[go: up one dir, main page]

DE29622817U1 - Tierbox - Google Patents

Tierbox

Info

Publication number
DE29622817U1
DE29622817U1 DE29622817U DE29622817U DE29622817U1 DE 29622817 U1 DE29622817 U1 DE 29622817U1 DE 29622817 U DE29622817 U DE 29622817U DE 29622817 U DE29622817 U DE 29622817U DE 29622817 U1 DE29622817 U1 DE 29622817U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
animal
box according
animal box
boxes
nest
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29622817U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29622817U priority Critical patent/DE29622817U1/de
Publication of DE29622817U1 publication Critical patent/DE29622817U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
    • A01K1/0209Feeding pens for pigs or cattle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tierbox, insbesondere für Schweine.
Bei der Aufzucht und auch Mast von sich am Boden bewegenden Tieren sind mehrere Forderungen zu erfüllen. Zum einen bedarf es einer artgerechten und auch gesunden Haltung der Tiere, wobei deren Wohlbefinden zu berücksichtigen ist, das unter anderem Voraussetzung für eine gesunde und auch lohnende Haltung ist. Zum anderen bedarf es einer Einrichtung, die nicht nur die Durchführung der Haltung ermöglicht, sondern außerdem einen einfachen und kostengünstigen Aufbau sowie eine einfache und sichere Kontrolle der Tiere sowie Bedienung der Tierbox und des Aufbaus insgesamt ermöglicht.
15 Zur Erfüllung dieser Forderungen ist bereits vorgeschlagen worden, eine Mehrzahl von Tierboxen mit sogenannten Tiernestern in einem Stallgebäude anzuordnen, dessen Dach sich
freitragend über die Tierboxen erstreckt und auf in seitlichen Außenbereichen angeordneten Stützsäulen getragen ist. Eine solche Tierbox bedarf einer stabilen und aufwendigen Stalldachkonstruktion.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Tierhaitungsvorrichtung der vorliegenden Art so auszugestalten, daß sie bei einfachem Aufbau optimale Tierhaltungsbedingungen sicherstellt.
10
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eignet sich die Tierbox nicht nur zur Stützung des Stalldaches, sondern es ergibt sich auch eine einfache und vorteilhafte Raumanordnung im Stall. Dabei kommen Tierboxen eines bestimmten Systems zum Einsatz, die eine Anordnung der Tierboxen im Stall in Modulbauweise ermöglichen. Aufgrund dieser Ausgestaltung läßt sich die Tierbox als Modul des Systems oder als Einzelteil gleichartiger Tierboxen in einfacher Weise und kostengünstig sowohl vorfertigen als auch aufbauen. Darüber hinaus eignet sich die erfindungsgemäße Tierbox auch zur Stützung des Stalldaches, wodurch sich dieses in einfachster Weise wesentlich stabilisieren läßt. Folglich kann das Stalldach weniger massiv und einfacher ausgebildet werden, wodurch sich eine einfache und kostengünstig herstellbare Bauweise für das Stalldach und für den Stall insgesamt ergibt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist 0 darin zu sehen, daß die Stützeinrichtungen sich sowohl zur Stützung des Stalldaches als auch Träger für Einrichtungen zum Betrieb jeweils einer oder gleichzeitig mehrerer Tierboxen eignet. Die Erfindung ermöglich somit auch eine gute Raumausnutzung, Pflege und Bedienbarkeit der Tierbox bzw. der T i e rb oxe nano rdnung.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die Teilbereiche der Tierbox und zwar insbesondere einen Schlafbereich
