科学院农业机械化研究所 | 单列式母-犊牛舍散养机械化管理牛舍工艺设施 |
| AT518519A4 (de) * | 2016-07-14 | 2017-11-15 | Schauer Agrotronic Gmbh | Vollständig überdachter Stall für Schweine |
-
1996
- 1996-05-10 DE DE29622817U patent/DE29622817U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10023225C1 (de) * | 2000-05-12 | 2001-03-15 | Hermes Stalleinrichtungen Gmbh | Stallgebäude für die Nutztierhaltung |
| AU2008200203B2 (en) * | 2004-04-21 | 2009-12-03 | Nfs Global, Llc | Hog farrowing box |
| CN102613096A (zh) * | 2012-04-01 | 2012-08-01 | 重庆海林生猪发展有限公司 | 可拆卸式组合猪舍 |
| CN102613093A (zh) * | 2012-04-01 | 2012-08-01 | 重庆海林生猪发展有限公司 | 高地养猪场 |
| CN103918562A (zh) * | 2014-04-30 | 2014-07-16 | 郭群然 | 健康养牛场以及养牛方法 |
| CN103918562B (zh) * | 2014-04-30 | 2016-01-20 | 郭群然 | 健康养牛场以及养牛方法 |
| CN106472326A (zh) * | 2015-08-25 | 2017-03-08 | 新疆农业科学院农业机械化研究所 | 单列式母-犊牛舍散养机械化管理牛舍工艺设施 |
| AT518519A4 (de) * | 2016-07-14 | 2017-11-15 | Schauer Agrotronic Gmbh | Vollständig überdachter Stall für Schweine |
| AT518519B1 (de) * | 2016-07-14 | 2017-11-15 | Schauer Agrotronic Gmbh | Vollständig überdachter Stall für Schweine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10332418A1 (de) | Stallanordnung und Stallanlage für Milchviehhaltung | |
| CH662244A5 (en) | Laying-hen stall | |
| AT521304A1 (de) | Stall für die Schweinemast | |
| DE69332121T2 (de) | Gerät zum automatischen Melken von Tieren | |
| DE29622817U1 (de) | Tierbox | |
| DE102010034077B4 (de) | Verfahrbarer Geflügelstall | |
| EP1477057A1 (de) | Volierensystem für Hühner oder dergleiche | |
| DE69408018T2 (de) | Gerät zum automatischen Melken von Tieren | |
| DE69903690T2 (de) | Vorrichtung zum Halten von Geflügel. | |
| EP1570732B1 (de) | Voliere zur Haltung von Geflügel | |
| EP1520470B1 (de) | Abferkelbucht mit einem Sauenkäfig | |
| DE3447753C2 (de) | Einrichtung zur Haltung von Tieren | |
| DE10023225C1 (de) | Stallgebäude für die Nutztierhaltung | |
| DE1137603B (de) | Schweinestall | |
| AT524048B1 (de) | Stall | |
| AT304137B (de) | Rundstall zur Aufnahme von Schweinen und/oder Ferkeln | |
| EP4256954B1 (de) | Gehege für nutztiere | |
| DE20201996U1 (de) | Rinderstall | |
| EP1654928B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufzucht von Geflügel | |
| DE102022109770A1 (de) | Mobilstall | |
| DE2812229A1 (de) | Schweinestall | |
| DE2149495C3 (de) | Viehstall | |
| DE29923713U1 (de) | Haltungsanlage für Geflügel, vorzugsweise Legehennen | |
| EP0017089B1 (de) | Stall für die Tierhaltung | |
| DE20212906U1 (de) | Landwirtschaftliche Hütte für Tiere, insbesondere Kälber |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970731 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990902 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20021203 |