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DE29621904U1 - Stativ zum Einsatz in der Medizin - Google Patents

Stativ zum Einsatz in der Medizin

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Publication number
DE29621904U1
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DE
Germany
Prior art keywords
tripod
joint
rod
rail
support rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29621904U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DISPOMEDICA GmbH
Original Assignee
DISPOMEDICA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DISPOMEDICA GmbH filed Critical DISPOMEDICA GmbH
Priority to DE29621904U priority Critical patent/DE29621904U1/de
Publication of DE29621904U1 publication Critical patent/DE29621904U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/0503Holders, support devices for receptacles, e.g. for drainage or urine bags

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

Stativ zum Einsatz in der Medizin
Die Erfindung betrifft ein Stativ nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Stative, die in der Medizin zum Einsatz kommen, sind häufig als auf dem Boden stehende Stative ausgebildet, an denen dann die verschiedensten medizinischen Geräte, wie Infusionsgeräte, Transfusionsgeräte, oder auch Drainagegeräte befestigt werden können. Wenn es sich bei den zum Einsatz kommenden Geräten um Drainagegeräte im neuro-medizinischen Bereich handelt, d.h. also um solche, die für eine Drainage vom Lignor aus dem Kopf sorgen sollen, so ist es überlebenswichtig, daß der Drainagedruck, der für die richtige medizinische Versorgung erforderlich ist, eingehalten wird. Zu diesem Zweck wird die Drainage auf Höhe des Foramen Monroi ausgerichtet. Durch diese Ausrichtung wird sichergestellt, daß kein zu großer Unterdruck bzw. ein zu hoher Hirndruck entsteht. Wenn nun die Kopflage oder Kopfhöhe des Patienten dadurch verstellt wird, daß das Bettrückenteil verschwenkt wird, müssen auch die Drainagegeräte ent-
sprechend verstellt werden, so daß die Einstellung auf den Foramen Monroi erhalten bleibt, d.h. die richtigen Druckverhältnisse in der Drainage und im Hirn erhalten bleiben.
Der Erfindung liegt nun.die Aufgabe zugrunde, ein Stativ der eingangs genannten Art. zu schaffen, durch das sichergestellt wird, daß die erforderlichen Druckverhältnisse in der Drainage bei neuro-medizinischen Patienten erhalten bleibt, d.h. bei Veränderung der Kopfhöhe nicht verändert wird.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Der Stativstab ist an dem schwenkbaren Bettrückenteil oder Kopfteil befestigt. Er macht daher die Auf- und Abbewegung dieses Bettrückenteils und damit des Kopfes mit. Durch das feststellbare oder verstellbare Gelenk wird sichergestellt, daß der Stativstab immer senkrecht eingestellt wird. Hierdurch bleiben die an dem Stativstab befindlichen Drainagegeräte immer in gleicher Höhe zum Kopf, d.h. immer auf Höhe des Foramen Monroi. Die Druckverhältnisse in der Drainage relativ zu der Kopfhöhe ändern sich bei einer Auf- und Abbewegung des Bettrückenteils und damit des Kopfes des Patienten nicht.
In vorteilhafter Weise kann das Stativ so gestaltet sein, wie in Anspruch 2 angegeben. Wenn ein solches Pendelgelenk vorgesehen ist, bleiben die medizinischen Drainagegeräte in der gewünschten Lage und insbesondere können sie beiseitegeschwenkt werden, wenn ein Gitterbett zur Unterbringung des Patienten erforderlich ist. Das Bettgitter kann durch Verschwenken der medizinischen Geräte an dem Pendelgelenk entfernt werden, ohne daß es hierbei zu einer nennenswerten Behinderung durch die medizinischen Geräte kommt.
Wenn die Befestigung so erfolgt, wie in Anspruch 3 angegeben, so ermöglicht die Schiene eine seitliche Verstellung zur Anpassung an Form und Abmessung der medizinischen Geräte und zur Hilfe bei der Behandlung des Patienten und beim Erneuern des Matratzenbezuges oder beim Patiententransport.
Der Peilstab nach Anspruch 4 oder 5 erlaubt eine sichere und genaue Einstellung auf den Foramen Monroi.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Seitenansicht einer Ausführungsform eines Statives nach der Erfindung; und
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform, insbesondere für ein Gitterbett.
In den beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Das Bettgestell besteht aus einem Bettrahmen 1 und einer Rückwand 2. Aus der Ebene des Bettrahmens 1 heraus ist ein Bettrückenteil 3 um eine waagerechte Achse schwenkbar. Verschiedene Stellungen dieses Bettrückenteils 3 sind in Fig. 1 gestrichelt dargestellt. Der Kopf des Patienten macht diese Schwenkbewegung des Bettrückenteils 3 mit.
An dem Bettenrückenteil 3 ist ein Stativstab 4 mit Hilfe einer Spannklaue 11 befestigt. Zwischen Spannklaue 11 und Stativstab 4 ist ein Gelenk 7 angeordnet, das um eine
waagerechte Achse 8 schwenkbar ist und durch eine Handhabe 12 lösbar und feststellbar ist. Zwischen dem Gelenk 7 und der Spannklaue 11 befindet sich eine Schiene 9, an der das Gelenk 7 mit dem Stativstab 4 quer oder seitlich in Richtung der Achse 8 verschiebbar ist. Durch eine Handhabe 10 kann die Schiene arretiert werden bzw. ein Lösen zum Verschieben erfolgen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist an dem Stativstab eine Befestigungsschiene 5 angebracht, an der eine Aufnahme 6 zur Befestigung der verschiedenen Drainagegeräte auf- und abbewegbar und feststellbar ist. An der Befestigungsschiene 5 befindet sich auch ein teleskopartig ausgebildeter Peilstab 13. Mit Hilfe dieses Peilstabes 13 werden die Drainagegeräte, beispielsweise eine Druckmeßschiene, ein Druckaufnehmer, ein Meßzylinder oder weitere Geräte, so auf den Foramen Monroi eingestellt, daß die gewünschten Druckverhältnisse in der Drainage herrschen. Wenn das Bettrückenteil dann verschwenkt und damit der Kopf des Patienten in der Höhe verstellt wird, bewegt sich der Stativstab grundsätzlich mit auf und ab. Er muß lediglich durch Lösen der Handhabe 12 und Verschwenken in dem Gelenk 7 wieder senkrechtgestellt werden, so daß er die in Fig. 1 gezeichneten, gestrichelten Stellungen einnimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist an dem Ende des Stativstabes 4, der von dem Gelenk 7 entfernt liegt, ein Pendelgelenk 15 vorhanden, an dem die Drainagegeräte, in diesem Falle eine Druckmeßschiene 16, aufgehängt sind. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Stativstab 4 mit Hilfe einer Spannklaue 11, einer Schiene 9 und einem feststellbaren Gelenk 7 an dem auf- und abschwenkbaren Bettrückenteil 3 befestigt. Dieses Bett bei der Darstellung nach Fig. 2 ist aber noch mit einem zusätzlichen Gitter 17,18 versehen. Durch die Befestigung des Drainagegerätes an dem Pendeigelenk 15 kann dieses, wie gestrichelt angedeutet, beiseitege-
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schwenkt werden, wenn das Bettgitter entfernt werden soll. Die Druckmeßschiene 16 richtet sich nach Bettrückenteilverstellung automatisch in vertikaler Position aus.
Mit Hilfe der Schiene 9 können das Gelenk 7 und damit der Stativstab 4 seitlich verschoben werden, um eine Einstellung an verschiedene Parameter zu ermöglichen, und gleichzeitig das Arbeiten an dem Patienten, beispielsweise zur Erneuerung des Bettbezuges, zu erleichtern.