für die Tiere verbessern, die Pflege, insbesondere die Reinigung und Kontrolle der Tierbox verbessern, und außerdem zu einfachen und kostengünstigen Detailausgestaltungen der Tierbox und insbesondere der Stützeinrichtungen zur Abstützung des Stalldaches enthalten.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere bisher erzielbare Vorteile anhand von bevorzugten Ausgestaltungen und vereinfachten Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen: 10
Fig. 1 ein Stallgebäude in der Stirnansicht mit einer
Mehrzahl erfindungsgemäßer Tierboxen in seinem
Stallraum;
Fig. 2 das Stallgebäude im vertikalen Querschnitt und in
perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 eine Einrichtung zum Öffnen von Tierboxen in einer
Detail-Seitenansicht;
20
Fig. 4 den Teilschnitt IV - IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Einzelheit X in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
25
Fig. 6 einen oberen Lagerbock in vergrößerter Unteransicht und
Fig. 7 einen Stallraum mit einer Mehrzahl Tierboxen in be-0 sonderer Ausgestaltung für Schweine, insbesondere
Ferkel.
Das Stallgebäude weist ein vorzugsweise höhenversetztes Satteldach 1 mit einem Neigungswinkel W von etwa 10° auf, das den Stallraum 2 abdeckt und durch eine Mehrzahl äußerer Stützstangen oder -wände und innerer Stützstangen 3 auf dem vorhandenen Baugrund 5 abgestützt ist. Eine Belüftung des Stallraumes 2 soll durch natürliche Luftströmungen gewährleistet sein. Der Stallraum 2 ist durch seitliche Wände 6 und stirnseitige Wände 7 begrenzt, in denen Be- und/oder
Entlüftungslöcher 9 angeordnet sein können. Bei einem höhenversetzten Satteldach mit zwei seitlich nach außen geneigten Dachabschnitten 11, 12 befindet sich zwischen den beiden inneren Dachrändern ein vertikaler Abstand 13, der durch eine Wand 14 verschlossen werden kann, in der sich gegebenenfalls Be- und Entlüftungslöcher 9 befinden.
Auf dem Boden 15 des Stallraumes, der durch eine Bodenplatte insbesondere mit einem besonderen Belag, z. B. PU-Schaumplatten, belegt sein kann, befinden sich zu beiden Seiten eines sich in der Längsrichtung erstreckenden Mittelganges 16 des Stallraumes 2 Tierboxen 17 in einer oder mehreren Längsreihen Rl und einer Vielzahl Querreihen R2. Die Tierboxen 17 sind einander gleich ausgebildet. An beiden Außenseiten der Längsreihen Rl erstreckt sich jeweils ein Außengang 18 in der Längsrichtung des Stallgebäudes. Die Längsreihen Rl können sich bis zu einem der beiden Stirnenden des Stallgebäudes erstrecken. An einem Stirnende ist den Längsreihen Rl ein Vorraum 19 z. B. für Futterbearbeitung zugeordnet. In der zugehörigen Stirn- oder Seitenwand des Stallgebäudes kann sich ein Tor für den Zugang zum Vorraum 19 befinden.
Unter dem Mittelgang 16 und den Außengängen 18 befinden sich Kanäle 21, 22, die durch Abdeckungen 23 in Höhe des Bodens mit an die vorhandene Tierart angepaßten Spezialspaltenböden abgedeckt sind. Durch die Spalten können die Exkremente der Tiere in die Kanäle 21, 22 gelangen bzw. gespült werden.
Eine Tierbox 17 besteht aus zwei, in einem Querabstand von-0 einander angeordneten Tierschutzhütten 24, die in der Fachsprache als sogenannte Tierbetten bzw. Tiernester bezeichnet werden, insbesondere Schweine- oder Ferkelbetten, zwischen denen sich auf dem von der Tierbox 17 eingenommenen Bodenabschnitt ein Freiraum 25 befindet, dem je nach Tierart ein Freßbereich, ein Tränkbereich und ein Kotbereich zugeordnet sein können. In den Tierschutzhütten 24 ist jeweils ein Schlafbereich angeordnet.
Die einander gleichen Tierschutzhütten 24 bestehen jeweils aus einer Kiste, deren Boden offen ist und auf dem üblichen Untergrund, insbesondere einem isolierten Boden oder dergleichen, steht. Die Stirnwände und die dem Freiraum 25 abgewandte Rückwände der Kiste sind mit 26, 27 bezeichnet. Die Tierschutzhütten bzw. Kisten weisen eine in Querrichtung des Stallgebäudes längliche Quaderform auf. An den einander zugewandten Seiten der Tierschutzhütten 24 ist jeweils ein aus nebeneinander hängenden Streifen bestehender (Doppel-) Vorhang 28 angeordnet, durch den hindurch die Tiere zwischen dem Freiraum 25 und dem Schlafbereich wechseln können. Oberseitig weist die Tierschutzhütte 24 einen Deckel 29 auf, der durch im Bereich der Rückwand 27 angeordnete Scharniere 30 auf- und abklappbar gelagert ist. Der Vorhang 28 ist am freien Rand des Deckels 29 um eine längs des freien Randes verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagert, so daß der Vorhang 28 beim Auf- und Zuklappen des Deckels 29 mitbewegt wird.
0 Von den in der Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tierboxen 17 sind die Tierschutzhütten 24 mit ihren Rückwänden nebeneinander angeordnet, wobei sie mit Ausnahme der ersten und letzten Tierbox 17 der Längsreihen eine Doppelhütte oder ein Doppelbett bilden. Im Freiraum 25 befinden sich jeweils ein oder mehrere Futterautomaten 31, z. B. zwei Breifutterautomaten, denen das Futter vorzugsweise von oben mittels einer nicht dargestellten Zuführungseinrichtung, &zgr;. B. ein Zuführungsrohr mit Förderschnecke, zuführbar ist.
0 Die Tierschutzhütten 24 können sich jeweils vom Mittelgang
bis zum zugehörigen Außengang 18 erstrecken. Sie können auch aus zwei in der zugehörigen Querreihe R2 angeordneten Tierschutzhütten 24 bestehen, wie es in der Fig. 2 als Variante dargestellt ist.
35
Die Tierschutzhütten 24 sind vorzugsweise mit Heizvorrichtungen H für eine einstell- bzw. regelbare Innenheizung ausgerüstet, z. B. mit am jeweiligen Deckel 29 angeordneten
Wärme-Strahlern. Die Tierboxen 17 bilden somit Einheiten im Sinne von Modulen M, mit denen sich der Stallraum 2 reihenförmig'je nach Bedarf an Tier-Lebensraum besetzen läßt, wobei die Tierboxen 17 vorzugsweise im vorbeschriebenen Sinne aneinandergesetzt werden.
Wenigstens einem Teil der Tierboxen 17 sind Stützeinrichtungen 32 als Teil der Tierboxen 17 zugeordnet, die bei der vorliegenden Ausgestaltung durch die vertikalen Stützstangen gebildet sind, die an der Peripherie der Tierboxen 17, hier der Tierschutzhütten 24 angeordnet sind, wobei sie mit den zugehörigen Umfangswänden oder lediglich daran seitlich angesetzt verbunden sein können und diese somit seitlich stützen können. Dabei üben die Stützstangen eine zumindest horizontal wirksame Stütze aus.
Diese Stützstangen erstrecken sich aufrecht bis zur Dachkonstruktion, und bilden bei der vorliegenden Ausgestaltung die eingangs bereits beschriebenen Stützstangen 3, die das Stalldach 1 stützen. Die Stützstangen 3 stehen direkt neben den Tierschutzhütten 24 bzw. deren Umfangswänden und erstrecken sich bis auf den Boden 15, wo Fundamente angeordnet sein können. Die Stützstangen 3 können auch zwischen zwei eine Doppelhütte bildende Tierschutzhütten 24 angeordnet sein. Bei der vorliegenden Ausgestaltung befindet sich jeweils am stirnseitigen Ende der Tierschutzhütten 24 eine Stützstange 3, das heißt eine Stützstange 3 am zugehörigen Rand des mittleren Kanals 21 und eine Stützstange 3 am inneren Rand des zugehörigen äußeren Kanals 22. Dabei 0 können die Kanäle die Fundamente für die Stützstangen 3 bilden. Vorzugsweise ist in jeder Querreihe R2 eine weitere Stützstange 3 im mittleren Bereich der zugehörigen Tierbox bzw. Tierschutzhütte 24 angeordnet. Diese Ausgestaltung eignet sich insbesondere dann, wenn in den Querreihen R2 jeweils zwischen dem Mittelgang 16 und dem Außengang 18 mehrere, z. B. zwei Tierschutzhütten 24 angeordnet sind, zwischen denen die weitere dritte Stützstange 3 angeordnet ist, siehe Fig. 2.