Claims (5)

Ansprüche
1. Stativ zum Einsatz in der Medizin, insbesondere der Neuro-Intensivmedizin, mit einem Stativstab (4) zur Anbringung der medizinischen Drainagegeräte oder dergleichen, insbesondere einer Druckmeßschiene, eines Druckaufnehmers und eines Meßzylinders,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stativstab (4) an einer an dem schwenkbaren Bettrückenteil (3) anbringbaren Spannklaue (11) befestigt ist, bzw. von dieser ausgeht, und daß die zwischen dem Stativstab (4) und der Spannklaue (11) ein feststellbares Gelenk (7) vorgesehen ist, das eine Schwenkbewegung des Stativstabes um eine im wesentlichen waagerechte Achse (8) ermöglicht.
2. Stativ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen, dem Gelenk (7) abgelegenen Ende des Stativstabes (4) ein Pendelgelenk (15) zur Anbringung der medizinischen Drainagegeräte oder dergleichen vorgesehen ist.
3. Stativ nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stativstab (4) mit dem Gelenk (7) an einer Schiene (9) seitlich in Richtung der Schwenkachse (8) des Gelenks (7) verschiebbar ist.
4. Stativ nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stativstab (4) ein waagerechter Peilstab (13) zur Bestimmung des Foramen Monroi anbringbar ist.
5. Stativ nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Peilstab (13) als Teleskopstab ausgebildet ist.
DE29621904U 1996-12-17 1996-12-17 Stativ zum Einsatz in der Medizin Expired - Lifetime DE29621904U1 (de)

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DE29621904U1 true DE29621904U1 (de) 1997-01-30

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1749549A1 (de) 2005-08-02 2007-02-07 Möller Medical GmbH & Co.KG Liquor-Drainagesystem
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