Der Höhenversatz 13 befindet sich vorzugsweise über einer Seitenlängslinie des Mittelganges 16. Dabei können die in der zugehörigen Längsreihe angeordneten Stützstangen 3 die Wand 14 stützen oder sich bis zum oberen Dachabschnitt 12 bzw. dessen Sparren 3 3 erstrecken.
Die Stützstangen 3 erstrecken sich aufwärts bis zu einem zugehörigen Sparren 33 des Satteldaches 1. Im Bereich von zwei in der Längsrichtung einander benachbarten Stützstangen 3 ist vorzugsweise ein Längsverbinder 34 zwischen den zugehörigen Sparren 33 oder den Stützstangen 3 angeordnet, vorzugsweise in jeder Stützstangen-Längsreihe. Zur Stabilisierung des Daches können unterhalb der Sparren 33 Querverbinder 3 5 angeordnet sein, die sich bei der vorliegenden Ausgestaltung über die gesamte Breite des Stallgebäudes erstrecken und mit den Stützstangen 3 verbunden sein können.
Zum Öffnen der Deckel 29 ist jeweils eine Hubeinrichtung 37 vorzugsweise mit einem Seil- oder Kettenzug vorgesehen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung sind jeweils die Deckel 29 einer Doppelhütte durch eine gemeinsame Hubeinrichtung 37 wahlweise auf- und abzuklappen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung dienen die Stützstangen 3 als Träger für die zugeordneten Hubeinrichtungen 37.
Die Hubeinrichtungen 37 weisen jeweils eine andeutungsweise dargestellte horizontale Welle 3 8 auf, die sich horizontal vorzugsweise in der Querrichtung erstreckt und über einer zu-0 gehörigen Doppelhütte an den Stützstangen 3 in Lagern drehbar gelagert und durch einen nur andeutungsweise dargestellten elektrischen Antrieb 39 drehbar ist. Die Welle 38 ist mit den zugehörigen beiden Deckeln 19 durch Ketten oder Seile 41 verbunden, die im freien Randbereich des zugehörigen Deckels 29 befestigt sind und auf der Welle 38 in einer entgegengesetzter Richtung aufgewickelt sind. Aufgrund dieser Anordnung lassen sich die Deckel 19 durch Drehen der Welle 3 8 in der einen Drehrichtung aufklappen und durch Drehen in der anderen
Drehrichtung wieder schließen. Es ist vorteilhaft, die Welle 3 8 in einer solchen Höhe anzubringen, daß Kopffreiheit besteht. Wie Fig. 2 zeigt, ist eine entsprechende Hubeinrichtung 3 7 auch den auf der anderen Seite des Mittelganges 16 angeordneten Tierschutzhütten 24 gegebenenfalls spiegelbildlich zugeordnet.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, kann sich im mittleren Bereich des Mittelganges 16 ein schmaler als die Breite des Mittelganges 16 bemessener Kontrollgang 42 befinden, der zu beiden Seiten durch ein Gitter 43 begrenzt ist, so daß sich zu beiden Seiten des mittleren Kontrollganges 42 sich in der Längsrichtung erstreckende Laufgänge 44 für die Tiere ergeben. Die somit beschriebene Anordnung eignet sich für Tiere, die im Stallraum 2 frei herumlaufen können oder sollen.
Für Tiere, die in Gruppenverbänden leben, wie es insbesondere bei Schweinen der Fall ist, ist es vorteilhaft, jede Tierbox 17 durch eine Umgrenzung von anderen Tierboxen 17 zu trennen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Umgrenzung durch zu beiden Seiten der Txerschutzhütten 24 angeordnete U-förmige Zäune oder Gitter 45 mit einem Längsabschnitt 45a und zwei Querabschnitten 45b gebildet, die im Bereich der Rückwände 27 an die zugehörigen Doppelhütten anschließen. Im Bereich des Mittelganges bildet der Zaun oder das Gitter 43 des Kontrollganges 42 den Längsabschnitt dieser Umgrenzung 46. Wenn an den Außenseiten die Umgrenzungen 46 sich nicht über die gesamte Breite der Außengänge 18 erstrecken, wird 0 durch die in der Längsrichtung nebeneinanderliegenden Umgrenzungen 46 jeweils ein schmaler als der Außengang 18 bemessener Kontrollgang 47 gebildet. Der von den Umgrenzungen 46 umgrenzte Teilraum befindet sich über den Kanälen 21, 22
und bildet vorzugsweise jeweils einen Kotbereich. 35
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 7 sind die Tierboxen 17 bzw. Module M durch die Umgrenzungen und die Rückwände 27 begrenzt .
•3
An den Enden der Kontrollgänge 42, 47 sind vorzugsweise Türen 48 vorgesehen.
Die Stützstangen 3 sind an ihren oberen Enden vorzugsweise durch ein Gelenk 51 mit der Dachkonstruktion, hier den Sparren 33 verbunden, wobei die Gelenkachse 52 sich horizontal und quer zu den Sparren 33 erstreckt. Aufgrund eines solches Gelenkes ist die Verbindung durch Schwenken des zugehörigen Dachteils, hier des Sparrens 33, um die Gelenkachse 52 an die Dachneigung W anpaßbar, so daß bei der Vorfertigung der Dachkonstruktion auf die Dachneigung in der Verbindung keine Rücksicht genommen zu werden braucht. Ein vorteilhaftes Verbindungsteil 52 ist durch einen Gelenkbock mit einer Basisplatte 53 und wenigstens ein oder vorzugsweise zwei von der Basisplatte 53 ausgehende und die Stützstange 3 gabelförmig übergreifende Schenkel 54 gebildet, wobei die Schenkel 54 und die zugeörige Stützstange 3 Löcher 55 in der Gelenkachse 52 zum Durchstecken eines Gelenkbolzens 56 aufweisen. Das Verbindungsteil 52 kann z. B. mittels die Basisplatte 53 in Löcher durchfassende Schrauben an der Dachkonstruktion bzw. am Sparren 33 befestigt sein. Die Schenkel 54 sind vorzugsweise einstückig an der Basisplatte 53 angeordnet und von dieser abgebogen.
Die unteren Enden der Stützstangen 3 können jeweils durch eine Steckverbindung mit dem Boden fest verbunden sein. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist jeweils ein Steckfuß 57 mit einer Basisplatte 58 und einem darauf befestigten, nach 0 oben ragenden Steg oder Rohr 57 vorgesehen, an dem bzw. in das die Stützstange 3 mit geringem Bewegungsspiel an- bzw. einsteckbar ist und durch eine den Steg oder das Rohr 5 9 und die Stützstange 3 in Löchern durchfassende Schraube gesichert ist. Die Basisplatte 58 ist seitlich neben der Abdeckung 23 positioniert, insbesondere exzentrisch zur Stützstange 3.
Die Stützeinrichtungen 32 oder Stützstangen 3 können in vorteilhafter Weise auch als Halteteile für vorhandene Stromlei-
• · 10 · ·
tungen und/oder Futter- und/oder Tränke-Zuführungsleitungen dienen, die in geeigneter Höhe durch den ganzen Stall führen und Teile der Module bilden.
Bezugszeichenliste
1 Sattendach
2 Stallraum
3 Stützstangen
5 Baugrund
6 Wände
7 Wände
9 Entlüftungslöcher
11 Dachabschnitt
12 Dachabschnitt
13 Abstand
14 Wand
15 Boden
16 Mittelgang
17 Tierbox
18 Außengang
19 Vorraum
21 Kanal
22 Kanal
23 Abdeckungen
24 Tierschutzhütten
25 Freiraum
26 Stirnwände
27 Rückwände
28 Vorhang
29 Deckel
30 Scharniere
31 Futterautomaten
32 Stützeinrichtungen
33 Sparren
34 Längsverbinder
35 Querverbinder
15 20
Hubeinrichtung « * · * · ···· · ·♦· ·
• · » -&igr; · · ··
Welle
37 Antrieb
38 Seile
39 Kontrollgang
41 Gitter
42 Laufgänge
43 Gitter
44 Längsabschnitt
45 Querabschnitt
45a Umgrenzung
45b Kont ro11gang
46 Türen
47 Gelenk
48 Gelenkachse
51 Basisplatte
52 Schenkel
53 Löcher
54 Steckfuß
55 Basisplatte
57 Rohr
58 He i &zgr;vorri chtung
59 Modul
H Winkel
M
W

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Tierbox (17) umfassend einen Bodenabschnitt mit einem Schlafbereich, einem Freßbereich sowie einem Tränk- und Kotbereich, und eine gegebenenfalls vorhandene Umgrenzung (46), wobei weiterhin Stützeinrichtungen (32) als Teil der Tierbox (17) vorgesehen sind, auf die ein Abschnitt eines Stalldaches (1) derart aufsetzbar oder
    aufgesetzt ist, daß die Tierboxen (17) mit einer Mehrzahl gleichartiger Tierboxen (17) zu einem Stall zusammensetzbar
    ist.
    Tierbox nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Schlafbereich ein Tiernest (24) mit einem umgrenzten Schlafraum mit einem Deckel (29) umfaßt.
    Tierbox nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Tiernest (24) einen Vorhang (28) zum freien Zugang der Tiere aufweist.
    4. Tierbox nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (28) zu Kontroll- und/oder Reinigungszwecken hochhebbar ist.
    5. Tierbox nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Schlafbereich und/oder das Tiernest (24) als Doppel-Schlaf bereich bzw. Doppel-Tiernest mit dem nächsten Schlafbereich einer angrenzenden Tierbox (17) ausgebildet ist.
    6. Tierbox nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorhänge (28) eines Doppel-Tiernestes (24) mittels einer gemeinsamen Hubvorrichtung (37) gleichzeitig hochhebbar sind.
    7. Tierbox nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seitenwand, vorzugsweise der Vorhang
    (28) zusammen mit dem Deckel (29) des Tiernestes (24) hochhebbar ist.
    . Tierbox nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß 0 die Hubvorrichtung (3 7) an den Stutzeinrichtungen (32) über dem Schlafbereich angeordnet ist.
    9. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Versorgungsleitungen, insbesondere Strom- und/oder Nahrungs- und/oder Tränkeleitungen an den Stützeinrichtungen (3 2) in geeigneter Höhe, insbesondere über Kopfhöhe, über dem Bodenabschnitt angeordnet sind.
    10. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei zusammengesetzten Tierboxen (17) eine Seitenumgrenzung und eine Anordnung von Stützeinrichtungen (32) für zwei benachbarte Tierboxen benutzbar ist.
    11. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) gleichartige Fußplatten und Decken-Sparren-Anschlüsse aufweisen.
    12. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (32) vorzugsweise vertikal angeordnete Stützstangen (3) aufweisen.
    13. Tierbox nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß 0 die Stützstangen (3) direkt an zugehörigen Umfangswänden der Tiernester (24) stehen.
    14. Tierbox nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstangen (3) jeweils durch ein Gelenk (51) mit etwa horizontaler Gelenkachse (52) schwenkbar mit dem Stalldach (1) verbunden sind.
    15. Tierbox nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Stalldach (1) geneigt ist und die Gelenkachse (52) quer zur Neigungsrichtung verläuft.
    16. Tierbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen (32) vorzugsweise lösbar im Boden verankert sind.
DE29622817U 1996-05-10 1996-05-10 Tierbox Expired - Lifetime DE29622817U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29622817U DE29622817U1 (de) 1996-05-10 1996-05-10 Tierbox

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19618977 1996-05-10
DE29622817U DE29622817U1 (de) 1996-05-10 1996-05-10 Tierbox

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29622817U1 true DE29622817U1 (de) 1997-06-19

Family

ID=26025606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29622817U Expired - Lifetime DE29622817U1 (de) 1996-05-10 1996-05-10 Tierbox

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29622817U1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10023225C1 (de) * 2000-05-12 2001-03-15 Hermes Stalleinrichtungen Gmbh Stallgebäude für die Nutztierhaltung
AU2008200203B2 (en) * 2004-04-21 2009-12-03 Nfs Global, Llc Hog farrowing box
CN102613096A (zh) * 2012-04-01 2012-08-01 重庆海林生猪发展有限公司 可拆卸式组合猪舍
CN102613093A (zh) * 2012-04-01 2012-08-01 重庆海林生猪发展有限公司 高地养猪场
CN103918562A (zh) * 2014-04-30 2014-07-16 郭群然 健康养牛场以及养牛方法
CN106472326A (zh) * 2015-08-25 2017-03-08 新疆农业科学院农业机械化研究所 单列式母-犊牛舍散养机械化管理牛舍工艺设施
AT518519A4 (de) * 2016-07-14 2017-11-15 Schauer Agrotronic Gmbh Vollständig überdachter Stall für Schweine

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10023225C1 (de) * 2000-05-12 2001-03-15 Hermes Stalleinrichtungen Gmbh Stallgebäude für die Nutztierhaltung
AU2008200203B2 (en) * 2004-04-21 2009-12-03 Nfs Global, Llc Hog farrowing box
CN102613096A (zh) * 2012-04-01 2012-08-01 重庆海林生猪发展有限公司 可拆卸式组合猪舍
CN102613093A (zh) * 2012-04-01 2012-08-01 重庆海林生猪发展有限公司 高地养猪场
CN103918562A (zh) * 2014-04-30 2014-07-16 郭群然 健康养牛场以及养牛方法
CN103918562B (zh) * 2014-04-30 2016-01-20 郭群然 健康养牛场以及养牛方法
CN106472326A (zh) * 2015-08-25 2017-03-08 新疆农业科学院农业机械化研究所 单列式母-犊牛舍散养机械化管理牛舍工艺设施
AT518519A4 (de) * 2016-07-14 2017-11-15 Schauer Agrotronic Gmbh Vollständig überdachter Stall für Schweine
AT518519B1 (de) * 2016-07-14 2017-11-15 Schauer Agrotronic Gmbh Vollständig überdachter Stall für Schweine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10332418A1 (de) Stallanordnung und Stallanlage für Milchviehhaltung
CH662244A5 (en) Laying-hen stall
AT521304A1 (de) Stall für die Schweinemast
DE69332121T2 (de) Gerät zum automatischen Melken von Tieren
DE29622817U1 (de) Tierbox
DE102010034077B4 (de) Verfahrbarer Geflügelstall
EP1477057A1 (de) Volierensystem für Hühner oder dergleiche
DE69408018T2 (de) Gerät zum automatischen Melken von Tieren
DE69903690T2 (de) Vorrichtung zum Halten von Geflügel.
EP1570732B1 (de) Voliere zur Haltung von Geflügel
EP1520470B1 (de) Abferkelbucht mit einem Sauenkäfig
DE3447753C2 (de) Einrichtung zur Haltung von Tieren
DE10023225C1 (de) Stallgebäude für die Nutztierhaltung
DE1137603B (de) Schweinestall
AT524048B1 (de) Stall
AT304137B (de) Rundstall zur Aufnahme von Schweinen und/oder Ferkeln
EP4256954B1 (de) Gehege für nutztiere
DE20201996U1 (de) Rinderstall
EP1654928B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufzucht von Geflügel
DE102022109770A1 (de) Mobilstall
DE2812229A1 (de) Schweinestall
DE2149495C3 (de) Viehstall
DE29923713U1 (de) Haltungsanlage für Geflügel, vorzugsweise Legehennen
EP0017089B1 (de) Stall für die Tierhaltung
DE20212906U1 (de) Landwirtschaftliche Hütte für Tiere, insbesondere Kälber

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970731

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990902

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20021203